Kirche Weitental

†  Gott ist die Liebe - Er liebt dich  †
 Gott ist der beste und liebste Vater, immer bereit zu verzeihen, Er sehnt sich nach dir, wende dich an Ihn
nähere dich deinem Vater, der nichts als Liebe ist. Bei Ihm findest du wahren und echten Frieden, der alles Irdische überstrahlt

MOBILE
Version

Fragen, Kritik...
sende EMail

SUCHFENSTER
hier öffnen

NORMAL
Version

Start-Gottes Liebe-Erbsünde

Maria-Werke-Wallfahrten

Jahreskreis Heilige

Apokalypse Warnung NWO

News Gebete

Sünde-Leid-Heilung-Hilfe

Leben mit Gott-Hilfen

Mystik Werke Audio

Papst Kirche Liturgie Dok.

*Anbetung live*

Das Grabtuch von Turin

 

Gertrud Wally: "Er sah und glaubte - Grabtuch von Turin und Schweißtuch von Oviedo zwei Reliquien für das dritte Jahrtausend" (Bernardus-Verlag, Aachen 2010)

Wenn man den Ärzten Glauben schenken darf, so ist der Mann des Grabtuches von Turin an einer Perikardtamponade gestorben. Bei einer solchen Todesart stößt der Sterbende fast immer einen gellenden Schrei aus, sobald die Herzwand zerreißt und sich das ganze Blut in den Herzbeutel ergießt. Ein solcher Schrei ist bei den Synoptikern erwähnt. (Mk 15,37; Mt 27,50; Lk 23, 46). Aber schon im Psalm 22 spielt der Psalmist auf ein krankes Herz an (Ps.22, vs 15.)

Spirituelle Bedeutung des Grabtuches von Turin (Athanasiusbote)

INHALT
 
 
Was die religiösen Aspekte des Grabtuches von Turin betrifft, so möchte ich fünf Hauptpunkte näher beleuchten:

1. Der Tod des Mannes des Grabtuches
2. Hinweise auf die Gottheit Christi auf dem Grabtuch von Turin
3. Hinweise auf die Auferstehung auf dem Grabtuch von Turin
4. Das Grabtuch von Turin und die anderen monotheistischen Religionen
5. Das Grabtuch als hervorragendes Mittel zur Neuevangelisierung.
 

1. Der Tod des Mannes des Grabtuches von Turin

Wenn man den Ärzten Glauben schenken darf, so ist der Mann des Grabtuches von Turin an einer Perikardtamponade gestorben. Bei einer solchen Todesart stößt der Sterbende fast immer einen gellenden Schrei aus, sobald die Herzwand zerreißt und sich das ganze Blut in den Herzbeutel ergießt. Ein solcher Schrei ist bei den Synoptikern erwähnt. (Mk 15,37; Mt 27,50; Lk 23, 46). Aber schon im Psalm 22 spielt der Psalmist auf ein krankes Herz an (Ps.22, vs 15.)

Wie Wasser bin ich hingeschüttet, und alle meine Gebeine haben sich zertrennt; wie Wachs ist geworden mein Herz, es ist zerschmolzen inmitten meiner Eingeweide. “

Christus ist also nicht eines langsamen, qualvollen Erstickungstodes gestorben, wie ihn sonst die Gekreuzigten erleiden mussten, sondern ganz überraschend – und bei vollem Bewusstsein- an einer Perikardtamponade, einer Herzruptur.

Sogar Pontius Pilatus wunderte sich, dass er schon tot war (Mk 15,44).

Die Osterlämmer wurden um drei Uhr Nachmittag geschächtet und ihr Blut, das während des Sterbens austrat, hatte Sühnefunktion. Von den Evangelien her wissen wir, dass Jesus genau zu dem Zeitpunkt stirbt, in dem auch die Osterlämmer geschlachtet werden. Er wird von Anfang an als das wahre Osterlamm bezeichnet (Johannes 1,29 und 1,37) Nach seinem Tod wird auf Jesus als das Osterlamm bei Petrus und Paulus hingewiesen. (1 Petrus 1,19 und Paulus 1 Korinther 5,7). Da er nun das wahre Osterlamm ist, so hat sein Herzblut, das im Sterben in den Herzbeutel fließt, höchste Sühnefunktion. Jedoch wurde dieses Sühneblut erst sichtbar, als das Herz mit einer Lanze durchbohrt wurde. (Jo 19,34: „einer der Soldaten öffnete seine Seite mit einer Lanze und sogleich floss Blut und Wasser heraus.“) Übrigens ist diese Todesart, die Perikardtamponade, der Grund dafür, dass bei der Herzöffnung Blut und Serum aus der Herzwunde fließen. Denn das im Herzbeutel angesammelte Blut koaguliert, d.h. gerinnt nicht, sondern zersetzt sich in Blut und Serum. Johannes berichtet daher als Augenzeuge, denn ein medizinischer Laie kann solche Symptome nicht erfinden. Dieser reichliche Blutfluss, der aus dem Herzen strömte, ist der Hauptbeweis, dass der Mann des Grabtuches, Jesus, bereits am Kreuz gestorben war, denn sonst gäbe es keinen solchen Blutaustritt. Dieses Faktum ist der Haupttodesbeweis gegen alle abstrusen Hypothesen, dass Jesus die Kreuzigung überlebt hätte. (Übrigens auch das blutige Lungenödemsgemisch, das auf dem Schweißtuch von Oviedo ersichtlich ist, bestätigt den Tod Jesu, denn es ist mit jeglicher Atemtätigkeit unvereinbar.) Wenn Jesus noch gelebt hätte, wie die beiden mit ihm gekreuzigten Schächer, dann hätte ihm der „Exactor mortis“, der Soldat, der für den geregelten Ablauf der Hinrichtung verantwortlich war, die Beine zerschlagen. Aber am Grabtuch ist – so wie es in den Evangelien steht - (Jo 19, 33 „sie zerschlugen ihm daher die Beine nicht“) nichts davon zu sehen.

Die „transverberatio“, der Herzeinstich, war also nicht ein Gnadenstoß, sondern der Beweis, dass der Gekreuzigte bereits tot war. Das Grabtuch bestätigt daher in verblüffender Weise die historische Wahrheit der Evangelien.

Diese überraschend schnelle und unvorhersehbare Todesart ist ebenso ein Hinweis, dass der Mann des Grabtuches, Jesus, wahrhaft sowohl der „Gottesknecht“ (Is.52,13-53,12) als auch das „Lamm Gottes ist“, (Jo 1,29), denn im Aramäischen werden beide Begriffe mit dem Wort „talia“ wiedergegeben, wie es der hl. Vater in seinem Buch „Jesus von Nazareth“ betont hat.

Man hat sich lange Zeit gefragt, ob ein junger Mann von ca.30 Jahren Opfer einer Herzruptur werden könne. Heute weiß man, dass insbesondere junge Sportler und Künstler nach einer hohen psychischen Stresssituation und einer starken physischen Anstrengung einen solchen Tod erleiden können.

(Ratzinger, Josef, Benedikt XVI: Jesus von Nazareth, Freiburg, Herder, 2007 p.48). Der Arzt Luigi Malantrucco (Malantrucco, Alessandro, figlio di L. M. : La doppia morte di Cristo, AAVV: Atti del Convegno sulla Santa Sindone, Orvieto 2000) ist der Meinung, dass der psychische Stress am Ölberg und die physische Schwächung durch das Blutschwitzen einen Myokardinfarkt hervorgerufen hätten. Denn am Ölberg hat Jesus die Sünden der gesamten Welt auf sich geladen, er hat innerlich gekämpft und gerungen, um den Willen des Vaters zu erfüllen. Er sah vorher, wie viele sein Selbstopfer ablehnen würden, er sah alle Profanierungen der hl. Eucharistie voraus, er sah voraus, was mit seinem mystischen Leib, der Kirche, im Laufe der Jahrhunderte geschehen würde. All das trug dazu bei, dass ihm das Herz brach.

Viele fragen sich, weshalb der Vater diesen grausamen und qualvollen Tod gefordert hat.

Wir müssen aber in erster Linie bedenken, dass Christus sein Blut freiwillig und aus Liebe zu uns vergossen hat. Dieser Tod war kein Schicksalszwang, kein Zufall, kein Justizirrtum, sondern ein völlig freiwilliges Sühneopfer Christi, das man allerdings nur im Lichte des Alten Testamentes verstehen kann. Im Buch Levitikus, Kap. 17, 11 lesen wir, dass Gott den Menschen das Blut als Mittel zur Sühne gegeben hat. Aus diesem Grund wurden im Tempel Tieropfer dargebracht, insbesondere am großen Versöhnungstag, dem Yom Kippur, um Gott mit seinem Volk einmal im Jahre zu versöhnen und um die Vergebung der Sünden zu erbitten. Der heilige Paulus spielt auf diesen alten Versöhnungsritus an, wenn er das freiwillige Sühneopfer Christi mit dem Sühneopfer des Yom Kippur, des Versöhnungstages, vergleicht. Bei dieser hochheiligen Handlung des Alten Testamentes besprengt der Hohepriester die “kapporeth”, die Sühneplatte, mit dem Blut eines Stieres und eines Ziegenbockes (Lev 16,14 -15). (Kippur und kapporeth haben übrigens dieselbe etymologische Wurzel, kaphar, = wegwische, bedecken –so wie auch die Wörter Sühne und Versöhnung dieselbe etymolog. Wurzel haben). Die “kapporeth” war der goldene Deckel der Bundeslade, in der sich die zwei Gesetzestafeln befanden, “das Zeugnis” bzw. der Dekalog. Im Römerbrief Kap. 3, 25 (und auch im Hebräerbrief, Kap. 9) lesen wir, dass Christus für uns zur blutbefleckten “Sühneplatte” geworden ist. Er ist also das Sühnopfer, das ein für alle Mal die blutigen Opfer des Yom Kippur, des Alten Testaments, vollendet.

Der wertvolle Stoff des Grabtuches war übrigens der neuesten Forschung nach von dem kunstvoll gewebten Linnen genommen, mit dem sich der Hohepriester am Yom Kippurtag bekleidete. (Sadin shel buz). Demnach war Jesus wie ein Hoher Priester am Yom Kippurtag bestattet worden. Ein Hoher Priester, der mit seinem eigenen Blut unsere Sünden tilgt und einen neuen und ewigen Bund mit Gott besiegelt hat:

So heißt es im Hebräerbrief 9, 13-14.

„Denn wenn schon das Blut von Böcken und Stieren (..) die Unreinen, die damit besprengt werden, so heiligt, das sie leiblich rein werden, wie viel mehr wird das Blut Christi, der sich selbst kraft ewigen Geistes Gott als makelloses Opfer dargebracht hat, unser Gewissen von toten Werken reinigen, damit wir dem lebendigen Gott dienen“ .

Müssten wir da nicht - aus dieser Sicht heraus- den Augenblick der hl. Wandlung in der hl. Messe neu überdenken, wo der Priester den Wein in das Blut Christi verwandelt?

Führt es uns nicht in ein tiefes Staunen, dass das freiwillig am Kreuz hingegebene Blut Raum und Zeit überbrückt, indem es durch die Macht des Priesterwortes im hl. Messopfer gegenwärtig wird? (Wallner, P. Karl Josef OCist: Sühne heute aktuell, Mödling, St. Gabriel, s.a.)

Angesichts dieses Herztodes und dieses Sühnetodes, müsste man da nicht die Herz Jesu-Verehrung, die in den letzten Jahren oft vernachlässigt oder sogar belächelt wurde, wieder neu beleben? Müsste man nicht die Sühnemessen am ersten Freitag, dem monatlichen Herz-Jesusfreitag und die Heilige Stunde am Donnerstagabend sowie alle Gedenkfeiern, in denen wir das Pascha Mysterium verehren, angesichts dieser letzten wissenschaftlichen Erkenntnisse in einem neuen Licht betrachten?
 

2. Hinweise auf die Gottheit Christi auf dem Grabtuch von Turin

Die meisten Wissenschafter vertreten heute nicht mehr die Hypothese eines Kontaktabdruckes hinsichtlich der Entstehung des Grabtuches, sondern teilen immer mehr die Ansicht, dass es zu einem unerklärbaren Energieschub aus dem Leichnam gekommen sein muss. Umso mehr, als es auch an denjenigen Stellen des Körpers ein Bild gibt, wo das Leichentuch sicher NICHT in Kontakt mit dem Körper war.

G. Fanti hat 2002 eine verblüffende Entdeckung gemacht, nämlich, dass auf der Rückseite des Tuches im Bereich des Gesichtes und der Hände ganz schwache Abbildungen des Gesichtes und der Hände zu sehen sind. Es gibt also an diesen Stellen jeweils an der Oberfläche des Tuches – vorne und hinten- ein Bild, während das dazwischen liegende Mark der bildtragenden Fasern nicht verändert ist. (Fanti, Giulio: La Sindone rinnovata, misteri e certezze, PEM, Vigodarzere 2003).

D.h. auf der Vorder- und der Rückseite des Stoffes befindet sich schattenhaft ein Bild, das das Gewebe NICHT wie die Blutspuren durchdringt. Von insgesamt 200 Fasern eines Fadens weisen nur 2 oder höchstens 3 Fasern, die noch dazu nicht immer nebeneinander liegen, eine solche zarte Verfärbung auf,

d.h. der äußerste Umfang der Faser, die äußerste Zellschicht, die Epidermis, ist schwach verfärbt, gleichsam oxydiert, aber die Verfärbung geht nie tiefer als 0,2 Mikrometer, (d.h. 2 Zehntausendstel eines Millimeters), während das Mark der Faser nicht verändert ist.

Dieses Phänomen deutet auf eine kurze intensive Strahlung, besser noch auf ein Aufblitzen des Körpers hin. Eine Art „Büschelentladung“, eine Corona Discharge, wie es der Physiker Oswald Scheuermann als erster in verschiedenen Versuchen entdeckt hat. Eine Büschelentladung kommt in freier Natur aber nur bei Blitzentladungen vor (Oswald Scheuermann: Turiner Tuchbild aufgestrahlt, Nachweisversuch VDM Verlag Dr. Müller, Saarbrücken 2008). Die Kennzeichen der Corona Discharge sind zunächst Spitzenentladungen, die bei den auf dem Tuch abgebildeten Gegenständen – wie Blumen, Pflanzen, eventuell Münzen- ersichtlich sind, und zudem ein doppeltes Oberflächenphänomen (doppelte Oberflächenverfärbung) wie es Giulio Fanti und Oswald Scheuermann in verschiedenen Versuchen bekräftigt haben.

P. di Lazzaro hat in den letzten Jahren ebenfalls Versuche mit Laserstrahlen unternommen. Er hat Leinen mit Lasern bestrahlt und eine Oberflächenverfärbung ähnlich der auf dem Grabtuch erzielt. Um ein Bild mit einer Prägefläche von 1,7 m2 wie auf dem Grabtuch zu erhalten, müsste man -seiner Meinung nach- im Leichnam eine Energiequelle von 14.000 Lasern zur Verfügung haben und eine Spannung von 60-100 Megavolt (60-100 Millionen Volt!), wobei die Bildentstehung innerhalb einer Nanosekunde (Milliardstel Sekunde) erfolgen müsste. Menschlich gesprochen ein Ding der Unmöglichkeit!!

Carlo Goldoni hat 2008 eine überraschende Entdeckung gemacht, nämlich, das sich antikes Blut bei intensiver UV-Strahlung hellrot färbt. Es ist äußerst interessant zu bemerken, dass das Blut des Grabtuches eine hellrote Farbe aufweist, die getrockneten Blutflecken des Schweißtuches von Oviedo hingegen ihren bräunlichen Charakter bewahrt haben. Sollte diese Tatsache bereits ein Hinweis auf die Lage der Tücher bei der Bildentstehung sein?

Nach der neuesten Forschung lag das Schweißtuch von Oviedo nicht mehr auf dem Haupt Jesu, sondern abseits. Vielleicht ist dadurch auch die unterschiedliche Färbung der Blutflecken auf dem Grabtuch und dem Schweißtuch von Oviedo erklärbar. Die Blutflecken des Grabtuches sind hellrot, weil sie dem „Energieblitz“ unmittelbar ausgesetzt waren, die Blutflecken des Schweißtuchen haben vermutlich eine bräunliche Farbe angenommen, weil sie von diesem „Energieschub“ durch ihre entferntere Lage weit weniger getroffen wurden.

Man muss sich also fragen, wieso eine solche Energie aus einem toten Körper ausbrechen konnte? Eine derartige Energie hat man noch nie bei einem anderen Menschen festgestellt, weder zu seinen Lebzeiten, noch nach seinem Tod. (Rodante, Sebastiano:La scienza convalida la Sindone, errata la datazione medievale, Massimo, Milano 1994, p.82)

Wer ist also dieser Mensch, der über dem Tod zu stehen scheint?
 

Aus den Evangelien wissen wir, dass Christus wegen seines Anspruches, Sohn Gottes zu sein, zum Tode verurteilt wurde. Vor seinem Tod hat er uns folgende Worte hinterlassen, in denen diese Souveränität zu Ausdruck kommt (Jo 10, 17-18):

„Darum liebt mich der Vater, weil ich mein Leben gebe, auf dass ich es wieder nehme. 18Niemand nimmt es von mir, sondern ich gebe es von mir selbst. Ich habe Gewalt, es zu geben, und habe Gewalt, es wieder zu nehmen. Dieses Gebot habe ich von meinem Vater empfangen.“

Das Grabtuch von Turin enthält klare Hinweise, dass Jesus das Leben wieder „an sich genommen hat“, wie er es angekündigt hatte. Aber nicht im Sinne einer Wiederbelebung eines Toten, sondern in einer neuen, verklärten Weise. Kein Mensch ist fähig sich selbst das Leben zu geben, geschweige denn sich das Leben nach dem Tod zurückzugeben. Wir können uns höchstens das Leben nehmen, d.h. uns umbringen.

Daher enthält das Grabtuch klare Indizien, dass der in das Tuch eingehüllte Mann wirklich der Gottmensch Jesus ist, denn er hat sich als „Herr über Leben und Tod erwiesen.“

Vergessen wir nicht, dass das Doppelbild des Grabtuches ebenfalls ein Hinweis auf die Gottheit Christi ist, denn, wenn diese intensive Energieexplosion nicht aus dem Körper selbst, sondern von außen gekommen wäre, dann hätten wir nicht diese beiden deutlich getrennten Bilder, die gleiche Verfärbungs- und Helligkeitswerte aufweisen, wie verschiedene Versuche ergeben haben. (Z. b. Giovanna de Liso hat verschiedene Gegenstände im Piemont anlässlich eines Erdbebens einer Radonstrahlung augesetzt. Die Bilder der Tuchober-und der Tuchunterseite sind in Helligkeit und Verfärbung total verschieden. Es gibt also keine Helligkeitsidentität wie auf dem Doppelbild des Grabtuches.)

3. Das Grabtuch von Turin und die Auferstehung Christi

Einige Theologie- bzw. Religionsprofessoren verbreiten seit Jahrzehnten die Meinung, dass die Auferstehung kein historisches Ereignis war, sondern dass sie nur in der Phantasie der Apostel anzusiedeln sei. Sie vertreten die Ansicht, dass der Leichnam im Grab verblieben sei, bzw. wiederholen das, was die ersten Juden bereits nach der Auferstehung verlauten ließen, um das leere Grab zu erklären, (Mt 28,13-15) nämlich dass der Leichnam gestohlen worden sei.

Aber auch hier gibt uns das Grabtuch eine klare Antwort:

a) Wenn der Leichnam im Grab geblieben und verwest wäre, dann hätten wir kein Grabtuch, denn es wäre gleichfalls verrottet. Wir hätten niemals ein so intaktes Grabtuch, das keinerlei Anzeichen von Verwesung aufweist, noch Spuren von Verwesungsflüssigkeit enthält, die bekanntlich die Zwischenräume zwischen den Gewebefasern zementiert hätte.

Man kann außerdem weder um die Nasenlöcher noch um den Mund einen Hof von Ammoniakgasen ausmachen.

Der Gesichtsausdruck ist von majestätischer Gelassenheit, er zeigt keine konvulsiv verzerrten Gesichtszüge. Das ist wiederum ein Hinweis, dass dieser Man nicht langsam erstickt ist, sondern eines plötzlichen Todes gestorben ist.

b) was die Hypothese des Grabraubes anbelangt, so kann man bei der Überprüfung der Blutspuren ein verblüffendes Phänomen feststellen:

Sie sind überraschend klar auf dem Leinen abgebildet, und weisen keinerlei verwischte Konturen auf.

Als die Gerichtsmediziner die sogenannte Fibrinolyse (d.h. die Erweichung der Blutkrusten) untersuchten, haben sie festgestellt, dass diese Erweichung zwar ca. 20 Stunden nach dem Todeseintritt stattgefunden hat, der Kontakt von „Blut und Tuch“ aber in dem Augenblick unterbrochen wurde, als man die präzisesten Blutabdrücke erhalten konnte, also ca. 36 bis 40 Stunden nach dem Tod. Das Fehlen jeder Spur von verschmierten Rändern wäre unmöglich, wenn der Leichnam aus dem Tuch genommen worden wäre, außerdem wäre das Gewebe des Grabtuches beschädigt oder sogar zerrissen und die Lage der Tuchbahnen total verändert gewesen.

Der Leichnam hingegen scheint aus dem Tuch verschwunden zu sein OHNE die Blutkrusten und das Stoffgewebe beschädigt und ohne die Lage der Stoffbahnen verändert zu haben.

Als Johannes am Ostermorgen die Stoffbahnen in derselben Lage sah, wie er sie zuletzt am Freitag Abend gesehen hatte, jedoch ohne das Volumen des Körpers, da heißt es, „er sah und glaubte“ (Joh 20, 3-8).

Für den Grabtuchforscher, Mathematiker und Informatiker Aaron Upinsky ist dieses Phänomen ein klarer Hinweis auf die historische Echtheit der Auferstehung, welche im Leichentuch verschlüsselt vorhanden ist. (Upinsky Aaron- Arnaud : L’Énigme du Linceul ou la prophétie de l’an 2000, Paris, Fayard 1998)

Natürlich kann die Wissenschaft die Auferstehung nicht mit herkömmlichen Mitteln beweisen, da sie ja nicht nachvollziehbar ist, aber vom wissenschaftlichen Standpunkt aus kann man sehr wohl die klaren unverschmierten Konturen der Blutspuren feststellen, die ja nur möglich sind, wenn der Körper auf übernatürliche Weise aus dem Tuch verschwunden ist, und die so den Glauben an die Auferstehung untermauern. Dieses nicht verweste Blut ist die Visitenkarte des Mannes des Grabtuches, wie es im Psalm 16 steht: (16,9-10):
 

“ Darum freut sich mein Herz, es frohlockt meine Seele, und auch mein Leib wird ruhen in Frieden. Denn nicht dem Totenreiche gibst du meine Seele anheim, deinen Heiligen lässt du nicht schauen die Grube.“

Zusammenfassend kann man sagen, dass die Wunden der Geißelung, der Dornenkrone, des Kreuztragens und der Lanze sehr wohl gleichsam wie in einem wissenschaftlichen Evangelium die Identität des Mannes des Grabtuches enthüllen. Ja noch mehr: Denn sowohl dieses geheimnisvolle Verschwinden des Leichnams aus dem Grabtuch ohne Zerbröseln oder Verschmieren der Blutkrusten so wie das Körperbild selbst, dessen Entstehung für die Wissenschaft immer noch ein Rätsel ist, konnten weder bei irgendeinem anderen Leichnam noch bei irgendeinem anderen Religionsstifter festgestellt werden.

Daher kann man angesichts der Wunden des Mannes des Grabtuches mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit schließen, dass dieser niemand anderer als Jesus von Nazareth sein kann, der historische Jesus, der uns in den Evangelien beschrieben wird; aber man kann ebenso mit Upinsky und anderen Wissenschaftern wie Oswald Scheuermann, Emanuela Marinelli, Giulio Fanti u.a. daraus ableiten, dass der Mann des Grabtuches niemand anderer als unser auferstandener Herr und Gott, Jesus Christus, sein muss.

Das Grabtuch ist daher „ein stummer aber zugleich beredter Zeuge“ der Inkarnation und des Kerygmas unseres Glaubens, der christlichen Glaubensverkündigung, ein einzigartiger Zeuge der Auferstehung von den Toten. (Giovanni Paolo II, Presenza cristiana, 1998, p.27).
 

4. Das Grabtuch von Turin und die anderen monotheistischen Religionen

Das Grabtuch von Turin ist gleichsam richtungsweisend, wenn man die anderen monotheistischen Religionen näher betrachtet.

Islam

Der Islam hat eine sehr hohe Wertschätzung für Jesus, den sündenlosen Propheten und seine heilige, ebenfalls sündenlose, jungfräuliche Mutter. Jedoch lehnt der Islam sowohl die Kreuzigung als den Tod Jesu am Kreuz ab. Er erkennt weder die historische Auferstehung, noch die Gottheit unseres Herrn Jesus Christus an.

Sure 4, v.156: “Sie sagten: Siehe wir haben den Messias Jesus, den Sohn der Maria, den Gesandten Allahs, ermordet – doch ermordeten sie ihn nicht und kreuzigten ihn nicht, sondern einen ihm ähnlichen ..“

Das Grabtuch von Turin hingegen bestätigt die historische Echtheit der Evangelien, denn es beschreibt mit einer Fülle von Details die Passion Christi, die der Islam als verfälscht hinstellt.

Dem Moslem, der mit dem Grabtuch konfrontiert wird, bietet sich die Möglichkeit, sich intensiver mit der historischen Person Jesu und seinem Pascha-Mysterium zu befassen.

Was das Judentum anbelangt, so fügt sich das Grabtuch voll und ganz in den jüdisch-historischen Kontext. Es gestattet uns einen Blick auf das Begräbnisritual, so wie es bis heute noch gebräuchlich ist.

Das Grabtuch enthüllt uns diese geheimnisvolle Person, die schon im Alten Testament als Knecht Gottes aufscheint und die sich wie ein Lamm hinopfern lässt. Das Grabtuch bestätigt den Mann des Grabtuches als den seit Jahrhunderten angekündigten Messias.

z. Beispiel:

Verurteilung und Passion bei Jesaja :. 52, 13-14, 53, 7-8, 10-12

Die Geißelung bei Jesaja 50,6

Sacharja 9,9; 12,10 kündigt schon sowohl den Ort der Passion, Jerusalem, als auch den Lanzenstich an “Sie werden auf den schauen, den sie durchbohrt haben.”

In den Psalmen wird Folgendes vorhergesagt:

die bittere Gottverlassenheit, die völlige Nacktheit, der quälende Durst, der mit Essig gelöscht wird, und es wird auf die Kreuzigung angespielt. (Ps 22,2 , 69,22 ;Ps 22,15-19; Ps 22,1 ), Jesaja 53,5

Aber der Mann des Grabtuches ist auch das geschlachtete Lamm der Apokalypse, (5,12) das „würdig ist, Macht und Reichtum und Weisheit und Kraft und Ehre und Herrlichkeit und Lobpreis“ zu empfangen.

Für die Juden zur Zeit Jesus und des frühen Christentums verweist das Grabtuch vor allem auf das Zeichen des Jona (Mt 16,; Mt 12,38-424).

Wie Jonas nämlich nicht im Inneren des Fisches blieb, sondern von diesem nach drei Tagen wieder ausgespieen wurde, so konnte das Grab den Herrn nicht festhalten: er ist auferstanden. Die Spuren, die er dabei im Grabtuch hinterließ, stellen somit das „Zeichen des Jona“ dar.

Das moderne rabbinische Judentum hält sowohl am seit apostolischer Zeit behaupteten Grabraub (Mt 28,11-15) als auch an der Leugnung der Auferstehung Christi fest und anerkennt also Jesus nicht als den verheißenen Messias. Gerade hier kann das Grabtuch mit all seinen Informationen zu einem hilfreichen Zugang zu Jesus von Nazareth werden. Es enthält nämlich mit seinem Doppelbild (Vorder- und Rückenansicht des Mannes des Grabtuches) auch einen wichtigen Hinweis auf die jüdische Mystik.

Im jüdischen Denken nimmt die Zahl Zwei eine Schlüsselstellung ein. So wird im „Buch der Schöpfung“ erwähnt, (Sepher Jesirah, berühmter Teil aus dem „Sohar“. Das Buch Sohar ist das rätselhafteste und zugleich das wichtigste Buch der Weisheit der Kabbala. Dieses Buch ist Ende des XIII. Jahrhunderts in Spanien aufgetaucht und wird neben der Bibel und dem „Talmud“ als Autorität angesehen).

Buch der Schöpfung in: Wilhelm Kurt: Jüdischer Glaube, Eine Auswahl aus zwei Jahrtausenden, Verlag Schibli-Doppler, Basel s.a. p. 228)
 

dass die Zahl Zwei Hauch vom Hauch bedeutet, aber auch, dass sie den Menschen symbolisiert, dass sie daran erinnert, dass für eine Aussage bei Gericht zwei Zeugen nötig sind, um die Wahrheit zu bestätigen. Schließlich spielt die Zahl Zwei an den Bund Gottes mit seinem Volk an, den er am Berg Sinai mit den zwei Gesetzestafeln geschlossen hat.

Und nicht nur das auf dem Grabtuch befindliche Blut Christi, sondern auch das Doppelbildnis der Sindone erinnern an den Neuen Bund Gottes mit dem Menschen, sowie es die Wandlungsworte Jesu ausdrücken: „Das ist der Kelch des neuen und ewigen Bundes, mein Blut, das für Euch und für viele vergossen wird zur Vergebung der Sünden“.

Dieser ausgeblutete Leichnam des Grabtuches ist das makellose, geschlachtete Opfer des Neuen Bundes, der “talia”, (auch hier ist eine zweifache Bedeutung zu vermerken, nämlich Gottesknecht und Gotteslamm). Der Neue Bund also, der durch Gottes Erbarmen schon den Propheten verheißen
(cf. Jer 31,31 ss; Ez 36,25-28;) und mit dem Blut Jesu geschlossen wurde.

So wie es Maria in ihrem Lobgesang, dem Magnificat besingt: (LK 1,54-55)

„Er hat sich seines Knechtes Israel angenommen, eingedenk seiner Barmherzigkeit, wie er den Vätern verheißen hat, Abraham und seinen Nachkommen auf ewig.“

oder wie es Zacharias bei der Geburt seines Sohnes ausspricht: (Lk 1, 70 -72):

Gepriesen sei der Herr, der Gott Israels!
Denn Er hat Sein Volk besucht und ihm Erlösung geschaffen.

Er hat uns einen starken Retter erweckt
im Hause Seines Knechtes David.

So hat Er verheißen von alters her
durch den Mund Seiner heiligen Propheten.

Er hat uns errettet vor unseren Feinden
und aus der Hand aller, die uns hassen.

Er hat das Erbarmen mit den Vätern an uns vollendet und an Seinen heiligen Bund gedacht, an den Eid, den Er unserem Vater Abraham geschworen hat.“
 

5. Das Grabtuch als wertvolles Mittel zur Neuevangelisierung

Vom Magnifikat wendet sich der Blick zur Madonna, denn auch sie hat uns ein Bild hinterlassen, das nicht von Menschenhand gemacht ist, in anderen Worten ein „acheiropoieton“. Es handelt sich um das Bild der Madonna von Guadalupe.

Zur Wintersonnenwende 1531, in einem Augenblick größter kollektiver Depression der Azteken, erweist sich Maria als die Mutter Gottes und als vollkommene Jungfrau (als Immaculata) die den Azteken die wahre Sonne, den wahren Gott, Jesus Christus bringt. Indem sie ihr Bild auf der Tilma, dem Mantel des Sehers Juan Diego hinterlässt, verwendet Maria Elemente der zerstörten aztekischen Kultur. Sie zeigt den Azteken, dass Christus, den sie in ihrem Schoß trägt, und der durch die Flor solar (vierblättrige Blume) auf ihrem Leib versinnbildlicht ist, der einzige und wahre Gott ist. (Flor solar heißt übrigens wörtlich übersetzt zu Deutsch Sonnenblume, auf Aztekisch Nahui Ollin und hat über 80 verschiedene symbolische Bedeutungen). Dieses Bild, das für die Azteken eine Art Kodex bedeutete, machte auf diese einen solchen Eindruck, dass sie sofort die an sie gerichtete Botschaft verstanden.

Papst Johannes Paul II nannte Maria wegen dieser himmlischen Pädagogik „Stern der Evangelisation.“ Dank dieses wunderbaren Bildes bekehrten sich 8-9 Millionen Azteken in kürzester Zeit zum Christentum. Es läutete die Geburtsstunde des mexikanischen Volkes ein, denn nach diesem außergewöhnlichen Ereignis verschmolzen die beiden Todfeinde, Azteken und Spanier, zu einem einzigen Volk.

Wer weiß, wie viele Menschen sich zum Christentum bekehren könnten, wenn das Grabtuch von Turin eines Tages als wahres Leichentuch Christi von der Kirche anerkannt würde. Vielleicht würde diese Anerkennung eine ähnliche Wirkung wie das Bild der Madonna von Guadalupe hervorrufen?

Heute leben wir in einer Kultur der Bilder. Daher ist auch das Grabtuch von Turin ein wertvolles Hilfsmittel bei der Neuevangelisierung, bzw. beim interreligiösen Dialog.

Warum?


Weil sich heute die Worte Nathans, des Weisen, von Gotthold Ephraim Lessing zu verwirklichen scheinen, nämlich dass alle Religionen, speziell die drei monotheistischen Religionen, austauschbare Wege zu Gott seien bzw. dass sich selbst Kirchenmitglieder gar nicht mehr sicher sind, welches die wahre Gottesverehrung sei.

Hier zeigt aber das Grabtuch von Turin klar auf, dass die Evangelien nicht verfälscht worden sind, und dass die in ihnen überlieferten Ereignisse echten historischen Wert besitzen.

Die Sindone kann also mithelfen, dass einer, der Gott sucht, den wahren Glauben findet, bzw. dass einer, der schon das Geschenk des Glaubens besitzt, noch tiefer in die Kontemplation geführt wird und eine immer innigere Christusbeziehung erfährt.

Die katholische Kirche zwingt uns die Verehrung des Grabtuches nicht auf. Aber wenn es echt ist, dann erhellt es auf einzigartige Weise die christologischen Dogmen.

Bild und Blut der Sindone zeigen uns gleichsam den konkreten Beweis der unendlichen, göttlichen Liebe des Vaters, wie es bei Johannes 3,16 steht:

„So sehr hat Gott die Welt geliebt, dass er seinen eingeborenen Sohn für uns hingab, damit alle, die an ihn glauben, nicht verloren gehen, sondern das ewige Leben haben“ ...

Zusammenfassend darf man in Hinblick auf das Grabtuch und seine Bedeutung für unsere Zeit Folgendes sagen:

Das Grabtuch von Turin scheint für unsere wissenschaftsgläubige Zeit aufbewahrt worden zu sein. Denn die Entschlüsselung der im Tuch verborgenen Informationen fällt in eine Epoche, die in ihrer antichristlichen Haltung das religiöse Pantheon bzw. den Religionssynkretismus, d.h. die Verschmelzung der Religionen propagiert. Unsere Zeit ist wesentlich durch die Ablehnung der Wahrheit, der christlichen Dogmen, durch einen zersetzenden Skeptizismus charakterisiert.

Wenn nun aber alle Religionen, (insbesondere die monotheistischen Religionen) denselben Stellenwert haben, wie es bereits Gotthold Ephraim Lessing im Drama „Nathan der Weise“ postuliert, wo bleibt die Wahrheit, die Einzigartigkeit, die Besonderheit des Sühn-und Erlösungsopfers Christi, der von sich selbst gesagt hat, dass er die WAHRHEIT in Person ist ? (Joh 14,6)

Es gibt viele, die meinen, dass Gott- wenn es ihn überhaupt gibt- NICHT in die Geschichte eingreifen und sich NICHT mit einer menschlichen Natur verbinden kann. Gott bleibt für sie höchstens hinter einer unzugänglichen Mauer des Schweigens, der Teilnahmslosigkeit verborgen. Viele sind überzeugt, dass der menschliche Geist der alleinige Bezugspunkt und die menschliche Vernunft das Maß aller Dinge ist, zumindest seit der Epoche des Humanismus. An vielen Universitäten und Institutionen wird an der Allmacht Gottes gerüttelt. Es gehört gleichsam zum guten Ton, an Gottes Wundern zu zweifeln, sie zu „demythifizieren“, ja sogar sie lächerlich zu machen.

Insbesondere das Wunder der Auferstehung wird von etlichen Gelehrten bezweifelt bzw. sogar geleugnet. Die Auferstehung wird auf eine Erzählung spiritueller Erfahrung reduziert.

Aber der unbekannte, oben erwähnte Energieschub aus dem toten Körper, der zur Bildentstehung auf dem Grabtuch geführt hat, ist ein Hinwies, dass dieser Mann kein gewöhnlicher Sterblicher ist, wie Sebastiano Rodante meint:

„Paranormale Phänomene, z.B. bei Gurus, gibt es nur zu deren Lebzeiten, noch nie hat in der Geschichte ein Toter gestrahlt…!“

Ist es nicht Leugnung der Einzigartigkeit und Gottheit Christi, wenn unter dem Deckmantel eines friedensschaffenden, allumfassenden Weltethos diese Einzigartigkeit Christi und seiner Erlösungstat verschwiegen bzw. relativiert wird? Man möchte einen so genannten „Frieden aller Religionen“, ein Weltethos gleichsam auf dem kleinsten gemeinsamen Nenner OHNE Dogmen und ohne restriktive, „unzumutbare“ Moral schaffen, bzw. eine „zeitgemäße“ Ethik errichten, die ohne außermenschliche und außerweltliche Werte auskommt.

Unser hl. Vater, Benedikt XVI gibt uns aber diesbezüglich im päpstlichen Dokument der Glaubenskongregation „Dominus Jesus“ vom 6. August 2000 klare Richtlinien:

„Mit dem Kommen Jesu Christi, des Retters, hat Gott die Kirche für das Heil aller Menschen eingesetzt (vgl. Apg 17,30-31). Diese Glaubenswahrheit.. schließt … jene Mentalität des Indifferentismus aus, die durchdrungen ist von einem religiösen Relativismus, der zur Annahme führt, dass eine Religion gleich viel gilt wie die andere“…

Daher muss die Kirche unablässig verkündigen, dass Christus „der Weg, die Wahrheit und das Leben (Joh 14,6) (ist), in dem die Menschen die Fülle des religiösen Lebens finden, in dem Gott alles mit sich versöhnt hat.“ Die Wahrheit, die Christus ist, erscheint nötig als universale Autorität… die Universalität und die Endgültigkeit der Offenbarung Gottes ist nur im christlichen Glauben vorhanden. Die Kirche ist daher zur Evangelisierung der Völker konstitutiv verpflichtet (Nr. 22)

Gerade für diese Zeit spiritueller Hungersnot hat uns die Göttliche Vorsehung das Grabtuch von Turin und auch das Schweißtuch von Oviedo aufbewahrt. In der gegenwärtigen antichristlichen Gesinnung können uns beide Tücher eine Stärkung unseres Glaubens, ein Zeichen des Sieges unseres Erlösers und eine kostbare Hilfe sein, um die Liebe zu unserem Herrn Jesus Christius in uns und in anderen neu zu entzünden.

 

 

 

Herr, lass Dein Angesicht über uns leuchten.
 

------

 

Zugriffe      E-Mail: hermann.hitthaler@gmail.com / www.gottliebtuns.com        nach oben