Kirche Weitental

†  Gott ist die Liebe - Er liebt dich  †
 Gott ist der beste und liebste Vater, immer bereit zu verzeihen, Er sehnt sich nach dir, wende dich an Ihn
nähere dich deinem Vater, der nichts als Liebe ist. Bei Ihm findest du wahren und echten Frieden, der alles Irdische überstrahlt

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Die Sexualität

 

Am "heißen Eisen" der Sexualität kommen wir nicht vorbei, also packen wir es an.

Die Kirche verbietet dir die Sexualität nicht, sondern ordnet sie. Die Fragen lauten:

Beherrschst du deinen Geschlechtstrieb oder beherrscht er dich? Strebst du nach Gott oder ist die Sexualität dein Gott?

Denn nirgends oder kaum irgendwo gibt es eine derartige Verwirrung und Unordnung wie in diesem Bereich. Hier hat der Gegenspieler tatsächlich ganze Arbeit geleistet und 90% der Menschen dürften diesem Irrtum unterliegen, denn welche Paare (ich schreibe absichtlich Paare, da der liebe Herr Mann genauso mitschuldig ist) nehmen nicht die Pille oder verhüten auf die eine oder andere Weise? Die wenigsten! Die Dummen, möchte man am Anfang denken, doch dem ist nicht so. Warum, das werde ich hier aufzeigen. Denn wer vor den Menschen dumm scheint, muss nicht dumm vor Gott dastehen und nicht selten ist es umgekehrt! Wie viel wird doch in diesem Bereich missverstanden! Wie viel wird darüber gespottet, gewitzelt und wie viel Ungehorsam gegenüber der Kirche und Gottes Ordnung. Und Ungehorsam ist wie ein Baumstamm am Weg zu Gott, man kommt nicht weiter. Die Gender Generation kratzt an den von Gott vorgesehenen Bestimmungen von Mann und Frau... Doch Gott schuf den Menschen als Mann und Frau, nicht als Gender. Gottes Ordnung will man abschaffen.

Das hier geschriebene wird bei so manchem Kopfschütteln hervorrufen. Es ist aber die unverfälschte Lehre der Kirche und entspricht der Wahrheit. Nach der Warnung (Erleuchtung des Gewissens) wird es aber jedem klar sein.

INHALT
 
 
 
Siehe auch:
 

Schutzmechanismen für kinderfreundlichen Internetzugang

Zeugnis über die Befreiung aus der Pornografiesucht




1. Christliche Sexuallehre

Als Mann und Frau erschuf er sie

Beginnen wir damit. Du wirst dich fragen, das ist doch logisch, doch dem ist nicht so. Die übertriebene Emanzipation hat aus der Frau eine vermännlichte Frau gemacht, die sich nur dann bestätigt und ausgefüllt versteht, wenn sie in der Männerwelt besteht und Anteil nimmt. Hier möchte ich auf diese Seite hinweisen, bitte lies es dir in Ruhe durch. Auch die verrückte Gleichheitsideologie! Denn Mann und Frau sind nicht nur körperlich verschieden, es geht um viel mehr. Jede Frau muss heute arbeiten! Denn nur das ist fortschrittlich und modern. Das kann teilweise in Ordnung gehen, wenn sie dabei Frau bleibt. Doch dem ist nicht so, denn die Weiblichkeit ging weitgehend verloren. Familien zerfallen, Kinderseelen werden verletzt, das alles, weil es keine Mütter mehr gibt (oder wenige)...
Gott hat Mann und Frau erschaffen damit sie ein Fleisch werden d.h. hier ist schon einmal die Absage an die Homosexualität, die niemals im Plane Gottes sein kann, nie und nimmer! Wenn nun aber aus der Frau eine vermännlichte Frau wird, wie können sie also dem nachkommen? Somit ergänzen sich Mann und Frau nicht mehr in dem Sinne wie es der Schöpfer geplant hat und für gut befand. Diese Einheit, dieses Ganze geht heute verloren. Mit all ihren Folgen, siehe hier das fett geschriebene im Vortrag von Eva Herman.

Sexualität bedeutet Fruchtbarkeit

Das Sexualverhalten, das uns tagtäglich aufdiktiert wird, vom Fernsehen usw. ist nicht so wie es unser Schöpfer vorsah:
Eine Ehe muss fruchtbar sein, doch das heißt dann nicht: nur ein Kind. Damit hast du den Auftrag des Schöpfers NICHT erfüllt und dadurch hast du KEIN Recht, die Sexualität für dich zu missbrauchen. Gott schuf auch am Anfang Himmel und Erde, die Materie, das Wasser, die Luft, damit WIR leben können, er hörte nicht mitten drin auf, sondern er vollendete Sein Werk und befand es für gut. Wenn also Mann und Frau ein Fleisch werden, was nur in einer christliche Ehe ihre Gültigkeit haben kann, dann übernehmen sie auch den Schöpfungsauftrag das Leben weiterzugeben! Sie tun dies aus freien Willen d.h. du musst nicht heiraten, genauso wie du nicht Priester werden MUSST. Es ist dein freier Wille, mit dem du diesen Auftrag übernimmst, in dem Gott dir als Dritter und wichtigster im Bunde besteht. "Vermehrt euch", lauter dieser Auftrag.

Pille und andere Verhütungsmittel, Spirale

Diese sind diesem Wort Gottes total entgegengesetzt, da sie die Sexualität "isolieren", zu etwas machen, das so nicht im Plane Gottes war und die Folgen sehen wir ja schon. Kinderwunsch wird vielfach bis zum geht nicht mehr aufgeschoben, oder höchstens EIN Kind dann, mal sehen, meist Schluss, keine Zeit, Beruf, Karriere... Und dann bist du 40. 50 Jahre und... Das ist nicht der Plan Gottes, meine Lieben, nie und nimmer! So wirst du sicher eines: ein Egoist, der für sich und sein Sexualleben lebt, vom wahren Sinn des Lebens aber nichts verstanden hat. So genießt du das Leben, was auch der mit mehreren Kinder kann, wenn auch etwas eingeschränkter, die Frage aber bleibt: bist du glücklich? bist du mit 50 Jahren im inneren Frieden? Die Realität zeigt da wohl ein ganz anderes Bild: nie so viele Depressionen, innere Verletzungen durch Trennungen, Flucht in die Esoterik usw.
Warum???
Weil du mit deiner Verhütung, liebe Frau und lieber Mann, auch verhütest, dass Gott in deinem Leben eintreten kann! Durch deine Weigerung dem Leben zu dienen, auch wenn es Opfer und Verzicht kostet, verweigerst du Gott den Zutritt in dein Herz, ohne Umkehr wirst du NIE den wahren Sinn des Lebens erkennen, du, Frau, lässt dich als Objekt missbrauchen und du, Mann, siehst in der Frau oft nur das Objekt. Mit wahrer Liebe hat das ganze wenig zu tun, denn diese ist nicht NUR vom Fleisch abhängig. Es gehört dazu, wird aber nicht zum Laster d.h. man darf die Sexualität genießen, aber im dafür vorgesehenen Rahmen. Das engt nicht ein, wie die gängige Meinung lautet, sondern macht den Menschen in Wahrheit frei für Gott.
Die Spirale ist deshalb ein Sonderfall, denn damit verhinderst du das Einnisten der bereits befruchteten Eizelle was auch gut deutsch heißt: du, der du sie in dir trägst hast dich zur Mörderin machen lassen! Lies hier im Zeugnis der Gloria Polo, die auch die Spirale benutzte.

Kinder regeln dein Sexualverhalten

Erst mehrere Kinder regeln auch dein Sexualleben. Warum? Weil du Verzicht lernst, Rücksicht, du wirst dich auch um eine Arbeit sorgen damit du sie ernähren kannst, du kommst in Berührung mit dem Opfer, denn es fordert schon einige Opfer von Mann und Frau. Du hast damit eben auch Verantwortung übernommen. Deshalb regelt sich normalerweise dein Sexualleben, das dann nicht vordergründig ist, wie leider bei vielen vorhanden ist, da du in erster Linie den Schöpfungsauftrag erfüllst und damit auch näher zu Gott gelangst, denn Gott freut es, wenn du diesen Auftrag erfüllst und nicht aus der Sexualität ein Laster machst das zu Perversionen hinführt, denn wer einmal diesem Laster verfallen ist hat fast schon seine Seele getötet. Dieser hat aus der Sexualität ein Laster gemacht und dient diesem Gott und er erkennt den wahren Gott und Vater nicht mehr. Der Dienst am Leben hingegeben führt dich leichter zur Erkenntnis Gottes, denn du hast aus deinem Sexualverhalten keinen Götzen gemacht.

Kinder sind keine Last, sondern wahre Erfüllung

Kinder sind doch keine Last. Welch ein Trugschluss. Es gibt auch keine Begrenzung in dem Sinne, die erlegt uns nur die Welt auf!  Diese Zeit sieht Kinder als Last, da sie eine Genießergesellschaft geworden ist, die Gott nicht mehr erkennt, die das ewige Leben nicht mehr zum Ziel hat. Dadurch erscheint es als Last, denn ich bin dann eingeschränkt, kann weniger reisen usw. alles Dinge, die meist nur meinem Egoismus dienen. Aber dadurch, dass du Kindern das Leben schenkst und dich mit ihnen abgibst, wirst du reich beschenkt denn an ihnen wächst du, die Mutter gibt sich mit ihnen ab, sie brauchen dich und du brauchst sie, genauso der Vater, dessen Rolle ebenso wichtig und unersetzlich ist. Klar gibt es Auseinandersetzungen, Zeiten der Müdigkeit, des Leides, der Sorgen, doch Gott geht diesen deinen Weg mit und den Lohn für deine Hingabe an deine Familie wirst du erst im Himmel sehen, hier ist er verschleiert. Das meinte ich zu Beginn, dass am Ende der wahrhaft "Dumme" ein anderer sein kann. Zudem brauchst du meist keinen Psychologen, dem du dein Unglück trotz scheinbar erfülltem Leben klagen kannst, oder  leidest nicht an Depressionen, denn das wahre Glück liegt im Erfüllen des Auftrages Gottes.

Überbevölkerung

Davon redete man vor 20 Jahren. Und heute? Es fehlt der Nachwuchs wohin man schaut! Doch es ist nicht unsere Aufgabe, diese Sache zu regeln! Würden alle Menschen Gottes Gebote befolgen, dann würde Gott selber es so regeln, dass es diese Überbevölkerung trotzdem nie geben würde. Denn größere Familien würden von mehr Einzelpersonen unterstützt, denn nicht jeder muss heiraten! Es gäbe bestimmt auch mehr Berufungen, Priester und Ordensleute, die sich ganz Gott hingeben und das tun, was eben Eheleute weniger tun können. Klosterfrauen würden wieder mehr in Schulen und Krankenhäusern wirken, sehr zum Vorteil des spirituellen Lebens usw. Das ist im Sinne des Reiches Gottes, das heute kaum mehr jemand erkennt, da die Denkweise sich schon längst von Gott verabschiedet hat. Ich wiederhole: Solche Überlegungen gehören nicht in unsere Köpfe, wir sind nicht Gott, wir sind nicht allmächtig, machen wir also das, wozu wir bestimmt sind, denn das ist unsere Aufgabe! Das ist das Wahre Leben!

Pornographie/Internet

Hände weg davon! "Wenn dich dein Auge zum Bösen verführt, dann reiße es aus...". Dieses harte Wort hat der sanftmütige Jesus gesagt. Warum? Da du sonst in Gefahr gerätst, das ewige Leben zu verlieren! Die Pornographie verseucht deine Gedanken und dort entstehen die Sünden. Die Handlung, die Sünde ist dann die Folge. Falls du hier im Internet dem nicht widerstehst, melde es ab und meide es, denn dein Seelenheil steht auf dem Spiel. Es ist wie ein Gift oder eine Infektion, die deine Seele tötet. Lass deine Kinder nicht ungefiltert ins Internet, du Vater oder Mutter wirst dafür einmal Rechenschaft ablegen müssen, denn DU trägst die Verantwortung. Die Fleischeslust führt direkt in die Verdammnis. Siehe auch Zeugnis: Heilung von der Pornographie.

Ehelosigkeit

Diese wird kaum noch verstanden da unsere Gesellschaft eben diese von der Sexualität bestimmte Denkweise pflegt. In der Folge wird Enthaltsamkeit als Dummheit bezeichnet oder hingestellt, doch der Enthaltsame ist nicht der Dumme! Jesus und Maria lebten diese Enthaltsamkeit in ihrer Ganzhingabe an das Kind Gottes: Jesus. Dasselbe taten und tun viele Ordensleute und Priester: ihre ganze Hingabe gehört Jesus und dem Dienst am Menschen. Doch das verstehen wir deshalb nicht, weil wir vom Zeitgeist total eingenommen sind! Darum auch der Zölibat, immer wieder total missverstanden, denn der ermöglicht erst diese Ganzhingabe. Was wäre aus uns geworden, wenn Jesus sich uns nicht ganz hingegeben hätte? Wir wären noch nicht erlöst! Doch er stand ganz im Dienst am Seelenheil und das sollten vor allem seine Nachfolger auch stehen. Ihr Verzicht ermöglicht und fördert das Leben im Geiste, während Eheleute zusätzlich das fleischliche Leben weitergeben. Beide dienen somit dem Leben, doch der Priester ist ein besonderer Berufener, selig, wer diese erkennt in dieser Zeit der Finsternis.
Und ehelose Menschen dienen jenen, die der Hilfe bedürfen, das wäre Gottes Ordnung!

Die Lehre der Kirche

Diese wird kaum mehr eingehalten, denn sie verbietet jedes Mittel der Verhütung. Verhütung ist ein "dummes" Wort, denn man müsste von Regelung sprechen. Das heißt im Klartext dass an den fruchtbaren Tagen, 10 -14 Tage pro Monat in etwa, Enthaltsamkeit gefragt ist, in denen du deinen Partner z.B. auch so schätzen und lieben lernen könntest! Hier verhinderst du nicht den Dienst am Leben doch mit dieser einzig gültigen, natürlichen Variante werden es wahrscheinlich mehr Kinder werden doch ist das schlimm? Genau das ist doch der Auftrag, den Eheleute in der Ehe eingehen und zu dem sie sich verpflichten. Zudem wird somit die Sexualität nie bewusst missbraucht. Ich weiß, dass ich hier Spott und Hohn ernte, doch es entspricht der Wahrheit, über die du trotzdem nachdenken solltest. Die Kirche kann gar nicht anders, da sie das Wort Gottes lehrt und sich um deine Seele sorgt. Wer also verhütet, begeht eine Sünde. Die bewusste Ablehnung des Schöpfungsauftrages ist eine wichtige Sache, das erschwert die Sünde, die Trennung von Gott. Du lebst also in Trennung und suchst in der Hl. Kommunion seine Nähe, da passt etwas nicht zusammen!

Sakrementempfang

Ähnlich wie bei wiederverheiraten Geschiedenen. Kannst du so zum Herrn in der Hl. Eucharistie gehen und dieses übergroße Sakrament der Liebe, Gott selber empfangen, wenn du bewusst seinen Auftrag ablehnst, also in bewusster Trennung von ihm lebst und die Sexualität missbrauchst? Beantworte diese Frage selber im stillen Kämmerlein, in Ruhe, denn nur darin erkennst du die Wahrheit und findest die Antwort.

Fazit

Die wahrhaft gelebte Sexualität stellt sich somit im Dienst am Leben, nicht im Dienst deines Egoismus und du kommst Gott näher und die Sexualität wird nicht vordergründig, wie es vielfach der Fall ist denn hier wird die Liebe zu Gott hochgehalten und in der Regel trennen sich solche Paare nicht. Wie wenig wird das heute verstanden da eben die Sexualität losgelöst vom Auftrag Gottes wurde! Und weil wir eine total vom Zeitgeist und den Medien eingeimpfte Denkweise übernommen haben. Egoisten, die das Leben von den Eltern unter Mühe erhalten haben aber sich weigern, es weiterzugeben aber trotzdem die Sexualität leben wollen. Welch ein Irrtum und welch fehlende Einsicht, denn wer die Sexualität zu seinem Gott erhebt der kann den wahren Gott, den lieben Vater, unseren Schöpfer nicht mehr erkennen, da er dem Laster frönt. Das ist Unreinheit, die dem Herrn sehr widersteht und Reinheit (siehe Reinheit des Herzens) ist nach der Nächstenliebe und der Demut so wichtig.

Aus diesen Überlegungen heraus hat auch eine Sexualerziehung zu erfolgen, sanft und behutsam, nicht aus dem Laster heraus diese den jungen Menschen aufzwingen!
Denn Jesu Antwort darauf ist sehr hart: „Wer einen dieser Kleinen zum Bösen verführt…“.
 

Einige jüngere Aussagen des Himmels an uns

Die Gottesmutter an Don Gobbi im Jahre 1989:

— Von den kleinen Kindern verlange ich, dass sie in der Tugend der Reinheit wachsen und sie sollen auf diesem schwierigen Weg von den Eltern und Erziehern unterstützt werden.

— Von den Jugendlichen verlange ich, dass sie sich zur Beherrschung der Leidenschaften durch das Gebet und durch ihr Leben in Vereinigung mit mir heranbilden und dass sie verzichten, in die Kinos und Diskotheken zu gehen, wo die große und dauernde Gefahr besteht, diese Tugend zu verletzen, die für mein Unbeflecktes Herz so wertvoll ist.

Von den Verlobten verlange ich, dass sie sich jedes Geschlechtsverkehres vor der Ehe enthalten.

— Von den christlichen Familien verlange ich, dass sie sich zur Ausübung der ehelichen Keuschheit heranbilden und niemals künstliche Mittel zur Verhütung des Lebens benützen nach der Lehre Christi, die die Kirche heute noch immer in einsichtiger Weise vorlegt.

Wie sehr wünsche ich von den Priestern die gewissenhafte Beobachtung des Zölibates und von den Ordensleuten die treue und strenge Praxis ihres Gelübdes der Keuschheit!


Aussagen Jesu an Maria Valtorta, der Autorin des Werkes, „der Gottmensch“ im Jahre 1943:

Wenn es auch aus Gründen der Krankheit… ratsam oder zulässig ist, auf Kinder zu verzichten, dann ist freilich erforderlich, enthaltsam leben zu können und sich jene sterilen Befriedigungen zu versagen, die nichts anderes als eine Befriedigung der Sinne sind; warum macht ihr dann aber, wenn kein solches Hindernis für die Fortpflanzung besteht, aus einem natürlichen und übernatürlichen Gebot einen unmoralischen Akt, den ihr seines Zweckes entfremdet? …dann wisst doch als keusche Gatten zu leben und nicht als wollüstige Affen. Wie wollt ihr denn, dass Gottes Engel über euer Haus wache, wenn ihr es zu einem Sündennest macht? Wie wollt ihr denn, dass Gott euch beschütze, wenn ihr ihn zwingt, den Blick angewidert von eurem besudelten Nest abzuwenden?

Wie viele Eheleute gibt es, die nach der unvermeidlichen Gewohnheit der religiösen Zeremonie - Gewohnheit habe Ich gesagt, und wiederhole es noch einmal, denn für die meisten ist es nichts weiter als eine Gewohnheit, nicht aber die Sehnsucht der Seele, in diesem Augenblick Gott bei sich zu haben - gar keinen Gedanken mehr an Gott haben und das Sakrament, das doch nicht mit der religiösen Zeremonie endet, sondern da erst beginnt und nach meiner Vorstellung so lange wie das Leben der Ehegatten dauert - genau wie auch der Eintritt in das Mönchsleben nicht mit der religiösen Zeremonie endet, sondern so lange wie das Leben des Mönchs oder der Nonne - die also aus dem Sakrament eine Feier machen und die Feier zu einer Orgie von Bestialität!

Der Engel lehrt den Tobias, dass der eheliche Akt, wenn ihm das Gebet vorausgeht, ein heiliger und gesegneter und in Wahrheit freuden- und kinderreicher wird.

So solltet ihr es halten. Von dem Wunsch nach Kindern beflügelt eine Ehe eingehen, denn das ist der Sinn der menschlichen Vereinigung, und jede andere Absicht ist eine Schuld, die den Menschen als vernunftbegabtes Wesen entehrt und den entwürdigten Geist verletzt und aus dem Tempel Gottes vertreibt, und die Ehe andererseits von dem Wunsch beflügelt einzugehen, Gott in jeder Stunde bei sich zu haben. Gott ist kein bedrückender Kerkermeister. Er ist vielmehr gütiger Vater, der sich über die redlichen Freuden seiner Kinder mitfreut und der ihre heiligen Umarmungen mit Seinen himmlischen Segnungen beantwortet und sie mit der Erschaffung einer neuen Seele gutheißt.

Aber wer wird diese Seite verstehen? Ihr werdet sie lesen, ohne ihre heilige Würze auch nur zu verspüren, so, als ob Ich in der Sprache eines unbekannten Planeten zu euch geredet hätte. Es wird euch wie abgedroschenes Stroh vorkommen, und ist doch Himmelslehre. Ihr, die Weisen dieser Zeit, werdet sie verhöhnen. Ihr wisst nicht, dass Satan über eure Torheit lacht, dem es gelungen ist, wegen eurer mangelnden Enthaltsamkeit, eurer Bestialität das, was Gott zu eurem Heil eingesetzt hatte: die Ehe als menschliche Vereinigung und als heiliges Sakrament zu einem Instrument eurer Verdammnis zu machen.

Hermann: Diese Worte des Himmels sollten gut durchgelesen und bewahrt werden, nicht einfach ignorieren oder abweisen.



Links


Unkeuschheit , aus dem Zeugnis der Gloria Polo
Spirale, die fortwährende Abtreibung, ohnehin die Schande dieser Zeit!
Zur
Ehescheidung, heute gang und gebe, sagt Pater Pio:

Die Ehescheidung ist der Triumph des eigenen Fleisches und des eigenen Blutes, herabgewürdigt zu einem Leben unreiner Tiere, in Gegenwart des Himmels und unter den Augen des Schöpfers des Weltalls.
Homosexualität, der Irrtum!
 


Herr, befreie uns aus der Knechtschaft des Fleisches und lass uns die wahrhafte Berufung als Mann und Frau erkennen. Lass vor allem die Frau erkennen, welch wichtige Rolle sie in der Weitergabe des Lebens, und das nicht nur im fleischlichen Leben, spielt. Und auch uns Männern, denn uns hast du große Verantwortung übertragen. Amen. 




 

2. Christliche Sexualerziehung (entnommen aus Freundeskreis Maria Goretti - München - FMG-INFORMATION 94- Juli 2008)

Was unterscheidet die christliche Sexualerziehung?

Die Entwicklung ist in diesen bald drei Jahrzehnten Jahren fortgeschritten - die Praxis der schulischen Sexual„erziehung“ hat sich mit der sogenannten Aids-Vorsorge noch verschärft, das Empfinden für sittliche Grenzen ist weiter geschwunden (man denke nur daran, dass die Kondom-Werbung seit etlichen Jahren immer wieder von Plakatwänden usw. herunterplatzt). Ferner hat sich mit der aggressiven Homosexuellen-Lobby und den gesetzlichen Festlegungen gegen sogenannte Diskriminierung wegen sexueller Orientierung usw. die „Schwulen- und Lesben-Propaganda“ in den Schulen wesentlich vermehrt (siehe auch die ideologischen Spektakel von „Christopher-Street-Day“ und dergleichen).

Und nicht zuletzt sind auch im politischen Raum die Vorstöße zur sexuellen Liberalisierung auch für Kinder erfolgreich vorangetrieben worden, wenn international als sogenannte „Kinderrechte“ eingefordert werden, den Heranwachsenden den Zugang zu unbeschränkter Sexualfreiheit, Empfängnisverhütung und Abtreibung einzuräumen, während den Eltern jede Einflussnahme darauf verweigert wird, ja sie zu virtuellen Feinden der Kinder erklärt werden. Ferner sind mit der Zeit auch kirchliche Organisationen wie „Sozialdienst katholischer Frauen“ oder „Caritas“ in vermeintlich sinnvoller Vorbeugung vor Abtreibung in Schulen tätig geworden, nicht selten kaum unterschieden von „pro familia“ oder „Donum vitae“ mit Verhütungsinformationen, Kondom-Üben am männlichen Geschlechtsteil usw. Und manches mehr.

Diese Entwicklungen, die – rein innerweltlich gedacht – unaufhaltsam fortzuschreiten scheinen, sind zu ergänzen, ebenso wie neuere Dokumente des kirchlichen Lehramtes zu beachten sind wie das Apostolische Schreiben „Familiaris consortio“ von 1981, die „Charta der Familienrechte“ von 1983 und das Dokument des „Päpstlichen Rates für die Familie“ von 1995.

Die Einstellungen zur sogenannten Sexualerziehung (SE) – schulisch und außerschulisch – sind vielfältig. Wir wollen vier Standpunkte herausstellen:

1. Die emanzipatorische „Sexualerziehung“

Sie sagt: Die Tabuisierung der Sexualität sei ein Mittel der Unterdrückung durch die Herrschenden (Staat, Kirche) gewesen und habe Angst und Schuldgefühle hervorgerufen. „Dem unverheirateten Jugendlichen wird in der Regel nicht erlaubt, seine Sexualtriebe in einer von der Gesellschaft geduldeten Art und Weise zu befriedigen“ (H. Giese). Notwendig sei daher eine „Sexualerziehung“, die den Jugendlichen zu einer repressionsfreien (nicht von Verboten eingeengten) Ausübung seiner sexuellen Wünsche befähige. Der „Unfall“ einer ungewollten Schwangerschaft könne verhütet oder gegebenenfalls durch Abtreibung aus der Welt geschafft werden. Das Schamgefühl sei nur anerzogen und müsse beseitigt werden.

Das ist der Standpunkt von Sexualpädagogen der marxistischen Schule. Weniger klassenkämpferisch-politisch, aber in den Auswirkungen nahezu gleich ist die rein hedonistische Sicht, die einfach das Recht auf die ungehinderte scham-lose Ausübung der Lust will.

 

2. Die Sexualtät verherrlichende „Sexualerziehung“

Infiziert von dieser emanzipatorischen „Sexualerziehung“ hat sich im kirchlichen Raum eine Ideologie breit gemacht, die von „neuen Erkenntnissen“ über das „sexuelle Wesen“ Mensch berichtet und die Lehre der Kirche „hinterfragt“: „Aus der offiziellen kirchlichen Sexualpädagogik sprechen Jahrhunderte katholischer Leibfeindlichkeit"[1]. Mit Berufung auf die Hl. Schrift wird der „Leib neu entdeckt“[2], mit Hinweis auf das Liebesgebot wird ein „neuer Zugang zur Zärtlichkeit“[3] gefordert. Absolute Normen hinsichtlich des geschlechtlichen Verhaltens leugnet man; alles sei dem persönlichen Gewissen überlassen, wichtig sei nur, dass nichts „gegen die Liebe“ geschehe.

Dagegenstehende kirchliche Aussagen werden nicht beachtet, ja totgeschwiegen. „‚Die’ kirchliche Lehrmeinung gibt es nämlich gar nicht“[4]. Dokumente, die dem eigenen Standpunkt dienlich sind, werden jedoch häufig angeführt (z. B. Würzburger Synode, Hirtenbrief von 1973[5]).

 

3. Die Sexualerziehung des Kompromisses

Hier treffen sich verschiedene Ansichten. Häufig wird der pragmatische Standpunkt vertreten: „Sexualerziehung“ in den Schulen sei nun einmal da, man könne diesen Bereich nicht aus der Erziehung herausnehmen[6]; die biologischen Darlegungen über Geschlechtsorgane, Zeugung, Empfängnis, Verhütung und Geburt, über „Vorstufen“ und perverse Formen der Sexualität usw. seien selbstverständlich. Wichtig sei nur, dass nicht indoktriniert (d. h. eine bestimmte Meinung eingetrichtert), dass kein bloßes Faktenwissen gelehrt werden, sondern dass die SchulSE „christlichen Wertvorstellungen“ „Rechnung trage“[7]. In diesem Sinn wurden gesetzliche Regelungen der SE befürwortet.

Man tritt für „fächerübergreifende Sexualerziehung“ ein, um eine Überbetonung dieses Themas zu vermeiden, oder man setzt sich für ein SE-Fach oder SE-Sonderveranstaltungen ein (was dem Elternrecht damals zwar entgegenkam, sofern diese Veranstaltungen freiwillig waren, was aber das Kind oft in unzumutbare Spannungen und Diskriminierungen bringt).

Vielfach wird auch die Meinung vertreten, angesichts unserer sexualisierten Öffentlichkeit könne eine Hilfe für die Kinder und Jugendlichen nur in einer „vorbeugenden“ breiten sexuellen Aufklärung bestehen.

Der entscheidende Punkt bei dieser Kompromiss-Haltung zur „Sexualerziehung“ ist, dass man die stimulierende Wirkung des sexuellen „Faktenwissens“ nicht sieht und glaubt, diese SE, mit einem christlichen Werte-Mäntelchen behängt, würde schon richtig laufen.

 

4. Die christliche Sexualerziehung

Der Standpunkt der eindeutigen Lehre der katholischen Kirche, vorgelegt vor allem durch das oberste kirchliche Lehramt, widerspricht der offen verführerischen und die Sünde leugnenden oder verniedlichenden Sicht der geschlechtlichen Aufklärung. Und er widerspricht der Ansicht, die heutige „Sexualerziehung“ sei notwendig, nur müssen sie „christlich“ garniert und gegen „Übertreibungen“ abgegrenzt sein. Die Lehre der Kirche über eine „christliche Sexualerziehung“ lautet anders.

Der FREUNDESKREIS MARIA GORETTI e. V. vertritt diesen kirchlichen Standpunkt, der sich so zusammenfassen lässt:

 

Die Kinder und Jugendlichen müssen durch eine ganzheitliche Erziehung zu einer seelischen , affektiven und sittlichen Reife geführt werden, die der GÖTTlichen Schöpfungsordnung, dem Geist JESU CHRISTI und darum auch der Würde des Menschen entspricht[8].

Jede Sexualerziehung, die zu unnötiger Beschäftigung mit sexuellen Dingen führt und nicht Erziehung zu Schamhaftigkeit, Keuschheit und Selbstbeherrschung ist, ist sexuelle Bedarfsweckung und Stimulierung (Verlockung). Eine solche „Sexualerziehung“ ist Anleitung oder Hinführung zu sündhaftem Tun und deshalb abzulehnen.

 

Sind „wissende Kinder“ geschützte Kinder?

Bei vielen, die nicht eine verführerische „Sexualerziehung“, sondern eine wirkliche Hilfe für die Jugendlichen wollen, steht heute die Sexualaufklärung („wertorientierte biologische Wissensvermittlung“) im Vordergrund. „Wissende Kinder sind geschützte Kinder“, heißt ein Schlagwort[9], das inmitten der sexuellen Enttabuisierung unserer Gesellschaft noch zutreffender geworden zu sein scheint. In Wirklichkeit ist dies eine Verengung des Problems, eine völlig falsche Akzentsetzung, die in einen Irrweg führt.

Sonst müsste ja heute, angesichts der diesbezüglichen Wissensflut besonders der letzten vierzig Jahre eine bedeutende sittliche Verbesserung eingetreten sein. Und dies wird wohl niemand behaupten wollen.

 

Was wirklich schützt?

Obzwar der erbsündliche Mensch von CHRISTUS erlöst wurde, blieben der menschlichen Natur die Folgen der Erbsünde, besonders die Schwäche des Willens und eine Unordnung der Triebe. Deshalb ist es beständige Aufgabe des Menschen, seine ungeordneten Neigungen zu verbessern, die guten zu fördern und zu ordnen, und Gelegenheiten, die zur Sünde führen können, nach Möglichkeit zu meiden.

Damit dies gelingen kann, ist es nötig, sich in die Glaubenswahrheiten zu vertiefen und durch die Gnadenmittel die Willenskraft zu stärken[10].

Papst Pius XI. betonte in seiner Erziehungsenzyklika „Divini illius magistri“ diese große Bedeutung der Willensstärkung: „Besonders bei den jungen Menschen entstehen die bösen Handlungen nicht so sehr aus der intellektuellen Unwissenheit als aus der Schwäche eines Willens, der gefährlichen Gelegenheiten ausgesetzt und nicht von den Hilfsmitteln der Gnade unterstützt wird“[11].

Und Papst Pius XII. erklärt:

„Wir spielen hier an auf die geschlechtliche Aufklärung, die nichts verschweigen und nichts im Dunkeln lassen will. Liegt denn darin nicht eine schädliche Übertreibung des Wertes des Wissens auf diesem Gebiet?“[12]

 

Der FREUNDESKREIS MARIA GORETTI e. V. tritt daher seit Bestehen ein für eine Sexualerziehung[13], die eine wirkliche Hilfe für die Heranwachsenden ist, ihre geschlechtliche Kraft der Würde und Heilsberufung des Menschen entsprechend zu ordnen.

Wie die Kirche lehrt, muss dabei der Schwerpunkt auf der prägenden Kraft der Keuschheit liegen, die ein Wesensmerkmal des „neuen Menschen“ in CHRISTUS ist.

Der Förderung und Bewahrung der Keuschheit dienen[14] die „natürlichen Mittel“ (Wahrung des Schamgefühls, Maß im Genuss, gesunde Ablenkungen, Meiden der Gelegenheiten zur Sünde, Zucht der Sinne) und die Gnadenmittel (Gebet, Sakramentenempfang, Verehrung Mariens und der Heiligen) zusammen mit der bereits genannten Stärkung der Willens­kraft.

 

Sind biologische Informationen nötig?

Biologische Informationen haben, wenn es um das Triebleben des Menschen geht, nicht die gleiche Qualität wie biologische Informationen über ein Pflanzenblatt oder über das menschliche Herz. Besonders sexuelle Wissensvermittlung berührt tief das Persönlichste jedes Menschen und wirkt auf den erbsündlich belasteten Menschen aufreizend.

Je weniger allgemein und umschreibend, je mehr in die Einzelheiten gehend und ausmalend diese sexuellen biologischen Informationen sind, umso größer wird die Gefahr der Verlockung und Stimulierung.

Eine gleichzeitig gegebene Wertvermittlung (entsprechend der christlichen Ethik) kann diese innewohnende Verlockung nur zum geringen Teil ausgleichen. Wertvermittlung spricht die Vernunft des Menschen an, die Sexualinformation jedoch unmittelbar die Triebkräfte.

Daher ist die „Wissensvermittlung“ auf das „Notwendige“ in möglichst abstrakter, wenig stimulierender Form zu beschrän­ken. Dieses „Nötige“ wird für den Arzt einen wesentlich größeren Bereich umfassen (es kommt auch eine Standesgnade hinzu!) als für einen jungen Menschen, der vor der Eheschließung steht, und wiederum enger wird der Bereich des „Nötigen“ sein für Jugendliche.

 

Die Päpste über biologische Informationen

Papst Pius XI. rät in „Divini illius magistri“ zu großer Vorsicht und Behutsamkeit (Berücksichtigung aller Umstände, individuelle Belehrung, passende Gelegenheit, Hinweis auf Standesgnade der Erzieher). Er hebt hervor, dass man nicht auf Einzelheiten eingehen soll, ja sagt sogar, während des Kindesalter genüge es, die natürlichen und übernatürlichen Heilmittel der Keuschheitserziehung anzuwenden.[15]

Als Motiv dieser Vorsicht nennt der Papst die Gefahr, dass – anstatt die sexuelle Begierde zu ordnen – diese erst geweckt und vermehrt werde[16].

Papst Johannes Paul II. unterstrich diese Warnung und forderte als Voraussetzung für biologisches Wissen eine geistig-personale Reife (die im Schulkind sicher noch nicht vorliegt):

„Die rein biologische Kenntnis der mit dem Mann- und Frausein der menschlichen Person in Zusammenhang stehenden organischen Funktionen des Leibes vermag nur dann... hilfreich zu sein, wenn sie mit einer entsprechenden geistigen Reife der menschlichen Person einhergeht. Ohne das kann dieses Wissen geradezu gegenteilige Auswirkungen haben, und das bestätigen vielfache Erfahrungen unserer Zeit.“[17]

 

Zur Sexualaufklärung in der Schule

Schon das bisher Gesagte verbietet eine sexuelle Aufklärung in der Schule und Gruppe. Dies betont Papst Pius XI. auch ganz ausdrücklich, indem er diese „Sexualerziehung“ „unterschiedslos für alle“ und „sogar in der Öffentlichkeit“ einen schlimmen, gefährlichen Irrtum nennt[18].

Damit wird die „Sexualerziehung“ in der Schule abgelehnt,

weil die unterschiedliche Reife der Kinder und ihre individuelle Erziehung nicht berücksichtigt werden können,

weil Schamgefühl und Intimsphäre des Kindes und des Lehrers in der Öffentlichkeit einer Klasse (dazu meist Buben und Mädchen zusammen) geschädigt oder zerstört werden.

 

Bedeutung des Schamgefühls

Es gibt eine Tendenz, die die Scham verächtlich macht, indem sie behauptet, durch die Scham würden die geschlechtlichen Dinge böse, schlecht und hässlich erklärt[19]. Dagegen ist festzuhalten: Die Schamhaftigkeit muss unterschieden werden vom Gefühl des Sich-Schämens wegen hässlicher Dinge oder begangener Fehler. Sie ist eine „heilige Scheu“.

„Jede Enthüllung der Sexualität ist die Offenbarung von etwas Intimem und Persönlichem, ja die Einweihung eines anderen in unser eigenstes Geheimnis.“[20]

Das Schamgefühl ist also etwas Positives, es „hat die Wächteraufgabe über die Keuschheit“ [21].

 

Für SE im authentisch christlichen Verständnis gilt also:

Das Hauptgewicht liegt auf einer ganzheitlichen „Erziehung zur Keuschheit“, die vom Kleinkind an die Erziehung zur GOTTESliebe, zum Gebet, zur Achtung vor dem Gebot GOTTES, zum Sakramentenempfang, zur Pflege des natürlichen Schamgefühls, zur Willensformung, zur Opferbereitschaft und Selbstbeherrschung sein muss.

 

Dies geschieht in der vorgelebten Haltung der Eltern und Erzieher („Hauskirche“, bewusste Verankerung des Lebens im Glauben, Schamhaftigkeit in der Familie, in der Kleidung, in der Vorsicht bezüglich Fernsehen, Illustrierte, Zeitschriften, Video, Internet usw.). Dies geschieht in der Anleitung zum Verzicht z. B. auf Süßigkeiten, auf Vergnügungen etc.

Dies geschieht – und zwar Tag für Tag, in vielen kleinen Einzelschritten, gar nicht immer bewusst und betont – in der religiösen Formung des Kindes, in der Hinführung zum Gebet auch in Schwierigkeiten und Versuchungen, zum Bußsakrament, zur Marien- und Heiligenverehrung. Dabei wirken die vorgelebte und im Kind geweckte Gesamthaltung und begründende, erklärende, anspornende Worte zusammen.

Das Kind muss aus dem Verhalten der Eltern auch die Ehrfurcht vor dem Geheimnis der Entstehung neuen Lebens spüren und in einer Haltung des Vertrauens zu den Eltern aufwachsen. (Übrigens wäre es falsch zu meinen, durch sexuelle Aufklärung könne man sich das Vertrauen des Kindes sichern.)

 

Mut, gegen den Strom zu schwimmen

Die Eltern sollen sich von der heute propagierten Aufklärungsmanie nicht beeinträchtigen lassen in der Überzeugung, dass der Nachdruck der Sexualerziehung auf Selbstbeherrschung und religiöse Praxis zu legen ist[22],

weil die Natur selber im Kind die nötige Einsicht in die Zusammenhänge im Wesentlichen nach und nach reifen lässt. Die Erziehung zur Reinheit muss aber dieses innere Reifen begleiten und veredeln.

 

Das Beispiel der Hl. Schrift, die die Kinder ja schon im GOTTESdienst aufnehmen, zeigt die rechte Art des Sprechens an, wenn sie von geschlechtlichen Vorgängen im Zusammenhang der Heilsgeschichte in schamhafter und doch natürlicher Selbstverständlichkeit spricht.[23]

Nicht festgesetzte „Stunden der Aufklärung“ sind hilfreich, sondern aus Alltäglichkeiten kann durch Verhalten und knappes weisendes Wort die sittliche Reife und die Einsicht des Kindes in die Zusammenhänge organisch wachsen.[24]

Was hier an Lehraussagen in der Theorie zusammengetragen wurde, sollen Beispiele aus der erfolgreichen Erziehertätigkeit des hl. Don Bosco im Anhang verdeutlichen: eine christliche Sexualerziehung, die ganz wesentlich auf Erziehung zur Reinheit und Willensstärkung ausgerichtet ist.

 

Sind die früheren Aussagen des Lehramts noch gültig?

Viele der zitierten Aussagen von Papst Pius XI. stammen aus dem Jahr 1929[25]; der hl. Don Bosco hat im vorletzten Jahrhundert gelebt. Besteht nicht der Einwand zu Recht, dass durch „neue wissenschaftliche Erkenntnisse“ der Anthropologie und der Theologie diese Aussagen zeitgebunden, überholt, veraltet sind? Wird nicht allerorten behauptet, die moralischen Normen hätten keine absolute Gültigkeit, sondern seien von der jeweiligen kulturellen und gesellschaftlichen Situation abhängig?[26]

(Übrigens werden unsere jungen Menschen heute vielfach, selbst mitunter in einem verkehrten Religionsunterricht, indoktriniert, dass sich jeder seine moralischen Normen selber suchen und entwickeln müsse.[27])

 

Die Vatikanische „Kongregation für die Glaubenslehre“ veröffentlichte im Januar 1976 die Erklärung „Persona humana“ „zu einigen Fragen der Sexualethik“, die von Papst Paul VI. gebilligt wurde und deren Veröffentlichung er angeordnet hat. Sie setzt sich auch mit dem Einwand der Zeitbedingtheit der Normen auseinander:

 

 „Gewiss haben sich in der Geschichte der Zivilisation viele konkrete Umstände und Bedürfnisse des menschlichen Lebens geändert und werden sich noch weiter ändern; doch jeder Wandel in den Sitten und jede Lebensweise muss sich innerhalb der Grenzen halten, die durch die unveränderlichen Prinzipien gesetzt sind, welche in den konstitutiven Elementen und den wesentlichen Beziehungen der menschlichen Person gründen; diese Elemente und Beziehungen übersteigen die veränderlichen geschichtlichen Umstände. Diese Grundprinzipien, die die Vernunft erkennen kann, sind enthalten im ‚ewigen, objektiven und universalen GÖTTlichen Gesetz...’. Dieses GÖTTliche Gesetz ist für unsere Erkenntnis zugänglich.“ [28]

 

„Die GÖTTliche Offenbarung und, in dem ihr eigenen Bereich, auch die philosophische Erkenntnis... weisen notwendig auf die Existenz unveränderlicher Gesetze hin, die in die konstitutiven Elemente der menschlichen Natur eingeschrieben sind und die allen vernunftbegabten Wesen gleichermaßen gegeben sind...

 

Die Kirche bewahrt unter dem Beistand des HL. GEISTES ununterbrochen und übermittelt ohne Irrtum die Wahrheiten der sittlichen Ordnung und interpretiert authentisch nicht nur das geoffenbarte positive Gesetz, sondern auch die Prinzipien der sittlichen Ordnung, die aus dem Wesen des Menschen hervorgehen und die volle Entfaltung und die Heiligung des Menschen betreffen...“[29]

 

„Es gibt [auch im Bereich der Sexualethik] Prinzipien und Normen, die die Kirche ohne Zögern stets als einen Bestandteil ihrer Lehre übermittelt hat, wie sehr auch die Meinungen und Sitten in der Welt zu ihnen im Gegensatz gestanden haben mögen. Diese Prinzipien und Normen haben ihren Ursprung keineswegs in einer bestimmten Kulturform, sondern in der Erkenntnis des Gesetzes GOTTES und der menschlichen Natur. Deshalb können sie auch nicht unter dem Vorwand einer neuen kulturellen Situation als überholt angesehen oder in Zweifel gezogen werden.“[30]

 

„Persona humana“ befasst sich dann vor allem mit schwerwiegenden, schon vor über drei Jahrzehnten propagierten Irrtümern hinsichtlich vorehelichem Verkehr, Homosexualität und Masturbation (Selbstbefriedigung) und betont ausdrücklich, dass es sich hierbei objektiv um schwere Sünde handelt[31].

Weiter heißt es:

„Die Tugend der Keuschheit beschränkt sich aber nicht nur auf die Vermeidung der erwähnten Verfehlungen. Sie verlangt vielmehr, auch aufzublicken zu den hohen Zielen, die es zu erreichen gilt. Sie ist eine Tugend, die die ganze Persönlichkeit in ihrem inneren und äußeren Verhalten prägt.“[32]

 

Die Erziehungsmethode der Kirche und der Heiligen hinsichtlich der Pflege der Keuschheit wird dann zusammengefasst[33]:

 

„Die Gläubigen müssen auch in unserer Zeit, ja heute noch mehr als früher, zu den Mitteln greifen, welche die Kirche schon immer empfohlen hat, um ein keusches Leben zu führen:

Zucht der Sinne und des Geistes,

Wachsamkeit und Klugheit, um die Gelegenheiten zur Sünde zu meiden,

Wahrung des Schamgefühls,

Maß im Genuss,

gesunde Ablenkungen,

eifriges Gebet

und häufiger Empfang der Sakramente der Buße und der Eucharistie.

Besonders die Jugend soll die Verehrung der unbefleckt empfangenen GOTTESmutter eifrig pflegen

und sich ein Beispiel nehmen am Leben der Heiligen und anderer, besonders junger Glaubensbrüder, die sich durch keusche Reinheit ausgezeichnet haben.

Vor allem sollen alle die Tugend der Keuschheit und ihren strahlenden Glanz hochschätzen. Sie erhöht die Würde des Menschen und macht ihn fähig zu wahrer, hochherziger, selbstloser Liebe, die den anderen achtet.“

 

 

[1] BDKJ-Funktionärin Barbara Engl

[2] Roman Bleistein SJ, „Junge Zeit“ 11/81

[3] G. Riederer, „Neue Gespräche“, hrsg. von der AG für kath. Familienbildung, Bonn, Sept./Okt. 1981, S. 11

[4] M. Frauenrath, „Junge Zeit“ 11/81

[5] G. Riederer, a.a.O. S. 8f zitierte Ausführungen der Synode der bundesdeutschen Bistümer, Würzburg, über „Vorraum der vollen sexuellen Gemeinschaft“ und über „Stufenleiter der Zärtlichkeiten“; M. Frauenrath schrieb in der kath. Jugendzeitschrift  „Junge Zeit“ S. 9: 11/81, S.9: „Von dieser Verbotsmoral (cf. dass der Bereich der Sexualität ausschließlich der Ehe vorbehalten sei) ist im Synoden-Arbeitspapier der Deutschen Bischöfe (1973) nichts zu spüren.“ Bischof Moser, Rottenburg, nannte in einem Interview der „Jungen Zeit“ 11/1981 S. 11 an kirchlichen Stellungnahmen lediglich den „Hirtenbrief der deutschen Bischöfe zu Fragen der menschlichen Geschlechtlichkeit“ (von 1973) und die „Erklärung zur Sexualerziehung in Elternhaus und Schule“ von 1979.

[6] Vgl. „Erklärung der deutschen Bischöfe zur Sexualerziehung in Elternhaus und Schule“ von 1979.

[7] a.a.O.

[8] vgl. Erklärung der Vatikanischen Glaubenskongregation zu einigen Fragen der Sexualethik „Persona humana“ von 1975, Nr. 13.

[9] Oder neuerdings: „Nur was ich schätze, kann ich schützen“ als Schlagwort der MFM-Projekte, vgl. auf Seite 7.

[10] Vgl. die Erziehungsenzyklika „Divini illius magistri“ von Papst Pius XI., Nr. 58

[11] „Divini illius magistri“, Nr. 65

    In Erinnerung gerufen sei wieder die vollständige Aussage Pius’ XI.: „Eine weitere sehr ernste Gefahr ist der Naturalismus, der heute in den Bereich der Erziehung eindringt, und zwar in die überaus sensiblen Fragen der moralischen Reinheit. Sehr weit verbreitet ist der Irrtum derer, die mit gefährlicher Dreistigkeit und abstoßender Terminologie eine sogenannte Sexualerziehung propagieren. Dabei haben sie die falsche Vorstellung, sie könnten junge Menschen gegen die Gefährdungen der Sinnlichkeit durch rein natürliche Mittel schützen - wie durch eine verwegene vorbeugende sexuelle Aufklärung: unterschiedslos für alle, sogar in der Öffentlichkeit. Ja, schlimmer noch: indem sie die jungen Menschen im frühen Alter den Gelegenheiten aussetzen, um sie – wie sie sagen – durch Gewöhnung gegen solche Gefahren abzuhärten.

    Diese Personen erliegen einem schlimmen Irrtum, weil sie sich weigern, die angeborene Schwäche der menschlichen Natur anzuerkennen... Sie ignorieren die Erfahrungstatsachen, die beweisen, dass besonders bei den jungen Men­schen die bösen Handlungen nicht so sehr aus der intellektuellen Unwissenheit entstehen als aus der Schwäche eines Willens, der gefährlichen Gelegenheiten ausgesetzt und nicht von den Hilfsmitteln der Gnade unterstützt wird.

    Wenn auf diesem überaus sensiblen Gebiet – nachdem alle Umstände in Be­tracht gezogen sind – eine individuelle Unterweisung als notwendig und angebracht erscheint, und zwar von Seiten derer, denen GOTT mit der Erziehungsaufgabe auch die besondere Standesgnade gegeben hat, dann muss das mit aller Vorsicht geschehen. Solche Zurückhaltung ist in der traditionellen christlichen Erziehung sehr wohl bekannt und wurde von Kardinal Silvio Antoniano (in seinem Werk „Über die christliche Kindererziehung“) angemessen beschrieben. Er sagte: ‚Unsere Armseligkeit und unsere Neigung zur Sünde ist derart, dass wir oft gerade in den Dingen, die uns Heilmittel gegen die Sünde sein sollten, Gelegenheit und Anreiz zur Sünde finden. Deshalb ist es überaus wichtig, dass ein guter Vater, wenn er mit seinem Sohn eine so sensible Sache bespricht, sehr auf der Hut ist und weder auf Einzelheiten eingeht noch all die verschiedenen Weisen erwähnt, in denen der Versucher, die höllische Schlange, einen so großen Teil der Welt vergiftet. Sonst könnte es geschehen, dass er, anstatt dieses Feuer zu löschen, es unbeabsichtigt im einfachen und zarten Herzen des Kindes entzündet oder schürt. Allgemein kann man sagen: Während der Periode der Kindheit genügt es, die Heilmittel anzuwenden, die zweifach wirken, nämlich der Keuschheit den Weg bereiten und der Untugend das Tor verschließen’.“ (DIM 64-67)

[12] Ansprache vom 15.4.1953

[13] Vgl. Bischof Roman Danylak, Vortrag New York 1999: „Es ist wichtig..., zwischen SchulSE und der öffentlichen Unterweisung in Sexualmoral zu unterscheiden. Schulsexual‚erziehung’ ... stellt Kinder in die unmittelbare Gelegenheit zur Sünde und ist vom Lehramt der Kirche verboten. Öffentliche Unterweisung über die Sexualmoral – das heißt der Unterricht über den Glauben und die Gebote als Gesetz des moralischen Lebens - ist andererseits nicht nur erlaubt, sondern schon immer hat das kirchliche Lehramt von den Schulen [bzw. vom kath. Religionsunterricht] erwartet, dass sie dies der Jugend bieten.“ (Siehe FMG-Sonderdruck „Es gibt keine Schulsexual‚‚erziehung’ ohne Verletzung des Schamgefühls der Kinder“ oder www. freundeskreis-maria-goretti.de/fmg/menu3/text237. html)

[14]7 Vgl. Erklärung der Kongregation für die Glaubenslehre zu einigen Fragen der Sexualethik „Persona humana“ vom 29.12.1975, Nr. 12

[15] Vgl. Bischof Roman Danylak a. a. O.: „Öffentlicher Unterricht in Sexualmoral geht nicht ins Detail, liefert keine deutlichen Informationen und geht auf sexuelle Dinge nicht näher ein, sondern gibt angemessene Unterweisung, wobei abstrakte Normen und Definitionen benutzt werden.“

[16] Vgl. „Divini illius magistri“ Nr. 66, 67. Der große Pädagoge F. W. Foerster sagte: „Es gibt eine Sexualpädagogik, die die Naturtriebe durch Aufklärung beschwören zu können wähnt und nicht sieht, dass die sinnliche Neugierde sich aus der Aufklärung dreimal mehr Zündstoff holt, als die moralische Rede [=Mahnung zur Keuschheit]) löschen kann.“

[17] 8. April 1981

[18] Vgl. „Divini illius magisteri“ Nr. 64

[19] Vgl. M. Fromme, „Neue Wege der geschlechtlichen Erziehung“, Vortrag für Leiter kath. öffentl. Büchereien des Erzbistums Köln, in „Unsere Sammlung“ 4/1969: „Man denke z. B. nur an die Schamerziehung. Die Kinder... wurden förmlich darauf dressiert, die Geschlechtszonen ihres Körpers als etwas Böses zu betrachten, das man weder anschaut, noch zeigt, noch berührt, und worüber man auch nicht spricht.“

[20] Dietrich von Hildebrand, „Sexualerziehung in der Schule?“, FMG-INFORMATION 76, S.3ff oder www. freundeskreis-maria-goretti.de/fmg/menu3/text235.html

[21] „Persona humana“ Nr. 9

[22] Vgl. Pius XII. am 15.4.1953

[23] z. B. „Sara war unfruchtbar, es wurde ihr kein Kind zuteil.“ (Gen 11,30) – „Selig der Leib, der dich getragen, und die Brust, die dich genährt hat.“ (Lk 11,27)

[24] z.B. Erfahren von der Geburt eines Kinder bei Verwandten/Bekannten; Betroffen­heit über den Fehltritt eines Menschen, verbunden mit dem rechten Hinweis auf Reue und Vergebung; Gebetsformulierung „Gebenedeit ist die Frucht Deines Leibes”, Festgeheimnis Mariae Heimsuchung usw.

[25] Festzuhalten ist: „Divini illius magistri“ ist als Enzyklika eine sehr hochrangige Lehre des obersten kirchlichen Lehramtes, deren Aussagen nie widerrufen worden und folglich noch gültig sind. Das 2. Vatikanische Konzil verpflichtet den Gläubigen in der Dogmatischen Konstitution „Lumen gentium“ zu besonderem religiösem Gehorsam gegenüber dem Lehramt des Papstes: „Dieser religiöse Gehorsam des Willens und Verstandes ist in besonderer Weise dem authentischen Lehramt des Bischofs von Rom, auch wenn er nicht kraft höchster Lehrautorität spricht, zu leisten; nämlich so, dass sein oberstes Lehramt ehrfürchtig anerkannt und den von ihm vorgetragenen Urteilen aufrichtige Anhänglichkeit gezollt wird, entsprechend der von ihm kundgetanen Auffassung und Absicht. Diese lässt sich vornehmlich erkennen aus der Art der Dokumente, der Häufigkeit der Vorlage ein und derselben Lehre, und der Sprechweise...“ (LG 25).

     Darum sagt auch Bischof Roman Danylak zur Frage der Verbindlichkeit von „Divini illius magistri“: „Der springende Punkt ist, dass die Erklärung von Papst Pius XI. die maßgebendste und erschöpfendste Aussage ist, die jemals zu diesem Thema gemacht wurde; sie ist aufrecht erhalten und niemals zurückgenommen worden. Im Gegenteil haben seine Nachfolger, von Papst Pius XII. bis zu Johannes Paul II., seine Lehre wiederholt..., auch besonders in Ansprachen an einzelne Bischofskonferenzen bei ihren Ad-limina-Besuchen in Rom. All dies ist zusammengefasst in der kürzlich herausgegebenen, klaren Lehre des Päpstlichen Rates für die Familie ‚Menschliche Sexualität: Wahrheit und Be­deutung“ vom 20. Dezember 1995. Dieses Dokument wurde etwa 66 Jahre nach der Enzyklika von Papst Pius XI. über die christliche Jugenderziehung verfasst.

[26] Vgl. M. Fromme a.a.O., S.3: „Nun ist es für viele Christen eine Schwierigkeit, die Moral als wandelbar zu erkennen... Tatsächlich lehrt die Geschichte, dass es nie eine so verstandene unwandelbare Moral und Sittlichkeit gegeben hat. Sie war immer vom kulturellen Milieu abhängig, und zwar von der jeweiligen Auffassung vom Menschen.“

[27] Damit verknüpft ist auch die falsche Auffassung, das Gewissen schaffe Normen. Das Gewissen ist jedoch ein „Organ“, das das persönliche Wollen und Verhalten an der objektiven Norm ausrichtet, als die dem Menschen erkennbare Unter­scheidung von Gut und Böse auf die konkrete, persönliche Situation anwendet. Um die rechte Wahrheit von Gut und Böse erkennen zu können, muss das Gewissen allerdings geformt sein und nach der Naturordnung und dem Willen GOTTES fragen, da es durch bewusstes Handeln gegen den leisen Gewissens­spruch verformbar ist und irren kann. (Vgl. dazu Johannes Paul II:, Enzyklika „Veritatis splendor“ von 1993, bes. Nr. 54-64.).

[28] „Persona humana“ Nr. 3

[29] „Persona humana“ Nr. 4

[30] „Persona humana“ Nr. 5

[31] Vgl. dazu auch den „Katechismus der Katholischen Kirche“ (Ausgabe 2003), Nr. 2352, 2357, 2390, 2391.

[32] „Persona humana“ Nr. 11

[33] „Persona humana“ Nr. 12



 

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