Kirche Weitental

†  Gott ist die Liebe - Er liebt dich  †
 Gott ist der beste und liebste Vater, immer bereit zu verzeihen, Er sehnt sich nach dir, wende dich an Ihn
nähere dich deinem Vater, der nichts als Liebe ist. Bei Ihm findest du wahren und echten Frieden, der alles Irdische überstrahlt

MOBILE
Version

Fragen, Kritik...
sende EMail

SUCHFENSTER
hier öffnen

NORMAL
Version

Start-Gottes Liebe-Erbsünde

Maria-Werke-Wallfahrten

Jahreskreis Heilige

Apokalypse Warnung NWO

News Gebete

Sünde-Leid-Heilung-Hilfe

Leben mit Gott-Hilfen

Mystik Werke Audio

Papst Kirche Liturgie Dok.

*Anbetung live*

Zeugnisse aus dem Leben

 

Sehr wichtig finde ich Zeugnisse, die das Leben schreibt. Es könnte auch eines für DICH dabei sein.

 

 

I N H A L T
 
1. Der Friede des Herzens (Heilung der inneren Unruhe)
2. Die Wahrheit befreit (Heilung meiner Homosexualität)
3. Ich habe den Boden erreicht (Heilung meiner Depression)
4. Winterende (Heilung vom Hass - Vaterbeziehung - Vergebung)
5. Reinheit des Herzens (Die Pornographie hatte mich fest im Griff)
6. Siehe auch: Diagnose Krebs - warum gerade ich? Petra nimmt ihr Leiden dann an und ihr Zeugnis spricht von einer tiefen Beziehung zu Gott - eigene Seite)
7. Rein in die Ehe (Die Freude rein in die Ehe zu gehen)
 

1. Der Friede des Herzens

Das Wesentliche in meinem Leben als Jugendlicher beschränkte sich ausschließlich auf den sozialen Bereich, meine Freunde und Freundinnen. Das und meine Neigung zur Faulheit und Egoismus hielten mich davon ab, Gott den ersten Platz in meinem
Leben zu geben. Im Grunde genommen wusste ich das auch denn ich Komme aus einer praktizierender Katholischen Familie. Wir beteten in der Familie gemeinsam den Rosenkranz und mein Vater sagte uns Kindern sehr Klar: Das Gebet hat den ersten Platz.
Und obwohl ich genau das wollte, Gott den ersten Platz in meinem Leben geben, hatte ich nicht die Kraft dazu. Aber je länger ich wartete, desto schwerer fiel es mir. Ich betete zwar weiterhin, denn ich hatte Angst, non Gott getrennt zu werden; außerdem wollte ich, dass die Dinge in meinem Leben gut liefen, dafür schien mir das Gebet „nützlich“ zu sein. Ich lernte meine zukünftige Frau Kennen und und war im Großen und Ganzen mit dem äußeren Lauf der Dinge sehr zufrieden.

Ein Alibi

Als das Angebot einer Wallfahrt nach Medjugorje kam, fühlte ich mich gedrängt, dorthin zu fahren,Kirche in Medjugorje wusste aber nicht so recht, wieso eigentlich. Aber es gab ein gutes Alibi: die Gruppe suchte jemand, der vor Ort filmen Könnte. Ich bot mich für diese Aufgabe an und war so mit von der Partie. Diese Wallfahrt hat Wesentliches verändert: Ich erfuhr zum ersten Mal in meinem Leben einen inneren Frieden! Ich war schon als Kind unruhig und fahrig gewesen. Und auch später, als Erwachsener, war ich kein Mann, der Frieden kannte, In diesen Tagen in Medjugorje erhielt ich die Gnade, mich zum ersten Mal wirklich in Gott auszuruhen, in ihm Frieden zu finden, Eine ganz unaussprechliche Erfahrung! Ich erkannte auch deutlich die Wichtigkeit
der Sakramente und der Bibel.
Auch was das Gebet anbelangt, erlebte ich eine Erneuerung: bisher kannte ich das Gebet für meine Anliegen, meine Probleme, aber ich betete im Grunde nie aus Liebe zu Gott. In Medjugorje hatte das Gebet eine Leichtigkeit und es schenkte mir tiefe Freude, es war nichts Erzwungenes. Auf dieser Wallfahrt erhielt ich wie einen Ruf, für den Frieden in meinem Herzen und den Frieden in der Welt zu beten.

Wieder zuhause...

Als ich wieder zuhause war, versuchte ich natürlich, das fortzusetzen, was mir in Medjugorje geschenkt worden war. Aber alle meine alltäglichen Sorgen gewannen schnell wieder die Oberhand, Ich war erneut sehr unruhig, zerstreut und ich fand im Gebet alles mögliche — aber nicht den Frieden.
Zwei Monate  nach der Wallfahrt empfing meine zukünftige Frau das Sakrament der Firmung. Während dieser Feierlichkeit haben wir innig zum Herrn gebeten um eine Ausgießung des Heiligen Geistes. Es war für uns beide ein wichtiger Moment. Für mich war es wie eine Erneuerung der in Medjugorje erhaltenen Gnade: das Gebet um den Frieden des Herzens und den Frieden in der Welt. Ich sah deutlich, dass mein Gebetsleben immer noch auf meine Kleine Welt und meine Anliegen Konzentriert war. Und natürlich schenkt eine solche Enge Keine Freude, denn man Kreist ständig um sich selber. Ich erhielt einen neuen Schwung, eine neune Weite im Gebet und die Sehnsucht „dran zu bleiben“.
Das ist mittlerweile einige Jahre her. Natürlich bleibt es ein Kampf, ein täglicher Kampf, vor allem, dass ich mir die Zeit zum Gebet nehme und die Stille suche, ohne die das Gebet nicht möglich ist. Aber durch das Gebet um Frieden in der Welt ist mein Horizont weiter geworden und bei allem Schweren, Leidvollen, das es in meinem Leben auch gibt, habe ich durch das Gebet zu einem Frieden des Herzens gefunden.

Michael N.

Botschaft vom 25. Jänner 2009:
"Viele, die meine Botschaften leben, begreifen, dass sie auf dem Weg der Heiligkeit zur Ewigkeit sind".

Anmerkung Hermann:

Gebet! Wie wichtig ist doch das Gebet. Ohne Gebet erliegen wir den Versuchungen, denn diese Zeit ist eine sehr gottlose Zeit. Deshalb: Ruhe, Gebet, in sich gehen. Gott findest du nicht im Lärm der Welt. Zudem: Rede mit Gott, wie du es mit deinem Partner/Freund tust.

----



2. Die Wahrheit befreit - (Heilung meiner Homosexualität)

Jahrelang litt ich unter meinem homosexuellen Lebensstil. Heute möchte ich Zeugnis geben von meiner Befreiung.

Ich war eine Jugendliche von ungefähr dreizehn Jahren, als mir bewusst wurde, dass ich ein Problem hatte: Ich fühlte mich zu anderen Mädchen hingezogen, besonders zu einem Mädchen aus meiner Klasse. Das wurde richtiggehend eine Fixierung. ich musste dauernd an sie denken, ohne mich dem entziehen zu können. Sie merkte davon aber nichts. Ich verstand damals gar nicht mehr, was mit mir los war.

Eine dicke Mauer
Mit 16 Jahren war ich zu einer Geburtstagsfeier eingeladen. Ich lernte einen Jungen kennen, mit dem ich öfter ausging. Aber ich konnte diese Beziehung nicht fortführen. Ich hatte Angst vor meiner Mutter, die mich absolut nicht mit jemanden "teilen" wollte. Ich war gleichsam ihr Eigentum. Ich wusste, dass ich, würde ich den Jungen öfter treffen, ein Drama heraufbeschwören würde. Meine Mutter war allgegenwärtig in meinem Leben. Mein Vater war sehr oft abwesend und konnte sich, wenn er da war, meiner Mutter gegenüber nie behaupten. Er hätte mich nicht beschützen können.
Mit meinen Gefühlen für Mädchen ging es weiter und es war für mich normal, mich mehr zu Mädchen als zu Jungs hingezogen zu fühlen. Ich sagte mir: Du bist nicht normal. Ich konnte leider mit niemanden darüber reden, so war ich in einer sehr großen Einsamkeit und einem großen Leiden. Ich verstand eine Sache nicht: Die Liebe, so dachte ich, ist doch etwas Großes, Edles, warum kann ich über sie nicht reden oder sie nicht ausleben? Schließlich führte mich mein Leiden in den Alkohol. Ich beschloss, überhaupt niemanden mehr zu lieben: Ich verschanzte mich hinter meinem Panzer von Härte, hörte Hardrockmusik und zog Lederkleidung an - eine dicke Mauer. Ich begann auch, mir mit einem Rasiermesser die Arme aufzuritzen. All das wollte ich aber gar nicht wirklich, es war ein Schutzmechanismus.

Fallen und Wiederaufstehen
Bis zu meinem 19. Lebensjahr lebte ich auf diese Weise. Dann kam ich im Zuge meiner Ausbildung auf eine Fachhochschule, wo die homosexuellen Schüler sich nicht versteckten. Sie hatten auch den Anschein, glücklich zu sein und ich dachte: Sieh an, das ist also doch möglich, so zu leben. Ich verliebte mich in ein Mädchen und wir begannen eine Beziehung. Wir versteckten uns nicht und ich fühlte mich unglaublich erleichtert. Ich fühlte mich angenommen und geliebt und ich hörte sogar auf mit dem Alkohol. Doch schließlich verließ mich meine Freundin - das war für mich ein enormer Schock, denn ich sah mich wieder allein und verlassen.
Genau in diese Zeit fällt meine Bekehrung. Ich bin Jesus begegnet (es wäre ein anderes Zeugnis, davon zu berichten) und beschloss, ihn an die erste Stelle in meinem Leben zu setzen. Ich begann zu verstehen, dank des Glaubens und der Lehre der Kirche, dass Homosexualität tatsächlich nicht normal ist, und dass ich dort nie das Glück finden würde. In den folgenden Jahren kam wirklich Einiges in mir in Frieden. Schließlich lernte ich von einem Tag auf den anderen eine junge Frau kennen - und ich bin wieder umgefallen. Ich fühlte mich wie in einer Spirale der Lüge, denn ich wusste, was ich tat, war nicht richtig, war eine Sünde. Wir haben schließlich geplant, einen dreiwöchigen Urlaub gemeinsam zu verbringen. Ich war wie zerrissen: Wenn ich das tun würde, dann würde ich unsere Beziehung sozusagen "zementieren", wenn ich es nicht tue, dann würde es das Aus unseres Verhältnisses bedeuten.

Ich war zu schwach, um zu entscheiden. Ich suchte einen Priester auf und beichtete diese Beziehung. Er sagte zu mir: "Denk an die Stunde deines Todes. Wie möchtest du, dass Jesus dich in dieser Stunde vorfindet?". Ich verstand sofort! Ich sagte den Urlaub ab und löste die Beziehung auf. Ich wollte im Licht der Wahrheit leben! Der Priester sagte mir auch, dass Gott mich nicht homosexuell erschaffen hätte, und dass Er will, dass ich ich selber würde, die Frau, die Er erschaffen hat.
Diese Entscheidung war wirklich ein einschneidender Moment in meinem Leben und ich begann sozusagen, mich auf der Suche nach meiner Identität zu machen. Ich wollte diesem Netz der Lüge entkommen, wollte die werden, die ich in Wahrheit bin. Die Beichte und der Rosenkranz waren - und sind es noch immer - meine teuersten Waffen. Sobald etwas vorfiel, ging ich beichten. Zum Beispiel bin ich einmal im Internet auf eine pornographische Seite gestolpert und der Versuchung unterlegen. Sofort ging ich am nächsten Tag zur Beichte.
Wenn ich den Rosenkranz betete, dann half mir immer der zweite Teil des Ave Maria: ...jetzt und in der Stunde unseres Todes - Ja, in der Stunde unseres Todes! - Wie oft hat mich der Gedanke an den Tod wieder zurückgeholt aus Versuchung, Verwirrung und Lüge. Diese Jahre waren alles in allem sehr leidvoll.

Eine Frau Gottes
Ein weiterer, wichtiger Schritt war, professionelle Hilfe in Anspruch zu nehmen. Ich begann eine Therapie bei einer christlichen Psychologin, mit der ich begann, mein Identitätsproblem aufzuarbeiten. Das war eine wichtige Arbeit, weil es vieles an seinen richtigen Platz brachte. Das Bild, das ich vom Mann, von der Frau im allgemeinen hatte, war nicht gerade glänzend. In dieser Zeit konnte ich auch ein sehr schmerzliches Ereignis aufarbeiten, das ich gut verdrängt hatte. Ein Onkel, der mich, als ich noch ein kleines Mädchen war, zu unzüchtigen Berührungen nötigte.
Im Laufe der Therapie  wurde ich eingeladen, das Modell eines Mannes und einer Frau zu wählen: Ich wählte den Hl. Josef und Maria. Mit ihnen haben wir die Phasen meines Lebens "durchgearbeitet" und ich erlebte sehr viel Heilung. Ich konnte immer tiefer in die Wahrheit meiner Identität von Gott her eintreten, dass ich seine geliebte Tochter bin, geschaffen um Liebe zu empfangen und Liebe zu geben. Ich gewann Schritt für Schritt Vertrauen in mich selber und in die anderen. Meine Umgebung war nicht mehr grundsätzlich der Feind, gegen den ich mich schützen musste.(Besonders in homosexuellen Kreisen ist man oft im Kampf und auf Kriegsfuß mit der Welt und allen, die Homosexualität ablehnen.)
Auch eine Wallfahrt in das Marienheiligtum in Medjugorje half mir, Maria tiefer zu entdecken als meine Mutter, als mein Modell für das Frausein in Gott. Heute, nach vielen Jahren, möchte ich gerne einen Mann kennen lernen, um mit ihm eine Familie zu gründen, um Ehefrau und Mutter zu werden.
N.N., 2010

Anmerkung Hermann:
Wie lehrreich ist doch dieses Zeugnis:
- Sie möchte Frau und Mutter werden, (nicht Karrierefrau!), sie hat erkannt, dass der Mensch geschaffen wurde(kein Produkt des Zufalls ist und dass es damit auch den Schöpfer - Gott gibt) und zwar um Liebe zu empfangen(von den Menschen und von Gott) und um zu lieben(Mensch und Gott)!
- Als Waffen hat sie den Rosenkranz(Zuflucht zur lieben Mutter) und die Beichte(die wahrlich befreit und heilt), Josef und Maria, die rein mystisch Liebenden, als Vorbild!
- Der Gedanke an den Tod holte sie oft zurück aus Versuchung, Verwirrung und Lüge (die sie also als solche erkannte). Sehr wichtig: Sie WOLLTE geheilt werden.
Wahrlich, diese Frau wurde nicht nur von ihrer homosexuellen Neigung geheilt!

----


3. Ich habe den Boden erreicht - (Heilung meiner Depression)

"Ein Riesenschritt zur Heilung meiner Depression war die Annahme meiner Grenzen und meines Lebens..."

Die Depression, die ich durchlebte, kann ich als das Resultat eines inneren Widerspruchs mehrerer Probleme bezeichnen. Dieser Widerspruch hat einen inneren Konflikt erzeugt, der über Jahre andauerte und für den es keine "Kurzzeitlösung" gab. Diese Spannung endete in einer totalen intellektuellen Erschöpfung. Ich studierte an einer ausländischen Universität, eigentlich wissend, dass ich wenig Chancen auf ein Weiterstudium hatte, denn die Auswahlkriterien für den 2. Abschnitt waren sehr streng: Von dreihundert Studenten meines Semesters wurden nur einige wenige zum Weiterstudium zugelassen.
Dazu kamen Schlafstörungen, die sich im Laufe der Monate sehr schlecht auf meinen gesundheitlichen Zustand auswirkten. Ich verausgabte mich sehr, arbeitete viel, um den Studienplatz behalten zu können, gleichzeitig wurde ich immer uneffizienter und die innere Motivation zum arbeiten, ließ zusehends nach. Das Resultat: immer mehr Arbeit bei immer weniger werdender Effizienz. Bis zu dem Tag, an dem ich zusammenbrach und eine zwei Jahre andauernde, sehr schmerzliche Krise der Depression begann.
Ich verließ Stadt und Universität, kehrt nach Hause zu meinen Eltern zurück, im Zustand einer unerbittlichen Müdigkeit; ich war völlig kraftlos. Stundenlang lag ich regungslos auf einem Liegestuhl im Garten in der Sonne. Ich weinte viel und erlebte mehrmals etwas wie eine Art inneren Zusammenbruchs. Meine Gedanken waren schwarz und kreisten oft um Selbstmord. Ich konnte während drei Monaten nicht schlafen, maximal drei Stunden pro Nacht. Die Ratschläge und Empfehlungen meiner Familie lehnte ich ab. Niemand war fähig, in mein Inneres einzudringen, denn ich war wie hermetisch abgeschlossen in mich selbst.
Ich war durch die Zunichtemachung meiner Lebensprojekte verwundet und meine Wertschätzung mir selbst gegenüber war gleich Null. Ich konnte die Gesellschaft anderer nicht ertragen und floh die Menschen, wo ich konnte.
In dieser ganzen Zeit haben mich mein Glaube und die Verheißungen des Wortes Gottes gestützt. Nach mehreren Monaten beschloss ich, so lange zu beten, bis eine Heilung über diese Katastrophe triumphieren würde. Ich dachte dabei an die Witwe und den Richter, dieses Gleichnis, das Jesus erzählte. Die Depression blieb, mit allem, was sie im Gefolge hatte: die Angst vor den anderen, das verzweifelte Bedauern all dessen, was vergangen war, Komplexe, aber auch körperliche Symptome, die bisweilen seltsam waren: Ich konnte bei 5 Grad im T-Shirt herumlaufen, ohne zu frieren.
Lange Monate betete ich jeden Tag drei Rosenkränze. Einmal während des Rosenkranzes hörte ich gleichsam in meinem Inneren ein Stimme, die sagte: "Hör auch, dich selbst zu betrachten". Ich erkannte tatsächlich, dass meine Depression ein tödlicher Kreislauf der Selbstbetrachtung war, der aufgebrochen werden musste. Aber wie? Ich verstand, dass ich mich meiner Umwelt öffnen musste. Ich versuchte es in sehr, sehr kleinen Schritten, vorerst. Ein depressiver Mensch ist oftmals eingeschlossen in sich selbst und steht seiner Umwelt skeptisch gegenüber. Eine Öffnung ist nötig, aber sie kann nur von einer Person kommen - und das ist der Depressive selber. Diese Initiative erfordert viel Willenskraft, denn man muss sich den vorherrschenden morbiden Tendenzen widersetzen, man muss wollen und glauben, dass es besser werden kann.
Ein Riesenschritt bedeutete für mich, anzunehmen, was ich war, was ich geworden bin. Ich nahm alles an, was versäumt, verpatzt in meinem Leben war. Ich habe den Boden erreicht und das hat den Konflikt gleichsam "entschärft". Der Heilige Johannes sagt in der Apokalypse: Bedenke, aus welche Höhe du gefallen bist. Kehr zurück zu deinen ersten Werken" (Offb 2,5). Für mich hieß das: Ich bin auf dem Nullpunkt gesunken. Okay. Das ist eine Herausforderung, ich nehme sie an.
Ich begann erneut zu lernen, zu sehen und zu verkosten, was der Herr mir jeden Tag schenkte: die aufgehende Sonne, ein Blatt, das im Sonnenlicht glitzert, ein gute Tasse Kaffee, die liebevolle Gegenwart meiner Familienmitglieder. Ich wurde so im Laufe der zeit eine Person, die sich wieder ihrer Umwelt öffnen konnte, ein Mensch, der erneut Beziehungen knüpfen konnte.
Diese Depression hat mir auf sehr schmerzliche Weise meine Grenzen gezeigt, die ich auf eine gefährliche Weise überschritten hatte, unter anderem motiviert durch die heute geltenden Ansprüche auf Erfolg.
Du sollst deinen Nächsten lieben wie dich selbst, sagt der Herr. Sich selbst lieben heißt auch, sich selbst kennen, seine Grenzen akzeptieren, die Alarmsignale hören, einen Rhythmus finden, der ein Gleichgewicht erlaubt.
H.N. 2009
----
 


4. Winterende (Heilung vom Bösen - Vaterbeziehung - Vergebung)

Das Eis begann zu schmelzen, etwas Böses, Nagendes, war aus meinem Herzen verscheucht und das wirkte sich spürbar positiv auf mein Leben aus.
In meiner Familie wuchs ich leider in keiner Kultur der Vergebung auf. Als ich Erwachsene bin ich dann im Zuge meiner Bekehrung auf die Tatsache gestoßen, dass der Christ vergeben muss. Mir entging auch nicht, dass die Worte Jesu hinsichtlich der Vergebung keinen Raum für Zweideutigkeiten lassen: Denn wenn ihr den Menschen ihre Verfehlungen vergebt, dann wird euer himmlischer Vater auch euch vergeben. Wenn ihr aber den Menschen nicht vergebt, dann wird auch euer Vater eure Verfehlungen auch nicht vergeben (Mat 6, 14-15). Man braucht kein großer Bibelgelehrter zu sein, um diese Aussage zu verstehen. Ich vergab also meinen Mitmenschen, zu mindestens dachte ich, dass ich das tue.
 

Der Kampf
Später musste ich erfahren, dass ich erst einen Schritt getan hatte, und das kam so. Ich nahm an Exerzitien am Sonntagsberg, einem Exerzitienhaus im Österreich teil. Im Laufe der ersten Tage wurde auch das Thema „Vergebung“ angesprochen und seine Wichtigkeit für das Voranschreiten im geistlichem Leben dargelegt. Dann ging es sehr praxisnah weiter: Der Exerzitienleiter teilte ein Blatt aus, auf man dem Namen der Person (oder die Namen der Personen, wenn es mehr waren) eintragen sollte, der man von Herzen vergeben wollte. In der nächsten Spalte war einzutragen, was genau man vergeben wollte; Man musste genau benennen, worum es sich eigentlich handelte, was man den „vorzuwerfen“ hatte. Anschließend stand ein sehr schönes Vergebungsgebet und am Fuße des Blattes konnte man unterschreiben, wie bei einem Vertrag.

Ich dachte nicht, dass diese „Vergebungsarbeit“ wirklich notwendig für mich wäre, wollte mich aber nicht aus dem Exerzitienganzen herausnehmen und so nahm ich denn das Blatt zur Hand. Sofort und einzig fiel mir als Person mein Vater ein. Wie gesagt, ich hatte ganz global allen alles schon vergeben, jetzt aber schrieb ich explizit seinen Namen auf das Blatt.

Meine Beziehung zu ihm war von Kindesbeinen an sehr schlecht gewesen, wegen verschiedenen Gründen, von denen Alkohol nicht der letzte war. Das ging soweit, dass ich selbst als Kind oft seinen Anblick nicht ertragen konnte. Ich spürte deutlich, dass er meine Mutter nicht schätzte und das schmerzte mich am meisten. Ich schloss mit ungefähr 10 Jahren einen „inneren Vertrag“, dass dieser Mann ab heute nicht mehr mein Vater sei. Die immer heftig werdende Ablehnung ging soweit, dass ich sehnlichst seinen Tod wünschte, um uns endlich von dieser „Geißel“ unser Familienlebens befreit zu sehen.

Was habe ich ihm in meiner Kindheit im Gedanken nicht alles an den Kopf geworfen; Die Wirklichkeit sah anders aus, ich mied und fürchtete ihn. Objektiv muss gesagt werden, dass mein Vater wirklich viel zur Zerstörung der Harmonie in unserer Familie beigetragen hat, sodass heftige, entwürdigende Szenen, Streit und Gebrüll sowie fliegende Teller leider keine Seltenheit waren.

Das alles stand nun vor meinem inneren Auge, als ich vor meinem Blatt saß um auszufüllen, was ich konkret vergeben möchte. Es wurde eine ziemlich lange Liste. Je mehr ich schrieb, desto mehr wurde ich mir eines Grolles und einer Wut bewusst, die hochstiegen und mich ganz erfüllte, auch eine andere klagende Haltung trat zutage: Das alles sollte ich einfach so vergeben? Und mit einem Federwisch soll dann die Sache vom Tisch sein? Das erschien mir ganz ungerecht, viel „gerechter“ wäre es doch, wenn ich meinem Vater weiter böse wäre, dafür, dass er unser Familienleben zerstört hat! Ich spürte plötzlich das „Gewicht“ der Vergebung. Ich haderte. Wohlweislich hatten wir für diese „Arbeit“ genügend Zeit anberaumt bekommen. Ich wollte vergeben und sah, dass mich das Gegenteil in eine Sackgasse führen würde, eine Sackgasse des Hasses. Aber es bedeutete einen wirklichen Kampf. Ich vermochte es letztlich nur mit Blick auf Jesus – Jesus am Kreuz. Schließlich, am Ende des Nachtmittages setzte ich meine Unterschrift auf das Blatt.

Ein neuer Frühling
Jetzt wäre es natürlich wünschenswert, wenn ich am Ende des Zeugnisses von einer großartigen Verwandlung erzählen könnte: kein Alkohol mehr, die Ehe gerettet, das Verhältnis Vater-Tochter neu aufgebaut usw... Nichts von alldem ist geschehen. Es hat sich rein äußerlich in unserer Familie gar nichts verändert, alles blieb so „unmöglich“ wie vorher. Aber in meinem Herzen war fürwahr eine Veränderung eingetreten, die sich in den kommenden Monaten und Jahren manifestierte: eine Verhärtung war aufgebrochen, das Eis des Winters begann zu schmelzen, ich konnte es spüren und es wirkte sich ganz positiv auf mein Leben und meine Haltung zum Leben aus, wie ein neuer Frühling. Ich spürte, dass etwas Böses, Nagendes aus meinem Herzen verscheucht war.

Ich kann nicht behaupten, dass ich meinen Vater auf eine gefühlsmäßigen Ebene gern gehabt hätte, aber ich nährte nicht weiter meinen Hass gegen ihn und verzichtete auf menschliche „Vergeltung“ und „Gerechtigkeit“. Ich wurde offener für die Not seines Daseins und seiner Kindheitsgeschichte und sah, wie sehr auch er selber an seinem Leben und Lebenswandel litt, und ich begann für ihn zu beten.

Vielleicht war auch das nur ein Schritt, vielleicht werde ich noch einmal eingeladen, noch tiefer zu vergeben – ich weiß es nicht, es ist nicht ausgeschlossen, denn – die Liebe Jesu ist ein Abgrund.
Petra K., 2009
 

Anmerkung Hermann:
Eine ähnliche Erfahrung habe ich selber gemacht: ich glaubte verzeihen zu haben, wurde aber eines besseren belehrt. Ich hatte nicht richtig vergeben...
Richtige Liebe wird immer mehr zur selbstlosen Liebe auch denen gegenüber, die uns verletzt haben.
------

 


5. Die Reinheit des Herzens - (Die Pornographie hatte mich fest im Griff)

Jahrelang verseuchten pornographische Vorstellungen meine Seele und vergifteten meine Gedanken.

Ich wuchs im katholischen Umfeld in ländlicher Gegend auf. Mein Vater war streng, geprägt vom Leben. Kurzum, das Leben lief geregelt ab, es wurde gebetet und meine Mutter musste viel mitarbeiten. Ich konnte eine Oberschule besuchen und heiratete schließlich. Auch der Kindersegen blieb nicht aus. Bis dahin hatte ich einmal in Medjugorje eine Umkehr erfahren, die einige Jahre sehr stark war, dann aber wieder absackte. Meine Frau hatte sehr viel Arbeit und ich kam in Krise.

Fernsehen – Hardcore Sender durch manipulierte Software
Ich kaufte eine Sat-Schüssel und einen Receiver, manipulierte
daran, so dass ich Pornosender empfangen konnte. Ich blieb abends länger wach, verlor das Interesse an meiner Frau, die sehr an mir litt und sonderte mich immer mehr ab. Ich war unruhig zu den Kindern und hatte keine Geduld mit ihnen. Mein Glaubensleben war am Tiefpunkt. Ich sah zwar, dass mein Verhalten nicht richtig war, kam aber nicht heraus. Auch Selbstbefriedigung war fast an der Tagesordnung… Ich war ganz eingenommen von diesen Bildern, Filmen.

Internet, Alkohol - weitere Seuchen
Schließlich kam es noch schlimmer: Das Internet ist ja diesbezüglich wie geschaffen um Pornographie ins Haus zu liefern: Durch die „flat Rate“ konnte ich sozusagen oft online sein und mir Bilder oder Filme herunterladen. Inzwischen lief es auch mit der Arbeit nicht mehr so gut, ich litt an dieser Situation, aber konnte nicht heraus. Der Alkohol kam ins Spiel. Ich übertrumpfte meine Ruhelosigkeit mit ihm, kam später nach Hause, war schlecht gelaunt und es ging stetig bergab…Der Alkohol begünstigte noch die Pornographie denn die Hemmschwelle sinkt mit dem Alkohol.
Schließlich wurden die Kinder größer und es begann in mir der Wunsch nach Gott wieder wachzuwerden. Ich litt an dieser Situation, betete oder hoffte lange um Reue, doch ich konnte nicht zur Beichte da mir die Reue fehlte….

Umschwung
Da ertappte ich meinen damals 16 jährigen Sohn mit Pornoseiten im Internet
. Da begann es bei mir zu klingeln: wie tief war ich doch gesunken, was war aus mir geworden? Ich wusste von Gott, von Maria, ich hatte ja eine Umkehr damals erlebt. Ich schrieb per Email einer geistigen Person, die mir prompt antwortete und unter anderem auch von fehlender Liebe gegenüber dem Kinde schrieb. So, jetzt begann in mir mehr und mehr die Sehnsucht nach Umkehr, doch ich kam lange nicht heraus. Da wird das Netzteil des Sat-Receivers kaputt. Gut, dann muss eben ein neues her aber wenig später: Der Kasten geht wieder nicht.

Sat Empfänger verschwindet
Jetzt verstand ich. Ich schob den Receiver beiseite und kaufte mir einen LCD Fernseher mit integriertem Tuner, der nur mehr Kanäle über Antenne empfängt
, eben mal 8 bis 10 relativ harmlose Kanäle wie ARD, ZDF, SRG… Dann vernichtete ich einige DVDs, die ich aufgenommen hatte und Bilder am Computer. Es hat aber lange gedauert, bis ich das effektiv tat! Blieb immer noch das Internet und da kam ich nicht los von meiner Sucht, ich fiel immer wieder und verseuchte meine Gedanken und Vorstellungen mit diesen Bildern oder Filmen.

Beichte
Schließlich spürte ich die länger ersehnte Reue in mir und
ich schaffte es endlich zur Beichte zu gehen, welche der Anfang der endgültigen Abwendung von diesen schmutzigen Sachen war. Ich wendete mich plötzlich im Internet den guten Sachen zu und fand auch einige Werke wie eine Offenbarung Gott Vaters an eine Frau wo Gott viel über seine Liebe zu uns spricht, ähnlich dem verlorenen Sohn, und das war ich... Das berührte mich sehr stark und ich spürte dass das auch so ist: Gott liebt mich, Gott ist mein Vater, Gott verzeiht. So löschte ich schließlich alle Bookmarks und alle schmutzigen Sachen. Wie viele Spuren waren da zu vernichten! Ich wendete mich schließlich nur mehr religiösen Themen zu.

HeilungReinheit
Es begann dann spürbar Heilung: nach und nach verschwanden diese Vorstellungen und Begierden, die Selbstbefriedigung ließ ich sein und auch in der Beziehung zu meiner Frau ging es wieder aufwärts. Ich sah sie mehr und mehr wieder als das, was sie von Gott her ist: die Frau und Mutter, die besorgt um ihre Kinder und auch um mich ist. In dieser Sucht hatte ich sie, ohne dass es mir bewusst war, als Objekt betrachtet und deshalb auch oft grob behandelt. Das alles sah ich erst nachher. Auch den Kindern näherte ich mich wieder innerlich.
Seitdem bin ich befreit und kann in das Internet ohne Angst zu haben, pornographische Seiten aufzurufen und wenn mal eine hochkommt, was öfter im Internet passiert, dann schließe ich sie sofort. Ich lasse die Gedanken erst gar nicht mehr hochkommen. Gott wurde seitdem immer mehr als Vater in meinem Leben aktiv und die Liebe zu ihm gibt mir Selbstvertrauen, das ich ganz auf ihn lege.

Kinderschutz-Internetgefahren-Computerspiele
Den Kindern habe ich den Jugendschutz
(*) installiert, der die Zugangszeiten regelt und die Stufe der Filterung. Ab und zu sehe ich es mir an, denn ich möchte nicht, dass sie so wie ich und der ältere Sohn in Kontakt mit diesen Sachen kommen. Zudem gibt es auch Computerspiele und andere Gefahren im Internet, was wir Eltern oft nicht wissen. Diese virtuelle Welt -Scheinwelt- isoliert im Grunde und entfremdet von der Familie und dem Umfeld. Auch Blogs oder „Chat-Rooms“ können süchtig machen.

Gott hat geheilt
Das alles habe nicht ich bewirkt, Gott hat es in mir vollbracht, ich ließ es nur zu und ich bin so froh, dass er mich aus dieser Scheinwelt und von diesen abscheulichen Bildern befreit hat. Heute lege ich mein Vertrauen ganz in ihn, ihm vertraue ich, auf ihn hoffe ich, mir misstraue ich. Doch Gott liebt mich, das befreit mich.
Ich wünsche jedem, der unter solcher oder ähnlicher Sucht leidet, denn es ist ein großes Leid, ein Scheinglück, dass Gott ihn heile, denn nur er kann heilen, so schlimm die Sache auch ist, er heilt, denn er liebt seine Seelen, die ja er geschaffen hat.
Er hat mir die Reinheit des Herzens wieder zurückgegeben. Geschenkt um wieder sein Kind zu sein, schon auf dieser Welt. Ich bin Gott so dankbar und ich hoffe auch für dich, der du das gelesen hast, lass dich befreien von der Sklaverei der Sünde, und Pornographie ist eine der abscheulichsten Sünden.
H. 2010

Anmerkung Hermann:
* Siehe Filtermöglichkeiten - Schutz im Internet.
Sehr aktuelles Zeugnis indem man sieht, wie groß hier auch die Gefahr für Erwachsene ist. Es gilt das Internet und den Computer nicht wahllos zu benutzen. Auch nicht den Kindern
ohne Filter überlassen. Wir sind vor Gott verantwortlich! Sich heilen lassen, sein Laster eingestehen. Ich möchte nicht wissen wie viele Christen und selbst Geweihte von dieser Seuche befallen sind! Dabei ist Gott der Reine und Maria die ganz Reine, diese Unkeuschheit ist ein großes Übel, wie im Zeugnis der Gloria Polo steht. Im etwas langen Hirtenbrief eines amerikanischer Bischofs wird das Problem der Pornographie dargelegt, mit erschreckenden Zahlen.
----

 

6. Diagnose Krebs - warum gerade ich?

7. Rein in die Ehe

Von Reinheit und Keuschheit habe ich während meiner Jugend nie etwas gehört. Für mich war es vielmehr selbstverständlich, dass man als junger Mensch möglichst schnell möglichst viele sexuelle Erfahrungen machen sollte. Nach diesem Credo habe ich auch zehn Jahre lang gelebt, bis ich mich 2004 zum katholischen Glauben bekehrte. Ich war so begeistert von all den Schätzen, die es in der Kirche plötzlich für mich zu entdecken gab! Was hatte ich denn eigentlich wirklich über die katholische Kirche und ihre Lehren gewusst in Zeiten, zu denen ich in dummen Gesprächen über sie geschimpft und gelästert hatte. Doch wohl sehr wenig!

Mir wurde immer klarer, dass man das bedingungslose Ja Gottes zu uns Menschen nur mit einem bedingungslosen Ja zu Ihm beantworten kann, wenn man Ernst machen möchte mit dem Glauben an Gott. Genau das wollte ich lernen, ganz „Ja“ zu sagen zur Kirche. Das bedeutet für mich z.B. jeden Sonntag und öfter zur hl. Messe und auch regelmäßig (einmal pro Monat) zur Beichte zu gehen, den Rosenkranz zu beten, für meinen Glauben einzustehen und ihn zu leben. Auch meine Sexualität wollte ich nach den Richtlinien der Kirche leben(*). Die Muttergottes kam mir auf diesem Weg zur Hilfe und ich lernte die Schriften des hl. Ludwig Maria Grignion von Montfort kennen. Nach der Weihe an die Jungfrau Maria ging plötzlich alles sehr schnell: meine damalige Freundin trennte sich von mir, und ich hatte die Möglichkeit, mein Leben ganz neu auszurichten.

Durch Gabriele Kuby habe ich in dieser Zeit die Sexualmoral der Kirche verstehen und als wertvolles Gut schätzen gelernt. Die Entscheidung war getroffen: kein Sex mehr vor der Ehe. Entweder alles oder nichts. Ich war auch bereit, den geistlichen Weg einzuschlagen, sollte dies meine Berufung sein.

Einige Monate später lernte ich Martina, meine jetzige Frau, auf einer Wallfahrt kennen. Ich bin dankbar, dass sich mir vor dieser Begegnung die Schönheit eines reinen und keuschen Lebens offenbart hatte, denn so hatte ich die Möglichkeit, eine wahre Freundschaft zu Martina aufzubauen und um sie zu werben, wie es ihr gebührte: frei von sexuellem Druck und ganz auf das Ziel einer christlichen Ehe in Gemeinschaft mit Gott und der Kirche ausgerichtet. Am Rosenkranzfest 2006 haben wir im Stift Heiligenkreuz geheiratet und führen seitdem eine glückliche Ehe, die Gott bis jetzt mit zwei wundervollen Söhnen gesegnet hat. Ich bin sicher: hätten Martina und ich nicht den Rückhalt des Glaubens und den festen Entschluss zur Enthaltsamkeit vor der Ehe gehabt, wären wir in unserer Ehe nicht so standfest und glücklich, wie wir es heute sein dürfen.  
David

Anmerkung Hermann:
* Siehe Sexualität.
Einfach beschrieben, ganz nach der Lehre der Kirche
----
 

 

Weitere folgen...



 


Gebet:

Danke für dein Wirken am Menschen, durch das du uns Dein Wirken und Deine Güte am Menschen zeigen möchtest.
Vater, Du bist gut, immer gut, Du liebst mich, du wills mich heilen, danke für Deine Liebe zu mir, zu uns Menschen. Amen.

 

 

Weiterführende Themen: 

Erkenntnis Gottes / Das wahre Glück Abtreibung  / Das Leid-Verletzungen-Depressionen  

----
 

Zugriffe      E-Mail: hermann.hitthaler@gmail.com / www.gottliebtuns.com        nach oben

Dies ist eine private, sichere Website ohne jegliche kommerzielle Absicht, keine Datenweitergabe, keine EMails, nur auf Anfrage