Kirche Weitental

†  Gott ist die Liebe - Er liebt dich  †
 Gott ist der beste und liebste Vater, immer bereit zu verzeihen, Er sehnt sich nach dir, wende dich an Ihn
nähere dich deinem Vater, der nichts als Liebe ist. Bei Ihm findest du wahren und echten Frieden, der alles Irdische überstrahlt

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Gleichnisse Jesu

Und die Lehren daraus

 

In diesen Seiten werden Gleichnisse Jesu aufgezeigt die zum Teil aus den Valtorta Büchern entnommen sind. Sie sind sehr lehrreich für uns und NIE überholt. Wer sie im OFFENEN Geiste liest d.h. mit demütigem Herzen dem offenbaren sie tiefe Geheimnisse des Glaubens und der zieht auch seine Lehren daraus da Gott es ist, der uns für UNSER Leben die zu ziehenden Schlüsse daraus aufzeigt. 

Aber bitte NIEMALS mit Hochmut das Wort Gottes betrachten und so tun, als würden wir schon alles wissen oder kennen. Das wäre der TOD des Wortes Gottes in uns, da wir so den GEIST GOTTES, der sich uns damit offenbaren möchte, ausschließen. Und das tun leider  viele, zu viele. Sie stellen ihr eigenes Wissen voran und merken gar nicht, dass sie an Erkenntnis und Weisheit abnehmen, da Gott nicht in ihnen wohnen kann. Sie genügen sich selber und leben in Wahrheit mehr und mehr im Irrtum...

 

INHALT
 

1. Der Pharisäer und der Zöllner im Tempel(vgl. Valtorta)
2. Das Gleichnis von den Talenten (vgl. Valtorta)
3. Das Gleichnis von der verlorenen Drachme (vgl. Valtorta)
4. Vom guten Landmann(Feigenbaum) (vgl. Valtorta)
5. Von den zwei Söhnen (vgl. Valtorta)
6. Vom König der dem Sohn die Hochzeit bereitet (vgl. Valtorta)

weitere folgen...
 

 

1. Der Pharisäer und der Zöllner im Tempel

Das Gleichnis

Ein Pharisäer und ein Zöllner stiegen zum Tempel hinauf, und als sie am Opferkasten ankamen, zog der Pharisäer auffällig einen großen Geldbeutel und schüttete den Inhalt bis zum letzten Heller in den Tempelschatz. In dieser Geldbörse waren vor allem die Geldstücke, die er den Kaufleuten abverlangt hatte, und der Erlös für das Öl, das er dem Verwalter abgenommen und sofort an einen Händler verkauft hatte. Der Zöllner hingegen warf eine Handvoll kleiner Münzen hinein und behielt soviel zurück, als er für die Rückreise in die Heimat benötigte. Der eine wie der andere gaben alles, was sie hatten. Scheinbar war sogar der Pharisäer der Großzügigere, da er alles bis zum letzten Heller hergab. Aber man muss bedenken, dass er in seinem Palast noch viel Geld hatte und außerdem genügend Guthaben.

Dann begaben sich beide vor den Herrn. Der Pharisäer ging nach vorn, bis zur Grenze des Atriums der Hebräer vor dem Heiligtum. Der Zöllner blieb ganz hinten stehen. Er stand da, gebeugt und niedergeschmettert bei dem Gedanken an sein Elend im Vergleich zur göttlichen Vollkommenheit. Beide beteten.

Der Pharisäer und der Zöllner

Der Pharisäer stand aufrecht, fast anmaßend da, als ob er der Hausherr wäre, der sich herablässt, einen Besucher zu empfangen, und sprach: „Sieh, ich bin gekommen, um dich in dem Haus zu verehren, das unser Ruhm ist. Ich bin gekommen, obwohl ich fühle, dass du in mir bist, da ich ein Gerechter bin. Ich bin kein Räuber. Ich bin nicht ungerecht, kein Ehebrecher und kein Sünder, wie jener Zöllner dort, der fast gleichzeitig mit mir eine Handvoll Geld in den Schatz geworfen hat. Ich, du hast es gesehen, habe dir alles gegeben, was ich bei mir hatte. Dieser Geizhals dagegen hat dir etwas vorenthalten. Den wird er wohl für Schwelgereien und für Frauen behalten haben. Ich bin rein. Ich beflecke mich nicht. Ich bin rein und gerecht, faste zweimal in der Woche und bezahle den Zehnten von allem, was ich besitze. Ja, ich bin rein, gerecht und gesegnet, weil ich heilig bin. Erinnere dich daran, Herr.“

Der Zöllner in seinem entfernten Winkel wagte kaum, die Augen zum Heiligtum zu erheben. Er schlug an seine Brust und betete so: „Herr, ich bin nicht würdig, an diesem Ort zu stehen. Aber du bist gerecht und heilig, und du gestattest es mir, weil du weißt, dass der Mensch ein Sünder und ein Teufel wird, wenn er nicht zu dir kommt. Oh, mein Herr, ich möchte dich ehren Tag und Nacht, aber ich bin so viele Stunden der Sklave meiner Arbeit. Es ist eine harte Arbeit, die mich demütigt, denn ich füge meinem unglücklichen Nächsten Schmerz zu. Aber ich muss meinen Vorgesetzten gehorchen, um mein tägliches Brot zu verdienen. Hilf mir, o mein Gott, dass ich das Pflichtgefühl gegenüber meinen Vorgesetzten immer mäßige durch die Liebe zu meinen armen Brüdern, damit meine Arbeit nicht zu meiner Verdammung führe. Jede Arbeit ist heilig, wenn sie mit Liebe getan wird. Lass deine Liebe stets in meinem Herzen gegenwärtig sein, damit ich, armselig wie ich bin, mit meinen Untergebenen Mitleid habe, wie du mit mir, dem großen Sünder, Mitleid hast. Ich hätte dich gern mehr geehrt, o Herr, du weißt es. Aber ich hielt es für besser, mit dem für den Tempel bestimmten Geld acht unglückliche Herzen zu trösten als es in den Opferkasten zu werfen und dann acht unschuldige und unglückliche Menschen verzweifelt weinen zu lassen. Wenn ich jedoch gefehlt habe, lass es mich wissen, o Herr, denn ich bin ein großer Sünder.

Die Lehre daraus

Während der Pharisäer den Tempel verließ, nachdem er noch eine Sünde zu den schon vorher begangenen hinzugefügt hatte, ging der Zöllner gerechtfertigt hinaus, und der Segen Gottes begleitete ihn und ruhte darauf. Denn er war demütig und barmherzig, und seine Werke waren noch heiliger als seine Worte; der Pharisäer dagegen war nur mit Worten und nach außen hin gut, in seinem Inneren aber und mit seinem Hochmut und seiner Hartherzigkeit vollbrachte er Werke des Teufels, weshalb er Gott verhasst war.

Wer sich selbst erhöht, wird immer, früher oder später, erniedrigt werden; wenn nicht in diesem, dann im anderen Leben. Wer sich selbst erniedrigt, wird erhöht werden, besonders droben im Himmel, wo die Handlungen der Menschen in ihrem wahren Wert erscheinen.

Die Unterschiede

- Der Selbstgerechte gibt sich selbst die Ehre, nicht Gott! Er liebt Gott gar nicht, da er sich nur selber liebt. Er denkt nicht daran, dass Gott der Vollkommene, der Heilige ist, den er nie erfassen kann und vor dessen Augen JEDER ein Sünder ist, auch er. Auch wenn er das Gesetz kennt und befolgt. Doch daran denkt er nicht. Er ist der typisch Selbstgerechte, der nur sich sieht und auf die anderen herabschaut. Die anderen sind Sünder, die anderen brechen die Gebote, die anderen sind nicht katholisch… Keine Liebe zu Gott und dem Mitmenschen. Er glaubt nicht notwendig zu haben, sich vor Gott niederzuwerfen und sich als Sünder zu bekennen. Eigenliebe verblendet sein Herz, er ist selbstgefällig und ohne Liebe. Er verachtet den Zöllner und zieht falsche Schlüsse (Vorurteile). Und Gott findet KEINEN GEFALLEN an ihm, obwohl er nach außen hin als Vorzeigechrist gilt. ES GEHT IHM NICHT UM GOTT, SONDERN UM IHN SELBST!

Es fehlt ihm an Demut, Liebe, und Barmherzigkeit, genau die Tugenden der Heiligen.

- Der Zöllner aber beurteilt sich in richtiger Weise: Er weiß, dass er vor der Vollkommenheit Gottes ein nichts ist, ein Sünder, denn JEDER Mensch sündigt auf die eine oder andere Weise. Er bleibt hinten in der Kirche stehen da er große Achtung und Ehrfurcht vor Gott hat. Er bittet gerecht bei der Arbeit zu sein und bittet um Erbarmen, wenn er einmal ungerecht war. Er wirft nicht alles in den Tempelschatz, da er einer bedürftigen Familie helfen will. Das ist wahre Liebe und Mitleid. Er bittet Gott auch um Hilfe gerecht zu sein. Er bittet um Liebe und Führung Gottes, da er weiß, dass er ein schwacher Mensch ist. Er betrachtet sein Leben, sein Dasein vor den Augen des Allmächtigen, Vollkommenen Gottes! Und Gott findet Gefallen an ihm und Er begleitet ihn mit Seinem Segen.

Der Pharisäer ehrt Gott mit den Lippen, aber sein Herz ist weit weg von Gott.

Die Parallelen zu heute sind unverkennbar.

 

 

Herr, lehr uns Dein Wort für UNS verstehen!
MIR willst du damit etwas mitteilen. Amen.

 

Weiterführende Themen: 

Die Eucharistie / Leben in Gottes Gegenwart / Die Liebe Gott Vaters / Spiritualität / Die Liebe Gottes (Gloria Polo)
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Zugriffe      E-Mail: hermann.hitthaler@gmail.com / www.gottliebtuns.com        nach oben