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Gedicht

Weltende

Weltgericht


Ein Gedicht über das sichere Weltende und Weltgericht. Jesus hat öfters gesagt, wir sollten bereit sein, denn wir kennen weder den Tag noch die Stunde. Jeder Tag, an dem wir nicht geliebt haben, ist ein verlorener Tag!
ZM (1968)


 



Weltende und Weltgericht

von Anna Krankenedl, Graz


Ein Weltgericht wird es einst geben,

so wahr wie wir auf Erden leben,

so wahr Gott Sohn, Herr Jesu Christ,

für uns am Kreuz verblutet ist;

so wahr wird Er einst wiederkommen

mit grosser Kraft und Herrlichkeit,

zu scheiden Böse von den Frommen

für eine ganze Ewigkeit.


Dass dieser Morgen einstens tagt,

hat Christus selbst vorhergesagt.

Propheten, falsche, sich erheben,

um sich für Christus auszugeben.

Es werden kommen Himmelszeichen;

Gestirne treten aus den Bahnen,

dass alle Völker jäh erbleichen,

die schreckerfüllt das Ende ahnen.


Vom Himmel werden Sterne fallen,

Blitze zucken, Donner hallen;

der Mond wird seinen Schein nicht

ge-die

ganze Erde rings erbeben.

(ben,

Winde werden heulend sausen,

Weltenmeere zischend sieden,

sturmgepeitschte Wogen brausen,

dergleichen nie geschah hienieden.


Berge werden stürzend krachen;

stolze Häuser werden fallen,

aufgezehrt vom Feuerrachen,

Hilferufe laut erschallen.

Feuer fällt vom Firmamente;

toben werden

Elemente.

Ja, alle Kräfte der Natur

verlassen die gewohnte Spur.


Verwirrung, Schrecken, ringsumher,

dass alles fliehet kreuz und quer.

Ach, Trübsal herrscht an jenen Tagen,

dass selbst Gerechte fast verzagen.

Da bei dem Jammer hier auf Erden

auch der Gerechten grosse Zahl

nimmer könnte selig werden,

wird abgekürzt die Zeit der Qual.


Und Jesus Christus wird erscheinen

als Richter auf dem Wolkenthron,

zum Schreck der Bösen, Trost den Reinen

Maria weilt bei ihrem Sohn.

Die Mutter Christi, unsres Herrn,

als hohe Himmelskönigin

wird wie ein wunderbarer Stern

nach allen Seiten strahlen hin.


Das heilge Kreuz als Siegeszeichen

wird funkeln, leuchten, ohnegleichen,

dass alle die es glänzen sehn,

vor Furcht verschmachten, fast vergehn.

Und schuldbewusst, mit fahlen Wangen

blickt auf das Kreuz die böse Schar,

woran der Herr im Tod gehangen,

zu retten, was verloren war.


Als Weckruf wird Posaunenschall

durch alle Gräber furchtbar dringen,

erschreckend laut ihr Widerhall

am ganzen Erdenrund erklingen.

Aus allen Gräbern werden kommen

hervor die Bösen und die Frommen.

Die winzigsten Stäubchen als Menschen

um hin vor den Richter der (erstehn,

der Welten zu gehn.


"Sei mir gegrüsst", die Guten sagen,

die ihren Leib voll Schönheit schaun;

die Bösen aber, die nicht wagen,

ihn anzusehn, erfasst ein Graun;

denn jeder ihrer Leiber trägt

des Lasters Schandmal eingeprägt.

0, das Gewissen wird zur Pein

so manchem argen Bösewicht,

dass er zermalmet möchte sein,

als hin vors strenge Weltgericht.


Und Christus wird den Engeln winken,

zu Seiner Rechten und zur Linken

aufzustelln die Menschenmassen,

zum Lieben, — und zum ew'gen Hassen.

0, welcher Jubel zwischen Jenen

in dieser grossen ernsten Stunde,

die sich nun sehn mit Freudentränen;

geheilt ist jede Trennungswunde.


0, welch ein Bild; zur linken Seite

steht händeringend Satans Beute.

Wie furchtbar ist das Wiedersehn

bei denen, die verloren gehn!

Die sich geliebt, gehasst hienieden,

von Engelshänden nun geschieden.


Wer andre unterdrückt, geknechtet,

verleumdet schwer und auch entrechtet

und er's gebüsst auf Erden nicht,

mit dem geht Gott streng ins Gericht.

Wo selbst die Guten kaum bestehn,

wie wird's den Übeltätern gehn?


Jetzt wird der Vorhang weggezogen

von langverhüllter, böser Tat;

wer seinen Nächsten hat betrogen,

hier weiss er sich mehr keinen Rat.

Geheimstes wird jetzt abgelesen,

sei's auch verborgen lang gewesen.

Hier gibt es mehr kein Irreführen;

hier herrschet nur Gerechtigkeit,

des Richters Aug' durchforscht die Nie-

und Zeugen stehen rings bereit. (ren,


Sie stehn vor Dem, — der sie erschaffen,

Der alles sah, was sie verschuldet,

entblösst von ihrer Lügen Waffen,

Der nicht den Hauch des Unrechts

dul-Zu

denen links, die nie im Leben (det.

um ihrer Seele Sorg' getragen

und auf Vergeltung nichts gegeben,

wird Jesus Christus strenge sagen:


"Was habt ihr nun von Mord und Streit,

von Hass und Unversöhnlichkeit,

von Unzucht, Bosheit, Neid und Gier;

nun steht ihr als Verworfne hier.

Ihr habt gedient nur eurem Leib,

nach eitler Weltlust nur getrachtet;

ihr liebtet flotten Zeitvertreib,

habt mein Gesetz verlacht, verachtet."


"Was hab' ich nicht für euch getan,

dass ihr erwacht aus eurem Wahn!

Ich löste eure Sündenketten

und stieg ans Kreuz, um euch zu retten.

Ich liess euch warnen oft im Leben,

dass ihr nicht ewig geht verloren,

den schlechten Wandel aufzugeben;

man predigte nur tauben Ohren."


"Als Guter Hirt ging Ich euch nach

gar oft, um liebend euch zu suchen.

Ich erntete nur Hohn und Schmach; —

es war umsonst; jetzt mögt ihr fluchen.

Ihr liesset euch den heilgen Glauben

durch schlechte Freunde gerne rauben,

habt meine Diener abgewiesen,

die Ich gesandt; nun müsst ihr's büssen."


Ihr habt gelebt in Lug und Trug;

ihr bliebt verstockt und bliebt verdorben;

ja, kein Gewinn war euch genug

und seid in schwerer Sünd' gestorben.

Und dennoch hab Ich euch geliebt,

obwohl ihr Mich nur stets betrübt!

Ich trug euch an all' Meine Gnaden;

ihr nahmt sie nicht, zu eurem Schaden.

Verriegelt ist das Tor der Zeit;

ihr wolltet ja verloren sein;

geht ein zur Qual der Ewigkeit;

nehmt hin den Lohn, — die Feuerspein!"


Und schüchtern stammeln nun die Knecht:

"Ja, Herr, dein Urteil ist gerecht."

"Hinweg von Mir, ihr Bösen, Schlechten",

und wendet sich zu den Gerechten.

Erfreut an diesem schönen Bilde

neigt Er sein Antlitz ihnen zu;

mit einem Blick so wundermilde

spricht Er voll himmlisch-heil'ger Ruh:

"War hungrig; ihr habt Mich gespeiset,

war durstig; ihr habt Mich getränkt,

beherbergt, wenn Ich gereiset,

Mich Nackten mit Kleidern beschenkt."

"Wann hätten, o Herr, wir gesehen

Dich hungrig, als Gast Dich erkannt,

Dich jemals mit Speisen versehen

und Dir geschenkt ein Gewand?"


"Was ihr in euerem Leben

habt Meinen Brüdern gegeben,

das habet ihr Mir getan,

von einem Trunk Wasser an.

Seid Mir gesegnet, ihr Getreuen

und nehmet in Besitz das Reich;

ihr sollt für ewig euch erfreuen",

spricht Jesus Christus sanft und weich.


"Ihr habt das Kreuz mir nachgetragen

nach steilen Höhn auf Golgotha,

und habt gelitten ohn' Verzagen;

nun ist der Ostermorgen da!"

Ein unbeschreiblicher Jubelchor

dringt brausend nun zum Herrn empor

samt allen heil'gen Engelschören,

wie nie auf Erden war zu hören.


In Seiner Gottheit Strahlenkleide

blickt auf die auserwählten Scharen

der Herr dann lächelnd, voll der Freude,

die Seine treuen Diener waren.

Ein Einzug wird gehalten werden

der sel'gen

Reihen hold und traut,

zum Himmelstor, wie nie auf Erden

so Herrliches ein Aug' geschaut.


Den ungezählten Legionen

der Engel schliessen sich dann an,

die Heil'gen all' in Prozessionen,

mit Jesus Christus dort voran.

Der Gottesmutter Lichtgestalt,

von ihres Sohnes Glanz umflossen,

schwebt hin, vom Glorienschein um-

wer hätt' solch Anblick je

(strahlt,

genossen?

In duftender Klarheit, wie Blumen so

der Seligen Leiber sind anzusehn. (schön,

So schweben im verklärten Schimmer

die Guten ins verheissne Land,

zur ew'gen Freude

nun für immer,

die Siegespalme in der Hand.

Sie folgen all' dem Gotteslamme,

das sie erlöst am Kreuzesstamme

in den geschmückten Himmelssaal,

zu halten ew'ges Hochzeitsmahl.


All die Verdammten müssen sehen,

die fluchend blieben dort zurück,

wie Jene, ach, zur Freude gehen,

mit ganz verstörtem, wilden Blick.

Der grosse Spender alles Lebens

verschwand; – Er litt für sie vergebens!


"Weil wir gegeizt, nach Geld gestrebt,

stets glaubenslos und flott gelebt;

weil wir geübt nie ein Erbarmen,

kein Mitleid hatten mit den Armen;

weil wir dem Nächsten nicht vergaben,

den Hass vermehrten und die Wut;

weil Feindschaft wir gestiftet haben,

soll'n brennen wir in ew'ger Glut.


0, hätten wir die Schuld bereut",

so rufet der verworfne Haufen,

"als wir noch lebten in der Zeit"

und jammernd sich die Haare raufen.


Der Boden jäh beginnt zu schwinden;

auf tut sich da ein Feuerschlund,

der sie verschlingt – und sie sich finden

in bodenlosem Höllengrund,

den böse Geister ganz erfüllen

und laut vor Schmerz wie Tiere brüllen.


Geschlossen ist das Himmelstor,

an das sie schauten noch empor.

"Was haben, Toren, wir getan;

für uns ist alles jetzt vorbei";

sie stieren sich verzweifelt an

und brechen aus in Raserei.


Hier sind sie nun, die sie belogen

und um ihr ew'ges Glück betrogen!

"Für ein paar Jahre Lustbarkeit,

für eine Handvoll Sündengeld,

was wir auf Erden nie bereut,

ein solches Los uns zu jetzt fällt.

Weil wir der Kirche nicht geglaubt;

weil manche Unschuld wir geraubt;

weil wir gemordet zornentbrannt,

sind wir für ewig jetzt verdammt."


"0, diese Qualen, diese Flammen;

an uns verloren Gottes Huld;

mit allen Teufeln nun zusammen,

aus eigner Schuld, aus eigner Schuld!"

Kein Gottesherz zu dem man fleht;

sie haben es erkannt zu spät.

Zu heulen nun in höchster Pein,

jetzt ewiglich verurteilt sein!

0 Schmerzen, die kein Mund nicht nennt,

und nie mehr möglich, zu entweichen;

wie das Gewissen folternd brennt;

o Marterqualen ohnegleichen!


Sie hatten einst verlacht, verhöhnt,

die Christus glorreich hat gekrönt.

Auch sie hat einst der Herr berufen,

an Seines Gottesthrones Stufen.

Sie, – die beharrlich einst verschmäht

die Gnade der Barmherzigkeit,

an ihnen in Erfüllung geht

das Urteil der Gerechtigkeit.


Willst stehen du zur rechten Seite,

hüst' dich zur Umkehr, Freund, schon heu-

Sag nicht, zum Beichten sei's noch Zeit, (te

dass dich's nicht ewig bitter reut;

kennst du den Tag, wo du musst sterben?

Stürz dich nicht selber ins Verderben.

So Mancher, der noch heut gelacht,

ist morgens nimmermehr erwacht.

Verzeih dem Nächsten, zürn ihm nicht;

denk an das Letzte Weltgericht.

Mach frei dich von der Sünde Bande,

dass nicht an deinem Grabesrande,

wo keine Gnadensonn' mehr scheint,

man als "verloren" dich beweint.


Nur Christi Kreuz führt hin zum Licht;

ein andrer Weg bestehet nicht.

Wer büssend seine Schuld bereut,

an dem übt Gott Barmherzigkeit.    

 

Weiterführende Themen: 

Vergeben  Leid-Verletzung  / Rettung aus der Esoterik  /

 

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