Kirche Weitental

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Fatima

Wird Fatima mißbraucht?

Der Fatima-Tempel

Einführung - bitte vorher lesen!

 

 

Am 13. Oktober 2007 wurde die neue Basilika der „Allerheiligsten Dreifaltigkeit“ eingeweiht. Es war der letzte Tag der 90-Jahr-Feierlichkeiten, die schon 2006 begonnen haben. Wenn man die Ankündigung maßgebender geistlicher Persönlichkeiten in Portugal beachtet, Fatima in ein interreligiöses Zentrum umzuwandeln, dann muss man fürchten, dass mit der Einweihung dieses neuen Gebäudes das „alte Fatima“ endgültig zu Grabe getragen werden soll, denn diese neue „Kirche“ trägt nicht nur kein einziges christliches Symbol (geschweige denn ein Kreuz), sondern verkörpert eine in Beton gegossene freimaurerisch-okkulte Gegentheologie.
http://www.streitpunkt-fatima.de/home/pages/100-05-Der_Neubau_in_Fatima/100-05_11.html

 

Ein kleiner Rückblick

Am 9. März 2004 weihte der damalige Bischof von Fatima-Leiria, D. Serafim de Sousa Ferreira e Silva den Grundstein für den Neubau ein: Es war ein Stein aus dem Petersgrab, den Papst Johannes Paul II. dem Rektor des Fatima-Heiligtums, Mgr. Guerra, persönlich überreicht hatte. Bei dieser Gelegenheit äußerte der Bischof von Fatima den Wunsch, dieses neue Heiligtum solle eine fortdauernde Einladung sein zur „Versöhnung und für den Frieden“. – Wer soll hier versöhnt bzw. zwischen welchen Parteien soll Frieden gestiftet werden?
 

Fatimatempel
Symbol der Konferenz
 

Den Schlüssel zum Verständnis dieser Aussage bietet die interreligiöse Konferenz in Fatima, die vom 10. bis zum 12. Oktober 2003 in Fatima stattfand. Allein das Symbol dieser Konferenz spricht schon Bände: Ein lichtvoller Kreis, an dessen Scheitel die alte Kirche von Fatima in Schattierung zu sehen ist, daneben sind rundherum andere Heiligtümer auch heidnischer Religionen angeordnet im friedlichen Nebeneinander. Dieser Kreis stellt nicht die Erde dar, da die Erde im Vordergrund eingeblendet ist. Auf ihr steht ein Mann, der begeistert zu diesem Kreis aufblickt, hinter dem die Sonne strahlend aufgeht. Offenbar soll hier der Anfang einer neuen Zeit und auch eines „neuen Fatima“ dargestellt werden. – Ist nicht die Vermutung naheliegend, dass besagter Kreis die neue kreisförmige Kirche darstellt, für die fünf Monate später der Grundstein gelegt wurde?

Dies scheint eine durchaus realistische Interpretation, wenn man sich die offizielle Schlusserklärung der Konferenz vergegenwärtigt: „Keine Religion darf ... sich selbst stärken, indem sie die anderen ‚erniedrigt’. Ein offener Dialog ist der Weg, Brücken zu bauen und Mauern von jahrhundertelangem Hass einzureißen. Was notwendig ist, ist dass jede Religion ihrem integralen Glauben treu bleibt und jede andere Religion als gleich gültig anerkennt...“. In dasselbe Horn stieß der Rektor des Heiligtums, Mgr. Guerra, als er auf der Konferenz erklärte: „Die Zukunft von Fatima oder die Verehrung Gottes und seiner Mutter an diesem Heiligtum muss umgewandelt werden in ein Heiligtum, wo die verschiedenen Religionen zusammenkommen können. Der interreligiöse Dialog in Portugal und in der katholischen Kirche ist zwar noch in seiner embryonalen Phase, aber das Heiligtum von Fatima stellt sich seiner universalistischen Berufung.“ Und außerdem: „Die Tatsache, dass Fatima ein muslimischer Name ist, zeigt an, dass das Heiligtum für ein Nebeneinander verschiedener Religionen geöffnet werden muss“.1)

 

Die freimaurerische Welteinheitsreligion

Mit diesen Zitaten nimmt die freimaurerische Welteinheitsreligion auf einmal ganz konkrete Züge an, wie auch eine Aussage des französischen Freimaurers Yves Marsaudon bestätigt, dem gemäß man durchaus sagen könne, dass der Ökumenismus der legitime Sohn der Freimaurerei sei: „In unserer Zeit hat unser Br[uder] Franklin Roosevelt für alle Menschen die Möglichkeit verlangt, ‚Gott gemäß ihren Grundsätzen und ihren Überzeugungen anzubeten’. Das bedeutet Toleranz und auch Ökumenismus. Wir Freimaurer von Tradition werden uns erlauben, dieses Wort eines berühmten Staatsmannes zu verdeutlichen und umzuformen: Katholiken, Orthodoxe, Protestanten, Israeliten, Moslems, Hindus, Buddhisten, Freidenker und Freigläubige sind bei uns nur Vornamen. Unser Familienname ist Freimaurer.“2)

 

Hinter dieser Architektur steht kein christliches Gedankengut
 

Fatimatempel

Wenn man 2003 noch fragte, wie dies wohl geschehen solle, so ist die Antwort jetzt klar, wenn man die neue „Basilika“ betrachtet. Es ist logisch: Eine neue Religion braucht ein Gotteshaus „neuer Art“, und dieses präsentiert sich uns jetzt in Fatima. Auf dem ersten Blick fällt auf: Hinter dieser Architektur steht kein christliches Gedankengut. Nicht nur dass man das Kreuz vom höchsten Scheitel des Neubaus herabgenommen und an die Seite gestellt hat, so dass der Neubau von außen gesehen „religiös neutral“ ist! Nein, die Architektur selbst transportiert eine Botschaft, wie auch unsere alten christlichen Kirchen in ihrer Architektur über eine reiche Symbolik verfügen – nur handelt es sich hier um eine esoterisch-okkulte Gegentheologie.
 

Was ist der Schlüssel zum Verständnis dieses Bauwerks?

Es gibt ein 3000 Jahre altes Bauwerk in Südwestengland, das für New-Age-Kreise von ähnlich wichtiger Bedeutung ist wie die Pyramiden: Stonehenge.


Fatimatempel
 

Bis heute ist nicht geklärt, welchem Zweck diese Anlage diente, doch liegt die Vermutung nahe, dass sich hinter dieser kreisförmigen Steinanlage mit mehreren Erdwällen ein kultisch-religiöser Sinn verbirgt: Der Durchmesser beträgt nämlich ziemlich genau 115 Meter. Dies ist eine sehr bedeutsame Zahl, denn errechnet man den Umfang der Anlage, indem man den Durchmesser mit π multipliziert, so kommt man auf etwas über 360, die Zahl der Tage also, welche die Erde braucht, um einmal die Sonne zu umrunden (von daher auch die Gewohnheit einen Kreis in 360 Grad aufzuteilen!). Mit anderen Worten: Diese Anlage ist so präzise gebaut, dass es für jeden Tag des Jahres eine Entsprechung von einem Meter Länge auf ihrem Umfang gibt. Jedes Jahr nun, zur Sommer-Sonnenwende (am 21. Juni), strahlt die Sonne durch zwei außerhalb des Kreises aufgestellte Steine (nur einer ist noch vorhanden) mitten in das Herz der Anlage.

Fatimatempel
 

Was genau dies zu bedeuten hat, ist bis heute nicht geklärt. Man kann jedoch annehmen, dass dieses Bauwerk in gewisser Weise die Harmonie des irdischen Jahresablaufs und damit auch des menschlichen Lebens mit dem Kosmos, mit der Götterwelt darstellt. Die Himmelsgestirne wurden von den Heiden vergöttert, insbesondere Sonne und Mond, und so ist es verständlich, dass die Sonnenwendtage für sie von großer Bedeutung waren (Näheres weiter unten).
 

Die neue Kirche – ein Stonehenge II ?

Während man auf dem ersten Blick aus der Vogelperspektive zwar eine Ähnlichkeit zwischen der neuen Kirche und der Anlage von Stonehenge erblickt, aber sich sagt, dass das auch reiner Zufall sein kann, so bröckelt doch diese Vermutung des Zufalls, wenn man in der Auflistung der Größen der neuen Kirche liest, dass auch sie einen Durchmesser von 115 Metern hat! Auch sie entspricht also geozentrisch dem Umlauf der Sonne. Eine weitere Parallele findet sich: Wie die Sonne (an der Sonnenwende) in das Herz der Anlage strahlt, so auch hier: Die Decke der kreisrunden Kirche durchzieht ein gläserner Fensterbalken, der aussieht wie eine aufsteigende Treppe, weil es sich bei dem Bau um eine schräg abgeschnittene Säule handelt. Über diesen „Lichtbalken“ wird das Innere der Kirche, insbesondere der Altarraum, auf den er zuläuft, belichtet. Des Weiteren ist interessant, dass es innerhalb der Kirche eine zweiten kleineren Kreis gibt (mit einem Durchmesser von 105 Metern), wie es auch in Stonehenge einen zweiten kleineren Kreis gibt – alles Zufall?

 

Ein Interpretationsversuch

Um eine exakte Interpretation der Architektur liefern zu können, muss man in die okkulte Symbolsprache der Freimaurer und Esoteriker eingeweiht sein. Jedoch scheint es möglich, auch als Außenstehender „die groben Linien“ festzustellen und zwar aus dem, was allgemein über die Freimaurersymbolik und das Glaubensgut des New-Age-Neuheidentums bekannt ist.
Wir erleben momentan ein Wiederaufleben des alten Heidentums unter dem Namen „Wicca“ 3) im Bereich der New-Age-Bewegung. So treffen sich jedes Jahr zur Sommersonnenwende Zehntausende von Druiden und Hexen in Stonehenge, um den Aufgang der Sonne zu erwarten. Am 21. Juni 2003 waren es 30.000 Menschen! Der Name „Wicca“ stammt von dem altenglischen Wort wicca (maskulin) bzw. wicce (feminin) und bedeutet „Praktizierende(r) der Hexerei.“ Letztere hängt direkt mit der Entstehung des Feminismus als gesellschaftliche Bewegung seit den sechziger Jahren des 20. Jahrhunderts zusammen. In seiner Essenz ist der moderne Hexenkult eine Naturreligion mit der Großen Göttin als Hauptgottheit. Deren Symbol ist der Mond. Die Wicca verehren die lunaren und solaren Zyklen der Natur (die Mond- und Sonnenzyklen). Der Sonnenzyklus wird in 8 Sabbate eingeteilt, die zusammen als das „Rad des Jahres“ bezeichnet werden.

 

Fatimatempel
 


Es sind die zwei Sonnenwenden, die zwei Tag-und-Nachtgleichen und die vier Jahreskreispunkte dazwischen. Das Rad des Jahres versinnbildlicht nicht nur den Kreislauf der Jahreszeiten, sondern im konkreteren Sinn auch den Fruchtbarkeitszyklus der Natur. Dies spiegelt sich in den großen Wicca-Initiationen wider, die in der heiligen Hochzeit zwischen dem Gott und der Göttin gipfeln, deren Vereinigung neues Leben hervorruft.

Halloween bzw. Samhain (am 31. Oktober) ist der traditionelle Beginn des heidnischen Jahres. Samhain bedeutet „Sommerende“. Mythologisch schläft der sterbende Gott in der Unterwelt und harrt seiner Wiedergeburt. Im Schoß der Großen Mutter, der Königin der Finsternis, reift die Saat neuen Lebens heran.

Imbolc (am 2. Februar) ist das Erwachen des Jahres, das erste embryonale sich Rühren des Frühlings im Schoß der Mutter Erde. Imbolc bedeutet „im Mutterbauch“. Mythologisch gesehen ist die Göttin zur Jungfrau geworden.

Walpurgisnacht bzw. Beltane (am 30. April): Der Name könnte von der keltischen Gottheit Bel oder Balor abgeleitet sein, dem Gott des Lichtes und des Feuers. Mythologisch ehrt Beltane das Zusammenkommen des Sonnengottes und der fruchtbaren Erdgöttin; nun ist sie „guter Hoffnung“.

Lammas bzw. Lugnasad (am 1. August): Dieses Fest markiert den Beginn der Herbstzeit und der Ernte. Mythologisch repräsentiert Lugnasad das einsetzende Sterben des Gottes, aber auch der Erfüllung und Reife.

Wicca ist also in erster Linie eine Göttin-Religion, aber in dem mythischen Zyklus der größeren Sabbate ist deutlich zu erkennen, dass die Rolle des Sonnengottes nicht weniger wichtig ist. Die Kelten erkannten, dass der Sonnengott in gleicher Weise eine Phase von Tod und Wiedergeburt durchschreitet, wie die Göttin durch ihre Mondzyklen zu- und abnimmt.
 

Übereinstimmung dieser heidnischen Gedankenwelt mit der Freimaurersymbolik

Zum festen Inventar des Freimaurertempels gehören drei Lichter (Kerzen), die auf den Diagonalen des altarähnlichen steinernen Kubus stehen, der die Mitte des Raumes beherrscht. Diese Lichter symbolisieren die Sonne, den Mond (!) und den Meister vom Stuhl, der an der Stirnseite – wo in einer katholischen Kirche normalerweise der Hochaltar mit dem Tabernakel steht – seinen Thronsessel hat. Wir finden hier also das heidnische göttliche Sonne-Mond-Prinzip wieder: Die beiden Gestirne gelten hier – ebenso wie im Heidentum – „als Inkarnation der schöpferischen Urkräfte“, und der Logenvorsitzende (Stuhlmeister) gilt als „Sohn“, der in Anlehnung an den Logos das geistige Licht ausstrahlt. 1) Dies ist ganz offensichtlich eine dämonische Verballhornung der katholischen Lehre: Luzifer (lateinisch „Lichtträger“), setzt sich auf den Thron des menschgewordenen Logos, unseres Herrn Jesus Christus; es ist der Gegentempel des Teufels zur einen wahren Kirche Gottes. Ein Vergleich zwischen dem Altarraum der neuen Basilika und dem Freimaurertempel des schottischen Ritus in Washington zeigt frappierende Ähnlichkeiten. Es fällt auf, dass die Kerzen – wie im Freimaurertempel – nicht auf dem Altar stehen (wie in der katholischen Kirche normalerweise üblich), sondern auf eigenständigen Leuchtern auf den Diagonalen. Und an der Stelle, wo der Tabernakel seinen Platz hätte, steht noch über den Altar um einige Stufen erhoben (!) ein großer Thron, mit zwei flankierenden Sesseln – kein Unterschied zum Freimaurertempel!

 

Tempel in Washington

Altarraum

 

Der senkrechte Blick auf die neue Kirche

Aus der Vogelperspektive senkrecht auf den Neubau hinabschauend, gewahrt man die ineinander geschriebenen Großbuchstaben I und O. Zur Bedeutung dieser beiden Buchstaben schreibt die bekannte Hexe H. P. Blavatsky in ihrer „Geheimlehre“: „Nun erklärt Eustathius, dass „IO“ (I) den Mond bedeutet, in der Mundart der Argier; es war auch einer der Namen des Mondes in Ägypten.“ – Wenn diese Erklärung richtig ist, haben wir somit in der Basilika die drei freimaurerischen Lichter vereint: die Sonne (am Himmel), den Mond (das „IO“) und den „Sohn“ (der Thronsessel), auf den die Sonne durch den „Balken des Mondes“ herabscheint.
Es ist indes noch eine andere Deutung des „IO“ möglich, nämlich als Zahl 10. In der Zahlensymbolik des Pythagoras ist diese Zahl heilig, weil sie die Summe der ersten vier Grundzahlen bildet: 1+2+3+4=10. Sie steht für die Summe der vier Elemente (Feuer, Luft, Erde, Wasser), aus denen die ganze Schöpfung besteht, und ist somit die Zahl der Vollkommenheit, der Vollendung und der allumfassenden göttlichen Ordnung. Diese Idee veranschaulichten die Pythagoräer in einer Punktepyramide, ihrem heiligem Symbol, das sie die Tetraktys („Vierheit“) nannten.

 

Tetraktys

 

Zuhauf werden heute in den großen Buchhandlungen Tarot-Karten angeboten für Spiritismus und Wahrsagerei. Der Inhalt der Karten ist stets derselbe, nur werden sie in unterschiedlichen Zeichnungen dargestellt. Und was zeigt uns das Tarot als 10. Karte? – Es ist das „Rad der Zeit“ oder „das Rad des Lebens“! – Eine zufällige Entsprechung zum „Rad des Jahres“ der Heiden und zum „Jahresrad“, das durch den Umfang der neuen Kirche in Fatima und der Anlage von Stonehenge mit seinen gut 360 Metern Umfang gebildet wird? – Wohl kaum!

 

Rad des Lebens

 

Die abgeschnittene Säule und die aufsteigende Leiter

Die neue Basilika gleicht einem Säulenstumpf mit schräger, abgleitender Oberfläche. Die minimale Höhe beträgt 9 Meter, die durchschnittliche Höhe 15, die maximale Höhe 20 Meter. Der lichtdurchlässige Balken zieht sich entlang dieser abgleitenden Oberfläche. Wenn man von der alten Kirche zur neuen hinüberschaut, so erscheint dieser Balken wie eine aufsteigende Treppe oder Leiter – und zwar vom alten Heiligtum weg in die entgegengesetzte Richtung weisend.
 

Fatima Tempel
 

Es drängt sich die Deutung auf, dass die abgeschnittene Säule den unvollendeten Turmbau zu Babel darstellt. Babel steht für das Bestreben, eine Welt unabhängig von Gott aufzubauen. Das ist das einzige „Dogma“ des Liberalismus: „Nichts ist wahr, alles ist erlaubt!“ (Wahlspruch der freimaurerischen Illuminaten). Der Turm soll bis in den Himmel reichen, d.h. der Mensch will sein Ziel aus eigener Kraft erreichen, er steigt selber hinauf: Selbsterlösung. Dies ist der springende Punkt, um den sich bei der Freimaurerei, in der New-Age-Bewegung und im Okkultismus alles dreht: Es geht um Selbsterlösung und nicht um ein Erlöst-werden durch Christus. So nimmt es nicht wunder, dass die Himmelsleiter und der Turm zu Babel im Okkultismus beliebte Symbole sind. Ein Plakat, auf dem genau das dargestellt ist, hat der Europarat für kulturelle Zusammenarbeit vor einigen Jahren herausgegeben. Bei der neuen Kirche von Fatima wird die Vollendung des Turmbaus durch den Balken der „aufwärts steigenden Treppe“ erreicht.
 

Babel

 

Das Pantheon

Die Kreisform der neuen Kirche, die schon verschiedentlich angesprochen wurde, hat noch eine weitere Entsprechung im Heidentum und zwar im Pantheon von Rom. Dieser Tempel war kreisrund und bekam sein Licht ebenfalls durch eine Öffnung in der Decke. Wie schon der Name sagt, war es im römischen Weltreich ein Tempel für alle Götter, doch nachdem das Christentum sich durchgesetzt hatte, wurde der Tempel am 13. Mai (!) 609 oder 610 durch Papst Bonifatius IV. in eine Kirche zu Ehren der Muttergottes und aller Martyrer umgewandelt. Das ist der Ursprung unseres heutigen Allerheiligenfestes. Mit der Welteinheitsreligion, welche die Freimaurer anstreben, wird diese Entwicklung rückgängig gemacht. Wo vorher allein Christus König war, ist er im Zeitalter der Religionsfreiheit und des Ökumenismus einer unter vielen. – Ein Grund mehr, der verständlich macht, warum die kreisrunde Form in der Tradition der Kirche nicht für den Bau von Gotteshäusern verwendet wurde: die katholische Kirche ist immer zentriert auf Christus, eine Kirche mit einem Kreis als Grundriss kennt aber kein Zentrum. Dies findet auch in dem Umstand seinen inneren Ausdruck, dass die Zahlen 1 bis 36 aufaddiert 666 ergeben (interessant: Der Umfang der neuen „Kirche“ beträgt ziemlich genau 360 Meter).
 

Zusammenfassung

Wenn auch nicht jede Einzelheit dieser Ausdeutung der neuen Basilika von Fatima akzeptiert wird, so steht doch zweifelsohne fest, dass hinter dieser Architektur eine Gegenlehre zur Tradition steht. Der Teufel ist der Affe Gottes und der Kirche, er „macht alles nach“, um es ins Gegenteil zu verkehren. Er stellt 1. der Muttergottes und ihrem Sohn ein Götterpaar gegenüber, versinnbildlicht durch Sonne und Mond. Er stellt 2. der Erlösung durch Jesus Christus die Selbsterlösung entgegen. Er ersetzt 3. die alleinseligmachende Kirche durch das freimaurerische Pantheon aller Religionen. Diese drei Kontrapunkte zum alten Fatima kann man architektonisch am Bau der neuen Kirche in Fatima ausmachen. Somit haben wir hier in sichtbarer Weise Kapitel 12 der Geheimen Offenbarung verwirklicht, das den Entscheidungskampf zwischen der Frau und dem Drachen, zwischen der Muttergottes und dem Teufel beschreibt. Dieser Kampf ist heute Wirklichkeit. Er tobt weltweit. Jeder muss sich entscheiden. Entweder man anerkennt den Liberalismus und lebt liberal, d.h. freizügig nach dem Motto „Nichts ist wahr, alles ist erlaubt“, oder man ordnet sich in demütigem Gehorsam den Geboten Gottes unter. Entweder man trägt das Zeichen des Tieres auf seiner Stirn oder das erlösende Zeichen des Kreuzes.

 

Wir für unseren Teil haben uns entschieden. Wir flüchten uns zum Unbefleckten Herzen Mariens, das uns in Fatima als das letzte Rettungsmittel geoffenbart wurde! Es wird unsere Zuflucht sein und der Weg, der uns zu Gott führt.



 

1) Vgl. www.streitpunkt-fatima.de

2) Yves Marsaudon, L’oecumenisme vu par un franc-maçon de tradition, S. 126, zitiert nach: Daniel le Roux: Petrus liebst du mich? Johannnes Paul II., Papst der Tradition oder Papst der Revolution? Stuttgart (Priesterbruderschaft St. Pius X.) 1990, S. 206.

3) Die hier folgende Beschreibung siehe: Nevill Drury: Magie. Vom Schamanismus und Hexenkult bis zu den Technoheiden. Baden (Schweiz) 2003, S.162-165

4) Vgl. Manfred Lurker (Hrsg.): Wörterbuch der Symbolik. Stuttgart, 5. Auflage 1991, Stichwort „Freimaurerische Symbole“

 

Herr, lass uns die Zeichen der Zeit erkennen und unser Vertrauen auf Dich setzen. Amen.
 

 

Weiterführende Themen: 

Das Geldsystem / Die Finanzkrise
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