Hier
sind Leserbriefe, die den Glauben betreffen, wiedergegeben. Verschiedene
Themen des Alltages wie: Loveparade, Zölibat, Missbräuche, Kreuz, Internetgefahr, Depression, Loveparade,
Sexualität, Nahtod, Weltjugendtag, Papstbesuch, Seele, Katastrophen,
Weltregierung, Krisenzeiten...
Zu
bedenken ist, dass hier eine Obergrenze von 1.200 Zeichen gilt d.h. man kann
nur wenige Säte zu einem Thema schreiben, obwohl man oft viel ausführlicher
schreiben müsste...
Leserbriefe zu Themen des Alltags
Woher kommt das Böse?
(Dolomiten vom 18.05.2012)“
Barmherzigkeitssonntag
(Dolomiten vom 14.04.2012)“
Fastenzeit
(Dolomiten vom 24.03.2012)“
Tag des Lebens
(Dolomiten vom 24.02.2012)“
2012 - Weltuntergang (Tageszeitung vom 17.02.2012)“
Wahre Weihnacht
(Dolomiten vom 23.12.2011)“
Krisenzeiten in Europa
(Dolomiten vom 11.11.2011)“
Papstbesuch in Deutschland
(Dolomiten vom 14.10.2011)“
Weltjugendtag in Madrid
(Dolomiten vom 10.09.2011)“
„Bischofsernennung"
(Dolomiten vom 15.08.2011)“
Die Seele des Menschen"
(Dolomiten vom 16.07.2011)“
"Ewige
Pensionierung"
(Dolomiten vom 17.06.2011)“
Kirche und Sexualität
(Sonntagsblatt
vom
05.05.2011)
Japan - Naturkatastrophe? (Dolomiten vom 15.04.2011)
Fastenbrief Bischof (Dolomiten vom 11.03.2011)
Nahtoderlebnisse
(Dolomiten vom
11.02.2011)
Von Managern und Mönchen
(Dolomiten vom
12.01.2011)
Zum Thema Weihnachten
(Dolomiten vom 22.12.2010)
Zum Thema
Kreuz (Dolomiten vom
01.12.2010)
Zum Thema Internetgefahr (Dolomiten vom 23./24.10.2010)
Zum Thema Beratungsstelle (Dolomiten vom 19.10.2010)
Zum Thema Depression (Dolomiten vom 01.10.2010)
Zur angekündigten Koranverbrennung / Islam - (Dolomiten vom 24.09.2010)
Wunderheilungen (Dolomiten vom 19.08.2010)
Loveparade (Dolomiten vom 28.07.2010)
Interview mit einem jungen Priester (ff 27/10)
Die Priester und der Sex (Tageszeitung vom 07.07.2010)
Zur Diakonatsweihe „Ein Beruf(Priester), der glücklich macht“ (Dolomiten vom
28.06.2010)
Zum Interview mit Magnago „Das Geld hat uns nicht nur gut getan“ (Dolomiten
vom 28.05.2010)
Zu „Hunderttausende bei Papstmesse“ (Dolomiten vom 14.05.2010)
Missbräuche in
der katholischen Kirche(März 2010)
Der
vernachlässigte Glaube(ff 9/2010)
Andreas Hofer,
Vorbild christlichen Lebens(Dolomiten - Februar 2010)
Nachtrag zum Tag des Lebens(Dolomiten - Februar 2010)
zu
Piusbruderschaft(Dolomiten - Jänner 2010)
Schule
christlichen Lebens(Dolomiten - 9./10. Jänner 2010)
Das Kreuz mit dem Kreuz(Dolomiten -
November 2009)
Woher kommt das Böse?
Gewalt, Umstürze, Kriege, Machtspiele erleben wir
derzeit. Doch woher kommt das Böse? Der Urknall ist eine Lüge, denn der Mensch
stammt von Gott der auch die Engel schuf und Luzifer, der schönste aller
Engel, verfiel in ungeordnete Selbstliebe und wurde schließlich vom Himmel
gestürzt. Da er gegen Gott machtlos ist, verfolgt er die Menschheit, denn
darin trifft er Gott, der im Gegensatz dazu jeden Menschen liebt. Gott sprach
(www.gottliebtuns.com/engelsturz.htm): „Mit vollendeter Bosheit und starkem
Grimm wird er das menschliche Geschlecht verfolgen und viele durch Arglist
verführen und so verleiten, dass die Menschen sich gegenseitig umbringen.“ So
ist es, daher kommen der Hass und die Zwietracht, die heute eskalieren. Viele
Menschen sind heute zum Spielball des Bösen geworden und lassen sich
missbrauchen. Unter der Führung des Teufels wird Chaos verursacht, Bosheit
geschürt, der Glaube an Gott unterwandert, die Jugend verführt. Hinter all dem
steckt der Hass des Teufels auf Gott. Lassen wir uns nicht zum Hass, zur Rache
verleiten, beten und lieben wir auch den, der böse ist, im Sinne der
christlichen Nächstenliebe. Nur die Liebe besiegt den Hass, geben wir dem Hass
keine Chance.
(*) Anmerkung: Man müsste hier weiter ausholen. Zu
betonen gilt es aber, dass wir nach der wahren Liebe streben sollten,
die jeden Menschen, und sei es der boshaftigste Sünder, lieben sollen, seine
Seele, nicht aber seine Taten! Jesus hat das getan. Damit stoppt der Hass. Und
dass wir wahrhaft vergeben sollten, auch wenn wir vergeben
müssen und es schwerwiegende Ereignisse gegeben hat. Denn wenn wir um diese
Vergebung kämpfen, siegt die Liebe in uns und stoppt wiederum die Rache, den
Hass... Schwierig, eine Lebensaufgabe, aber mit Gott gelingt es allmählich und
nur mit Gott, siehe auch hier:
Wahre Vergebung und
Nächstenliebe,
zwei Kernpunkte auf dem Weg zu Gott.
Barmherzigkeitssonntag
Kommender Sonntag ist der Barmherzigkeit gewidmet. Wer
beichtet und die Kommunion empfängt, dem werden Sünden und Sündenstrafen
erlassen, wie Jesus Schwester Faustina geoffenbart hat. Eine weitere Chance
das Leben in Ordnung zu bringen. Es gibt 2 Endbestimmungen des Menschen nach
dem physischen Tod: die Ewige Anschauung Gottes oder der Ort des Grauens, des
Hasses. Kann sein, dass du daran nicht glaubst und du es deshalb nicht für
notwendig hältst dein Leben, deine Vergangenheit durchzugehen und
gegebenenfalls zu bereuen und aufzuräumen. Gott würde dir alles verzeihen,
wenn du nur den Willen zeigst. Ausschlaggebend ist aber die Reue, um die
übergroße Barmherzigkeit Gottes zu erhalten. Leider leben auch viele Getaufte
und Gefirmte in Gottesferne und lehnen das ewige Leben, die ewigen Wahrheiten,
ab. Nach Lebensende ist es aber zu spät, dann wirst du die vielen Chancen
sehen, die dir gegeben wurden um umzukehren, die du alle ignoriert und
verworfen hast. Eine dieser Chancen ist dieser Sonntag (www.gottliebtuns.com/faustina.htm).
So suchst du dir deine ewige(!) Bestimmung im Grunde selber aus! Erspare dir
ewige Vorwürfe und nütze diese Gelegenheit. Es könnte deine letzte Chance
sein!
Fastenzeit
Fasten, Umkehr, Buße, keine
Schlagwörter in dieser Zeit. Doch fasten befreit, es reinigt. Durch meinen
freien Willen verzichte ich auf etwas Essbares, auf meine Lieblingsspeise, auf
eine Mahlzeit oder begnüge mich mit weniger, mit einer Suppe, mit Brot. Fasten
sollte ich aus Liebe zu Jesus, als Opfer, als Dank. Er, der Sohn Gottes, wurde
Mensch, hat 40 Tage in der Wüste gefastet. Zwei Liebende verzichten auch auf
allerhand, um sich zu sehen, zu treffen usw. Es fällt ihnen leicht, weil sie
den anderen richtig lieben. So sollte es auch in der Beziehung zu Jesus sein.
Er liebt uns, das ist sicher, doch was tun wir dafür? Fasten, verbunden mit
Gebet, ist eine mächtige Waffe gegen den, der uns von Gott trennen möchte (www.gottliebtuns.com/fasten.htm).
Es befreit. Es ist alles andere als einfach, da ich dann enormen Versuchungen
ausgesetzt bin, denn der Teufel hasst diese reinigende Wirkung der Seele. Wer
allerdings launisch, böse oder aggressiv wird, soll es lassen: es bringt
nichts, wenn die Liebe fehlt. Das Opfer muss mit Liebe gebracht werden, sonst
ist es sinnlos. Heute könnte man auch auf Handy, Internet, facebook usw.
verzichten oder es einschränken und die Zeit besser nutzen.
Tag des
Lebens
Wer hat ihn wahrgenommen, den Tag
des Lebens, der kürzlich stattfand? Wer den Tag der unschuldigen Kinder?
Herzlich wenig rührt sich diesbezüglich. Jährlich 46 Millionen Abtreibungen
und kaum ein Hahn kräht über dieses Verbrechen! Da fiebern Menschen der
Rettung Vermisster wie letzthin beim Schiffsunglück entgegen. Zurecht, denn
ein Menschenleben ist es immer wert gerettet zu werden. Oder doch nicht? Warum
wird dann herzlich wenig für diese Millionen Menschen getan, die im Mutterleib
getötet werden? Belügen wir uns hier nicht selber, wenn wir einerseits diesem
Mord zustimmen und andererseits die Rettung einzelner Menschen erhoffen? Ja,
wir belügen uns selber, unser Gewissen. Die Politik versagt, die Medizin wird
missbraucht. So kann eine Generation nicht bestehen, auch wenn wir es so
möchten. Doch so geht das nicht. Viel wird über dieses Jahr 2012 spekuliert.
Weltuntergang wird es keinen geben, aber eine Erneuerung der Erde und der
Menschen wird in naher Zukunft geschehen. Dem geht ein großes Geschenk voraus,
hier beschrieben (www.gottliebtuns.com/sonderangebot.htm),
wo Gott jedem Einsicht in die eine Wahrheit geben wird sodass jeder sich frei
entscheiden kann: für oder gegen Ihn.
2012 - Weltuntergang
Die Welt wird
2012 nicht untergehen, doch eine Veränderung steht in Kürze an. Es genügt, auf
die Zeichen der Zeit zu achten. Denn die Welt hat sich von Gott, ihrem
Schöpfer meilenweit entfernt und häuft Lüge um Lüge um die Existenz Gottes zu
leugnen und alles als Zufall hinzustellen. Gott selbst wird sich sehr bald
jedem offenbaren um ihm dann die Möglichkeit geben durch seinen freien Willen
sich für Ihn – die Wahrheit – oder gegen Ihn – dem Irrtum – zu entscheiden.
Dann geht jene Zeit in Erfüllung, die am Ende der Bibel beschrieben ist. Das
Ergebnis ist dann eine vom Bösen gereinigte und erneuerte Welt, nicht das
Ende, das kommt später. Auch wenn diese Zeilen Gelächter hervorrufen, sie
werden sich erfüllen und jeder sollte wirklich im Innersten überlegen, das
große Sonderangebot Gottes anzunehmen, das den Ereignissen vorangehen wird. (www.gottliebtuns.com/sonderangebot.htm)
Wahre Weihnacht
Für viele ist Weihnachten nur ein
äußerliches Fest wie so manche Erstkommunion, Taufe oder gar Hochzeit auch:
ohne jegliche innerliche Gesinnung, ohne Glauben, ohne Liebe. Somit wird es
ein egoistisches Schenken, eine rein weltliche Feier, ein scheinheiliges
Getue. Schade! Dabei wird Gott Mensch! Welche Liebe und Demut! Er sagt ja zur
Erlösung, die dieser Menschwerdung folgt, ja zum Kreuz und Leiden. Wahre
Weihnachten wird erst: Wenn Glaube in uns vorhanden ist, so wie die Hirten der
Botschaft glaubten. Wenn Demut geübt wird. Mit welcher Gesinnung betreten wir
die Kirche? Wenn Verlangen und Sehnsucht nach Gott da ist, nicht nach der
Welt. Wenn Gehorsam geübt wird. Die Hirten gehorchten und fanden Gott! Wenn
Liebe vorherrscht. Lieben wir das göttliche Kind? Gehen wir aus Gewohnheit zur
Kirche oder lassen wir beim hinausgehen unser Herz zurück? Einer kindlichen
Seele, wie damals den Hirten, zeigt sich Gott. Wir sollten wieder einfacher,
demütiger und reiner werden, dazu die übernatürliche Liebe, die im Nächsten
die Seele sieht, dann wird Weihnachten, dann erkennen wir im Kind in der
Krippe Gott, den Erlöser, der aus reiner Liebe Mensch wurde. (www.gottliebtuns.com/weihnacht.htm)
Krisenzeiten in Europa
Schuldenkrise, Rettungsschirm,
Milliarden Defizite, Eurokrise… Das nur einige Schlagwörter die in aller Munde
sind. Unsicherheit breitet sich aus. Was tun mit dem Geld? Was wo investieren?
Tatsächlich überstürzen sich momentan die Ereignisse und rütteln am gewohnten
Lebensablauf. Doch das ist erst der Beginn von tiefgreifenden Änderungen,
die wir bald erleben werden. Wer zu sehr auf Weltliches, Materielles Wert
legt, wird bald erkennen, dass er auf die falschen Karten gesetzt hat.
Vieles von dem, was heute abläuft, ist die Machenschaft böser Kräfte im
Hintergrund. Unter Vortäuschung guter, humaner Absichten wird uns bald die
Lösung des ganzen Dilemmas dieser Tage präsentiert, doch hinter dem Plan der
weltweiten Währungs- und Wirtschaftsunion verbirgt sich eine ganz andere
Absicht: den Menschen zu beherrschen. Vorher wird jedem von uns die
Erkenntnis geschenkt, so dass jeder dann entscheiden kann, welche Richtung er
gehen will. Wählen wir richtig, denn viele werden nachher der Täuschung
unterliegen und trotz Kenntnis der Wahrheit dem Irrtum folgen. Zu tief
lockt das Weltliche, das Vergängliche, doch unser Ziel sollte unser Vater
sein, dessen Existenz bald jeder kurz erleben wird.
Papstbesuch in Deutschland
Der Besuch des Papstes in seiner
Heimat hat viele Menschen angeregt, wieder über den Glauben und die Existenz
Gottes zumindest nachzudenken. Denn die materiellen Dinge machen den Menschen
auf Dauer nicht glücklich, er verlangt nach immer mehr und wird doch immer
unglücklicher. Das liegt daran, dass der Mensch auf Gott hin geschaffen ist
und erst wenn Gott diese Leere füllt, wird der Mensch wahrlich glücklich,
siehe
www.gottliebtuns.com/glueck.htm.
In Deutschland herrscht ein Glaubensabfall ohnegleichen. Der Papst lenkte
wiederum den Blick auf Gott und die Ewigen Wahrheiten hin, die der Mensch
heute „vergessen“ hat oder einfach ignoriert, obwohl ihn das Gewissen oft
daran erinnert. Doch der Zeitgeist und das Materielle sind derzeit sehr stark
und unterdrücken das Gewissen, so dass der Mensch mehr und mehr Gott ignoriert
und dem Irrtum verfällt bis hin zur Leugnung Gottes. Doch bald wird jedem von
uns ein außergewöhnliches Geschenk gegeben: ein kurzer Einblick in die eine
Wahrheit. Nachher muss aber jeder selbst entscheiden, auf welcher Seite er
sich stellen möchte: zu Gott, der uns wahrhaft liebt oder zum Teufel, dessen
Existenz und Reich (Hölle) ebenfalls jedem geoffenbart wird.
Weltjugendtag in Madrid
"Habt keine Angst vor der Welt, vor der Zukunft oder vor
eurer Schwachheit." So eine päpstliche Botschaft an die gläubige und suchende
Internet- und Facebook-Generation. Die Begeisterung der jungen Leute aus 193
Ländern über Papst und Kirche in Madrid bezeichnete jemand als Beginn der
Neuevangelisierung Europas. Das kann man sich nur wünschen. Denn gerade junge
Leute werden heute vom Bösen arg missbraucht. Medien und Fernsehen stiften
Verwirrung und verharmlosen die Sünde. Arroganz und Stolz sind die Folge, dazu
oft die Habgier. Besonders schlimm ist dann die sexuelle Perversität, getarnt
als Humor oder als Normalität. So werden leider viele junge Seelen vom Teufel
verführt. Auch die Musik- und Filmindustrie verseucht die Seelen. Diese Dinge
im Übermaß genossen führen zu einer Unersättlichkeit die in der
Selbstzerstörung enden kann, in Selbstmord, Drogen, Depression und
Verzweiflung. Dahinter steckt die List Satans, der diese Seelen zur Todsünde
führt und dann zu sich führen möchte. Madrid zeigt, dass viele Jugendliche
erkennen, dass das wahre Glück in Gott liegt. Nicht schimpfen über die Jugend,
sondern für sie beten, damit sie in den Irrwegen dieser Zeit den rechten Weg
finden.
„Bischofsernennung“
Man kann nur dankbar sein für die Ernennung von Herrn
Mussner zum Bischof, denn er hält an der wahren Kirche fest. Man sieht hier,
wie wichtig die hierarchisch aufgebaute Kirche ist: Das Volk würde derzeit
eher einen Liberalen wählen. Doch heute ist es besonders wichtig, an die
Gebote und Lehre der Kirche zu erinnern, denn stürmische Zeiten stehen an. Wer
hier nicht auf dem Fundament des wahren Glaubens gebaut hat, wird bald Mühe
haben, die kommenden Zeiten zu ertragen: Zeiten der Umgestaltung, der
Veränderung. Aber nicht weg von den Geboten, wie viele sich wünschen, da sie
diese ohnehin schon verworfen haben, nein, es öffnet sich das Buch der
Offenbarung. Deshalb ist es so wichtig, das Bewusstsein der Existenz Gottes
wieder den Menschen nahezubringen. Selbst ungläubige Menschen sehen in den
derzeitigen Turbulenzen das Handeln Satans, was es effektiv ist denn er möchte
eine neue Weltordnung einführen, die Eine-Welt-Regierung, wie es in der
Offenbarung geschrieben steht mit dem RFID-Chip als Zahlungsmittel,
bargeldlos, zum Zweck der totalen Kontrolle. Beten wir, dass viele Rettung
finden und Jesus, der zuerst seine Barmherzigkeit offenbaren wird, um
Verzeihung bitten können.
Die Seele des Menschen
Die Seele des Menschen Viele Menschen wissen nicht, was
ihre Seele ist. Die Antwort ist: Unsere Seele sind wir. Sie ist, wer wir sind.
Unser Gewissen. Unser Glaube. Unsere Überzeugung, ob es nun die „wahre“
Wahrheit ist oder nicht. Die Seele ist kein unabhängiger Teil von uns, nicht
etwas von einer anderen Welt. Sie ist im Inneren jedes Menschen gegenwärtig.
Wir können uns durch die Lehren Jesu um unsere Seele kümmern. Sie kann durch
die Sünde, die sehr schwer zu vermeiden ist, vernachlässigt werden. Aber sie
kann wieder neu werden, indem man beichtet oder Gewissensbisse zum Ausdruck
bringt und wieder neu beginnt. Oder sie kann zerstört werden. Einige zerstören
absichtlich ihre Seele, indem sie um der Vergnügen oder Laster dieser Welt
willen sündigen. Andere streiten ab, dass sie eine Seele haben. Ihre Arroganz
überzeugt sie, dass dieses Leben auf dieser Erde beginnt und endet. Und dann
gibt es jene Seelen, deren Religion auf dem materiellen Vorteil beruht, ihr
Ehrgeiz nimmt zu, bis ihnen schließlich der Tod begegnet. Dann sind sie
verloren, ratlos, verwirrt. So wie Nahrung und Bewegung den Körper fit halten,
macht das Gebet die Seele fit. Andernfalls verkümmert sie und die Einsicht
kommt oft zu spät.
„Ewige Pensionierung“
Um für das Alter vorzusorgen wird viel
geplant, von Zusatzrentenfonds bis hin zu Photovoltaikanlagen. Doch wer denkt
an die „Ewige Pensionierung“, wo es doch um weitaus mehr als 20 Jahre geht?
Für 20 Jahre Altersvorsorge wird gerechnet und vorgesorgt, für die Ewigkeit
wird oft nichts investiert. Umgekehrt wäre es besser. Der Mensch sollte am
Ende des Lebens zu Gott dem Vater heimkehren, der jeden von uns zeit Lebens
durch unzählige Worte, Hinweise, Rufe, Begegnungen usw. auf sich aufmerksam
machen möchte, damit wir uns nicht verirren oder wenn wir uns verirrt haben,
zu ihm umkehren. Schlagen wir nicht alles in den Wind, denn die Zeichen der
Zeit deuten darauf hin, dass sich das Buch der Offenbarung dabei ist zu
erfüllen, wo vom Ende dieser Zeiten, die uns so lieb und teuer sind, die Rede
ist. Wir denken heute gar nicht mehr daran, dass sich diese Schrift erfüllen
muss. Deshalb möchte ich aufrufen an die „Ewige Pensionierung“ zu denken,
wachrütteln, denn ein Zeichen der Endzeit ist unverkennbar: die Verbreitung
der Irrtümer, die zum Verlust des Glaubens und zum Abfall vom Glauben führen,
ist unverkennbar.
Weiter:
http://www.gottliebtuns.com/endzeit.htm
.
Kirche und Sexualität (Sonntagsblatt vom 05.05.2011)
Was Sie da
schreiben, vor Ostern und auf Seite 2, ist eines katholischen Blattes
unwürdig. Sie schreiben von „überholter und erstarrter Sexualmoral“. Warum?
Wenn vor dem Verbot der Pille niemand mehr zurückschreckt, dann ist das nicht
überholt, sondern ein Armutszeugnis des Glaubens, der Gottesbeziehung. Gottes
Gebote und Worte kann man nicht der Zeit anpassen! Die Muttergottes offenbarte
Don Gobbi: „Von den christlichen Familien verlange ich, dass sie sich zur
Ausübung der ehelichen Keuschheit heranbilden und niemals künstliche Mittel
zur Verhütung des Lebens benützen…“. Hier hingegen wird das Wort der Wahrheit
verhöhnt, was die Ehe und ihr Sinn ist. Die Ehe muss vom Kinderwunsch
beflügelt sein! Denn das ist der Sinn der menschlichen Vereinigung, und jede
andere Absicht ist eine Schuld, die den Menschen als vernunftbegabtes Wesen
entehrt und den entwürdigten Geist verletzt und aus dem Tempel Gottes
vertreibt. Aus dem heiligen Sakrament wird so ein Instrument zur Verdammnis,
aus einem natürlichen und übernatürlichen Gebot ein unmoralischer Akt und eine
Befriedigung der Sinne.
http://www.gottliebtuns.com/sexualitaet.htm
.
(link wurde nicht veröffentlicht und Text
am Beginn wurde etwas "entschärft")
Japan - Naturkatastrophe? (Dolomiten vom 15.04.2011)
Die
Menschheit erlebt zurzeit Kriege, Erdbeben, Vulkanausbrüche, Tsunamis,
Hitzewellen und Schlammlawinen. Alles Naturkatastrophen? Gott ist ein
liebevoller Vater, nicht mit menschlichen Maßstäben zu messen. Doch viele
Menschen leugnen Seine Existenz. Böses, Mangel an Glauben und unzüchtige
Selbstliebe treiben den Menschen in den Ruin. Gott, der Urheber und Schöpfer
von allem, liebt alle Seine Kinder mit einer Zärtlichkeit, die Eltern für ihre
Kinder empfinden. Aber genau wie Eltern, verantwortungsbewusste Eltern ihre
Kinder behandeln und sie bestrafen (müssen), wenn sie Handlungen begehen, die
aggressiv oder inakzeptabel sind, so könnte auch jetzt dieser Zeitpunkt
gekommen sein, wo Gott Vater eingreifen muss. Dann werden die Menschen
verstehen, dass diese Ereignisse nicht natürlich sind. Sie werden also durch
göttliches Eingreifen veranlasst, damit die Menschen endlich die Wahrheit der
Schriften verstehen. Eine Reinigung könnte uns bevorstehen, begleitet mit viel
Leid und Chaos die dann hinüberführt in eine Welt, die ihren Schöpfer wieder
an den ersten Platz setzt. Die Zeichen sprechen sehr dafür:
http://www.gottliebtuns.com/warnung.htm
.
(link wurde nicht veröffentlicht)
Fastenbrief Bischof (Dolomiten vom 11.03.2011)
Herr, dein
Wille geschehe. Trotz seiner Krankheit schreibt der Bischof diese Worte. Und
er schreibt weiter, dass Gott die Liebe ist, der Pläne zu unserem Heil hat.
Unser Leben ist nicht Schicksal, sondern Berufung: Der Mensch soll in Freiheit
den Plan Gottes in seinem Leben erkennen der sich und andere hinführen soll
zur Herrlichkeit des Himmels, zu unserem gütigen Vater. Das Leid, wovon die
Welt nicht gerne spricht, nimmt Gott nicht weg. Getragen mit Ergebenheit,
dient das Leid dazu, Menschen zu Gott zu führen. Das ist im Grunde der Wille
Gottes, dass alle seine Geschöpfe am Ende bei Ihm sind. Ich muss dabei an ein
junges Mädchen denken, das mit 13 Jahren an Krebs erkrankte und sagte: „Gott
wird meine Leiden schon brauchen“ und weiter: „wenn nicht passiert, was ich
will, dann passiert das, was besser ist“. Das ist Ergebenheit in den Willen
Gottes, der immer besser weiß, was recht ist, auch im Leid. Sie betrachtete
ihr Leid im Hinblick auf die Ewigkeit: „Im Lichte der Ewigkeit sieht dies
alles recht positiv und wertvoll aus“. Ja, so ist es. Sie freute sich auf den
Tod, auf die Begegnung mit Gott, hier nachzulesen:
http://www.gottliebtuns.com/warumich.htm
.
Nahtoderlebnisse (Dolomiten vom
11.02.2011)
Interessant
die letzthin ausgestrahlte Sendung über Nahtoderlebnisse im Sender Bozen.
Wissenschaftlich nicht erklärbar, denn die Gehirntätigkeit während des
Erlebnisses ist gleich Null. Trotzdem sehen Menschen im Nahtoderlebnis ihren
Körper von außen, außerhalb des Körpers. Luis hat sich vom Ufer aus gesehen
wie sein Körper im Wasser dahin trieb und am Ertrinken war. Ich appelliere vor
allem an die Ungläubigen, über solche von vielen Personen erlebten
Nahtoderfahrungen zumindest nachzudenken! Denn das sind keine Halluzinationen,
wie auch der Arzt bestätigte. Die Personen erleben diesen Beinahe Tod sehr
intensiv, klar und deutlich! Und nachdem sie ins Leben zurückkehren, sind sie
sehr ruhig und es prägt ihr Leben, denn sie wissen, dass der Tod nicht das
Ende ist. Deshalb gilt es über diese Zeugnisse nachzudenken und die
Konsequenzen für unser Leben zu Lebzeiten zu ziehen. Denn unser Tod beginnt
genauso: Die Seele verlässt den Körper, ab jetzt kann ich nichts mehr für mich
tun oder gut machen. Es hängt jetzt davon ab, ob ich zu Lebzeiten die vielen
Anrufe des lieben Vaters angenommen oder bis zuletzt ignoriert habe:
http://www.gottliebtuns.com/nahtod.htm
.
Von Managern und Mönchen (Dolomiten vom
12.01.2011)
„Wenn aber das Kapital zum höchsten
Wert erhoben wird…“. Diese Aussage Wallners trifft wohl den entscheidenden
Punkt, denn dreht sich heute nicht alles ums Geld? Ein weltlicher Manager
steigert den Gewinn und das Kapital des Unternehmens, doch er sollte auch für
die Zufriedenheit seiner Mitarbeiter sorgen, von denen das Unternehmen ja
getragen wird. Wallner sagt auch klar, dass Mönche eine andere Perspektive
haben, sie arbeiten auf das überirdische Ziel hin. Sie müssen ihren Besitz
auch gut verwalten um leben zu können, aber das war’s dann schon: ihr Ziel
liegt im Übernatürlichen. Somit gaben sie keine Konzerte um ihr Geld zu
vermehren da sie ihr Ziel nicht aufgeben wollten. Und das ist der
entscheidende Punkt: Bei allem Gewinnstreben sollten Macht und Geld nie das
überirdische Ziel vergessen lassen. Es gilt die Talente in richtiger Weise für
irdische Belange einzusetzen, sie aber in Hinsicht auf das Ewige Leben zu
vermehren, um am Ende des Lebens nicht unvorbereitet dazustehen. Denn am
Lebensende wird die Frage lauten: Wie hast du die Talente für den Aufbau
meines Reiches eingesetzt? Siehe:
http://www.gottliebtuns.com/bekehrungweltfrau.htm#polo_25
.
Zum
Weihnachten (Dolomiten vom
22.12.2010)
Weihnachten wird, wenn: 1. Glaube in uns vorhanden ist, so wie die Hirten der
Botschaft der Engel glaubten. Glauben wir an Gott, den heutigen Zeichen? 2.
Demut geübt wird. Wie treten wir in die Kirche ein, wo doch dasselbe,
göttliche Kind wie damals zugegen ist? Sehen wir Gott darin? Sehen wir uns als
Diener? 3. Verlangen da ist. Haben wir Sehnsucht nach Gott. Oder doch mehr
nach der Welt. Ersehnen wir das Reich Gottes? 4. Gehorsam geübt wird.
Gehorchen wir den Weisungen Gottes? Die Hirten gehorchten und fanden Gott! 5.
Liebe vorherrscht. Lieben wir das Kind? Beten wir es an wie die Hirten? Gehen
wir zur Kirche aus Gewohnheit oder lassen wir beim hinausgehen unser Herz
zurück? All das könnte man mit dem Ausdruck „kindliche Seele“ zusammenfassen:
Wer eine kindliche Seele hat, dem zeigt sich Gott, dem zeigt er seine
Geheimnisse. Wir sollten heute wieder: einfacher, demütiger und reiner (auch
vom Einfluß
der Massenmedien) werden, dazu die übernatürliche Liebe, die im Nächsten die
Seele sieht, dann wird Weihnachten, dann erkennen wir im Kind in der Krippe
Gott, den Erlöser, der aus reiner Liebe Mensch wurde. Weiter:
http://www.gottliebtuns.com/weihnacht.htm.
Zum Thema
Kreuz
(Dolomiten vom
01.12.2010)
Das Kreuz nur mehr Zeichen der europäischen Kultur? Ist es nicht das Zeichen
des christlichen Glaubens, der Erlösung? Uns „aufgeklärten“ Menschen fehlen
vielfach die Demut und die wahre Liebe zu Gott! Somit halten wir Gott von uns
fern und erkennen nicht mehr seine Liebe, denn er ist nichts anderes als
Liebe. Und aus dieser Liebe heraus wird Gott Mensch, welch Zeichen seiner
übergroßen Liebe. Und um uns von unserer Schuld zu befreien, gab er sich hin.
Freiwillig, aus Liebe zu uns, denn damit hat er uns den Himmel geöffnet, den
die Schuld der Stammeltern verschlossen hatte. Da wir Gott wenig lieben gehen
wir auch lieblos mit dem Kreuz um. Wir denken nie daran, was es Jesus gekostet
hat, uns zu erlösen: wie sein Fleisch zerrissen wurde, wie die Stacheln in
sein Haupt eindrangen, den Schmerz, als die Nägel seine Hände und Füße
durchbohrten... Deshalb präge das Kreuz tief in dein Herz ein, betrachte es,
verehre es, liebe es. In der Hl. Messe wiederholt sich diese Kreuzigung. Den
Unbußfertigen aber, die den Geist in ihrem Leib töten, scheint das Kreuz wie
ein Schreckgespenst, sie widerstehen Gott, leider: (http://www.gottliebtuns.com/gottverdammtnicht.htm#2).
Zum Thema
Internetgefahr
(Dolomiten vom
23.10.2010)
Im Internet finden sich viele Informationen weshalb viele Institutionen darauf
zurückgreifen. Somit kommen Kinder relativ früh damit in Berührung, doch es
lauern auch viele Gefahren: am meisten wohl die Pornografie (Jahr 2004: 372
Millionen Webseiten!), dann Gewalt, Spielsucht (Glücksspiele, Gewaltspiele),
Web-basiertes gegenseitiges Abschießen usw. Auch Chat Rooms (virtuelle
Gesprächsräume) können zur Sucht werden. Besonders schlimm ist dann die im
Artikel zitierte Kinderpornografie (Jahr 2004: 100.000 illegale Seiten) die
meines Erachtens eine Folge der Pornografie ist, weil damit jegliche Schranke
(Schamgefühl) im Menschen zerstört wird die dann solche furchtbaren, perversen
Taten an Kindern zur Folge hat. Grundsätzlich sollten Webseiten von vornherein
gefiltert (aussortiert) werden, vor allem bei Kindern um damit der Neugier,
dem Missbrauch und auch der Suchtgefahr vorzubeugen. Eltern sollten Kindern
den Internetzugang nicht ohne Schutzmechanismen und Zeitlimits überlassen!
Hier ein link vor allem für Eltern über Schutzmechanismen für einen
kinderfreundlichen Internetzugang und das nicht nur für Kinder: (http://www.gottliebtuns.com/sexualitaet.htm#22).
Zum Thema Beratungsstelle (Dolomiten vom
19.10.2010)
Eine Beratungsstelle für Geschiedene usw. um beim Tod des Partners nicht
enterbt zu werden ist sinnvoll, zielt jedoch nur auf dieses kurze, irdische
Leben hin. Wie viel wichtiger wäre heute auch den Blick auf die Ewigkeit zu
werfen und ebenso abzuklären, was ich tun kann und soll um am Ende meiner Tage
nicht enterbt dazustehen! In diesem Fall geht es nicht nur um Jahrzehnte,
sondern um die Ewigkeit (nie endende Zeit) und da versuchen wir heute kaum
mehr uns vorzubereiten. Das liegt daran, dass in der Welt die Lüge vorherrscht
und dass dieser Aufruf sträflich unterlassen wird aber Jesus sagt uns klar und
deutlich, dass wir vorbereitet sein sollen, denn wir kennen weder den Tag noch
die Stunde. Wenn wir also am Ende unseres Lebens unvorbereitet sind, liegt es
nicht an Gott, der uns zeit Lebens auf verschiedene Weise ruft, sondern daran,
dass wir nicht an ihn denken und seinen Ruf ablehnen. Die „Beratungsstelle“
für das Ewige Leben gibt es, wird aber kaum in Anspruch genommen. Raffen wir
uns also auf, die Zeit drängt, und schlagen nicht alle Worte in den Wind, denn
sonst laufen wir Gefahr, ewig enterbt zu sein und das ist 1000-mal schlimmer
als mittellos auf dieser Welt dazustehen.
Zum Thema Depression (Dolomiten vom
01.10.2010)
Depression hat viele Gesichter, sie entsteht durch Gewalt, Leid,
Schicksalsschläge, verletzende Worte. Trennungen von Partnern rufen vor allem
bei sensiblen Menschen tiefe, innere Verletzungen hervor, die so nicht
sichtbar sind. Wie sehr leiden hier auch die Kinder! Im Übrigen ist das auch
der Unterschied zum Tier: der Mensch leidet im Inneren, deshalb stammt der
Mensch nicht vom Tier ab, er ist Geschöpf. Diese Verletzungen also, durch
Bosheit und Lieblosigkeit verursacht, denn es ist immer lieblos und
egoistisch, sein Leben auf Kosten des anderen zu verwirklichen, haben tiefe,
seelische Wunden zur Folge die dann in die Depression oder auch Alkoholsucht
führen können. Menschen können sehr hart und gemein zueinander sein! Diese
inneren Wunden schmerzen oft viel heftiger als körperlicher Schmerz! Der
Depressive kapselt sich ab und lehnt sich und seine Umgebung ab und es kann
bis zum Selbstmord führen. Ein Arzt kann ihm kaum helfen. Wirklich heilen kann
hier nur Christus, der diese Wunden und deren Ursachen genau kennt und auch
deshalb Mensch wurde. Er liebt den Menschen in wahrer Liebe, richtet ihn
wieder auf, befreit ihn von dieser Last und zeigt ihm, wie wertvoll er ist.
Zur angekündigten Koranverbrennung / Islam
(Dolomiten vom 19.08.2010)
(diesen Text musste ich laut Redaktion etwas entschärfen d.h. den Islam nicht
zu sehr ins schiefe Licht rücken...Kommentar: ...können ihn aber nicht
veröffentlichen, da wir auch andere Religionen respektieren.
Ich - Hermann - enthalte mich eines Kommentars)
Die angedrohte Koranverbrennung gibt Anlass über den Islam nachzudenken, den
der Erzengel Gabriel dem Mohammed diktiert haben soll. Dieser war sog.
Religionsstifter, Staatsmann und Feldherr. Somit ist der Koran das Produkt aus
Religion, Politik und kriegerischer Auseinandersetzung. Christus dagegen:
„Mein Reich ist nicht von dieser Welt“. Im Christentum verkündet derselbe
Erzengel Gabriel die Menschwerdung Gottes. Doch Gott diktiert nicht, er
verkündet und Maria sagt aus freiem Willen ja! Die Hl. Schrift ist kein
Diktat, sondern inspiriert vom Hl. Geist. Jesus ist kein Weltherrscher,
sondern Friedensbringer, für die Menschen guten Willens! Auch das Gottesbild
im Islam zeigt einen völlig anderen, transzendenten Gott, der willkürlich
entscheidet. Die Kirche spricht aber von einem liebenden und barmherzigen
Gott. Jesus wird im Islam seine Gottheit aberkannt, trotz vieler Wunder, und
erhebt Mohammed, doch nur Jesus ist der Weg, die Wahrheit und das Leben. Der
Islam entpuppt sich also auch als politische Religion mit vielen
Widersprüchen. Viele Religionen sind Irrlehren oder vermitteln Teilwahrheiten
doch die Wahrheit liegt in der römisch katholischen Kirche.
Wunderheilungen (Dolomiten vom 19.08.2010)
Sie schrieben: „Sie ... vollbrachte Wunderheilungen“. Das ist in dem Sinne
falsch da nur Gott heilen kann. Wenn ein Mensch sich ihm ganz hingibt dann
vollbringt Gott durch ihn Heilungen. Abgesehen von den körperlichen
Krankheiten gibt es auch innere Verletzungen. Diese werden verursacht durch
ein dummes Wort, Rufschädigung, Gewalt, Neid, Hass, Missgunst, abfälliges
Reden. Auch Trennungen der Eltern verursachen in Kindern einen tiefen Schmerz
und Unsicherheit. Da hilft auch kein Überhäufen mit weltlichen Gütern. Auch
Pornografie, Computerspiele und übermäßiger Medienkonsum verursachen innere
Schäden und machen nicht wirklich glücklich, denn in Wahrheit suchen wir alle
den inneren Frieden, dessen Ruf in uns eingeprägt ist, nur suchen wir ihn am
falschen Ort. Alle Verletzungen, die wir uns, anderen oder die uns zugefügt
wurden, bedürfen der Heilung. Ansonsten „eitern“ diese Wunden, brechen auf und
können Menschen in Verbitterung, Depressionen bis hin zum Selbstmord führen.
Doch heilen können wir nicht selber, es gilt sich heilen zu lassen. Jesus
heilt, er allein vermag das verkorkteste Leben in Freude zu verwandeln. Bitten
wir ihn, denn unsere Welt bedarf mehr denn je der inneren Heilung.
Loveparade (Dolomiten vom 28.07.2010)
Der Schmerz und die Trauer über 20 Tote sind verständlich und es gilt für
sie zu beten. Doch musste es diese Tote geben damit diese Veranstaltung
endlich ausgesetzt wird? Die Loveparade, schon der Name spottet der wahren
Liebe, wurde zu einer Demonstration des Werteverfalls unserer Gesellschaft.
Dabei wurde sie sogar als Kulturveranstaltung gefördert! Hinter solchen
Veranstaltungen steht die Sehnsucht des Menschen nach Erfüllung, Liebe und
Glück. Er sucht oft auch Heilung, verursacht durch innere Verletzungen, die
sehr belastend sein können. Und wenn der Mensch dann schlussendlich erkennt,
dass Liebe, Glück, Friede in solchen Partys nicht zu finden sind, endet er
oft in Depressionen, Verbitterung mit all ihren Folgen oder in der
esoterischen Richtung, wo er sich Heilung und inneren Frieden erhofft, sie
aber nicht finden wird. Dabei ist das wahre Glück, der wahre Friede so nahe:
neben dir! Gott ist zeit Lebens dein Wegbegleiter, der durch Zeichen, Worte,
Begegnungen versucht, dich auf seine Seite zu führen. Dabei gilt es im
Grunde nur ihn einzulassen, ihn nicht abzuweisen. Lässt du ihn aber ein,
brauchst du keine solchen Partys mehr, denn dann wird ein anderes Reich in
dir lebendig.
Interview mit einem
jungen Priester (ff 27/10)
Die gute römisch katholische Kirche muss für den Unglauben dieser Zeit
hinhalten. Viele haben sich trotz Taufe und Firmung ohnehin schon von ihr
verabschiedet, denn der Zeitgeist vermittelt ein ganz anderes Weltbild. Die
Kirche kann in bezug auf Zölibat, Frauenpriestertum, Sexualität,
wiederverheirate Geschiedene nicht an die Welt angepasst werden, denn es
geht hier um die Wahrheit, um die Rettung der Seele, derer sich der moderne
Mensch nicht mehr bewußt ist. Aus diesem Unglauben heraus, aus dieser
fehlenden Erkenntnis lehnt er Gott und damit seine Kirche ab, er kann deren
Sinn somit nicht mehr verstehen. Das ist die Tragik. Der Ungehorsam vieler
Priester trägt zu diesem Irrtum wesentlich bei, er tötet die Vorstellung von
Gott. Und sie reißen andere mit sich, wehe diesen Judassen!
Die Priester und der Sex (Tageszeitung
vom 07.07.2010)
Dass viele Priester in Sachen wiederverheirate Geschiedene, Zölibat,
Verhütung und Frauenpriestertum anders als die Kirchenleitung denken, ist
ein Armutszeugnis des Glaubens. So denken verweltlichte Priester. Und damit
sind sie am Glaubensabfall dieser Tage mehr mitschuldig denn sie geben auch
schlechtes Beispiel und man ändert die ewigen Gesetze Gottes nicht, nur weil
viele Menschen deren Sinn nicht mehr erkennen. Es geht im Grunde um das Heil
der Seele und da leider vielfach daran nicht mehr geglaubt wird, zerbröckelt
so langsam der Glaube und das Verständnis dafür. Doch die Wahrheit, die
Lehre Christi und die Gebote können nie verändert werden, wir müssen uns
wieder ihnen zuwenden. Wir sind uns der Bedürftigkeit der Erlösung vielfach
nicht mehr bewusst. Leider.
Zur Diakonatsweihe „Ein Beruf, der
glücklich macht“ (Dolomiten vom 28.06.2010)
Viel mehr als ein Beruf ist der Priester ein Berufener und zwar der
besonderen Art. Man sollte hier nicht von Beruf sprechen, vielmehr von
Berufung. Wie der Bischof sagte, geht es hier um die Verbindung mit Christus
in einer Ganzhingabe. Diese Aussage ist entscheidend. Der Priester gibt sich
ganz den Menschen hin, er belehrt sie, er unterweist, ermahnt und lenkt sie
auf den richtigen Weg. Er wacht sozusagen über die ihm anvertraute Gemeinde.
Er sorgt für die Verkündigung des Wortes Gottes in richtiger Weise, sodass
dieses Leben am Ende zu Gott führt. Deshalb ist auch die Diskussion um den
Zölibat sinnlos, denn in dieser Ganzhingabe im Dienst am Seelenheil des
Menschen hätte der Priester kaum Zeit für etwas anderes oder er würde diese
Ganzhingabe nicht leben können. Aber genau das lebte uns Jesus vor, er
verzehrte sich regelrecht im Dienst am Seelenheil des Menschen in einer
unvergleichbaren Aufopferung und Hingabe, um den Menschen die Liebe Gottes
zu verkünden. Das ist genau der Grund des Zölibates: dieser ermöglicht erst
diese Ganzhingabe. Diese ganze Hingabe an Gott, zu der im Grunde jeder
Mensch gerufen ist, macht den Menschen erst wahrhaft glücklich und
zufrieden.
Zum Interview mit Magnago „Das Geld hat
uns nicht nur gut getan“ (Dolomiten vom 28.05.2010)
„Das Geld hat uns nicht nur gut getan“. Welch ein weises Wort Magnagos und
er fügt hinzu: „Passt auf, dass die Leute moralisch nicht verderben“.
Tatsächlich verführt Reichtum dazu, dass die moralischen Werte an Gewicht
verlieren, er führt zum Hochmut, zum Egoismus und zur Arroganz, kurzum zum
Beginn des moralischen Untergangs. Und was haben wir heute? Einen nie
dagewesenen moralischen Verfall! Einen Verfall der inneren Werte, jener
Werte, die Christus uns vorgelebt und verkündet hat. Kaum jemand hält sich
noch daran! Gott, seine Gebote, seine Kirche klingen wie Fremdwörter, mit
denen der moderne Mensch kaum oder wenig mehr anzufangen weiß. Die Folgen
sind: fehlende Erkenntnis Gottes und seiner Liebe zu den Menschen. Auch die
Zeichen der Zeit kann er so nicht mehr begreifen, denn er lebt in
Gottesferne, einer geistigen Finsternis. Dabei ist diese Zeit eine
geschenkte Zeit, die so nicht lange fortdauern wird, weil sie so nicht
bestehen kann. Das „erträgliche Maß“ ist lange schon überschritten. Deshalb
deuten viele Zeichen auf schwerwiegende Veränderungen hin, damit
schlussendlich die Ordnung und Moral wieder hergestellt wird, doch wer sieht
sie? Die Offenbarung weist darauf hin.
Zu „Hunderttausende bei Papstmesse“
(Dolomiten vom 14.05.2010)
Sie schreiben: „soll die Muttergottes erschienen sein“. Verehrte Redaktion,
sie ist erschienen, denn solche Ereignisse werden derart geprüft dass keine
Zweifel an der Echtheit bestehen. Zudem wurden die Erscheinungen durch das
Sonnenwunder bestätigt. Dabei drehte sich die Sonne wie ein Feuerrad mit
rasender Geschwindigkeit und dies wiederholte sich dreimal, nachher drohte
sie auf die Erde zu stürzen, was viele Menschen zur Bekehrung bewog. Dieses
Wunder war weithin zu sehen. Über die Echtheit von Fatima gibt es deshalb
keine Zweifel. Es gibt in dieser Zeit viele Wunder, doch nicht jeder will
sie sehen und schon gar nicht an Gott glauben. Und das scheint heute
vielfach der Fall zu sein: Da man mit Gott wenig oder nichts mehr anfangen
kann, lehnt man auch diese Zeichen ab, man leugnet ihn um sein eigenes
Leben, fern von ihm, zu leben. Dabei liebt uns Gott so sehr, aber unser
Wille ist frei, er zwingt uns nicht ihn anzunehmen. Solche Zeichen sollten
uns zum Nachdenken anregen, denn sie sind für uns, damit wir umkehren und
glauben. Doch viele wollen nicht und damit schreiben sie sich im Grunde
selber ihr Urteil, nicht Gott, denn sie lehnen Gott trotz allem ab.Sie ist
üblich geworden, doch im Grunde nicht erlaubt. Die Gegenwart Jesu in der Hl.
Hostie ist etwas derart großes, dass wir große Ehrfurcht davor haben sollen.
Es ist besser, die Mundkommunion zu praktizieren, auch wenn du das (noch)
nicht verstehst. Gott ist Gott und Mensch ist Mensch, dessen müssen wir uns
bewusst sein.
Missbräuche in der katholischen
Kirche(März 2010)
Benedikt XVI. zeigt sich schockiert und verletzt" über die sündigen und
kriminellen Handlungen in seinem Schreiben. Er ruft die Täter zur
Rechenschaft und wirft einigen Bischöfen „schwere Fehler“ und Versagen vor
und spricht den Betroffenen sein Mitleid aus. Mit solchen bedauerlichen
Fällen muss in Zukunft offener umgegangen werden. Was mir sehr missfällt,
sind die immer wiederkehrenden Forderungen wie: Abschaffung Pflichtzölibat,
Gleichstellung der Frau, demokratische Kirche usw. Man muss bei Adam und Eva
anfangen um zu erklären, wer Gott ist: Die Erbschuld beraubte uns der
Erkenntnis Gottes, bis schließlich Gott dem Moose die Gebote übergab,
Richtlinien für uns Menschen, um Gott zu erkennen. Wer Gott liebt, der hält
seine Gebote und er erkennt Gott. Studieren nützt hier nichts, man muss sie
halten! Dazu die Gnadenschätze der Hl. Kirche: die Sakramente, allen voran
die Beichte und das Hl. Messopfer, wobei das Wort „Opfer“ zu betonen ist,
das vollkommene Sühneopfer. Ohne dieses Opfer wäre die Welt wohl schon
geläutert worden, denn die Anzahl und Schwere der Sünden dieser Zeit
schreien zum Himmel! Gott unserem Vater und seiner Kirche die Treue halten,
ist das Gebot der Stunde. Die Bußfeier kann eine Vorbereitung auf die
Beichte sein, niemals darf sie dazu führen, dass sie die Beischte ersetzt,
was leider heute der Fall ist. Deine Sünden vergibt der liebe Gott gerne,
aber mit REUE und in der
persönlichen BEICHTE.
Der vernachlässigte Glaube(ff 9/2010)
Wie der „Spiegel“ für die Deutschen so die „ff“ für uns Südtiroler: Immer
wieder Seitenhiebe auf die gute römisch katholische Kirche. Es lässt sich
immer wieder jemand finden der dem Klischee der „ff“ entspricht. Glauben
will man, ja, aber den selbstgeschneiderten und damit unnützen Glauben. Die
Kirche mit den Hl. Sakramenten, den Dogmen, der Marienverehrung, dem
Rosenkranz und allgemein, das Fortwirken des Heilsplanes Gottes in der
Kirche bis in unsere Tage herauf, das wird verworfen und verleugnet. Das
Judentum lässt grüßen. Ein selbstgeschneiderter Glaube führt zur
Selbsterlösung, die es aber nicht geben kann, deshalb ist er sinnlos. Selig
wer nicht der Verwirrung dieser Zeit unterliegt und der römisch katholischem
Kirche mit ihrem wunderbaren Glaubensschatz treu bleibt.
Andreas Hofer, Vorbild christlichen
Lebens(Dolomiten - Februar 2010)
Das Tirol Andreas Hofers zeichnete sich durch eine tiefe Frömmigkeit aus,
die Hl. Messe und das Rosenkranz beten waren üblich, dazu die
Herz-Jesu-Verehrung. Ein Zeitgenosse schrieb: „Das Gefühl des
allgegenwärtigen Gottes begleitete Hofer überall“. Unter der Fremdherrschaft
wurden die religiösen Bräuche verboten. Als sich die Tiroler 1809 erhoben,
war die religiöse Unterdrückung eine der Hauptgründe. Hofer kämpfte um den
christlichen Glauben. Das Herz-Jesu-Fest wurde eingeführt. Als der Kaiser
die Tiroler ihrem Schicksal überließ, kam es zur Gefangennahme Hofers. In
Mantua aß er das angebotene Fleisch nicht, da Freitag war, sondern nahm den
Rosenkranz in die Hand. Beim Verhör sagte er:“…allein ich sterbe gern, denn
es ist besser, dass ich mich für das ganze Land opfere...“. Vor seiner
Hinrichtung verlangte Hofer die Beichte, bat um Messe und Gebet. Zum
Abschied sagte er: “...so leicht kommt mir das Sterben vor…“. Dann wurde
Hofer erschossen, ohne Augenbinde, mit dem Kreuz auf der Brust, unter großer
Rührung der vielen Anwesenden. Sein Beichtvater bekannte später: “er war der
frömmste und treueste Christ, den man sich vorstellen kann“. Welche Werte
begleiten uns im heutigen Tirol?
Nachtrag zum Tag des Lebens(Dolomiten -
Februar 2010)
Der Tag des Lebens ist vorbei, doch darf es nicht ein stillschweigendes
Annehmen der derzeitigen Situation sein: Ist nicht die Abtreibung eine der
schwersten Sünden? Wir waten im Blut der unschuldigen Kinder und merken es
kaum noch! Wenn die Frau die Spirale benutzt, dann wird die Einnistung der
befruchteten Eizelle immer wieder vermieden und das eben entstandene Leben
ist zum Absterben verurteilt! Dazu die Tötung durch die klassischen
Abtreibungsarten. Somit ergeben sich pro Jahr über 50 Millionen Morde, also
etwa die Opferzahl des 2. Weltkrieges. Die Schuld der Frau ist groß, doch
mitschuldig ist auch der Partner und im weiteren Sinne wir alle, denn wir
leben in einem Staat, der das zulässt. Die Frau, die zur Mörderin wurde,
ändert sich in der Regel: sie wird depressiv, launisch, ruhelos. Warum? Der
Widersacher hat sie durch diese Tat fest im Griff und würgt die Seele bis er
sie für immer quälen wird. Sie ist sein Werkzeug geworden und versprüht ihr
Gift zu Hause, am Arbeitsplatz usw. Abhilfe kann nur eine tiefe Reue und
Zuwendung zu Christus verschaffen. Wir sind aufgerufen, immer wieder das
Blut Christ als Sühne aufzuopfern, denn diese Schuld wiegt schwer auf der
Menschheit.
zum Piusbruderschaft(Dolomiten - Jänner
2010)
Der Dialog ist schwierig, denn der Ungehorsam der Bruderschaft ist bekannt.
Doch was bedeutet katholisch? Sie tragen den Talar zum Zeugnis für Christus
und feiern die Hl. Messe nach dem alten Ritus, was erlaubt ist. Haben
Andacht und Ehre vor diesem unfassbaren Zeugnis der Liebe Gottes durch den
neuen Ritus zugenommen? Eine Hl. Messe ist durch nichts auf der Welt zu
ersetzen, Jesus opfert sich immer wieder aufs Neue als Sühne für unsere
Sünden auf, deshalb bedarf es einer tiefen Ehrfurcht und Andacht die auch in
der äußeren Haltung zum Ausdruck kommt. Auch die Art des Empfanges des Hl.
Leibes und Blutes Christi bedarf deshalb gebührender Haltung, innere wie
äußerliche. Diese so wichtige Nahrung für die Seele ist heute wichtiger denn
je denn am Ende lebt die Seele weiter, nicht der Körper. Der heute vielfach
gelebte Glaube ist gar kein Glaube mehr, er ist wertlos und viele Gnaden
gehen so verloren! Pater Pio sagte: "Eher kann die Erde ohne Sonne bestehen
als ohne das Hl. Messopfer". Deshalb muss die Andacht zur Eucharistie
gefördert und vertieft werden, nicht verweltlicht! Gottes Liebe ist so
unfassbar groß, er bittet ein Leben lang um deine Zuwendung, doch er zwingt
dich nicht.
Schule christlichen Lebens(Dolomiten -
9./10. Jänner 2010)
Kardinal Schönborn drückt das Phänomen "Medjugorie" treffend aus als "Schule
christlichen Lebens". Tatsächlich fanden viele durch einen Besuch an diesem
Ort zum Glauben zurück oder bekehrten sich. Weiters sagt Schönborn: "Um zu
bezweifeln, dass in Medjugorje Gnadenströme fließen, muss man die Augen
verschließen". Genau, denn Mejugorie trägt weltweit Früchte: Viele
Berufungen und Bewegungen haben hier ihren Ursprung. Schönborn weiter: "Die
Muttergottes lehrt den Glauben im Alltag". Tatsächlich sind wir in unserer
Denkweise derart verweltlicht dass Gott in unserem Herzen keinen Platz
findet. Die Folgen sind fehlende Einsicht, Stolz, Irrlehre. Schönborn tat
das richtige, er reiste dorthin und sah sich das Phänomen an und wer offen
ist, dem lässt Gott den Sinn erkennen. Zudem steht Schönborn stellvertretend
für den Klerus, der genauso Umkehr und geistige Erneuerung im Sinne Christi
nötig hat: Unser Herz sollte durchdrungen sein von einer großen Sehnsucht
und Liebe zu Gott, unser Herz muss sich öffnen, dann erst kann und wird uns
der Geist Gottes in richtiger Weise führen. Diese Begeisterung für Gott
lehrt uns die Muttergottes. Schönborn weiter: "Ich möchte unbedingt wieder
dorthin".
Das Kreuz mit dem Kreuz(Dolomiten -
November 2009)
Es ist ein Kreuz mit dem Kreuz. Interessant die Stellungnahmen der
Politiker: Von Tradition, Brauchtum usw. ist die Rede. Dafür eintreten ist
gut, aber leben sie oder wir auch danach? Scheinheilige oder doch überzeugte
Kreuzbefürworter? Oder gar nur um der Wähler willen? Tatsächlich ist das
Kreuz das um und auf der Erlösung: Nur Jesus, wahrer Gott und Mensch, konnte
uns eben durch sein bitteres Leiden am Kreuz erlösen. Deshalb das Kreuz an
verschiedenen Orten um uns wankelmütige Menschen zu ermahnen und zu stärken.
Wer also den Sinn des Kreuzes kennt muss auch danach leben oder zumindest
versuchen sein Leben danach auszurichten, nur von Tradition sprechen, ist zu
wenig. Wäre Südtirol zur Hälfte islamitisch, wer würde dann noch die Stimme
für das Kreuz erheben? Wohl nur der vom wahren Wert des Kreuzes Überzeugte,
wenn es auch Verfolgung bedeuten könnte. Europa geht leider einen zunehmend
antichristlichen Weg und lange hat das Kreuz so ohnehin keine Zukunft mehr
denn es ist bereits aus den Herzen der meisten Menschen verschwunden. Das
ist das wahre Dilemma! Das Kreuz ist in vielen Häusern, wenn überhaupt
vorhanden, nur mehr ein Einrichtungsgegenstand. Leider.
Herr, lass uns dem Zeitgeist entfliehen und gib uns die Ruhe, DICH
zu finden, Dich zu erkennen.
Dein Reich komme, Dein Wille geschehe, Dein Name werde geheiligt! Amen.
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