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Von Jesus

aus der Esoterik gerettet

-


Dieses Zeugnis ist mein persönlicher Dank an meinen Retter und Herrn Jesus Christus, der mich aus der Verirrung in die Esoterik gerettet hat und mich aus den Fängen des Teufels befreite. Als gläubige Katholikin suchte ich für mich und meine Familie Heilung durch esoterische Heilmethoden und geriet dadurch in große Gefahr.
Voller Freude und Dankbarkeit bezeuge ich Gottes wunderbare Allmacht, Barmherzigkeit und Liebe in meinem Leben und die Gnade einer tiefen Bekehrung, die Er mir im Jahr 2004 schenkte.
(Zeugnis über die Gefahren der esoterischen Heilmethoden von © Copyright Martina Schmilewski / 2012)


 

Mein Weg in die Esoterik

1991-2000

1991 bin ich zum ersten Mal mit der Esoterik in Kontakt gekommen. Bis zu diesem Zeitpunkt hatte ich niemals zuvor etwas mit esoterischen Praktiken zu tun gehabt. Auch war mir der Begriff „Esoterik“ völlig unbekannt. Mit meinem Ehemann und unseren beiden Söhnen führte ich bis dahin ein völlig normales, unauffälliges Familienleben.

Unser zweijähriger Sohn und ich waren damals an Neurodermitis erkrankt. Wir wollten keine langwierige, nebenwirkungsreiche Kortisonbehandlung, und so gingen wir, auf Empfehlung von Bekannten, zu einer Heilerin. Diese Heilerin hatte bereits anderen Personen erfolgreich bei verschiedenen Krankheiten geholfen, und ich erhoffte nun auch für meinen kleinen Sohn und für mich eine sanfte und schnelle Heilung. Da sich unsere Neurodermitis immer mehr verschlimmerte, ließ ich uns mit den Heilfähigkeiten dieser Frau behandeln, ohne mir vorher die Zeit zu nehmen, mich kritisch damit auseinander zu setzen oder diese Form der Heilbehandlung zu hinterfragen. Die Heilerin heilte uns
dann mit einer angeblich göttlichen Kraft, die durch ihre Hände floss. Die Neurodermitis ging tatsächlich weg, gleichzeitig lernte ich aber durch die Heilerin das esoterische Weltbild kennen.

Dies fiel in einen Zeitabschnitt meines Lebens, in dem ich schon längere Zeit kein authentisches katholisches Leben mehr führte. Die Kinder waren klein, mit meinem evangelischen Ehemann konnte ich kein gemeinsames aktives katholisches Glaubensleben führen, und ich war viel zu viel mit weltlichen Dingen beschäftigt, die ich für so wichtig hielt. Meine alltäglichen Pflichten und Aufgaben nahmen meine ganze Zeit in Anspruch. Die Folge davon war, dass ich mein Glaubensleben stark vernachlässigte und immer lauer wurde. Ich ging nicht mehr regelmäßig zur Heiligen Messe, das Gebet wurde immer seltener, gebeichtet hatte ich schon viele Jahre nicht mehr, und in der Bibel las ich auch nicht. Als Entschuldigung vertrat ich die moderne Meinung, man könne auch ohne Kirche gläubig sein.

Ich hatte mir ernsthaft vorgenommen, mich später wieder um mein Glaubensleben zu kümmern, wenn ich mehr Zeit haben würde.

Dass es den Teufel als reale Person geben sollte, der die Menschen verführen und ihnen schaden will, das glaubte ich zu diesem Zeitpunkt nicht. Ich rechnete damals nicht mit der realen Existenz des Teufels als ein personales Geistwesen, denn als moderner, aufgeklärter Mensch war das „Böse“ für mich eher psychologisch und symbolhaft erklärbar.

Die Heilerin, die wir dann wegen unserer Neurodermitis aufsuchten, war eine sehr sympathische Frau. Viele Wochen gingen wir regelmäßig zu den Behandlungsterminen, die sehr erfolgreich waren. Neben den Heilbehandlungen führte die Heilerin mit mir lange Gespräche, in denen sie häufig über ihre Gottesvorstellung, über die Ursachen von Krankheiten und Leid und über das esoterische Weltbild sprach. Ich ließ mich bereitwillig auf diese Gespräche ein, denn die Frage nach dem Leid in der Welt beschäftigte mich bereits intensiv seit meiner Jugendzeit, und ich hatte bisher noch keine für mich befriedigende Antwort auf diese Frage gefunden.

Fasziniert durch die wunderbare Heilung unserer Neurodermitis und aus mangelhafter Kenntnis der Heiligen Schrift, glaubte ich der Heilerin ihre esoterischen Erklärungen für Leid und Krankheiten. So fand ich esoterisches Heilen absolut plausibel, denn ich sah ja auch die erfolgreiche Behandlung. Ich kam in Berührung mit der fernöstlichen Heilslehre von Energien und Schwingungen, Energieblockaden und Karma als Ursache von Krankheiten. Zum ersten Mal hörte ich bei der Heilerin davon, dass manche chronischen Krankheiten und Schicksalsschläge sogar die Folge von Fehlverhalten aus früheren Leben sein können, wie es in der Lehre von der Wiedergeburt gelehrt wird.

Obwohl ich immer einen stabilen katholischen Glauben hatte und anfangs diese neue Sichtweise ablehnte, lösten sich in mir mehr und mehr meine inneren Sperren. Mit jedem Behandlungstermin wurde ich offener für dieses esoterische Denken. Überzeugt durch die neuen Erfahrungen bei der Heilerin, bastelte ich mir nun ein eigenes Weltbild und machte mir meine „eigene Religion“. Ohne Probleme kombinierte ich die katholische Lehre mit dem fernöstlichen Weltbild von Energien, Karma und Wiedergeburt. Heute kann ich überhaupt nicht mehr verstehen, wie es mir möglich war, diese absolut entgegengesetzten Religionen zu vereinbaren. Durch die esoterische Heilbehandlung war ich unbemerkt blind geworden für die Wahrheit und erkannte meine Blindheit nicht. Die Behandlung war abgeschlossen, unsere Neurodermitis geheilt, aber mein katholischer Glaube war nun mit esoterischem Gedankengut durchsetzt.

Die zweite Erfahrung mit weiteren Formen esoterischen Heilens ließ auch nicht lange auf sich warten. Was ich bei der Heilerin erfahren hatte, wurde dadurch bestätigt und ergänzt. Unser Kinderarzt hatte die Homöopathie entdeckt und behandelte die Kinder von nun an meist homöopathisch oder mit anthroposophischer Medizin, mit sehr guten Heilerfolgen.

Unser neuer Hausarzt war praktischer Arzt und gleichzeitig Homöopath. Selbst unser HNO-Arzt behandelte eine chronische Ohrvereiterung in unserer Familie in nur wenigen Tagen erfolgreich homöopathisch, bei der vorher verschiedene langwierige Antibiotika-Behandlungen versagten. Die Homöopathie wurde für mich durch diese positiven Erfahrungen zu einer neuen, empfehlenswerten Heilmethode.

Viele Menschen, die ich sehr schätzte, gute Freunde, darunter katholische und evangelische Christen, beschäftigten sich plötzlich mit diversen esoterischen Heilmethoden und Praktiken. In meinem Umfeld wurde Esoterik und alternative Medizin immer beliebter und selbstverständlicher. So wurde nun mein selbstgebasteltes christlich-esoterisches Weltbild ergänzt durch die praktische Anwendung esoterischer Heilmethoden, die leider auch noch halfen.

Ich fing an, mich immer mehr mit der Esoterik auseinander zu setzen. Es entstand für mich der Eindruck, dass diese Weltanschauung – ganz speziell auf die esoterischen Heilmethoden bezogen – alte Traditionen ablöst und etwas wirklich Wertvolles für die Menschheit sei.

Angetrieben durch die Erfahrungen bei der Heilerin, durch die sichtbaren Heilerfolge der Ärzte und auch durch das Positive, das ich von anderen über esoterisches Heilen hörte, wollte ich nun genau wissen, worauf sich die esoterische Lehre und die Wirkung ihrer Heilmethoden begründet. Ich mag keine Oberflächlichkeiten und habe die Neigung, alles genau zu analysieren. Daher besorgte ich mir Bücher zu diversen esoterischen Themen und nahm teil an einigen Veranstaltungen medial begabter Menschen, die ihre Dienste anboten. So habe ich meine Aura analysieren und ein Seelenbild von mir erstellen lassen. Es übte schon eine gewisse Faszination aus, was man dort erleben konnte.

Durch das Lesen der esoterischen Bücher geriet ich dann immer tiefer in das esoterische Denken hinein. Ich suchte nun in den Buchläden nach immer neuen esoterischen Büchern und Inspirationen, und ich investierte viel Zeit und Geld, um meine „spirituelle Neugier“ zu befriedigen. Gelobt sei Gott, denn allein durch Seine Gnade wollte ich – trotz meines neuen, vielfältigen esoterischen Wissens – ganz bewusst Christ bleiben und konnte nicht alle Aspekte der fernöstlich-esoterischen Lehre annehmen. Das unpersönliche, kosmische Gottesbild der Esoterik lehnte ich innerlich zutiefst ab.

Allerdings glaubte ich ohne Probleme und mit einer mir heute völlig unverständlichen unkritischen Offenheit alles, was mit esoterischen Heilmethoden zu tun hatte. Auch glaubte ich den esoterischen Erklärungsversuchen für Krankheiten und Leid (gestörtes Energiegleichgewicht, Blockaden, Karma, Wiedergeburtslehre). Ich meinte, in der fernöstlichen Theorie des Karma, nun endlich eine befriedigende Antwort auf die Frage nach dem Leid gefunden zu haben, die mich schon so lange beschäftigte. So wurde ich ein Christ mit esoterischen Elementen im Denken und Handeln.

Ich kam vom einzigen Weg des Heiles ab, das allein in Jesus Christus liegt, und ich konnte die heilsbringende Bedeutung des Evangeliums und des Erlösungswerkes unseres Herrn Jesus Christus nicht mehr klar erkennen.

Das ist ja auch einer der Fallstricke dieser Irrlehre. In der Esoterik gibt es keine festen Dogmen und keine einheitlichen Glaubensregeln. Alle religiösen Elemente verschiedener Kulturen und Religionen passen scheinbar zusammen und dürfen nach eigenem Ermessen kombiniert werden. Es ist angeblich kein Problem, dabei Christ zu bleiben. Die esoterische Literatur benutzt sogar sehr viele Begriffe des Christentums. So kann ein Christ diese Irrlehre nicht so schnell erkennen. Das Einlassen auf esoterisches Heilen öffnet meist die Tür für esoterisches Denken.

Ziel des Teufels ist es, den Menschen unbemerkt immer weiter von Jesus zu entfernen. Im Menschen soll die Erkenntnis geweckt werden, dass er selbst das Göttliche vollkommen in sich trägt (=selbst Gott ist) und durch eigene Anstrengungen zur Vollkommenheit gelangt. Das ist Selbsterlösung! Der Mensch soll das Bewusstsein erlangen, sich auf seine eigenen „göttlichen Fähigkeiten“ zu verlassen, um heil, gesund und erlöst zu sein. Dies kann er mit Hilfe esoterischer Heilmethoden und Techniken erreichen; durch Yoga und fernöstliche Meditation. An die Stelle unseres Dreifaltigen Gottes, zu dem jedes Gotteskind eine persönliche und liebevolle Beziehung haben kann, setzt die Esoterik ein unpersönliches, kosmisches Gottesbild, das auch „kosmische“ oder „universelle“ Lebenskraft genannt wird.

Es wird behauptet, dass aus der Unendlichkeit des Kosmos angeblich eine universelle Lebensenergie ausströmen soll, die alles durchdringt, alles erhält und mit der man im Einklang sein muss, um gesund und glücklich zu sein. Dieses „Einswerden“ mit dem Kosmos wird in der Esoterik als höchstes Lebensziel erklärt. Man benötigt in der Regel viele Leben zur Erreichung dieses Zieles. Das Geschöpf ist unabhängig vom Schöpfer, der Mensch braucht keinen Erlöser mehr; keine Vergebung, keine Gnade und kein persönliches Gebet. Statt Erlösung durch Jesus Christus, erlöst der Mensch sich selbst. Der Plan des Teufels ist, die Menschen so zu verführen, dass sie Gott nicht mehr die Ehre geben, sondern sich selbst erhöhen. Die persönliche Gottesbeziehung soll zerstört werden. Die Sünde und die Gebote Gottes sollen ihre Bedeutung verlieren, und das Erlösungswerk unseres Herrn Jesus Christus soll aus dem Bewusstsein der Menschen ausgelöscht werden!

Der Verführer wusste, dass er mich nicht von meinem Glauben an den Vater im Himmel, von Jesus Christus und dem Heiligen Geist wegziehen konnte, weil Gott mir die Gnade gewährte, ganz stark an meiner persönlichen Gottesbeziehung festzuhalten. Der Teufel benutzte aber meine Schwächen und meine große Bereitschaft, mich auf alternative, esoterische Heilmethoden einzulassen, um mich tief in seine Fallen und in die Irre zu führen.

Bevor ich meine weitere Verirrung in die Esoterik und auch meine Befreiung daraus aufzeige, möchte ich noch etwas Wichtiges erwähnen. Durch eine Begebenheit auf dem Katholikentag im Jahr 2000, hatte ich ein tiefes Erlebnis, das mein Herz stark für Jesus öffnete. Von diesem Zeitpunkt an wollte ich Jesus wirklich lieben lernen. Ich bat Jesus viele Wochen inständig, Er möge mich lehren, nichts und niemanden tiefer zu lieben als Ihn allein.

Ich meinte das absolut ernst, trotz meiner Verstrickung in die Esoterik. Obwohl dies ein Zeugnis über die Gefahren der Esoterik sein soll, ist diese Herzensbitte an Jesus wichtig für alles Weitere, was in meinem Leben passiert ist. Für mich ist es die Erklärung dafür, warum ich so offen war für die Dinge, die dann später geschahen, und warum ich so beschützt wurde in der großen Gefahr, in die ich durch meine eigene Schuld geriet. Auch hier hat der Böse meine Sehnsucht nach Jesus ausgenutzt, um mich in eine Falle zu locken. Er tarnte sich als Engel des Lichtes, um mich zu täuschen. Unser allmächtiger und barmherziger Gott hat aber in Seiner unendlichen Liebe alle bösen Pläne vereitelt. Allein die Gnade Gottes hat mich davor bewahrt, das ewige Leben zu verlieren.

Esoterische Heilmethoden in christlicher Tarnung

2000/2001

Im Dezember 2000 hörte ich in unserer Stadt von einer neuen Heilpraktikerin, die über besondere Heilfähigkeiten verfügen sollte. Durch die positiven Erfahrungen mit der Heilerin (1991) bei unserer Neurodermitis, wollte ich meine Allergie von dieser Heilpraktikerin behandeln lassen.

Die Heilpraktikerin machte einen seriösen Eindruck. Sie war eine sympathische, bodenständige Frau und evangelische Christin. Ich fasste gleich Vertrauen zu ihr. Ihre Behandlungsmethoden deckten ein weites esoterisches Spektrum ab: Homöopathie, Schüßler-Salze, Bachblüten, Antlitzdiagnose, Elektroakupunktur, Energiearbeit, Reiki, Heilsteine, Besprechen von Krankheiten und diverse weitere esoterische Heilmethoden. Bei der Heilpraktikerin begegnete mir nun auch wieder diese Vermischung aus fernöstlichem, esoterischem Denken, verbunden mit vertrauten christlichen Elementen, was ich mittlerweile als „normal“ empfand.

Diese Heilpraktikerin hatte große Heilerfolge, denn sie besaß mediale Heilfähigkeiten. Sie sprach ganz offen darüber, dass sie mit Engeln geistig in Kontakt stand, die ihr beim Heilen halfen. Sie nannte sie ihre „geistigen Helfer“. Außerdem pendelte sie alle Therapien und Heilmittel aus, mit schnellen und sichtbaren Heilerfolgen. Das Pendeln und den geistigen Verkehr mit den Engeln erklärte sie mir als Gabe Gottes, die ihr für das Heilen von Gott gegeben worden wäre.

Für mich waren das völlig neue Erfahrungen. Die Heilpraktikerin sprach oft von ihrem Glauben an Gott, ich sah ihre Bibel, und sie hatte sogar eine Jesus-Statue in ihrem Behandlungsraum. Geblendet durch den christlichen Anschein dieser Frau, durch die sichtbaren Heilerfolge, sowie durch meine eigene positive Akzeptanz esoterisch-fernöstlichen Gedankengutes, ließ ich mich und meine Familie von ihr behandeln. Erst viel zu spät merkte ich, dass ich mich bei dieser Heilpraktikerin auf okkultem Gebiet befand, denn ihre medialen Heilfähigkeiten wurden in Wirklichkeit von Finsternismächten hervorgerufen. In meiner Unerfahrenheit hatte ich aber keinen Zweifel an ihren angeblich „göttlichen Heilungsgaben“, genau wie bei der Heilerin, die 1991 unsere Neurodermitis heilte. Damals glaubte ich: Alles, was heilt, müsse gut sein und immer von Gott kommen, denn ich wusste zu diesem Zeitpunkt nicht, dass auch der Teufel Heilungen vortäuschen kann.

Es handelt sich dabei immer um Scheinheilungen, bei denen die ursprünglichen Krankheiten oder Probleme zwar „geheilt“ erscheinen, in Wirklichkeit aber nur auf andere Bereiche verschoben werden. So verschwindet der körperliche Schmerz oder die Neurodermitis nach der okkult-esoterischen Behandlung; dafür bekommt der Mensch einige Zeit später, manchmal erst nach Jahren, neue Probleme, die nicht nur den Körper, sondern auch die Seele und den Geist betreffen können. Als Folge davon treten dann oft neue körperliche Krankheiten auf, aber auch psychische Probleme, Ängste, Alpträume, Aggressionen, Streit, menschliche Beziehungsstörungen und sogar Störungen in der Gottesbeziehung: Blockaden beim Beten, plötzliche Abneigung gegenüber göttlichen Dingen. Der Teufel tarnt seine zerstörerischen Absichten unbemerkt in den angeblich „sanften“ esoterischen Heilmethoden. Er täuscht und belügt die Menschen mit vorgespiegelten Heilungen, damit sie sich darauf einlassen und er so Macht über sie bekommt; immer mit dem Ziel, den Seelen zu schaden.

Ich ahnte damals von der Gefährlichkeit der esoterischen Heilmethoden nichts. Getäuscht und begeistert von den scheinbaren Heilungen, ließ ich mich zu diesem Zeitpunkt sogar gern darauf ein, was ich aber später bitter bereute.

Statt zu Ärzten, gingen wir mit unseren Krankheiten nun meistens zu dieser Heilpraktikerin. Bei meinem ältesten Sohn traten plötzlich unerklärliche Kopfschmerzen auf, die wir von ihr behandeln ließen. Nach einigen Behandlungsterminen drückte mir die Heilpraktikerin dann ganz spontan und unerwartet ein Pendel in die Hand mit der Begründung, nun müsse ich pendeln lernen. Sie sagte, sie wollte eine Babypause einlegen und ihre Praxis für ein Vierteljahr schließen.

Damit die so erfolgreich begonnene Behandlung meines Sohnes nicht abgebrochen werden musste, sollte ich während ihrer Abwesenheit die Dauer der Einnahme eines sehr hoch potenzierten homöopathischen Mittels selber auspendeln. Diese homöopathische Hochpotenz durfte keinen Tag länger als nötig eingenommen werden, da sonst negative Nebenwirkungen als Reaktionen hätten auftreten können.

Ich wollte das Pendel nicht nehmen! In mir verspürte ich eine starke Abneigung, selbst zu pendeln. Die Heilpraktikerin versuchte, mir alle Bedenken und Widerstände zu nehmen. Sie erklärte mir, Pendeln sei absolut harmlos und überhaupt nichts Besonderes. Es sei in der Regel nur der Kontakt mit dem eigenen Unterbewusstsein, das angeblich auf diese Weise anzeige, was der Körper bzw. die Seele brauche.

Ich glaubte der Heilpraktikerin ihre Erklärungen. Zudem musste ich nun eine schnelle Entscheidung treffen, da sie nur noch wenige Tage erreichbar war. Entweder half ich meinem Sohn durch das Auspendeln der bisher wirksamen Heilmittel oder die teure Behandlung hätte nicht zu Ende geführt werden können. Leider traf ich in dieser Situation eine falsche, folgenschwere Entscheidung. Obwohl sich alles in mir sträubte, nahm ich das Pendel schließlich doch zur Hand.

Damit hatte ich freiwillig einen großen Schritt in die Hände Satans getan, ohne es zu merken. Unbewusst hatte ich, allein durch das Annehmen des Pendels, nun dem Bösen eine Einverständniserklärung gegeben, durch mich wirken zu dürfen. Im Vertrauen auf die Erklärungen der Heilpraktikerin ahnte ich davon allerdings nichts. Dass okkulte Kräfte, nämlich Dämonen, hinter dem Pendelausschlag stehen, wusste ich damals nicht. Nun ging alles ganz schnell. Plötzlich bekam ich mediale Fähigkeiten. Sie waren einfach da!

Mediale Fähigkeiten

2001-2003

Ich führte also die Heilbehandlung meines Sohnes zu Ende, genau wie die Heilpraktikerin es mir vorher erklärt hatte. Mein Sohn wurde vollständig von seinen Kopfschmerzen befreit. Meine Abneigung gegen das Pendeln verschwand dadurch völlig. Da Pendeln ja angeblich harmlos sein sollte, benutzte ich das Pendel weiterhin in meinem Alltag. Anfangs pendelte ich Medikamente, Lebensmittel und alles Mögliche aus. Mich faszinierte, wie man auf diese Weise mit dem Unterbewusstsein in Kontakt kommen konnte. Durch gewisse Fragen, die ich stellte, und durch die Antworten, die ich erhielt, hatte ich aber bald den Verdacht, dass es nicht nur das Unterbewusstsein sein könne, das den Pendelausschlag verursachte. Dann erreichte das Pendeln eine neue Qualität. Ich konnte plötzlich über Buchstaben pendeln und so entstanden ganze Sätze mit sinnvollem Inhalt über mein Leben. Meine Handinnenflächen schmerzten nun öfters, besonders in der Nacht.

Sehr bald bekam ich eine weitere mediale Fähigkeit. Meine rechte Hand wurde von warmen Wellen durchströmt und kribbelte in ungewöhnlicher Weise. Ich ahnte, dass meine Hand automatisch schreiben würde, wenn ich es zuließe, denn ich hatte von dieser medialen Gabe in esoterischen Büchern gelesen. Sie wird dort Automatisches Schreiben genannt. Beim Automatischen Schreiben wird die menschliche Hand von einer unsichtbaren, übernatürlichen Kraft geführt und schreibt dann von allein, wenn man einen Stift über ein Blatt Papier hält. Die schreibende Person muss sich allerdings bereitwillig dieser unsichtbaren Führung überlassen und darf keinen gedanklichen oder körperlichen Widerstand aufbauen. Beim Automatischen Schreiben hat man keinerlei Einfluss auf die dabei entstehenden Worte. Zunächst war mir das schon ein wenig unheimlich mich darauf einzulassen, doch hatte ich ja bei der Heilpraktikerin viele ungewöhnliche Dinge gesehen, die angeblich alle von Gott kamen. So sagte ich zu Jesus, dass ich sehr vorsichtig schauen werde, was meine Hand schreiben würde. Sollte es etwas Schlechtes oder Unbedeutendes sein, wollte ich mich nicht weiter darauf einlassen. Käme dagegen etwas Gutes und Heiliges zu Papier, wollte ich es als Willen Gottes ansehen, dass Er auf diese Weise mit mir in Kontakt treten wollte. Mit naivem Vertrauen gab ich meine Hand frei und wartete ab, was geschehen würde. Meine Hand bewegte sich dann wirklich von allein. Ich schrieb einige Worte in einer anderen Sprache und der erste lesbare Satz war wie ein Lobpreis auf Gott. Er lautete: „Ehre, Lob, Preis und alle Herrlichkeit unserem Herrn.“ Ich nahm diese Worte als Zeichen dafür, dass es etwas Heiliges sei und schrieb weiter, denn ich hatte in meiner Unwissenheit nicht erkannt, wer mit „unserem Herrn“ gemeint war. Ich glaubte, es sei ein Lobpreis auf meinen Dreifaltigen Gott.

Mein „Engel“

Nun stellte sich mir schriftlich ein „Engel“ vor. Er nannte seinen Namen und seinen hohen Grad in der Engelshierarchie. Dann nannte er noch drei weitere „Engel“, die zu ihm gehörten. Dieser „Engel“ schrieb mit meiner Hand, er sei von Gott zu mir gesandt, um mich zu begleiten und zur Heiligkeit zu führen. Gott werde mir die Gabe des Heilens geben mit dem Ziel, die Seelen zu Jesus zu führen, und er, mein „Engel“, solle mir dabei helfen, mich lehren und mich beschützen. Er erklärte mir, dass Gott mir die Stigmen (Wundmale) geben werde, und deshalb würden meine Handinnenflächen seit einigen Wochen nachts so schmerzen.

Um es gleich vorweg zu nehmen: Dieser „Engel“ war in Wirklichkeit ein Dämon, der sich als Engel des Lichtes tarnte. Mir war es aber leider nicht möglich, das zu erkennen. Ich wusste auch nicht, dass schon der heilige Paulus in der Heiligen Schrift vom Satan spricht, der sich als „Engel des Lichtes“ tarne (2 Kor 11,14). So ließ ich mich darauf ein, überzeugt davon, dass alles von Gott kam. Das Verhalten dieses angeblich guten „Engels“ erschien so freundlich und würdevoll, ja fast heilig! Ich wagte aus falscher Ehrfurcht nicht, diesen „heiligen Kontakt“ abzuweisen. Dadurch geriet ich immer tiefer in die Falle Satans.

Dieser falsche „Engel“ diktierte mir dann wunderschöne Gebete und Texte voller Liebe und heiliger Worte, die keinen Zweifel an seiner angeblich göttlichen Herkunft aufkommen ließen. Außerdem gab er mir auf sehr freundschaftliche Art und Weise gute Hilfen und Ratschläge für meine kleinen Alltagsprobleme, die mir sehr nützlich waren.

Auch gab sich dieser „Engel“ als Ursache für die Antworten durch den Ausschlag des Pendels zu erkennen. Er erklärte mir, dass er bereits seit Beginn meines Pendelns bei mir war und den Pendelausschlag hervorgerufen hatte. Dadurch habe ich erkannt, dass hinter dem Pendeln dämonische Kräfte stehen und nicht das Unterbewusstsein, wie viele behaupten. Die Kommunikation und der alltägliche Kontakt mit diesem „Engel“ erfolgte in der Regel über das Pendel, durch das Automatische Schreiben oder durch die mediale Gabe der Gedankenübertragung, die ich später noch bekam – eine stille, wortlose Kommunikation zwischen dem „Engel“ und mir.

Du darfst nicht pendeln

Meine Familie und ich waren in dieser Zeit öfters krank als sonst. Wir wurden aber immer wieder schnell gesund, dank meines angeblichen „Helfers von Gott“, der mir Hilfen und Ratschläge für eine rasche Heilung gab, die sehr gut wirksam waren.

Heute bin ich fest davon überzeugt, dass diese Krankheiten durch diesen bösen Geist verursacht wurden, der mir dann gleich die passende Heilmethode zeigte, damit ich mich noch mehr auf ihn einließ, ihm bedingungslos glaubte, und er auf diese Weise Macht über mich bekommen konnte.

So ging es eine Zeit lang, bis eine innere Stimme zu mir sprach: „Du darfst nicht pendeln!“, und das Pendel abrupt stehen blieb. Sooft ich es auch versuchte, es hat sich von da an nie wieder bewegt. Es kam jetzt auch eine Phase, in der sich der „Engel“ zurückzog. Ich konnte einige Zeit keinen Kontakt mehr zu ihm aufnehmen.

Von ganzem Herzen preise ich meinen Gott, der mir auf diese Weise zu Hilfe kam. Durch meine geistige Blindheit erkannte ich aber Gottes Gnade für mich nicht. Ich verstand damals einfach noch nicht, dass Jesus begonnen hatte, mir einen Ausweg zu zeigen.

Heute weiß ich, dass Menschen durch esoterisch-okkulte Praktiken und Heilmethoden in ihrer geistlichen Erkenntnis gebunden und verblendet werden. Sie werden dadurch oft unfähig, die Wahrheit zu erkennen und richtige Entscheidungen zu treffen. Dabei ist es völlig unerheblich, ob dem Betroffenen diese Bindung bewusst ist oder nicht. Er gerät meist immer tiefer in die Verirrung und in die okkulte Verstrickung. Der Mensch ist dann ein Gefangener im Machtbereich des Bösen, auch wenn sich die Dämonen überhaupt nicht zu erkennen geben oder sich als Engel des Lichtes tarnen. Allein Jesus Christus kann ihn daraus noch befreien!

Der Rückzug „meines Engels“ verwirrte mich sehr. Deshalb beschloss ich, mir bei der Heilpraktikerin Rat zu holen. Sie war die einzige mir bekannte Person, die Erfahrung mit übernatürlichen Dingen hatte. Die Heilpraktikerin hatte mittlerweile ihre Babypause beendet. Ich erzählte ihr von meinen medialen Fähigkeiten und von allem, was sich in der Zwischenzeit in meinem Leben ereignet hatte. Sie erklärte mir, ich sei eine sehr begnadete Seele, und diese Fähigkeiten kämen alle von Gott. Ich sollte mir wegen des still stehenden Pendels und des abgebrochenen Kontaktes mit dem „Engel“ keine Sorgen machen. Pausen im Kontakt mit dem „Himmel“ wären ganz normal, das sei auch bei ihr so. Manchmal wäre so etwas nur eine Prüfung.

Da das Pendeln nicht mehr funktionierte, riet sie mir, die Kontaktaufnahme zu dem „Engel“ mit einem Biotensor (= spezielle Form einer Wünschelrute) zu versuchen, den sie mir gab. Nun machte ich einen weiteren großen Fehler, denn ich probierte diese Möglichkeit aus. Tatsächlich trat der „Engel“ dadurch plötzlich wieder in mein Leben. Er erklärte mir, er habe sich auf Gottes Anweisung hin zurückziehen müssen. Alles sei eine Prüfung für mich gewesen. Jetzt dürfe er mir wieder helfen und bald schon sollte meine Heilausbildung richtig beginnen, d.h. er wollte mich, im „Auftrag Gottes“, im Heilen ausbilden. Dieser verstellte „Engel“, der in Wahrheit ein Dämon war, bestätigte noch einmal Gottes angeblichen Plan und Auftrag für mich: Ich sollte Seelen über das Heilen gewinnen und diesen Kontakt dann nutzen, um sie so zu Jesus und zu Seiner Kirche zu führen.

Das „Rosenkranz - Pendeln“

Es geschahen nun weitere mediale Dinge. Mein gesegneter Rosenkranz begann plötzlich Kreuzzeichen in die Luft zu zeichnen, wenn ich den Rosenkranz wie ein Pendel in der Hand hielt. Dies geschah anfangs immer nur dann, wenn ich die Worte sprach: „Im Namen des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes-Amen.“ Kurze Zeit später pendelte auch meine Halskette mit der Wundertätigen Medaille Kreuzzeichen, aber nur, wenn ich vorher ein „Gegrüßet seist du, Maria“ betete. Das Besondere dabei war, dass diese Kreuzzeichen nur zustande kamen, wenn die Rosenkränze und Medaillen von einem Priester gesegnet (geweiht) worden waren. War etwas nicht gesegnet, bewegte es sich keinen Millimeter.

Ich fragte dann später diesen „Engel“, warum das Pendel sich nicht mehr bewegt, dafür aber gesegnete Rosenkränze, wenn ich sie wie ein Pendel benutze. Er antwortete mir, dass Pendeln große Gefahren in sich berge, weil böse Geister sich des Pendels bemächtigen können. Gott sieht das Pendeln nicht gern und um mich vor dem Bösen zu beschützen, sollte ich nun die gesegneten Rosenkränze verwenden. Gesegnete Gegenstände seien absolut sicher vor Missbrauch durch böse Kräfte, erklärte mir der falsche „Engel“. Er sagte, es sei auch Jesus selbst, der durch die gesegneten Rosenkränze direkt mit mir in Kontakt treten wolle. Dieser angeblich heilige Kontakt sollte nicht durch ein normales Pendel geschehen.

Dies war eine große Lüge, denn die gesegneten Rosenkränze wurden von diesem bösen Geist bewegt, wie sich später herausstellte. Im Nachhinein entdeckte ich viele Lügen. Sie waren aber so geschickt getarnt und zum Zeitpunkt ihrer Entstehung für mich nicht nachprüfbar. Erst später habe ich verstanden, in welcher großen Gefahr ich mich die ganze
Zeit befunden hatte. Hätte Jesus mich nicht so sehr beschützt, hätte mich dieser Dämon mit seiner Kraft seelisch und körperlich zerstören können. Aber davon ahnte ich nichts. Es klang alles so überzeugend, was dieser als Engel getarnte Dämon an Erklärungen lieferte. Deshalb war ich mir sicher, dass dies alles von Gott kommen musste. Zudem geschahen ja auch vor meinen Augen wundersame Dinge, die hilfreich und heilig aussahen.

Besonders das Phänomen der Kreuzzeichen mit den gesegneten Rosenkränzen erschien mir als Beweis für das Wirken Gottes und als Bestätigung für Seinen direkten Kontakt mit mir; zumal sich dies anfangs mit meinem Rosenkranz zeigte, den ich als Kind von meiner Großmutter zur ersten Heiligen Kommunion geschenkt bekam, und der mir viel bedeutete.

Damals war es für mich undenkbar, dass der Teufel sich gesegneter Gegenstände bedienen kann. Nach meiner Befreiung wurde mir bewusst, wie unwürdig ich mit meinen gesegneten Rosenkränzen umgegangen war. Jede Segnung ist ein Lobpreis Gottes und ein Gebet um Seine Gaben. Die Segnungen verleihen die Gnade des Heiligen Geistes durch das Gebet der Kirche. Voraussetzung ist der andächtige Gebrauch der gesegneten Gegenstände, mit liebevollem und gläubigem Vertrauen auf Gott und im Geist des Evangeliums (vgl. KKK Nr.1667-1679).

Aber durch die Verwendung der gesegneten Rosenkränze wie ein Pendel, missbrauchte ich sie und sündigte schwer, denn Pendeln ist eine große Sünde. Alle esoterischen Praktiken verstoßen gegen das erste Gebot. Durch das „Rosenkranz-Pendeln“ vollzog ich nun die verbotene Handlung des Pendelns mit einem gesegneten Andachtsgegenstand. Dabei missbrauchte ich auch den Namen Gottes. So geriet ich immer tiefer in die Sünde, denn esoterisch-okkultes Handeln, in Verbindung mit christlicher Glaubenspraxis und heiligen Dingen, ist ein Verstoß gegen das zweite Gebot. Es ist uns verboten, den heiligen Namen Gottes zu missbrauchen und für magische Zwecke zu benutzen (vgl. KKK Nr.2142-2149). Es lag also an meinem Missbrauch und an meinen Sünden, dass Satan Macht über mich bekam, weil ich sie ihm unbewusst durch meine schweren Verstöße gegen die Tugenden der Gottesverehrung gegeben hatte. Deshalb konnte er nun meine gesegneten Rosenkränze bewegen. Die Sünden trennten mich von Gott, auch wenn ich in vermeintlich guter Absicht handelte, weil ich glaubte, es sei Jesus, der mir durch diese Kreuzzeichen antwortete. Die bösen Geister sind skrupellos. Sie kommen augenblicklich, aufdringlich und unaufgefordert, wenn wir ihnen durch unsere Sünden Einfallstore bieten. Überall dringen sie ein, wo sie eine Lücke finden, um ihr böses Spiel mit uns zu treiben.

Mein Fehler war, dass ich mich nicht an einen Priester gewandt habe, um von Seiten der Kirche Hilfe und Weisung zu erhalten. Ich hatte nicht den Mut dazu, denn ich kannte keinen Priester, dem ich mich hätte anvertrauen können. Ich hatte Angst, nicht verstanden zu werden und womöglich als psychisch labil in ärztliche Behandlung geschickt zu werden.

In dieser Zeit gab es auch keine Hilfe von Menschen in meinem Leben, die mich vor den Gefahren der Esoterik hätten warnen können. Damals war mein Umfeld geprägt durch religiöse Lauheit, oder aber durch eine stetig wachsende Begeisterung für alternative Heilmethoden, Yoga und andere esoterische Praktiken. So machte ich alles zwischen Gott und mir selbst aus. Allein Jesus war meine Hilfe. Voller Dankbarkeit weiß ich heute, dass Er Seine schützende Hand in ganz besonderer Weise über mir hielt.

Mittlerweile hatte ich eine weitere mediale Fähigkeit erhalten, die sich immer mehr verbesserte, je mehr ich mich darin übte. Ich bekam ein „inneres Wissen“, das mich immer mehr dazu befähigte, bestimmte Dinge als Gedanken zu wissen. Dieses Wissen bezog sich teilweise auf meinen Alltag, hauptsächlich aber auf alles, was mit Krankheiten und deren Heilung zu tun hatte; meist durch esoterische Heilmittel. Ich war später in der Lage, Gespräche mit diesem angeblichen „Engel“ auf vollkommen geistige Weise zu führen.

Dieser verstellte, böse Geist wurde mir durch sein freundschaftliches und hilfsbereites Verhalten immer vertrauter. Tatsächlich täuschte er mich aber mit immer neuen Lügen. Er gab vor, seine Aufgabe sei es auch, mich vor dem Bösen zu beschützen. Dies versicherte er mir sehr überzeugend. Dazu bewies er es mir glaubhaft in einigen unangenehmen Situationen, auf die ich in diesem Zeugnis nicht näher eingehe. Heute weiß ich, dass diese Beweise auf raffinierte Art und Weise nur vorgetäuscht worden waren. Der Dämon führte die bedrohliche Situation, wie auch den angeblichen Schutz, in einer Doppelrolle herbei. Vor der Hinterlist des Teufels kann ich daher nicht eindringlich genug warnen!

Meine Ausbildung zur Heilerin

Dieser dämonische „Engel“ heilte mit mir und bildete mich im Heilen aus, genau wie er es mir bei unserem ersten Kontakt mitgeteilt hatte. Dies geschah hauptsächlich mit Hilfe des Biotensors, durch das Automatische Schreiben oder durch Gedankenübertragung. Gott sei Dank durfte er mir nie sichtbar erscheinen!

Die Heilausbildung lief folgendermaßen ab: Der sogenannte „Engel“ teilte mir mit, was ich lernen sollte, z.B. das Heilen mit Bachblüten. In Buchläden besorgte ich mir die entsprechenden Bücher, und ich kaufte mir auch die notwendigen Heilmittel; in diesem Fall die Fläschchen mit den Bachblütenessenzen. Ich brauchte nur die Grundkenntnisse und einige Besonderheiten zu der jeweiligen Heilmethode erlernen. Bei den Heilbehandlungen gab mir der angebliche „Engel“ dann klare Anweisungen, was ich zu tun hatte. Für jede Krankheit wurde mir genau gezeigt, welche Heilmethode ich in welcher Art und Weise anwenden sollte. Das war in dieser Form sehr einfach für mich durchzuführen. Dadurch konnte ich in kürzester Zeit viele verschiedene Heilmethoden kennenlernen und praktizieren.

Der Schwerpunkt meiner Heilausbildung lag auf der Homöopathie, Schüßler-Salzen, Bachblüten, diversen anderen energetischen Blütenessenzen, Heilsteinen, Energietropfen, Engelstropfen und der Kinesiologie. Auf weitere Heilmethoden wurde ich vorbereitet, wie z.B. auf die Fußreflexzonentherapie. Zusätzlich bekam ich nun die Fähigkeit des Wünschelrutengehens, um angebliche, gesundheitsgefährdende Erdstrahlen aufspüren zu können. Außerdem konnte ich über Fotos und Namenszetteln heilen.

Der angebliche „Engel“ stellte mit mir auch eine Sammlung von Heilgebeten zusammen, die er mir diktierte. Es waren meist christlich anmutende Texte und Gebete, die sehr fromm schienen. Einige waren in einer anderen Sprache verfasst, teilweise mit Latein vermischt. Da ich in der Schule Latein gelernt hatte, erkannte ich viele heilige Worte in diesen Texten.

Manche Heilgebete enthielten ergänzende Zeichen aus Strichen und Kreisen. Ein Hauptbestandteil des Heilens war das Segnen mit meinem Rosenkranz, der dann Kreuzzeichen über der kranken Person pendelte. Sogar Weihwasser sollte ich zum Heilen verwenden.

Heute weiß ich, dass ich im Grunde Magie betrieben habe, und zwar weiße Magie getarnt in katholischer Verkleidung. Damals war mir das alles überhaupt nicht bewusst, und ich schäme mich so sehr dafür.

Weitere Bezeichnungen für weiße Magie sind: Heilende Magie, helfende Magie, heilige Magie, ja sogar „göttliche“ Magie. Manche Christen meinen, man dürfe für Heilungen weiße Magie in Anspruch nehmen, weil durch sie ja scheinbar „Gutes“ bewirkt werden soll. Nur schwarze Magie sei abzulehnen, da sie bewusst für böse Zwecke eingesetzt wird.

Dies ist ein gefährlicher Irrtum, denn die Wirkungen der weißen Magie, wie auch der schwarzen Magie, werden immer vom Satan hervorgerufen. Bei der weißen Magie täuscht er die Menschen allerdings mit Scheinheilungen und Scheinwundern. Sein Ziel ist es, die Menschen auf diese Weise anzulocken, sie so in seinen Machtbereich zu ziehen und Anrechte auf ihr Leben zu erhalten.

Doch jede Form von Magie ist eine schwere Sünde und verstößt gegen das erste Gebot. Darum warnt uns die Katholische Kirche in ihrem Katechismus eindringlich davor (vgl. KKK Nr.2113-2117, 2138).

Der dämonische „Engel“ erfand immer neue Aufgaben für mich. Im vorgetäuschten Auftrag Gottes sollte ich nun auch den Verstorbenen helfen. Über festgelegte Zeichen mit dem gesegneten Rosenkranz wurde mir gezeigt, wo sich Verstorbene angeblich befanden. Mein „Engel“ wies mich genau an, durch welche Gebete ich ihnen Hilfe bringen sollte, z.B. durch das Rosenkranzgebet. Später musste ich erkennen, dass auch dieser angebliche Dienst an den Verstorbenen nur katholisch getarnt und von dem Dämon vorgetäuscht worden war. Dieser böse Geist belog mich auch hierbei mit falschen Auskünften, und er betrog mich, indem er alles katholisch tarnte und missbrauchte.

Die gesamte Heilausbildung bestand aus einer verwirrenden Vermischung von Okkultem und echtem Glaubensgut, perfekt eingebettet in christliche Inszenierungen. So sollte mir auch noch der letzte Funke eines Zweifels genommen werden. Besonders wollte Satan in mir aber die Überzeugung wecken, dass esoterische Heilmethoden göttlichen Ursprungs sind, damit ich mich völlig darauf einlasse. Durch mein esoterisches Heilen wollte er viele Seelen an sich binden und zerstören.

Ich danke meinem Gott von ganzem Herzen, der mich fest an Seiner Hand hielt. Er wusste um meine Unkenntnis, und Er kannte meine gute Absicht, durch das Heilen Seelen allein nur für Ihn gewinnen zu wollen. Darum lag der Schwerpunkt meines Heilens erst einmal auf der Ausbildung im Heilen und der Zusammenstellung der verschiedenen Heilmittel, nicht aber beim Heilen selbst. Meine Patienten waren einige Freunde, hauptsächlich aber meine Familie, die nach wie vor öfters krank war, und an der ich meine neuen Fähigkeiten ausprobieren konnte. Ich hielt meine medialen Fähigkeiten weitgehend geheim. Das wurde mir von dem falschen „Engel“ auch so geboten. Erst nach Abschluss der gesamten Heilausbildung sollte ich meine Heilfähigkeiten bekannt machen und öffentlich als Heilpraktikerin oder Heilerin wirken. Doch es sollte alles ganz anders kommen. Gepriesen sei mein barmherziger Gott, der das verhinderte und meinen Irrweg noch rechtzeitig aufdeckte!

Bis hierher habe ich den Weg meiner Verirrung in die Esoterik und die Hinterlist und Täuschungen des Teufels in meinem Leben aufgezeigt. Alles Wesentliche habe ich nach bestem Wissen und Gewissen möglichst umfassend aufgeschrieben, aber es gäbe noch viele Situationen und Umstände zu schildern, damit dieses Zeugnis vollständig wäre.

Zusammenfassend möchte ich sagen, dass die Lauheit in meinem Gebets- und Glaubensleben und in meinem sakramentalen Leben, sowie mein mangelndes Bemühen, die Heilige Schrift gut zu kennen, mein stabiles katholisches Fundament aufgeweicht hatten.

Auf der Suche nach sanfter, schneller Heilung und geblendet durch die Heilerfolge esoterischen Heilens, ließ ich mich in die Esoterik-Falle locken, und ich sollte sogar selbst als ein Werkzeug dieser Irrlehre vom Bösen missbraucht werden. Und dies alles war gut getarnt in „katholisch-esoterischer Verpackung“. Ich wusste damals nicht, dass es in der Bibel diverse Textstellen gibt, die okkult-esoterisches Handeln ganz klar als Sünde benennen. Jeder, der so handelt, verstößt gegen die Gebote Gottes, und dies ist Gott ein Gräuel (Dtn 18,10-13). Darum ist es für Christen so wichtig, das Wort Gottes in der Heiligen Schrift wirklich gut zu kennen.

Auch findet man im Katechismus der Katholischen Kirche klare Weisungen dazu. So verstoßen, nach der katholischen Lehre, sämtliche esoterisch-okkulte Praktiken des Aberglaubens, des Götzendienstes, der Zauberei, der Magie, des Spiritismus, der Indienstnahme von Dämonen, der Totenbeschwörung, sowie alle Formen der Wahrsagerei, insbesondere Horoskope, Astrologie, Handlesen, Orakelbefragung, das Deuten von Vorzeichen, Hellseherei, die Befragung eines Mediums und auch das Tragen von Amuletten u.a. okkulte Handlungen schwer gegen die Tugend der Gottesverehrung. Daher sind solche Handlungen den Gläubigen untersagt (vgl. KKK Nr. 2111, 2113-2117, 2138).

 Mir ist es sehr wichtig darauf hinzuweisen, denn ich kannte damals diese Textstellen in der Heiligen Schrift und im Katechismus der Katholischen Kirche nicht. Die Katholische Kirche warnt uns vor okkulten Handlungen zu unserem Schutz, damit wir unser Seelenheil nicht in Gefahr bringen; und unser liebender himmlischer Vater verbietet sie uns, damit wir uns nicht von Ihm trennen und in dämonische Bindungen geraten.

Esoterisches Heilen geschieht meistens durch magische oder spiritistische Praktiken; immer aber durch die Indienstnahme von Dämonen, die dadurch Anrechte auf unser Leben erhalten, weil wir sie ihnen gegeben haben.

Durch die Behandlungen der Heilerin (1991) und der Heilpraktikerin (2001-2003), die durch ihre esoterischen Praktiken unbewusst im Machtbereich von Finsternismächten standen, wurde ich für negative geistige Mächte geöffnet und an sie gebunden.

Jesus lässt mich nicht im Stich

Trotz meiner esoterischen Verirrung, hielt Jesus mir die Treue. Mein Gott überließ mich nicht dem Bösen, sondern blieb mit Seiner Barmherzigkeit und Seiner Allmacht an meiner Seite, um mich wieder zu Sich zurück zu führen.

Lob und Preis sei Gott: Denn während ich immer tiefer, blind und getäuscht, in die Irre lief und im esoterischen Heilen ausgebildet wurde, vollzog sich in meinem Leben - durch Gottes Gnade - eine Rückführung zur Katholischen Kirche und zur katholischen Lehre. Diese Rückführung geschah Schritt für Schritt. Sie ging ganz sanft und behutsam vor sich, und alles verlief parallel zu meiner esoterischen Verirrung.

In meinem Herzen zog mich eine innere Kraft und weckte in mir die Sehnsucht, Jesus immer besser kennen zu lernen. In Seiner wunderbaren Vorsehung führte Gott äußere Umstände und Situationen herbei, die mich wieder zu meinen verloren gegangenen katholischen Werten und Lebensformen zurückbrachten. Dabei führte Jesus mich aber nicht nur zu meinem alten Glaubensleben zurück, sondern Er beschenkte mich mit einer völlig neuen Glaubenstiefe:

• Ich entdeckte die Schönheit des Gebetes neu, vor allem die Anbetung. Mit viel Freude und in sehr persönlicher Weise betete ich jetzt zu Jesus.

• In mir entstand der Wunsch, wieder regelmäßig zur Heiligen Messe zu gehen. In der Phase der Lauheit ging ich kaum noch zur Kirche. Jetzt begann ich, die Heilige Messe so zu lieben, dass ich sogar Werktagsmessen besuchte.

• Die Heilige Eucharistie erschloss sich mir auf völlig neue Weise.

• Mein Innerstes drängte mich, wieder regelmäßig zur Hl. Beichte zu gehen. Über zwanzig Jahre hatte ich nicht mehr gebeichtet. Ich sah viele Sünden meines Lebens vor mir; darunter auch Sünden aus meiner Kindheit, die ich schon längst vergessen hatte. Jesus deckte sehr viel Schmutz in mir auf. Ich durfte nun anfangen, mein Leben - Stück für Stück - von Ihm reinigen zu lassen.

• Mein Herz wurde weit geöffnet für die Liebe zur Gottesmutter. Ich bekam eine tiefe Sehnsucht, den Rosenkranz beten zu lernen, um so mit Maria, das Leben Jesu, Seinen Tod und Seine Auferstehung, zu betrachten.

• Ich fing an, eine besondere Zuneigung für den Papst zu empfinden. Früher hatte ich einige seiner Weisungen als unzeitgemäß kritisiert und sie einfach nicht befolgt. Nun begann ich, meine Einstellungen zu überdenken und zu ändern.

• Grundlegende Änderungen meiner bisherigen Lebensführung wurden innerlich an mich herangetragen. Gott schenkte mir Klarheit über Fehlverhalten in meinem Leben, und ich verstand nun, dass die Verhütung durch die Antibabypille eine Sünde ist. Als Konsequenz habe ich daraufhin die Pille abgesetzt und die katholische Lehre beachtet, wie sie in der Enzyklika Humanae Vitae dargelegt ist. Das war viel leichter, als ich dachte.

Diese Hinführung zur katholischen Lehre und zur Katholischen Kirche verlief zeitlich völlig parallel zu meiner esoterischen Verirrung und Heilausbildung.

Der Betrug des bösen „Engels“

Aber der Teufel, der mit seinem Dämon unbedingt in meinem Leben bleiben wollte, setzte seine Raffinesse und seinen Betrug auch hierbei fort.

Nicht nur eine innere Kraft in meinem Herzen erweckte diese Rückführung zur reinen katholischen Lehre in meinem Leben, sondern auch der getarnte „Engel“ verstellte sich und betrog mich, indem er vorgab, mich wieder zur Kirche zurückführen zu wollen.

Hatte Gott mir, z.B. den Wunsch nach oftmaliger Beichte ins Herz gelegt, so bestärkte der falsche „Engel“ nun diesen Wunsch sogar noch in unglaublicher Weise, und er riet mir voller Scheinheiligkeit dazu. Er erklärte die Katholische Kirche zur einzig wahren Kirche, und er empfahl mir, oft zur Heiligen Messe, zur Heiligen Beichte und zur Anbetung zu gehen. Auch gelang es diesem bösen Geist mir glaubhaft zu versichern, dass er Gott von ganzem Herzen anbeten und unsere heilige Gottesmutter verehren würde. Zudem bestärkte er mich, täglich den Rosenkranz zu beten. Der Dämon belog mich äußerst raffiniert und völlig ungeniert. Das tat er alles, um seinen falschen heiligen Anschein so lange wie möglich in meinem Leben aufrecht erhalten zu können. Ich sollte keinen Verdacht schöpfen, mit wem ich es in Wirklichkeit zu tun hatte. Seine bösen Ziele, die später offenbar wurden, verbarg er sehr sorgfältig vor mir. Ohne Gottes Hilfe hätte ich ihn nie als Dämon erkennen können. Dass der Teufel zu solchen Verstellungen fähig ist, hätte ich niemals für möglich gehalten. Darum mache ich meine Erlebnisse öffentlich, um davor zu warnen!

Dreieinhalb Jahre lang tarnte sich der Dämon in meinem Leben als „Engel des Lichtes“, ohne sich einmal zu verraten. Er benahm sich mir gegenüber wie ein heiliger Freund, stets hilfsbereit, freundlich und würdevoll. Keinen Augenblick fürchtete ich mich vor ihm in diesen dreieinhalb Jahren; jedenfalls so lange nicht, wie ihm die Täuschung gelang. Er übte nie Druck auf mich aus, und er zwang mir niemals seinen Willen auf. Auch war mein Verstand immer ganz klar. Damit will ich sagen, dass es keine Trance- oder Ekstasezustände gab oder ich hypnotisiert war. Ich hatte das Gefühl, in einer absolut freiwilligen Beziehung zu stehen, die ich jederzeit hätte beenden können. Dass ich in einer okkulten, dämonischen Bindung gefangen war, aus der mich nur Jesus befreien konnte, ahnte ich nicht. Ich spürte einfach nichts Negatives! Alles sah so gut und heilig aus!

Meine Sehnsucht nach Jesus

Anfangs freute ich mich über die medialen Gaben, die ich besaß. Wir brauchten keinen Arzt mehr, und ich schien ja wirklich eine von Gott begnadete Seele zu sein. Mittlerweile wurden die Texte und Ratschläge auch als „direkte Ansprache Gottes“ diktiert. Trotzdem wollte ich das immer weniger, denn Jesus wirkte gründlich in mir. Je mehr ich zur Kirche zurückfand, und je lebendiger ich den katholischen Glauben praktizierte, umso problematischer wurde es für mich, die katholische Lehre und das Evangelium Jesu Christi mit der esoterischen Lehre von Energien und Meridianen, von Schwingungen und Kraftströmen, von Karma und Essenzen zu vereinbaren. An Wiedergeburt konnte ich bereits nicht mehr glauben, seit ich wieder regelmäßig zur Heiligen Messe und zur Beichte ging.

Mein Glaubensleben wurde stetig intensiver und inniger. Ich war sehr glücklich, Jesus „wiedergefunden“ zu haben, und ich hatte das Gefühl, nun endlich angekommen zu sein. Darum wurde in mir der Wunsch immer größer, wieder ganz „normal“ sein zu dürfen. Ich wollte einfach nur ein gutes, unauffälliges, katholisches Leben führen. Meine medialen Gaben empfand ich zunehmend als Belastung. Ich wollte sie nicht mehr haben.

Mein Problem war, dass ich immer noch glaubte, das Heilen sei der Auftrag Gottes für mich. ch hatte Angst, Gott etwas zu verweigern, wenn ich mit dem Heilen aufhörte. Dies wurde für mich eine echte seelische Not. Ich fand keine Lösung und keinen Frieden in dieser Situation.

Auch versicherte mir der falsche „Engel“ immer wieder, dass meine Berufung nach wie vor darin bestünde, Seelen über das Heilen zu gewinnen, um sie so zu Jesus und zu Seiner Kirche zu führen.

Das esoterische Heilen, so sagte er, sei für mich als Katholikin nur ein von Gott bestimmtes „Mittel zum Zweck“, um dieses Ziel in der heutigen Zeit zu erreichen. Dabei bemühte er sich sehr, die Katholische Kirche immer wieder als einzig wahre Kirche darzustellen. Die noch restlichen esoterischen Aspekte in meinem Denken und in der Praxis meines Lebens versuchte dieser böse Geist katholisch umzudeuten und mich dadurch zu beruhigen.

Meine Heilausbildung war mittlerweile fast abgeschlossen. So rückte der Zeitpunkt immer näher, das esoterische Heilen bald als Heilpraktikerin oder Heilerin öffentlich zu beginnen.

Meine Patienten waren nun nicht mehr ausschließlich meine Familie und meine Freunde, sondern ich wurde jetzt auch gebeten, einigen fremden Personen zu helfen.

Mein Gott kommt mir zu Hilfe

Mein Problem wurde dadurch aber immer größer. In meinem Herzen passten esoterisches Heilen und ein authentisches katholisches Leben einfach nicht mehr zusammen. Eine böswillige Irreführung durch meinen „Engel“ konnte ich mir allerdings nicht vorstellen, da er sich ja so „heilig“ benahm. In mir entstanden viele ungeklärte Fragen. Ich verstand das alles nicht mehr, und ich wollte es auch nicht mehr. Alles erschien mir plötzlich so schwierig. So geriet ich in einen tiefen Seelenkonflikt.

Darum flehte ich wochenlang - oft auf Knien und manchmal mit Tränen - zu Jesus und Maria, sie mögen mich vor Irrwegen bewahren und mir den Willen Gottes eindeutig zeigen; besonders bei dem esoterischen Heilen, ob das denn wirklich Gottes Wille sei. Ich preise meinen Gott und danke auch der heiligen Gottesmutter von Herzen, denn sie erhörten meine Gebete. Es geschahen nun wundervolle und schmerzhafte Dinge mit mir:

• Es stellte sich in mir ein immer stärker werdender Widerwille gegen alles Esoterische ein; vor allem gegen die esoterischen Heilmittel.

• In mir wurde der Wunsch unglaublich stark, völlig authentisch katholisch zu leben und der Katholischen Kirche kompromisslos zu folgen. Ich liebte plötzlich meine Kirche so sehr, an der ich früher so viel auszusetzen hatte. Ich wollte meinen katholischen Glauben noch viel besser kennenlernen. Es gelang mir nun gar nicht mehr, die fernöstlichen Lehren mit der katholischen Lehre zu kombinieren. Die Wahrheit kam mit Macht in mein Herz!

• Durch christliche Zeitschriften und durch Gespräche mit anderen Christen wurde ich auf Textstellen in der Bibel aufmerksam, die belegten, dass es okkult und verboten ist, was ich gemacht hatte. Mir wurde klar, dass eine gute Kenntnis der Heiligen Schrift mich vor der Irrlehre der Esoterik hätte bewahren können. Diese Erkenntnis war ein großer Schmerz für mich.

• Gott ließ sich eine besondere Methode einfallen, um mich wieder auf den rechten Weg zu bringen: Er schenkte mir in Seiner Güte den rettenden Gedanken, mir von einem Priester mein „Charisma“ bestätigen zu lassen. Ich wollte auf diese esoterische Art nur weiter heilen, wenn ich die Zustimmung der Kirche dazu bekommen würde. So bat ich Gott inständig, mich mit einem Priester zusammenzuführen, der mir mein esoterisches Heilen und meinen übernatürlichen Kontakt mit dem „Engel“ erlauben und gutheißen sollte. Dies erbat ich von Gott als Bestätigung dafür, dass ich mit meinen Praktiken im Willen Gottes stehe. Nur durch ein sicheres Zeichen der Kirche wollte ich esoterisches Heilen als ein von Gott benutztes „Mittel zum Zweck“ akzeptieren, obwohl es im Widerspruch zu Jesus Christus steht. Ein sicheres Zeichen habe ich dann später auch bekommen, allerdings das genaue Gegenteil!

• Gott schenkte mir auch wunderbare christliche Freunde, die plötzlich in mein Leben kamen. Sie waren mir eine große Hilfe, und sie haben mit mir und vor allem für mich gebetet.

• Durch bestimmte Umstände bekam ich völlig überraschend eine Einladung nach Medjugorje. Ich hatte zuvor noch nie von diesem Marienwallfahrtsort gehört. In Medjugorje erhielt ich nochmals eine wichtige Glaubensvertiefung und eine wunderbare Beziehung zur Gottesmutter.

• Ich wurde innerlich aufgefordert, Bücher über Exorzismus und Dämonen zu lesen. Obwohl ich vor diesem Thema Angst hatte, folgte ich dieser inneren Anweisung. So wurde ich mit den Büchern von Dom Gabriele Amorth vertraut.

• Endlich lernte ich einen Priester kennen, dem ich mich nun anvertrauen konnte. Dieser Priester warnte mich vor raffinierten Täuschungen des Teufels. Er riet mir darum zu beten, Gott möge mir einen begnadeten Priester schicken, der mir, vom Heiligen Geist erleuchtet, Klarheit schenken könne. Ich betete also weiter intensiv zu Gott um Klarheit und um einen Priester, der mir helfen möge. Gott antwortete, indem ich erfuhr, dass Pater James Manjackal in Hamburg Exerzitien halten würde. Das war im September 2004. Von diesem charismatisch begnadeten Priester erwartete ich mir die entscheidende Hilfe.

Jesus befreit mich

2004

Die Exerzitien mit Pater James sollten in drei Tagen beginnen, als meine Hand wieder von warmen Wellen durchströmt wurde. Das bedeutete, der verstellte „Engel“ wollte mit mir, durch das Automatische Schreiben, in Verbindung treten. Ich verspürte den Impuls, dem noch einmal nachzugeben, denn ich hoffte, Gott wolle mir vor den Exerzitien noch etwas Wichtiges mitteilen.

Was ich dann schrieb, brachte die entscheidende Wendung in meinem Leben. Es wurde für mich der Abschluss der geschickt gelegten Falle, in die der Teufel mich geführt hatte.

Der Text lautete:

„Ich bin ein Dämon. Ich muss dich nun verlassen und deshalb offenbare ich mich dir, um dich zu erschrecken. Du konntest niemals heilen. Alles war umsonst."

Das war nun die eindeutige Antwort auf meine Bitten um Klarheit. Auf den Exerzitien bestätigte mir Pater James dann, dass dieser „Engel“ ein böser Geist gewesen war. Er erklärte mir, dass, wenn man sich mit esoterischen Heilmethoden und Praktiken von Heilern, Heilpraktikern u.a. eingelassen hat, alle auftretenden medialen Fähigkeiten und Heilungsgaben immer von bösen Geistern verursacht werden und keine Gnadengaben des Heiligen Geistes sind. Ich durfte erkennen, dass ich an diese Geister gebunden war, weil ich ihnen durch die Ausübung der esoterischen Praktiken Macht über mich gegeben hatte. Aus dieser gefährlichen Lage konnte mich jetzt nur noch einer befreien: Jesus Christus!

Voraussetzung für meine endgültige Befreiung aus dieser dämonischen Bindung war der absolute Wille, dem Satan zu widersagen und den Glauben an Jesus Christus zu erneuern.

Das habe ich aus vollem Herzen getan! Kraft seiner Autorität und im heiligen Namen Jesu Christi brach Pater James diese dämonischen Bindungen und befreite mich daraus.

Eine weitere Voraussetzung für die endgültige Befreiung war die Beichte, mit aufrichtiger Reue. Auf diesen Exerzitien gab es einen Priester, bei dem ich eine lange Beichte ablegte, mit allen meinen Sünden der Esoterik.

Gepriesen sei mein Retter Jesus Christus, der für mich am Kreuz gestorben ist. Durch Sein kostbares Blut hat Er mich aus dem Machtbereich Satans freigekauft. Er hat mir alle Schuld vergeben und mich wieder zu Seinem Gotteskind gemacht. Halleluja!

Sofort nach den Exerzitien suchte ich alle esoterischen Gegenstände, Heilmittel, Bücher und CDs zusammen und warf sie in den Müll! Nach der Befreiung musste ich dann einige Angriffe aushalten. In den dreieinhalb Jahren, in denen ich getäuscht worden war, zeigte sich der Engel der Finsternis als Engel des Lichtes. Jetzt zeigte er sein wahres Gesicht und attackierte mich äußerlich. Mein Herz und meine Seele konnte er jedoch nicht erreichen. Aus dem „Freund“ wurde nun mein Feind.

In dieser schwierigen Zeit trug Gott mich durch alle Angriffe wunderbar hindurch. Ich verspürte keine Angst, sondern fühlte mich beschützt und geliebt. Jesus war mir in dieser Zeit ganz besonders nahe. Eine große Hilfe in dieser unangenehmen Zeit waren für mich die Sakramente der Eucharistie und der Beichte, die Heilige Messe, das Gebet, das kostbare Blut Jesu Christi und meine Weihe an Maria. Im Nachhinein bin ich meinem Gott dankbar dafür, dass Er diese Angriffe zugelassen hat. Dadurch durfte ich nochmals ganz klar erkennen, welchen großen Gefahren man sich durch das Einlassen mit esoterischen Praktiken aussetzt.

Jesus ist mein einziger Erlöser

Seither habe ich mein Leben ganz und gar auf meinen Retter und Erlöser Jesus Christus ausgerichtet. Auch an den Wochentagen gehe ich zur Heiligen Messe und einmal im Monat zur Beichte. Ich bete in inniger Weise, und das tägliche Rosenkranzgebet ist mir eine Herzensangelegenheit geworden. Das Lesen der Heiligen Schrift hat nun eine große Bedeutung in meinem Alltag. In meiner tiefen Dankbarkeit ist es mir ganz wichtig geworden darauf zu achten, Gott allein die Ehre in meinem Leben zu geben. Ich bemühe mich, die Gebote Gottes zu halten und ein wirklich authentisches katholisches Leben zu führen.

Gott antwortet mir auf Seine Weise, indem Er mich und meine Familie mit Seinen Gnaden reich beschenkt. Das dürfen wir täglich erfahren. Jesus zeigt Seine barmherzige Liebe in wunderbarer Weise an unseren zwei Söhnen (geb.1985 u.1988), die Er beide so tief zum katholischen Glauben führte, dass unser Sohn Jan jetzt sogar in Rom Theologie studiert, um Priester und Missionar in der Familie Mariens zu werden. Mein Dank gilt auch besonders unserer lieben Gottesmutter Maria. Ihrer Fürsprache verdanke ich meine persönliche Rettung und Gottes großen Segen in unserer Familie. Jesus ist der Mittelpunkt und die Liebe meines Lebens geworden, genau wie ich es mir nach dem Katholikentag im Jahr 2000 von Ihm gewünscht hatte.

Mein Gott hat so Großes an mir getan, dass ich dies nicht für mich behalten kann. Meine Seele war in großer Gefahr verloren zu gehen, doch Jesus hat mich gerettet und für mich alles wieder gut gemacht. Heute bin ich eine sehr glückliche Katholikin, und ich möchte allen von der Schönheit und der Fülle unseres Glaubens erzählen. Wenn wir Gott allein die Ehre geben, aus den Sakramenten leben und unseren Glauben in der Kirche lebendig praktizieren, sind wir am besten vor den Fallstricken des Bösen geschützt. Ich möchte Jesus bis zum Ende meines Lebens jeden Tag mehr lieben und auf Seine große Liebe antworten, indem ich für die Wahrheit, für die Barmherzigkeit und für die Allmacht Gottes öffentlich Zeugnis ablege. Meine Freude und meine Dankbarkeit über meine Rettung sind grenzenlos.

Amen! Halleluja!

Von Herzen bitte ich alle, die dieses Zeugnis lesen:

• Lasst euch nicht mit esoterischen Heilmethoden behandeln, auch nicht von Ärzten. Sonst öffnet ihr in euch Türen für okkulte Kräfte, die euch geistig, körperlich und seelisch sehr schaden können. Die Folgen treten in den meisten Fällen erst Monate oder Jahre später auf. Die Folgen können sein: Alpträume, Schlafstörungen, Ängste, Depressionen, Krankheiten, innere Unruhe, Streit, Unfriede, Jähzorn, Fluchen, häufige Unfälle und Unglücke, Spukphänomene, Selbstmordgedanken, das Beten fällt immer schwerer, alles Heilige stößt ab, bis hin zur vollkommenen Abneigung gegenüber göttlichen Dingen, u.a.m..

• Lasst euch nicht von anderen Menschen dazu verleiten, selbst esoterische Praktiken auszuüben, auch wenn man euch sagt, das sei harmlos oder komme von Gott. Glaubt ihnen nicht, denn sie sind doch selbst verführt und getäuscht!

• Meidet Esoterik in jeder Form: in Büchern, Fernsehsendungen, Vorträgen, Musik, u.a., damit euer Verstand nicht verdunkelt wird, und damit ihr nicht blind werdet für die Wahrheit.

• Informiert euch in guter Literatur genau darüber, was alles zu esoterischen Heilmethoden und esoterischen Praktiken gehört, damit ihr nicht unwissend dort hinein geratet. Informationen gibt es z. B. unter www.segenskreis.at

• Seid wachsam und lasst euch nicht durch Scheinwunder täuschen, auch wenn sie noch so heilig aussehen.

• Vertraut in allen Lebenssituationen allein auf Gott, auch in Krankheit und Leid. Dankt Gott für alles und haltet Jesus und Seiner Kirche die Treue. Das gibt euch die Kraft und innere Stärke, den Verlockungen und Versuchungen des Bösen zu widerstehen.

• Nährt und schützt euch mit allem, was Jesus uns in Seiner Kirche geschenkt hat (Heilige Messe, eucharistische Anbetung, Beichte, Wort Gottes, Sakramente, Gebete) und haltet euch an die Lehre und die Weisungen der Kirche.

• Wenn ihr den Verdacht habt, auf falschen Wegen zu sein, dann bittet Jesus und den Heiligen Geist um Erleuchtung und Führung. Wendet euch an Maria; sie wird euch zu Jesus führen und für euch das Licht des Heiligen Geistes erflehen. Macht eine gute Gewissenserforschung, beichtet aufrichtig, widersagt allen dunklen Mächten und Gewalten des New Age, des Reiki und allen anderen bösen Geistern, Gruppen, Systemen, Orten, Methoden, Symbolen, Bildern und trennt euch davon.

• Sucht euch einen Priester, der sich mit den Gefahren der Esoterik auskennt und euch helfend zur Seite stehen kann. Auch wenn ihr nur aus Unwissenheit esoterisch behandelt worden seid, geht damit zu Jesus in die Beichte, damit Jesus die Sünden vergibt und die Bindungen löst. Alle esoterischen Heilmethoden und Praktiken können wie Einfallstore für okkulte Mächte wirken und ihnen Zugriffsmöglichkeiten schaffen. Mein Einfallstor war die erste esoterische Behandlung bei der Heilerin 1991 wegen unserer Neurodermitis.

• Macht bitte nicht den Fehler, esoterische Heilmethoden in leichte Esoterik (z.B. Homöopathie) und heftige Esoterik (z.B. Geistheilung) einzuteilen, in der Meinung, dass leichte Esoterik ohne negative Folgen bleiben würde. Alle esoterischen Heilmethoden entstammen der gleichen Quelle, d.h. die Heilkräfte kommen immer von Finsternismächten der Dämonen. Einige esoterische Heilmethoden sind einfach nur harmloser verpackt und nicht so schnell durchschaubar. Gefährliche Folgen haben sie alle!

• Es ist ein Irrtum zu glauben, dass man den Kontakt mit bösen Geistern immer merken muss. Man kann sich - trotz okkulter Belastung - durchaus körperlich und seelisch sehr wohl fühlen. Ich fühlte mich die ganze Zeit sehr wohl, bis ich in den schweren Seelenkonflikt geriet.

• Es ist auch eine Tatsache, dass man einen hohen Preis für diesen Kontakt zahlen muss. Ziel des Teufels ist es, die Seele zu zerstören, so angenehm und heilend am Anfang alles aussehen mag. Bedenkt bitte immer: Die Dienste und Heilmethoden des Teufels sind nicht umsonst zu haben. Der Teufel fordert seinen Preis, früher oder später!

Für uns Christen gibt es nur einen einzigen Weg, eine einzige Wahrheit und ein einziges Leben in unserem Herrn Jesus Christus. Wenn wir Seinen Geboten, Seinem Evangelium und Seiner Kirche folgen, sind wir auf der richtigen und sicheren Seite. Wir können nicht zwei Herren dienen!

Ich weiß aus eigener Erfahrung wie schwer es geworden ist, sich dem Esoterik-Trend zu entziehen und wie negativ die Mitmenschen reagieren können, wenn man esoterische Heilmethoden, fernöstliche Meditationen, Yoga, Hypnose, Mandalas usw. als Christ bewusst ablehnt. Habt aber den Mut, nicht dem irrenden Zeitgeist zu folgen, sondern gegen den Strom zu schwimmen. Habt diesen Mut aus Liebe zu Jesus!

Unser Gott ist treu und barmherzig und verzeiht all unser Versagen. Jesus geht allem Verlorenen und Verirrten nach. Er lässt kein Kind, das Ihn wirklich sucht, im Stich. Das kann ich wahrhaftig bezeugen. Jesus Christus hat den Teufel besiegt. Er hat Pläne des Heiles für jeden von uns und wartet voller Liebe auf unsere Rückkehr zu Ihm. Wenn wir nur zu Ihm kommen wollen, bereitet Er uns die Wege dafür und holt uns nach Hause.

Gepriesen sei unser

 Herr Jesus Christus

 in Ihm allein ist das Heil zu finden.

© Copyright Martina Schmilewski / 2012


 

Weiterführende Themen: 

Das innerliche Leben  Nahtoderfahrungen  / Sterbestunde  /

 

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