Kirche Weitental

†  Gott ist die Liebe - Er liebt dich  †
 Gott ist der beste und liebste Vater, immer bereit zu verzeihen, Er sehnt sich nach dir, wende dich an Ihn
nähere dich deinem Vater, der nichts als Liebe ist. Bei Ihm findest du wahren und echten Frieden, der alles Irdische überstrahlt

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*Anbetung live*

Entstehung der geistigen Schöpfung

die Wahrheit

Gott hat die Welt erschaffen. Wie viele Lügen werden heute doch verbreitet, Bücher um Bücher, in den Schulen, Medien... alles aufgebaut auf Lüge, denn beweisen kann es niemand. Doch es wird geglaubt da es angenehmer ist, da man sein Leben nicht nach Gott ausrichten will, der uns doch so sehr liebt und uns erschaffen hat, einmal an seiner Herrlichkeit teilzuhaben.
Diesen Irrtum hat der Teufel selbst ausgelegt denn er hasst Gott und da er Ihn aber nicht erreichen kann, wütet er gegen die Menschheit, die Geschöpfe Gottes, die Gott so sehr liebt.

Basierend auf der Offenbarung der Maria von Agreda wird hier aufgezeigt, wie die Engel und Menschen erschaffen wurden, warum Luzifer fiel, warum er die Menschen verfolgt...
 

 

Entstehung der Schöpfung im Geistigen

Die Menschheitsgeschichte reicht viel weiter in die Vergangenheit hinein, als sich dessen die Menschen bewusst sind. Den meisten Menschen fehlt heute das Ur- und. Grundwissen über ihre Herkunft, über ihre Vergangenheit. Dieses „Grund“-legende Wissen ist ihnen im Verlauf der Zeit verloren gegangen.

Das Wissen um die Anfänge der Menschheit ist die Voraussetzung, um überhaupt den Sinn des Erdenlebens, Gott als Schöpfergott am Anfang, seine Menschwerdung als Erlöser in der Mitte und als Richter und Vollender am Ende, seine Botschaften und Lehren, den Sinn der uns von Gott gegebenen Entscheidungsfreiheit, die Existenz von Gut und Böse, Krankheit und Leid und noch Vieles mehr verstehen zu können. Ohne dieses Wissen um die „Ursachen hängt vieles in der Luft – es bleibt unverständlich und rätselhaft – gleich den Wurzeln eines Baumes, die dem oberflächlichen Betrachter nicht offensichtlich sind.

Gott

Der Dreifaltige GottGott ist der „Ur-quell allen Seins” – der Schöpfer aller Dinge. In der Bibel heißt es, der Mensch solle sich von Gott kein Bildnis machen (5.Mos. 5,8). Gott ist eine Person und hat eine Gestalt. Gott ist die Vollkommenheit. In Gott ist nur Reinheit, und diese Reinheit ist eine lebendige Kraft, die nach außen als ein lebendiges Feuer zum Ausdruck kommt. Gott ist in ein gewaltiges Feuer eingekleidet. Um Gott selbst ist unendliches Licht, unermessliche Kraft, die er in die Weiten der geistigen und materiellen Welt sendet. Gott ist die unendliche Liebe und Güte.

In Gott ist die Weisheit, die Wahrheit selbst.

Die Erschaffung der Geister

Sie wurden von Gott im Himmel erschaffen und zwar im Stande der Gnade. Mit dieser sollten sie sich die Herrlichkeit als Lohn verdienen. Obwohl sie sich am Orte der Gnade befanden, schauten sie doch die Gottheit noch nicht von Angesicht zu Angesicht, bis sie es mit der Gnade durch Gehorsam gegen den göttlichen Willen verdient ha tten.  

Die guten wie auch die abtrünnigen Engel blieben nur kurze Zeit im Zustand der Prüfung, denn die Erschaffung, Prüfung und Entscheidung erfolgten in drei ganz kurzen Zeitabschnitten. Im ersten Zeitraum wurden alle Engel erschaffen und mit Gnaden und den Gaben des Heiligen Geistes ausgerüstet, so dass sie überaus schön und vollkommen waren.

Luzifer

Luzifer geriet damals in eine sehr ungeordnete Selbstliebe, denn er sah sich mit einer höheren Schönheit der Natur und Gnade ausgerüstet, als die übrigen Engel. In dieser Erkenntnis hielt er sich zu lange auf, und das Wohlgefallen an sich selbst hemmte ihn so, dass er Gott, der einzigen Ursache all seiner Vorzüge, den schuldigen Dank lässig und träge darbrachte. Wiederum betrachtete er sich selbst.

Aufs Neue gefielen ihm seine Schönheit und seine Gnaden. Er schrieb sie sich selbst zu und liebte sie als seine eigenen. Diese ungeordnete Selbstbetrachtung bewirkte, dass er sich mit den Kräften, die er von einer höheren Macht empfangen hatte, nicht nur nicht, wie er sollte, über sich selbst erhob, sondern sie verführte ihn auch zum Neid gegen andere und zur Begierde nach den Gaben und Vorzügen der anderen. Da er diese für sich nicht erlangen konnte, entbrannte er in tödlichem Zorn und Hass gegen Gott, der ihn aus dem Nichts erschaffen hatte, und gegen alle Seine Geschöpfe. Aus dieser Verfassung entsprangen Ungehorsam, Vermessenheit, Ungerechtigkeit, Treulosigkeit, Gotteslästerung, ja, sogar eine Art Abgötterei, denn er begehrte für sich jene Anbetung, die man allein Gott schuldig ist. Er lästerte Gottes Hoheit und Heiligkeit. Er verlor den Glauben und die schuldige Treue. Er nahm sich in seiner Vermessenheit vor, alle Geschöpfe zu vernichten, und schmeichelte sich, dies und noch manches andere ausführen zu können. In dieser Geisteshaltung verharrte er. Seine Hoffart steigerte sich. Doch seine Vermessenheit war größer als seine Stärke, denn in dieser konnte er nicht wachsen. Doch hinsichtlich der Sünde „ruft ein Abgrund dem anderen zu“, der erste sündige Engel war Luzifer, er verführte die anderen. Deshalb wird er der Fürst der bösen Geister genannt, also nicht aufgrund seiner Natur. Nicht wegen dieser, sondern nur um der Sünde willen konnte er diesen Titel behaupten. Die sündigen Engel sind nicht alle aus einem Chor, sondern aus allen fielen Engel ab, und zwar viele.

Ordnung in Gottes Werken

In den Werken Gottes ist alles nach Maß, Zahl und Gewicht geordnet. Darum beschloss die göttliche Vorsehung, den Engeln unmittelbar nach ihrer Erschaffung, - also bevor sie sich noch anderen Zielen zuwenden konnten – das Endziel zu offenbaren, zu dem sie erschaffen und mit einer so erhabenen und ausgezeichneten Natur begabt worden waren. Gott erleuchtete sie auf folgende Weise: Zuerst empfingen sie eine sehr eindrucksvolle Erkenntnis von der Wesenheit Gottes, Seiner Einheit in der Natur, Seiner Dreifaltigkeit in den Personen. Zugleich erhielten sie den Befehl, den unendlichen Gott als ihren Schöpfer und Herrn zu verehren und anzubeten. Alle folgten gehorsam, doch mit Unterschied, die guten Engel folgten aus Liebe und Gerechtigkeit. Sie unterwarfen sich mit besten Willen, nahmen gläubig auf, was ihre Fassungskraft überstieg, und gehorchten freudig.

Ferner offenbarte Gott den Engeln, dass er Menschen, vernünftige Geschöpfe einer niederen Ordnung, erschaffen wolle. Auch diese sollten Gott als ihren Urheber und ihr ewiges Gut lieben, fürchten und ehren. Er werde diese Natur überaus begnadigen. Die zweite Person der Heiligsten Dreifaltigkeit selbst werde Mensch werden und in Verbindung die menschliche Natur mit der Göttlichen zu einer Person vereinigen. Diesen zukünftigen Mensch gewordenen Gott sollten die Engel nicht nur wegen Seiner Gottheit, sondern auch wegen Seiner Menschheit als ihr Oberhaupt anerkennen, verehren und anbeten. Als an Würde und Gnade Ihm untergeordnet, sollten sie Seine Diener sein. Zugleich ließ Gott die Engel erkennen, wie geziemend, gerecht und vernünftig diese Unterwerfung sei. Wie alle übrigen zukünftigen Geschöpfe hätten auch sie die Aufgabe, den Mensch gewordenen Gott zu verherrlichen, weil er aller Wesen König sei. Alle vernünftigen Geschöpfe, die der Erkenntnis und des Genusses Gottes fähig seien, sollten Sein Volk werden und ihn als ihr Haupt anerkennen und verehren. Dann wurde den Engeln das entsprechende Gebot erteilt. Die gehorsamen, heiligen Engel unterwarfen sich diesem Befehle sofort mit ganzer Willenskraft, mit demütigem und liebesglühendem Eifer.

Luzifer widersetzt sich

Luzifer aber, voll Neid und aufgeblasener Hoffart, widersetzte sich und trieb die gleichgesinnten Engel an, ein Gleiches zu tun. Auch sie gehorchten dem göttlichen Befehle nicht. Dafür versprach Luzifer ihnen, dass er ihr Haupt sein und ein unabhängiges Fürstentum gegen Christus aufrichten wolle. Neid und Hoffart und unordentliches Begehren verursachten in diesem einen Engel eine solche Verblendung, dass er unzählige mit der Pest der Sünde ansteckte. Nun erhob sich jener große Kampf im Himmel, von dem der Heilige Johannes berichtet. Die gehorsamen heiligen Engel entbrannten vor Eifer, die Ehre des Allerhöchsten und die Ehre des Mensch gewordenen Gott den sie in einem Gesicht schauten, zu verteidigen. Sie baten um die Erlaubnis und die Genehmigung des Herrn, gegen den Drachen zu streiten. Das wurde ihnen gewährt.

Auslegung des 12. Kapitels der Geheimen Offenbarung

Erzengel MichaelUnd es erhob sich ein großer Kampf im Himmel, Michael und seine Engel kämpften mit dem Drachen, und der Drache und seine Engel kämpften.  Aber sie vermochten nicht standzuhalten, und ihr Platz im Himmel ging verloren. So wurde der große Drache gestürzt, die alte Schlange, die Teufel und Satan heißt und die ganze Welt verführt. Er wurde auf die Erde gestürzt, und mit ihm wurden seine Engel gestürzt.“

Offenbarung des Johannes, 12. Kapitel

Der Evangelist sagt: „Ein großes Zeichen erschien am Himmel, eine Frau, mit der Sonne umkleidet, den Mond unter ihren Füßen und eine Krone von zwölf Sternen auf ihrem Haupt.“ Dieses Zeichen ist durch Gottes Willen vor allen Engeln, den guten und den bösen, im Himmel wirklich erschienen. Im Schauen sollten sie ihren Willen entweder zum Gehorsam oder zum Ungehorsam gegen die Gebote des göttlichen Wohlgefallens entscheiden. Dieses Zeichen offenbarte ihnen auch, wie wunderbar Gott die menschliche Natur erschaffen würde. Wohl war sie ihnen schon bei der Offenbarung des Geheimnisses der Menschwerdung zu erkennen gegeben, doch Gott wollte sie ihnen auch noch in einem rein menschlichen, ganz vollkommenen, ganz heiligen Geschöpfe kundtun, das Er nächst Christus erschaffen werde.

Es war als sage Gott den Engeln:

Ich will die Menschen nicht so wie euch züchtigen, weil aus ihnen eine Frau hervorgehen wird, in dessen Schoß Mein Eingeborener Fleisch annehmen soll. Er wird ihnen Meine Freundschaft wieder erweben, Meine Gerechtigkeit versöhnen und den Weg zur Seligkeit, den die Sünde verschlossen hat, wieder eröffnen.“

Er ließ die Engel erkennen, dass Er durch Vermittlung Christi und Seiner Mutter jene Gnaden und Gaben in den Menschen niederlegen wolle, die die abtrünnigen Engel durch ihre Treulosigkeit verloren hatten. Die Engel erkannten in diesem Zeichen auch viele Geheimnisse der Menschwerdung, der streitenden Kirche und ihrer Glieder, und dass sie, die Engel, berufen seien, den Menschen zu helfen, sie gegen ihre Feinde zu verteidigen und sie zur ewigen Seligkeit zu führen.

Auslegung des 12. Kapitels der Geheimen Offenbarung

Und es erhob sich ein großer Kampf im Himmel, Michael und seine Engel kämpften mit dem Drachen, und der Drache und seine Engel kämpften.“

Nachdem der Herr obige Geheimnisse den guten und bösen Engeln geoffenbart hatte, begann der Heilige Michael mit den Seinen unter Zustimmung Gottes gegen den Drachen und seinen Anhang zu kämpfen. Dieser Streit war wunderbar. Er wurde nur mit den Waffen des Verstandes und des Willens geführt. Entflammt von Eifer für die Ehre Gottes, ausgerüstet mit der ihm von Gott verliehenen Macht und bewaffnet mit seiner eigenen Demut, widerstand Michael dem eitlen Hochmut des Drachens, indem er sagte: „Würdig ist der Allerhöchste aller Ehre, alles Lobes, aller Erfurcht. Er ist würdig der Erfurcht, der Liebe und des Gehorsams aller Geschöpfe. Er ist allmächtig und kann tun, was Er will. Nichts kann Er wollen, was nicht vollkommen gerecht ist. Er, der Unerschaffene und von keinem anderen Wesen Abhängige, gab uns aus Gnade alles, was wir besitzen. Er erschuf uns aus dem Nichts. Er kann auch andere Wesen erschaffen, wann und wie es ihm gefällt. Darum ist es höchst geziemend, dass wir uns vor Seinem göttlichen Thron niederwerfen und Seine göttliche Majestät und wesenhafte Hoheit anbeten, kommet also, ihr Engel, folget mir! Lasset uns Ihn anbeten. Seine wunderbaren geheimen Gerichte und Seine heiligen, vollkommenen Werke lobpreisen.“

Der DracheMit diesen Worten kämpften der Heilige Michael und sein Anhang

Wie mit heftigen Blitzen stritten sie wider den Drachen und seinen Anhang. Diese hingegen kämpften mit Gotteslästerungen. Luzifer aber konnte vor dem Antlitz des heiligen Engelsfürsten nicht bestehen. Er verging vor Wut und wollte vor Qual entfliehen; allein der Göttliche Wille gebot, dass er nicht nur gestraft, sondern auch überwunden werde und die Wahrheit und Allmacht Gottes erfahre, er mochte wollen oder nicht. Trotzdem lästerte er: „Gott ist ungerecht, wenn Er die Natur der Menschen über die Natur der Engel erhebt. Ich bin der erhabenste und schönste Engel, mir gebührt der Triumph und Huldigung. Ich will meinen Thron über die Sterne setzen und gleich sein dem Allerhöchsten. Keinem einzigen von niederer Natur werde ich mich unterwerfen und niemals zugeben, dass ein anderer mir vorgehe oder sich über meine Hoheit erschwinge!“ Dasselbe wiederholten seine abtrünnigen Anhänger.

Doch Michael erwiderte: „Wer ist wie der Herr, unser Gott, der in den Höhen wohnt?

Schweige, Feind, mit deinen ungeheuren Lästerungen! Du bist ganz von Bosheit besessen, darum fort aus unserer Gesellschaft, du Unglückseliger! Fahre hinab mit deiner blinden Unwissenheit und deiner Bosheit in die finstere Nacht und in das Chaos der höllischen Pein! Wir hingegen, o Geister des Herrn, wollen Gott anbeten und verehren. Die glückselige Frau aber, die dem ewigen Wort die menschliche Natur schenken wird, wollen wir als unsere Herrin und Königin anerkennen.“ Jenes > große Zeichen < der Himmelskönigin war in diesem Streit für die guten Engel wie Schild und Waffe gegen die bösen Abtrünnigen. Dem gegenüber waren die Streitgründe Luzifers kraftlos. Er wurde verwirrt und sprachlos und konnte die in diesem Zeichen dargestellten Wahrheiten nicht ertragen. Wie dieses geheimnisvolle Zeichen durch Gottes Kraft erschienen war, so wollte Gott auch, dass ein anderes Zeichen, der rote Drache, sichtbar werde und Luzifer in dieser Gestalt zum Entsetzen und Erschrecken seines Anhanges und zur Verwunderung der heiligen Engel mit Schande aus dem Himmel verstoßen werde.

So offenbarte sich aufs Neue Gottes Macht und Gerechtigkeit

Den Verlauf dieses Streites kann man mit Worten schwerlich schildern, weil der Abstand zwischen unserem Begreifen und der Tätigkeit so vieler erhabener Engel zu groß ist. Die Bösen wurden nicht Herr, denn Ungerechtigkeit, Lügenwerk, Unwissenheit und Bosheit können Gerechtigkeit, Wahrheit, Licht und Güte nicht überwältigen, noch können diese Tugenden von den Lastern überwunden werden.

Der Sturz Luzifers und seines Anhangs

Ewiges Feuer: die HölleAber sie vermochten nicht standzuhalten, und ihr Platz im Himmel ging verloren.“ Die unglückseligen Engel machten sich durch ihre Sünde der ewigen Anschauung und Gesellschaft Gottes unwürdig. Ihr Andenken wurde aus dem göttlichen Geiste ausgelöscht, wo sie vor ihrem Fall durch ihre Gnadengaben gleichsam eingeschrieben waren. Sie verloren ihr Recht auf die im Falle ihres Gehorsams ihnen zubereiteten Plätze. Dieses Anrecht ging nun auf die Menschen über. Von den abtrünnigen Engeln wurde jede Spur so vollständig ausgelöscht, dass nichts mehr von ihnen im Himmel zu finden war.

Oh unglückselige Bosheit, unbeschreibliches Unglück, würdig einer so entsetzlichen Strafe!

So wurde der große Drache gestürzt, und mit ihm wurden seine Engel gestürzt.“ Der heilige Erzengel Michael verstieß den elenden, in einen Drachen verwandelten Luzifer mit jenem unüberwindlichen Wort:Wer ist wie Gott?“ Es war so kräftig, dass es jenen stolzen Riesen samt seinen Rotten niederschmetterte und mit unvergleichlicher Schande in den tiefsten Abgrund der Erde hinunter schleuderte. Nun empfing er zu seinem Unglück und zur Strafe auch noch neue Namen, wie Drache, Schlange, Teufel, Satan. Namen, die der heilige Erzengel ihm im Streite beigelegt hatte, um dadurch seine Bosheit und Ungerechtigkeit auszudrücken. Wie er durch seine Tücke alles Glück und alle Ehre verwirkt hatte, so ward er auch aller Ehrentitel beraubt und stattdessen mit Schandnamen bezeichnet. Übrigens legte schon sein Bosheitsplan, den er seinen Bundesgenossen vorschlug und befahl, nämlich die Erdenbewohner zu betören und zu verführen, seine Arglist mehr als genügend an den Tag. So ward also jener, der in seinen Gedanken schon alle Völker zerschmetterte, hinabgeschleudert in die Hölle. 

Von Ihm sagt Isaias: „In die Unterwelt wirst du hinabgestürzt, in die Tiefe des Pfuhles. Dein Leichnam wird übergeben den Motten und dem Wurme deines bösen Gewissens“ (Is. 14, 15). Es erfüllte sich an Luzifer alles, was Isaias im 14. Kapitel seines Buches berichtet.

So war nun der Himmel von den bösen Engeln gesäubert

Für die guten und gehorsamen aber fiel der Vorhang der Gottheit. Triumphierend gingen sie in ihre Glorie ein, während die Abtrünnigen ihre Strafe empfingen. Gott offenbarte den Engeln einen Teil der göttlichen Beschlüsse und sprach: „Luzifer hat sein Banner der Hoffart und der Sünde aufgepflanzt.“

Verfolgung des Menschengeschlechtes

Mit vollendeter Bosheit und starkem Grimm wird er das menschliche Geschlecht verfolgen und viele durch Arglist verführen und so verleiten, dass die Menschen sich gegenseitig umbringen. In der Blindheit der Sünden und Laster werden sie zu verschiedenen Zeiten in unheilvoller Unwissenheit sich empören, aber Hoffart, Lüge und alle Arten von Sünden sind Meinem Wesen und Willen unendlich fern. Wir wollen darum der Tugend und Heiligkeit den Triumph verleihen.“

 

Herr, lass uns die Zeichen der Zeit erkennen und unser Vertrauen auf Dich setzen. Amen.
 

Weiterführende Themen: 

Die Schöpfung / Die Liebe Gott Vaters
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