Kirche Weitental

†  Gott ist die Liebe - Er liebt dich  †
 Gott ist der beste und liebste Vater, immer bereit zu verzeihen, Er sehnt sich nach dir, wende dich an Ihn
nähere dich deinem Vater, der nichts als Liebe ist. Bei Ihm findest du wahren und echten Frieden, der alles Irdische überstrahlt

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Ottavio Michelini: 

Furchtbare Wahrheiten über die

 Menschheit und die Geistlichkeit

 

Monsignore Ottavio Michelini wurde in Mirandola (Provinz Modena, Italien) geboren. Nachdem er in der Diözese Carpi gedient hatte, zog er sich zurück und wurde Kaplan einer Behindertenvereinigung in Modena. In den 70-er Jahren schloss er sich der Marianischen Priesterbewegung an, als das Werk von Don Gobbi am Anfang stand.
Botschaften und Offenbarungen von JESUS durch den Priester Monsignore Ottavio Michelini.

Das ganze stammt aus barmherzigeliebe.de (die geschlossen wurde)
Hier die 3 PDF-Dateien, die besser lesbar und mit vielen Bildern gestaltet sind.

Botschaften an Ottavio Michelini - Kurzfassung

Botschaften an Ottavio Michelini - Teil 1

Botschaften an Ottavio Michelini - Teil 2

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Hier die Kurzfassung als HTML Text:
 
I N H A L T
 

1. Das Leben als ernste Prüfung – ein Leben ohne Glauben bedeutet die ewige Hölle

2. Das Wirken der Dämonen – Satan hat Abermilliarden von ihnen auf die Erde gesandt

3. Die Verderbnis und Finsternis ist überall, und Menschen als Dämonen führen das Volk

4. Ohne GOTT, ohne einen Bezug zum Übernatürlichen und ohne Innerlichkeit ist alles ein Nichts

5. Chaos in der Kirche GOTTES – ohne ein Leben in der Gnade, ohne Sakramente und ohne Gebet

gibt es keine Rettung der Seelen

6. Freiheit als Zügel- und Sittenlosigkeit, ein Lockmittel Satans – ein Leben ohne Weisheit

7. Satan und sein riesiges Heer von Dämonen als Ursache allen Bösen und Unheils

8. Notwendigkeit von Beharrlichkeit, Gnade und vor allem Demut im Kampf gegen Satan

9. Die satanische Verführung zum Hochmut und zur Leugnung der Existenz Satans

10. Das große Übel in der Seelsorge: unheilige Priester und irrige Glaubensverkündungen

11. Irrwege: Verweigerung der Priesterkleidung und des Gebets, Pseudolehrer und Lügner

12. Häufige Untreue zum Stellvertreter GOTTES und Ablehnung der Nachfolge von JESUS

13. Notwendige Heiligung: Entsagung dem Weltlichen, Verehrung MARIAS, Opfer, Leiden

14. Unumgängliche Umkehr: Demut, Abtötung, die Heilige Messe als wahres Kreuzigungsopfer von JESUS

15. Rettung der Seele: Leben in der Nachfolge von JESUS, Kampf gegen Hochmut und Buße

16. Ohne Umkehr keine Rettung – das Strafgericht gegen die anmaßende Menschheit

17. GOTTES Demut, Einfachheit und Armut – Wege für den anmaßenden Klerus

18. Unaufhörlicher Kampf gegen Satan mit Gebet, Buße, Rosenkranz, Gebetsgruppen

19. Die Päpstlichen Anweisungen als Wegweiser und Hunger nach GOTT und Gnade

20. Materialismus, die Waffe Satans, und GOTTES unabdingbare Gerechtigkeit/Strafe

21. Das gottlose Leben der vielen Geistlichen und Gläubigen – besser keine Priester


 

 

Furchtbare Wahrheiten über die Menschheit und die Geistlichkeit

Botschaften und Offenbarungen von JESUS durch den Priester Monsignore Ottavio Michelini

„Meine kleine Tochter, weißt du, wie groß das Heer der Leser ist? Oft und vielmals werden Meine heiligen

Lehren gelesen (die Bibel u. a.). Man erreicht aber nichts! Das Licht der Lampe und der Sonne beleuchtet

nur die Buchstaben. Ihren wahren Sinn verstehen nur jene, die zu Mir kommen (GOTT im TABERNAKEL).

Nur einer Seele, die sich vor Mir demütig niederwirft, gewähre Ich Einsicht.

Dadurch verspürt sie Mein ewiges Verlangen, die Rettung der Seelen. “

JESUS als unendliche Barmherzigkeit und erschreckende Göttliche Gerechtigkeit

„Der größte Feind der Menschheit ist unerbittlich an den zu Pranger stellen!

Dies ist eine an die ganze Menschheit gerichtete Botschaft!“

(Worte GOTTES an den Verfasser zum Ende dieser Zusammenstellung)

„Ich habe gesagt und wiederholt, daß die Städte dieser ungläubigen und reuelosen Generation schlechter

sind als Sodoma und Gomorrha. Ich habe gesagt, dass die Sittenverderbtheit überall vorhanden ist, dass

das Böse sich auf der Erde mit der Kraft eines durchgebrochenen Stromes ausbreitet. Nicht einmal meine

K i r c h e i s t g e f eit. Viele Meiner Priester sind angesteckt.“

„Der Abfall von Gott war nie so allgemein. Ungläubigkeit und Unwissenheit vermögen den Arm Gottes

vom Schlag gegen die hochmütige, anmaßende Menschheit nicht zurückzuhalten. Meine Mutter hat es

vermocht. Das Leiden der Guten und der Unschuldigen, die heroische, hochherzige Hingabe der Opferseelen

waren imstande, die beschlossene Züchtigung abzuschwächen und hinauszuschieben. Doch jetzt ist das

Gefäß am Überfließen. Das Maß ist unwahrscheinlich voll, das Gericht ist im Anzug, auch wenn die Blindheit

die Menschen hindert, das Vorspiel der drohenden Katastrophe zu sehen. Mein Sohn, sage es: die See len

müssen unverzüglich angeleitet werden für das Gebet, die Buße und Bekehrung.“

„Wenn sie sich nicht bekehren, können sie nicht gerettet werden, was auch die Säer des Unkrautsamens in

Meinem Weinberg sagen, die sich wie Heuschrecken vermehrt haben und mit ihren Häresien Gemetzel unter

den Seelen verursachen. Es gibt inkarnierte Dämonen, die zerfressen sind von Eitelkeit und Hochmut. Ihre

Schriften nicht weniger schädlich als pornografische Bücher und sind überall zu finden: in den Seminaren, in

Klöstern, in den Schulen. Ihr Gift ist mörderisch, und sie ernten Opfer vor allem unter den Jungen.“

Du, der kleine Wassertropfen, wirst hinein

genommen in den unendlichen Ozean der

Liebe, der für die Rettung aller durchbohrt

wurde.“ „Der Kranke, der den Arzt und die

Arznei zurückweist, geht dem Tod entgegen.

Darum wollte Ich mit allen Mitteln zu

dir kommen, besonders mit dem Aufruf zur

Umkehr, bevor es zu spät ist. (...) Nur die

Liebe drängt Mich, euch zu bitten, euch anzuflehen:

Kehrt um, bevor es zu spät ist,

sonst geht ihr zugrunde!“ „Du wurdest als Instrument der Göttlichen Vorsehung auserwählt, um das

wahre Problem der Seelsorge in Erinnerung zu rufen...“ „Die Bischöfe (...) werden niemals anerkennen,

daß Ich dich zur Ausführung Meines Liebesplanes auserwählt habe.“

„Wehe, wenn ihr nicht auf Mich hört !“ (Warnung GOTTES durch den Verfasser)

1

Inhalts-Übersicht zu de n Titeln der Abschnitte

Das Leben von Monsignore Ottavio Michelini – Biographie

Auszüge aus den Botschaften von JESUS durch Monsignore Ottavio als Überblick

1. Das Leben als ernste Prüfung – ein Leben ohne Glauben bedeutet die ewige Hölle

2. Das Wirken der Dämonen – Satan hat Abermilliarden von ihnen auf die Erde gesandt

3. Die Verderbnis und Finsternis ist überall, und Menschen als Dämonen führen das Volk

4. Ohne GOTT, ohne einen Bezug zum Übernatürlichen und ohne Innerlichkeit ist alles ein Nichts

5. Chaos in der Kirche GOTTES – ohne ein Leben in der Gnade, ohne Sakramente und ohne Gebet

gibt es keine Rettung der Seelen

6. Freiheit als Zügel- und Sittenlosigkeit, ein Lockmittel Satans –

ein Leben ohne Weisheit

7. Satan und sein riesiges Heer von Dämonen als Ursache allen

Bösen und Unheils

8. Notwendigkeit von Beharrlichkeit, Gnade und vor allem Demut

im Kampf gegen Satan

9. Die satanische Verführung zum Hochmut und zur Leugnung der

Existenz Satans

10. Das große Übel in der Seelsorge: unheilige Priester und irrige

Glaubensverkündungen

11. Irrwege: Verweigerung der Priesterkleidung und des Gebets,

Pseudolehrer und Lügner

12. Häufige Untreue zum Stellvertreter GOTTES und Ablehnung

der Nachfolge von JESUS

13. Notwendige Heiligung: Entsagung dem Weltlichen, Verehrung

MARIAS, Opfer, Leiden

14. Unumgängliche Umkehr: Demut, Abtötung, die Heilige Messe

als wahres Kreuzigungsopfer von JESUS

15. Rettung der Seele: Leben in der Nachfolge von JESUS, Kampf

gegen Hochmut und Buße

16. Ohne Umkehr keine Rettung – das Strafgericht gegen die anmaßende

Menschheit

17. GOTTES Demut, Einfachheit und Armut – Wege für den anmaßenden

Klerus

18. Unaufhörlicher Kampf gegen Satan mit Gebet, Buße, Rosenkranz,

Gebetsgruppen

19. Die Päpstlichen Anweisungen als Wegweiser und Hunger nach

GOTT und Gnade

20. Materialismus, die Waffe Satans, und GOTTES unabdingbare

Gerechtigkeit/Strafe

21. Das gottlose Leben der vielen Geistlichen und Gläubigen –

besser keine Priester

Würdigung der Botschaften durch Monsignore Ottavio Michelini

von hohen Kirchenvertretern

Würdigung des Werkes durch M. Valtorta über eine Botschaft an Monsignore Ottavio

Biographie von Maria Valtorta - Texte aus dem Internet

Beispiele für Auszüge aus den vielen Schriften für Priester und Gläubige:

a. Die Heilige Familie in Ägypten – eine Mahnung an Priester und Menschen zur Einfachheit

b. Gespräch zwischen Jesus und Maria Magdalena nach der Auferstehung des Lazarus

c. JESUS und die Ihm nach dem Ehebruch von den Pharisäern vorgeführte Frau

d. “Ich kam als Licht der Welt” - Diktat von Jesus an Maria Valtorta am 16. August 1943

e. “Maria kann die Zweitgeborene des Vaters genannt werden”

f. Aufnahme Marias in den Himmel

2

Das heilige, demütige Leben von Monsignore Ottavio Michelini – Biographie

Entnommen www.apostolat.org/michelini/

Roncole di Mirandola (MO) kam als Sohn von Herrn Michelini Antenore und Frau Malagodi Maria

Teresa, als Neuntes von 10 Kindern zur Welt. Er wurde am 21. Oktober 1906 in der Pfarrkirche von

San Giacomo di Roncole di Mirandola (MO) getauft und in derselben Pfarrkirche am 23. September

1916 gefirmt. Der kleine Ottavio trat in das Seminar ein, und hatte große Probleme beim Studium

wegen seiner gebrechlichen Gesundheit. Trotz aller Schwierigkeiten wurde er am 31. Dezember

1929 als Geistlicher in Carpi (MO) aufgenommen. Die ersten niederen Weihen erhielt er am 26. Juli

1930 in der Kirche Santa Croce di Carpi, die zweiten niederen Weihen fanden am 4. September

1930 in der Kirche Santa Croce di Carpi (MO) statt.

Er wurde am 8. November 1931 in Carpi (MO) zum Subdiakon und am 19.

Dezember 1931 in Carpi (MO) zum Diakon geweiht. Die Priesterweihe

empfing Mons. Ottavio Michelini am 12. März 1932 in Carpi (MO) vom

Bischof Mons. Giovanni Pranzini. In allen seinen Jahren des priesterlichen

Wirkens hat er sich laut den Angaben seiner Vorgesetzten immer durch

seine überzeugende Barmherzigkeit, seinen pastoralen Eifer und seine

unerschütterlichen Treue zum Lehramt der Kirche ausgezeichnet.

Sein erster Einsatz als Priester war als Kaplan in Rolo (MO) vom 28. April

bis 4. Dezember des Jahres 1934. Vom 5. Dezember 1934 bis 31. März

1938 war er Pfarrer in der Pfarre San Martino in San Martino Carano. Hier hat er vom 13. bis 28.

September 1936, den I. Eucharistischen Kongreß auf Pfarrebene in Vorbereitung auf den III. Eucharistischen

Kongreß auf diözesaner Ebene organisiert. Dies hatte eine große Resonanz auch auf

nationaler Ebene, wie dem "Osservatore Romano" vom 27. September und 4. Oktober 1936 zu

entnehmen ist. Er wurde von verschiedenen Bischöfen eingeladen, die seinen Einsatz in der Organisation

und in der Vorbereitung so sehr würdigten, daß er sogar zum Monsignore ernannt wurde.

Unter anderem war er dann noch vom 30 April 1938 bis 1952 Pfarrer in Rovereto (MO) und von

1952 bis 1970 Pfarrer in Concordia sul Secchia (MO).

Nachdem er in der Diözese Carpi gedient hatte, zog er sich zurück und wurde Kaplan einer Behindertenvereinigung

in Modena. In den 70-er Jahren schloss er sich der Marianischen Priesterbewegung

an, als das Werk von Don Gobbi am Anfang stand. Seit 1975, während seiner letzten vier Lebensjahre,

empfing er Botschaften (als Diktat) und Visionen von Jesus und der Mutter GOTTES. Die

Botschaften wurden dann in einer Reihe von Bändchen unter dem Titel “Confidenze di Gesù ad un

sacerdote” [Vertrauliche Mitteilungen Jesu an einen Priester] veröffentlicht.

In den Botschaften prangert Jesus mit glühenden Worten den Ernst der geistigen und moralischen

Lage an, in der sich die heutige Welt befindet, die Verwirrung und die Rebellion im Innern der Kirche.

Er deckt die Mängel der gegenwärtigen Seelsorge auf, und erklärt, dass viele dieser Probleme die

unmittelbare Folge der tiefen Glaubenskrise sind, die heute die Kirche durchdringt. Darüber hinaus

kündigt der Herr Msgr. Michelini eine kommende “Reinigung” an, auf die “ein neuer Frühling des

Friedens und der Gerechtigkeit für die Menschheit und für die Kirche”, “eine strahlende, niemals zuvor

erlebte Morgenröte” folgen wird.

Er zeichnete sich in seiner Diözese und für die gesamte Weltkirche mit

Werken der Nächstenliebe und einer Spiritualität aus, die durch die Unterstützung

der Gaben des HEILIGEN GEISTES aufgeblüht sind. Am 1. August

1970 wurde er zum Dom-Kanonikus ernannt, und darauf auch als Erzdiakon

der Diözese Carpi beauftragt. Am 15. Mai 1967 wurde er mit der

Ernennung zum Geheimkämmerer Seiner Heiligkeit Papst Paul VI. ausgezeichnet.

Am 15. Oktober 1979 starb er in Quistello di Mantova. Jetzt ruhen

seine leiblichen Überreste im Friedhof von Mirandola (MO).

Die Würdigung dieses Werkes mit den Botschaften an Monsignore Ottavio

durch hohe Kirchenvertreter ist auf S. 32/33 beschrieben.

Worte von JESUS über Don Ottavio Michelini

„Du, der kleine Wassertropfen, du wirst hineingenommen in den unendlichen Ozean der Liebe, der für

die Rettung aller durchbohrt wurde.“

3

Der Kranke, der den Arzt und die Arznei zurückweist, geht dem Tod entgegen. Darum wollte Ich

zu dir kommen, besonders mit dem Aufruf zur Umkehr, bevor es zu spät ist. (...) Nur die Liebe drängt

Mich, euch zu bitten, euch anzuflehen: Kehrt um, bevor es zu spät ist, sonst geht ihr zugrunde!“

„Du wurdest als Instrument der Göttlichen Vorsehung auserwählt, um das

wahre Problem der Seelsorge in Erinnerung zu rufen...“

„Die Bischöfe (...) werden nie anerkennen, daß Ich dich zur Ausführung

Meines Liebesplanes auserwählt habe.“

Bestellung des Buches

(Die Titel sind unterschiedlich, aber die Offenbarungen sind identisch)

1. Parvis-Verlag, Route de l`église 71, CH-1648 Hauteville

Titel: Die Menschheit an der Schwelle ihrer Befreiung

Tel.: 0041 26 915 9393 oder 0041 26 915 939390

Email: buchhandlung@parvis.ch

2. Kath. Schriftenapostolat, D-86729 Oettingen – Tel.: 0049 9092 910490 – Preis: 16,- Euro

Titel: Nicht Ich, Meine Söhne habe diese Stunde gewollt

Auszüge aus den Botschaften von JESUS durch Monsignore Ottavio

(Texte aus www.jochen‐roemer.de/Gottes Warnung/Botschaften/Botschaften an Monsignore Ottavio

Sie wurden überarbeitet und durch Bilder ergänzt)

1. Das Leben als ernste Prüfung – ein Lebe n ohne Glauben bedeutet die ewige Hölle

Die Allerseligste JUNGFRAU und Mutter GOTTES MARIA hat in Lourdes, in Fatima, auf La Salette

und an vielen anderen Orten die Menschen ermahnt und sie aufgefordert, Buße zu tun und sich

zu bekehren, um der Hölle zu entgehen. Das heißt, dass die Menschen, wenn sie es nur wollen,

genügend Mittel natürlicher und übernatürlicher Art zur Verfügung haben, um sich zu bekehren. Und

wenn sie sich nicht bekehren, müssen sie ihr ewiges Verderben nur sich allein anlasten.

+++

Alle normalen Menschen können zu bestimmten Schlüssen gelangen, zur Frucht einfachster Überlegungen;

wer nicht dazu gelangt, hat es allein seinem Willen zuzuschreiben, einem verdorbenen Willen,

weil er den Irrtum vor die Wahrheit stellt, das Böse, das er sieht und willentlich wählt, vor das

Gute. Nie will Gott das Böse, er kann es nicht wollen; er wäre nicht Gott, wenn er es wollte, aber er

lässt es zu. In seiner göttlichen Strategie zieht er Gutes aus dem Bösen, meistens zum Vorteil dessen,

der es tut, im Allgemeinen stets zum Vorteil des Heils der Seelen.

+++

Du weißt, dass das menschliche Leben auf der Erde gesehen, betrachtet

und eingeschätzt werden muss als das, was es ist: als eine Prüfung. Darüber

ist dir schon Ähnliches gesagt worden und nicht zufällig von der hl.

Theresia vom Kinde Jesus, die dir das Wesen dieser Prüfung klar dargelegt

hat. Sie besteht in der Treue zum Glauben, in der Treue im Gesetz,

in der Treue in der Liebe. Die Botschaft, welche die hl. Theresia vom Kinde

Jesus an dich gerichtet hat, verdient wie die anderen, allen erreichbaren

Seelen bekannt gegeben zu werden, denn das Leben auf der Erde ist

wahrlich eine Prüfung; eine persönliche Prüfung, weil jedes menschliche

Geschöpf Rechenschaft ablegen muss über sein eigenes Handeln.

Aber der Mensch lebt nicht allein auf der Welt, er ist “von Natur aus” ein

gesellschaftliches Wesen, denn Gott hat ihn als solches erschaffen; darum

muss er auch über die Familie und die Gesellschaft, deren Glied er ist, Rechenschaft leisten.

Schau, Don Ottavio, die mit einer gewissen geistlichen Feinfühligkeit ausgestatteten Seelen sind

sehr selten. Den meisten fehlt die Überzeugung, daß es Sünde sei, wenn sie sich gegenüber irgendeiner

Gesellschaft, sei es Pfarrei, die Gemeinde oder Stadt, fehlbar machen. Auch auf diesem

Gebiet hat der Feind wirklich diabolische Überzeugungen gesät. Ich will Dir noch einmal bestätigen,

dass der Zweck meiner Menschwerdung allein darin besteht, die Seelen der ewigen Hölle zu entreißen.

(JESUS verlangt in einer Botschaft, daß jede Seele viele andere Seelen retten muß! In einer mir

mitgeteilten Eingebung sagte der HERR mit aller Härte: „Wer nur seine eigene Haut retten will, ist

verloren!“ Ähnliches verkündete JESUS in Seinem Evangelium und durch E. Kindelmann, Ungarn)

4

2. Das Wirken der Dämonen – Satan hat Abe rmilliarden von ihnen auf die Erde gesandt

Was besagt böse Beeinflussung, und was ist sie? Sie ist die Anwesenheit von finsteren Mächten,

die verborgen sind in Personen, an Orten und in Dingen, die sich eignen zur Hervorrufung von Situationen

geistlichen und materiellen Leidens. Ich sage im Allgemeinen, weil nicht immer, wo verborgene

finstere Mächte vorhanden sind, Leiden entstehen. Menschen aber, in denen Wirkungen der Beeinflussung

vorhanden sind, werden zu Instrumenten dieser verborgenen

finsteren Mächte, die nicht geistig oder materiell zu leiden haben, denn

sie erhalten Kräfte von eben diesen Mächten, an die sie gebunden sind.

Der “Spiritismus”, der in der Anrufung verborgener Mächte besteht, ist nie

von Gott, sondern von der Hölle. Er ist ein Mittel, um auf der Erde das

Reich des Fürsten der Finsternis zu verbreiten. Darum sind die ihm Verfallenen

der Kirche Satans angegliedert und deshalb eifrige Apostel der

verborgenen Anwesenden in den Seelen, an Orten und in den Dingen,

die Ursache vieler, unglaublicher Leiden werden können. Tatsachen

und Folgen der verschlagenen Tätigkeit der finsteren Mächte der Hölle zu

leugnen heißt gleichsam Gott leugnen, mich, das ewige Wort Gottes, das auf Veranlassung des Vaters

fleischgeworden und am Kreuz gestorben ist, um die Menschheit von so viel Bösem zu befreien.

+++

Die Seelen von den finsteren Mächten des Bösen zu befreien ist das direkteste Apostolat,

weil, ich wiederhole es wieder, der Grund des Geheimnisses meiner Menschwerdung eben dieser

selbe ist: das heißt, den Dämonen und ihrer grausamen Tyrannei mit dem Preis meines kostbarsten

Blutes Seelen zu entreißen. Wer Ansehen und Bequemlichkeit liebt, die von der Welt dargeboten

werden, der ist nie in Gott und ist nie bereit, ein grundlegendes Apostolat auszuüben, das völlig ausgerichtet

ist auf Gott und das Wohl der Seelen.

Mein Sohn, in einer Nacht von 1974 sagte ich dir, dass du viele Kruzifixe beschaffen sollst, um sie

guten, vom Geist des Glaubens und der Liebe beseelten Laien zu geben, den ich bei meinen Priestern

nicht mehr finde. Diese Laien sollen segnen, da meine Priester nicht mehr segnen, sondern

sogar über jene spotten, die es noch in echtem priesterlichen Geist tun. Da die Priester den besonderen

Zielen ihrer Berufung weniger entsprechen, lade ich, das ewige Wort Gottes, dich ein, gute,

gottesfürchtige Laien zu sammeln, um mit ihnen vermaterialisierte Priester zu ersetzen. Diese Laien

sollen furchtlos ohne Bedenken segnen, und ich versichere, dass ihr Segen wirksam wird.

+++

In der Hölle leidet man im Verhältnis zu den auf der Erde erhaltenen

Gaben. Diese Ungeheuer ohne Liebe (Dämonen), ja unfähig sich Liebe

auch nur vorstellen zu können, werden nie ein menschliches Geschöpf

lieben können. Sie werden es umschmeicheln, sie werden es umgarnen

mit Täuschung und Lügen, nur um es grausam zu quälen. Diese

schrecklichen Kreaturen sind wohl mit natürlichen Gaben, so mit Geist,

Willen und anderem ausgerüstet, können sie aber nicht für das Gute

benützen, sondern nur für das Böse. Kalt und eisig in ihren Zerstörungsplänen,

legen sie einen sadistischen Zwang an den Tag, immer

tiefer in die Bosheit einzutauchen; sie denken unerbittlich nur an das

Böse, wollen und verwirklichen es.

Sie handeln in der Dunkelheit und bilden Verschwörung um Verschwörung mit ihren Verbündeten

und ihrer Kirche, der Freimaurerei, um auf der Erde eine Schlacht zu entfesseln, die nur mit dem

Konflikt verglichen werden kann, der sich im Himmel abgespielt hat mit der Abschließung der den

menschlichen Augen unsichtbaren Welt, die aber deswegen nicht weniger wirklich besteht. Mit der

Trennung zwischen den Engeln des Lichtes und den Engeln der Finsternis, die auch zur Schaffung

der ewigen Hölle führte.

Sie ist der entsprechende Ort der vorbestimmten Strafe für den, der aus reiner, einfacher Bosheit

das Licht für die Finsternis, das Reich des Glückes und der Seligkeit für das Reich des schrecklichsten

Hasses und der unerbittlichsten Hoffnungslosigkeit, der höchsten und unübertreffbaren Torheit,

eingetauscht hat. Das Reich der Finsternis wird von einer Dreiheit regiert und ist hierarchisch aufgebaut.

(Schwester Josefa Menendez aus Poitiers hörte in der Hölle Satan seine Dämonen schreiend

indoktrinieren, daß sie die Menschen von der Demut entfernen sollen.)

5

Es ist das Reich des Hasses und der Bosheit und herrscht über die schändlichsten Leidenschaften.

Es ist das Reich des Schreckens. Nichts Vergleichbares ist vorhanden im ganzen Universum,

und es ist mit menschlichen Ausdrücken nicht beschreibbar. Diesem

Reich unterstehen alle Engel, die mit Luzifer, mit Beelzebub und

Satan an der großen Auflehnung teilgenommen haben. Es ist ein

Reich in beständiger Ausbreitung, denn es vergrößert sich mit allen

Menschen, die “nein” sagen zur Erlösung um "ja” zu sagen zu

den diabolischen Plänen der finsteren Mächte der Hölle. Die in

schwerer Sünde sterbenden menschlichen Geschöpfe bleiben in

der Sünde in alle Ewigkeit. Aber Engel wie Menschen brachten und

bringen auch ihre natürlichen Gaben mit in die Hölle.

Je hervorragender diese Gaben gewesen sind, umso größer wird die Strafe sein, weil Gott,

die unendliche Gerechtigkeit jedem gibt im Maße, in welchem er es verdient. Darum leidet man in

der Hölle im Verhältnis zu den auf Erden erhaltenen Gaben. Zur Rechtfertigung der gegenwärtigen

Lage der Kirche und der Völker genügten die der Menschheit geschlagene Wunde der Erbsünde,

aus der die Neigung zu den Leidenschaften und zum Bösen stammt, und ebenso das Eingreifen

der finsteren Mächte der Hölle nicht! Dazu kommt noch die menschliche Verantwortung der Individuen

und der Völker. Diese Verantwortung darf nicht unterschätzt werden, denn ohne sie ist es

unmöglich zu begreifen, was geschieht. („Satan kennt alle Mittel und Wege, um die ganze

Menschheit zu verführen.“ Diese Worte GOTTES an mich sollten jeden warnen.)

3. Die Verderbnis und Finsternis ist überall, u nd Menschen als Dämonen führen das Volk

Gott ist gerecht, und würde nie eine nicht verdiente Strafe zulassen, dafür bildet die seit alter

Zeit angekündigte Stunde der Reinigung den schlagenden Beweis für die Verantwortung der Menschen,

der einzelnen wie der Nationen und der Kirche, den Beweis für die bewusst und gewollte

Auflehnung gegen Gott. Mein Sohn, betrachte diese Menschheit in

ihren vielfachen Aspekten: Betrachte die Kommunikationsmittel, die

Mittel zum Verderben sind; Fernsehen, Zeitungen, Radio:

Alles ist Fäulnis und mit dem Vorwand zu informieren verbildet und

korrumpiert man die öffentliche Meinung und verbreitet man die Ansteckung

durch das Böse, ermutigt man Gewalttätigkeit, Korruption

und bewirkt dadurch die Zersetzung des sozialen Gewebes.

Wer kann die Ausdehnung des Bösen unter der Jugend ermessen

durch die in die Familien eingeführten pornografischen Schriften, sei es von den Eltern selbst oder

durch irgendwelche “Apostel” des Bösen aus einfacher Lust am Bösen; und schau, die Prostitution

ist wie der Ehebruch, die Abtreibung und wie andere Sünden wider die Natur zur allgemeinen

Gewohnheit geworden. Man fordert öffentlich die gesetzliche Anerkennung dieser Laster und

bedient sich dafür der Kommunikationsmittel und des Kinos, das übrigens nichts anderes ist als eine

Schule der Gewalttätigkeit, der Räuberei und der Erpressung und vieler anderer Bosheit. Beobachte

andere Aspekte der Gesellschaft: die Mode und ihre Aufreizung zur Sinnlichkeit. Sie ist die Ursache

vieler, vieler Sünden, deren Gewicht niemand zu ergründen imstande ist.

Diese Mode hat überall Eingang gefunden, in den Familien, in der Kirche sogar, denn es wird

sogar erlaubt, in den Kirchen Minibekleidung und Bluejeans zu tragen. Es ist eine wahrhaft teuflische

Mode, vor der sich Knie beugen und scheußliche Kompromisse zugelassen werden. Und

richte einen Blick auf die Welt der Politik, der sozusagen immer als Hebel der Wille nach Macht

zugrunde liegt. Die Loyalität nimmt nur einen geringen Raum ein, und um

zum Ziel zu gelangen, wird oft zum Verbrechen gegriffen. Heuchelei und

Falschheit herrschen in ihr bedenkenlos.

Beachte auch die Welt der Kunst in ihren verschiedenen Äußerungen, die

die Quelle stets aufzeigen, aus der sie sich nährt. Sie ist ein in Verwesung

verfallender Körper, aus dem nichts anderes als ein ekelhafter Geruch

sich verbreitet. Nie kann ein Mensch das ausdrücken, was er nicht hat und

nicht fühlt. Darum sind die bizarrsten und unbegreiflichsten Dinge das sogenannte

künstlerische Produkt einer vom Materialismus durchdrungenen

Gesellschaft. Diese Kunst kann nichts anderes zum Ausdruck bringen heute

6

als den Materialismus, ja einen stets verdorbeneren Materialismus. Mein

Sohn, du könntest alle Aspekte des modernen Lebens durchgehen, aber

das Bild, das dir geboten würde, wäre beinahe stets dasselbe. (Fotos:

Beuys ist für mich ein Teufel in Menschengestalt)

+++

Doch ich, Jesus, möchte deine Aufmerksamkeit nochmals auf meine

Kirche lenken und auf ihre Verantwortung in allen Bereichen des modernen

Lebens. Ihre große Schuld besteht darin, dass sie sich nur schwach

der großen Lawine des Materialismus, der nichts anderes ist als Heidentum,

entgegenstellt. Die Junge Kirche ließ sich nicht beeinflussen durch

den heidnischen Materialismus. Sie schenkte uns ihre Märtyrer. Die gegenwärtige Kirche hat sich in

allen Belangen beeinflussen lassen und zeigt uns Fahnenflüchtige und Verräter.

Sie weist Häresien über Häresien auf, Übel über Übel! Für alles dies kann sie aber keine Rechtfertigung

geben. In der Kirche und Nationen der Erde haben sich die mit den besten Gaben ausgestatteten

Menschen - von ehrenwerten Ausnahmen abgesehen - am schlechtesten gehalten. Sie sind

darum besonders verantwortlich für den Zersetzungsvorgang auf geistlichem, moralischem, bürgerlichem,

künstlerischem und literarischem Gebiet. Wie viele hochmütige und anmaßende Menschen

rühmen sich als Schaffer einer rein materiellen Zivilisation ohne irgendwelche Geistigkeit.

Was aber nützt dem Menschen auf seinem Erdenweg die Überschallgeschwindigkeit, die Raumfahrt,

die Television u.a.m. wenn er schließlich als “König der Schöpfung” in die Hölle gelangt? Das ist eine

Wirklichkeit, über die der Mensch in seiner törichten Blindheit, mit der er heute geschlagen ist,

lacht. Aber es ist eine Wirklichkeit, die voller Tragik ist. Diese sogenannten großen Menschen sollten

nicht nur den materiellen Fortschritt fördern, sondern ebenso voranschreiten auf den Wegen des

Geistes. (Satan hält die Me nschen mit pausenloser Beschäftigung vom Nachdenken ab.)

Welch eine völlige Umwälzung, mein Sohn. Diese wirklich dämonischen Menschen haben, statt

die moralischen, geistigen und künstlerischen Werte mit größtem Eifer zu fördern, aus diesen Werten

Mittel des Verderbens, der Korruption, des Todes und der Gewalttätigkeit

aller Art gemacht. Es sind nicht mehr Menschen, sondern

vom Geist des Bösen durchdrungene Ungeheuer, die sich

mit dem Schein des Guten umgeben. (zum Foto: Ich erinnere, daß

GOTT die Menschen immer wieder vor der teuflischen Homosexualität

gewarnt hat – durch Ottavio sagte uns JESUS, daß dies

von Dämonen Besessene sind)

+++

So sind, mein Sohn, diese von der Welt als Wohltäter verehrten

Männer die größten Feinde der Menschheit. Sie sind Söhne der

Hölle, von der Hölle erzeugt und beschützt und in der vom grenzenlosen Hass erfüllten Kirche Satans

organisiert. Das ist die gewaltigste Täuschung und die ungeheure Umgarnung der Menschheit

und meiner Kirche. In diesem Licht kann man eines Tages den Sinn der Läuterung besser begreifen.

Überall haben sie gesucht - sie haben aber nicht nach Innen geblickt. Wie ein Verfolgter,

dem die Flucht vor den Verfolgern geglückt ist, hungrig und müde vor ein großes Haus gelangt, in

das er sich flüchtet und seinen Feinden entgeht, vom Hunger und Durst gequält wird und nun

überall nach etwas Speise und Getränken sucht, aber vergeblich.

Und darum befindet er sich in einer sehr schwierigen Lage, weil er gefasst wird, wenn er das Haus

verlässt, oder, wenn er darin bleibt, zu verhungern Gefahr läuft. Wohl hat er überall gesucht, aber

nicht im mit allen guten Lebensmitteln gefüllten Schrank: so handeln die Menschen und die Völker

dieses ungläubigen Jahrhunderts. Überall haben sie gesucht und ermittelt, um eine Lösung für

ihre Probleme zu finden. Sie haben gestöbert und gesucht in den politischen Ideologien, in der

Wissenschaft, in neuen Philosophien in Entdeckungen, auf Reisen, in Vergnügungen, in Revolutionen

und sogar in Kriegen, haben aber nichts gefunden! Aber sie haben nicht hineingeschaut

in die einzige Kammer der Zuflucht auf Erden: in die Kammer des Übernatürlichen.

+++

Sie haben nicht hineingeschaut in die einzige Kammer der Zuflucht auf Erden: in die Kammer

des Übernatürlichen, in den wahren mit jedem Gut angefüllten Vorratsraum, um ihren Hunger und

Durst zu stillen, die sie in ihrem Inneren quälten. Wie viele Entdeckungen, wie viel Erfindungen

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sind gemacht worden, aber das Übernatürliche ist nicht entdeckt worden, das allein ihnen alles

vermittelt hätte, was sie benötigten, um ihr Streben nach Glück, nach wahrer Freiheit, Gerechtigkeit

und Liebe richtig zu lenken. Völker und Einzelmenschen haben das Licht gesucht und sind

stattdessen stets in finstere Dunkelheit gefallen.

Heute sind Völker und Kirche von der dichtesten Finsternis der Eifersucht

und der Furcht umgeben. Sie haben die Liebe gesucht und den

Haß gefunden. Sie haben den Frieden gesucht und Revolutionen und

Kriege gefunden. Sie haben die Gerechtigkeit gesucht und müssen die

härtesten Ungerechtigkeiten erleben.

Hochmütige glauben, den magischen Schlüssel des Glücks in Händen

zu halten, stattdessen stürzen sie in Unzufriedenheit und Unglück. Das

ist es, was die Generationen des 20. Jahrhunderts erleben, eben weil sie

glauben, den allmächtigen, allweisen, allwissenden, allgegenwärtigen

Gott beiseite lassen zu können, sich sogar ungestraft an seine Stelle

setzen, mehr noch, sich gegen Gott wenden, ihn verspotten und sich mit

den Vereinigungen der Gottlosen verbinden.

(Foto: es zeigt Claudia Roth von den gottlosen Grünen mit ihren Heils- und Irrlehren)

+++

4. Ohne GOTT, ohne Bezug zum Übernatürlich en und ohne Innerlichkeit ist alles ein Nichts

Warum kommt es mit dem Abfall der Seelen so weit? Mein Sohn, je mehr man sich von der Lichtquelle

entfernt, gelangt man zuerst in den Schatten und dann in die Dunkelheit. Je mehr man sich

von der Wärmequelle entfernt, von der Liebe, dringt die Kälte, der Frost, die Unempfindlichkeit

meinen Anrufen gegenüber in die Seele. Mein Sohn, man muss sich

immer inniger und tiefer mit mir vereinigen, so wie meine Mutter in

der Aufopferung mit mir vereint ist. Deshalb musst du dich nicht

wundern, worum ich dich eindringlich bitte: um einen Akt des Glaubens,

der Hoffnung, der Liebe und der Hingabe, um mir Genugtuung

zu leisten für die Beleidigungen, Schmähungen und Sakrilegien,

die mir unaufhörlich zugefügt werden.

Ich will die Seelen, die ich mit Gewalt und mit unendlicher Liebesmacht

liebe, an mich ziehen. Diese Seelen will ich an mich binden

und sie zu mir herauf heben. Siehst du, warum ich sie bitte, sich mir

ganz hinzugeben durch Erfüllung meines Willens nach dem Vorbild

meiner und eurer Mutter. Ich will, dass diese Seelen Tag und Nacht

mir entgegen streben durch eine Hingabe, die sich in eine vollkommene

Vereinigung verwandelt. Das geschieht, wenn die Liebe zu mir

echt, groß und brennend ist. Dann wird das Streben nach mir zu

einem Akt des Glaubens, der Hoffnung, des Vertrauens und der Hingabe, zu einer zweiten Natur,

zu einem Bedürfnis, zu einer unerlässlichen Forderung, wie für den Liebenden das Streben nach

dem geliebten Wesen. Dann aber, so wie man ohne Atmen nicht leben kann, so wird man

auch ohne mich nicht leben können.

+++

Kümmere dich nicht um das, was die anderen denken. Die Urteile der Menschen werden so rasch

verschwinden, wie die Wolke, die sich auflöst am Horizont. Weisheit aber ist es, große Weisheit,

das zu verstehen versuchen, was Gott über dich, über euch denkt.

Heute wird der protestantische Grundsatz der freien und persönlichen

Auslegung der geoffenbarten Wahrheiten sozusagen allgemein

angewandt. (Anm.: Jeder von der Geistlichkeit will Verkünder sein.)

Das genügt um zu verstehen, zu welch gewaltiger Verwirrung es

führen kann in meiner Kirche, wenn nicht die Wahrheit, die ewige

und unveränderliche Wahrheit, sondern die subjektive, der freien

Beurteilung durch den von der Sünde geschwächten Menschen

überlassen wird, der beeinflusst ist durch seine Leidenschaften und

vor allem durch den Druck der finsteren Mächte der Hölle, das heißt, durch die Lüge.

(Foto: Margot Käßmann, von der evangelischen Kirche, die sich selbst zu GOTT macht und von

Menschen als neuer GOTT angesehen wird – Irrlehren über Irrlehren. Durch den Priester Stefano

Gobbi erklärte MARIA den Protestantismus als Antichrist mit 2mal 666 als Entstehungszeit.)

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5. Chaos in der Kirche GOTTES – ohne ein Leben in der Gnade, ohne Sakramente

und ohne Gebet gibt es k eine Rettung der Seelen

Mein Sohn: Chaos herrscht im Gesetz meiner Kirche, weil für viele meiner Diener die Sünde

heute nicht mehr existiert. Kein Leben kann bestehen, wenn es nicht genährt wird. Das gilt auch

für das Leben der Gnade. Wenn es nicht genährt wird, erlischt es. Das ist der Fall für die große

Mehrzahl der christlichen Familien, in denen das Leben der

Gnade erloschen ist, in die die Sünde eingeschlichen ist. Was ist die

Ursache all dieser Übel, an denen die Menschheit gegenwärtig leidet?

Der Materialismus, die materialistische Lebensauffassung.

Das Chaos im Gesetz ist derart, dass die Menschen wie es in vorangegangenen

Botschaften gesagt worden ist, sogar die Unterscheidung

des Guten und des Bösen verloren haben. Entartete Eltern

haben jedes moralische Gefühl verloren, nichts Christliches ist in ihnen

vorhanden. (Foto: Licht und Wasser als Zeichen von Gnade)

Die Gotteslästerung ist zur Gewohnheit geworden, Obszönitäten ebenso wie Gotteslästerungen.

Streitigkeiten sind überaus häufig, und nicht selten entwickeln sie sich zu nackten Gewalttätigkeiten.

Bücher und pornografische Zeitschriften werden Kindern schon im frühen Alter

überlassen. Das Reden wir immer gröber und gemeiner. Eheliche Untreue wird oft zugestanden

und in gegenseitigem Einverständnis vollzogen. In vielen, vielen Familien ist der Begriff von Gut

und Böse wahrhaftig gefallen. All dies und vieles andere noch ist das Erzeugnis des Materialismus,

der auch die Strukturen der Kirche durchdrungen hat.

+++

Alle müssen wissen, dass meiner Kirche alles gegeben worden ist, was sie zur Verwirklichung ihrer

Sendung in der Welt nötig hat. Ich habe darüber alles gesagt, und ihr habe ich mich selbst gegeben

und ich fahre fort, mich ihr zu geben, und mit mir kann ihr nichts fehlen und es fehlt ihr

nichts. Das Gebet ist eine mächtige Waffe, mit der wir jedes Ding von Gott erhalten können. Das

Gebet ist eine unübertreffliche Waffe, mit der die Schwächsten sich umwandeln können in Starke,

dass sie sogar unverwundbar werden für alle von den Feinden erteilten Schläge. Das Gebet ist eine

Waffe, die, wenn sie weise angewendet wird, den Kämpfer immer dem Feinde überlegen macht.

Das Gebet ist stets die von den Heiligen benützte Waffe über die ich, das ewige Wort Gottes, in meinem

Evangelium ausführlich gesprochen habe. Das Gebet ist die von mir meiner Kirche übergebene

Waffe als Gewähr für Sicherheit und Schutz, es ist eine unfehlbare Waffe, wenn sie in Demut, im

Glauben, in der Hoffnung und in der Liebe benützt wird, das heißt,

wenn man sie benützt im Stande vollkommener geistlicher Gesundheit.

Wer also diese Waffe benützt, muss im Stande der Gnade

Gottes sein, denn die Gnade verbindet uns mit Gott in einem

Freundschaftspakt, der wesentlich ist, sei es für die Erringung einzelner

Siege oder für den endgültigen Sieg.

+++

Der Materialismus dieser letzten Zeit hat alle Mittel benützt, um den

Menschen seine Würde als Kind Gottes vergessen zu lassen

und, stets in verschiedensten Verhüllungen versucht, den Glauben

im Menschen zu ersticken, um ihn so taub zu machen gegenüber den Anrufen der Liebe Gottes.

Die Menschen dieses zwanzigsten Jahrhunderts sind alle in materielle Wirklichkeiten eingetaucht

worden, damit sie die einzige, große Wirklichkeit vergessen, das Fundament und den Urgrund aller

anderen, das heißt: GOTT. (Anmerkung: JESUS ruft immer wieder zu Gebetsgruppen auf)

+++

Je mehr die Menschen eingetaucht sind in die materiellen Wirklichkeiten, umso weniger sehen

und erfassen sie die Wunder Gottes. Das geht so weit, dass ihnen, sagen wir, die weniger materiellen

Dinge der Materie wie der Duft einer Blume und die Farbe oder die Farben, mit denen die Erde

sich während der verschiedenen Jahreszeiten färbt, entgehen. Darum wissen sie den weniger materiellen

Teil der Dinge nicht immer zu schätzen. Wie vermöchten sie die Feinheiten einer von Gott

erfüllten Seele, einer von Gott so erfüllten Seele zu erfassen, die sozusagen eins ist mit Gott? Wie

kann man einem Kind Dinge verständlich machen, die an sich schon für einen Erwachsenen

schwer zu verstehen sind? Ebenso schwer ist es, die Wunder Gottes, die er in den Seelen seiner

Heiligen wirkt, begreiflich zu machen! (jede Blume ist für mich ein Wunder GOTTES)

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Sakramente, materielle Zeichen also, welche die Gnade vermitteln.

Die Gnade aber bezieht sich nicht auf Materie, sondern auf

den Geist, das heißt, die Seele des Menschen, die sie einhüllen

und durchdringen und welcher sie die nötige Kraft bringen für die

verschiedenen Momente des Erdenlebens. Darum unternehmen

die finsteren Mächte der Hölle alles, um ihre Schönheit und Wirksamkeit

zu vernebeln. (Anmerkung: Schönheit und Wahrheit im

Sakrament der Barmherzigkeit GOTTES, die Beichte)

+++

Wer in die irdischen Wirklichkeiten eingetaucht ist, ist nie imstande,

die himmlische Wirklichkeit zu verstehen. Das Leben ist eine Prüfung, eine harte, rauhe und

schwierige Prüfung, die aber in Demut und im Glauben bestehen sich lohnt, denn du wirst dafür

in einer so hochherzigen und reichlichen Weise belohnt werden wie nur ich, dein Gott, es kann.

+++

6. Freiheit als Zügel- und Sittenlosigkeit, ein L ockmittel Satans – ein Leben ohne Weisheit

Die Harmonie der Schöpfung wurde derart zerstört, dass sie die festgelegte Ordnung grundlegend

veränderte. Das ganze Universum wurde einbezogen in diese Veränderung, und selbst die

Natur seufzte unter dem Gewicht der Sünde. Der Auflehnung durch die unsichtbare Welt folgte die

Auflehnung der Menschheit in Adam und Eva. Dadurch wurde die Zerstörung der festgelegten Ordnung

noch größer. Sie wurde Anlass zum Bösen in der Welt, einer unerhörten Katastrophe, und

das Leiden, die Kriege, die Krankheiten, der Hass, die Verbrechen, die Gewalt, die Grausamkeit

wurde zum Tribut jeder Generation an Satan. (Mir sagte GOTT, der HERR, daß die Göttlichen

Ordnungen völlig zerstört wurden von Menschen, die sich als „Reformer“ aufspielten.)

Es genügt, mein Sohn, die Erinnerung an die verdammten Seelen oder der Gedanken an die

noch verloren Gehenden. Der Verlust einer einzigen Seele wiegt schwerer als alle Kriege, alle

Epidemien, alle Revolutionen und die Übel aller Zeiten. Ihr könnt es

nicht leicht verstehen, weil ihr etwas nicht zu begreifen fähig seid, das

eine Ewigkeit von Qualen bedeutet.

+++

Mein Sohn, ich habe dir bei anderer Gelegenheit gesagt, dass meine

Wege verschieden sind von euren Wegen. Wer an mich glaubt, wird

sich in den dunklen Labyrinthen der von dem Bösen beherrschten

Welt nicht verlieren. Denn wer an mich glaubt, folgt mir auf den Pfaden,

die ich für alle während meines Lebens auf der Erde bezeichnet

habe. Wer fest im Glauben ist, unterstellt sein Tun nicht dem Urteil der

Welt, sondern allein nur dem Urteil Gottes.

+++

Nein, mein Sohn, nie wird man je geben oder anderen mitteilen können, was man nicht hat. Die

den Priesterkandidaten vermittelte Orientierung und Ausbildung ist völlig anders als sie von mir

gefordert wird, ja, sie ist ganz und gar entgegengesetzt. Wenn die Hirten und die Erzieher nicht

selbst Opferseelen sind, so sind sie nicht imstande, hochherzige und heilige Seelen heranzubilden.

Sohn, ich will es dir verständlicher machen, wenn der Begriff der Freiheit mit dem der Anarchie

vertauscht wird. Was bedeutet Freiheit für viele Erzieher, viele Priester und viele Hirten?

Sie haben die Freiheit umgewandelt und mit der Zügellosigkeit vertauscht. Daraus ergab sich

eine Auflockerung in den Seminaren, die ihren Priesterkandidaten nichts oder kaum mehr anderes

darbieten als anderen, mehr oder weniger materialistischen Jungen, welche die Sinnenlust nicht abweisen.

Pornografische, gewalttätige, also unmoralische und vom Materialismus geprägte Filme, sexuelle

Erfahrungen jeder Art. Es ist nötig, das Leben kennenzulernen, sagt man, um in der Lage zu

sein, nach eigener Auffassung zu wählen.

Das Leben, sagt man, ist Bewegung, es gibt kein Leben ohne Bewegung. Das gilt auch für das Leben

des Menschen, der nach dem Bild und der Ähnlichkeit Gottes erschaffen ist. Der Mensch ist frei,

sich auf das Gute hin oder auch zum Bösen hin zu bewegen. Aber nur in der Bewegung zum Guten

hin verwirklicht er den Zweck seines Lebens, seiner Berufung, seinen Daseinsgrund, denn für das

Gute ist er erschaffen worden, er besudelt aber seine Freiheit und damit auch seine Würde, wenn

er sich zum Bösen wendet. (Anmerkung: Wortverwandtschaft von GOTT und gut.)

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Freiheit bedeutet nicht Zügellosigkeit noch Anarchie. Hauptaufgabe

des geistlichen Führers ist, begreiflich zu machen, dass

jeder Priester ein Opfer sein muss, dass jeder Priester eine überaus

hohe Sendung in der Kirche Gottes hat: sich selbst zum Opfer

darzubringen, vor allem durch die Auslöschung des eigenen Ichs

im Gegensatz zu den weltlichen Lehrern, die in nichts verglichen

werden können mit den Gotteslehrern. (Anmerkung: Mit Luxuskarossen

kamen Kardinäle und Bischöfe nach Kevelaer)

Zum Foto: was sie Freiheit nennen, ist die Sklaverei Satans

Aufgabe des geistlichen Führers ist es, den Priesterkandidaten zum Bewusstsein zu bringen, dass

natürliche Gaben unnütz sind, wenn sie nicht demütig in den Dienst Gottes, zu seiner Verherrlichung,

in den Dienst der eigenen Heiligung und des Heils der Brüder eingesetzt werden. Aufgabe

des geistlichen Führers ist es, die Auserwählten zu überzeugen, dass keine äußerliche Arbeit an sich

und in sich zur Heiligung und Rettung der Seelen dienen kann. Wer rettet, ist stets und allein Gott,

der dafür nichts und keinen benötigt. Wen er zu seinem Miterlöser wählt, verdankt dieser allein

der unendlichen Güte Gottes seiner unendlichen Liebe.

Niemand aber kann je mit dem Erlöser Instrument des Heiles werden, der nicht mit ihm gekreuzigt

ist. Es gibt keinen anderen Weg der Fruchtbarkeit des Dienstes an den Seelen. Entweder ist

man mit ihm am Kreuz und mit ihm Opfergabe für die Vergebung der Sünden der Welt und der

Seelen, die man zu retten wünscht und will, oder man ist Betrüger und Verräter des erhaltenen

Auftrages und der empfangenen Macht.

+++

Eine sehr, sehr schwere Sünde ist der Ehebruch. Aber ich sage dir, Sohn, die Sünde in den Herzen

derer, welche die Ehebrecherin verurteilt hatten, gesteinigt zu werden, war viel, viel schwerer

als die Sünde der Ehebrecherin, weil es eine Sünde des Hochmuts und des Stolzes war, und der

Hochmut und der Stolz sind die Sünde Satans. Das ansteckende Fieber, das diese schlimme

Generation befallen hat infolge ihrer Ungläubigkeit, hat sie die Forderungen des übernatürlichen

Lebens, des Lebens der Gnade, die Forderungen des Geistes wie der Weisheit, vergessen lassen.

Bücher echter Frömmigkeit findet ihr nur wenige.

Zum Foto: sie reden von Liebe, es ist aber nichts anderes als Gier

Die Weisheit, diese wundervolle Gabe des heiligen Geistes ist verschwunden.

Sie kann sich in den von der Glaubenskrise befallenen Seelen

nicht aufhalten, sie kann in ihnen nicht wohnen. Bei Euch herrscht der

Wille des Sichgehen-Lassens, was die Abscheu des Herrn für sein untreues

Volk bestens erklärt. Kriege, Revolutionen, Epidemien, Erdbeben und

unzählige andere unheilvolle Ereignisse stammen vom Satan, sind aber

von Gott zugelassen für seine vorsehenden und weisen Pläne.

7. Satan und sein riesiges Heer von Dämo nen als Ursache allen Bösen und Unheils

Die siebzig Jahre babylonischer Gefangenschaft wurden zugelassen wegen des Abscheus, den

die vielen Sünden des hebräischen Volkes hervorgerufen hatten; die Vernichtung Sodomas und

Gomorrhas kam nicht von Gott, kein Übel ist jemals von Gott gekommen, es stammt immer und allein

aus der Hölle und der Mitschuld und Liederlichkeit der Menschen. Sodoma und Gomorrha und andere,

unzählbare Züchtigungen waren Strafen, die nicht veranlasst, sondern zugelassen wurden

von Gott, um in den Menschen Reue zu erwecken.

Sogar die allgemeine Sintflut wurde von der Hölle und der Mitschuld der verdorbenen Menschen ausgelöst.

Sohn, noch einmal will ich dir wiederholen, dass gerade die von mir Auserwählten, das Licht

der Welt, das Salz der Erde das wirkende Ferment zu sein, fürchterlich von der Finsternis befallen

sind, weil ihnen der Geist der Demut mangelt. Darum sehen sie nicht und verstehen sie die

Wahrheiten und die geistlichen Wirklichkeiten nicht, die sie deutlich kennen und mit starkem Glauben

und brennender Liebe und großem Eifer leben und anderen übertragen müssten.

Satan und seine Trabanten sind in verschiedenem Grade schlecht. Sie sind unfähig, Gutes zu tun,

irgendetwas Gutes. Die Dämonen hassen nicht nur Gott, Christus, die Kirche und die ganze

Menschheit, sie hassen sich auch gegenseitig. Sie werden tyrannisiert von grausamen, unver11

söhnlichen Anführern, sie stimmen einzig darin überein in ihrem Hass gegen Gott, gegen die heiligste

Jungfrau, gegen die Kirche und die Menschen. Sie sind zähe, scheußliche Wesen, unfähig

der Wahrheit. Sie lügen unablässig, verleiten den Menschen zum Bösen, erwecken die Lüste, die

Leidenschaften, die Begehrlichkeit des Geistes und des Fleisches.

Nicht alle sind in gleichem Maße mächtig, alle aber sind in furchterregender

Weise verdorben, schreckenerregend listig. Ihre Schlauheit

stammt aus ihrem verdorbenen Geist. Die Überlegenheit ihrer Natur

dient ihnen, mit grausamer Hartnäckigkeit in der Seele des Menschen

jeden oder möglichst jeden Sinn für den Zweck seiner Existenz zu

vernichten, weswegen beinahe alle Menschen nicht mehr an das

Vorhandensein der Dämonen glauben und darum den Kampf aufgegeben

haben, für den ich, das Wort Gottes das Mensch geworden

ist, am Kreuz gestorben bin.

+++

Das ist der wahre Grund der Zersetzung der Kirche, der schweren Glaubenskrise die unter Bischöfen,

Priestern und Gläubigen herrscht. Die Dämonen fürchten nur Gott, die Allerseligste Jungfrau,

die Heiligen alle, die in der Gnade Gottes leben und leben wollen; über die anderen lachen sie.

Ihr großer Erfolg besteht darin, dass sie die Menschheit vom Weg abgestoßen oder dass sie in der

ganzen Menschheit eine materialistische, von Gott abgewandte Kultur geschaffen haben. Das ist

ein zeitweiser Erfolg. Aber mit großen Schritten kommt die Stunde der Läuterung näher.

Die in die Hölle kommenden Menschen werden selbst zu Dämonen. Wie die Dämonen sind sie

auf ewig in das Böse eingefroren, in den Hass und in jede andere Leidenschaft. Für den, der die

Seelen unendlich liebt, der für sie unendlich gelitten hat und leidet, gibt es

und kann es kein größeres Leid geben als zusehen zu müssen, wie zahllose

Seelen den Weg es ewigen Verderbens gehen.

MARIA: Euch ist eine fürchterliche Waffe in die Hand gegeben worden.

Wenn in meiner Kirche die Waffe benützt würde, verschwände jede

Gefahr. Ich habe sie empfohlen in Lourdes, in Fatima und an vielen, vielen

anderen Orten und heute nenne ich sie euch wiederum, den Rosenkranz.

In den früheren Botschaften habe ich über die finsteren Mächte

der Hölle gesprochen. Ich habe dir gesagt, dass ihre Zahl von eurem

Verstand nicht erfasst werden kann. Ich habe von ihrer geistigen Natur

gesprochen. Sie sind ganz von euch verschiedene Geister.

Ihr seid Geist und Materie. Ich habe gesprochen über die Überlegenheit ihrer Natur über eure Natur.

Ich habe zu dir gesprochen von ihrer Macht über die Materie. Mehrere haben es erahnt, aber

aus Furcht und Scham als rückständig angesehen zu werden, sprechen sie von “Parapsychologie”,

ein erfundenes Wort um die Tatsache zu rechtfertigen, die sie entweder nicht verstehen oder

aus Menschenfurcht verschweigen, wenn sie deren Ursprung und die Ursachen einmal erahnt haben.

(Anmerkung: Das Foto zeigt Mutter Teresa von Kalkutta, welche mir in der Kapelle ihrer Schwestern

in Essen, mit denen ich lange zusammenarbeitete, die wundertätige Medaille schenkte.)

+++

Sohn, ich habe über das Leben dieser schändlichen Wesen gesprochen,

die völlig dem Bösen verfallen sind. Sie sind das Böse,

und sie sind Ursprung und Ursache alles Bösen. Sie hassen

Gott, der das Gute selbst ist. Und sie hassen alle, die das Gute tun.

Darum sind die Guten vielerlei Widerwärtigkeiten ausgesetzt, die

den Bösen nicht zustoßen.

Das ist für viele ein Mysterium, ist aber einfach zu verstehen. Sie

hassen das Licht, sie sind Finsternis und Irrtum, und in der Finsternis

und im Irrtum sind sie eingefroren. Sie kommen aus der Hölle

und überfluten die Erde, und auf der Erde nisten sie sich überall ein. Sie streben im höchsten

Maß, in den Geist und den Leib des Menschen einzudringen, um ihn zu vernebeln, ihn zu beherrschen

und zu verschlingen und ihn schließlich ins ewige Verderben zu ziehen. Sie haben keinen

anderen Gedanken als diesen, denn nur so können sie ihren Hass gegen Gott und die Menschheit

völlig verwirklichen. (Nach den Worten von JESUS sind nahezu alle Menschen ihr Opfer.)

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Wenn die Menschen und besonders die Christen sich dieser schreckerregenden Wirklichkeit

und der Gefahr nicht bewusst sind, die diese böswilligen Mächte für sie darstellen, können sie der

ewigen Verdammnis anheim fallen. Die Welt und sogar meine Kirche sind auf ein derartiges Niveau

der moralischen und geistlichen Verderbtheit gefallen, wie es von der göttlichen Gerechtigkeit

nicht mehr ertragen werden kann.

Diese göttliche Gerechtigkeit, die ihren Lauf schon begonnen hat, wird immer deutlicher erkennbar.

Sie überlässt die Welt und die Kirche sich selbst, die darum des göttlichen Beistandes entbehren

und von den finsteren und bösen Horden der Hölle großteils tyrannisiert werden. Diese finden

in der göttlichen Allmacht keine Behinderung mehr, um ihre schreckliche und unmenschliche

Grausamkeit über alles und alle auszuüben.

+++

Die Gewalttaten gegen Kirchen, Profanationen von Personen und Dingen mehren sich. Es wird

Blut fließen. Ja, mein Sohn, schon heute erlebt ihr sehr schwerwiegende, derart unmenschliche

und wilde Dinge, dass ihr euch fragt, wie es möglich sei, dass solche Exzesse stattfinden. Sohn,

mein Sohn, der Vater hat alle Dinge gut gemacht, die Menschen aber haben in ihrer Verdorbenheit

aus allem Götter gemacht (auch das verführerisch lockende Weib auf dem Foto ist ein überall

verbreitetet Gott). Der Mensch dieser unseligen und gottlosen Generation hat Gott, das Alpha

und Omega verschmäht. Er hat die Kenntnis seines Wesens als verirrte,

im Schmutz tappende Kreatur verloren. Er kennt seine Menschen-

und Christenwürde als Kind Gottes nicht mehr.

Schlau und böse sind die Feinde deiner Seele, man muss sie mit

der sicheren Waffe der Geduld, der Demut, des Gehorsams, der

Armut bekämpfen. Wenn die Trübsale und die Leiden heftiger werden,

dann hüte dich vor dem Nachgeben, dieser höllischen Waffe,

die deine gesamte innerliche Tätigkeit vermindern kann. Stelle stets

dein ganzes Leiden hinein in die realistische Gewissheit, dass das Leben als Prüfung betrachtet

werden muß. Diese Auffassung des Lebens als Prüfung ist dem Volk Gottes schrecklich verdunkelt

worden. Das Heidentum ist wieder aufgeblüht, das im christlichen Geist ausgelöscht worden ist

durch die Auffassung des Lebens als Prüfung im Hinblick auf die Ewigkeit. Satan ist dies gelungen,

er hat die Seelen und die Herzen des nötigen Mutes, für das höchste Ziel und die gerechte

Schlacht zu schlagen, entleert. (auch durch Stefano Gobbi sprach MARIA vom Neuheidentum)

Die Mehrzahl der Christen dieses Jahrhunderts, und nicht nur der Gläubigen, sondern auch der

Priester und Bischöfe, haben die Waffen gestreckt und die Tore ihres Geistes und Herzens dem

Feinde geöffnet, der die Individuen, die Familien und die Kirche vernichten will. Sohn, in der erneuerten

Kirche wird die Auffassung des Lebens als Prüfung wieder

sehr stark im Vordergrund stehen. Das Leben als Weg zum großen

Übergang in die Ewigkeit. Die Mächte des Bösen haben von

jeher versucht, das Leben des Menschen auf dieser Erde zu

vermaterialisieren, es wegzuleiten von Gott, dem höchsten und

einzigen Gut, dem Alpha und Omega von allen und in allem. Sie

wollen es hinlenken auf die flüchtigen und vergänglichen Dinge

dieser Welt. (Foto: GOTT in den Wolken über dem Kreuzberg in

Medjugorje – Fotowunder durch meine Mitarbeiterin Anna-Lien)

+++

Ich bin in die Welt gekommen, um den Willen meines himmlischen Vaters zu erfüllen, und der Wille

des Vaters bestand darin, dass ich mich opfere und als vollständigste Opfergabe darbringe,

um Satan und seinen höllischen Legionen die Seelen zu entreißen. Aber, Sohn, wenn Satan

und die höllischen Horden nicht existieren, war die vom Vater mir anvertraute Sendung falsch,

falsch das Geheimnis meiner Menschwerdung, meiner Passion und meines Todes am Kreuz.

Die Kirche wäre keine Wirklichkeit, das Geheimnis meiner Auferstehung und meiner Himmelfahrt

eine Erfindung, eine reine Erfindung der Bibel. Eine Erfindung wäre mein Evangelium und nicht

wahrer, historischer Mittelpunkt der ganzen Geschichte der Menschheit, das heißt, das Mysterium

der Erlösung. Es wären unwahr die Lehren der Väter und der Kirchenlehrer, eine Täuschung

das Leben der Heiligen, eine Täuschung das erhabene Opfer der Märtyrer: eine riesige, unerhörte

Lüge alles, an das Generationen und Völker der ganzen Erde geglaubt haben. Der Verlauf der

Geschichte der Menschheit wäre nur eine große Täuschung zum Schaden der Menschheit.

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Dieser tölpelhafte Versuch des scharfsinnigsten Feindes der Menschheit, den er nur auf Grund der

Erbsünde unternehmen konnte, hat ihm ermöglicht, die durch diese Erbsünde tödlich verwundete

Menschheit in tiefster Finsternis zu halten. Mein Sohn, dass es

Satan, der Dunkelheit ist, gelungen ist, Völker und Nationen so zu

täuschen ist traurig und schmerzvoll. Aber dass Satan sogar vielen

Bischöfen und vielen meiner Diener sein Gift einzuflößen vermochte

ist das bestürzendste Paradox, das festgestellt werden

kann. Beharrlichkeit im Guten ist nötig.

(zum Foto: die Geistlichen fühlen sich ihrer selbst so sicher, haben

aber alle nach meiner Erfahrung den Stand der Gnade verloren)

Das höhere, das Gleichgewicht sichernde Element ist die göttliche

Gnade. Und diese Gnade enthält das überaus wichtige Geschenk der Beharrlichkeit. Eine

wesentliche Gabe, ohne welche das ewige Heil in Frage steht. Die Kenntnis des Guten, der Wille

zum Guten, der Wunsch nach dem Guten genügen nicht. Die Beharrlichkeit im Guten ist überdies

nötig. Wie viele sind nach ihren ersten Schritten auf dem Weg zur Vollkommenheit stillgestanden.

Wie viele andere sind auf halbem Wege ausgeglitten. Wie viele andere waren nicht imstande,

nahe beim Endziel weiterzuschreiten und haben damit ihre Verzichte, ihre Opfer, ihre Leiden aufs

Spiel gesetzt oder alles verloren, weil sie nicht auszuharren vermochten.

8. Notwendigkeit von Beharrlichkeit, Gnade u nd vor allem Demut im Kampf gegen Satan

Warum, Don Ottavio, diese Ausführungen über die Beharrlichkeit? Wenn du beobachtest, was in

der Kirche heute vorgeht, so kannst du dir mühelos Rechenschaft geben, was ihr fehlt, denn die

Unbeständigkeit und Flatterhaftigkeit dieser Generation ist größer als sie je gewesen ist. Denn

die Menschen leben, mit Ausnahme einer kleinen Zahl, nicht in der Gnade Gottes. Sie sind der

Spielball ihrer eigenen Schwäche und des bedrückenden Einflusses des Dämons, dessen finstere

Mächte des Bösen mit den Seelen in der gleichen zynischen Grausamkeit umgehen, mit der eine

Katze mit der erjagten Maus spielt.

Die hauptsächlichste Ursache der Unbeständigkeit ist bestimmt durch die

Abwesenheit der göttlichen Gnade in der Seele der Menschen und mit

ihrem Fehlen die Abwesenheit des inneren Lebens und des Gebetes im

christlichen Leben. Die Glaubenskrise stammt aus der heidnischen Auffassung

des Lebens. Alles Gute, das eine Seele im Stande der Gnade tut,

wie alles Böse, das ein Sünder begeht, ist Gegenstand des persönlichen

Gerichts und des allgemeinen Gerichts. Wenn sich der Sünder aufrichtig

bekehrt, so löscht der gerechte Gott in seiner unendlichen Barmherzigkeit

das vor der Bekehrung begangene Böse aus. (zum Foto: die Menschen

haben die Flamme der Göttlichen Liebe in Mutter Teresa vergessen.)

+++

Wer Gott in Demut des Geistes und in Aufrichtigkeit des Glaubens, mit dem Willen, ihn immer

besser zu erkennen und ihm immer besser zu dienen liebt, wird zur Zielscheibe aller Pfeile der finsteren

Mächte der Hölle. Die Menschen dieses materialistischen Jahrhunderts haben nicht die geringste

Vorstellung von dem, was sich abspielt zwischen einer entschieden Gott treuen Seele und

den finsteren Mächten der Hölle. Sie können sich überhaupt keine Vorstellung davon machen. Die

Welt, das heißt alle, die von der Welt sind und nicht von Gott, glauben nicht und können nicht

an das geheimnisvolle aber überaus wirkliche, beständige Duell zwischen den heiligen Seelen und

der Hölle glauben. (zur Demut: Maureen Sweeney-Kyle sah als 1. Stufe zum Himmel die Demut.)

+++

Der Mensch, der das Reich Gottes nicht in sich hat, das heißt, die Gnade, sieht die Dinge nur unter

einem natürlichen Gesichtspunkt. Ein geheimnisvoller Schleier umhüllt die Seelen, die nicht

im Stande der Gnade sind. Aus diesem Grund sehen viele Gottgeweihte, ob sie sich an der Basis

oder an der Spitze befinden, den Schleier nicht, der ihren Sinn verhüllt und beinahe stets ist es

eine Folge des Hochmuts, der Wurzel aller Übel.

+++

Der Grad der Feindschaft der Mächte des Bösen steht im Verhältnis zum Fortschritt, den die Seele

in der Vollkommenheit und in der Heiligkeit erreicht hat. Die guten Seelen werden im Verhältnis zu

ihrem Gutsein geprüft, während die gleichgültigen nicht gestört und die schlechten von denselben

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Dämonen in ihren materiellen Belangen begünstigt. Sie begünstigen aber die Verdorbenen in

ihren menschlichen Bestrebungen wegen der Forderungen ihrer Strategie und ihres Planes, der

ewigen Verdammung der Seelen. Sie sind aber nicht geduldig,

doch verstehen sie es in ihrer Bosheit, zuzuwarten. So kommt es

ihnen nicht darauf an, dass sie sich selbst und ihren Hass für Jahre

verbergen. Licht und Finsternis, Leben und Tod stehen sich in einem

unvorstellbaren Duell gegenüber. Diese bekämpfen sich und bekämpfen

sich weiter, weil die Erlösung noch stets im Gange ist.

+++

Gott nimmt nie zurück, was er gegeben hat. Der Natur der Engel

und der Natur des Menschen hat er neben anderen Gaben die Gabe

der Freiheit verliehen. Er übertrug mit ihr der einen wie der anderen Natur die Verantwortung.

Mit anderen Worten: Gott hat weder der Natur der Engel noch der Natur des Menschen irgendetwas

entzogen. Und die der menschlichen Natur erteilten außerordentlichen und übernatürlichen Gaben?

Sie wurden nicht von Gott entzogen, sondern zerstört durch die Sünde. Sei jetzt aufmerksam:

Bevor unsere Stammeltern von Gott gerufen wurden, um Rechenschaft über ihren Ungehorsam

abzugeben, wurden sie sich bewusst, dass sie nackt waren. Kaum ein Augenblick war vergangen

seit ihrer Sünde. (Dort zu Beginn der biblischen Offenbarung wird von GOTT bereits MARIA

unwiderlegbar als die FRAU zur Vernichtung des Satans und seiner Horden beschrieben.)

Und als Gott sie rief, schämten sie sich. Sie wurden sich bewusst, dass sie ihr hochzeitliches,

reines, unbeflecktes Kleid zerstört hatten. Nicht Gott hatte es ihnen genommen, sondern es war

verbrannt worden durch die Begehrlichkeit des Geistes und des Fleisches. Das ist die Geschichte,

die sich in jeder Seele wiederholt, so oft sie schwer sündigt. Die Sünde verursacht unseren Ruin,

aber stets nur die wissentlich gewollte und bewusst vollzogene Sünde. Der Natur der Engel, die

vollkommener und mächtiger ist als die Natur der Menschen, wurde eben darum die Möglichkeit

der Reue und damit des sich Erneuern-Könnens nicht gegeben.

+++

Die Erlösung ist allen Menschen gegeben, mit Ausnahme jener, die sie bewusst zurückweisen.

Die finsteren Mächte des Bösen - sie sind neidisch und eifersüchtig und wutgeladen eben

weil ihnen das nicht zugestanden worden ist, was die Menschen guten Willens erhalten haben -

benützen die Gaben, mit denen sie ausgestattet worden sind: den Verstand und den Willen, um

den Menschen zu verführen und ihn in ihre eigene, traurige Lage zu zerren. In dieser ihrer bösartigen

Tätigkeit benützen sie verschiedene Listen und Strategien je nach den Umständen.

+++

So wählen sie gegen die auserwählten, völlig auf Gott ausgerichteten

Seelen die offene Begegnung von Gesicht zu Gesicht. Alle

Heiligen haben diesen fürchterlichen Kampf gekannt und kennen

ihn noch. Nie hätten sie siegreich aus ihm hervorgehen können

ohne besondere Hilfe von oben. Gegenüber guten Seelen

beschränken sie sich auf Eingriffe zu ihrer Verwirrung und auch

auf starke Versuchungen. (Bild: Bedrängnis bis in den Tod)

Gegenüber verdorbenen Seelen wenden sie die Taktik der Begünstigung

aller ihrer menschlichen Bestrebungen an, um dann ihre

grausame Wut über sie zu ergießen, wenn sie sicher sind, dass diese Seelen für immer ihnen gehören.

Bruder Don Ottavio, Mut. Der Herr verlässt nie den, der auf ihn hofft, an ihn glaubt und ihm

vertraut. Zweck der Erlösung war, ist und wird sein Satan, dem Menschenmörder, Seelen zu

entreißen, um sie Gott, dem Schöpfer, Heiland und Heiligmacher zurückzugeben.

Der Grund, warum heute in der fieberhaften Dynamik der Häresie der Geschäftigkeit weniger

an den hauptsächlichsten Zweck der Seelsorge gedacht wird, ist der Hochmut, der alleinigen und

stetigen Wurzel aller Übel. Der Hochmut erzeugt im Menschen Abscheu, Ekel für die Dinge Gottes,

für das Gebet, und er lähmt vor allem jeden Fortschritt im inneren Leben der Gnade. Er verfinstert

den Geist, schwächt den Willen und erleichtert dadurch die Verwirrung der Seele, die

langsam in eine wachsende, verderbliche Loslösung von Gott gerät und gleichzeitig sich den Gütern

dieser Welt und den Vergnügungen des Fleisches zuwendet. So gelangt sie durch einen

furchtbaren Zwang zur völligen materialistischen Auffassung des Lebens.

15

Die Kirche ist aus meinem geöffneten Herzen hervorgegangen, sie ist die Lehrmeisterin der Wahrheit,

weil sie Bewahrerin und Hüterin des Erbes der Offenbarung ist; sie wird ihren Platz als Führerin

der Völker wieder einnehmen und wird gestärkt durch meinen göttlichen Auftrag. Die Unkenntnis

der göttlichen Wahrheiten, die Manipulation und Leugnung der Geschichte des Heilsgeheimnisses,

war und ist die schreckliche Waffe, mit der der Feind das Chaos und die Anarchie in

meine Kirche und in die Welt getragen hat. Er wird sie aber nicht überwinden! Schon sprießen die

Keime des angekündigten Frühlings überall auf, und die Ankunft meines Reiches und der Sieg des

unbefleckten Herzens meiner Mutter stehen vor der Tür.

+++

Der atheistische Kommunismus und die Umbildung der Gesellschaft mittels des zur Zeit sich

vollziehenden industriellen Prozesses in eine Konsumgesellschaft sind in den Händen des Feindes

des Menschen beste Waffen, um die ganze Menschheit zu vermaterialisieren und atheistisch

zu machen. Sie sind beste Mittel gewesen, um den Menschen von Gott zu entfernen.

9. Ohne inneres Leben, ohne Sakrament e und ohne Demut ist die Seele verloren

Das moderne Leben hat keine Zeit für das Innenleben. Es schwächt

den Keim der Gnade und tötet ihn sehr oft ab und blendet gleichzeitig

die Seelen, mit dem glitzernden Zauber, den die Erzeugnisse der gegenwärtigen

Zivilisation auf ihn ausüben. Täuschung und Lüge tragen

dazu bei, das Leben zu vermaterialisieren, euch vergessen zu lassen,

dass die irdische Pilgerschaft nicht ein Selbstzweck werden darf, sondern

nur Ausrichtung auf die Ewigkeit, für die ihr geschaffen seid.

(Foto: Zeit für GOTT, Zeit für Frieden)

Mit diesem furchtbaren Spiel, das er mit feiner List vorbereitet und in

die Tat umgesetzt hat, ist es dem Feind Gottes und des Menschen

gelungen, die Gesellschaft auf eine tragische abschüssige Bahn

umzulenken, indem er ganze Völker vom Weg des Guten abbringt, und in dieses Spiel sogar die

Kirche selbst mit einbezieht. In mir, dem Ewigen Wort Gottes, gibt es weder Vergangenheit noch

Zukunft. Ich habe den Menschen alle erforderlichen Mittel gegeben, um sich retten und von

allen Übeln freihalten können, die Satan zum Ursprung haben, den Fürsten der Finsternis, …

+++

Die Sakramente, kostbare Früchte des Geheimnisses meiner Erlösung, habe ich gewollt und gebunden

an das Geheimnis der Kirche zu eurem Heil. Unter diesen Sakramenten wollte ich die heilige

Firmung, um aus jedem Getauften einen wahren Soldaten zu machen mit entsprechenden

Waffen, mit einer unzerstörbaren Prägung, dem Siegel des Heiligen Geistes. Dieses Siegel

macht den Gefirmten zum Soldaten und unterscheidet ihn von demjenigen, der dieses Sakrament

nicht empfangen hat. Gott ist der Vollbringer des Guten, des Lichtes, der Wahrheit, der Gerechtigkeit

und des Friedens. Satan ist der Vollbringer des Bösen. Dies ist die Grundlage der Geschichte,

auf der Himmel und Erde und die Menschheit gegründet sind. Die Glaubenskrise schafft Dunkelheit,

und in der Dunkelheit sieht man die Gegenstände nicht, die das Leben umgeben. Die Glaubenskrise

stammt aus dem Fehlen des Innenlebens.

+++

Ohne Innenleben gibt es keine Handlungsfähigkeit. Das Fehlen des

Innenlebens ist das Fehlen des Gnadenlebens. Wer nicht lebt, kann

nichts vollbringen. Wenn der Glaube schwach ist, wird das Innenleben

eine Larve. Ein Larvenleben strömt weder Licht aus zum Sehen noch

Kraft zum Handeln. Das sind die wahren Ursachen der Priesterkrise. Die

Erstursache, das große Übel, das die Kirche heute heimsucht, ist die

Ehrsucht und der Hochmut, oben und unten.

Die Dunkelheit überwindet man nur mit der Demut. Ich bin nicht am

Kreuz gestorben aus einer Laune heraus. Ich bin am Kreuze gestorben,

um Satan und seinen Heerscharen die Seelen wieder zu entreißen. Ich

kann nicht dulden, dass Seelen verloren gehen wegen der Unwirksamkeit jener, die mit mir nach

meinem Beispiel täglich den Kalvarienberg ersteigen müssten in der Demut, in der Armut und im

Gehorsam. Sie glauben nicht - sie wollen nicht glauben. (Foto: unser vorbildhafter demütiger

Papst Johannes Paul II, das größte Licht der Welt in seiner Stellung als Papst nach Worten JESU)

16

Der Brennpunkt ist dieser: Ich, JESUS, habe tatsächlich den Menschen vom Joch Satans befreit,

und mit der überreichen Gnade der Erlösung habe ich dem Menschen alle Mittel gegeben, sich frei

zu halten von den Anstürmen des Bösen. Ich habe den Menschen jedoch nicht von der Pflicht

ausgenommen, seinen Beitrag zu leisten zu seiner Befreiung, mit dem Glauben, mit der Hoffnung, mit

der Liebe, dem Leiden und Opfern. Mit anderen Worten: ich rette den Menschen nicht ohne die Mitwirkung

des Menschen, für den das zentrale Problem dieses ist: Gott rettet den Menschen, aber er

will seine Mitwirkung im Kampfe gegen die Mächte des Bösen.

Diese wirken aufgrund der Erbsünde, infolge der vom Dämon hervorgerufenen

Erbsünde, der verbissen gegen jeden Menschen und gegen

die Christen in besonderem Maße kämpft. Warum haben sich in

meiner Kirche so viele Übel angehäuft? Die Gründe sind zahlreich, und

wir werden weitere davon in der Folge sehen. Aber es bleibt der zentrale

Grund: die verfehlte Stellungnahme gegen Satan, wie ich bereits in

anderen Botschaften gesagt habe. Das ist die erste Ursache des Übels,

ist der schlammige, trübe Fluss der ganzen Verderbnis, der sich seit

dem Sündenfall des Menschen über die ganze Menschheit ergießt.

+++

Ich will, dass du diese Wahrheit weiterhin energisch einhämmerst,

damit die Tauben endlich begreifen, wenn sie es überhaupt wollen. Es

ist also nicht eine zufällige, sondern eine gewollte Wiederholung. In meinem Evangelium ist gesagt,

dass die Söhne der Finsternis viel scharfsinniger seien als die Kinder des Lichtes. Das ganze

Evangelium ist Wahrheit. Schau, wie die Kinder der Finsternis sich mit ihren dunklen Problemen

identifizieren. Sie leben sie Tag und Nacht. Ihre bösen Vorsätze beschäftigen sie ununterbrochen.

Für diese Aufgabe leben sie, wirken sie. Auf sie setzen sie ihre Hoffnung. Du siehst, mit welchem

Mut sie handeln. („Einzig und allein Meine Worte müssen in das Herz der Menschen gelangen!“)

Sie haben weder Angst noch Scham. Sie trotzen auch Beschwerlichkeiten und Opfern, kurz, sie

leiden nicht unter jener Blutarmut, von der zu viele Christen befallen sind. Sie gehen auf in ihren

Programmen, die gewiss nicht auf die Eroberung des Wahren, der Freiheit und der Gerechtigkeit

abzielen, auch wenn es unter ihnen solche gibt, die es in gutem Glauben meinen. Das christliche

Leben muss als Kriegsdienst gesehen werden, d. h. als unablässiger Kampf gegen Satan und

seine Gefolgschaft. Es muss als Pilgerschaft aufgefasst werden.

+++

9. Die satanische Verführung zum Hochm ut und zur Leugnung der Existenz Satans

Satan ist das Gegenteil von all dem. Satan ist der geschworene Feind Gottes, im besonderen

des Fleisch gewordenen Wortes und seiner Kirche. Von dieser wie von

jenem will er die Vernichtung. Er ist verstockt in diesem wahnsinnigen,

ruchlosen Vorhaben, weshalb er nicht einen Augenblick davon absteht,

es mit all seinen Kräften zu verfolgen. Diese Kenntnis des Bösen, Sohn,

ist wesentliche Voraussetzung jedweder Seelsorge. Eine wirksame

Seelsorge ohne eine lebendige und präzise Sicht dieser Basiswirklichkeit

ist absolut nicht denkbar.

Nun sage ich dir das, was die Dämonen mit unzähligen Mitteln machen

können. Aber vor allem, warum können sie so viel tun? Weil ich sie als

frei erschaffen und ihnen die natürlichen Gaben nicht genommen habe.

Sie wirken pausenlos, seit dem Sündenfall des Menschen, indem sie

ihn mit Täuschung dazu verführen, mir ungehorsam zu sein, indem sie

ihm ihr eigenes ungeheuerliches Laster einhämmern: den Hochmut. Wenn sie gegen die Menschen

arbeiten, verschmelzen sich ihre Falschheit und Bosheit in ein geistiges Gemisch, das

brennt und explodiert. (zum Foto: nach meiner Erinnerung zeigt es den heiligen Antonius)

+++

Mit der den Stammeltern gestellten Falle gelingt es ihm in einem gewissen Grad. Mit dem Sündenfall

Adams und Evas gehört die Menschheit ihm. Sie würde ihm gehören in der Zeit und in der

Ewigkeit, wenn ich nicht eingeschritten wäre. So ist der Strom mit den unreinen Wassern aller Übel

entstanden. Das Leiden ist entstanden, die Scham ist entstanden, die Begehrlichkeit ist entstanden,

alle Leidenschaften sind aufgebrochen. Durch jene Sünde ist der Tod in die Welt einge17

drungen, ist die Arbeit im Schweiß des Angesichtes entstanden, sie ist das Übel, das aus Satan

geboren ist und das sich über die Menschheit ergießt.

Die Menschen, welche die Herrschaft dieses schrecklichen Tyrannen nicht angenommen haben,

fragen sich verwirrt: aber warum vermag er so viel? Warum hindert ihn Gott, der unendlich größer

und mächtiger ist, nicht am Handeln? Warum schließt er ihn nicht in seine Hölle ein? Auf diese

Fragen ist schon geantwortet worden: es steht nicht euch zu, das Tun Gottes zu beurteilen. Wer

seid ihr, dass ihr euch anmaßt, es tun zu können?

+++

Wie dem auch sei, ich selbst habe euch erleuchtet, und ihr kennt wenigstens die hauptsächlichsten

Gründe. Gott entzieht seinen Geschöpfen seine unverdient gegebenen Gnaden nie. Es sind

die Geschöpfe, die sie verlieren können, wie die Gabe der Gnade, die vernichtet wird, sei es in den

Engeln, sei es in den Menschen, nicht vonseiten Gottes, sondern durch den freien Entscheid der

Engel und der Menschen. Die natürlichen Gaben bleiben auch mit der Sünde Gott jedoch lenkt

durch eine geheimnisvolle Fügung seiner Vorsehung das Böse zum Guten.

Auch Satan wird eines Tages anerkennen müssen, dass er stets nur Gott gedient hat. Die Versuchungen,

die der Teufel in den Menschen hervorruft, dienen oft dazu, den Menschen vorsichtiger,

eifriger im Gebet zu machen. Sie dienen dazu, ihn auf Gott zu hinzudrängen. Die nicht zurückgewiesene,

sondern angenommene und in der Sünde vollzogene Versuchung dient jedoch dazu, den

Menschen zu demütigen und ihn für seine Anmaßung zu bestrafen.

+++

Es ist schwierig für euch, in die geheimnisvollen Pläne Gottes

vorzudringen, die alle aus Liebe, Barmherzigkeit und Gerechtigkeit

bestehen. Gott gibt allen die ausreichende Gnade,

sich zu retten. Wer sie abweist, begeht eine Ungerechtigkeit

gegenüber Gott. Die göttliche Gerechtigkeit stellt

das durch die Schuld des undankbaren und sich gegen die

Gaben Gottes auflehnenden Geschöpfes zerstörte Gleichgewicht

wieder her. Für euch Christen würde es genügen

zu wissen, dass Gott unendliche Liebe ist. Deshalb müsste

dies genügen, dass ihr euch ihm blind anvertraut, ohne

die Anmaßung, sein Tun untersuchen zu wollen.

Wie dem auch sei, Satan der böswillige Geist des Bösen, unfähig des Guten, wird am Tag des

jüngsten Gerichts mit verzweifelter Beschämung zugeben müssen, dass er einen sehr großen Beitrag

geleistet hat zur Heiligung und damit zur Verherrlichung einer Vielzahl von Heiligen, von Märtyrern,

von Jungfrauen, von seligen Verklärten des Paradieses. (zum Foto: ein Foto-Wunder, welches

das Auge MARIAS im Herzen von Gott-Vater zeigt)

+++

Ich, die Auferstehung und das Leben, werde den unanfechtbaren Urteilsspruch über den aussprechen,

der das göttliche und menschliche Leben im Tode erstickt hat. Jene, die an mich geglaubt

haben, werden in Ewigkeit leben. Jene, die nicht an mich geglaubt haben, werden den

ewigen Tod erleiden, an jenem Ort der Qual ohne Ende und ohne Hoffnung. Mein Sohn, man

muss wirklich von Sinnen sein und blind, um nicht zu sehen. Bete und sühne. Werde nicht müde.

Opfere mir deine Leiden auf. Durch sie kannst du mir Seelen zuführen. Schärfe, Oh Sohn, die

Wahrheit ein: aus der ganzen Offenbarung und insbesondere aus dem Evangelium geht klar die

Existenz Satans und seiner Streitscharen hervor.

Es ist deshalb eine Glaubenswahrheit. Das Bestreiten dieser Wahrheit ist eine häretische Haltung,

die Weigerung, diese Wahrheit zu lehren ist gleicherweise häretisch. Häretiker sind mithin jene, die

diese Wahrheit böswillig leugnen. Das Dasein des Teufels zu leugnen bedeutet auch, den Sündenfall

des Menschen zu leugnen. Es ist die Leugnung der Erbsünde und folglich der Erlösung und

daher der Kirche. Die Existenz des Teufels abzustreiten will heißen, das Christentum zu vernichten,

indem man dessen Ursprung und Ziel leugnet. Die Existenz des Teufels leugnen ist die Leugnung

nicht nur einer offenbarten Wahrheit, sondern bedeutet, die Offensichtlichkeit zu leugnen, da

es ja keinerlei annehmbare Erklärung für jene Dinge gäbe, die sich ereignet haben, die sich jetzt

ereignen und noch ereignen werden, und die man menschlich nicht erklären kann ohne das direkte

Eingreifen Satans. (Anm.: „Ich bin Herr der ganzen Welt“, sagte mir einmal stolz der Satan.)

+++

18

10. Das große Übel in der Seelsorge: unheilig e Priester und irrige Glaubensverkündungen

Ist es denkbar, dass ein Priester in soviel Unglauben fallen kann ohne

den verderblichen Einfluss Satans? Satan steht diesen schrecklichen

Sünden der Gottlosigkeit nie fern. Jemand wird dir einwenden, dass

mit dem, was in diesen Botschaften geschrieben steht, Satan wenn

nicht verherrlicht, so doch erhöht werde in seinem Ansehen als Fürst

dieser Welt. Gewiss kann man nicht leugnen, dass Satan durch die

Überlegenheit seiner Natur in der Lage ist, mit einer gewissen Leichtigkeit

über eure Person, über die Familien und alle religiösen und zivilen

wirtschaftlichen und politischen Einrichtungen die Oberhand zu haben.

Er, der weder durch die Zeit noch durch den Raum eingeschränkt ist,

kann überall handeln. Er, der Affe Gottes, strengt sich an, in der Gott

entgegengesetzten Weise zu handeln. Dies ist natürlich wahnwitzige

Anmaßung, weil zwischen ihm und Gott eine unendliche Distanz besteht. Aus seinem Wirken entsteht

nur Feindschaft, Neid, Eifersucht, Streit und Betrug, Diebstahl und Fluchen, Obszönität

und Gewalttätigkeit. Er ist die Kloake aller Bosheit. Der gewaltige Irrtum der modernen Seelsorge

besteht darin, dass man das Problem der Kirche, des christlichen Lebens nicht genau erfasst hat.

Gott, das höchste Gut. Auf der Gegenseite: Satan, der Böse. Zwischen den beiden der Mensch,

der Gegenstand des beständigen Kampfes ist.

+++

Eine tragische und dramatische Verantwortung des Menschen, der sich während seiner irdischen

Pilgerschaft stets vor der Alternative der Wahl befindet. Dies ist eure Prüfung. Der innere Kampf,

den ihr notwendigerweise bestehen müsst, ist der Grund eurer Anwesenheit auf Erden. Über die

Ursprünge, die Ursache, die Zwecke dieses dramatischen Kampfes seid ihr Christen nur oberflächlich

gebildet und unterwiesen worden. Daher mein Verdruss und mein Schmerz. Don Ottavio, ich

wiederhole euch: seid besorgter um die Dinge des Himmels als um jene der Erde. Was sind die

Dinge der Erde wert: Nichts. Nichts. Von ihnen wird nicht einmal mehr die Erinnerung bleiben. Der

Feind schläft nicht. Er folgt euch überall hin. Aber nichts wird er wider euch vermögen, wenn

ihr vereint bleibt mit mir, Jesus.

Mit der göttlichen Gnade, davon müsst ihr überzeugt sein, könnt ihr Satan stets schlagen.

Gott, der Liebe ist, ist eure Hilfe, euer Heil. Im Namen Gottes besiegte David mit einer Steinschleuder

den Riesen Goliath. Auch ihr werdet im Namen Gottes und seiner heiligsten Mutter jedes Mal,

wenn es nötig ist, den Giganten des Reiches der Finsternis besiegen können. Im geistigen Leben hat

eine besondere Feinfühligkeit große Bedeutung, die Gnadenimpulse aufzufangen, die man nie

ins Leere fallen lassen darf ohne die Gefahr der Strafe eines gefährlichen Rückfalles. Ein auch nur

schon leichter Fall kann ernste Folgen haben für den Leib nicht weniger als wie für die Seele.

+++

Die Seele der Liebe ist das Leiden. Man liebt in dem Maß, wie man

leidet. Doch heute fliehen viele vor dem Leiden, und daher vor der

Liebe. Mein Sohn, meinen Priestern habe ich den Auftrag gegeben,

mein Wort zu verkünden. Doch wie wird diese wichtige Aufgabe des

priesterlichen Dienstes erfüllt?

Die allgemeine Unfruchtbarkeit der Predigt zeigt das an. Meinen

Priestern habe ich die Aufgabe anvertraut, gegen die dunklen Mächte

der Hölle zu kämpfen. Wer aber bemüht sich schon, dies zu tun? Die

Dämonen zu vertreiben! Um dies tun zu können, muss man nach

Heiligkeit streben. Auch um Kranke zu heilen, braucht es Gebet und Abtötung.

(zum Foto: Bischof Glenn vom Bistum Münster – sie setzen sich mit ihren Predigten an die Stelle

GOTTES, des Wortes GOTTES in JESUS – Irrlehren über Irrlehren)

+++

Mein Sohn, meine Priester will ich heilig haben, weil sie heiligen müssen. Für ihren Dienst dürfen

sie sich nicht auf menschliche Mittel stützen, wie viele es tun. Sie dürfen nicht auf die Geschöpfe

vertrauen, sondern auf mein erbarmungsvolles Herz und auf das unbefleckte Herz meiner

Mutter. Die Priester sind wirklich meine Diener, aber mit wenigen Ausnahmen sind sie sich

dieser Sendung nicht bewusst. Sie sind meine Gesandten, durch mich beglaubigt bei den Menschen,

den Familien und den Völkern. Die Priester nehmen an meinem ewigen Priestertum wirklich

19

Anteil. Im Mystischen Leib ist der Priester Zeuge großer übernatürlicher Tatsachen und Geschehnisse.

Die Priester müssen Hostien sein, die sich für das Heil der Brüder schenken und opfern.

+++

Es ist eine schwere Sünde zu glauben, mit den eigenen menschlichen

Kräften des Verstandes und der Aktivität, Seelen retten zu können. Jede

äußere, priesterliche Tätigkeit, welcher der Glaube, die Liebe,

das Leid und das Gebet fehlt, ist eitel und nichtig. Wenn die Priester

die Größe ihrer Würde, die erhabene, übernatürliche Macht, womit

sie bekleidet sind, sehen könnten (so wie Franz von Assisi sie sah),

würden sie sich selbst und ihren Mitbrüdern gegenüber große Ehrfurcht

haben. Mein Sohn.

Leider suchen einige sich selbst und vergessen mich. Viele gehen

mit der Welt, obwohl sie wissen, dass die Welt nicht Gottes, sondern

des Satans ist. Einige verraten mich, andere zerstören mein Reich in

den Seelen, indem sie Irrtümer und Häresien ausstreuen. Andere

sind unfruchtbar aus Mangel an lebensspendender Lymphe; aus Mangel an Liebe, deren wirkliche

Seele das Leiden ist. (Ohne Verlangen zur Anbetung vor dem Tabernakel ist der Priester verloren

eine Botschaft von JESUS durch Marguerite aus Chevremont als größter Gnadenort der Welt))

+++

11. Irrwege: Verweigerung der Priesterkleidun g und des Gebets, Pseudolehrer und Lügner

Von höherer Stelle aus sind Weisungen ergangen für eine würdige priesterliche Bekleidung.

Meine in der Welt lebenden Priester sind von der Welt nicht abgesondert. Ich will meine Priester

unterscheidbar von den Laien nicht nur in einer vollkommeneren Haltung im geistlichen Leben,

sie müssen auch äußerlich erkennbar sein durch eigene Bekleidung. Wie viel Ärgernis, wie viele

Missbräuche und wie viele Gelegenheiten zur Sünde und wie viel mehr Sünden. Welch unannehmbare

Sorglosigkeit jener, welche die Macht zum Verordnen besitzen! Mit der Macht haben sie

auch die Pflicht, ihren Verordnungen Achtung zu erschaffen. Warum tun sie es nicht? Ich weiß: es

würde nicht wenig Schwierigkeiten geben. Ich habe ihnen aber nie ein leichtes, bequemes, von

Unannehmlichkeiten freies Leben versprochen. Vielleicht fürchtet man gegenteilige, schlimme

Folgen. Doch die Lockerung der Sitten ruft einer noch größeren Sittenlockerung.

+++

Vom Staat, von Unternehmen Abhängige und Militärpersonen haben ihre Uniform. Viele meiner

Priester aber schämen sich nicht, den Vorschriften entgegenzuhandeln und wetteifern in der Gefall-

sucht mit den Mondänen. Wie, mein Sohn, sollte ich mich nicht liebevoll beklagen? Wer nicht

treu im kleinen, ist es auch nicht im großen.

Was ist zu sagen über die Art und Weise, in der viele meiner Priester die

Sakramente verwalten? Man tritt in den Beichtstuhl in Hemdärmeln ein

und nicht immer mit dem Hemd, ohne Stola. Wenn man eine bedeutende

Familie besuchen muss, zieht man die Jacke an, aber das Haus Gottes

ist doch weit mehr als irgendeine bedeutende Familie. Die Soutane

ist doch vorgeschrieben für die Ausübung des priesterlichen Amtes: für

die Betreuung der Kranken, für den Unterricht in der Schule, für den Besuch

in den Spitälern, für die Feier der heiligen Messe, für die Erteilung

der Sakramente. Wer hält sich noch daran? Das ist, mein Sohn, Zügellosigkeit,

die an Anarchie grenzt. (Foto: Kleidung der Priester nach Vorschrift)

+++

Was soll ich dir sagen über so viele Priester, die keine Zeit mehr haben für das Gebet, beschäftigt,

wie sie sind in so vielen unnützen Geschäftigkeiten, auch in scheinbar heiligen? Unnütze

Tätigkeiten, weil ihnen die Seele fehlt, weil meine Gegenwart fehlt! Wo ich nicht bin, gibt es keine

geistliche Fruchtbarkeit. Viele Priester aber haben Zeit, unmoralische und pornografische Filme

unter dem Vorwand anzusehen, daß man sie kennen muss, um sie beurteilen zu können. Diese

Rechtfertigung ist satanisch. Priester, die sich je so Unmoralisches erlauben würden, wären nicht

mehr fähig, die Seelen zu orientieren und zu beraten.

Das ist die Lage, in der wir uns befinden. Aber es gibt noch Schlimmeres. Ich habe, mein Sohn,

die Kirche hierarchisch aufgebaut, und man soll nicht sagen, dass die Zeiten sich geändert haben

und deswegen eine Veränderung in allem nötig geworden sei. In meiner Kirche gibt es feste Punkte,

die auch mit veränderten Zeiten nicht geändert werden dürfen. Niemals kann das Prinzip der Au20

torität geändert werden, und niemals die Pflicht des Gehorsams. Die Art der Ausübung der Autorität

kann geändert werden, die Autorität selbst darf nie aufgehoben werden. Nie darf die nötige

Väterlichkeit in den hohen Sphären mit Schwäche verwechselt werden. Die Vaterschaft schließt Festigkeit

nicht aus, sondern verlangt sie.

+++

Mein Sohn, warum habe ich einen Teil der vielen Übel, an denen meine

Kirche leidet, ins Licht gestellt? Ich habe es getan, um meine Priester unmittelbar

vor ihre Verantwortung zu stellen. Ich will ihre Umkehr zu einem

wahrhaft heiligen Leben! Ich will ihre Bekehrung, weil ich sie liebe. Sie

wissen, dass ihr verkehrtes Verhalten Anlass zum Ärgernis und für viele

Seelen den Ruin bedeutet. Es ist nicht recht, die Liebe Gottes zu missbrauchen,

auf seine Barmherzigkeit zu vertrauen und von seiner Gerechtigkeit

nichts wissen zu wollen.

Ich habe der Kirche mein Erbe anvertraut, den geistlichen Gehalt meines

Wortes, das Wort des Lebens und der Wahrheit. Ich habe diesen Schatz

geschützt mit dem Beistand des Heiligen Geistes. Ich bin die Wahrheit, die die Kirche allen mit Sicherheit

zeigen muss, ohne den Schatten einer Abweichung. Die Attentate gegen mich, Wort Gottes,

sind im Verlaufe der Jahrhunderte unaufhörlich und in schrecklicher Weise verübt worden.

+++

Vom Teufel verführte Häretiker, Pseudolehrer und Lügner haben pausenlos alles getan, um

mich, die Wahrheit, den Weg und das Leben, mich, das Wort Gottes aus dem Gesicht der Erde

auszumerzen. Vergeblich! Auch dieses vermaterialisierte Jahrhundert verzichtet auf kein Mittel,

auf keinen Versuch, um mich auszulöschen: durch Sekten, atheistische Parteien, vergiftete Strömungen

perverser Philosophie und Zerstörer der erhabensten geistlichen Werte, der Werte wahrer

Kultur. Ist es möglich, dass die Menschen ein so kurzes Gedächtnis haben, dass sie die tragische

Geschichte dieses Jahrhunderts, die eure Geschichte ist, schon vergessen haben?

Die Tatsache ist außerordentlich schmerzhaft, dass viele meiner Priester statt sich demütig dem

unfehlbaren Lehramt meiner Kirche anheim zu stellen, sich anmaßend als Lehrmeister aufspielen,

sich kunterbunt den Feinden der Wahrheit anschließen und sich der

Verbreitung vieler Häresien schuldig machen, zum großen Schaden für

viele Seelen. Warum sind so viele meiner Priester mit Satan verbündet,

an der Schädigung so vieler Seelen mitbeteiligt? Der Hochmut verblendet,

ja, er verblendet wahrhaftig. (zum Foto: Papst Benedikt zeigt die

einzige Wahrheit über die Ehrfurcht vor GOTT in der Hostie!)

12. Häufige Untreue zum Stellvertreter GOTTES und Ablehnung

der Nachfolge von JESUS

Ich bin mitten unter euch, mein Sohn, in der Person meines Stellvertreters.

Ihm ist alle Gewalt übergeben worden, die Lämmer und die Herden

zu weiden. Wer ihn liebt, liebt mich, wer nicht auf ihn hört, hört

nicht auf mich. Wer ihn bekämpft, bekämpft mich; wer ihn verachtet, verachtet

mich. Mein Sohn, ich bin auch gegenwärtig in meiner Kirche im

Geheimnis der Liebe und des Glaubens, ich will sagen, im Geheimnis

der Eucharistie. Ich bin gegenwärtig mit Leib und Blut, Seele und Gottheit.

Wenn diese meine Gegenwart geglaubt, gefühlt und in ihrer erhabenen,

wunderbaren Wirklichkeit von allen meinen Priestern gelebt würde,

würde sie sich als Ferment der Läuterung und der Verübernatürlichung

auswirken. (zum Bild: Wer kennt noch diese Wahrheit?)

Dann könnten meine Priester allein das Antlitz der Kirche verwandeln

und aus meinem erbarmungsvollen Herzen unvorstellbare Gnaden und sogar Wunder schöpfen.

Leider aber sind sie nicht zahlreich, die einen unumstößlichen Glauben besitzen. Die meisten

haben einen schwachen Glauben, und es fehlen auch jene nicht, die nicht an meine eucharistische

Gegenwart glauben. Mein Stellvertreter auf Erden hat wiederholt mit Recht von der Glaubenskrise

gesprochen, die Ursache und Anfang zahlloser Übel ist.

Es gibt noch eine vierte Art meiner Gegenwart auf Erden: ich bin wahrhaftig gegenwärtig in meinen

Heiligen. Heilig sind jene, die aus meinem göttlichen Leben leben. Ich bin wirklich gegenwärtig

21

in meinen Heiligen, die beständig nach den höchsten Gipfeln aller christlichen Tugenden streben.

Ich bin wirklich gegenwärtig in den Leidenden. Wo Leiden ist, da bin auch ich. Dann bin ich

gegenwärtig in den Opferseelen, in denen ich mein Wohlgefallen,

meine Freude finde. Sie entschädigen mich reichlich für die Beleidigungen

die Verhöhnung, die Gotteslästerungen und Sakrilegien

jener, die mich nicht lieben. (das Foto zeigt meinen Freund Damir,

umgeben von den Flammen des Heiligen GEISTES in der Kirche

von Medjugorje – Damir ist Mitglied unserer Gebetsgruppe)

+++

Mein Sohn, was nützen Ruhm, Achtung, Reichtum und Gesundheit,

Wohlergehen, Geist und Kultur, wenn am Ende die Seele verloren

geht? Diese Worte waren für viele Seelen guten Willens Anlass

einer grundlegenden geistlichen Erneuerung oder Bekehrung. Eine ernsthafte, tiefschürfende

Überlegung über diese meine Einladung vermag die Seelen zum Streben nach heroischen Tugenden,

zur Erreichung der Vollkommenheit und Heiligkeit zu drängen. Eine ernsthafte Betrachtung

über diese meine Mahnung hat viele Seelen zur Entdeckung des kostbaren Steins gebracht, von

dem ich in der Parabel gesprochen habe, und bringt sie noch dazu. Um ihn zu gewinnen, ist keine

Mühe zu groß, um energisch mit der Sünde zu brechen und sich entschlossen von den trügerischen

Gütern und Reizen dieser Welt zu trennen.

+++

Um mir zu folgen auf meinem Weg nach Calvaria und damit eine unvergängliche Krone der Herrlichkeit

im Hause meines Vaters zu erhalten. Mein Sohn, die Seele in der Sünde ist wie ein Felsblock,

der nach dem Naturgesetz der Schwerkraft sich aus der Höhe in den Abgrund stürzt und

während des Falles an Gewicht und Schnelligkeit zunimmt. Die Seele in der Sünde stürzt dem

Abgrund zu und nimmt während des Falles zu an Gewicht der Sünden, der Leidenschaften. Welches

Naturgesetz vermag einen aus der Höhe in die Tiefe fallenden Felsen aufzuhalten und seine

Bewegung zu verändern? Welches Naturgesetz vermag den Fall in die Tiefe in einen Aufstieg zur

Höhe umzuwandeln? Kein Naturgesetz vermag ein solches Wunder zu vollziehen. Nur ein Gesetz

der höheren Ordnung wäre dazu imstande.

Ich allein bin das übernatürliche Gesetz, das heißt die göttliche Macht, die

den Sünder in seinem vernichtenden Fall in die Tiefe aufhalten und seinen

Sturz in den Abgrund in einen Aufstieg zur Höhe, dem Leben entgegen

verwandeln kann. Es ist mein brennendster Wunsch, so mit den

Sündern zu verfahren und vor allem mit meinen Priestern, die vom Bösen,

von niederen Begierden des Geistes und der Sinne befallen sind.

+++

Gibst du dir Rechenschaft über die tragische Lage vieler meiner

Priester, die mit großen Schritten der ewigen Verdammnis ihrer Seelen

entgegen schreiten? Kann es auf Erden eine größere, schrecklichere

Tragödie geben als diese? Kann es eine diabolischere Umnebelung

geben als die unserer Zeit, in der falsche Lehrer behaupten, es gebe

keine Hölle, und die göttliche Barmherzigkeit könne die Verdammung einer Seele nie zulassen?

Diese Verkündiger von Häresien und Irrtümern wollen die göttliche Gerechtigkeit ausschalten,

müssten sie doch wissen dass in mir Barmherzigkeit und Gerechtigkeit unsichtbar sind, weil sie in

mir ein und dasselbe sind. Mein Sohn, ich bin das Licht, das in diese Welt gekommen ist. Das Licht

leuchtet in der Finsternis, aber die Finsternis hat es nicht angenommen. Ich liebe die Seelen. Ich will

die Rettung der Seelen. Dazu bin ich gekommen, aber ich habe euch und eure Mitarbeit nötig.

+++

Ihr seid meine Glieder, und alle Glieder streben nach demselben, einzigen Ziel. Ich brauche euch,

damit sich das Geheimnis der Erlösung in seiner ganzen Fülle vollzieht. Nach meinem Beispiel,

nach dem Beispiel meiner Allerheiligsten Mutter, der Märtyrer, der Heilligen müsst ihr hochherzig

euer Kreuz auf euch nehmen und mir nachfolgen. Wenn das Kreuz zu sehr auf euch lastet, so

wisst ihr, dass ich in euch bin, um das Gewicht zu verringern.

Mein Sohn, ich habe dir wiederholt gesagt: das ist eine Pflicht der Gerechtigkeit und der Liebe.

Keiner kann sich ihr entziehen, am wenigsten meine Diener. Habe keine Furcht, ich bin es, der

dich führt. Schreite voran, nicht zurück, und mache dir keine Sorgen. Man will nichts wissen von

22

meinem Evangelium, man verzerrt meine Wahrheit. Im Widerspruch

zu den herrschenden Vorurteilen bedeutet der Tod nicht das Ende der

Tätigkeit der Seelen. Der Tod, den ihr genauer “Übergang” benennen

solltet, ist ein Schritt aus der Zeit in die Ewigkeit, die dem Wirken der

Seele weder im Guten noch im Bösen ein Ende setzt.

+++

In jeder in der Liebe lebenden Familie trägt jedes ihrer Glieder zum

gemeinsamen Wohle in einem Austausch der empfangenen und erwiesenen

Wohltaten bei, in einer harmonischen Gemeinschaft. In einem

weit höheren Grade verhält es sich so in der großen Familie aller

Gotteskinder, der Streitenden auf Erden, der Wartenden im Fegefeuer

und der Seligen im Paradies.

Die Hilfe für die wartenden Seelen (im Fege-Feuer) ist notwendiger

als die Hilfe für die auf Erden am stärksten leidende menschliche Kreatur. Darum ist eure Pflicht

der Liebe und Gerechtigkeit gegenüber den leidenden Seelen umso größer, wenn, was nicht selten

ist, Seelen im Fegfeuer sind, die für die Schuld eures schlechten Beispiels leiden. Denn mit

ihnen seid ihr mitschuldig am Bösen und an jeder Gelegenheit zur Sünde. Wenn der Glaube nicht

wirksam ist, ist der Glaube nicht vorhanden. (JESUS offenbarte einem mit uns befreundeten Priester

aus Korea einen besonderen Rosenkranz zur Rettung der Armen Seelen.)

+++

Mein Sohn, man muss verstehen, dass das Leben über das Grab hinaus weitergeht. Alle, die uns

im Zeichen des Glaubens vorausgegangen sind, seien sie nun im Fege-Feuer oder im Paradies,

lieben uns noch mit einer reineren, lebendigeren und größeren Liebe. Sie sind von großer Sehnsucht

beseelt, uns zu helfen, die schweren Prüfungen des Lebens zu bestehen, damit wir, wie sie,

am Ende des Lebens die gewaltige Veränderung glückselig vollziehen.

Sie kennen alle die großen Gefahren, die euren Seelen drohen. Aber

ihre Hilfe für euch ist in starkem Maß abhängig von eurem Glauben und

eurem freien Willen ihnen gegenüber, vom Gebet und Vertrauen in ihre

machtvolle Fürbitte vor Gott und der Allerheiligsten Jungfrau.

Wenn die Priester und die Gläubigen von lebendigstem Glauben beseelt

sind, wenn sie sich bewusst sind, welch unerschöpfliche Schätze an

Gnaden, Hilfe und Gaben aus diesem Dogma von der Gemeinschaft der

Heiligen zur Verfügung stehen, werden ihre Kräfte über das Böse sich

verhundertfachen. (Bild: Befreiung einer Armen Seele aus dem furchtbaren

Leidensort/Reinigungsort des Fege-Feuers)

+++

Meine Priester müssen die Gläubigen mit einfachen und klaren Worten

belehren. Sie müssen ihnen erklären, dass eure Brüder, die den Lebenslauf auf Erden schon

erfüllt haben, nicht von ihnen getrennt, nicht fern von ihnen sind. Sagt, dass sie euch gegenüber

nicht untätig und uninteressiert sind, sondern dass sie im neuen, vollkommeneren Lebenszustand

euch nahe sind, euch lieben.

Sie nehmen im Maße und Verhältnis der erreichten Vollkommenheit Anteil an allen Angelegenheiten

meines Mystischen Leibes. Ich wiederhole euch, dass sie eure Freiheit nicht einzuschränken

vermögen, sie sind euch aber, wenn sie durch euren Glauben und eure Anrufe bewegt werden,

noch näher im Kampfe gegen den Bösen. Sie behüten euch, sie sind mit euch im Maße eures

starken, bestimmten Glaubens und freien Willens. Mein Sohn, welche ungeheure Schätze hat mein

Vater euch zur Verfügung gestellt! Welch ungeheure, unbenutzte Hilfsmittel! Welche Möglichkeiten

für das Gute lasst ihr ins Leere fallen!

13. Notwendige Heiligung: Entsagung dem W eltlichen, Verehrung MARIAS, Opfer, Leiden

Das erste, sichere, grundlegende Heilmittel ist eine echte Bekehrung. Keiner darf sich darüber

wundern, weder die Gläubigen noch weniger die Priester. Meine Priester müssen mit der Überprüfung

ihres inneren Lebens beginnen. Wie vieles werden sie finden, das sie richtigstellen müssen!

Sich selbst erneuern, um die anderen zu erneuern, sich selbst heiligen, um die anderen zu heiligen.

Weniger unnütze und schädliche Lektüre, weniger Fernsehen, weniger Schauspiele. Mehr Betrachtung

und Gebet, mehr Verehrung meiner Mutter und eurer Mutter, mehr Eucharistisches Le23

ben. Mein Sohn, von vielen meiner Priester werde ich wie ein Gegenstand behandelt, nicht besser

und nicht schlechter als irgendeine Sache. Trotzdem bin ich, JESUS,

ewiges Wort Gottes, Gott wie mein Vater, wirklich gegenwärtig

im Geheimnis meiner Liebe, im Geheimnis des Glaubens.

(„Bringe Meine Mutter zu jedem Menschen!“ trug mir JESUS

vor vielen Jahren in Kevelaer auf)

+++

Die Sache, von der ich zu dir reden will, ist nicht neu. Schon

mehrmals habe ich auf die finsteren Schatten, die meine Kirche

umgeben, angespielt. Ich habe Schatten gesagt. Es sind ihrer

verschiedene, aber alle stammen aus derselben Ursache, aus

der großen Glaubenskrise. Meine Kirche befindet sich in einer

Krise, weil ihre Glieder durch den Biss des Materialismus das göttliche Leben, das innere Leben

des Glaubens und mit dem Glauben das Leben der Hoffnung und der Liebe verlieren. Der von

Jahrzehnt zu Jahrzehnt verderblicher gewordene Materialismus, diese Lockspeise Satans, hat

die Menschheit besudelt. Er löscht in immer mehr Seelen die unvergleichliche Gabe des Glaubens,

der Hoffnung und der Liebe aus. Er löscht das innere Leben, das Leben der göttlichen Gnade

aus, ohne die es keine Erlösung gibt. („Ich bin Herr der ganzen Welt.“ – Worte Satans an mich)

+++

Arme, von mir erlöste Seelen, die berauscht und verblendet sich im Schmutz verlieren. Sie wissen

nicht mehr, dass das irdische Leben, das Geschenk des Schöpfer- Gottes, ausgerichtet sein muss

auf das ewige Leben. Sie geben sich nicht mehr Rechenschaft, dass es kurz und flüchtig ist. Dass

es so lange dauert, wie ein Grashalm auf der Wiese und eine Blume des Feldes lebt, die von der

Sichel geschnitten werden, austrocknen und verdorren. Arme Kinder! Hochmut, Eitelkeit und Anmaßung

haben sie so sehr in die Dunkelheit gebracht, dass man sie nicht mehr erkennt.

+++

Mein Sohn, nichts darf unterlassen werden, um für sie die Gnade einer echten Bekehrung zu erhalten,

denn, ich wiederhole, es geht um viele, viele Bekehrungen. Man muss beten, es geht um

das Almosen des Gebetes. Man muss Schwierigkeiten und Widerwärtigkeiten aufopfern. Wenn

ihr die in jedem Leben vorhandenen Leiden mit tiefem Glauben annehmt und mit Hochherzigkeit

als Opfer darbringt, so werden sie zur Quelle der Gnade und der Barmherzigkeit. Doch die zur

Verfügung stehende Zeit ist nur kurz. Wehe wenn sie nicht genützt wird.

Ich habe schon gesagt, dass die Menschen einzeln wie als Gesellschaft Ziel und Opfer dieses

Kampfes gegen die finsteren, infernalischen Mächte sind, denen jede List und jede Verführung

willkommen zur Verführung der Seelen ist. Bei vielen ist der Glaube

nicht stark. Wenn man nicht glaubt, kann man die Stärke und die

Möglichkeiten des Feindes nicht abschätzen, und die Führung eines

gut organisierten Krieges ist unmöglich. Man ist nicht überzeugt,

weder das Individuum noch die Gemeinschaft, dass ein

Kriegszustand herrscht. (zum Bild: im Evangelium sagte JESUS

den Aposteln: „Ihr seid geheiligt/gereinigt durch Meine Worte.“ -

lest vor allem Johannes 6,63 und 7,17,18 gegen die Ehr-Sucht)

+++

Leben in der Gnade, Einheit und Gehorsam, Schluss mit der Anarchie, Kampf dem Dämon, dem

Bösen ohne jeden Kompromiss, sind die großen Themen, die an der Spitze und der Basis vertieft

werden müssen. Was wartet man noch zu, um damit zu beginnen? Furcht, Scham, menschliche

Angst, Kleben an einem bequemen Leben. Bekehrt euch, bekehrt euch! Ihr müsst euch in aller

Demut überzeugen vom Bösen, an dem ihr leidet. Kein Kranker, der sein Übel nicht kennt, kann das

Bedürfnis haben, geheilt zu werden. Keiner von meinen vielen von der Glaubenskrise befallenen

Priestern, der nicht überzeugt ist von seinem Übel, wird das Bedürfnis haben, sich geistig zu heilen.

14. Unumgängliche Umkehr: Demut, Abtötun g, die Messe als wahres Kreuzigungsopfer

Ja, hier mein Sohn, ist der Schlüssel und die Lösung für alle aus der Glaubenskrise stammenden

Probleme: innere Abtötung und äußere Abtötung. Welcher Gegensatz mit dem Leben, das man

führt, das man führen will: Kino, Fernsehen, Automobil, ohne irgendwelche seelsorgerische Begründung,

fiebrige, doch unfruchtbare Geschäftigkeit, wenig Bereitschaft und Neigung zum Ge24

bet. Von da aus ist der Schritt zur inneren und äußeren Auflehnung klein. In dieser Anarchie verglimmen

die letzten Funken des Glaubens, und das Leben wird völlig geprägt von der heidnischen

Zivilisation dieser Zeit. (Ich kenne keinen betenden oder in der Anbetung befindlichen Priester.)

Ich habe geklagt über Judas, wie du weißt, weniger wegen seines Verrates

an mir, sondern hauptsächlich der Zersetzung seines hochmütigen,

unreinen und reuelosen Sinnes wegen. Judas hat sich meiner Liebe

und jeder Einwirkung meiner Gnade widersetzt. Ein einziger Akt der

Reue hätte genügt und voller Freude hätte ich ihn gerettet.

(zum Bild: JESUS nennt in einer anderen Botschaft das Fernsehen das

Standbild Satans. Es nimmt in en Wohnungen den Platz GOTTES ein.

Mein begnadeter Freund Vinko aus Split sah in einem Traum ihn verschlingende

Dämonen aus dem Fernsehgerät kommen.)

Die hundertmal zahlreicher gewordenen Judasse dieser Zeit müssen

diese Tatsache berücksichtigen, und mit ihnen ebenso die zahllosen

Söhne, die mich hartnäckig übergehen. Auch meine Mutter, die beste und mutigste Mutter der

ganzen Menschheit hat geklagt. Sie hat in fernen und nahen Zeiten bei einer sozusagen völligen

Gleichgültigkeit vieler meiner Priester und Gläubigen bittere Tränen vergossen.

Sie kennt die schwere Krise, an der meine Kirche und die innerliche Welt leidet, die stumpf bleibt auf

jeden Anruf meines erbarmungsvollen Herzens und in einer furchterregenden Finsternis verharrt, die

das Vorspiel des nahen Sturmes ist. Lacht nicht, Söhne der Sünde, lacht nicht, Kinder der Finsternis;

das Schwert der göttlichen Gerechtigkeit schwebt über euren Häuptern! In früheren Botschaften

habe ich mehrmals hervorgehoben, dass ich die Liebe bin, und dass im Gebot der Liebe das ganze

Gesetz und die Propheten begründet sind.

+++

Aber für die Natur der Liebe in ihrer Äußerung ist das Geben und Sich Hingeben bedeutungsvoll.

Ich, Gott, habe euch alles gegeben und mich selbst euch völlig hingegeben. Ich Gott, habe euch

das Leben gegeben. Ich, Gott, habe euch die Erlösung geschenkt. Ich habe euch das ganze Universum

gegeben, ich habe euch die Erde, den wundervollen Raum, den ihr bewohnt (und den ihr

gegenwärtig entwertet) gegeben. Ihr wisst aber auch, dass die Erde ein Ort des Exils ist. Luft und

Licht, Sonne, Wärme und Kälte, Meere und Flüsse, Berge und fruchtbare Ebenen, Früchte und

Blumen, Tiere und Fische jeder Art sind Gaben meiner Liebe.

+++

Aber ich bin nicht nur die Liebe, ich bin die ewige, unendliche, unerschaffene Liebe. Es genügte

nicht, euch alles gegeben zu haben, das ganze Werk meiner Schöpfung, nein. Ich habe mich selbst

euch zu geben gewollt: mich, den Schöpfer, den Herrn aller und von allem, den allmächtigen Gott,

den allgegenwärtigen und allwissenden Gott. Ich gebe mich euch ununterbrochen im Geheimnis des

wahrhaft verewigten Kreuzesopfers, das unablässig vollzogen und erneuert

wird im Geheimnis der heiligen Messe. Warum wollen viele

Christen und auch viele Priester diese erhabenen göttlichen Wirklichkeiten

nicht vertiefen, glauben, leben?

Sie sind zu zerstreut, um es zu tun. Sie sind zu beschäftigt mit ihren

kleinlichen, vergänglichen täglichen Aufgaben. Wenn sie es täten, welche

Ströme von Licht fielen auf die Finsternisse, die ihre Seelen, die Familien,

die Völker, selbst meine Kirche umschatten. Welche Fluten von

Gnaden würden sie in meinem offenen Herzen freimachen! Wie viele

Seelen würden der Hölle entrissen und wie viel Freude würde meinem

erbarmungsvollen, so grausam enttäuschten Herzen geschenkt!

Wenn die sogenannten Guten nichts oder beinahe nichts vom Urgrund

ihrer Erschaffung und ihrer Erlösung verstehen, wenn selbst viele meiner

Priester die Wunder meiner Liebe als wertlose Kleinigkeiten einschätzen (und weit davon entfernt

sind, sie zu leben, sie, meine Diener, die Verwalter der Früchte meiner Erlösung), wenn die

geweihten Seelen, Mönche und Schwestern, nicht selten bedingt durch eine materialistische Lebensanschauung

in oberflächlicher Lippenfrömmigkeit leben, kann man sich ein Bild machen

vom geistigen Heilszustand meines Mystischen Leibes.

+++

25

15. Rettung der Seele: Leben in der Nachfolge von JESUS, Kampf gegen Hochmut und Buße

Ich bin gekommen, um Feuer auf die Erde zu bringen, und dieses Feuer

muss flammend in den Seelen brennen. Aber dafür gibt es keine Alternativen.

Einen Weg nur gibt es für alle, besonders für die gottgeweihten

Seelen. Wer mir nachfolgen will, muss sein Kreuz auf sich nehmen und

sich selbst verleugnen. Keinem habe ich das Paradies auf Erden versprochen.

Man muss überzeugt sein, dass das irdische Leben eine Prüfung

ist. Diese Prüfung kann nur bestanden werden durch meine Nachfolge.

Mein Sohn, wer sich hartnäckig meinem Herzen verschließt, wird in

der Strenge der göttlichen Gerechtigkeit erwachen. (Worte MARIAS an

mich: „Ohne Demut, Meine Kinder, seid ihr verloren!“)

+++

Mein Sohn, wie oft habe ich nach der Bekehrung vieler meiner Priester

gerufen, die eine falsche Auffassung über das priesterliche Leben haben.

Aber der Anfang jeder Bekehrung ist die Demut. Der Hochmut ist eine

unübersteigbare Mauer, die sich zwischen der Seele und Gott erhebt. Sie muss niedergerissen

werden, um bis zu Gott gelangen zu können. Der Hochmut hält viele Priester von mir fern und liefert

viele von ihnen als Opfer der Hölle. Auch wenn die Ansicht vieler mit meiner Behauptung nicht übereinstimmt,

so ist sie doch unwiderlegbare Wirklichkeit. Man sagt, dass zwei vorgeschriebene Wege

zur Rettung führen: die Unschuld und die Buße.

Ich sage dir aber, dass es noch einen dritten gibt, einen kürzeren und nicht weniger sicheren als

die beiden ersten: es ist der Weg der Liebe. Der Weg der Unschuld ist voller menschlicher Engelchen,

von Kindern, die der Tod getroffen hat, bevor eine Schuld sie berührt hat. Mit ihnen gibt es

noch andere Seelen, welche die Demut und dauernde, hochherzige Aufmerksamkeit auf jede

Schwingung meiner Gnade von jeder Berührung mit dem Bösen ferngehalten und behütet hat, so

daß sie das Ziel ihres Pilgerweges mit allem Glanz und der unbefleckten Weiße des Schnees erreichen.

(Als ich einmal eine Statue MARIAS umarmte, sah ich mich vor dem Spiegel ganz jung.)

Der zweite Weg ist der Weg der Buße, den alle begehen müssen, die unglücklicherweise in verschiedener

Art die harte und bittere Erfahrung der Sünde gemacht haben. “Wenn ihr nicht Buße

tut, so werdet ihr nicht ins Himmelreich eingehen”. Die Sünder sind überaus zahlreich, doch wenige

schlagen den Weg der Buße ein. Ihr kennt den Grund dafür nicht und versteht nicht, warum

Gott allein den unergründlichen Abgrund des menschlichen Herzens zu erforschen vermag. Kein

menschliches Wesen, auch das verirrteste, ist völlig negativ. In

jedem Menschen ist stets in verschiedenen Anteilen Gutes und

Böses. Ich, Gott, schenke genügende Gnaden, um gerettet zu

werden, und ich schenke sie allen. Nicht alle hingegen nehmen sie

an, nicht alle machen sie zu ihrem Schatz. (Foto: Wasser als Symbol

für Gnaden – man muß es suchen und trinken, trinken)

+++

Mein Sohn, wenn ich in eine Seele komme, schwingt der Glaube,

brennt die Liebe und die Hoffnung wird lebendig. Und wenn in

einer Seele das göttliche Leben pulsiert, gibt es einen, der von Neid,

Eifersucht und Hass gequält wird und mit böser List ein Mittel findet, Wasser auf den Liebesherd zu

gießen. Man kann die Liebe mit einem brennenden Feuer vergleichen. Du kennst die Wirkung, die

ins Feuer geschüttetes Wasser erzeugt: es löscht den Brand, es vernichtet die Wärme, dichte

Dampfwolken steigen auf, und was bleibt, ist verkohltes Holz.

Solches geschieht in der von Liebe brennenden Seele, wenn sie unter dem Einfluss Satans steht,

falls sie es nicht versteht, sich vor dessen Einwirkung zu hüten. Dann bleibt nichts mehr von der Liebe,

vom brennenden Feuer im Herzen, von der Wärme und vom Licht. Eine Rauchwolke umnebelt

die Seele. Schwarze Kohlen bleiben, denn die Seele wird durch die Sünde schwarz.

Erkenntnis Satans und Kampf gegen ihn mit Buße, Abtötung, Gebet, Exorzismus

Heute, mein Sohn, kennen nur wenige Seelen die listig und schlau vorbereiteten Gefahren des Bösen,

weil keine von ihnen noch glaubt und keine sich (von wenigen abgesehen) zu verteidigen bemüht.

Deswegen ist es dem Bösen möglich, zahllose Opfer zu betören, selbst unter meinen Priestern.

Die Unwissenheit des Ungläubigen, die Mängel im Glauben, die fehlende Übung im Kampf, die

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Unkenntnis und der gänzliche Verzicht auf die Verteidigungsmittel ermöglichen dem Feind zahllose

Siege. Arme, unerfahrene Seelen, und unter ihnen nicht nur einfache Gläubige, sondern viele meiner

Diener! (JESUS sagte zu Mons. Ottavio: „Ich habe Satan mit Demut besiegt.“

+++

Diese sollten aufgrund ihrer Salbung, aufgrund ihrer Macht, mit der sie ausgestattet sind und der

Autorität, die ihnen zusteht, die streitenden Truppen zu herrlichen, auffallenden Siegen gegen Satan

und seine finsteren, diabolischen Legionen führen. Was muss man zu seiner Verteidigung tun?

An die Existenz des Feindes glauben! Wenn viele Kämpfer und mit ihnen nicht wenige Priester,

nicht an ihn glauben, sind sie nicht imstande, ihn zu bekämpfen. Sich der Macht und der Möglichkeiten

des Feindes bewusst sein!

Die eigenen Kräfte und Mittel kennen! Die Kampfmethoden des Feindes

kennen, seine Listen und Verführungswege, und gleichzeitig die

eigenen Angriffsmittel prüfen und sie gebrauchen! Es ist klar: wenn

einer die Fallen nicht kennt, die der Feind ihm stellt, hütet er sich nicht

vor ihnen und schützt sich nicht davor. Wenn einer aber von ihnen

weiß, wird er vorsichtig seine Maßnahmen treffen. Er wird sich nicht

nur zur Verteidigung rüsten, sondern auch bereit sein, zuzuschlagen.

+++

Heute, mein Sohn, kennt beinahe die Gesamtheit der Christen ihren

größten Feind nicht: Satan und seine diabolischen Legionen. Sie kennen

den nicht, der ihr ewiges Verderben will. Sie kennen das ungeheuerliche

Böse nicht, das Satan ihnen antut, im Vergleich zu dem die schwersten und größten

menschlichen Nöte nichts bedeuten. Sie wissen nicht, daß es um das allein Wichtige im Leben

geht, um die Rettung der eigenen Seele. Dieser tragischen Lage gegenüber sehen wir die Gleichgültigkeit

und oft die Ungläubigkeit vieler meiner Priester, und die Sorglosigkeit vieler anderer, die

sich um ihre wichtigste Pflicht nicht kümmern, das heißt um die Belehrung der Gläubigen über die

Gefahren dieses schrecklichen Kampfes, der von den Erleuchteten der Menschheit gekämpft wird.

+++

Man gibt sich keine Mühe, die Gläubigen zu einer wirksamen Ausnützung der Verteidigungsmittel,

die zahlreich sind und meiner Kirche zur Verfügung stehen, zu erziehen. Man schämt sich, darüber

zu sprechen wegen des Vorwurfs, rückständig zu sein, oder aus Menschenfurcht. Aber du weißt,

mein Sohn, dass im Heer ein von seinem verantwortungsvollen Posten geflohener Offizier als Verräter

bezeichnet und von der menschlichen Gerechtigkeit streng verfolgt wird. Was soll man sagen

über das, was in der Kirche geschieht? Ist der Verrat der Seelen nicht tragischer und schrecklicher,

wenn man sie der Macht des Feindes überlässt, der ihr Verderben will?

+++

Mein Stellvertreter auf Erden, Papst Paul VI., hat vor nicht langer Zeit gesagt, dass in der Kirche

Tatsachen und Geschehnisse festgestellt werden, die sich menschlich nicht erklären lassen, die

dem Eingreifen des Dämons zuzuschreiben sind. Mein Sohn, ich habe von den den Glanz meiner

Kirche verdüsternden Nebeln gesprochen. Das alles ist aber mehr als nur Nebel!

Wenn heute der Feind mächtiger als je ist, und über einzelne

und Familien herrscht, über Völker und in Regierungen und überall,

so geschieht es nicht von ungefähr! Er hat freies Feld und wird

sozusagen nicht behindert. Gewiss, um Satan zu bekämpfen,

muss man heilig werden wollen. Um ihn wirksam zu schlagen

braucht es Buße, Abtötung und Gebet.

Aber ist dies vielleicht nicht meine Vorschrift für alle, besonders für

meine Geweihten? Warum werden keine privaten Exorzismen

vorgenommen? Dazu werden keine besonderen Bewilligungen verlangt. Nein, viele meiner Priester

kennen ihre eigene Identität nicht. Sie wissen nicht, wer sie sind, sie wissen nicht, mit welch

ungeheurer Macht sie ausgestattet sind. Für diese Unkenntnis sind sie verantwortlich und tragen

die Schuld. Sie verhalten sich genau wie Offiziere in einem ungefügigen, disziplinlosen Heer. Sie

verlassen ihren verantwortungsvollen Posten und machen sich des folgenden Chaos schuldig.

+++

Welch ein Grund zur Scham und zum Erröten bildet der Umstand, dass gute, mit großer Feinfühligkeit

des Glaubens und brennender Liebe für die Seelen versehene Laien weit über der Feigheit

27

vieler meiner Diener stehen, die keine Zeit mehr für ihre Aufgabe haben. Sie finden sie zu wenig

wichtig, für andere Dinge aber finden sie Zeit. Sie haben keine Zeit zur Verteidigung ihrer Seele

und er ihnen anvertrauten Seelen, für die sie eines Tages Rechenschaft ablegen müssen vor Gott,

dem nichts entgeht, vor Gott, der Entgelt fordert für jedes unnütze Wort.

Die verratenen Seelen werden strenge Anklage erheben wegen des verfehlten Guten, der erlittenen

Niederlagen, des vollbrachte Bösen; denn jene, die sie auf dem Wege des Heiles hätten führen

sollen, haben sie der Macht des Feindes überlassen.

Ich wiederhole mit aller Eindringlichkeit, dass böse Geister aktiv

gegenwärtig sind in der Kirche, in religiösen Gemeinschaften, in

Klöstern und in Pfarrhäusern, in der Gesellschaft, in Regierungen

und Parteien, in den Völkern. Wo der Glaube bedrängt wird, wo

man die Reinheit verliert, wo ein Verbrechen, eine Ungerechtigkeit

geschieht, wo Streit entfacht, wo Entzweiung hervorgerufen, wo

Gewalt angewendet, wo zum Bürgerkrieg und zu Revolutionen aufgerufen

wird, da ist Satan dabei.

+++

Die Tätigkeitsfront Satans und seiner Gesellen ist weit, wie die Erde weit ist. Ein gut geführter Widerstand

wäre erfolgreich. Er ist aber sehr gering und steht in keinem Verhältnis zur Macht des

Feindes. Man soll nicht Gott die Verantwortung dieser wirklich tragischen Lage zuschieben, ihr

allein seid verantwortlich für sie. Diese erschreckenden Wirklichkeiten umfassen beide Reiche: das

Reich der dunkelsten Finsternis heute und das Reich des Lichtes.

Über all das habe ich gesprochen, damit ihr euch bekehrt, euch vorbereitet und eure Seelen zum

Gebet und zur Buße gefügig macht. Das Irdische vergeht, meine Worte vergehen nicht. Eines nur

ist von Bedeutung: die Rettung der Seele. Viele laufen Gefahr, von der Möglichkeit einer großen

künftigen Züchtigung nicht überzeugt zu werden. Viele zweifeln, viele andere verneinen sie heftig

und erklären, eine große Züchtigung würde der göttlichen Barmherzigkeit zuwiderlaufen.

16. Ohne Umkehr keine Rettung – das Straf gericht gegen die anmaßende Menschheit

Auch meine Apostel wollten den Gedanken an meine Leiden und meinen Tod nicht annehmen, sie

glaubten nicht an meine Worte. Ein Eigendünkel verhinderte sie, klar zu sehen, das heißt, er beraubte

sie der Gabe der Weisheit. Heute wiederholt sich das gleiche für viele. Jenen, die mit so großer

Sicherheit behaupten, dass man nicht von Züchtigungen sprechen dürfe,

sondern nur von der göttlichen Barmherzigkeit, antworte ich bestimmt

und erkläre, dass Barmherzigkeit und Gerechtigkeit in Gott

eine und dieselbe unteilbare Angelegenheit sind. Ich antworte, dass

Gott nicht straflos verhöhnt wird. Deus non irridetur.

Ich antworte, dass die göttliche Gerechtigkeit, sobald das Böse das

Alarmniveau, wie ihr sagt, übersteigt, ihr unerforschliches Walten einsetzt.

Ich habe gesagt und wiederholt, dass die Städte dieser ungläubigen

und reuelosen Generation schlechter sind als Sodoma und

Gomorrha. Ich habe gesagt, dass die Sittenverderbtheit überall vorhanden

ist, dass das Böse sich auf der Erde mit der Kraft eines

durchgebrochenen Stromes ausbreitet. Nicht einmal meine Kirche ist

gefeit. Viele meiner Priester sind angesteckt. (Fotos: ein Beispiel für

die Verruchtheit dieser Menschheit sind die „Musik“-Gruppen)

+++

Der Abfall von Gott war nie so allgemein. Ungläubigkeit und Unwissenheit

vermögen den Arm Gottes vom Schlag gegen die hochmütige, selbstbewußte Menschheit

nicht zurückzuhalten. Meine Mutter hat es vermocht. Das Leiden der Guten und der Unschuldigen,

die heldenhafte, hochherzige Hingabe der Opferseelen waren imstande, die beschlossene Züchtigung

abzuschwächen und hinauszuschieben. Doch jetzt ist das Gefäß am Überfließen. Das Maß

ist unwahrscheinlich voll, das Gericht ist im Anzug, auch wenn die Blindheit die Menschen hindert,

das Vorspiel der drohenden Katastrophe zu sehen. Mein Sohn, sage es: die Seelen müssen unverzüglich

angeleitet werden für das Gebet, die Buße und Bekehrung.

Der Mensch, das wegen seines Geistes und Willens so wunderbare Geschöpf ist frei, den ihm von

Gott, seinem Schöpfer gezeichneten Weg anzunehmen oder zurückzuweisen. Gott schlägt ihm

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den Weg nur vor, um ihm die Erreichung seines Zieles, die ewige Rettung seiner Seele, zu erleichtern.

Es ist eigenartig und geradezu ungeheuer, dass der Mensch sich dieser Gabe nicht bedient,

die ihn hoch über jedes andere auf dieser Erde lebendige Geschöpf erhebt; dass er sich

weigert, diesen Weg aus dem irdischen Exil zu gehen, um dunkle und gewundene Wege einzuschlagen,

die ihn zum Verderben und zur ewigen Verdammnis führen.

Es ist ebenso eigenartig, dass er nichts wissen will von seinem Fall und den Verführungen und

der Hinterhältigkeit, mit der Satan, der Fürst der Lüge, ihn umgibt und verleitet.

+++

Satan kann die Freiheit des Menschen zwar verringern, aber er kann sie nicht zerstören, es sei

denn, dass der Mensch ihn dabei unterstütze. Auf alle Fälle ist die Abwendung des Menschen von

Gott nicht zu rechtfertigen, denn ich, fleischgewordenes Wort Gottes, habe ihm in den kostbaren

Früchten meiner Erlösung Heilmittel zur Verfügung gestellt, wenn immer er sie benützen will.

Wenn der Mensch aber in der Gefolgschaft Satans von Gott nichts

wissen will, verdammt er sich selbst. Heute haben die Menschen

mich verlassen, mich, den Weg, die Wahrheit und das Leben, den

geraden sicheren Weg, um den von Satan bezeichneten Weg einzuschlagen,

den Weg des Affen Gottes.

Wenn sie sich nicht bekehren, können sie nicht gerettet werden, was

auch die Säer des Unkrautsamens in meinem Weinberg sagen, die

sich wie Heuschrecken vermehrt haben und mit ihren Häresien Gemetzel

unter den Seelen verursachen. Es gibt inkarnierte Dämonen, die zerfressen sind von Eitelkeit

und Hochmut. Ihre Schriften nicht weniger schädlich als pornografische Bücher und sind überall zu

finden: in den Seminaren, in Klöstern, in den Schulen. Ihr Gift ist mörderisch, und sie ernten Opfer

vor allem unter den Jungen.

17. GOTTES Demut, Einfachheit und Arm ut – Wege für den anmaßenden Klerus

Der Weg jedes Menschen beginnt im mütterlichen Schoß, und sein Endpunkt ist der körperliche

Tod, dem das Urteil ohne Berufungsmöglichkeit folgt. Nach dem Tod beginnt der Mensch sein

ewiges Leben, ein glückseliges oder unglückseliges, je nach dem guten Gebrauch oder Missbrauch

seiner Freiheit. Meines, des Sohnes Gottes Inkarnation ist ein Akt unendlicher Demut gewesen,

damit alle Menschen wissen, dass die Demut die Grundtugend ist, das sichere und wesentliche

Fundament aller Tugenden. Es würde genügen, wenn viele, viele Pseudotheologen ein

wenig über diese göttliche Wirklichkeit nachdenken wollten.

Ich bin geboren in einer als Stall dienenden, kalten und feuchten Grotte. Ich habe meinen Weg auf

der Welt in tiefster Armut begonnen. Was denken meine sogenannten Nachfolger darüber, diese

Teilhaber an der Konsumgesellschaft? Und was denken meine Priester? Was denken aber über all

dies einige eingebildete Theologen, die Gift enthaltende Bücher voller Trugschlüsse und verwickelter

Beweisführung zu schreiben lieben und dabei die göttliche Einfachheit meines Evangeliums

vergessen! (zum Foto: dieser fettwanstige Priester von Medjugorje

Danko Perutina hat 2 brutale Überfälle auf mich in Auftrag gegeben)

+++

Ich bin unendlich einfacher Gott und liebe die Einfachheit. Diese bequeme

und gut geheizte Wohnungen liebenden Theologen denken nicht

daran, daß ihr Erlöser unter Verzicht all dessen, was allen Menschen

zusteht, in einem Stall geboren wurde. Sie sehen den schreienden Gegensatz

nicht zwischen meinem und ihrem Leben und dem Leben der

Christen von heute, die nach Reichtum und Komfort begehren, auf nichts

verzichten wollen, nicht einmal auf unerlaubte Dinge! Sie sind gleichgültige Egoisten, die Gott verachten

und stumm sind für alle Anrufe meines Stellvertreters auf Erden, sofort bereit gegen seine

Worte aufzubegehren, weil sie keine aus der Wahrheit sich ergebende Unannehmlichkeit dulden.

+++

Sehen meine Priester und viele Christen den Schmutz nicht, mit dem meine Kirche unaufhörlich

beworfen wird? Mein Weg auf Erden begann im Schoß meiner Mutter und eurer Mutter damals, als

sie ihr Fiat sprach. Sein Anfang war und ist Geheimnis unendlicher Güte: Gott, der Mensch wird.

Mein Erscheinen in der Welt war gezeichnet von äußerer Armut.

In einer als Stall dienenden, kalten und feuchten Felsgrotte, in absolutester Armut, begann mein

Weg auf der Erde, und die Armut war Begleiterin meines ganzen menschlichen Lebens. Arbeit,

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Gebet, Gehorsam - usque ad mortem- waren der Verlauf meines Weges. Ich bin der Weg für alle

Menschen aller Zeiten, ich kann es nicht ändern. Ich kann es nicht ändern,

selbst wenn die Bedingungen, die Gebräuche und Sitten der Völker

sich verändern.

18. Unaufhörlicher Kampf gegen Satan mit Gebet, Buße, Rosenkranz,

Gebe tsgruppen

Dazu, mein Sohn, wiederhole ich für die Bischöfe, was ich den Priestern

erklärte, dass Vergeuden von Zeit und Mitteln in Versammlungen,

Begegnungen und Gesprächen in vielen Fällen zum Anlass von Zusammenstößen

und Entzweiung wird. Man versammelt sich oft zum

Essen und zum Diskutieren, wenig aber zum Beten. Satan und die

Mächte des Bösen aber sind zu bekämpfen und werden besiegt durch

das Gebet und die Buße. Sie stellen sich dem zentralen, fundamentalen Problem nicht, dem

Kampf gegen die Mächte des Bösen.

Mit anderen Worten: Satan mit seinen Legionen hatte leichtes Spiel, weil er sich vor einem spirituell

unbewaffneten Gegner befand. Nur wenige tun Buße, nur wenige beten, wie man beten

muss. Innerliche und äußere Abtötung, Buße. Wer noch bereitet die Soldaten, meine Gesalbten zum

Kampf vor? Man hat nicht einmal mehr den Mut zu bekennen, dass der Feind existiert, dass er eine

schreckliche Wirklichkeit ist, dass der Feind mit bestimmten Waffen bekämpft werden muss, zum

Beispiel mit dem Rosenkranz.

+++

Der Rosenkranz ist heute, wenn man ihn als Mittel zur Erreichung

des Zweckes einsetzt, eine außerordentlich wirksame Waffe. Gehört

zu den Verteidigungs- und Angriffsplänen eines Generalstabchefs

nicht auch die regelmäßige Erneuerung der Waffen? In meiner Kirche

geschieht es nicht. Ich spreche selbstverständlich von spirituellen

Waffen. Es darf keine Zeit mehr verloren gehen.

Es ist dringend, in jeder Pfarrei Gebetsgruppen zu schaffen, auszubilden

und zu fördern. Die Seelenhirten dürfen sich nicht mehr in unnütze Diskussionen und Beratungen

einlassen. Die Priester müssen sich den Seelen anschließen und mit ihnen die entsprechenden

Maßnahmen treffen. Ich wiederhole, es ist äußerst dringend.

19. Die Päpstlichen Anweisungen als Wegweiser und Hunger nach GOTT und Gnade

Ich wiederhole es, was auch jene bedenken mögen, die in ihrem bequemen Nichtwissenwollen nicht

mehr an die Gerechtigkeit Gottes glauben. Viele fragen mich, warum gewisse Dinge in der Welt

und vor allem in meiner Kirche geschehen. Ich, Jesus, gebe euch die Antwort. Mein Stellvertreter hat

sie schon gegeben, und zwar mehrmals. Lest seine Ansprachen der

letzten Jahre, und ihr werdet feststellen müssen, mit welcher Klarheit der

Papst auf diese Frage geantwortet hat.

+++

Doch viele stellen sich die Frage weiter. Die Antwort meines Stellvertreters

ist meine Antwort. Ihr aber seid stets noch in der Dunkelheit.

Darum greife ich persönlich ein mit dieser Botschaft. Was ich euch zu

diesem Zweck zu sagen beschlossen habe, ist höchst einfach. Das Übel

an dem die Kirche und die Welt leiden, ist allein die Krise des Glaubens.

Was bedeutet Krise des Glaubens? Das Wort besagt: Krise der Hoffnung,

Krise der Liebe, Krise der Weisheit und der Klugheit, der Stärke,

der Gerechtigkeit und der Mäßigkeit, Krise des Gehorsams, der Reinheit,

der Geduld, der Frömmigkeit und der Sanftmut.

Es besagt Krise des Hungers und Durstes nach Gott, Krise der Reue, der Demut, der Abtötung.

Das sind die Übel, an denen die Kirche in dieser ihrer Passionswoche leidet. Die Passionswoche

geht der Heiligen Woche voran. Alle diese Übel könnt ihr zusammenfassen in der Krise des Glaubens,

der Hoffnung und der Liebe. Ja, man kann noch weiter vereinfachen in zwei Worten: Krise

des innerlichen Lebens, und weiter noch in der Gnadenkrise. Die Gnade ist Anteilnahme der Seele

an meinem göttlichen Leben. Die Gnade ist die Seele der Seele.

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Ich Jesus, ich bin eins mit dem Vater und dem Heiligen Geist! Wir sind Drei Personen in Einer.

Nun aber, meine Kinder, seid ihr erschaffen nach dem Bild und der Ähnlichkeit Gottes. Ihr habt

eine Seele, die drei Fähigkeiten besitzt: Intelligenz, Gedächtnis, Willen. Ihr gleicht mir nicht so sehr

darum, sondern vor allem im übernatürlichen Leben, das heißt durch die Gnade.

Der Mensch ist in der Gnade erschaffen worden. Ich, das Wort Gottes,

bin in die Welt gekommen, um euch durch mein Leiden, meinen Tod

und meine Auferstehung das verlorene Leben wiederzugeben. Wie ich,

Gott, das unendlich einfache Sein bin, so seid ihr, erschaffen nach

meinem Bild, einfach in eurer Seele. Eure Seele hat nicht mehrere Abteilungen,

sondern nur eine einzige: in ihr ist der Glaube, die Hoffnung,

die Liebe. Wie in mir Liebe, Barmherzigkeit, Wahrheit, Gerechtigkeit,

Weisheit und alle anderen Attribute nur ein Sein sind, da ich Gott bin.

+++

Wenn der Mensch sich in einer Krise des Glaubens befindet, so besteht

auch die Krise der Hoffnung, der Klugheit, der Gerechtigkeit, der

Stärke, der Frömmigkeit, der Mäßigkeit, der Liebe zu Gott, der Furcht

Gottes. Das Fehlen von all diesem in der menschlichen Seele (das

auch Abwesenheit Gottes genannt werden kann) hat die schreckenerregende Krise hervorgerufen,

an der die ganze Menschheit leidet.

20. Materialismus, die Waffe Satans, und G OTTES unabdingbare Gerechtigkeit/Strafe

Der Materialismus, diese Inkarnation Satans, ist die Abwesenheit Gottes im menschlichen Geist.

Aber Gott ist Liebe, Licht und Gerechtigkeit, ist Hoffnung und Weisheit, ist Stärke und Frömmigkeit,

ist Mäßigkeit und jede andere Tugend und Vollkommenheit. Noch, nie, meine Söhne, hat eine derartig

allgemeine Krise die Menschheit befallen. Satan, der Affe Gottes, hat mit eurer Mitschuld diese

furchterregende Dunkelheit in den Seelen hervorgerufen.

Ich habe von der Passionswoche gesprochen und habe gesagt, dass sie der Karwoche vorangeht.

Was in der Karwoche geschehen ist, wisst ihr alle. Ich habe euch, mein Sohn, das gesagt, damit

ihr euren Geist darauf einstellt und euch darauf vorbereitet durch ein Leben in Reue. Ihr alle habt

Grund zur Reue. Ich habe es euch gesagt, weil ihr euch geistig vorbereiten müsst, damit ich euch

während der Zeit der harten Prüfung mit brennender Fackel finden kann. Wehe jenen, deren Fackel

nicht brennt, wehe jenen, die nicht bereuen! Sie gehen zugrunde.

+++

Ich bin die unendliche, unveränderliche Liebe, darum sage ich euch, daß die Zeit der Barmherzigkeit

der Zeit der Gerechtigkeit weichen wird. Zu eurer Stärkung will ich euch meine Worte in Erinnerung

rufen: “Cum exaltatus fuero a terra, omnia traham ad me ipsum” (Wenn ich von der Erde

erhöht sein werde, werde ich alle an mich ziehen). Mein großer Triumph ist am Kreuz. Mit dem Kreuz

habe ich die Welt besiegt, und mit dem Kreuz werden die auserwählten

Seelen triumphieren, mit dem Kreuz wird die Kirche triumphieren.

Wie oft habe ich dir gesagt, dass es dir völlig gleichgültig sein muss,

was die anderen denken. Wie oft haben meine Feinde mich für verrückt

erklärt. Herodes hat mich in ein Narrenkleid stecken und mich

so als Verrückten durch die Straßen Jerusalems gehen lassen. Wollte

man Don Bosco nicht in ein Irrenhaus bringen? Und alle Heiligen

sind mehr oder weniger als Verrückte angesehen worden. Es ist

eine List eures Feindes, Satans, euch glauben zu machen, dass die

göttliche Gerechtigkeit tot ist, Barmherzigkeit und Gerechtigkeit in mir sind ein und dasselbe. Ist

eine derartige Blindheit möglich? Ist der Heilige Geist vielleicht parteiisch gewesen?

Nein, mein Sohn! Der Grad der Weisheit entspricht dem Grad der Zustimmung gegenüber den

Anregungen der Gnade. Wer wachsam, hellhörig, hochherzig und mutig, ja heldenhaft den Anregungen

der Gnade entspricht, so dass diese nicht leer ausgeht, der ist voll von Weisheit. Wer weniger

entspricht, empfängt weniger. Wer überhaupt keine Weisheit besitzt ist ein Zeichen, dass er

durch Einbildung und Stolz, Wurzel aller Übel, dem Heiligen Geist den Weg versperrt hat. Die

Einbildung ist wie eine unüberwindliche Mauer, die sich zwischen Gott und der Seele erhebt.

+++

31

Meine Menschwerdung, meine Passion und mein Tod haben als einzigen Zweck die Befreiung der

Seelen aus der tödlichen Knechtschaft Satans. Die Teilhabe der Bischöfe und der Priester an meinem

Priestertum hat den Zweck, sie zu meinen Miterlösern im Kampf gegen die Macht der Finsternis

zu machen. (zum Foto: „Das Samenkorn – unser Ego und unserer eigener Wille - muß sterben,

damit es reiche Frucht bringt“ sagte JESUS in etwa im Evangelium von Johannes 12, 24)

21. Das gottlose Leben der vielen Geistlichen und Gläubigen – besser keine Priester

Die Bischöfe dürfen nicht einmal für einen Augenblick vergessen, dass

man geboren wird, um zu sterben; dass man stirbt, um das wahre

Leben zu erlangen, das ewige Leben. Nach diesem muss man Geist,

Herz und die Energien ausrichten, nach diesem ewigen Leben, das

der Vater mit der Verdemütigung meiner Menschwerdung und meiner

Aufopferung am Kreuz vorbereitet und bezahlt hat.

Die Bischöfe und meine Priester dürfen nicht verkennen oder vergessen,

dass der Menschenfeind sich Tag und Nacht keine Ruhe

gönnt und ständig seine Angriffe unternimmt, die Seelen in Verderben zu stürzen. Nicht durch die

äußeren Werke nicht durch die Häresie der Aktion oder mit unbrauchbaren Mitteln vermag man

der Härte des Kampfes gegen einen stärkeren und mächtigeren Feind beizukommen.

+++

Mein Sohn, die Widersprüche in der heutigen Kirche, die herrschende Anarchie, die Umkehrung und

Zerstörung der Lehre und der Moral, die Verwirrung, in der Priester und Gläubige verstrickt sind,

haben ihre Ursache. Hier einige Beispiele: In der Kirche spricht man über Gott, in den Pfarrsälen

verbreitet man oft den Materialismus, die Sinnlichkeit, die Gewalttätigkeit. In der vorhergehenden

Botschaft habe ich gesagt: besser ohne Priester, als dass man das Seminar in eine Brutstätte

von Häretikern verwandelt. Wer trägt die Verantwortung für so viel Unheil? Dieses Chaos? Ein

großer Teil der Verantwortung fällt auf jene, die über die erforderlichen Vollmachten verfügen, aber

nicht gehandelt haben. Diese Haltung ist schrecklich. Sie sind inaktiv, unbewaffnet gegenüber dem

überstürzenden Vormarsch der Kräfte des Bösen. Und doch, ich habe die Welt besiegt. Meine Mutter

hat durch ihre Demut der Schlange den Kopf zerschmettert. Einzig mit mir in der Demut, in

der Armut, im Gehorsam und im Leiden vereint kann man den Feind eurer Seelen besiegen.

+++

Aber das bequeme Leben, die Menschenfurcht, die Interessen, die Angst, die Gunst der Leute zu

verlieren haben jene blind gemacht, die die Führer und das Licht der Seelen sein sollten. Was

über das Kino gesagt ist, kann man leider auch über andere traurige

Dinge sagen, zum Beispiel über die religiöse Unterweisung in den

Schulen, die häretischen Priestern anvertraut ist. Ich habe gesagt,

dass jetzt die Zeit der Umkehr, einer dringlichen Umkehr ist.

Es ist Zeit, mit Entschlossenheit, Liebe und Klugheit zu handeln. Man

lasse sich nicht vom Bösen einschüchtern, der wegen der Schläfrigkeit,

der meine Kirche verfallen ist, stark und kühn geworden ist. Die

Zusammenhangslosigkeit ist weit übertroffen von so vielen destruktiven

Widersprüchen, um ein christliches Leben erwecken zu können, dass man sie nicht aufzählen

kann. Die Folgen dieser Widersprüche in meinem Mystischen Leib sind aber unabsehbar. Und sie

sind nicht die einzigen Übel.

+++

Hier ist aber nicht der Ort, um von so vielen, die sich zum Atheismus bekennen, zu sprechen, sondern

von jenen, die allgemein als “gute Christen” angesehen werden. Sie gehen am Sonntagvormittag

in die Kirche, treten aber vielleicht erst ein am Schluss der endlos dauernden Erklärungen

meines Priesters. Sie gehen zu den Sakramenten, ihrer wenige mit tiefem Glauben, ihrer viele aus

Gewohnheit oder Familientradition. Überzeugung ist so selten, dass sie abends keine Skrupel haben,

pornografische Filme anzusehen, und wenn es keine solchen sind, Filme, die eine richtige

Schulung für Raub und Gewalt jeder Art sind.

Das Gift des Materialismus dringt dann in alle ein. Und in die Jugend ergießt sich wie ein überbordender

Fluss Verderben und Sittenlosigkeit. Alle Türen stehen offen, inbegriffen die der sogenannten

“guten Christen”, die morgens zur Beichte gehen und wissen, dass sie während des Tages

schwer sündigen. Sie und viele Beichtväter wissen es, fahren aber fort, für alles und jedem

32

die Absolution zu erteilen. Morgens die heilige Kommunion, die aber nicht heilig ist, abends Besuch

von Vergnügungen, Lokalen und Orten, wo die Erregung der Sinnlichkeit Gesetz ist. Ehebrüche

werden mit der Gewissheit gebeichtet, dass der Priester stets zur Absolution bereit ist. Vergessen

sind die klaren, deutlichen Worte: “Werft Edelsteine nicht den

Schweinen vor!” Vergessen ist, dass die Sakramente die Früchte

meiner Erlösung sind. Vergessen sind die Worte, mit denen ich, Erlöser

und Befreier, meinen Aposteln und ihren Nachfolgern die Macht,

die Sünden zu vergeben oder zu behalten, übergeben habe.

+++

Viele meiner Priester haben vergessen, dass sie zu Richtern der

Gewissen bestellt worden sind. Es ist jedoch eine Funktion des Richters,

in der Ausübung seines Berufes die Delikte, das Wesen der Delikte

zu ergründen. Die Sorglosigkeit, mit der man stets alles und jeden absolviert, entspricht nicht

der Absicht meiner Barmherzigkeit, sondern einem Plan Satans. Die Mittel der Erlösung umzuwandeln

in Mittel zur Verdammnis, heißt den unendlichen Wert der Gnade und der Mittel, die ich

zu ihrer Austeilung vorgesehen habe, zu mißkennen.

Ich habe dir von sakrilegischen Messen gesprochen, und jetzt füge ich

bei, daß es neben diesen Messen auch sakrilegische Beichten gibt, ja

doppelt sakrilegische. Du siehst, mein Sohn, wo die Wurzeln der sakrilegischen

Kommunionen sind. Diese Gleichgültigkeit führt zur Unterscheidungsunmöglichkeit

von Erlaubtem und nicht Erlaubtem, von Gut

und Böse; und wo befinden sich die Wurzeln?

+++

Darum muss die Umkehr ohne Verzögerung erfolgen. Die Anarchie ist unwidersprochen

vom äußeren ins innere Forum eingedrungen, wo gewisse

Priester neue Lehren und eine neue Moral anwenden, die alles erlaubt

und alles zugesteht. Die Folgen davon sind begreiflich. Für viele Priester

haben das sechste und neunte Gebot keine Existenzberechtigung mehr. Das ist der Gipfel des

Hochmuts. Man will sich an die Stelle Gottes setzen und nicht mehr an Gott glauben, weder an seine

Allmacht, noch an die Allwissenheit und die Allgegenwart Gottes. Satan verleitet beständig Priester

zu seiner eigenen Sünde des Hochmuts und des Ungehorsams. Er hat treue Helfer in meiner

Kirche gefunden und macht sie zu Mitarbeitern in seinem Werk der schrittweisen Zerstörung.

+++

Du weißt, dass die Demut die Grundlage aller anderen Tugenden ist. Sie ist die Grundtugend, die

der Grundsünde, dem Hochmut, gegenübersteht. Der Heilige Geist hat gesagt: “Superbia radix omnium

malorum.”(Hochmut ist die Wurzel alles Bösen). Nie kann eine mit Hochmut erfüllte Seele mir

gefallen. Die Vernichtung des eigenen Ichs ist die Voraussetzung für jeden, der wirklich ernsthaft

zu seiner eigenen Heiligung schreiten will. Wie weit weg sind wir von dieser geistigen Fruchtbarmachung!

Viele Übel, auch in der Kirche unter meinen Dienern, gottgeweihten und ungeweihten

Seelen haben im Hochmut ihren Ursprung. Welche Blindheit!

Die große Würdigung des Werkes GOTTES durch Monsignore Ottavio Michelini

Namhafte Stimmen der Kirche – ih r Kirchenvertreter hört und glaubt

Folgende Hinweise über die Diktate von JESUS durch Monsignore Ottavio

Michelini entdeckte ich bei Beendigung meiner Arbeiten zur Veröffentlichung

im Internet in einem Englischen Kommentar von Wikipedia. Darin

befand sich der Hinweis, daß die 1. Übersetzung der Offenbarungen in Spa-

Spanischer Sprache mit dem Titel La medida está colmada erfolgte und

daß diese Spanische Ausgabe in der Bücherei „The Archidiocesan Minor

Seminary of Monterrey“ in der Stadt von San Pedro Garza García aufbewahrt

ist. Die erste Seite trägt den Stempel: "Biblioteca Seminario Menor de

Monterrey Donativo del Sr. Emmo. Adolfo Antonio Cardenal Suárez Rivera".

Kardinal Adolfo Suarez Rivera war viele Jahre von 1983 bis 2003 Erzbischof

der Diözese von Monterrey. Er wurde im November 1994 von Papst

Johannes Paul II zum Kardinal ernannt und hatte den Titel Nostra Signora di Guadalupe a Monte

Mario. In der Spanischen Ausgabe der Offenbarungen von JESUS an Monsignore Ottavio verteidigt

der HERR Seine Botschaften an die weltbekannt gewordene Sühneseele Maria Valtorta, wel33

che unglaublich lebendige und wunderschöne Schilderungen des

Lebens von JESUS in vielen Buchbänden enthält. Sie sollten und

müßten von jedem Christen gelesen werden, um ergänzend zu den

Evangelien das geheimnisvolle Leben von JESUS auf der Erde zu

entdecken. Mir sind 12 Bände darüber bekannt.

Die Spanische Ausgabe gibt die Schreiben von 2 Bischöfen wie folgt

wieder. Der erste Brief stammt von Bischof Anselmo Zarza Bernal und

ist adressiert an Bischof Miguel García Franco als Bischof von Mazatlán.

Die Antwort von Bischof Zarza ist der zweite Brief.

Im ersten Brief von Bischof Zarza empfiehlt dieser Bischof García Franco

die Offenbarungen von JESUS an Monsignore Ottavio Michelini. Im

zweiten Brief schrieb Bischof Garcia Franco als Antwort:

„Ich finde die Glaubenslehre dieses Buches hundertprozentig rechtgläubig und gemäß der Tradition,

mehr noch in völliger Überenstimmung mit den Schriften von Conchita Cabrera de Armida..."

- Die mexikanische Mystikerin befindet sich im Prozess der Heiligsprechung. – „und mit dem Buch

von Stefano Gobbi, Bücher mit denen wir kirchliche Prüfung und Anerkennung erhalten haben.“

Die hohe Würdigung des Werkes GOTTES durch die Mystikerin

Maria Valtorta durch eine Botschaft durch Monsignore Ottavio

Hier folgen die Worte von JESUS über die Visionen und Offenbarungen

über Sein Leben durch die italienische Mystikerin Maria Valtorta durch den

Priester Monsignore Ottavio Michelini 19. September 1975:

„Ich habe Maria Valtorta, einer Sühneseele, ein wunderbares Werk diktiert

(Das Gedicht zum Gott-Menschen). Von diesem Werk bin Ich der Autor. Du

selbst, Mein Sohn, hast Kenntnis genommen von den wütenden Reaktionen

Satans. Du hast den Widerstand festgestellt, mit dem sich viele Priester

gegen dieses Werk stellen. Auch dies beweist, Mein Sohn, daß derjenige

welcher in der poesiehaften Schrift den Göttlichen Retter nicht empfindet, den Duft des Übernatürlichen,

eine Seele hat, welche belastet und verdunkelt ist.

Wenn man – Ich sage nicht „Lest!“ – aber das Werk studiert und meditiert hätte, würde es ein gewaltiges

Gutes den Seelen bringen. Dieses Werk ist ein Springbrunnen einer ernst zu nehmenden

(beträchtlichen) und gediegenen (soliden) Kultur (künstlerischen Leistung). Dies ist ein Werk gewollt

von der Göttlichen Weisheit und Vorsehung für eine neue Zeitalter.

Es ist eine Quelle von lebendigem und von reinem Wasser. Es ist Ich,

das lebendige und ewige Wort, der Ich Mich selbst aus Neue als Nahrung

den Seelen gegeben habe, die Ich liebe.

Ich selbst bin das Licht, und das Licht kann weder jemanden verwirren

und noch weniger sich mit der Dunkelheit vermischen. Wo Ich gefunden

werde, löst sich die Dunkelheit auf, um Platz für das Licht zu schaffen.“

Biographie von Maria Valtorta - Texte aus dem Internet:

Maria Valtorta wurde in Caserta, Italien, am 14. März 1897 geboren. Sie

starb nach langer Krankheit 1961. Ihre wichtigste Hinterlassenschaft ist

das 12-bändige Werk "Der Gottmensch", es handelt vom Leben und Leiden

unseres Herrn Jesus Christus. Diese von Jesus seinem «Instrument» Maria Valtorta diktierten

3 Jahre seines öffentlichen Wirkens ergänzen die analogen Bibelpassagen sodaß die Zeit um 30

n. Chr. wunderbar lebendig wird.

Das 12-bändige Werk ist weltweit der Bestseller unter Informierten Gläubigen. Aber auch

Suchende ändern ihr Leben nach der Lektüre dieses Buches, von dem schon Pater Pio

voraussagte, daß es wirkungsvoll über den Erdkreis verbreitet werde. Titel der Teilbände:

Band 1: - Verborgenes Leben Jesu und Anfang des 1. Jahres …

Band 2: - 1. Jahres des öffentlichen Lebens Jesu

Band 3: - Anfang des 2. Jahres des öffentlichen Lebens Jesu

Band 4: - 2. Jahr des öffentlichen Lebens Jesu (Fortsetzung)

Band 5: - 2. Jahr des öffentlichen Lebens Jesu (Fortsetzung) und Anfang des 3. Jahres

34

Band 6: - 3. Jahr des öffentlichen Lebens Jesu (Fortsetzung)

Band 7: - 3. Jahr des öffentlichen Lebens Jesu (Fortsetzung)

Band 8: - 3. Jahr des öffentlichen Lebens Jesu (Fortsetzung)

Band 9: - 3. Jahr des öffentlichen Lebens Jesu (Fortsetzung)

Band 10: - Vorbereitung auf die Passion

Band 11: - Die Passion Band 12: - Die Verherrlichung

Maria Valtorta (1887-1961) war eine italienische Mystikerin. Ohnehin

von schwacher Gesundheit, wurde sie als Folge einer Gewaltattacke

auf offener Straße von 1934 an bettlägerig und blieb

bis zu ihrem Tod pflegebedürftig. Anstatt mit ihrem Schicksal zu

hadern, vertiefte sie ihren katholischen Glauben und opferte ihr

Leiden Christus auf.

In den Jahren 1943 bis 1953 wurden Maria Valtorta Visionen und

Diktate von Jesus, Maria und anderen Heiligen zuteil. Sie folgte dem Auftrag, das Vernommene

und Gesehene niederzuschreiben. Ihr sprachlich-literarisches Talent kam nun zum Einsatz, nachdem

es in ihrer Jugend durch diverse Umstände eher an seiner Entfaltung gehindert worden war.

Das etwa 15 000 Seiten umfassende Werk, darunter die ausführliche

Beschreibung der Visionen des Evangeliums (“Der Gottmensch”), wurde

bereits 1948 durch Papst Pius XII approbiert. Es stellt einen Meilenstein

der spirituellen Lektüre dar, dient dem besseren Verständnis

der Heiligen Schrift und des Katechismus und hilft, den Glauben zu

festigen und zu vertiefen. Schon der Apostel Paulus schrieb: “es gibt

kein anderes Evangelium” (Gal 1,7), dies lässt sich bei Gegenüberstellungen

des Werkes mit dem Neuen Testament belegen.

Auszüge aus den Werken von JESUS mit den vielen Offenbarungen

an Maria Valtorta befinden sich in folgender Internetseite:

http://wegwahrheitleben.wordpress.com/maria-valtorta/

Diese Bücher können bestellt werden bei

1. Frau Susanna Künzi, Bietschiweg 28, CH - 3942 Raron, Tel. 027

934 33 31 - Fax 027 934 33 31 Email: susanna.kuenzi@freesurf.ch -

Stückpreis Fr 30.-

2. Parvis-Verlag, 1648 Hauteville, Schweiz: book@parvis.ch

“Veröffentlicht dieses Werk so wie es ist. Wer es liest, wird verstehen.”

Ernst zu nehmende Worte – vor allem vom Klerus - von Papst Pius XII.

Beispiele für Auszüge aus den vielen Schriften für Priester und Gläubige:

“Wehe den Hirten, die sich selb st weiden” - 28. Oktober [1943]

„Die furchtbare Verantwortung, Verwalter von Menschenleben und von ewigen Menschenleben zu

sein, kann nicht anders als in Heiligkeit und Gerechtigkeit wahrgenommen werden, nicht anders als

wenn ihr in Meiner Heiligkeit und Meiner Gerechtigkeit verbleibt. Es gibt keine anderen. Außerhalb

Gottes und Seines Gesetzes gibt es keine beständige Ehrlichkeit in den Werken. Ihr könnt für

einige Zeit an der Herrschaft bleiben, aber dann stürzt ihr und seid euer eigener und der Ruin der

anderen. Ihr entstellt eure Mission; ihr weidet euch selbst statt die anderen zu weiden.

Ihr verausgabt euch nicht in der heiligen und anmutigen Aufgabe, die Seelen zu stärken und zu heilen,

ihr, ihre ersten Hirten, und in der rechten und gesegneten Aufgabe, eure Untertanen zu schützen, ihr,

ihre zweiten Hirten. Ihr habt sie verfolgt oder habt sie vernachlässigt. Ihr habt sie verurteilt oder habt

sie umgebracht. O furchtbares Urteil, das euch erwartet! Ich wiederhole es, die Verzweiflungen

der Untertanen fallen auf diejenigen zurück, welche diese hervorgerufen haben. Jede Verirrung, jeder

Fluch auf den, der ihn auf dem Gewissen hat. Jede seelische Todesnot auf jene Priester, die

nur lieblose Hartherzige zu sein verstehen.

Wehe, wehe euch Mächtigen! Aber sieben Mal wehe euch Priestern! Wenn die Ersteren eher den

Leibern als den Seelen den Tod bringen, so seid ihr für den Tod der Seelen verantwortlich, angefangen

von denen der Mächtigen, die ihr nicht zurückzuhalten versteht oder wenigstens nicht mit ei35

nem entschiedenen “Es ist dir nicht erlaubt” zurückzuhalten sucht, die ihr sie durch eine verlogene

Ehrerbietung ruhig ihr Böses wirken lasst; das ist Verrat an Christus.

Ich habe es euch gesagt: “Der gute Hirte gibt sein Leben hin für das

seiner Schafe.“ Ihr achtet darauf, das eure zu bewahren; und die

Schafe, die großen und die kleinen, haben sich als Beute der wilden

Tiere verstreut und sind verendet, weil sie sich auf ungesunden

Weiden ernährt haben. Ihr müsst die Axt an den großen schädlichen

Baum zu setzen wissen, nicht aber erwägen, ob dieser oder seine

Ableger sich mit dem Messer gegen euch empören werden, um euch

das Leben zu nehmen, sondern handeln, um das ewige Leben zu bewahren.

Das tut ihr immer weniger, und der Niedergang verwüstet die Erde, und der Niedergang

verwüstet die Geister. (…)”

a. Die Heilige Familie in Ägypten – eine Mahnung an Priester und Menschen zur Einfachheit

„Eine liebliche Vision von der Heiligen Familie. Der Ort befindet sich in Ägypten; darüber besteht

kein Zweifel, denn ich sehe die Wüste und eine Pyramide. Ich sehe ein Häuschen, das aus einem weißen

Erdgeschoß besteht. Ein armes Haus sehr armer Leute. Seine Mauern sind kaum verputzt und mit

einer schwachen Kalkschicht bestrichen. Das Häuschen hat zwei nebeneinanderliegende Türen, die in

die zwei einzigen Räume führen, in die ich vorerst nicht eintrete. Das Häuschen steht auf einem sandigen

Boden, der von einem Schilfrohrhag eingezäunt ist. Nur ein schwacher Schutz gegen Diebe; er

kann wohl höchstens Hunde oder umherirrende Katzen abwehren. Wer möchte auch dort etwas stehlen,

wo offenbar keine Spur von Reichtum zu finden ist?

Um den Zaun etwas solider und weniger armselig erscheinen zu lassen, hat man an ihm eine einfache

Ackerwinde empor klettern lassen. Nur auf der einen Seite ist ein blühender

Jasminstrauch und ein Rosenstock von der allergewöhnlichsten Sorte.

Das kleine Stück Land innerhalb des Rohrzauns ist sorgfältig bebaut. Trotz

des trockenen und mageren Geländes ist ein kleines Gärtchen angelegt

worden. Ich sehe das bescheidene Grün der wenigen Beete unter einem

Baum mit hohem Stamm, dessen Namen ich nicht kenne; dieser gibt dem

der Sonne sehr ausgesetzten Gelände und dem Häuschen etwas Schatten.

An dem Baumstamm ist eine schwarz-weiße Ziege angebunden, die Blätter

von Zweigen, die auf dem Boden liegen, abreißt und wiederkäut.

Im Schatten des Baumes, auf einer am Boden ausgebreiteten Matte, sitzt

das Jesuskind. Es scheint mir zwei, höchstens zweieinhalb Jahre alt zu

sein. Es spielt mit einigen geschnitzten Figuren, die Schäfchen oder

Pferdchen darstellen, und mit einigen hellen Holzspänen, die weniger

geringelt sind als seine goldenen Locken. Mit den Patschhändchen versucht

es, Hobelspäne um den Hals seiner Tierchen zu legen. Das Jesuskind ist brav und lächelt. Ein

wunderschöner Anblick! Ein Köpfchen voller goldener, sehr dichter Locken. Die Haut hell und zart

gerötet; lebhafte, strahlende, tiefblaue Augen. Der Ausdruck ist natürlich nicht der frühere, aber an der

Farbe der Augen erkenne ich meinen Jesus: zwei dunkle, überaus schöne Saphire.

Es trägt eine Art langes weißes Hemdchen, das sicher als Tunika dient. Die Ärmel reichen bis zu

den Ellbogen. Er ist zurzeit barfuß. Die Sandälchen liegen auf der Matte, und auch sie dienen dem

Kind als Spielzeug; es legt seine Tiere auf die Sohle und zieht an den Nesteln des Sandälchens, als

wäre es ein kleines Fuhrwerk. Es sind sehr einfache Sandälchen: eine Sohle und zwei Nesteln, von

denen eine an der Spitze, die andere an der Ferse befestigt ist. Die an der Spitze teilt sich an einem

bestimmten Punkt, und ein Teil geht durch die Öse des Riemens an der Ferse, um sich dann mit

dem anderen Teil verflechten zu lassen und auf dem Rist des Fußes einen Ring zu bilden.

In geringer Entfernung, ebenfalls im Schatten des Baumes, sitzt die Mutter Gottes. Sie webt an einem

einfachen Webstuhl und überwacht das Kind. Ich sehe, wie die feinen, weißen Hände das Weberschiffchen

hin- und her bewegen; ihr mit Sandalen bekleideter Fuß tritt das Pedal. Sie trägt eine

malvenfarbige Tunika: rötlich-violett wie gewisse Amethyste. Sie ist barhaupt, und so kann ich er36

kennen, dass ihre auf dem Haupt gescheitelten blonden Haare einfach gekämmt, zu zwei Zöpfen

geflochten und am Nacken zu einem zierlichen Knoten zusammengefasst sind. Sie trägt lange, fast

enge Ärmel. Sie hat keinen anderen Schmuck als ihre Schönheit und ihren lieblichen Gesichtsausdruck.

Die Farbe des Gesichtes, der Haare, der Augen und die Gesichtsform

sind so, wie ich sie immer sehe. Hier scheint sie sehr jung, höchstens

zwanzig Jahre alt.

Auf einmal erhebt sie sich, beugt sich über das Kind, legt ihm die Sandälchen

an und schnürt sie mit Sorgfalt. Dann liebkost sie es und küßt es

auf das Köpfchen und die Äuglein. Das Jesuskind lallt etwas, und sie antwortet;

aber ich verstehe die Worte nicht. Dann kehrt sie zu ihrem Webstuhl

zurück, breitet über Leinwand und Gestell ein Tuch aus, nimmt den

Schemel, auf dem sie gesessen hat, und trägt ihn ins Haus. Das Knäblein

folgt ihr mit dem Blick, ohne sich zu ängstigen, weil sie es allein läßt.

Man sieht, dass die Arbeit beendet ist und der Abend hereinbricht. Tatsächlich

senkt sich die Sonne über die nackte Landschaft, und ein wahrer

Feuerbrand zieht am Himmel hinter der fernen Pyramide auf.

Maria erscheint wieder; sie nimmt Jesus bei der Hand und lässt ihn von seiner Strohmatte aufstehen.

Das Kind gehorcht ohne Widerstand, während die Mutter das Spielzeug und die Matte zusammenrafft

und ins Haus trägt. Es trippelt auf seinen wie gedrechselten Beinchen zur kleinen Ziege und wirft ihr

die Ärmchen um den Hals. Die Ziege meckert und streift ihr Mäulchen an der Schulter von Jesus.

Maria kommt wieder. Jetzt hat sie einen langen Schleier auf dem Haupt und einen Krug in der Hand.

Sie nimmt Jesus beim Händchen, und beide gehen um das Häuslein herum auf die Vorderseite. Ich

folge ihnen mit meinen Augen und bewundere die Anmut des Bildes. Die Muttergottes bemisst ihren

Schritt nach dem des Kindes, und das Kind trippelt an ihrer Seite.

Ich sehe die rosigen Fersen, die mit der den Kinderschritten eigenen Grazie sich erheben und im

Sand des Pfades aufsetzen. Es fällt mir auf, dass seine Tunika nicht bis

zu den Füssen, sondern nur bis zur Mitte der Waden reicht. Sie ist sehr

reinlich, sehr einfach und wird um die Lenden von einer ebenfalls weißen

Kordel festgehalten. Ich sehe, dass vor dem Haus der Zaun von

einer einfachen Gartentür unterbrochen wird, die Maria öffnet, um auf

den Weg hinauszutreten.

Ein armseliger Weg am Rand einer Stadt oder eines Dorfes, was es auch

immer sein mag, dort, wo es auf dem sandigen Boden endet; noch ein

anderes Häuschen steht hier, arm wie das Ihrige, mit einem kleinen Garten.

Ich sehe niemanden. Maria schaut zur Ortsmitte hin, nicht zum

Land, als ob sie jemanden erwarte; dann geht sie auf eine Quelle oder

einen Brunnen zu, der zehn, zwanzig Meter weit entfernt und von einigen

schattigen Palmen umgeben ist. Ich sehe, dass der Boden dort auch

grüne Gräser aufweist.

Ich sehe einen Mann des Weges kommen; er ist nicht sehr groß, aber kräftig.

Ich erkenne in ihm Joseph. Er lächelt; er ist jünger als zu dem Zeitpunkt,

da ich ihn in der Paradiesvision sah. Er scheint höchstens vierzig

Jahre zu zählen. Haut und Barthaare sind dicht und schwarz, die Haut etwas

gebräunt, die Augen dunkel. Er hat ein ehrliches und ansprechendes

Gesicht und einen Blick, der Vertrauen einflösst. Sobald er Jesus und Maria

sieht, beschleunigt er seine Schritte.

Auf der linken Schulter trägt er eine Säge und eine Art Hobel, und in der

Hand hält er andere Werkzeuge seines Handwerks, die den heutigen ähnlich

sind. Es scheint, dass er von einer Arbeit heimkehrt, die er in irgendeinem

Haus geleistet hat. Sein Gewand hat die Farbe zwischen nuss- und haselnussbraun;

es ist nicht sehr lang; es endet ein gutes Stück über den Knöcheln, und die Ärmel reichen

bis zu den Ellbogen. Um die Lenden trägt er einen Ledergurt, wie mir scheint; ein wahres Arbeitergewand.

An den Füssen Sandalen, die um die Knöchel geschnürt sind.

37

Maria lächelt, das Kind gibt Freudenschreie von sich und streckt das freie Ärmchen aus. Bei der

Begegnung der drei beugt sich Joseph über das Kind und gibt ihm eine Frucht, offenbar einen Apfel,

nach Farbe und Form zu schließen. Dann hält er ihm die Arme entgegen, und das Kind verlässt

die Mutter und stürzt sich in Josephs Arme, neigt das Köpfchen zum Hals Josephs, küsst ihn und

wird von ihm geküsst. Eine Szene voll zärtlicher Anmut. Ich vergaß zu sagen, dass Maria bereitwillig

die Arbeitswerkzeuge Josephs übernommen hat, um ihn für die Umarmung des Kindes frei zu

machen. Joseph erhebt sich wieder; er hatte sich bis zur Höhe Jesu niedergebeugt.

Nun nimmt er mit der linken Hand seine Werkzeuge wieder und hält auf dem rechten Arm den kleinen

Jesus fest an seine starke Brust. Er nähert sich dem Haus, während Maria zur Quelle geht, um ihren

Krug mit Wasser zu füllen. Nachdem er in die Umzäunung des Hauses

eingetreten ist, stellt Joseph das Knäblein zu Boden, nimmt den

Webstuhl Marias und trägt ihn ins Haus; dann melkt er die Ziege.

Jesus beobachtet aufmerksam jede Handlung, auch wie die Ziege in

ihren kleinen Stall auf einer Seite des Hauses gebracht wird.

Der Abend sinkt hernieder. Ich sehe, wie das Rot des Sonnenuntergangs

auf dem Sand in Violett übergeht; die Luft scheint vor Wärme

zu zittern, und die Pyramide wird dunkler. Joseph geht in das

Haus, in ein Zimmer, das zugleich Werkstatt, Küche und Esszimmer ist. Es scheint, dass das andere

Zimmer als Schlafraum dient. Aber dort sehe ich nicht hinein. Hier ist eine niedrige brennende Feuerstelle,

dort eine Hobelbank, ein kleiner Tisch, ein Schemel, ein Gestell mit Geschirr und zwei Öllampen.

In einem Winkel steht der Webstuhl. Es herrscht sehr gute Ordnung und Reinlichkeit. Eine arme,

aber äußerst saubere Wohnung.

Folgende Beobachtung mache ich immer wieder: Bei allen Visionen, die das menschliche Leben von

Jesus betreffen, habe ich bemerkt, dass sowohl Jesus als auch Maria, Joseph und ebenso Johannes

immer ordentlich und reinlich sind in ihren Kleidern und in der Haarpflege.

Bescheidene Gewänder und einfache Frisur, aber eine Reinlichkeit, die sie

vornehm erscheinen lässt.

Maria kommt mit ihrem Krug zurück, und die Tür wird von der plötzlich

hereinbrechenden Dämmerung geschlossen. Der Raum wird von einer

Lampe erhellt, die Joseph angezündet und auf eine Bank gestellt hat. Dort

hat er wieder begonnen, an kleinen Holzstücken zu basteln, während Maria

das Abendbrot bereitet. Auch das Feuer erhellt den Raum.

Die Händchen auf die Bank gestützt und das Köpfchen nach oben gerichtet,

beobachtet Jesus, was Joseph tut. Dann setzen sie sich nach einem Gebet zu

Tisch. Sie machen natürlich nicht das Kreuzzeichen, aber sie beten. Joseph

betet vor, und Maria antwortet. Ich verstehe nichts. Es muss ein Psalm sein.

Aber es ist eine Sprache, die mir völlig unbekannt ist. Dann setzen sie sich

an den Tisch, auf dem jetzt die Lampe steht. Maria hat Jesus auf dem

Schoß und gibt ihm Ziegenmilch zu trinken, in welche sie Brotstückchen

eintunkt, die sie von runden Brotscheiben abgebrochen hat. Die Kruste

des Brotes ist dunkel, aber auch die Krume.

Das Brot ist aus Roggen- oder Gerstenmehl hergestellt, jedenfalls enthält

es viel Kleie und ist grau. Dann setzt Maria Jesus neben sich auf ein

Sesselchen und bringt gekochtes Gemüse auf den Tisch; es scheint mir

gekocht und angemacht zu sein. Nachdem Joseph sich bedient hat, isst

auch Maria davon. Jesus knabbert ruhig an seinem Apfel und lächelt, wobei

seine weißen Zähnchen sichtbar werden. Die Mahlzeit endet mit Oliven

oder Datteln; ich bin mir nicht sicher; für Oliven sind sie zu hell und

für Datteln zu hart; Wein fehlt. Ein Nachtmahl armer Leute. Aber der

Raum strahlt einen großen Frieden aus; der Anblick eines prunkvollen

Königspalastes könnte mir keinen so tiefen Eindruck vermitteln. Und welch eine Harmonie!

Ich möchte in Verbindung mit den Beschreibungen über Ordnung und Reinlichkeit in der Heiligen

Familie folgende Worte an mich zum Abschluß dieser Beschreibung ergänzend wiedergeben:

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„Ich teile Mich euch nur mit, wenn um euch und in euch alles in Ordnung ist.“

b. Auszug aus einem Gespräch zwischen Jesus und Maria Magdalena, das einige Zeit

nach ihrer Bekehrung und nach der Auferstehung des Lazarus in dessen Garten stattfindet:

“Die Biene arbeitet, der Vogel singt, der Mandelbaum trägt Früchte, ein

anderer Baum spendet Wohlgeruch. Und alle erfüllen so ihre Aufgabe.

Ebenso ist es bei den Seelen. Und deine Aufgabe ist es, zu lieben.”

“Dann entzünde mich, Herr. Ich bitte dich um diese Gnade.”

“Genügt dir nicht die Kraft der Liebe, die du schon besitzest?”

“Sie ist zu gering, Herr. Sie mag ausreichen, um die Menschen zu lieb

en, aber nicht für dich, der du der unendliche Herr bist.”

“Gerade weil ich es bin, wäre eine unendliche Liebe nötig.”

“Ja, mein Herr, diese will ich. Schenke mir eine unendliche Liebe.”

“Maria, der Allerhöchste, der weiß, was Liebe ist, hat dem Menschen

gesagt: ‘Du sollst mich lieben mit allen deinen Kräften.’ Mehr verlangt

er nicht. Denn er weiß, daß es schon ein Martyrium ist, mit allen seinen

Kräften zu lieben.”

“Das macht nichts, mein Herr. Gib mir eine unendliche Liebe, damit ich dich lieben kann, wie man

d ich lieben muß und wie ich noch niemanden geliebt habe.”

“Du bittest mich um ein Leiden, das dem des Scheiterhaufens gleicht, der brennt und verzehrt. Auf

dem man verbrennt und langsam von den Flammen verzehrt wird. Überlege es dir gut.”

“Schon lange denke ich daran, mein Herr. Aber ich habe nie gewagt,

dich darum zu bitten. Gib mir diese unendliche Liebe, Herr!”

Jesus sieht sie an. Sie steht vor ihm, noch mager von den Nachtwachen

und dem Schmerz, mit ihrem einfachen, bescheidenen Gewand und der

schlichten Frisur, wie ein braves Mädchen. Mit ihrem blassen Antlitz,

das sich vor Sehnsucht rötet, und ihren bittenden Augen, die vor Liebe

leuchten, ist sie schon mehr ein Seraph als eine Frau. Sie ist wahrlich

die Beschauliche, die das Martyrium der absoluten Kontemplation erfleht.

Jesus sagt ein einziges Wort, nachdem er sie lange angesehen

hat, als wolle er ihren Willen abwägen: “Ja.”

“Ach, mein Herr! Welche Gnade, aus Liebe zu dir zu sterben!” Sie

fällt auf die Knie und küßt die Füße Jesu.

“Steh auf, Maria. Nimm diese Blüten. Es sollen die Blumen deiner geistigen Vermählung sein. Sei

sanft wie die Frucht des Mandelbaumes, rein wie seine Blüte, leuchtend wie das aus seiner Frucht

gepreßte Öl, wenn es entzündet ist, und duftend wie dieses Öl, wenn es mit Essenzen gesättigt bei den

Gastmählern versprüht oder auf die Häupter der Könige gegossen wird, duftend nach deinen Tugenden.

Dann wirst du wahrlich über deinen Herrn den Balsam ausgießen, den er so unendlich liebt.”

Maria nimmt die Blumen, aber sie erhebt sich nicht, sondern schenkt schon im Voraus den Balsam

der Liebe mit ihren Küssen und den Tränen, die sie auf die Füße des Herrn vergießt.“

c. JESUS und die beim Ehebruch Ihm vorgeführte Frau, mit der die Pharisäer Ihm eine Falle

stellen wollten – auch eine Warnung an die vielen Ehebrecherinnen und Ehebrecher

“Meister, wir sprechen mit dir. Höre uns zu. Antworte uns. Hast du nicht verstanden? Diese Frau ist

beim Ehebruch ertappt worden, in ihrem eigenen Haus, im Ehebett ihres Mannes. Sie hat es mit

ihrer Unzucht beschmutzt.” - Jesus schreibt.

“Der Mann ist blöde! Seht ihr nicht, daß er nichts versteht und Zeichen in den Staub schreibt wie

ein armer Irrer?” - “Meister, um deines guten Namens willen, sprich. Deine Weisheit antworte auf

unsere Frage. Wir wiederholen dir: Dieser Frau hat es an nichts gefehlt. Sie hatte Kleider, Nahrung,

Liebe und sie hat ihren Mann betrogen.” - Jesus schreibt.

“Sie hat ihren Mann belogen, der ihr vertraute. Mit lügnerischem Mund hat sie ihn gegrüßt und mit

einem Lächeln zur Türe begleitet, und dann hat sie die geheime Türe geöffnet und ihren Liebhaber

eingelassen. Und während der Gatte abwesend war, um für sie zu arbeiten, hat sie sich wie ein un39

reines Tier in ihrer Wollust gewälzt.” - “Meister, sie hat das Gesetz entheiligt, nicht nur das Ehebett.

Sie ist eine Rebellin, eine Schänderin, eine Gotteslästerin.”

Jesus schreibt. Er schreibt, verwischt das Geschriebene wieder mit

seinen Sandalen und schreibt dann daneben weiter, während er

sich langsam um sich selbst dreht, um noch mehr Platz zum

Schreiben zu finden. Er gleicht einem spielenden Kind; doch das

was er nacheinander geschrieben hat, sind nicht die Worte eines

Spiels. Er hat geschrieben: “Wucherer, Lügner, unehrerbietiger

Sohn, Ehebrecher, Mörder, Gesetzesschänder, Machtbesessener,

Dieb, Unzüchtiger, unwürdiger Gatte und Vater, Gotteslästerer,

Rebell gegen Gott”, und immer neue Worte schreibt er, während

immer neue Ankläger reden.

“Aber nun höre doch endlich, Meister! Gib ein Urteil ab. Die Frau muß gerichtet werden. Sie darf

mit der Last ihrer Sünden nicht die Erde beflecken. Ihr Atem ist ein Gifthauch, der die Herzen verwirrt.”

- Jesus erhebt sich. Barmherzigkeit! Welch ein Antlitz! Flammende Blitze, die auf die

Ankläger fallen. Er scheint noch stattlicher als sonst mit hocherhobenem Haupt. Er gleicht einem

König auf seinem Thron, so streng und feierlich ist er. Sein Mantel

ist ihm von seiner Schulter geglitten und bildet eine kleine Schleppe

hinter ihm. Aber er kümmert sich nicht darum.

Mit unbeweglichem Antlitz, ohne den leisesten Schatten eines Lächelns

um Mund und Augen, richtet er seinen Blick auf die Menge,

die zurückweicht wie vor zwei spitzen Klingen. Er schaut einen nach

dem anderen fest an, mit prüfender Intensität, die Furcht einflößt. Die,

die er so angesehen hat, versuchen sich in der Menge zu verbergen.

So wird der Kreis immer größer und löst sich auf, wie von einer geheimen

Kraft gesprengt. (zum Foto: es stammt aus einem Foto-

Wunder an der italienischen Grenze)

Endlich spricht er: “Wer von euch ohne Sünde ist, werfe den ersten

Stein auf sie.” Seine Stimme gleicht dem Donner, begleitet von den

noch lebhafteren Blitzen seiner Augen. Jesus, die Arme vor der Brust gekreuzt, steht aufrecht da

wie ein Richter, der wartet. Sein Blick läßt ihnen keine Ruhe. Er forscht, durchdringt, klagt an.

Zuerst einer, dann zwei, dann fünf und schließlich in Grüppchen entfernen sich die Anwesenden mit

gesenktem Haupt. Nicht nur die Schriftgelehrten und die Pharisäer, sondern auch die, die sich schon

zuvor um Jesus geschart hatten, und andere, die nähergetreten waren, um seine Ansicht und die

Verurteilung zu hören, und die zusammen mit den übrigen die Schuldige beschimpft und ihre Steinigung

gefordert hatten.

Jesus bleibt allein mit Petrus und Johannes zurück. Die anderen

Apostel sehe ich nicht. Jesus hat wieder begonnen zu schreiben,

während die Ankläger geflohen sind, und nun schreibt er: “Pharisäer,

Nattern, Gräber voller Unrat, Lügner, Verräter, Feinde Gottes,

Beleidiger seines Wortes.

Als der ganze Hof sich geleert hat und ein großes Schweigen eingetreten

ist, hört man nur noch das Rauschen des Windes und das

Plätschern eines Brünnleins in einer Ecke. Da erhebt Jesus sein

Haupt und schaut sich um. Sein Antlitz ist nun ruhig, traurig, aber

nicht mehr erzürnt. Er blickt Petrus kurz an, der sich etwas entfernt und an eine Säule gelehnt hat, und

dann Johannes, der fast hinter ihm steht und ihn mit seinen liebevollen Augen anschaut. Der Schatten

eines Lächelns gleitet über das Antlitz Jesus, als er Petrus ansieht, und als er den Blick auf Johannes

richtet, wird es lebhafter. Zwei verschiedene Lächeln.

Dann betrachtet er die Frau, die immer noch weinend zu seinen Füßen liegt. Er beobachtet sie. Sie

richtet sich auf und bringt ihr Gewand in Ordnung, als wolle sie sich auf den Weg machen. Jesus

gibt den beiden Aposteln einen Wink, sich zum Ausgang zu begeben. Als sie allein sind, ruft er die

Frau: “Frau, höre mir zu. Schau mich an.” Er wiederholt seinen Befehl, da sie nicht wagt, ihr Haupt

zu erheben. “Frau, wir sind allein. Schau mich an.”

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Die Unglückliche erhebt ihr Gesicht, auf das Tränen und Staub eine Maske der Demütigung gezeichnet

haben. “Frau, wo sind deine Ankläger?” Jesus spricht leise mit mitleidigem Ernst. Sein

Antlitz und sein Körper neigen sich leicht über dieses Elend auf dem

Boden, und mit Augen voll des Erbarmens und der Aufmunterung

fragt er: “Hat dich niemand verurteilt?”

Die Frau antwortet zwischen zwei Seufzern: “Niemand, Meister.”

“Auch ich verurteile dich nicht. Geh und sündige nicht mehr! Geh

nach Hause und bitte Gott und den Betrogenen um Verzeihung.

Mißbrauche nicht die Güte des Herrn! Geh!”

Er hilft der Frau aufzustehen, indem er ihre Hand nimmt. Aber er

segnet sie nicht und sagt auch nicht den Friedensgruß. Er sieht sie

fortgehen mit geneigtem Haupt und etwas wankend unter dem Gewicht

ihrer Schande, und als sie verschwunden ist, geht auch er mit den beiden Jüngern.

d. “Ich kam als Licht der Welt” - Diktat von Jesus an Maria Valtorta am 16. August 1943

- Auszug aus “Die Hefte 1943″ von Maria Valtorta

“Ich kam als Licht der Welt und als das Wort des Vaters und habe euch den Frieden mit dem Göttlichen

Vater wiedergebracht, die Umarmung, mit der Er euch als Söhne des Allerhöchsten wieder annimmt.

Ich bin es, der das dahinsiechende Leben eures Geistes wieder entfacht hat. Ich bin es, der

euch die Notwendigkeit gelehrt hat, geistig geboren zu werden. Ich bin es, in dessen Person das ganze

göttliche Licht, die Weisheit, die Liebe der Göttlichen Dreiheit versammelt ist, und der sie euch gebracht

hat. Ich bin es, der mit seinem Opfer die Kette da, wo sie zerbrochen war, wieder zusammengefügt

und euch neu an den Vater und an den Geist der Wahrheit gebunden hat.

Ich bin es, der sein Kreuz zum Hebel gemacht hat, um euren im Kot liegenden

Geist daraus zu erheben, und der ihm einen mächtigen Antrieb gab,

euch auf das göttliche Licht hin auszurichten, auf Mich Selbst, der Ich euch

im Himmel erwarte. Aber Wenige in der Welt haben in den Jahrhunderten

Nutzen daraus gezogen, denn die Welt hat immer die Finsternis dem Licht

vorgezogen. Mit meinem grauenvollen Tod habe Ich euch das Kommen

des vollkommenen GEISTES Gottes erworben; aber im Laufe der Jahrhunderte

hat die Menschheit Ihn immer mehr abgewiesen, genau wie sie

Mich, wie sie den Vater abgewiesen hat.

Wie bei einer sich klärenden Flüssigkeit haben sich die schweren Elemente

am Boden abgesetzt, und die reinen sind an die Oberfläche gekommen.

Gerade so ist es im Laufe der Jahrhunderte mit dem Menschen geschehen.

Wer Fleisch und Blut bleiben wollte, ist immer tiefer gesunken, während die, welche als wahrer Adel

Meiner Herde im Geist leben wollten, sich immer mehr vergeistigt haben.

Dazwischen bleiben die namenlosen Lauen. Das sind die zwei entgegengesetzten Bewegungen der

großen Masse. Der eine Teil, und das ist unglücklicherweise der größere, schlingt immer mehr Satan

in sich hinein und fällt noch tiefer als auf das Niveau der unvernünftigen Tiere. Der andere Teil,

der viel spärlichere, nimmt immer mehr Christus in sich auf, nährt sich von Seinem Wort, das seit 20

Jahrhunderten nicht verstummt, und wird immer fähiger, den

Heiligen GEIST zu verstehen.

Wenn Ich mich besonderer Mittel bediene, dann, um die Fülle

der Unterweisung durch das Göttliche Wort zu beschleunigen,

denn die Zeit drängt, und auch, um die Fülle der geistlichen

Formung der wahren Jünger, der wahren Untertanen des Königs

Jesus Christus zu beschleunigen. Nicht des Königs der Juden,

wie es ein schwacher Mensch, der sich als Inhaber einer armseligen

Machtbefugnis stark glaubte und aufschrieb, sondern des

Königs der Welt, bevor Er die Welt zu richten kommt.”

e. “Maria kann die Zweitgeborene des Vaters genannt werden”

“Gott besaß mich zu Beginn seiner Werke” (Spr 8,22)

„Je mehr ihr Sie liebt, um so mehr wird sie euch mit Gnaden überschütten.“

(Worte GOTTES an mich)

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Jesus sagt: “Heute schreibe nur dies! Die Reinheit hat einen solchen Wert, dass der Schoß einer Frau

den Unerfassbaren nur umfassen konnte, weil sie die höchste Reinheit besaß, die ein Geschöpf Gottes

haben kann. Die Allerheiligste Dreifaltigkeit stieg mit ihren Vollkommenheiten herab, wohnte mit

ihrem unendlichen Sein in einem kleinen Raum – ohne dadurch von ihrer

Unendlichkeit zu verlieren – und offenbarte sich mit ihren charakteristischen

Eigenschaften.

Der Vater wiederum als Schöpfer, wie am sechsten Tage. Er schuf eine

wahre “Tochter”, seiner würdig und ihm ähnlich. Der Stempel Gottes

war in Maria eingeprägt, so klar und scharf, dass er nur im Erstgeborenen

des Vaters (Röm 8, 29) vollkommener war. Maria kann die “Zweitgeborene”

des Vaters genannt werden, weil sie wegen der verliehenen und

bewusst bewahrten Vollkommenheit, wegen der Würde als Braut und

Mutter Gottes und als Königin des Himmels die Zweite nach dem Sohn

des Vaters ist; die Zweite im ewigen Gedanken des Vaters, der von

Ewigkeit her an ihr Wohlgefallen fand. (zum Foto: Foto-Wunder mit

dem Auge MARIAS im Herzen des Vaters)

Der Sohn, der auch für sie “der Sohn” war, lehrte sie – durch den geheimnisvollen Eingriff der Gnade

– seine Wahrheit und Weisheit, als er noch ein Keim war, der in ihrem Schoß heranwuchs.

Der Heilige Geist erscheint den Menschen in einem vorweggenommenen, verlängerten Pfingstfest als

Liebe in “der, die er liebte”; als Trost durch die Frucht ihres Schoßes; als Heiligung durch die Mutterschaft

des Heiligen. Um sich den Menschen in einer neuen und vollkommenen Weise zu offenbaren,

welche das Zeitalter der Erlösung einleitet, wählte Gott nicht einen Stern des Himmels zu seinem

Thron oder den Palast eines mächtigen Herrschers; auch nahm er nicht die Flügel der Engel zum

Schemel seiner Füße. Vielmehr wollte er einen Schoß ohne Makel.

Auch Eva war ohne Makel erschaffen worden; aber sie hat sich

aus freiem Willen verderben wollen. Maria, die in einer zerrütteten

Welt lebte – während Eva von einer reinen umgeben war –

wollte ihre Reinheit nicht einmal durch einen Gedanken an die

Sünde beeinträchtigen. Sie wusste, dass die Sünde existiert. Sie sah

ihre vielfältigen, schrecklichen Gesichter. Sie sah sie alle, auch das

grauenhafteste, den Gottesmord. Aber sie lernte sie kennen, um für

sie zu sühnen und in alle Ewigkeit die zu sein, die Erbarmen mit

den Sündern hat und für ihre Rettung betet. Dieser Gedanke ist

eine Einleitung zu anderen heiligen Dingen, die ich dir und vielen

anderen zum Trost mitteilen werde.”

“Nur der Tod schei det die Ehegatten”

« Es ist euch auch gesagt worden: ‘Wer seine Frau entlässt, gebe

ihr einen Scheidebrief’, doch ist eine solche Tat zu verwerfen, da sie nicht dem Willen Gottes

entspricht. Gott sagte zu Adam: ‘Das ist die Gefährtin, die ich für dich erschaffen habe. Seid

fruchtbar und mehret euch, erfüllet die Erde und machet sie euch untertan.’ Adam, der in Vollkommenheit

erschaffen wurde und dessen Intelligenz noch nicht durch die Sünde getrübt war, rief

aus: ‘Das ist nun endlich Bein von meinem Bein und Fleisch von meinem Fleisch. Sie wird Mannweib

heißen, denn vom Manne entnommen, ist sie mein anderes Ich. So wird der Mann seinen Vater

und seine Mutter verlassen, und die beiden werden ein Fleisch sein.’

Mit zunehmendem Strahlen stimmte das Ewige Licht lächelnd dem Ausspruch Adams zu, der zum

ersten unauslöschlichen Gesetz wurde. Wenn nun der irdische Gesetzgeber wegen der immer größeren

Härte des Menschen ein neues Gesetz schaffen musste; wenn er der stets wachsenden Unbeständigkeit

Einhalt gebieten und sagen musste: ‘Wenn du sie schon verstoßen hast, dann kannst du sie

nicht mehr zurücknehmen’, so setzt dies das erste, authentische im irdischen Paradies entstandene und

von Gott gebilligte Gesetz nicht außer Kraft.

Ich sage euch: Jeder, der seine Frau entlässt- ausgenommen im Fall nachgewiesener Unzucht- setzt

sie dem Ehebruch aus. Denn in der Tat, was macht in neunzig Prozent der Fälle die verstoßene Frau?

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Sie wird eine neue Ehe eingehen. Mit welchen Folgen? Oh, wie viel gäbe

es hierüber zu sagen! Wisst ihr nicht, dass es dadurch ungewollt zu einer

Blutschande kommen kann? Wie viele Tränen werden vergossen, die

ihren Ursprung in der Unkeuschheit haben! Ja, Unkeuschheit. Einen anderen

Namen gibt es dafür nicht. Seid ehrlich!

Alles kann überwunden werden, wenn der Mensch rechtschaffen ist. Ist

er unzüchtig, dient ihm alles zum Anlass, um seiner Fleischeslust zu

frönen. Weibliche Gefühlskälte und Hang zum Nörgeln, Liebe zum Luxus.

All dies kann überwunden werden, ja selbst Krankheit und Reizbarkeit,

wenn man sich in heiliger Weise liebt. Da man sich jedoch nach

einer gewissen Zeit nicht mehr so liebt wie am ersten Tag, betrachtet

man gleich das durchaus Mögliche als unmöglich und wirft eine Frau einfach hinaus auf die Straße

und ins Verderben. („Die Liebe muß in der Ehe erneuert werden.“ – Eine Eingebung an mich)

Wer sie verstößt, begeht Ehebruch, und wer sie nach der Verstoßung

heiratet, begeht Ehebruch. Nur der Tod scheidet die Ehegatten.

Merkt euch dies. Habt ihr eine unglückliche Wahl getroffen, so

tragt die Folgen wie ein Kreuz, lebt als zwei Unglückliche, aber Gerechte,

und lasst es nicht eure Kinder büßen, denn sie sind an allem

unschuldig und leiden am meisten unter diesen unseligen Verhältnissen.

Die Liebe zu den Kindern sollte euch hundert und aberhundert

Mal über alles nachdenken lassen, auch im Fall, dass einer der Ehegatten

sterben sollte. »

f. Aufnahme Maria s in den Himmel

„Wie viele Tage sind wohl vergangen? Es ist schwierig, es mit Sicherheit zu sagen. Nach den Blumen

zu schließen, die den leblosen Körper umkränzen, könnte man glauben, es seien erst einige Stunden

verflossen. Aber wenn man die Ölzweige sieht, auf denen die frischen Blumen liegen und deren Blätter

schon ganz vertrocknet sind, und auch die anderen verwelkten Blumen, die wie Reliquien auf der

Truhe liegen, dann kommt man zu dem Schluss, dass bereits mehrere Tage vergangen sind. Der Körper

Marias jedoch ist noch so wie bei ihrem Heimgang. Der Tod hat keine Spuren auf ihrem Antlitz

und den kleinen Händen hinterlassen. Kein unangenehmer Duft im Zimmer. Im Gegenteil! Ein unbestimmter

Duft von Weihrauch, Lilien, Rosen, Maiglöckchen und Bergkräutern schwebt im Raum.

Johannes, der seit wer weiß wie vielen Tagen schon wacht, ist, von Müdigkeit überwältigt, auf seinem

Hocker eingeschlafen und lehnt mit dem Rücken an der Wand, neben der offenen Tür, die auf die

Terrasse führt. Das Licht der am Boden stehenden Lampe beleuchtet ihn von unten, so dass ich sein

müdes und sehr bleiches Gesicht sehen kann, das nur rings um die Augen vom Weinen gerötet ist. Die

Morgendämmerung muss eben angebrochen sein, denn ihr schwacher

Schein lässt die Terrasse und die das Haus umgebenden Ölbäume erkennen.

Dann wird der Schein heller, fällt durch die Tür, und man sieht

auch die Dinge im Raum deutlicher, die vorher kaum zu unterscheiden

waren, da das Licht des Lämpchens nicht weit genug reicht.

Auf einmal erfüllt ein großes Licht den Raum, ein silbernes, leicht

bläuliches, beinahe phosphoreszierendes Licht, das immer stärker wird

und die Morgenhelle und den Schein der Lampe verblassen lässt. Es

ist dasselbe Licht, das die Höhle von Bethlehem bei der Geburt Gottes

überflutete. Dann erscheinen in diesem paradiesischen Licht Engelsgestalten

– ein noch strahlenderes Licht in dem schon vorhandenen

gewaltigen Licht. Und so wie damals, als die Engel den Hirten erschienen,

entsteht ein Reigen sprühender, farbenprächtiger Funken und

ein leiser, harmonischer, süßer Harfenton, wenn sie ihre Flügel sanft bewegen.

Die Engel umringen die Lagerstatt, neigen sich über sie, heben den reglosen Körper auf und entschweben

mit kräftigem Flügelschlag, der den Harfenklang noch verstärkt, durch eine Öffnung im

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Dach, die sich wunderbarerweise aufgetan hat, wie sich das Grab von

Jesus wunderbarerweise geöffnet hat. Sie nehmen den Leib ihrer Königin

mit, der heilig, aber noch nicht verherrlicht und deshalb dem

Gesetz der Materie unterworfen ist, dem Jesus nicht mehr unterworfen

war, da er bei seiner Auferstehung schon verherrlicht war.

Der von den Flügeln der Engel erzeugte Klang wird stärker und ist nun

mächtig wie ein Orgelakkord. Johannes, der sich, immer noch schlafend,

schon mehrmals auf seinem Hocker bewegt hat, als würden das

helle Licht und der Klang der Engelsflügel ihn stören, wird nun wach

durch diesen mächtigen Akkord und einen starken Luftzug, der durch

das offene Dach und zur Tür hinaus weht, eine Art Wirbel bildet, in

die Decken des nun leeren Bettes und in die Kleider des Johannes

fährt, die Lampe löscht und die Tür mit einem lauten Knall zuschlägt.

Der Apostel sieht sich noch ziemlich verschlafen um, um festzustellen, was geschieht. Er bemerkt

das leere Bett und das offene Dach, fühlt, dass ein Wunder geschehen ist und läuft auf die Terrasse

hinaus. Wie durch eine innere Eingebung oder eine himmlische Aufforderung hebt er den Kopf und

beschattet sich die Augen mit der Hand, damit ihn die aufgehende Sonne nicht blendet.

Und er sieht. Er sieht, wie der noch reglose Leib Marias, die ganz einer Schlafenden gleicht, von

der Engelschar immer höher hinaufgetragen wird. Wie zum letzten Gruß flattert ein Zipfel des Mantels

und des Schleiers im durch den raschen Aufstieg oder die Flügel der Engel entstandenen Wind.

Und die Blumen, die Johannes rings um den Leib Marias gelegt und wieder erneuert hat und die

gewiss in den Falten des Gewandes hängen geblieben sind, regnen

auf die Terrasse und auf die Erde des Gethsemane, während

das mächtige Hosanna der Engelschar sich immer weiter entfernt

und immer leiser wird.

Johannes schaut immer noch dem Leib nach, der zum Himmel

auffährt. Und durch ein ihm von Gott gewährtes Wunder – um ihn

zu trösten und ihn für seine Liebe zur Adoptivmutter zu belohnen

– sieht er sehr genau, dass Maria, nun umhüllt von den Strahlen

der aufgegangenen Sonne, aus der Ekstase, die die Seele vom

Leib getrennt hatte, ins Leben zurückkehrt, sich aufrichtet und nun auch die Eigenschaften eines

schon verherrlichten Leibes besitzt.

Johannes schaut und schaut. Das Wunder, das Gott ihm gewährt, verleiht ihm die Fähigkeit, entgegen

allen natürlichen Gesetzen zu sehen, wie Maria jetzt rasch zum Himmel aufsteigt, umgeben,

aber nicht mehr getragen von den jubilierenden Engeln. Und Johannes ist verzückt von dieser Vision,

die keine menschliche Feder, kein menschliches Wort, kein Kunstwerk jemals beschreiben oder

darstellen kann, da sie unbeschreiblich schön ist.

Johannes, immer noch auf das Mäuerchen der Terrasse gestützt, schaut und betrachtet diese immer

höher hinaufschwebende, herrliche, leuchtende göttliche Gestalt – denn das darf man Maria wohl

nennen, die Gott einzigartig erschaffen hat und unbefleckt wollte, damit sie das fleischgewordene

Wort in sich trage. Und ein letztes, größtes Wunder gewährt der Gott der Liebe diesem seinem vollkommen

Liebenden: das Wunder, die Begegnung der heiligsten Mutter mit ihrem heiligsten Sohn

zu sehen, der herrlich und strahlend in unbeschreiblicher Schönheit rasch vom Himmel herabkommt,

der Mutter entgegen, und sie ans Herz drückt, worauf er mit ihr, beide strahlender als zwei

leuchtende Sterne, dorthin zurückkehrt, von wo er gekommen ist. Nun sieht Johannes nichts mehr.“

http://kath-zdw.ch/maria/Monsignore_Ottavio.html

Auch als pdf zu lesen

 

In diesem Zusammenhang lege ich dir sehr ans Herz auch in dieser Seite zu lesen:

Die Warnung - Seelenschau (ist für diese Zeit vorausgesagt)

Die Warnung - einfach erklärt - was - warum

 

Lieber Vater, bitte hilf uns in den kommenden Zeiten, Du verlässt uns nicht, Du bleibst bei uns. Gib uns einen starken Glauben, eine starke Hoffnung und eine große, vertrauende Liebe zu Dir, dem gütigen, liebenden Vater. Amen.

 

Weiterführende Themen: 

Nahtoderlebnisse / Garabandal  / Die Sterbestunde  Die Warnung

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