Kirche Weitental

†  Gott ist die Liebe - Er liebt dich  †
 Gott ist der beste und liebste Vater, immer bereit zu verzeihen, Er sehnt sich nach dir, wende dich an Ihn
nähere dich deinem Vater, der nichts als Liebe ist. Bei Ihm findest du wahren und echten Frieden, der alles Irdische überstrahlt

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Madonna della Corona

 

Letzthin (September 2012) hatte ich aufgrund meines runden Hochzeitsjubiläums Gelegenheit, diesen imposanten Wallfahrtsort zu besuchen, wenn die Zeit dafür auch viel zu kurz war.
Es war überwältigend, wie sich die Kirche, teilweise in den Felsen gehauen, daran anschmiegt wobei  der Felsen oben und unten im wahrsten Sinne des Wortes senkrecht verläuft.
Das Heiligtum liegt unweit des südlichen Bereiches des Gardasees, östlich am Monte Baldo.

Madonna della Corona

Begrüßt wurden wir durch das Glockenspiel des Lourdesliedes: "Ave, ave..."

DIE LAGE

Das Heiligtum befindet sich an einem Ort, der "della Corona" genannt wird, was von einem antiken Begriff abstammt: Korn und Krone, was Felsen, Steinwand, oder ähnliches bedeutet. Der Ort erregt Aufmerksamkeit durch seine morphologischen Qualitäten: es ist eine Art von Steinbalkon, der eine Steinwand von über 500 m Hohe unterbricht, mit 100 m über dem Balkon und ungefähr 350 m unter ihm. Das Heiligtum liegt auf der östlichen Seite des Monte Baldo, eine Bergkette, die gleichzeitig auch berühmt für seine seltene Pflanzenwelt ist.

Das Aussehen dieses Qrtes ist eine Einladung zur Kontemplation, zur Meditation oder zum Gebet. Obwohl es sich 774 m über dem Meeresspiegel befindet, ist es doch vor den schlimmsten Wettereiniltissen geschützt. In früheren Zeiten war der Ort nur zu Fuß vom Tal über einen abschüssigen Weg erreichbar, der durch eine rudimentäre Brücke über eine tiefe Schlucht führte. Im 16. Jahrhundert wurde ein einfaches Windensystem gebaut, mit dessen Hilfe sowohl Materialien als auch Personen von dem Felsvorsprung ins Tal gebracht, werden konnten.

Südansicht
 


SEINE GESCHICHTE

Das Heiligtum wurde Dank der starken Gläubigkeit der Bevölkerung erbaut. Früher war es eine Einsiedelei, in der eine kleine Gemeinschaft lebte, die zum Benediktiner Kloster S. Zeno in Verona gehörte. Zum ersten Mal wurde es am 19. Mai 1193 urkundlich erwähnt, ein zweites Mal am 18. Februar 1195, dann im Jahre 1278, 1286, und im 14. Jahrhundert im Jahre 1307, 1331, 1339, 1375. Ab 1437 sind die kleine Kirche und die Einsiedelei an die "Commenda der Jerusalemer Ritter" (später "Rhodoser Ritter" und danach "Malteser Orden" genannt) gebunden.

Ansicht vom Süden


Diese Beziehung blieb bestehen, bis 1810 unter Napoleon der Malteser Orden abgeschafften wurde. Die Verehrung Marias gab dem Heiligtum schon in früheren Zeiten den Namen S. Maria di M. Baldo oder della Corona: Die Madonna wurde am Anfang als "Mutter Gottes" verehrt, und ist in einem Fresko des 14.-15. Jahrhunderts sitzend mit dem Jesus Kind auf den Knien dargestellt.
Dieses Wandgemälde befindet sich heute noch im Heiligtum am Ende der Heiligen Treppe. Ein Inventar aller Gegenstände von 1485 zahlt unter anderem Krücken, Stocke und andere Utensilien auf, die von Gläubigen als Ex-voto hinterlassen wurden. Ab dem 16. Jahrhundert, genauer ab 1522, hat sich die Verehrung auf Maria als Schmerzensmutter verschoben, auf Grund einer Marmorgruppe der "Pietà" in Auftrag gegeben von Lodovico di Castelbarco im Jahre 1432. Dieser Gläubige, dessen Namen auf dem Fuß der Statue eingegeben ist, gehörte zur Familie Castelbarco, der Herren des Lagarina Tals im Mittelalter und in der Renaissance. Man weiß nicht, wann "das Heiligenbild der Gnade" zur kleinen Kirche der Eremiten gebracht wurde.

Zugang zur Kirche


Eine des 17. Jahrhunderts verbreitet hatte, sagt, dass die Statue von den Rittern nach Rhodos gebracht wurde. Bei der Eroberung von Rhodos durch die Türken im Jahre 1522 wurde die Statue den Türken entwendet und gelang auf wunderbare Art zum Ort "della Corona". Im Jahre 1625 begann der Malteser Orden einen Wiederaufbau der Kirche mit einer Erhöhung von 5 m im Gegensatz zur Ursprünglichen Kapelle. Der Wiederaufbau wurde 1680 beendet. Es gab später im 18. Jahrhundert, nach den zwei Kriegen Napoleons und nach 1833 noch weiter Ergänzungen und Renovierungen. 1899 wurde die Fassade renoviert. 1949 begann ein erster Ausbau der Kirche. Von 1975 bis 1978 wurde die Kirche und die ganzen Gebäude erneut renoviert und bei dieser Gelegenheit erweitert.

Kirche
 

Die neue Kirche wurde am 4. Juni 1978 von Veronas Bischof, Giuseppe Carraro, eingeweiht. Am 14. Juli 1982 erhielt das Heiligtum den Titel "Basilica minore". Papst Johannes II. besuchte Madonna della Corona am 17. April 1988 auf seiner apostolischen Reise.

Das Orginal der Heiligen Treppe befindet sich in Rom neben der Basilica S.Giovanni in Laterano, hier befindet sich eine Nachbildung.
Vor 1975 befand sich die Heilige Treppe außen auf den linken Seite der großen Treppe die zum Heiligtum führt. Sie wurde als Privileg vom Papst Leone XII im Jahre 1822 bewilligt, im 300. Gründungsjahr des der Schmerzensmutter gewidmeten Heiligtums. Zu Beginn war die Ausübung und Öffnung der Heiligen Treppe auf bestimmte Zeiten beschränkt, seit dem Jahr 1910 erlaubte Papst S. Pio X die ganzjährige Öffnung. So wurde sie der Heiligen Treppe in Rom gleichgestellt, nach dessen Vorbild sie erbaut wurde In unseren Heiligtum ist die Heilige Treppe der meistbesuchte und verehrteste Platz. Bei den Umbauarbeiten im Jahr 1991 wurde sie ins Innere des Heiligen Gebäudes, neben die Beichtkapelle gebracht, um den Wert der Busse noch zu erhöhen und zu charakterisieren.

FOTOS

Bildes des Kreuzweges, der von oben nach unten zum Heiligtum führt:

Zugang, durch diesen Stollen erst ab 1922 möglich:

Grotte vor der Kirche

Die leere Kirche (selten)

Altar am Felsen (Nordseite)

Der auferstandene Christus am Felsen

Beichtstühle (in der älteren Kirche unter der Basilika)

Krippe mit Figuren in Normalgröße

Blick nach oben

Blick ins Etschtal

 

Gegrüßt seist du, Maria,
voll der Gnade,
der Herr ist mit dir,
du bist gebenedeit unter den Frauen,
und gebenedeit ist die Frucht deines Leibes,
Jesus. -
Heilige Maria, Mutter Gottes,
bitte für uns Sünder
jetzt und in der Stunde unseres Todes.

 

Weiterführende Themen: 

Fatima  /  Maria  / Gott liebt dich  /  Garabandal  

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Zugriffe      E-Mail: hermann.hitthaler@gmail.com / www.gottliebtuns.com        nach oben