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Das Rasenkreuz von Eisenberg

mit den Botschaften

 

Auf einer Tafel beim Rasenkreuz steht geschrieben: «Am 6. September 1956 bezeichnete ein mächtiger Engel Gottes den Rasen an dieser Stelle mit dem Zeichen des heiligen Kreuzes. Am 14. September 1956, dem Feste Kreuz-Erhöhung, war das geheimnisvolle Kreuz vollkommen ausgeprägt. Wunderbare Bekehrungen und plötzliche Heilungen bezeugen dieses gewaltige Ereignis.

 

 


Das
Rasenkreuz von Eisenberg


 

Im Kreuz ist Heil

Also besteht dieses HI. Kreuz seit bald 50 Jahren. Natürlich wurde die Entstehung von Anfang an durch die Polizei überwacht, wie Sie aus folgenden Auszügen aus dem Vortrag des damaligen Gendarmerie-Inspektors Willibald Neuherz, St.Martin a. d. Raab entnehmen können.
Vortrag über die Entstehung des Rasenkreuzes im Garten der Familie Lex in Eisenberg a.d.Raab.

Es war im Jahre 1956, am 6. September, als man hörte, in Eisenberg, im Garten der Familie Lex sei im Gras ein Kreuz entstanden. Ich wurde damit beauftragt die Sache zu untersuchen, weil unter Umständen Manipulation nicht auszuschliessen sei. Damals war ich Gendarmerie-Postenkommandant dieses Gebietes. Zunächst habe ich mir das Kreuz im Garten angesehen. Im grünen Rasen hob sich eine grosse lateinische Kreuzform ab, sie zeigte klare und scharfe Konturen: Das Gras in der Kreuzform war mit dem Boden fest verhaftet bzw. verwachsen. Ich habe versucht, es mit den Händen auszureissen. Dies wäre nur mit Kraftanwendung und natürlicher Beschädigung wie anderswo möglich gewesen. Der Boden war nicht feucht und ich konnte feststellen, dass unten nichts abgeschnitten war. Beschädigungen oder Grasabstutzungen gab es nicht. Durch helle Färbung zeichnete sich die Kreuzform rasiermesserscharf vom satten Grün des Gartenrasens ab.
In der Folgezeit wurde das Kreuz von mir und meinen Beamten sowohl am Tage als auch nachts beobachtet. Über das Ergebnis dieser Beobachtungen wurde auch laufend der zuständigen Bezirkshauptmannschaft berichtet. Nach ungefähr einer Woche konnte ich am unteren Ende des Längsbalkens feststellen, dass sich das helle Gras vom Boden löste, und zwar mit dem Wurzelwerk. Dieses war in seiner Natürlichkeit vollkommen erhalten, frei von Erde und in den Ausläufen (Enden) fein wie ein Frauenhaar oder noch feiner. Die Basis bzw. der Boden darunter war vollkommen unbeschädigt, es waren keinerlei Erdbröckelchen festzustellen. Über die Erdbasis ragende kleine Steinchen waren fest bzw. natürlich mit dem Erdboden verwachsen. Bei Gewaltanwendung hätten diese teils herausragenden Steinchen in ihrer natürlichen Verwachsung gelockert werden müssen, was aber nicht der Fall war. All diese Beobachtungen und Feststellungen liessen den eindeutigen Schluss zu, dass eine mechanische Einwirkung auszuschliessen war. So hat sich das Gras innerhalb der Kreuzform in etwa einer Woche vom Erdreich gelöst. Nachdem mechanische Beeinflussung auszuschliessen war, dachte ich mir, man könnte das Kreuz mit Chemikalien gemacht haben.


Ich möchte nun auch feststellen, dass ich als Kriminalist nicht ein Mensch bin, der mystischen Dingen anhängt oder nachläuft. Ich bin realistisch eingestellt und überprüfe und untersuche die Dinge nach den logischen Denkgesetzen, nicht aber aus dem Gefühl einer persönlichen Zu- oder Abneigung. In der Folge wurden aus der Kreuzform Proben entnommen, und zwar ab Erdoberfläche 0-3 cm, 3-6 cm und 6-9 cm. Diese Erdproben und auch dürres Gras von der Kreuzforrn wurden in Fläschchen gegeben, beschriftet und mit Erdproben und Gras von nebenan der Begutachtung zugeführt. Ich war damals der Meinung, man könnte das Rasenkreuz chemisch gemacht haben.

1968 bekam ich von unserem hochw. Pfarrer Andreas Forsthofer ein Gutachten über das Rasenkreuz. Daraus geht u.a. hervor, dass man in Wien Versuche anstellte, eine Kreuzform im Gras auf chemische Art zu erzeugen. Diese misslangen aber, weil man die scharfen Abgrenzungen nicht erzeugen konnte. Im Gutachten heisst es weiter, dass man lebendige Teilchen an den Gräsern und Riss- oder Schnittflächen festgestellt habe, was zur Annahme führte, das Kreuz sei mechanisch gemacht worden. Diese Annahme steht im Widerspruch zu meinen objektiven durchgeführten Ermittlungen.

Eisenberg

Wenn ich wiederum zum Kern der Sache komme, so kann ich nur wiederholen, dass nach meinen unparteiischen, gerechten und logischen Ermittlungen mechanische Beeinflussung auszuschliessen ist. Inspirierte Dinge könnte und würde ich nie anerkennen. Ich habe die Sache nicht vom Schreibtisch aus untersucht, sondern nach bestem Wissen und Gewissen an Ort und Stelle. Und ich habe bereits erwähnt, dass ich nicht mystisch veranlagt bin und dass bei mir nur die Realitäten des Lebens zählen. Auch in meinem Beruf als Kriminalist habe ich Unrecht vom Recht zu scheiden.

Nach all diesen Dingen und Erlebnissen, nach meinen Erfahrungen und objektiven Beurteilungen bin ich zur Erkenntnis gelangt, dass das Rasenkreuz im Garten der Familie Lex nicht von Menschenhand gemacht wurde. Etwas anderes zu glauben, steht natürlich jedermann frei.

Ich kenne diese Familie Lex über 20 Jahre lang. Sie ist immer anständig und ehrlich in Erscheinung getreten und gab keinen Anlass zur Klage. Es ist eine schlichte und einfache Bauernfamilie. Wie es sich geziemt, hat sie ihre Pflichten erfüllt und war nicht darauf aus, populär und wie man später sagte «reich» zu werden. Liebe Leute aus der Schweiz und aus Deutschland: wer ist schon reich? Reich ist, wer gesund ist, und niemand kann dereinst etwas mitnehmen. Nichts. Niemand. Wie ich da Herr und Frau Lex kenne, haben sie nie solch unlautere Motive gehabt. Weil man hier wie an andern Orten Karten etc. verkaufte, hat man negative Äußerungen gemacht? Es war wohl der Neid, der dahinter stand.

Eisenberg

Ich wiederhole abschliessend: Was ich nun geschildert habe, tat ich nach gewissenhafter Prüfung aller Für und Wider. Ich habe die Wahrheit gesagt und getraue sie mir vor aller Welt zu wiederholen. Wenn ich wüsste, dass auch nur eine Kleinigkeit in Bezug auf das Kreuz nicht in Ordnung wäre, könnte ich nicht so vor euch sprechen. Ich habe den Mut, die Wahrheit zu sagen, für das Rasenkreuz einzustehen und bin überzeugt, dass ich diesen Mut nicht zu bereuen haben werde.

GBI Willibald Neuherz

 

Diesen Vortrag hielt Gendarmerie-Inspektor Neuherz vor der Schweizergruppe anfangs der siebziger Jahre.

Mutter Lex, wie die Seherin genannt wird, war todkrank und hat nach ihrer Heilung ab 1956 des öftern von Maria auch manchmal vom Heiland selber Botschaften erhalten für den zuständigen Bischof, den Ortspfarrer oder die Gläubigen und das Volk allgemein. Frau Lex wurde am Anbetungstag der Pfarrei vom Heiland selber geheilt. Neben dem Haus steht ein Wegkreuz, ganz umgeben von Grünpflanzen (Efeu), in der Form eines Pilzes, auch Wurzelkreuz genannt, dessen Kreuz in der Kammer am Krankenbett erschien. Lassen wir Mutter Lex erzählen. (Auszug aus dem Büchlein «Mutter Lex erzählt»)

«Dies Kreuz ist mir erschienen vor meinem Bett. Ich war ganz weg. Das hatte mich so erschreckt. Hatte gezittert und geschwitzt und schaute zum Heiland hin. Auf einmal hat er sich langsam vergrössert, bis er menschengross war am Kreuz. So natürlich, mit den Füssen bis zum Boden. Ich war ganz fertig, dachte, ich wäre schon gestorben und war ganz ausser mir. Ich hatte ihm ins Gesicht geschaut. Da hat er die Augen aufgeschlagen und so freundlich zu mir hinunter geblickt und hat mich angelächelt. Sein Gesicht strahlte wie die Sonne. Das kann ich nicht erzählen und nicht beschreiben. Ich hatte die Herrlichkeit Gottes gesehen. Seither war ich ein anderer Mensch. Bei mir bedeutet die Welt nichts mehr. Kein Geld und gar nichts. So bin ich total erleichtert worden. Ich bin ja geheilt worden. Da habe ich gesagt, bitte, er möge uns die Sünden verzeihen. Da hat er drei Worte gesprochen. Dir sind die Sünden vergeben, deiner Familie und den verstorbenen Eltern auch. Dann hat er sich langsam wieder verkleinert, so wie er normal am Kreuz war, und das Kreuz war verschwunden.

Eisenberg

Aber was das Grösste war, war der Beweis, ich war gesund. Ich war total geheilt. Das ist der grösste Beweis. 10 Jahre, von 1946-1956 bin ich im Bett gelegen und hoffte immer zu sterben. Gelähmt war ich auf der linken Seite. Kein Arzt, kein Spital konnte mir helfen. Auf Gottes Barmherzigkeit hatte ich so grosses Vertrauen. Den Herrgott hatte ich gebeten, er solle mich noch 10 Jahre leben lassen, bis die Kinder soweit sind und sich selber helfen können. Und wirklich wahr, am 6. September 1956 bin ich geheilt worden bei der grossen Erscheinung. Ich bin dann zur Kirche gegangen. Die Leute haben nur geschaut und dachten, die wird dann in der Kirche zusammenbrechen. Ich war so gesund und hatte von den Schmerzen nichts mehr gespürt. Ja, ja, keine Schmerzen und zur Kirche gehen…»

1969 bat die Gottesmutter durch die Seherin Aloisia Lex die Schweizergruppe, mit der Planung eines Pilgerhauses, einer Unterkunft für Pilger zu beginnen. Wir haben doch kein Geld, die Pilgergruppe ist klein. «Wenn die Gottesmutter etwas wünscht soll man ihren Wunsch befolgen», war die Antwort. Noch im gleichen Herbst 1969 wurde der RASENKREUZPILGERVEREIN gegründet, damit das Sammeln von Spenden erlaubt war. Ein Baumeister aus Jennersdorf (Bezirkshauptort) übernahm den Auftrag. So kam auch der Auftrag wieder von der Gottesmutter durch Mutter Lex, mit dem Bauen zu beginnen. Unmöglich war vom Verein die Antwort, denn wir haben kein Geld noch Vermögen. «Vertraut auf sie, sie wird’s mit dem hl. Josef zusammen schon richten zu gegebener Zeit.» Das war die Antwort von Mutter Lex. Ganz überrascht wurden wir vom Baumeister, denn er hatte grösseres Vertrauen auf das hl. Kreuz am Boden als wir. Er kannte natürlich das hl. Kreuz am Boden seit der Entstehung und wusste um die Gebetserhörungen und plötzlichen wunderbaren Heilungen. Oft bangten wir um das Geld, wenn Teilrechnungen von den Handwerkern kamen, aber nicht ein einziges Mal konnten wir den Zahltermin nicht einhalten, Einfach wunderbar, Gottes Hilfe!

EisenbergEs brauchte natürlich ein Vertrauen, um Berge zu versetzen, das zum Glück im ganzen Vorstand des RKPV herrschte. Also wurde das Pilgerheim mit Gottes Hilfe gebaut und zu Ostern 1973 unter den Schutz des hl. Josef gestellt, eingeweiht und eröffnet. 1979 wurde die erste hl. Bruder-Klaus Kapelle im Dachgeschoss des Pilgerheimes eröffnet. Leider musste, wegen des Personenschutzes in Brandgefahr von der staatlichen Behörde aus, diese Kapelle durch eine neue, sehr schöne, massive und grössere Kapele ersetzt werden, die am 20. Juli 1999 feierlich von Bischof Paulus Maria Hnilica, im Auftrage des zuständigen Diözesanbischofs Paul Ibi von Eisenstadt, in Anwesenheit von einem Dutzend Priestern und vielen Gläubigen eingeweiht, zu Ehren des hl. Bruder Klaus. Der Ortspfarrer H. H. Kroboth durfte nach der Aussenweihe, für den Einzug die Pforte öffnen. Der hochw. Bischof sagte: «Das ist keine Kapelle, sondem eine schöne und sehr würdige Kirche nach dem Willen Gottes!» (siehe Foto).

Zurück zum hl. Kreuz im Boden. Bis 1994 war das Kreuzeszeichen sehr gut und deutlich sichtbar, mit kleinen Veränderungen, kahl, oder mit Gänseblumen oder einem in der Gegend nicht bekannten Moos oder einfach mit einem feinen und zarten grün gewachsenen Gras. Zum 33. Jahrestag (1989) der Entstehung des hl. Kreuzes war das Kreuzzeichen besonders ausgeprägt. Und im selben Jahr ganz scharf wie gestempelt im Boden gezeichnet, ja es hat sich sogar vergrössert, rund 10 cm, um zu zeigen, wie wichtig das hl. Kreuz im Leben sein muss.

Eisenberg

Auch verschiedene Sonnenwunder durften in Eisenberg gesehen werden, was in den Büchern über Eisenberg geschrieben und bestätigt wurde. Aber auch Priester und ungläubige Journalisten haben sich bekehrt oder zumindest ihr Leben geändert.

1968 hat die Gottesmutter (als Lourdes-Madonna) auch das Versprechen für eine Heilquelle geschenkt. Da aber böse Menschen schlechte Absichten hatten, hat die Madonna die offene Quelle, die rund drei Wochen vielen Pilgern vom Gnaden-Heilwasser gespendet hat, versiegen lassen. Und gleichzeitig durch ihr Sprachrohr Mutter Lex verkündet, dass das Heilwasser aus der festen Wasserleitung des Hauses geschenkt wird zur Linderung oder Heilung an Leib und Seele. Als Beweis werde ich Zeichen geben im gefrorenen Wasser und viele Wunder wirken, sagte die Gottesmutter, dass auch die Kleingläubigen das Wunder fassen können. Viele Zeichen, ergolgten Monstranzen, Kreuze, Hostien, Formen wie eine Madonna oder bei einem Priester zu Weihnachten die ganze hl. Familie.

Schon in den 80er Jahren, aber ganz besonders am Vorabend vor ihrem Tod (28. Dezember 1984), hat Mutter Lex vorausgesagt, dass sich das hl. Kreuz im Boden zu gegebener Zeit so verändern wird, dass viele Leute zu zweifeln beginnen, ja sogar nicht mehr an die Echtheit glauben, obwohl die Gnaden und der Segen, der vom Kreuz ausgeht, zunimmt. Das hl. Kreuz wird von Unkraut überwachsen, ja überwuchert werden, so wie der wahre Glaube in Kirche und Volk schwindet. Die Leute werden unsicher gemacht, so dass der Böse, der Teufel,
seinen Unglauben ausbreiten kann. Das symbolisiert das Unkraut über dem hl. Kreuz. Wer hätte das anfangs der 90er Jahre noch ernst genommen, als das Kreuzzeichen so gut und deutlich sichtbar war. Heute, wie 1984 vorausgesagt, ist das Kreuz überwuchert mit Unkraut, keine Spur vom Kreuzzeichen. Aber die Strahlkraft, der Segen des hl. Kreuzes am Boden ist immer noch vorhanden. So oft hört man und darf es erleben, wie bis zum heutigen Tag die Gebete und Opfer vom Himmel angenommen werden, die zur Linderung oder gar Heilung an Leib und Seele verhelfen.

H. Müller

 

 

Erscheinungen 1957-1982

Die Botschaften des Jahres 1957-1982

Die Schau über die entartete Jugend. Bei einem Besuch ihrer Helferin im Jahre 1977 waren zwei ihrer Töchter anwesend. Sie erinnerten ihre Mutter an folgende Schau vor 20 Jahren im Jahre 1957. Mutter Lex erzählte: Beim nächtlichen Gebet am Rasenkreuz hatte ich immer Kreuzschauungen, die von Strahlen umgeben waren. Die Kreuze hoben und senkten sich, neigten sich nach rechts und links, so wie ich den heiligen Martin im Priestergewand im November 1957 mit einem solchen Kreuz nach Ungarn hin segnen sah.

Die Kreuze, die ich sah, gingen alle von Westen nach Osten zu. Auch bekam ich Einsprechungen, was und für wen ich beten soll. Wenn ich am Abend diese Gebete aufschrieb, die mir eingegeben wurden, wurde ich oft gestört durch einen eigenartigen Lärm im Hof draußen. Ich schaute dann im Hof nach und sah dort junge Leute in sehr spärlicher Kleidung nach einer wilden, rohen Musik immer wilder tanzen und springen und ihre Leiber wurden ganz dunkel dabei. Eine Stimme erklärte: Sie gehören alle dem Teufel! (In dieser Zeit gab es dort noch keine Jazz- oder Rock-Musik.) Nach diesem Tanz sah ich dann lauter ungeborene Kinderköpfe und danach ein großes Feld mit lauter neuen weißen Holzkreuzen, wie die Soldatengräber.

Frau Lex war damals verärgert über diese Störung bei der Niederschrift ihrer Gebete und Kreuzschauungen und erzählte diese 'Störschauungen' ihren Kindern, weil sie glaubte, das spiele ihr der Teufel vor, um sie bei der Niederschrift zu stören. Heute erinnern sie des öfteren ihre Töchter daran und sagen: Mama, was du damals gesehen hast, gibt es heute überall in Wirklichkeit: Die Ausgelassenheit der Jugend, die Rockfestivals, die Sexwelle, den Mord am ungeborenen Leben im Mutterleib, und die frischen Soldatengräber werden noch kommen.

Diese Schau stellt eine logische Folgeerscheinung dar als Warnung für die Völker, welche Regierungen wählen, die den Strafvollzug für die Abtreibungen abgeschafft haben und den Sex als Lehrfach in den Schulen einführten. Ja, das arbeitende Volk und die Ordensleute werden gezwungen, über den Krankenversicherungsbeitrag sogar Abtreibungskliniken zu finanzieren.


Die Botschaften des Jahres 1962

Am Herz-Jesu-Freitag 1962 im Oktober hörte ich, als ich gerade ins Bett gehen wollte, ganz unerwartet die Stimme: "Oh mein Herz und meine Wunden, diese bitteren Stunden!"


Am 2. November 1962 hörte ich, als ich gerade am Kreuz betete, deutlich wie eine Männerstimme sagte: "Hört und wartet nicht, bis ich komme!" Ich war sehr erschrocken darüber, weil es sehr streng geklungen hatte; ich sah mich um und habe niemand gesehen.


Am nächsten Tag, dem 3. November, als ich am Kreuz betete, hörte ich wie eine Frauenstimme sagte: "Krieg und Furcht steht bevor!" Auf das hin wurde ich sehr nachdenklich und unruhig, mich drängte es sehr, nicht länger darüber zu schweigen. Ich konnte 2 Tage fast nichts essen und nicht schlafen, dann flehte ich zu unserer liebe Frau, sie möge mir kundtun und wissen lassen, was ich tun soll. Sie hat mich augenblicklich erhört und mir geholfen aus meiner schweren inneren Not.


14. November 1962, ca. 5.00 Uhr früh erschien mir im Halbschlaf unsere liebe Frau. Plötzlich bekam ich im rechten Fuß krampfartige Schmerzen. Da erwachte ich und richtete mich im Bett auf und erblickte über mir unsere liebe Frau im himmlischen Mantel, sie sprach zu mir: "Es ist ein großes Opfer, da man dir nicht glaubt; opfere alles dem himmlischen Vater auf!" – Dann sagte sie: "Hier ist das Niemandsland, wo man nicht mehr glaubt, Gott untertänigst dienen zu müssen!"


Eisenberg Die Botschaften des Jahres 1963.

Am 5. Januar 1963 abends, als ich wach im Bette lag, hörte ich die Stimme: "Sie dienen alle dem Dämon!"


Am 19. Januar 1963 übergab mir im Traum eine Frau ein Telegramm. Darauf stand mit großen blauen Buchstaben gedruckt: "15 Worte" – dann – "Ich bekräftige, daß meine Worte geglaubt werden", und darunter standen dieselben Worte, die unsere liebe Frau bei ihrer Erscheinung am 14. November 1962 aufgetragen hatte.


Am 21. Februar 1963 erschien mir ein strahlendes Kreuz am Himmel, darauf unsere liebe Frau in schneeweißer Kleidung. Im Traum sah ich einen runden Tisch mit Herren, anscheinend Regierenden, die sich miteinander stritten. Da erwachte ich plötzlich bei dieser Streiterei und vernahm ganz deutlich, wie unsere liebe Frau mit lauter Stimme rief: "Ich wünsche, daß dieser Vertrag sofort abgeschlossen wird!"


Als ich am Donnerstag, den 6. Juni, Mittag den Englischen Gruß betete, hörte ich die Stimme: "Ihr steht ständig mit dem Himmel in Verbindung, fleht die Barmherzigkeit Gottes herab, damit mein Reich raschest hier ausgebreitet wird."


Am 6. August, dem Fest der Verklärung Christi, lag ich so ca. 5.00 Uhr morgens halbwach im Bett. Kurz vor dem Aufstehen – meine Angehörigen waren schon alle auf – da schaute ich ein Bild wie im Film: "Jesus als der gute Hirte und eine riesengroße Menschenmenge; Jesus ging einige Male in die Scharen der Menschen hinein, anscheinend als wollte er sie mit sich führen... fast alle wendeten sich von ihm ab, nur einige gingen mit ihm – und dann verschwand alles wieder." (Durch diese Anrufe und Schauungen wurde Frau Lex zu einer Mitteilung an die kirchliche Obrigkeit sehr gedrängt. Da hörte sie die Stimme des Widersachers.)


Mutter Lex berichtet: Am 14. August 1963, als ich abends in der Küche betete, hörte ich auf einmal ein höhnisches Gelächter und dazu plötzlich die Stimme: "Gib's auf, es nützt alles nichts! Ich werde dich seelisch vernichten! Das schwöre ich dir bei meiner höllischen Macht! Mach dich nicht lächerlich! Man glaubt dir doch nicht! Sie stehen alle unter meiner Macht und leisten mir die besten Dienste. Ich werde alles verhindern, wo es um die Wahrheit geht, damit man dir keinen Glauben schenkt. Wenn man dir glauben würde, wäre das eine große Niederlage für mich. Es klappt alles wunderbar! Ich brauche mir keine Anstrengung zu machen. Noch nie habe ich so große Triumphe gefeiert wie gerade jetzt in dieser Zeit." Dann ging ich zu Bett und hörte in meinen Ohren noch immer das höhnische Gelächter und diese grauenhafte Stimme. – Bald aber trat auch die allerseligste Jungfrau auf den Plan, um die Seherin erneut zu stärken und zu trösten.


Am 22. August 1963, Herz-Mariä-Fest, hörte ich die Stimme: "Nehmt Zuflucht zu meinem unbefleckten Herzen in allen euren schweren Anliegen!"


Als ich am 30. August 1963 am Kreuz betete, hörte ich, wie eine Stimme sagte: "Wenn mein Wille nicht erfüllt wird, wird sich die Macht des Bösen schrecklich über euch auswirken." Dies war wieder eine so ernste Mahnung, daß es mir nicht mehr aus dem Kopf ging.


Am nächsten Tag, dem 22. September, hörte ich morgens zur selben Zeit die Stimme: "Jedes Knie soll sich beugen vor dem Heiligtum und jedes Fahrzeug, das am Weg vorbeifährt, soll anhalten, um seine Huldigung darzubringen." Da begann ich selber daran zu zweifeln, ob ich das so wörtlich weitererzählen konnte, ich wollte mich ja vor den Leuten nicht lächerlich machen.


Am 24. September 1963 wurde ich wieder schwer bedrängt, daß ich es doch nicht bei mir behalten und verschweigen dürfe. Am selben Abend war ich so müde, daß es mir unmöglich war, zum Kreuz zu gehen. Ich legte mich, ohne mich auszuziehen, auf das Bett, um ein wenig auszuruhen und nachher dann meine Gebete zu verrichten. Dabei schlief ich ein wenig ein. Da hörte ich eine ganz strenge Männerstimme. Ich erschrak, erwachte plötzlich und obwohl das Licht brannte, war niemand zu sehen. Da hörte ich nochmals, aber ganz deutlich, dieselbe Stimme. Mir wurde das gleiche wieder aufgetragen wie am 21. September: "Wenn mein Wille nicht erfüllt wird, wird die Macht des Bösen sich schrecklich über euch auswirken!" Dies war für mich derart erschütternd, daß ich so erschrocken war, daß ich an allen Gliedern zitterte. Ich stand auf und betete wieder weiter. Es dauerte 2 bis 3 Tage, bis ich mich von diesem Schrecken erholt hatte. Seitdem konnte ich keine Ruhe mehr finden. Es drängte mich dauernd, diese strenge Mahnung nicht mehr länger zu verschweigen und andererseits fürchtete ich, daß sie ja doch niemand ernst nehmen will und alle sich gleichgültig darüber verhalten.


Am 4. November 1963 als ich am Abend betete und der Muttergottes mein Leid klagte, da sagte eine Stimme zu mir: "Dein Leid wird sich in Freude verwandeln!" Darauf hörte ich mit lauter Stimme eine Frau weinen und klagen. Es war so ergreifend und herzerschütternd, daß ich selber mitweinen mußte. Dieses Weinen klang nicht wie das Weinen eines Menschen, es klang schön und doch wieder traurig-ergreifend. Während dieses Weinens vernahm ich die Stimme: "Immer dieses schmerzliche Klagen in diesen bitteren Tagen!" Dann hörte ich ein schauerliches Getöse und Krachen, als ob die ganze Welt zusammenbrechen würde. Nachher wurde alles wieder so still, wie wenn gar nichts gewesen wäre.

Mutter Lex bekennt weiter: Da mich diese letzten ernsten Mahnungen dauernd bedrängten und ich unter dem Eindruck stand, daß ich darüber nicht ohne Verantwortung schweigen dürfe und da ich auch persönlich keine Ruhe finden konnte, fühlte ich mich verpflichtet, nach Gottes Willen seinen Auftrag zu erfüllen. Genausowenig wie ich mir diese Dinge eingebildet habe, ist es auch nicht meine persönliche, private Sache; es ist Gottes Wille und der Wille seiner heiligsten Mutter und deshalb auch meine heilige Pflicht, von der Wahrheit Zeugnis zu geben. Weil diese Dinge so unglaublich zu sein scheinen und meinen Worten niemand Gehör und Glauben schenken wird, bin ich jederzeit bereit, die Wahrheit von Gott – nochmals vor Gott zu beeiden. Wenn ihr aber dann trotzdem nicht glaubt, so ist es dann nicht mehr meine Sache. Wer wird dies alles aber einmal vor Gott verantworten können? – Sieben Jahre lang ist Mutter Aloisia Lex von Jesus und Maria selbst als Prophetin vorbereitet worden, bevor ihr die großen Botschaften für die Kirche und das Volk Gottes anvertraut wurden, die 1964 begannen.


Eisenberg Die Botschaften des Jahres 1964.

Das RasenkreuzKarwoche 1964: Offenbarungen über das hl. Kreuzzeichen in Eisenberg. In der Karwoche 1964 beginnt der Herr in Eisenberg seine erste Offenbarung über das hl. Kreuz am Boden: "Wahrlich, Ich sage euch, daß Ich als Christkönig am Kreuz zum zweiten Mal durch das immerwährende Ankämpfen gegen die Wahrheit dieses Zeichens des hl. Kreuzes am Boden unter der Kreuzeslast und Sündenlast nicht mehr zusammenbrechen werde. Eher wird die moderne gottlose Welt und Menschheit durch die Größe Meiner göttlichen Macht und durch die Kraft im Zeichen des hl. Kreuzes am Boden unter ihrer eigenen Sündenlast vor Meinem hl. Kreuz zusammenbrechen. So spricht euer Herr und König über Himmel und Erde zu euch."

Mutter Lex erhielt folgende Offenbarung des Herrn Jesus Christus über die Entstehung des heiligen Rasenkreuzes: "Gott hat sich durch Sein Kreuz nochmals auf die Erde herab gelassen, um Seine Liebe und Barmherzigkeit der armen Menschheit anzubieten."

In fast allen Botschaften fordern der göttliche Heiland und die Gottesmutter die Verehrung des heiligen Kreuzes und erklären die Bedeutung des Rasenkreuzes: Die Menschheit steht vor dem Abgrund, und dieses Zeichen am Boden soll sie aus dem Sündenschlaf wecken und zu Gebet und Sühne aufrufen, damit sie gerettet werden können. Das Kreuzzeichen steht als Zeichen der Liebe und Barmherzigkeit Gottes und als Zeichen der Erlösung und des Heiles. Es steht als Siegeszeichen über der hl. Kirche und ist ein Wahrzeichen zur Erinnerung an das Kreuz Christi auf Golgotha. Das Zeichen am Boden soll die grenzenlose Liebe Christi kundtun, mit der Er sich für die Menschen hingeopfert hat. Das Zeichen ist aber auch ein Mahnzeichen des bevorstehenden Strafgerichtes.

Karwoche 1964: Mutter Lex und die Passion Christi. Mutter Lex erlebt die Passion Christi in einer Schauung: Sieben Jahre lang, von 1956-1963, dauerte die Phase der Vorbereitung für das Prophetenamt. Die Seherin wurde durch Jesus und Maria in direkter Führung auf ihre kommende große Aufgabe vorbereitet. Als letzte Vorbereitung für das Prophetenamt erlebte die Seherin die Passion Christi. In der Karwoche 1964 wurde ihr in einer großen Schau der ganze Kreuzweg von Christus am Kalvarienberg gezeigt. Sie sah den ganzen Trauerzug und den Leidensweg Christi. Sie hörte unseren Herrn seufzen und klagen sowie ein lautes Weinen und Klagen der Schmerzensmutter.

Mutter Lex erzählt: In der Karwoche im Jahre 1964 habe ich eine große Schau gehabt. Es wurde mir in der Vision der ganze Kreuzweg von unserem lieben Heiland am Kalvarienberg gezeigt. Ich sah den ganzen Trauerzug und den Leidensweg Christi. Ich mußte das bittere und schmerzliche Leiden mit ansehen. Ich sah wie die Juden ihn geschlagen haben. Ich sah eine grauenhafte Geißelung und Dornenkrönung. Ich hörte ihn seufzen und klagen. Ich sah, wie er gekreuzigt wurde. Ich sah seine große Todesnot. Ich hörte die sieben schmerzlichen Worte Christi besonders, als er mit lauter Stimme rief: "Mein Gott, Mein Gott, warum hast Du Mich verlassen."

Ich mußte auch mit ansehen, wie Christus der Herr, einen bitteren qualvollen Tod starb. Ich sah die Schmerzensmutter und hörte sie laut weinen und klagen, es war ein erschütternder Anblick. Ich war so ergriffen, daß ich laut weinen mußte. Plötzlich überfiel mich eine sehr große Traurigkeit und verspürte einen furchtbaren schmerzlichen Druck auf meinem Herzen. Ich spürte am ganzen Körper furchtbare Schmerzen, besonders an den Händen und Füßen, an den Stellen der Wundmale Christi. Ich war am Ende meiner Kräfte.

Plötzlich überfiel mich eine furchtbare Todesangst. Es war mir so elendiglich zumute, als ob ich plötzlich sterben müßte. Ich kämpfte zwischen Leben und Tod. In meiner Schmerzensnot rief ich: Mein Gott erbarm dich meiner und laß mich nicht sterben, ohne daß ich meine heilige Pflicht gegenüber Deinem heiligen Willen in dieser heiligen Sache voll und ganz erfüllt habe! – Da hörte ich die Stimme sagen: "Meine Tochter, warum tust du so beängstigt? Ich habe nur einen kleinen Teil Meiner Schmerzenslast von Mir auf dich übertragen und dich Mein bitteres Leiden mitfühlen lassen, um die Schmerzen Meiner Wunden zu lindern, aber auch um das unbefleckte Herz Meiner Mutter zu trösten und ihm zu huldigen."

Durch das Miterleben der Passion Christi hatte Mutter Lex die Kraft und den Mut erhalten, die in der Karwoche 1964 begonnenen großen Offenbarungen und Botschaften, für die Kirche und das Volk Gottes, furchtlos weiterzugeben.


Freitag den 12. Juni 1964 erfolgte die Ankündigung des Strafgerichtes. So spricht der Herr: "Wahrlich Ich sage dir, wenn Mein Wille nicht erfüllt wird, wird Mein gerechter Zorn über euch kommen und ein schreckliches Strafgericht wird über euch hereinbrechen. Dadurch wird eine strenge Züchtigung über die Menschheit kommen."

Danach folgten ernste Worte des Herrn, die ich nicht offenbaren darf, da es Gottes Wille ist, daß ich darüber schweige. "Wahrlich Ich sage euch, die Welt und die ganze Menschheit würde erzittern wenn sie wüßten, was Schreckliches über sie kommen wird. So man dir auch diesmal nicht glaubt und Mein Wille nicht erfüllt wird, so soll das, was Ich dir darüber gesagt habe, was über die Menschheit kommen wird, ein strenges Geheimnis bleiben, bis die Stunde kommen wird, da Ich Meine Wahrheit und Gerechtigkeit offenbaren werde. Wahrlich Ich sage dir, Meine Tochter um Meinen Willen zu erfüllen, tue, was Ich dir sage, und schweige über das Geheimnis, bis die Stunde kommen wird, da Meine Wahrheit und Gerechtigkeit geoffenbart wird. Dann wird zum Zeichen Meiner göttlichen Liebe und Barmherzigkeit und Wahrheit das heilige Kreuzzeichen am Himmel erscheinen und alle diejenigen, die sich mit großem Vertrauen an das Zeichen Meiner überaus großen Liebe und Barmherzigkeit wenden, werden Verzeihung, Gnade und Barmherzigkeit finden und gerettet werden, durch Christus den Herrn. Dann werden sie durch das Zeichen Meiner Liebe und Wahrheit die göttliche Liebe und Barmherzigkeit verherrlichen. Wahrlich Ich sage euch: Wer Augen hat zu sehen, der sehe und wer Ohren hat zu hören, der höre! Wahrlich Ich sage euch: Himmel und Erde werden vergehen, aber Meine Worte werden nicht vergehen."

Danach hörte ich die Stimme der Gottesmutter, sie sagte folgende Worte: "Dreimal rufe ich euch auf, betet, bringt viele Opfer, tut Buße für die Bekehrung der Sünder und um unsterbliche Seelen zu retten. Um Christi willen bitte ich euch darum!"

Am Kreuz zwischen 12.00 und 1.00 Uhr wurde mir folgendes geoffenbart: "Wahrlich Ich sage euch, eine große Traurigkeit wird über die Welt kommen, darum ziehe das Bußkleid an um Sühne und Buße zu tun. Zum Zeichen der Wahrheit dieser traurigen Offenbarung sollst du von nun an, in der Öffentlichkeit nicht mehr mit hellen Kleidern erscheinen. Der Himmel trauert mit dir."

Da klagte ich, daß mich niemand anhören will und es doch niemand glauben würde. Da hörte ich folgende Worte: "Aber das eine steht fest, daß am Ende das Kreuz und die Wahrheit siegen weiden!"


Samstag den 13. Juni 1964 erfolgte eine Warnung des Herrn. Nach der heiligen Messe wurde mir folgendes geoffenbart: "Wahrlich Ich sage euch, wehe demjenigen, der es wagt durch die. Missachtung Meiner Liebe und Barmherzigkeit und.die Missachtung Meiner Wahrheit und Gerechtigkeit in Mein Gesetz einzugreifen und dadurch unrecht zu handeln oder gar über das Gesetz Meiner Offenbarung unrecht zu urteilen. Derjenige verstößt gegen das Gesetz Meiner göttlichen Wahrheit und Gerechtigkeit und wird sodann dem Gericht verfallen. Wahrlich Ich sage euch: Der Diener soll nicht über dem Meister sein." Danach erfolgte eine Seligpreisung des Herrn.

"Ich sage euch: Selig diejenigen, die ihren Willen demütigst und untertänigst unterwerfen, um dadurch in tiefer Demut und Ehrfurcht und innigster Dankbarkeit, durch die weige Vorsehung Gottes, meinen heiligen Namen zu loben und zu preisen, zur Ehre und Verherrlichung Meiner großen Allmacht und Herrlichkeit in alle Ewigkeit, um dadurch Meiner göttlichen Liebe und Barmherzigkeit, zur schuldigen Danksagung, eure Huldigung darzubringen."


Am Samstag, den 20. Juni 1964, nachts zwischen 12.00 bis 1.00 Uhr hörte sie am Rasenkreuz die Klage der Gottesmutter. Mutter Lex: Als ich am Kreuz betete und flehte, daß mich niemand hören will und mir niemand glauben würde, da hörte ich deutlich die Stimme der Gottesmutter. Sie sagte zu mir: "Sie stehen alle unter dem Einfluß des Bösen, daher haben sie keine Macht die Wahrheit zu glauben. Anstatt den heiligen Willen Gottes zu erfüllen, um meinem Auftrag Folge zu leisten und durch Gebet und Opfer Sühne zu leisten, verstößt und missachtet man die göttliche Liebe und Barmherzigkeit. Man bekämpft sogar die Wahrheit und öffnet dadurch Satan das Tor. Auch mich stoßen die Menschen durch die ständigen schmerzlichen Enttäuschungen von sich und lehnen meine Gnadenrechte ab. Daher bleiben die Gnaden ungenützt; deshalb befällt mich eine große Traurigkeit, weil ich zusehen muß, wie zahlreiche Seelen verloren gehen dadurch, daß man die göttliche Liebe und Barmherzigkeit verworfen hat und die Menschen durch die: Macht des Bösen irregeführt werden und sodann ins Verderben stürzen. O, wie bitter werden es die Menschen einmal bereuen, da sie der gerechten Strafe nicht entgehen können: Dann wird es für viele zu spät sein für Zeit und Ewigkeit."

Mutter Lex berichtet weiter: Ich kann Tag und Nacht nicht zur Ruhe kommen, mach mir große Sorgen und lebe in ständiger Angst, da man mir nicht glaubt und alle diese Mahnungen nicht ernst genommen werden, auch nicht beachtet werden, daß Gott diese Gleichgültigkeit der Menschen strafen wird und sich das katastrophal auswirken kann und die Himmelsstrafen kommen müssen. Es ist sehr traurig, wer das einmal vor Gott verantworten wird und wer am Tag des Gerichtes für alles Rechenschaft ablegen muß. Es wird sehr traurig sein, man kann diese armen Menschen nur bedauern und für sie beten und Opfer bringen, daß Gott ihnen ein gnädiger Richter sei und die Muttergottes ihnen eine gütige Fürsprecherin sein möge am Throne Gottes. O wie traurig ist es, daß die Menschen nicht glauben wollen, man hätte Grund genug um Tag und Nacht zu weinen mit der heiligen Jungfrau an dieser Stätte.

Am Samstag, den 20. Juni 1964, folgte die Klage des Herrn. Um 5.00 Uhr morgens hörte ich, wie eine Stimme zu mir sagte: "Es ist Karfreitag!" Da dachte ich mir, daß das nicht möglich sein kann, daß heute Karfreitag ist. Da sagte die Stimme: "Für mich ist jeder Tag ein Karfreitag. Um die 9. Stunde wurde ich verurteilt, darnach begann der bittere Leidensweg." Da dachte ich mir, was das zu bedeuten habe, daß ein jeder Tag ein Karfreitag sei. Da dachte ich mir, daß ich jeden Tag so viel beten und Opfer bringen muß wie am heiligen Karfreitag und ich mich beeilen muß den Willen Gottes zu erfüllen und es meine Pflicht ist, täglich noch mehr zu beten und Opfer zu bringen. Da dachte ich mir im Stillen: Mein Gott ich weiß nicht, mit welchem Gebet ich schnell beginnen soll! Da wurde mir folgendes Gebet vorgebetet: "Wir danken dir von ganzen Herzen Herr Jesus Christus, der Du ans Liebe zu uns am Kreuz gestorben bist. In tiefer Demut beten wir Dich an und loben und preisen Deine große Liebe und Barmherzigkeit, mein Herr und mein Gott. Durch Christus unseren Herrn. Amen."


Nachdem Mutter Lex durch das erschütternde Erlebnis der Passion gewillt war in vollkommener Hingabe an Jesu und Maria den göttlichen Geist in sich wirken zu lassen, meldete sich am 14. August mit gewaltiger Stimme der Widersacher der Jungfrau bei ihr. Sie hörte ein höllisches Lachen, dann rief er: "Gib's auf! Es nützt dir nichts! Ich werde dich seelisch vernichten! Das schwör ich dir bei meiner höllischen Macht! Mach dich nicht lächerlich!" ..., wie er das schon am 14. August 1963 versuchte. Mutter Lex hörte noch in den Schlaf hinein sein höllisches Lachen. Aber im Vertrauen auf die Zusicherung des göttlichen Schutzes konnte sie ruhig und stark bleiben.


Am 18. August träumte Frau Lex, daß der Herr Kaplan von St. Martin für immer fortreisen wolle und sie bat ihn sich auch weiterhin dieser Sache anzunehmen, aber er lehnte ab und verschwand. Sie wurde sehr traurig und erwachte. Sie dachte, daß sie niemand anhören und die Wahrheit glauben wolle. Im selben Augenblick stand die Gottesmutter vor ihr. Sie erschrak sehr. Sie war von einem dunkelgrauen Mantel umhüllt und ein sehr trauriger Ausdruck war in ihrem Gesicht zu erkennen. Sie fragte mich warum ich so traurig sei. Ich hörte deutlich ihre Stimme. Ich stand auf und schrieb alles nieder, was sich zugetragen hatte.

Sie sagte zu mir folgendes: "Ich wünsche im Auftrag des Herrn um seinen Willen zu erfüllen und daher auch meinem Auftrag Folge zu leisten, mir den Dienst nicht zu verweigern oder ihn zu vernachlässigen. Ferner wünsche ich, im Auftrag des Herrn, durch die wiederholten ernsten Mahnungen des Herrn, Seinen heiligen Willen untertänigst zu erfüllen und sich demütigst seinem Auftrag zu unterwerfen. Um Gott nicht zu beleidigen, wünsche ich diesmal nicht durch schmerzliche Enttäuschungen mein Herz zu betrüben.

Ferner wünsche ich im Auftrag des Herrn, daß mein Diener, der durch besondere Gnade von Gott auserwählt wurde und ihm als Zeugen alles anvertraut wurde, es als seine Pflicht betrachte, den Willen Gottes zu erfüllen und auch meinem Dienst fernerhin treu zu bleiben und daher in Zukunft sich auch weiter um die Sache zu kümmern und um Christi willen in voller Hingabe sich in meinem Dienst voll und ganz einzusetzen zur Ehre Gottes und zum Heil der Menschen um seine Pflicht treu zu erfüllen und dieses Heiligtum unter Aufsicht zu halten und aufrecht zu erhalten.

Ferner wünsche ich diese heilige Stätte durch besondere Aufmerksamkeit in Ehren zu halten, zur Ehre Gottes und zu meiner eigenen Verherrlichung, um durch die Würdigung meiner heiligen Erscheinung an dieser heiligen Stätte mir eure Huldigung darzubringen zum Heil aller Menschen.

Ferner wünsche ich durch Gebet und Opfer Sühne und Buße zu tun und Sühne zu leisten für die Bekehrung der Sünder. Ich wünsche ferner auch, dieser Opferseele in ihrer schweren Bedrängnis sowie in allen schweren Seelennöten sie zu trösten und ihr beizustehen und sie in diesen schweren Kämpfen zu unterstützen.

Ferner wünsche ich um Christi willen, meinem Auftrag Folge zu leisten und für die Wahrheit überall einzutreten und alle Berichte in Sicherheit zu bringen, um dadurch einmal von der Wahrheit Zeugnis geben zu können.

Der Satan versucht auch diesmal wieder durch seine List, die Wahrheit zu untergraben und alles zunichte zu machen, was den Menschen heilig ist. Daher wird alles nicht beachtet und nicht ernst genommen und so wird der Wille Gottes nicht erfüllt. Für diese Gleichgültigkeit gibt es einmal vor Gott keine Entschuldigung. Gelobt sei Jesus Christus in Ewigkeit! – Ave Maria." Soweit die Wünsche der Gottesmutter an den Herrn Kaplan von St. Martin.


Am Freitag den 21. August 1964 wollte Mutter Lex den Herrn Kaplan nach der heiligen Messe in der Sakristei erzählen, was sich zugetragen hatte und was die Muttergottes von ihm wünscht. Da erfüllte sich ihre Vorschau. Er hatte für sie keine Zeit, weil er wegfahren mußte und der Herr Pfarrer war im Urlaub. Er sagte ihr: Es wird nicht so dringend sein, es ist bisher noch kein richtiger Auftrag gekommen.

Frau Lex erklärte, daß es nicht ihre Sache sei sondern der Auftrag der Gottesmutter. Mutter Lex berichtete weiter: Da er mich nicht anhören wollte, wurde ich sehr traurig und ging an den Muttergottes-Altar und betete und klagte ihr mein Leid... da hörte ich eine Stimme wie von weiter Entfernung die mit mir redete, ich erschrak und fing zu zittern an und nach einer Weile fühlte ich mich so leicht und so durchdrungen und es war als ob mir jemand von Wort zu Wort diktierte, was ich schreiben mußte. (Sie holte sich bei Sukisch, Kramer und Wirt, Schreibzeug und ging wieder an den Marienaltar mit der Herz-Mariä-Statue.)

Die Stimme diktierte: "Auftrag der Gottesmutter an die kirchliche Obrigkeit. Am 21. August 1964. Ich wünsche im Auftrag des Herrn, um Seinen Willen zu erfüllen und auch meinem Auftrag Folge zu leisten: Die ablehnende, sture Haltung der Kirche kann von Gott nicht länger geduldet werden. Alle seine wiederholten ernsten Mahnungen sind nicht beachtet worden und dadurch wurde der Wille Gottes nicht erfüllt. Man wagt sogar gegen den Willen Gottes zu handeln und sich zu widersetzen durch ständige Missachtung und Missbrauch Seiner göttlichen Liebe und Barmherzigkeit, Seiner göttlichen Wahrheit und Gerechtigkeit.

Ich wünsche im Auftrag des Herrn meinem Auftrag Folge zu leisten. Deshalb ist es heilige Pflicht der kirchlichen Obrigkeit, diese heilige Sache sofort zu prüfen. Ferner wünsche ich im Auftrag des Herrn meinem Auftrag Folge zu leisten – durch die Beglaubigung der Wahrheit – die volle Anerkennung meiner heiligen Erscheinung vor 10 Jahren (1954), wo ich mich an dieser Stelle aus Liebe zu den Menschen zu erscheinen gewürdigt habe. Daher wurde nach zwei Jahren vom Himmel an dieser Stelle am Boden das Zeichen des heiligen Kreuzes eingeprägt, das der gesamten Menschheit als großes Wahrzeichen des Heiles, der Erlösung und zur Rettung vor dem Untergang dienen soll.

Ferner wünsche ich im Auftrag des Herrn, um den heiligen Willen des Herrn voll und ganz zu erfüllen, die volle Anerkennung dieses übernatürlichen heiligen Kreuzzeichens der Liebe und Barmherzigkeit, um sich dem heiligen Willen Gottes und Seinem Gesetze untertänigst und demütigst zu unterwerfen, um durch die volle Anerkennung dieses übernatürlichen Kreuzzeichens und der Vorkommnisse; das große Wunderwerk Gottes zu beachten und zu betrachten; um durch die weise Vorsehung Gottes, die göttliche Allmacht und Herrlichkeit zu ehren und zu verherrlichen; um Seiner heiligen Göttlichen Majestät in Vereinigung und im Namen aller Engel und Heiligen, sowie im Namen aller frommen Christgläubigen, in großer Gottergebenheit eure Huldigung darzubringen.

In diesem Sinne erkläre ich im Namen des Herrn in Seinem Auftrag, um Seinen Willen zu erfüllen und daher auch meinem Auftrag Folge zu leisten, an dieser heiligen Stätte, durch die Lobpreisung aller dieser Wundertaten, sowie auch durch die Verherrlichung dieses übernatürlichen Kreuzzeichens, aus Liebe zum gekreuzigten Heiland, Seine große Liebe und Barmherzigkeit zu lobpreisen in alle Ewigkeit.

Ferner wünsche ich sorgfältig zu beachten, daß diese heilige Stätte vom Himmel gesegnet ist; daher ist dieser Ort meiner heiligen Erscheinung heilig. Deshalb wünsche ich volle Anerkennung und daß diese heilige Stätte hoch und heilig zu verehren und in Ehren zu halten ist, um sie verherrlicht zu sehen.

Ferner wünsche ich im Auftrag des Herrn, um Seinen Willen zu erfüllen und daher auch meinem Auftrag Folge zu leisten, hier an dieser Stelle eine Kapelle oder Kirche zu errichten, aus schuldiger Dankbarkeit, zur Ehre Gottes und aus Liebe zum gekreuzigten Heiland sowie auch aus Liebe zum gnadenreichen Kreuze Christi, um dadurch in frommer Hingabe an meinen Dienst, diese heilige Stätte der Herablassung meiner Erschei nung zu ehren und zu verherrlichen, um durch Gebet und Opfer, zur Sühne und Buße für die Bekehrung der Sünder, meinem unbefleckten Herzen zu huldigen und es zu trösten.

Ferner wünsche ich um Christi Willen und auch meinem Auftrag Folge zu leisten – wünsche ich rasches Handeln. Der Ernst der Zeit drängt mich dazu, sowie die drohenden Gefahren, von denen die Menschen ständig umgeben sind, da es eines Tages doch zu spät sein könnte, da das Strafgericht sehr nahe ist, das von den Menschen selbst herausgefordert wird durch ihren Ungehorsam gegen Gott sowie durch die Gottlosigkeit.

Ihr sollt an meiner Stelle den gerechten Kampf der Wahrheit mit mir gegen Satan und die Gottlosigkeit, den Unglauben und die Ungerechtigkeit kämpfen, um damit den Willen Gottes zu erfüllen und dadurch die göttliche Wahrheit und Gerechtigkeit verherrlichen. Daher fordere ich euch auf zu bedenken, daß durch die Nichtbeachtung all dieser ernsten Aufträge und ernsten Mahnungen, die Verantwortlichen am Tage des Gerichtes von Gott zur strengen Verantwortung und Rechenschaft gezogen werden."


Am Samstag, den 22. August 1964, bekam ich in der Kirche folgenden Befehl: "Ich befehle dir um Christi willen um daher auch meinem Auftrag Folge zu leisten – gehe sofort zum Pfarrhof um meinen Dienern im Auftrag des Herrn sowie auch meinem Auftrag alles zu berichten, was ich dir aufgetragen habe.

Ferner wünsche ich im Auftrag des Herrn zu sagen, was beachtet werden muß: Wehe Demjenigen der es wagt, gegen den Willen Gottes zu handeln oder sich zu widersetzen um dadurch den Auftrag des Herrn und auch meinen Auftrag nicht Folge zu leisten. Wehe Demjenigen, der es wagt gegen den Willen Gottes oder gegen Seine Wahrheit und Gerechtigkeit unrecht zu handeln, zu urteilen oder sie zu missachten. Diejenigen verstoßen gegen das Gesetz der göttlichen Wahrheit und Gerechtigkeit."

Soweit der Auftrag vom Samstag, den 22. August 1964. Dieser genaue ausführliche Auftrag zu ihrem Herz-Mariä-Fest für die Kirchliche Obrigkeit, mitten im 21. Konzil in Rom ist eine klare Antwort auf die Meinung des Herrn Kaplan: Es wird nicht so dringend sein, es ist bisher noch kein richtiger Auftrag gekommen. Auch ist von den schon anerkannten Erscheinungsorten nicht bekannt, daß die Gottesmutter eine klare Anweisung in Wunschform gab, wann und wie die Prüfung und Anerkennung ihrer Erscheinung anzugehen ist.


Tagsdarauf, am Sonntag, dem 23. August erfolgte der Befehl der Mutter Gottes in der Kirche: "Meine Tochter um den heiligen Willen Gottes zu erfüllen, um daher Seinem Auftrag und auch meinem Auftrag Folge zu leisten befehle ich dir alle diese Aufträge und ernsten Mahnungen der kirchlichen Obrigkeit sofort zu übermitteln."

Mutter Lex wartete vergeblich auf den versprochenen Besuch des Herrn Kaplan am Kreuz. So wurde ihr am Montag nach der heiligen Messe erneut aufgetragen zum Pfarrhof zu gehen. Als sie mit dem Herrn Kaplan zum Pfarrhof gehen wollte, verbot er ihr das, da er wegfahren müsse. Daher sagte sie ihm, daß es nicht ihre Sache sei, sondern Gottes Wille sei und der Auftrag im Namen unserer lieben Frau, um ihrem Auftrag Folge zu leisten. Da erwiderte er: "Hören sie auf mit diesem Auftrag. Ich habe nur den Auftrag dem Bischof zu folgen und zu gehorchen! Bischofswort ist Gottes Wort!" Sie sagte ihm: "Tun sie wie sie glauben, es ist nicht meine Sache, sie werden es noch sehen."

Frau Lex: Da drängte es mich noch mal zur Kirche zu gehen. Das kränkte mich sehr, daher wurde ich sehr traurig, ich war fast gebrochen. Ich kniete mich nieder und klagte dem lieben Heiland im Tabernakel mein Leid und meinen Schmerz, daß man mich nicht verstehen und auch die Priester mich nicht anhören und mir nicht die Wahrheit glauben wollen und dabei blickte ich auf das Bild des gekreuzigten Heilandes und dachte mir, was der liebe Heiland aus Liebe für uns gelitten hat und wie undankbar die Menschen gegen ihn sind und wie sie es ihm vergelten. Da hörte ich plötzlich eine Stimme (über die Bedeutung des Kreuzes) zu mir sagen: "Sieh meine Tochter, was Ich an diesem Kreuz durch Mein bitteres Leiden und Meine Schmerzen sowie meinen qualvollen Tod am Kreuz, durch Meine große Liebe und Barmherzigkeit zu den Menschen erdulden mußte. Daher will ich dir Meine Tochter offenbaren, was dieses übernatürliche Kreuzzeichen für die Welt und die Menschheit zu bedeuten hat.

Entweder wird es für die Menschheit das Zeichen des Sieges, wenn die Menschen zu Gott zurückkehren oder Zeichen des Unterganges bedeuten, sollte Mein Wille nicht erfüllt werden und alle Aufträge und diese ernsten Mahnungen, sowie auch die Aufträge Meiner heiligen Mutter, nicht beobachtet und ihnen nicht Folge geleistet werden und dadurch das übernatürliche Kreuzzeichen nicht als Zeichen des Sieges, des Heiles, der Erlösung sowie auch als Zeichen Meiner göttlichen Liebe und Barmherzigkeit sowie Meiner Wahrheit und Gerechtigkeit betrachtet werden, um dadurch Meine göttliche Liebe und Barmherzigkeit in tiefster Demut und Ehrfurcht zu loben und zu preisen, um daher auch durch Meine göttliche Liebe und Barmherzigkeit Meine göttliche Allmacht und Herrlichkeit zu ehren und zu verherrlichen. Sollte dies nicht befolgt werden und Mein Wille nicht erfüllt werden, so wird Mein gerechter Zorn über euch kommen, so soll das übernatürliche Kreuzzeichen der Welt und Menschheit ein ernstes Wahrzeichen für ein großes Menschensterben durch Tod und Vernichtung und Untergang sein. Daher wird die Menschheit durch ihr eigenes Blut die von Sündenschmutz versudelte Welt wieder rein waschen.

Die Menschen haben keine Gottesfurcht mehr, sie schrecken daher vor nichts mehr zurück. Sie glauben Gott nicht mehr untertänigst dienen zu müssen. Daher werde ich ihnen Meinen Segen entziehen und Mein Fluch wird über sie kommen. Gehe hin Meine Tochter und sage es den Priestern und allen Menschen, was dieses übernatürliche Kreuzzeichen zu bedeuten habe, da es über Leben und Tod entscheiden wird, je nachdem sich die Menschen Gott gegenüber verhalten werden."

Am traurigsten war für mich, als mir der liebe Heiland klagte: "Siehe Meine Tochter, da man das übernatürliche Kreuzzeichen nicht als Zeichen Meiner Liebe und Barmherzigkeit anerkennen will und nicht beachtet wird und es sogar bekämpft wird und dadurch die göttliche Liebe und Barmherzigkeit sowie auch Meine Wahrheit missachtet und missbraucht wird, schlägt man mich, durch dieses Verbrechen ohne Rücksicht zum zweiten Mal ans Kreuz. Für Mich ist es zum zweiten Mal Karfreitag! Daher wird auch das Herz Meiner lieben Mutter zum zweiten Mal durchbohrt."

Der Herr selbst hat den Auftrag Seiner heiligen Mutter durch diese Erklärung erhärtet und bestätigt und die Bedeutung dieses heiligen Kreuzes am Boden unmissverständlich dargelegt. Zwei Tage nachher erweiterte er diese Erklärung so: "Im Atomzeitalter stellt Gott noch einmal Sein Kreuz mitten In diese zerrissene und von großen Gefahren bedrohte Welt hinein, das zum Heil und Schutz und Segen und zum Frieden der Welt und Menschheit dienen soll, um den Willen Gottes zu erfüllen, sowie auch dem Auftrag Meiner heiligen Mutter Folge zu leisten. Um durch Gebet und Opfer, Sühne und Buße zu leisten für die Bekehrung der Sünder, damit die Menschen dadurch zu Gott zurückkehren und die Welt und Menschheit vom Untergang gerettet wird, je nachdem wie sich die Menschen gegen Gott verhalten."

Da weder der Herr Kaplan noch der Pfarrherr die Niederschrift dieser Botschaft annehmen wollten, hat sie Mutter Lex dann dem Dekan dieses Gebietes nach Mogersdorf gebracht, der ihr zusicherte, dieselbe an das Ordinariat nach Eisenstadt weiterzuleiten. Dekan Schaffer hörte sich in Geduld alles an und besuchte auch öfter das Kreuz am Boden, das sich in seinen Konturen in keiner Weise verändert hatte. Auch weihte er das Haus, den Küchenbrunnen und das Erscheinungsgelände, damit keine dämonischen Einflüsse wirken können.

Diese genauen Anweisungen und Erklärungen des Himmels, wie dieses Zeichen vom Himmel und die Erscheinungen zu prüfen und anzuerkennen sind und welche Bedeutung es für.die Welt und die Menschheit hat, sind von keinem durch die Amtskirche bis jetzt anerkannten Erscheinungsort bekannt, geworden. Die ablehnende Haltung der, kirchlichen Obrigkeit und der Ortsgeistlichkeit forderte immer wieder die himmlischen Ansprachen heraus.


11. November 1964: Hl. Martin in Eisenberg. Hl. Martin von Tours erscheint in Eisenberg: Am frühen Morgen des 11. Novembers 1964 sah Mutter Lex den Hl Martin, Bischof von Tours, gest. 397, Patron der Pfarre St. Martin an der Raab und Landespatron vom Burgenland. Er erschien ihr in vollem Bischofsornat mit einem Kreuz nach Ungarn hin segnend, am Rasenkreuz stehen.

Mutter Lex berichtet: Am Martinstag, den 11. November 1964 ist mir über dem Bett in der Morgenfrühe der hl. Martinus erschienen im Priestergewand mit rotem Mantel und glänzender Schnalle. Auf dem Kopf trug er nichts, sodaß seine weißen Haare sichtbar wurden, die aber den oberen Kopfteil nicht bedeckten. Er hatte in der Hand ein etwa 30 cm großes Kreuz und sagte zu mir: "Er wird sich auch für die Wahrheit einsetzen und nur in diesem Zeichen werdet ihr siegen über die Feinde Gottes!"

Seit diesem Martinstag ist mir immer wieder über dem Rasenkreuz in einem etwa 3 Meter im Durchmesser großen kreisförmigen Lichtschein über dem Rasenkreuz (der direkt vom Boden aus über dem Rasenkreuz sich nach oben und den beiden Seiten hin ausbreitete), ein etwa 2 Meter große Lichtkreuz mit etwa 10 cm breiten Balken erschienen. Es stand gerade und drehte sich dann nach rechts und links, als ob ein Priester mit einem Kreuz segnen würde. Dies wiederholte sich im Laufe der Dämmerung, der Nacht und auch in Mondnächten. Oft fiel ich vor schrecken auf die Knie, da es mir ganz schlecht wurde. Oft lief ich auch ins Haus um meinen Mann zu holen, aber er sah nichts. Seit diesem Martinstag und der Erscheinung dieses Kreuzes über dem Rasenkreuz war ich der inneren Überzeugung, daß der hl. Martin dieses Zeichen von der Wahrheit des Kreuzes hinterlassen hat. Die letzten Kreuze, die ich sah, waren in einem großen farbigen Lichtschein und der Heiland war daran.


Die Botschaften des Jahres 1965

So hörte Mutter Lex am 10. Januar 1965 die strenge Stimme des Herrn: "Ich, der Herr, sage euch, Meinen Dienern, im göttlichen Auftrag als strenge und ernste Antwort auf euren Irrglauben und Misstrauen: Ihr behauptet immer wieder, als ob Ich, Christus der Herr, der König über Himmel und Erde, nicht die Macht hätte durch das Zeichen des heiligen Kreuzes mein göttliches Gesetz sowie auch Meine göttlichen Worte in der Welt auszuwirken. Laut göttlicher Offenbarung wird euch kund getan, daß Ich, Christus der Herr, das Recht habe durch das Zeichen Meines heiligen Kreuzes am Soden und auch immer und überall in der Welt meine Heiligtümer aufzurichten. So habe ich mich auch hier bemächtigt durch die heilige Erscheinung Meiner heiligen Mutter sowie durch das Zeichen Meines Kreuzes durch Meine grenzenlose Liebe und Barmherzigkeit in die Welt einzugreifen. Oder habe Ich, der Herr, nicht das Recht dazu? Wie es scheint, wollt ihr dem Himmel Vorschriften machen, was Gott tun darf oder nicht um die Himmelsbotschaften in der Welt zu verkünden.

Durch euren Unglauben habt ihr kein Vertrauen und wollt alles verhindern, wenn der göttliche Geist der Wahrheit zur Welt spricht: In diesem Sinn bekräftige ich, Christus der Herr, die Wahrheit Meiner göttlichen Worte und Offenbarungen. Denn Ich, der Herr, sage euch und warne euch, Diener Gottes, im göttlichen Auftrag von dieser sturen ablehnenden Haltung gegen das Zeichen Meines heiligen Kreuzes am Boden, von solchem satanischen Plan abzulassen. Ich, der Herr, sage euch: Durch die Enthüllung der göttlichen Offenbarung Meines heiligen göttlichen Geheimnisses im Sakrament des Altares bekräftige Ich, Christus der Herr, in Meiner grenzenlosen Liebe zu Meinem heiligen Kreuze, die Wahrheit zu enthüllen und dieses Zeichen Meines heiligen Kreuzes am Boden als Wunderzeichen, durch Meine wiederholte sichtbare Christusgestalt in der Hostie des heiligen Sakramentes, anzuerkennen. In diesem Sinne bekräftige Ich, Christus der Herr, durch das Zeichen Meines heiligen Kreuzes am Baden, die Wahrheit Meiner wiederholten Karfreitagsrufe, die Ich an die Welt gerichtet habe, im göttlichen Auftrag darauf zu hören und zu glauben."

In der Karwoche wurde die Botschaft des Herrn fortgesetzt: "Wahrlich Ich sage euch, daß diesem sündhaften, ausgelassenen, frevelhaften Treiben ein für allemal ein Ende gesetzt werden muß. Der Himmel klagt an! Daher muß der Herr der Heerscharen eingreifen, denn der Frevel steigt zum Himmel hinauf. Das Unrecht und der Frevel, daß schon seit Jahren wegen dieses heiligen Kreuzzeichens Gott gelästert wird, schreit zum Himmel auf. Der Himmel hat sich diesmal in diese heilige Sache eingeschaltet. Alle Engel und Heiligen geben auf wunderbare Weise, durch die Verdunkelung ihrer Gestalten (in der St. Martinskirche), von der Wahrheit ihrer Traurigkeit mit Jesus und Maria Zeugnis.

Diesmal spricht der Himmel zu euch über die Entscheidung dieser heiligen Sache. Das heilige Kreuzzeichen Meiner grenzenlosen Liebe und Barmherzigkeit wird ab diesem kommenden Karfreitag entscheiden über Leben und Tod, über Krieg und Frieden, über Licht und Finsternis.

Dieses heilige Kreuzzeichen wird laut Offenbarung durch Meine Wahrheit und Gerechtigkeit auch diesmal in gleicher Weise entscheiden, wie Mein heiliges Kreuz zu Golgotha am Karfreitag entschieden hat über Leben und Tod. Wahrlich Ich sage euch, Christus der Herr ruft auch an diesem Karfreitag durch seine grenzenlose Liebe, durch dieses heilige Kreuzzeichen euch zu. Vor dieser großen Entscheidung rufe ich nochmals im dringenden Appell an Meine Hirten und Oberhirten, sowie auch an das gesamte Volk, sowie auch im Namen Meiner heiligen Mutter, zu Ehren ihrer Erscheinung, sowie auch aus Liebe zu eurem gekreuzigten Heiland, Meinen heiligen Willen zu erfüllen, sowie all diesen ernsten Aufträgen im Namen des Herrn sowie auch im Namen Meiner heiligen Mutter Folge zu leisten. Der Himmel spricht zu euch und ruft euch zu, der Himmel schaltet sich in diese heilige Sache und den Kampf der Macht der Finsternis ein. Wahrlich Ich sage euch, daß Ich, der Herr der Heerscharen, durch Meine himmlischen Heerscharen sowie durch Meine himmlischen Mächte durch dieses Siegeszeichen die Mächte und Kräfte der Unterwelt Meines Widersachers besiegen werde. Wenn ihr tut, was Ich euch sage, wird Friede werden in der Welt."


Am 7. April 1965, setzte der Herr seine Ansprache fort; durch Seine Klage über die Modernisierung der Kirche: "Wahrlich Ich sage euch, die kirchliche Obrigkeit, sowie die Priester und alle Diener Gottes sollen ablassen von ihrer sturen ablehnenden, pharisäerischen Haltung gegen dieses heilige Kreuzzeichen, sowie die neue Modernisierung der Kirche – denn die Kirche ist kein Spielzeug für die moderne Welt – die Kirche ist und bleibt das Haus Gottes für alle Zeiten.

Wahrlich Ich sage euch, die Kirche regiert Christus der Herr. Christus kennt keine moderne Zeit, denn das Moderne und die Hoffart kommt von Meinem Widersacher. Wahrlich Ich sage euch, die Grenzen Meiner Gesetze, habt ihr, Meine Diener Gottes, durch Nichterfüllung Meines Willens schon überschritten, nun will Ich Halt machen. Die letzte Gnadenfrist läuft ab und das Maß ist nun voll. Wahrlich Ich sage euch, daß dieser kommende Karfreitag durch das heilige Kreuzzeichen der Tag dieser kommenden Entscheidung sein soll. Wahrlich Ich sage euch, daß dieses heilige Kreuzzeichen Meiner grenzenlosen Liebe und Barmherzigkeit an diesem kommenden Karfreitag über das kommende Strafgericht entscheiden wird; entweder als Zeichen der Erlösung und des Heiles oder als Zeichen der Vernichtung.

Wahrlich Ich sage euch, die Nichterfüllung Meines Willens, die Nichtbefolgung all dieser ernsten Aufträge, die Verunehrung und Missachtung und Verschmähung dieses heiligen Kreuzzeichens ist ein Frevel und eine Gotteslästerung, die als Unrecht zum Himmel schreit und der Himmel klagt an. Der Himmel trauert über die bevorstehende Entscheidung, über die er Bescheid weiß. – Daher ist dies eine Andeutung: Als sichtbares Wunderzeichen geben Jesus und Maria und alle Engel und Heiligen durch die Verdunkelung ihrer Gestalten (in der St.-Martins-Kirche) von der Wahrheit Zeugnis um dadurch für die Wahrheit und Echtheit dieses Kreuzzeichens einzutreten. Der Himmel trauert und zürnt zugleich.

Wahrlich Ich sage euch, daß ab diesem kommenden Karfreitag durch dieses Kreuzzeichen unerwartet die große Entscheidung fallen wird, genau wie damals Mein Kreuz auf Golgotha entschieden hat. Ich sage euch, entweder wird es als Zeichen Meiner göttlichen Liebe und Barmherzigkeit, der Erlösung und des Heiles durch die kirchliche Obrigkeit sowie von den Dienern Gottes und dem ganzen Volk vor der ganzen Welt anerkannt und verherrlicht oder es wird der Zorn des Himmels über euch und die Welt das Urteil sprechen ohne Barmherzigkeit: Dann werdet ihr bedauerlicher Weise erfahren müssen, was dieses Kreuzzeichen für die Welt und die ganze Menschheit zu bedeuten haben wird."


Am nächsten Tag, dem 8. April 1965, setzte der Herr Seinen Auftrag an Kirche und Volk fort: "Wahrlich Ich sage euch, Meine grenzenlose Liebe ruft auch an diesem kommenden Karfreitag euch zu, wie Ich einst am Kreuz auf Golgotha euch zugerufen habe. Wahrlich Ich sage euch, daß sich von diesen entscheidenden Karfreitagsstanden an Meine Diener Gottes und das ganze Volk entscheiden werden, ob durch Meine Macht und Kraft vom Kreuzzeichen ein Strom von Gnade ausgehen wird. Ich sage euch, Meine Diener, daß Mein Geist durch Meine begnadete Dienerin in strengem Ton zu euch spricht um euch für die kommende große Entscheidung zu rüsten. Wahrlich Ich sage euch, in dieser entscheidenden Karfreitagsstunde wird durch dieses heilige Kreuzzeichen der Geist Meiner grenzenlosen Liebe und Barmherzigkeit zu euch sprechen sowie auch der Geist Meiner Wahrheit und Gerechtigkeit. Euch, Meine Diener Gottes, rufe Ich nochmals auf, ob ihr bereit seid, aus Liebe zum Gekreuzigten und diesem heiligen Kreuzzeichen Meine grenzenlose Liebe und Barmherzigkeit mit gleicher Liebe und Verherrlichung anzuerkennen wie Mein heiliges Kreuz zu Golgotha, oder nicht.

Denn wahrlich Ich sage euch, daß dieses heilige Kreuzzeichen zum Symbol als Zeichen des Sieges wie der Erlösung über der ganzen Welt und Meiner Kirche stehen wird und durch Meine Macht herrschen und regieren wird wie Mein heiliges Kreuz auf Golgotha. Es soll aber auch ein großes Wahrzeichen der Erneuerung und zur Erinnerung an Mein Kreuz auf Golgotha sein um die gefallene Menschheit zur Umkehr zu mahnen, zu Gott und zum Glauben zurückzukehren. Wahrlich Ich sage euch, Meine Diener Gottes, daß in diesen Karfreitagsstunden die Entscheidung fallen wird. Es muß nun endlich eurer sturen ablehnenden pharisäerischen Haltung ein Ende gesetzt werden.

Kirchliche Obrigkeit und alle Diener Gottes, es liegt nun an euch, darum entschließt euch und entscheidet nach eurem freien Willen über dieses Kreuzzeichen sowie über Meinen Vorschlag und Mein Angebot Meiner göttlichen Liebe und Barmherzigkeit durch dieses heilige Kreuzzeichen. Wollt ihr, Meine Diener Gottes, diesmal über Mich, euren Meister, und Meinen heiligen Willen und Mein heiliges Gesetz in diesen kommenden Karfreitagsstunden richten, handeln und urteilen, über Mich und die Meinigen, wie damals am Karfreitag es die ungerechten Richter in Jerusalem getan haben?

Wahrlich Ich sage euch, wolltet ihr das, Meine Diener Gottes, eurem Herrn und Meister antun, dann ist es zu spät. Wahrlich Ich sage euch; es liegt nur an euch, der kirchlichen Obrigkeit; sowie an allen Dienern Gottes. Wahrlich Ich, Christus der Herr, stelle euch an diesem kommenden Karfreitag durch dieses heilige Kreuzzeichen vor die große Entscheidung, wenn ihr um die 3. Stunde zum Gedächtnis Meines bitteren, schmerzlichen, qualvollen Kreuzestodes vor Meinem Kreuz stehen werdet, müssen Meine Diener sowie auch die kirchliche Obrigkeit in dieser heiligen Stunde vor dem Angesichte des Gekreuzigten sich entscheiden und entschließen, ob ihr euch zum heiligen Kreuz bekennen wollt oder nicht. Ich, Christus der Herr, rufe euch in dieser entscheidenden Stunde zu, ob ihr bereit seid, Meinen heiligen Willen zu erfüllen, sowie auch Meine Gesetze, wie auch alle diese ernsten Aufträge durch die Anerkennung und Verherrlichung dieses heiligen Kreuzzeichens, aus Liebe zum Gekreuzigten zu erfüllen – und sich durch Lobpreisung, Gebet und Lobgesänge an dieser heiligen Stätte – Meine Diener und das ganze Volk – dem Willen Gottes und der Allmacht der göttlichen Majestät demütigst zu unterwerfen.

Wahrlich Ich sage euch, wenn ihr euch vor dem Holzkreuz so tief verbeugt, wieviel mehr müßt ihr euch dann vor dem heiligen Kreuzzeichen Meiner göttlichen Liebe und Barmherzigkeit, das euch der Himmel zum Geschenk gemacht hat, verbeugen und demütigen. Wahrlich Ich sage euch, diejenigen Meiner Diener, die es diesmal wagen gegen Meinen Willen, sowie auch Meine heiligen Worte und Gesetze unrecht zu handeln, zu richten und zu urteilen, sind schon gerichtet und verurteilt. Wahrlich Ich sage euch, daß ich, Christus der Herr, in dieser entscheidenden Stunde niemand verstoßen werde, der sich aus Liebe zu Meinem Kreuzzeichen bekennt. Denn in diesem heiligen Kreuzzeichen ist Heil für Zeit und Ewigkeit. Wahrlich Ich sage euch, von diesem Kreuzzeichen geht Mein Geist der Liebe, der Wahrheit und Gerechtigkeit, sowie des Friedens zu euch aus, darum kommt und lobt und preiset den Herrn. Soweit Mein heiliger Karfreitags-Aufruf an Meine heilige Kirche, sowie an die Diener Gottes und an das gesamte Volk, vom heiligen Kreuz von Golgotha durch Christus euren Herrn und Meister, durch Meine begnadete Dienerin."


9. April 1965: Karfreitags-Ruf des Gekreuzigten. Christus: "Durch dieses heilige Kreuzzeichen Meiner grenzenlose Liebe und Barmherzigkeit rufe Ich im Namen Meiner hl. Mutter zu euch. Wahrlich Ich sage euch, wenn der Geist Meiner grenzenlosen Liebe durch Meine begnadete Dienerin zu euch spricht so ist es eure hl. Pflicht auf die Worte des Herrn zu hören, sowie auch die Aufträge Meiner hl. Mutter zu befolgen, an diesem kommenden Karfreitag durch eine feierliche Gebets-Prozession mit Kreuzverherrlichungsliedern von der Kirche (St. Martin) zu dieser hl. Stätte zu pilgern.

Durch Gebet sowie durch Kreuzverehrung aus Liebe zum gekreuzigten Heiland, sowie Lobpreisung und Verherrlichung des hl. Kreuzzeichens dem Allmächtigen, Dreieinigen, barmherzigen himmlischen Vater seiner höchsten Majestät in tiefer Demut und Ehrfurcht sich dem Willen Gottes durch volle Anerkennung dieses hl. Kreuzzeichen vor der göttlichen Allmacht sich untertänigst zu unterwerfen um durch feierliche Zeremonie, die göttliche Allmacht und Herrlichkeit vor der göttlichen Majestät zu ehren, in tiefster Demut und Ehrfurcht zu loben und preisen und zu verherrlichen, um dadurch das unbefleckte Mutterherz zu trösten. Um dadurch in tiefster, innigster, schuldiger Danksagung für die große Gnade dem Himmel eure Huldigung darzubringen, und alles Unrecht wieder gut zu machen und alles nachzuholen was durch Lauheit und Gleichgültigkeit versäumt worden ist. Denn Gott lässt durch Missachtung und Verschmähung seines hl. Zeichens Seiner göttlichen Liebe und Barmherzigkeit nicht spotten.

Ihr wißt, daß euer Herr und Meister ein strenger Richter ist, aber auch ein gütig barmherziger, denen die Ihn fürchten. Wahrlich Ich sage euch, ihr sollt das hl. Zeichen des hl. Kreuzes aus Liebe zum Gekreuzigten anerkennen und verherrlichen, damit auch ihr durch das hl. Kreuzzeichen Meiner Liebe und Barmherzigkeit wieder zum Licht zurückgeführt werdet, damit ihr nicht mehr in der Finsternis wandert. Denn nur in diesem hl. Kreuzzeichen ist das Heil, der Sieg, die Erlösung und Rettung durch Christus den Herrn, der durch seine bitteren qualvollen Schmerzen aus Liebe zu uns am Kreuze gestorben ist. Darum soll es niemand wagen über dieses Kreuzzeichen sowie von diesen sichtbaren Wunderzeichen ein falsches Zeugnis zu geben, darüber falsch zu urteilen. Durch dieses Kreuzzeichen wird die Macht des Bösen gebrochen, werden alle bösen Pläne zerstört und zunichtegemacht werden, die der Satan und seine Gottlosen gegen euch gerichtet haben.

Meine Tochter, gebe dieses Karfreitags-Testament den Priestern und mache dich bereit, denn die Ölbergstunden sind nahe; denn dieser kommende Karfreitag steht im Himmel groß geschrieben. Diesen kommenden Karfreitag müsst ihr euch, Meine Diener Gottes, entscheiden und dieses ablehnende, pharisäerische Verhalten muß ein für allemal enden, ohne zu zögern. Wahrlich Ich sage euch, daß dieses hl. Kreuzzeichen vom Himmel gesehen, diesen hl. Karfreitag zum Gedächtnis meines bitteren, schmerzhaften, qualvollen Kreuzestodes durch Meine Diener Gottes sowie vom gesamten Volke vor dem Himmel und der Welt, als großes Zeichen Meiner Liebe und Wahrheit, sowie als Zeichen des Sieges und Heiles und der Erlösung aus Liebe zum gekreuzigten Heiland, ab diesen Karfreitag voll und ganz anzuerkennen und zu verherrlichen ist, um dadurch eure dankbare Liebe und Huldigung durch Gebet, Prozessionen, Lobgesänge vor der Allmacht und Herrlichkeit der höchsten göttlichen Majestät darzubringen und in inniger Dankbarkeit vor dem Himmel zu loben und zu preisen und zu verherrlichen. Soweit Mein hl. Karfreitags-Aufruf an meine hl. Kirche, sowie an die Diener Gottes und an das gesamte Volk, vom hl. Kreuz von Golgotha durch Christus euren Herrn und Meister, durch Meine begnadete Dienerin."


14. April 1965: Karfreitags-Ruf des Gekreuzigten. Am Mittwoch in der Karwoche, am 14. April 1965, beim Beginn der Karwochenliturgie erhielt Mutter Lex eine Ansprache der Gottesmutter: "Wahrlich ich sage euch, die Menschen sollen auch in diesen Karfreitagsstunden nicht um mich trauern. Sie sollen diesmal an ihr eigenes Strafgericht denken, um ihre eigene Schuld vor Gott zu bereuen und dem Himmel bekennen, daß sie meinen Willen nicht erfüllen, indem sie das heilige Kreuzzeichen nicht erkennen wollen. Dadurch verstoßen sie Meine Liebe und Barmherzigkeit und missachten und verwarfen meine heiligen Worte. Wahrlich ich sage euch, daß Christus der Herr kein zweites Mal unter der Sündenlast des Kreuzes zusammenbrechen wird. Eher wird die Welt durch ihre Sündenlast zusammenbrechen und ihr zum Opfer fallen. Deshalb gebe ich euch meine Offenbarung durch meine begnadete Dienerin.

Die Welt wird erzittern und die Menschen erbleichen, wenn sie eines Tages einsehen werden, was sie durch ihren Unglauben und Ungehorsam gegen Gott verschuldet haben, sowie gegen das heilige Kreuzzeichen, das der Himmel durch die göttliche Liebe und Barmherzigkeit, der Welt und der ganzen Menschheit zum Heil, zum Zeichen der Erlösung und Rettung, vor dem Himmel und der Welt anerkannt hat. Damit aus Liebe zum Gekreuzigten die göttliche Liebe verherrlicht werde, rufe ich euch, Diener Gottes und das gesamte Volk im Namen des Herrn auf, euch zu diesem Kreuzzeichen zu bekennen.

Bekennt euch zum Gedächtnis des Sühne-Kreuz-Opfers sowie des bitteren qualvollen Kreuzestodes Jesu Christi, sowie aus Liebe zum Gekreuzigten und seinem gnadenreichen Kreuz, um durch Gebet und Prozession die göttliche Liebe und Barmherzigkeit zu verherrlichen, damit die gefallene Menschheit durch dieses Kreuzzeichen der göttliche Liebe und Barmherzigkeit zu Gott zurückgeführt wird, um dadurch dem bevorstehenden Strafgericht zu entgehen und verschont zu werden und nicht in Ungnade zu bleiben. Nützt daher diese Gnade so gut ihr könnt, damit ihr unter meiner Obhut betet, opfert und Buße tut, zur Sühne für die Bekehrung der Sünder und die Rettung der Seelen. Denn der Himmel klagt an und trauert und zürnt zugleich. Ich kann es nicht mehr länger ertragen, denn die strafende Hand Gottes lastet diesmal so schwer auf mir wie noch nie*. Daher wird durch den Zorn des Himmels das Strafgericht Gottes eines Tages ganz unerwartet über die Welt und Menschheit hereinbrechen. Dann ist es zu spät.

Oh wie bitter werden diese Armen bereuen müssen, daß sie durch den Satan und meine Widersacher in ihrer Lauheit und Gleichgültigkeit überlistet und irregeführt wurden. Daher ist es sehr betrüblich und traurig, daß die Menschen keine Gottesfurcht mehr haben und vor nichts zurückschrecken. Diese armen Menschen lassen sich nicht helfen. Daher verstoßen sie gegen die göttliche Liebe und Barmherzigkeit, durch die Verunehrung und Missachtung dieses heiligen Kreuzzeichens. Dadurch verstoßen sie auch meine mütterliche Hilfe an dieser heiligen Stätte und werden die Gnaden hier nicht ausnützen. Daher verehrt das heilige Kreuzzeichen, damit es auch durch euch hier verherrlicht wird!"

* Bemerkung zur Botschaft. Die Worte: "Die strafende Hand Gottes lastet so schwer auf mir..." erinnern an die Worte in La Salette am 19. September 1846, sie lauten: "Wenn mein Volk sich nicht unterwerfen will, bin ich gezwungen, den Arm meines Sohnes fallen zu lassen. Er ist so schwer und drückend, daß ich ihn nicht mehr zurückhalten kann."


Am Karfreitag, den 16. April 1965, stellte ein Priester eine Frage an die Seherin und erhielt durch sie noch am selben Tag diese Antwort. Es sprach der Herr: "Wollt ihr, Meine Diener Gottes, dem Himmel vielleicht Vorschriften machen, was Ich, Christus, euer Herr und Meister tun darf oder nicht? Dazu hat niemand das Recht, denn ich sage euch, daß Ich euer Herr und König bin und ihr seid Meine Diener. Oder ist es vielleicht umgekehrt? Oder glaubt ihr vielleicht, daß der Himmel mit euch einen Scherz treiben will? Dazu ist die Zeit zu ernst und die Gefahren in der Welt zu groß. Denn der Fürst der Finsternis, Mein Widersacher, kämpft mit brutaler Gewalt und größter Anstrengung um die Wahrheit zu verschleiern, um die Macht an sich zu reißen. Wahrlich Ich sage euch, wenn jemand ein falsches Zeugnis von Meiner Wahrheit oder von Meinen Wundertaten abgibt, der ist nicht mit mir, sondern gegen Mich."

So spricht der Herr: "Ich, Christus der Herr, urteile nicht und richte nicht über niemand. Ich sage euch aber, daß diejenigen, die gegen Meinen Willen unrecht handeln oder gegen Meine Wahrheit dieses Kreuzzeichen sowie auch über Meine heiligen Worte unrecht reden oder urteilen, sich selbst richten und verurteilen." – Soweit die Antwort des Herrn auf ihre Frage, Herr Pater, am 16. April 1965 um 10.00 Uhr am Rasenkreuz", schreibt die Seherin.


Zu dieser Antwort des Herrn gab auch die Mutter des Herrn eine Zurechtweisung der Diener Gottes am Karsamstag, den 17. April 1965. Mutter Gottes: "Es ist sehr traurig, ich kann diese armen Diener Gottes nur bedauern, daß sie ihre Verirrungen nicht erkennen und es nicht einsehen wollen, daß Gott das Recht hat einzugreifen um die Welt und die Menschheit durch sein Kreuz noch mal zu retten. Ein bitterer Schmerz bedrängt mein Herz, da ich mit ansehen muß, wie schwer dadurch Gott beleidigt wird, daß man den heiligen Willen Gottes nicht erfüllt, sowie auch alle Seine Worte nicht ernst genommen werden und all diesen ernsten Aufträgen nicht Folge geleistet wird. Für diese Gleichgültigkeit gibt es einmal keine Entschuldigung vor Gott; denn Gott läßt seiner nicht spotten. All diese Missachtungen und der Missbrauch dieser heiligen Worte Gottes und meiner Offenbarung ist ein Frevel Gottes und eine Gotteslästerung und die Diener Gottes verstoßen dadurch gegen das Gesetz der göttlichen Liebe und Barmherzigkeit, Wahrheit und Gerechtigkeit, da sie nicht erkennen wollen, was Gott durch seine grenzenlose Liebe tat und noch tun will."

Drei Tage nach dieser Zurechtweisung der ungläubigen Priester durch die Gottesmutter, am Osterdienstag, gab der Herr erneut eine Ansprache an die Diener Gottes und das Volk. Die Amtspriester hatten sich nämlich entschieden, sich um das Kreuz am Boden und die damit verbundenen Botschaften nicht zu kümmern, da es auf dem Privatgrund der Familie Lex liegt.

Die Rüge des Herrn ob ihrer falschen Entscheidung: "So spricht der Herr: Warum glaubt ihr, Meine Diener Gottes, Meiner begnadeten Dienerin nicht und warum hört ihr auf Meine Worte nicht? Da ihr euch nach Meinem Karfreitags-Aufruf auch diesmal nach eurem eigenen Willen entschieden habt, um weiterhin gegen Meinen Willen zu handeln und durch eure ablehnende Haltung dieses heilige Kreuzzeichen nicht anerkennen und verherrlichen wollt, entscheidet ihr euch wiederum auch fernerhin gegen Meinen heiligen Willen, den ihr nicht erfüllen wollt. Daher habt ihr, Meine Diener Gottes und Mein ganzes Volk, nicht Meine Liebe und Barmherzigkeit gewählt. Daher habt ihr euch auch nicht zu eurem Heil und Segen entschieden. Da ihr nicht erkennen wollt was Meine Liebe tat und noch tun will, handelt ihr falsch und unrecht.

Dadurch, daß immer wieder gegen Meinen Willen angekämpft wird sowie auch durch die Missachtung Meines heiligen Kreuzzeichens der göttlichen Liebe und Barmherzigkeit verstoßen wird, wie auch Meine heiligen Worte verworfen werden, müßt ihr es selbst erkennen, einsehen und glauben, daß wenn ihr euren Willen nicht ändert und Meinen Willen nicht erfüllt und erfüllen wollt, auch Ich Meinen Willen ändern kann und euren Willen nicht erfüllen werde. Dadurch wird die Welt und die Zeit in ein anderes Stadium treten und düstere und traurige Stunden werden über euch und die Welt kommen. Denn ihr entscheidet über die Zeit. So wie ihr seid, so ist die Zeit.

Daher müßt ihr, Meine Diener Gottes, bald selbst einsehen und erkennen, wie ihr durch das Handeln nach eurem eigenen Willen fernerhin durch die Nichterfüllung Meines Willens auskommen werdet. Daher verstoßen die Verantwortlichen durch ihren Unglauben und Ungehorsam gegen Gott und Seine Gesetze, wie auch durch den Missbrauch aller Meiner Worte gegen das Gesetz der göttlichen Liebe und Barmherzigkeit, Wahrheit und Gerechtigkeit. Daher müßt ihr es bald selbst einsehen und erkennen, daß durch die Missachtung Meiner göttlichen Wahrheit und Gerechtigkeit – die Erscheinung dieses von himmlischem Glanz umstrahlten Kreuzzeichens, das Meiner Dienerin – durch die Vision – ihr über die Echtheit und Wahrheit dieses heiligen Kreuzzeichens geoffenbart wurde, euch zur Antwort sein soll, daß durch eure Gleichgültigkeit und ablehnende Haltung gegen Meinen Willen, Meine göttliche Gerechtigkeit (durch den Zorn des Himmels), sich über die Welt und über euch katastrophal auswirken kann; daß daher die Verantwortlichen selbst es erkennen müssen, welch schwere Verantwortung sie durch ihr eigenes Verschulden auf sich geladen haben.

Wahrlich Ich sage euch, daß durch die Missachtung Meines Kreuzzeichens die göttliche Liebe und Barmherzigkeit verworfen und die göttliche Wahrheit und Gerechtigkeit verstoßen wurde. Die Verantwortlichen werden es bald erkennen müssen, daß sich durch dieses heilige Kreuzzeichen, das bisher von euch, Meinen Dienern Gottes, wie vom gesamten Volk für null und nichtig betrachtet wurde, die göttliche Wahrheit und Gerechtigkeit sowie durch die göttliche Macht und Gewalt und die Kräfte der Natur sich durch den Zorn über euch katastrophal auswirken kann. Dann werdet ihr durch die göttliche Gerechtigkeit die Strenge Meines Gesetzes kennenlernen müssen, damit ihr es selbst wahrhaben und lernen müßt, daß Gott seiner nicht spotten läßt, daß die Missachtung und das frevelhafte Treiben, gegen dieses Kreuzzeichen Seiner göttlichen Liebe und Barmherzigkeit, vom Himmel nicht länger geduldet werden kann und ihm ein Ende gesetzt werden muß.

Diesmal mahnt der Himmel sehr ernst durch dieses Kreuzzeichen, das Gott durch seine grenzenlose Liebe und Barmherzigkeit zur Erlösung, zur Rettung und zum Heil der Menschheit in die zerrissene und verfallene Welt hineingestellt hat, um die Menschheit zur Umkehr zu mahnen und zu Gott zurückzuführen. Der Himmel klagt an, der Himmel verlangt auch sühne!

Daher stelle Ich, Christus der Herr, an euch Meine Diener Gottes nochmals die ernste Frage, ob ihr bereit seid auf Meine Worte zu hören und bereit seid an Meine Wahrheit zu glauben und ihr bereit seid eure ablehnende Haltung gegen Meinen Willen zu lassen, um euren Willen zu ändern und bereit seid Meinen Willen voll und ganz zu erfüllen. Daher rufe Ich euch, Meine Diener Gottes, sowie auch Mein gesamtes Volk im Namen Meiner heiligen Mutter auf, Meinem Karfreitagsruf Folge zu leisten und frage euch, ob ihr bereit seid dieses heilige Kreuzzeichen durch Erfüllung des göttlichen Willens anzuerkennen, Meiner göttlichen Allmacht sich demütigst zu unterwerfen oder nicht, nm daher eure Schuld anzuerkennen." – Nach dieser erneuten Frage an die Priester wollte einer noch ein anderes sichtbares Zeichen, damit er glauben könne.


Am Morgen des 30. April 1965, früh 5.00 Uhr, erbat die Seherin dieses Zeichen. Der Herr gab ihr folgende Antwort: "Ich kann euch, Meine Diener Gottes, kein größeres und ernsteres Zeichen geben für die Welt und für euch, als das Zeichen Meiner grenzenlosen Liebe und Barmherzigkeit sowie Meiner Wahrheit und Gerechtigkeit, als Zeichen der Erlösung und Rettung; denn nur in diesem Zeichen wird die Macht des Bösen gebrochen werden, denn im Kreuzzeichen ist euer Heil für Zeit und Ewigkeit. Ich, Christus der Herr, wollte durch Meine grenzenlose Liebe und Barmherzigkeit durch dieses Kreuzzeichen der Welt und der Menschheit eine große Freude machen.

Das ist das große Erbgut, das Ich der Welt geben kann und das jemals der Himmel der Welt und euch schenken kann. Denn hier in diesem heiligen Kreuzzeichen ist das große Geheimnis Meiner grenzenlosen göttlichen Barmherzigkeit verborgen. Daher sollte diese letzte Gnade nicht ungenützt bleiben. Die Welt und die Menschen begreifen es nicht, was Meine grenzenlose Liebe für euch tat und noch tun will.

Wahrlich Ich sage euch, daß dieses heilige Kreuzzeichen von keiner Macht der Welt zu bekämpfen noch zu besiegen ist. Es läßt sich auch vom Boden nicht wegdenken. Denn es ist als ein großes Mahnmal anzusehen, das als großes Wahrzeichen und Vorauszeichen auf das Erscheinen des himmlischen glanzumstrahlten Kreuzzeichens hindeutet, die Meiner begnadeten Dienerin viele Male im Laufe der Zeit, seit dieses große Wunderwerk Gottes sich hier ereignete, am Himmel und auch am Boden in Vision gezeigt wurde. Das soll auf die Echtheit und Wahrheit des Kreuzzeichens am Boden hindeuten. Daher soll dieses heilige Kreuzzeichen ein großes Wahrzeichen sein, wenn der göttliche Wille nicht erfüllt wird und die göttliche Liebe und; Barmherzigkeit, Wahrheit und Gerechtigkeit durch die Nichtanerkennung des Kreuzzeichens nicht verherrlicht wird. Denn Ich, Christus, werde als Herr und König im kommenden Strafgericht durch Meine Wahrheit die Strenge Meines Gesetzes, Meiner Wahrheit und Gerechtigkeit selbst offenbaren. Darum sollt ihr daran glauben, ehe es zu spät ist. Sodann werdet ihr die göttliche Liebe und Barmherzigkeit sowie Meine Wahrheit und Gerechtigkeit verherrlichen."

Diese Antwort des Herrn wurde dem Priester zuteil, der sich der, Seherin anbot, die Vermittlung beim Ordinariat in Eisenstadt zu übernehmen. Jenen Priestern aber, welche das Kreuz am Boden und die Botschaften durch die Mutter Lex als Privatsache erklärten, die sie nichts anginge, gab Er in der Kirche beim Gottesdienst eine allen sichtbare deutliche Antwort.


2. Mai 1965: Zeichen an der Herz Jesu-Statue. Eigentlich bleibt die Hand des Heilandes von der Herz-Jesu-Statue immer gleich, doch Wunder ereignen sich. Anfangs Mai 1965 geschah es in der Kirche der Gemeinde St. Martin an der Raab, daß die vier Ministranten dem Pfarrer während des Gottesdienstes zuriefen: "Herr Pfarrer, die Hand vom Heiland ist größer geworden!"

Was ist geschehen? Der Herr gab jenen Priestern, welche das Kreuz am Boden und die Botschaften durch die Mutter Lex als Privatsache erklärten, die sie nichts anginge, eine allen sichtbare deutliche Antwort. Während des Gottesdienstes hatte sich, ohne sichtbaren Anlass, die rechte Hand, der Herz Jesu-Statue verdunkelt, vergrößert, vergröbert und die Handwunde sprang auf. Zur gleichen Zeit verdunkelten sich die Engel- und Heiligenstatuen in der Kirche. Zu diesem Ereignis erhielt Frau Lex erneut den Auftrag, den Priestern die Botschaft von der strafenden Hand Gottes zu überbringen:

"Warum wollt ihr, Meine Diener Gottes, nicht wahrhaben und die Wahrheit ableugnen, da ihr es selbst vor Augen sehen könnt, daß Ich, Christus der Herr, und Meine heilige Mutter und alle Engel und Heiligen durch die Verdunkelung der Statuen von der Wahrheit und Echtheit dieses Kreuzzeichens und aller Meiner Worte und Aufträge Zeugnis gebe? Wahrlich Ich sage euch, Meine Diener Gottes, die ihr durch den Versucher und Meine Widersacher in die Irre geführt werdet, um von der Wahrheit falsches Zeugnis zu geben gegen Mich und Meine heilige Mutter, gegen Meine Engel und Heiligen: Das ist ein Verrat an Meiner göttlichen Wahrheit und Gerechtigkeit.

Ich sage euch, Meine Diener Gottes, betrachtet die rechte Hand der Herz Jesu-Statue. Ihr werdet erkennen und daran glauben müssen, daß diese rechte Hand dunkler und größer ist, als die linke Hand und ihr werdet auch sehen, daß die Finger von der rechten Hand dunkler und spröder sind. Wenn ihr die Wahrheit erkennt, werdet ihr glauben müssen, denn Ich lese auch eure Gedanken. Wenn ihr aber nicht von der Wahrheit seid, dann soll euch dies zum ernsten Zeichen sein.

Es ist eure heiligste Pflicht, Meine Diener Gottes, ohne zu zögern dem Volke alles zu offenbaren und zu verkünden. Wenn Mein heiliger Wille nicht erfüllt wird und die Wahrheit Meiner heiligen Worte nicht geglaubt werden, sowie auch alle diese ernsten Aufträge von Mir und Meiner heiligen Mutter und auch ihren Botschaften nicht Folge geleistet wird und all dies nicht geschieht, dann soll euch diese rechte Hand der Christusstatue zum Wahrzeichen sein, daß durch den gerechten Zorn des Himmels Meine strafende Gotteshand sich über euch sowie über das gesamte Volk katastrophal auswirken kann."


Am 5. Mai wiederholte der Herr seinen Auftrag: "Gott zeigt seine strafende Hand den Menschen. Wahrlich Ich sage euch, es ist eure heilige Pflicht durch Gebet und Opfer dem Himmel Sühne zu leisten sowie durch die demütigste, untertänigste Unterwerfung Meinen heiligen Willen zu erfüllen durch die Anerkennung des heiligen Kreuzzeichens, um dadurch die göttliche Liebe und Barmherzigkeit zu loben sowie den heiligen Namen zu preisen und zu verherrlichen vor Meinem göttlichen Angesicht, ehe das göttliche Strafgericht ausgesprochen wird."


6. Mai 1965: Der Herr schildert in Eisenberg die Endzeit. Christus: "Macht euch bereit durch Gebet und Opfer und Buße sowie durch Sühne, denn eine neue Welt ist im Kommen, die durch die Erneuerung des Heiligen Geistes zu erwarten ist. Die Welt schwankt! Die Zeit kann sich durch das katastrophale Auswirken der Gewalt und der Kräfte der Natur verändern und dadurch kann die Erde unfruchtbar werden, wenn die Menschen nicht bereit sind, durch Gebet, Opfer und Bittprozessionen den Segen des Allmächtigen vom Himmel auf die Erde herabzuflehen; denn ihr wisst, daß ohne das Mitwirken des göttlichen Segens die Welt und die Menschheit nicht bestehen können."

Am Abend setzte der Herr die Klärung der Wahrheit fort, die er am Morgen in der Kirche begonnen hatte: "Warum wollt ihr, Meine Diener Gottes, die Wahrheit nicht erkennen, denn ihr habt Augen und seid blind für die Sache und wollt nicht wissen und sehen, was um euch vorgeht. Ihr habt Ohren und seid taub und hört nicht auf Meine göttlichen Worte, wenn Christus der Herr durch seine begnadete Dienerin zu euch spricht. Ihr tut, als ob euch diese ganze Sache überhaupt nichts anginge und auch nicht interessiere. Oder habe Ich, Christus der Herr, nicht das Recht, Meine Macht durch das Kreuzzeichen als sichtbares Zeichen in Meiner Kirche auszuwirken, um die Wahrheit und Gerechtigkeit zu bekräftigen, um so von der Wahrheit und Echtheit Zeugnis zu geben und die Wahrheit auf wunderbare Weise zu klären?

Wahrlich Ich sage euch, niemand hat das Recht, Meinen heiligen Willen, sowie auch Meiner Wahrheit durch falsches, unrechtes Handeln entgegenzutreten oder die Wahrheit abzuleugnen. Daher hat auch niemand das Recht durch pharisäisches Vorgehen und Verhalten von Meiner Wahrheit falsches Zeugnis zu geben. Wahrlich Ich sage euch, daß das heilige Kreuzzeichen als Symbol über Meiner Kirche triumphieren wird für Zeit und Ewigkeit. Wahrlich Ich sage euch, Meine Diener Gottes, wenn Ich, der Herr, euch einen Boten sende und ihr, die Diener Gottes, durch brutale, frevelhafte und ablehnende Haltung Meiner Liebe und Barmherzigkeit entgegentretet, so wählt ihr selbst das göttliche Strafgericht. – Ende!"

Um 9.00 Uhr abends hörte Mutter Lex noch die Stimme: "Ihr sollt den Heiligen Geist und Seine heiligste Stimme, die Jungfrau Maria, mehr verehren."

6. Mai 1965: Satan spricht. Als Mutter Lex am Sonntag, den 30. Mai 1965, um 6.00 Uhr in der Früh zum Kreuz am Boden ging, hörte sie die Stimme Satans: "Ich gebe meine Macht niemals aus der Hand, eher stecke ich die ganze Welt in Brand – ich werde alles in meiner Macht stehende tun um alles zu verhindern, damit es nicht zustande kommt – die Wahrheit zu erkennen und zu glauben. Ich feiere heute meine grössten Triumphe, auch in der Kirche, alles geht nach meinem Plan. Täglich hole ich mir meine Opfer von der Straße."


Am Christi Himmelfahrtstag, dem 27. Mai 1965, um ca. 5.30 Uhr, wurde Mutter Lex in einer Vision die große Warnung gezeigt: Ich sah, daß es langsam dunkel wurde und plötzlich brach eine große Finsternis über die Welt herein. Ich erschrak sehr, ich konnte mich nicht vom Platz rühren in meiner Erschütterung. Ich blickte zum Himmel auf, da sah ich, wie langsam ein Kreuz am Himmel sichtbar wurde und plötzlich stand ein schönes fast zwei Meter großes Kreuz am Himmel, es hatte die Form unseres Kreuzes im Garten und es schimmerte, wie wenn es lauter Gold wäre, aber es gingen keine Strahlen von diesem Kreuz aus, wie von den Kreuzen, die mir im Laufe der Jahre erschienen waren. Diese Vision der schrecklichen Finsternis dauerte einige Minuten. Alles rings um her war von dieser Finsternis umgeben, nur das Kreuz stand im schimmernden Glanz am Himmel und plötzlich verschwand alles wieder vor meinen Augen. Ich zitterte am ganzen Körper vor Erschütterung und habe seither dieses Angstgefühl noch immer in mir.


Als Mutter Lex am Sonntag, den 30. Mai 1965, früh 6.00 Uhr zum Kreuz am Boden ging, hörte sie die Stimme Satans: "Ich gebe meine Macht niemals aus der Hand, eher stecke ich die ganze Welt in Brand – ich werde alles in meiner Macht stehende tun um alles zu verhindern, damit es nicht zustande kommt – die Wahrheit zu erkennnen und zu glauben. Ich feiere heute meine größten Triumphe, auch in der Kirche, alles geht nach meinem Plan. Täglich hole ich mir meine Opfer von der Straße."

Es war der letzte Maientag, da bekam die Seherin folgende Eingebung: "Nur unter der Bedingung wird Gott den Menschen vergeben und verzeihen, wenn die Priester und das gesamte Volk sich dem göttlichen Willen demütigst und untertänigst zu beugen und zu unterwerfen bereit sind, um durch Gebet und Prozessionen sowie durch Lobgesänge die hl. Stätte anzuerkennen und zu verherrlichen, durch dieses Kreuzzeichen den Himmel zu bestürmen und dem Himmel Sühne zu leisten, um von Gott die Verlängerung der Gnadenfrist zu erflehen. Ihr wißt, daß Gott ein strenger und gerechter Richter ist, aber auch gütig und barmherzig denen, die Ihn fürchten."

Das letzte Angebot seiner Liebe und Barmherzigkeit spricht der Herr am Donnerstag, den 10. Juni im Herz-Jesu-Monat: "Wahrlich Ich sage euch, wenn ihr Meine Diener Gottes, sowie auch das gesamte Volk auf Meine heiligen Worte nicht hören wollt, nachdem Ich, Christus, der Herr und König, durch Meinen göttlichen Geist auf prophetische Weise durch Meine grenzenlose Liebe, durch die Karfreitagsrufe so klar und deutlich zu euch gesprochen habe, dann seid ihr, Meine Diener und das gesamte Volk bereit, durch das Misstrauen und eure ablehnende Haltung den satanischen Plan Meines Widersachers zu unterstützen. Daher erging an euch die letzte Aufforderung durch die Karfreitagsrufe und alle ernsten Aufträge, die Ich, Christus der Herr, sowie auch Meine heilige Mutter an euch, Meine Diener Gottes, sowie auch an die kirchliche Obrigkeit gerichtet habe, damit ihr die Wahrheit und Echtheit dieses Kreuzzeichens erkennen könnt.

Daher sollt ihr der Welt, dem Volke und der Menschheit Meine heilige Offenbarung, die ich klar und deutlich auf prophetische Weise zu euch gesprochen habe, offenbaren und verkünden, damit die letzte Gnadenfrist nicht ungenützt bleibt, sowie das letzte Angebot Meiner Liebe und Barmherzigkeit, Wahrheit und Gerechtigkeit, das Ich, Christus der Herr, auf wunderbare, geheimnisvolle Weise, durch dieses Kreuzzeichen auswirken wollte. Ihr aber wollt durch den satanischen Plan alles zerstören und zunichte machen und untergraben, was den Menschen noch heilig und zum Segen ist.

Der Versucher, Mein Widersacher, versucht auch diesmal wieder mit seiner Macht seinen satanischen Plan, Meine Diener Gottes und die Menschheit in die Irre zu führen und durch falsches Zeugnis von Meiner Wahrheit abzulenken, sowohl die Priester wie auch das gesamte Volk zu täuschen und die Wahrheit und Echtheit dieses Kreuzzeichens sowie die Wahrheit aller Meiner heiligen Worte und ernsten Aufträge, die Ich, Christus der Herr, und in Meinem Namen Meine heilige Mutter an euch gerichtet haben, zu verschleiern und zu untergraben."

Nun erfolgte die Ankündigung der Selbstoffenbarung des Herrn als König über Himmel und Erde. "So spricht der Herr: Wahrlich Ich sage euch, Gott der Herr, der König über Himmel und Erde ist, daß Ich auch heute noch das Recht habe durch Meine göttliche Macht, durch sichtbare Zeichen vom Himmel, sowie durch Meinen göttlichen Geist auf prophetische Weise durch Offenbarungen, wenn es not tut, in die Welt einzugreifen und durch Mein Erlöserkreuz und Meine göttliche Liebe, die Welt und die Menschheit zu erlösen und von ihrem Verfall und Untergang zu retten. Laut Offenbarung habe Ich, Christus der Herr, Meinen Dienern Gottes dies kundgetan, damit der Welt und der Menschheit Meine heiligen Worte sowie die Botschaft Meiner heiligen Mutter geoffenbart und verkündet werden und durch Gebet und Prozessionen und Opfer an dieser heiligen Stätte dem Himmel Sühne geleistet wird und für die Bekehrung der Sünder und die Rettung der Welt gebetet wird. Warum glaubt ihr, Meine Diener Gottes, an Meine heiligen Worte und Offenbarungen nicht? – Sowie auch nicht an die Botschaft Meiner heiligen Mutter? – Ihr seid verstockt und hört nicht, wenn Mein göttlicher Geist Meine grenzenlose Liebe vom Kreuz zu euch spricht und ruft, wie Ich es einst getan habe.

Laut Offenbarung habe Ich, Christus der Herr, euch Dienern Gottes kundgetan: Wenn Mein heiliger Wille nicht erfüllt wird, werde Ich, Christus der Herr, selbst Meine Wahrheit und Gerechtigkeit der Welt offenbaren, durch sichtbare Wunderzeichen, wie durch katastrophale Auswirkungen Meiner göttlichen Macht und durch die Gewalt der Kräfte der Natur, um von der Wahrheit und Echtheit dieses Kennzeichens und der Wahrheit all Meiner Worte, Aufträge und Mahnungen, selbst Zeugnis geben.

So spricht der Herr: Wahrlich Ich sage euch, da ihr durch eure Ungehorsamkeit Meinen Willen nicht erfüllt, wurde durch die Missachtung des Kreuzzeichens die göttliche Liebe und Barmherzigkeit verstoßen, sowie alle Meine Worte wurden verworfen und die helfende Hand Gottes zurückgestoßen. So soll euch diese vergrößerte Hand der Christus-Statue zum ernsten Zeichen Meiner Wahrheit, Meiner Offenbarung und Meiner Worte sein, damit ihr von der Wahrheit dieses Kreuzzeichens und der heiligen Sache, daß Mein göttlicher Geist durch Meine begnadete Dienerin zu euch gesprochen hat, überzeugt sein solltet und daß durch diese Katastrophen, durch die Gewalt der Kräfte der Natur, das göttliche Strafgericht eingeleitet wurde, damit ihr erkennt und daran glauben sollt, was dieses Kreuzzeichen für die Welt und Menschheit zu bedeuten hat."

Nun spricht der Herr – das Urteil über Welt und Menschheit: "Düstere und traurige Stunden werden über die Welt und die Menschheit kommen. Die Erde wird unfruchtbar werden – öd und verlassen sein – die Sonne und der Mond werden ihren Schein verlieren, eine große Finsternis wird eines Tages über die Welt hereinbrechen. Wahrlich Ich sage euch, dann werde Ich, Christus der König, durch die Offenbarung Meiner Wahrheit und Gerechtigkeit durch das heilige Kreuzzeichen, durch das göttliche Strafgericht über die Welt und die Menschheit das Urteil sprechen. Dann wird Meine göttliche Wahrheit und Gerechtigkeit, das Geheimnis Meiner Liebe und Barmherzigkeit, durch dieses Kreuzzeichen offenbar werden. Dann wird die Wahrheit Meiner Worte und Offenbarungen in Erfüllung gehen, daß Ich, der Herr durch Meinen göttlichen Geist auf prophetische Weise durch Meine Begnadeten sehr deutlich und wahr zu euch gesprochen habe. Ihr Langschläfer, wie hätte Ich noch deutlicher zu euch reden sollen? In dieser entscheidenden Stunde der göttlichen Wahrheit und Gerechtigkeit werdet ihr, durch dieses Kreuzzeichen, die göttliche Liebe und Barmherzigkeit loben, preisen und verherrlichen."

Beim 2. Bischofsbesuch anläßlich der Firmung in St. Martin und Jennersdorf wurde auch Mutter Lex zu einer Aussprache ins Pfarrhaus eingeladen. Nach derselben ist in den Aufzeichnungen von Mutter Lex zu lesen: Ich betete und flehte in meinem seelischen Anliegen zu Gott und fragte: "Herr sag mir was ich tun soll?" Da wurde mir folgendes geoffenbart: "Wahrlich Ich sage dir, Meine Tochter, daß du für diese heilige Sache in dieser Welt, außer Gebet und Opfer nicht mehr viel tun kannst; denn die Schrift ist erfüllt und auch deine Mission ist zu Ende. Auch dein Leidensweg geht zu Ende, denn die 14. Station ist erreicht, da man Dich um Meiner Liebe willen zu Meinem Kreuz, sowie auch um Meiner Wahrheit und Gerechtigkeit willen verfolgt, falsch angeklagt, und unrecht verurteilt hat. Sie haben genau so ungerecht geurteilt und gehandelt, wie einst die ungerechten Richter in Jerusalem es getan haben. Denn für diese Welt ist dein Geist schon abgestorben, in dir regiert und aus dir spricht Mein göttlicher prophetischer Geist und durch dich wirkt sich, durch dieses Kreuzzeichen, Meine göttliche Liebe und Barmherzigkeit aus, wie Meine göttliche Wahrheit und Gerechtigkeit. Wenn sie dich verachten und verschmähen, dann verachten und verschmähen sie Gott den Herrn selbst, denn all die Angriffe, die sie gegen dich richten, sind gegen Gott gerichtet."


12. Juli 1965, der Herr spricht über die Wiederholung Seines Kreuzweges durch die Ablehnung, Sein letztes Wort darüber beim Endgericht. Jesus: "Diese Erscheinungen der von glänzenden Strahlen umgebenen Kreuzzeichen sollen euch zum ernsten Wahr- und Mahnzeichen sein, die der Himmel an die Welt und Menschheit richtet, zur Bestätigung der Echtheit des Kreuzzeichens am Boden. Es soll aber zugleich eine Mahnung an sie sein, daß Gott durch die Kraft des Kreuzzeichens die Macht des Bösen brechen wird und die verfallene Menschheit durch Meine grenzenlose Liebe zum Kreuz erlösen und vom Untergang retten wird, so wie Ich, Christus der Herr, selbst es durch Mein Kreuz einst aus Liebe zu den Menschen getan habe. Dieses Kreuzzeichen soll der Menschheit ein ernstes Mahnmal und Wahrzeichen zum Gedächtnis und zur Erinnerung an Mein Erlöserkreuz auf Golgotha sein; denn Ich sage euch, was ich durch den prophetischen Geist geoffenbart und gesagt habe, wird auch diesmal in Erfüllung gehen, wie einst Meine heiligen Worte durch die Propheten in Erfüllung gegangen sind.

Das Urteil über Meine Wahrheit und Gerechtigkeit, dieses Kreuzzeichen und Meine begnadete Opferseele, ist gesprochen durch das immerwährende Ankämpfen gegen Meinen heiligen Willen. Es hat sich alles genau so zugetragen und abgespielt und es ist alles so in Erfüllung gegangen, wie ich es laut Offenbarung zu euch gesagt habe. Zum zweiten Mal wiederholt sich durch die Ablehnung dieses Kreuzzeichens der Leidensweg Christi durch die göttliche Liebe und Barmherzigkeit für Mich und Meine Mutter.

Es wurden durch unrechtes Handeln und die Missachtung Meines Kreuzzeichens Meine göttliche Liebe zurückgestoßen und Meine heiligen Worte und Offenbarungen verworfen. Durch die Verleumdungen gegen Meine begnadete Person wurde auch gegen Meine göttliche Wahrheit und Gerechtigkeit unrecht gehandelt und geurteilt.

Denn Ich sage euch, daß es damit noch lange nicht abgetan ist in dieser Sache. Wenn Ich, Christus der Herr, als König über diese heilige Sache durch Mein Kreuz das letzte Wort sprechen werde, dann ist das Endgericht da, wo der Himmel durch die göttliche Wahrheit und Gerechtigkeit, durch das Kreuz Christi über die Welt und die Menschheit das Urteil spricht. – Dann werden laut Offenbarung alle Meine Worte in Erfüllung gehen."


Aufforderung an die Seherin zur Zeugenschaft für die Wahrheit. Am Herz-Jesu-Freitag, dem 1. Oktober, 4.00 Uhr früh, sprach der Herr mit strenger Stimme zu Mutter Lex über ihre Zeugenschaft für die Wahrheit: "Um den göttlichen Willen zu erfüllen ist es Deine heilige Pflicht, um der göttlichen Liebe, Wahrheit und Gerechtigkeit willen, dich ohne zu zögern im Kampf gegen die Lüge immer und überall voll und ganz einzusetzen um von der Wahrheit und Echtheit dieses Kreuzzeichens aus Liebe zum Gekreuzigten Zeugnis zu geben, sowie über Meine heiligen Worte und Offenbarungen vor der Welt und der Menschheit, um so den göttlichen Aufträgen Meiner heiligen Mutter Folge zu leisten und Meine göttlichen Worte, die Botschaften Meiner heiligen Mutter in der Weltöffentlichkeit zu offenbaren und zu verkünden, damit sie verbreitet werden; denn Mein göttlicher Geist spricht aus dir, daher darfst und sollst du die Wahrheit Meiner heiligen Worte offenbaren und nicht verschweigen." – Außer diesem sichtbaren Zeichen am Boden wählte der Herr auch Zeichen, die nur der Seherin alleine sichtbar waren, aber in ihrer Auswirkung auf das Glaubensleben der ganzen Kirche von ihr nicht verschwiegen werden durften.


So erhielt die Seherin am 12. Oktober 1965 eine Botschaft für die Priester über die sichtbare Christuserscheinung in der heiligen Hostie. So spricht der Herr: "Besonders sorgfältig muß von der kirchlichen Obrigkeit beachtet werden die göttliche Offenbarung der sichtbaren Erscheinung Christi in der Hostie, die dieser begnadeten Opferseele in der Vision viele Male im Laufe der Zeit gezeigt wurde um von der Wahrheit, daß Christus der Herr im heiligen Sakrament des Altares als wahrer Gott und Mensch zugegen ist, der Welt Zeugnis zu geben, zur Ehre Gottes, zum Neuaufblühen der katholischen Kirche, zur Stärkung des Glaubens, für die Bekehrung der Sünder, damit die Welt und besonders die Priester von Meiner göttlichen Wahrheit, Meiner geheimnisvollen Gegenwart im heiligen Altarssakrament, durch diese Offenbarung überzeugt sein sollen. Wahrlich Ich sage euch, dies soll euch Priestern und der Welt zum Zeugnis sein, daß Ich durch die göttliche Macht und Gnadenkraft im Sakrament auf wunderbare Weise für dieses Kreuzzeichen Zeugnis gebe. So bekräftige Ich, Christus der Herr, im Namen Meiner heiligen Mutter und dieses Kreuzzeichens die Wahrheit Meiner göttlichen Worte, göttlichen Aufträge und Aufträge Meiner heiligen Mutter."

In diese Offenbarung vom 12. Oktober 1965 fügen wir einen Bericht von Mutter Lex selbst ein. Wegen dieser vom Herrn geforderten Zeugenschaft sieht Mutter Lex seit 1960 während der heiligen Messe bei der heiligen Kommunion, wenn den Gläubigen die heilige Hostie gezeigt wird mit den Worten: "Seht das Lamm Gottes, das hinwegnimmt die Sünden der Welt" und während des dreimaligen: "Herr ich bin nicht würdig...", Jesus Christus an Stelle der Hostie.

Die Seherin sagt: Wenn der Priester die heilige Hostie ißt, nimmt er nur Jesus zu sich, von der Hostie sehe ich da nichts mehr. Jesus vergrößert sich und verkleinert sich und bewegt sich. Er sieht in der Hand jedes Priesters anders aus, fast immer in weiß, nur einmal sah ich ihn mit einem roten Tuch. Oft breitet Er die Arme aus und steht da mit ausgebreiteten Händen, wie wenn er alle umfassen will. Dabei hat Er ein strahlendes Gesicht. Die Hände hält Er jedesmal anders. Bei einem Priester steht Er wie gefesselt mit gesenktem Kopf. Die Hände hält er jedesmal anders.

"Oder genügt euch Priestern und Dienern Gottes dies alles noch nicht? Dann ist es ein Frevel und eine Gotteslästerung! Oder habe Ich vielleicht nicht das Recht durch die Kraft des Kreuzzeichens in das Konzil und die zerfallende Welt einzugreifen und einzuwirken? Ich sage euch, dieses Konzil steht unter dem Zeichen und der Kraft Meines Kreuzes, denn die Stunde der Entscheidung naht, da der göttliche Wille erfüllt werden muß.

Mein Geist und Meine grenzenlose Liebe zu Meinem Kreuz ruft durch dieses Konzil, weit über die Grenzen des kommunistischen Ostens in die Welt hinaus. Mich dürstet auch heute noch mit sehnsüchtigem Verlangen, wie Ich es einst am Kreuz zu Golgotha getan, durch Meine grenzenlose Liebe zum Kreuz, nach menschlichen Seelen. Ich fühle auch wie einst am Kreuz den gleichen Schmerz, Meine Wunden bluten diesmal aufs neue, denn Mein bitterer Leidens- und Kreuzweg wiederholt sich zum zweiten Mal. Ich, Christus der Herr, werde auch heute durch den satanischen Plan Meines Widersachers und seiner gottlosen Horden überall in der Welt verleumdet, verachtet und verspottet. Man mordet grausam Meine Diener Gottes, man geißelt und mordet, die noch guten Willens sind, millionenweise. Die noch guten Willens sind, müssen wegen der Liebe zu Meinem Kreuz und um ihres Glaubens Willen unter dem Druck der Gottlosen schmachten und leiden. In diesem Sinne ruft Meine grenzenlose Liebe von Meinem Kreuz aus in die Welt und zu euch, Meine Diener Gottes, man hört Mich aber nicht an in Meiner bitteren Kreuzes- und Schmerzensnot. Man verwirft Meine göttlichen Worte und Offenbarungen, denn ihr seid verstockt und stoßt immer wieder die helfende Hand Gottes zurück.

Ich sage euch, daß ihr durch die Nichtbeachtung und das Ankämpfen gegen Meinen Willen, wie die Nichtanerkennung dieses Kreuzzeichens Meine Wunden aufs neue bluten macht, und stoßt aufs neue das Schwert des Schmerzes in das unbefleckte Herz Meiner heiligen Mutter.

Das unschuldige Blut das um Meinetwillen fließt, schreit um Gerechtigkeit zum Himmel. Aus diesem Grunde habe Ich durch die herablassende Erscheinung Meiner heiligen Mutter, sowie durch das Kreuzzeichen am Boden, Meine grenzenlose Liebe und Barmherzigkeit der gefallenen Welt zur Verfügung gestellt."


15. Oktober 1965: Über die neuen Pläne des Weltkommunismus. Mutter Gottes: "Oh wie schmerzlich muß ich zusehen und mit ansehen wie schon viele friedliche Länder und Nationen durch den Druck der kommunistischen Horden zerstört und vernichtet werden. Tod und Vernichtung steht der unschuldigen Menschheit durch die große Übermacht des Weltkommunismus bevor. Viele unschuldige Kinder und Millionen guter Menschen werden ermordet und erschlagen. Zahlreiche Priester und Ordensfrauen werden grausam gegeißelt und ermordet und müssen eines grausamen Todes sterben. Viele Millionen unschuldiger Menschen müssen vor Hunger sterben und elend zugrunde gehen. So viel Leid und Schmerz, Elend und Not, wie noch nie, herrscht in dieser modernen Welt. Zahlreiche Seelen müssen ewig verloren gehen, weil niemand für sie betet und opfert. Viele unschuldige Seelen sind in dieser modernen Welt in Gefahr auf ewig verloren zu gehen.

Meine Tränen fließen in Strömen, da ich in meiner Schmerzensnot, die Welt und die Menschheit in ihrer eigenen Sündenlast zusammenbrechen sehe und der Höllenfürst reiche Ernte halten wird. Die Menschen wissen nicht, um was Großes es heute in der Welt geht. Der Fürst der Hölle kämpft mit brutaler Gewalt, um die Macht an sich zu reissen. Ich frage Euch – wer trägt die Verantwortung? Überall wo ich in der Welt erscheine, so wie auch hier an dieser Stätte habe ich mich herabgewürdigt um den Willen Gottes zu erfüllen und die Botschaft der Welt zu bringen: Die Menschen zu Gebet und Buße aufrufen.

Man hat mich nicht nur hier abgelehnt, sondern durch den satanischen Plan, bekämpft man sogar meine Gnadenrechte. Die Welt glaubt nicht an meine Botschaften und die Menschen hören nicht auf meinen Ruf. Es ist sehr traurig, daß sich diese arme Menschen nicht helfen lassen wollen, bis es dann eines Tages für Zeit und Ewigkeit zu spät ist. Die Verantwortlichen werden einmal von Gott zur strengen Rechenschaft gezogen werden. Rom, wenn du wüsstest, was Schreckliches über dich kommen wird. Einmal Rom und nie mehr Rom!

Wenn die Menschen wüssten, welch schreckliches Strafgericht eines Tages über die Welt und die Menschheit hereinbrechen kann, wenn der Wille Gottes nicht erfüllt wird und er die Menschheit wegen ihres Ungehorsams bestrafen muß. Dann kann sich die Macht des Bösen schrecklich über die Welt und Menschheit auswirken.

Laut Offenbarung hat Gott durch seine begnadete Dienerin euch Priester und Diener Gottes kundgetan, daß durch euere ablehnende Haltung und Aburteilung in dieser heiligen Sache sie noch nicht abgetan ist. Gott schaut auch diesmal auf meine Tränen und mein von bitterem Schmerz erfülltes Herz und durch meine Fürsprache, sowie auch die Fürbitte aller Engel und Heiligen und Gebet und Opfer der begnadeten Opferseelen, wurde durch Gottes Barmherzigkeit die Gnadenfrist ein wenig verlängert um den Priestern noch einmal Gelegenheit zu geben, die letzte Gnadenfrist nicht ungenützt zu lassen. Daher muß ohne zu zögern der Wille Gottes erfüllt werden.

Es ist für Priester und Diener Gottes heilige Pflicht, meinem Aufruf sowie dem göttlichen Auftrag Folge zu leisten. Es ist höchste Zeit, so rasch wie möglich, all diese ernsten Aufträge Gottes sowie auch meine Aufträge im Namen des Herrn der kirchl. Obrigkeit sofort zu übermitteln, da diese hl. Sache, besonders die Anerkennung dieses heiligen Kreuzzeichens, im Konzil zur Diskussion gebracht werden muß. Denn dies ist wohl das dringlichste Problem, von allem, was im Konzil um Christi Willen erledigt werden muß, um die Göttliche Offenbarung und die heiligen Worte des Herrn, sowie auch meine Botschaften im Namen des Herrn, durch die Bischöfe, Priester in allen Kirchen in der Weltöffentlichkeit zu offenbaren und dem Volke zu verkünden, daß durch Gebet und Bittprozessionen an dieser heiligen Stätte dem Himmel Sühne zu leisten ist und für die Bekehrung der Sünder und um den Frieden der Welt gebetet werden soll; besonders für die Befreiung der verfolgten Mitbrüder und Mitschwestern im Osten, die unter dem kommunistischen Druck schwer zu leiden haben.

In diesem Sinne, aus diesem Grunde habe ich mich gerade hier an der Grenze des Ostens gewürdigt, aus Liebe zu diesen armen Menschen, zu erscheinen. Von hier aus geht mein schmerzlicher Blick, weit über die Grenze des kommunistischen Ostens hinaus. Gerade von hier aus will ich meinen dringendsten Appell, den ich ja an die Welt gerichtet habe, durch die Priester Gottes an die Weltöffentlichkeit richten. Weit über die Grenzen geht mein trauriger, schmerzlicher Blick und ein bitterer Schmerz bedrängt mein mütterliches Herz, da durch die ablehnende, sture Haltung der Priester und kirchlichen Obrigkeit der Wille Gottes nicht erfüllt wurde, sowie alle ernsten göttlichen Aufträge des Herrn nicht beachtet und nicht befolgt wurden. Auch meine Aufträge im Namen des Herrn, die ich an euch und die Welt gerichtet habe sind nicht gehört und befolgt worden. So vieles wurde in der Welt versäumt!

Durch die Nichtanerkennung dieses Kreuzzeichens wurden die Gnaden dieser hl. Stätte nicht genutzt, um durch die Anerkennung dieses heiligen Zeichens, aus Liebe zum gekreuzigten Heiland, durch Gebet und Opfer die göttliche Liebe und Barmherzigkeit in schuldiger Danksagung zu verherrlichen, zu loben und zu preisen und mein unbeflecktes Herz zu trösten und ihm zu huldigen. Dieses heilige Zeichen, das vom Himmel am Boden eingeprägt wurde, ist Wahrzeichen, um von der Wahrheit und Echtheit meiner Erscheinung der Welt und der Menschheit Zeugnis zu geben, damit die Welt und die Menschheit von meiner heiligen Erscheinung überzeugt sein sollten. In diesem Sinne verkündige und bekräftige ich, im Namen des Herrn den göttlichen Auftrag und auch meinen Auftrag und meinen Aufruf damit ihnen Folge geleistet werden muß." Gelobt sei Jesus Christus – Ave Maria in Ewigkeit.


20. Oktober 1965: Dringender Aufruf! Mutter Gottes: "Ich, die Königin des Himmels und der Erde bekräftige im Namen des Herrn und dem göttlichen Auftrag, meine Botschaft zu glauben, auf meine Aufrufe zu hören, denn nicht durch Waffengewalt sondern durch die Kraft des Kreuzzeichens sowie durch die Kraft des Gebetes und Opfer wird die Macht des Bösen auch in der kommunistischen Welt gebrochen werden.

Wenn ihr tut was ich euch sage, werden mit Gottes Hilfe und meiner Gnade und Barmherzigkeit alle schwierigen Probleme des Konzils und der Weltpolitik ohne Mühe gelöst werden. Ohne den Willen Gottes zu erfüllen, könnt ihr weder im Konzil noch in der zerrissenen verfallenen Welt Einigkeit und Frieden erreichen. Denn ihr wisst, daß ihr ohne Gottes Hilfe und Gottes Willen nichts tun könnt. Wenn ihr aber tut was ich euch sage und trachtet den göttlichen Willen zu erfüllen, dann wird auch Frieden auf Erden werden. Sollte dies nicht geschehen und auch diesmal der Wille Gottes nicht erfüllt werden, dann fordert ihr selbst das göttliche Strafgericht heraus.

Dann wird – eines Tages ganz unerwartet – der Druck der kommunistischen Horde auch im Westen, so wie überall, als schreckliches göttliches Strafgericht hereinbrechen. Dadurch wird sich die Macht des Bösen durch diese kommunistische Horde, laut Offenbarung eines Tages schrecklich über die Menschheit und besonders über die Priester auswirken können. Ich frage euch, meine Diener Gottes, wer trägt die Schuld? Und wer wird es einmal vor Gott verantworten können? Da diese große Gnaden nicht genutzt wurden, die Gott durch das heilige Kreuzzeichen und seine grenzenlose Liebe und Barmherzigkeit der Welt und der Menschheit noch einmal zur Verfügung gestellt hat; obwohl durch die immerwährenden Mahnungen von Gott, sowie durch meine wiederholten Aufrufe zu Gebet, Buße, Opfer und Sühne zu leisten und die vielen Gnaden, die ich als Königin und Mutter der Barmherzigkeit um Christi Willen, durch die Herablassung meiner Erscheinung aus Liebe zur Welt und Menschheit, immer wieder angeboten habe, verachtet und ungenützt bleiben. Daher muß ich schmerzvoll mit ansehen, wie heute in dieser modernen Welt Satan schrecklich unter den Menschen wütet. Zahlreiche Seelen müssen ewig verloren gehen, weil niemand für sie betet und opfert!

Daher muß ich schmerzlich zusehen, welch große Freude Satan darüber hat, daß ihm Gelegenheit gegeben wurde, die Einheit des Heiligen Geistes, jetzt zu nützen. Denn ihr wisst, daß die Kräfte des Bösen immer am Werk sind, um durch Revolutionen, Mord und Plünderungen alles zu zerstören und zunichtezumachen, was den Menschen noch heilig ist. Dann ist es zu spät! Dann gibt es keine Rettung mehr! Der Widersacher versucht auch diesmal wieder, euch meine Diener Gottes, durch eine List über die Wahrheit zu täuschen und in die Irre zu führen, um die Menschen ins Verderben stürzen zu können. Satan ist in der heutigen Zeit so mächtig, er herrscht und regiert in dieser modernen Zeit wie noch nie! Und die armen modernen Menschen begreifen es nicht, daß sie ihrem Untergang entgegen gehen!"

Christus König bestätigt den Friedensplan der Himmelskönigin: 30. Oktober 1965. Christus: "Im Namen dieses Kreuzzeichens frage ich euch, Priester, ob ihr diesmal bereit seid, durch die Bekräftigung Meiner Karfreitagsrufe, Meinen heiligen Willen zu erfüllen, sowie auch alle Meine heiligen Worte und göttlichen Offenbarungen zu hören und sie zu glauben – oder nicht.

Ich frage euch auch im Namen Meiner heiligen Mutter, ob ihr bereit seid, Meinem göttlichen Auftrag sowie auch den Aufträgen Meiner heiligen Mutter Folge zu leisten oder nicht. Ihr sollt das heilige Kreuzzeichen aus Liebe zum gekreuzigten Heiland als Zeichen der Liebe und des Heiles ohne zu zögern anerkennen und durch die Anerkennung dieses heiligen Kreuzzeichens Meine grenzenlose Liebe zu Meinem gnadenreichen Kreuze verherrlichen, sowie die herablassende Erscheinung Meiner heiligen Mutter an dieser Gnadenstätte, durch frommes Gebet und Bittprozessionen als Gnaden- und Wallfahrtsort anerkennen, um so vor dem Angesichte Meiner göttlichen Allmacht und Herrlichkeit den Namen des Herrn in dankbarer Liebe zu loben, zu preisen und zu verherrlichen, um aus Liebe zu Jesus und Maria durch Gebet und Opfer an dieser heiligen Stätte Sühne zu leisten und das unbefleckte Herz Meiner heiligen Mutter, aus Liebe zum gekreuzigten Heiland, zu ehren, zu verherrlichen und zu trösten.

Dann würdet auch ihr durch ihre Fürbitte am Gnadenthrone der göttlichen Barmherzigkeit Vergebung, Verzeihung; Gnade und Barmherzigkeit finden, um eure eigenen Sünden zu sühnen und das Vergehen all derjenigen zu sühnen, die weit abgeirrt sind vom Weg des Heiles. In diesem Sinne bekräftige Ich, der Herr, durch. Meinen göttlichen Auftrag die Aufträge Meiner heiligen Mutter, der Folge geleistet werden muß.

Wahrlich Ich sage euch, daß diesmal der Sieg über den Weltkommunismus nicht mit Waffengewalt erreicht werden kann, sondern nur durch die Kraft Meines Kreuzzeichens, sowie durch die Kraft des Gebetes die Macht des Bösen gebrochen werden wird. Auch die Mächte der Finsternis werden durch die Kraft und das Banner Meines Kreuzzeichens überwältigt und besiegt werden. Dann wird sich laut Offenbarung der Osten bekehren.

Daher muß sich die Menschheit durch Prozessionen, Gebet und Opfer aus Liebe zu Gott und zu dem Nächsten, zusammenschließen um dadurch Gott wieder näher zu kommen und die Verbindung zu Gott wieder anzuknüpfen, um Kontakt zwischen Gott und den Menschen wieder aufzunehmen. Wahrlich Ich sage euch, wenn ihr dieses befolgt, so wird Friede in der Welt und in der Menschheit werden; dann wird eine Herde und ein Hirt sein."

Den Abschluss dieser Botschaft spricht der Herr am Christkönigssonntag, dem 31. Oktober 1965, und stellt erneut die Frage an die Priester: "Laut Offenbarung habe Ich euch Priestern kund getan, daß durch das unrechte Handeln gegen Meinen Willen sowie durch die Aburteilung dieser heiligen Sache diese noch lange nicht abgetan ist.

Wahrlich Ich frage euch, ob ihr diesmal bereit seid Meinen Willen zu erfüllen und dieses heilige Kreuzzeichen durch eure demütigste und untertänigste Unterwerfung vor Meinem heiligen Angesichte, den Christus-König zu verherrlichen. Dann werde auch Ich, Christus euer Herr und König, durch Meine göttliche Macht sowie durch die Kraft Meines Kreuzzeichens in der Welt zum Heil der Menschheit im größten Ausmaße auf wunderbare Weise wirken. Dann wird die Welt und Menschheit erkennen, was Meine grenzenlose Liebe zum Kreuz getan hat und noch tun wird." Den Inhalt dieser Botschaft finden wir zusammengefaßt im Graduale der Herz-Jesu-Messe: "Nehmt Mein Joch auf euch und lasset euch weisen von Mir, der Ich mild bin und demütig von Herzen, und ihr werdet Ruhe finden für eure Seelen."

Einen Monat vor dem Konzilsabschluß in Rom gab die Königin Himmels und der Erde als die Königin der Apostel und Mutter der Kirche an die kirchliche Obrigkeit im Konzil am 7. November 1965 der Seherin folgenden Auftrag: "Ich als Königin Himmels und der Erde bekräftige im Namen des Herrn sowie auch im göttlichen Auftrag und auch in meinem Auftrag um Christi Willen, dem auch Folge geleistet werden muß, daß durch die Priester dieser Auftrag so schnell wie möglich der kirchlichen Obrigkeit im Konzil übermittelt werden muß, nämlich, daß es von Gott nicht geduldet wird mich, als Mutter des Herrn, meine Verehrung, meine makellose unbefleckte Empfängnis und reine Jungfräulichkeit anzutasten oder herabzusetzen, die Verehrung meines unbefleckten Herzens zu vermindern oder zurückzusetzen, um den teuflischen Plan zu unterstützen. Ihr wagt sogar meine Gnadenrechte, durch unrechtes Handeln und Urteilen anzutasten, abzulehnen und zurückzudrängen oder vielleicht sogar abzuleugnen, durch die Verunehrung und das Entfernen der Statuen ans den Kirchen. Dazu hat keine Macht der Welt das Recht.

Daher mache ich euch dringend aufmerksam, daß diese ernste heilige Sache im Konzil sorgfältig beachtet werden muß, denn ich, als Königin der Apostel und Mutter der Kirche warne die kirchliche Obrigkeit, von solch teuflischem Plan abzulassen; denn ihr spielt auch diesmal mit dem höllischen Feuer. Es könnte sich eines Tages über euch Priester und die kirchliche Obrigkeit katastrophal auswirken; denn in diesem Konzil wird laut Offenbarung durch die wiederholten Karfreitagsrufe die Entscheidung über das Kreuzzeichen fallen, entweder Anerkennung oder Ablehnung.

Denn es liegt diesmal in dieser großen Entscheidung der Welt ganz an euch, der kirchlichen Obrigkeit, wie ihr über den Willen Gottes und das heilige Kreuzzeichen entscheiden werdet, ob ihr bereit seid, den Sieg durch die Kraft des Gebetes und das Kreuzzeichen zu erringen und die Macht des Bösen zu brechen oder nicht."

Während dieser Botschaft, die Mutter Lex am linken Seitenaltar vor der Herz-Mariä-Statue, nach der heiligen Messe erhielt, verfärbten sich die Fingerspitzen der erklärenden linken Hand schwarz, wie sie die Worte sprach: "Ihr spielt auch diesmal mit dem höllischen Feuer."

Die Seherin erhielt den Auftrag, diese Botschaft sofort dem Herrn Pfarrer zu bringen und ihn auf diese Verdunkelung ihrer linken Hand aufmerksam zu machen. Sie befolgte sofort diesen Auftrag und der Herr Pfarrer Forsthofer besichtigte mit ihr diese Verfärbung und verdächtigte sie, dieselbe durch eine Kerzenflamme selbst erzeugt zu haben. Deshalb schnitt er mit seinem Taschenmesser die Fingerspitze des verfärbten Zeigefingers an und mußte feststellen, daß es sich um keine Ankohlung, sondern tatsächlich um eine durchgehende Schwarzfärbung des Holzes handelte, und er Frau Lex unrecht verdächtigt hatte.

Wer diese Botschaft nach 17 Jahren aufmerksam studiert und die Verwirklichung dieser Vorhersage der Mutter der Kirche in den katholischen Kirchen beobachtet, besonders in jenen, die nach dem 21. Konzil renoviert wurden, der findet auch die katastrophalen Folgen dieser radikalen Zurückdrängung der Marienverehrung in den katholischen Kirchen, welche in dieser Botschaft prophezeit wurde.

Das Ausmaß des Glaubensabfalls und des Verfalls der Moral in diesen 17 Jahren, seit Abschluss des 21. Konzils, ist beängstigend, ja katastrophal. Die Echtheit einer Prophetie erweist sich durch das Eintreffen des Vorhergesagten. Wie konnte diese einfache Bäuerin, Mutter von 12 Kindern wissen, was die Ökumeniker im Konzil planten, in der naiven Illusion, dadurch die Rückkehr der Protestanten voranzutreiben. Maria, die Mutter der Kirche, unter deren Schutz Papst Paul VI. die nachkonziliare Arbeit gestellt hatte, deckt vorausschauend den Irrgang auf, ist sie doch am 21. November 1964 vom selben Papst feierlich als Mutter der Kirche proklamiert worden.


Die Botschaft Seines königlichen Herzens: 9. November 1965. So spricht der Herr: "Wahrlich Ich sage euch, als Christus König rufe Ich in Meiner Schmerzensnot immer wieder von Meinem Kreuz aus um Sühne zu leisten. Da Mein Herz auch diesmal zum Tode betrübt ist durch den Frevel und die Missachtung und Schmähung gegen Mein heiliges Kreuzzeichen, wurde Mein Herz zum zweiten Mal durchbohrt. Keiner hört Meine Schmerzensrufe von Meinem heiligen Kreuz! – Keiner kommt von Meinen Priestern und Dienern Gottes noch vom Volke! – Keiner kommt zu mir und Meiner Schmerzensmutter an dieser heiligen Stätte um Mein heiliges Kreuzzeichen aus Liebe zum Gekreuzigten zu verherrlichen! Um durch Gebet und Opfer Mein heiliges Herz sowie auch das schmerzhafte Herz Meiner heiligen Mutter zu trösten und ihm zu huldigen.

Durch die Nichterfüllung Meines heiligen Willens, sowie die Schmähung Meines heiligen Kreuzzeichens wird Meine göttliche Liebe und Barmherzigkeit verschmäht und verstoßen, sowie auch Meine heiligen Worte und Aufträge und Aufrufe, auch die Aufträge Meiner heiligen Mutter werden nicht befolgt. In dieser schweren entscheidenden Stunde fühle Ich, Christus der Herr, Mich ans Liebe zu Meinem Kreuz, im Namen Meiner schmerzhaften Mutter, genau so verstoßen von der Welt und von der Menschheit und von Meinen Dienern Gottes wie einst am Kreuz zu Golgotha.

In diesem Sinne bekräftige Ich Meine wiederholten Karfreitagsrnfe, Meinen heiligen Willen zu erfüllen durch die Anerkennung dieses heiligen Kreuzzeichens und durch Gebet und Opfer an dieser heiligen Stätte den Himmel zu bestürmen und Sühne zu leisten, um den Ansturm der Hölle und der Gottlosigkeit entgegenzutreten, um die Welt und die Menschheit von den Mächten der Finsternis und dem Untergang zu retten.

Laut Offenbarung habe Ich euch kundgetan, daß Mein heiliges Kreuzzeichen um jeden Preis von der Gewaltherrschaft Meines Widersachers befreit und gerettet werden muß, um die Welt und die Menschheit den Mächten der Finsternis zu entreißen und von ihren Fesseln zu befreien.

Denn Ich sage euch, daß dieses heilige Kreuzzeichen durch keine Macht der Welt zu bekämpfen noch zu besiegen ist. Ich sage euch, daß viele Diener Gottes und Priester von der Macht des Bösen irregeleitet wurden, um sie über die Wahrheit zu täuschen und sie zum immerwährenden Ankämpfen gegen Meinen heiligen Willen, sowie gegen die Wahrheit Meines heiligen Kreuzzeichens und die Erscheinungen Meiner heiligen Mutter zu verleiten, um den teuflischen Plan Meines Widersachers zu unterstützen, um daher Satan das Tor noch weiter zu öffnen, und dadurch versündigt und verstoßt ihr euch gegen Mein heiliges Kreuzzeichen. Wahrlich Ich sage euch, dadurch liefert ihr euch der Gewaltherrschaft Meines Widersachers aus. Dann gibt es kein Zurück und keine Rettung mehr, dann habt ihr selbst das Tor zu Meiner göttlichen Liebe und Barmherzigkeit für Zeit und Ewigkeit zugeschlagen.

So spricht Christus der Herr und König: Im Namen Meines heiligen Kreuzzeichens (im strengen Ton) ob Ich nicht das Recht habe durch die Herablassung und Erscheinung Meiner heiligen Mutter sowie auch Mein heiliges sichtbares Kreuzzeichen in die verfallene gottlose Welt auf wunderbare Weise einzugreifen und die Menschheit vor dem Untergang zu retten!

Aber die Welt und die Menschheit erkennt es nicht, daß dieses Kreuzzeichen als Zeichen des Lichtes und der Liebe, des Heiles und des Sieges durch die göttliche Barmherzigkeit in die Zeit gesandt wurde. Satan Mein Widersacher ist immer am Werk und nützt die Zeit um die moderne Menschheit durch Wohlstand von Gott abzuwenden, irre zu machen und in Verwirrung zu bringen, daher nimmt auch die Gottlosigkeit im größten Ausmaße zu. Durch die Gotteshasser und Gottesleugner sondern sich die Menschen durch Priesterhass immer mehr von Meiner Kirche ab, wie auch voneinander selbst.

Die Mächte der Hölle greifen durch Verfolgung und Gottlosigkeit immer mehr Meine Gottheit in Meiner Kirche und in der Welt an. Es ist höchste Zeit, daß die Menschheit in dieser modernen Zeit von ihrem Sündenschlaf erweckt wird um sich durch Gebet und Opfer zu rüsten zum Kampf gegen die Mächte der Finsternis.

Denn laut Offenbarung habe Ich euch kundgetan: Wachet und betet, bringt Opfer und Sühne, denn die Stunde der Entscheidung naht. Sollte all dem nicht Folge geleistet werden, dann tritt Mein göttliches Schluß-Testament durch die Selbstoffenbarung der Wahrheit und Gerechtigkeit im Namen Meines heiligen Kreuzzeichens in Kraft. Dann werdet ihr die Wahrheit Meines Kreuzzeichens erkennen und verherrlichen."


Die Botschaft des Hirten am 14. November 1965: "Die Welt ist voller Bedrängnis, die Kirche Christi ist in großer Gefahr und liegt durch die Verfolgung im Todeskampfe und im Aussterben und scheint ausgerottet zu werden in dieser modernen, dämonischen, gottlosen Welt. Es ist Mein schweres Anliegen im heiligen Sakrament des Altares. In diesem Sinne rufe Ich, Christus der Herr, als Guter Hirte durch die Bekräftigung Meiner Gegenwart im heiligen Sakrament des Altares von Meinen Tabernakeln aus, im Namen Meines heiligen Kreuzzeichens, durch Gebet und Opfer Sühne, und Buße zu leisten um die Feinde Meiner Kirche und Meines Kreuzes dadurch zu demütigen und zu bekehren; denn die Gotteshasser und Gottesleugner greifen Meine Gottheit in Meiner Kirche immer mehr an und nichts wird dagegen getan, den Glauben an sie zu retten, bis Satan und Meine Widersacher den Sieg errungen haben, denn in dieser modernen Welt ist Gott schon überflüssig geworden, wodurch die göttliche Geduld bald zu Ende sein kann.

Gott kann nicht länger schweigen, damit die Menschen erkennen, sollen, daß Gott auch heute noch die Welt regiert und nicht die Menschen. Sie glauben nicht, daß sie Gott untertänig sein müssen. Ich sage euch, daß es für die Priester und das Volk heilige Pflicht ist durch die Anerkennung des heiligen Kreuzzeichens sich dem göttlichen Willen zu unterwerfen, denn man muß Gott mehr gehorchen als den Menschen; es scheint man glaubt nicht mehr, daß man Gott untertänig sein muß."

Drei Tage nach der Ansprache des guten Hirten gab der Herr am 18. November 1965 eine persönliche Weisung an die Seherin: "Wenn der Himmel durch den göttlichen Geist zu dir spricht, dann darfst und sollst du nicht schweigen und nichts verheimlichen; dazu hast du kein Recht! Denn durch meine volle Hingabe wirke ich, Christus der Herr, den Geist Meiner grenzenlosen Liebe zu Meinem heiligen Kreuz durch dieses Kreuzzeichen aus, sowie Ich auch durch das große Geheimnis der sichtbaren Christusgestalt im heiligen Sakrament Meine Immergegenwart bezeuge, um die Wahrheit Meiner göttlichen Gegenwart im Sakrament zu enthüllen.

Daher ist es im Auftrag des Herrn deine Pflicht: Um den göttlichen Willen zu erfüllen, sollst du ohne zu zögern, um jeden Preis von Meiner göttlichen Offenbarung und Meiner geheimnisvollen Gegenwart im heiligen Sakrament, vor der Obrigkeit, sowie in der Weltöffentlichkeit, im Namen des Herrn Zeugnis geben.

Wahrlich Ich sage dir, Meine Tochter, durch dich wirke Ich, Christus der Herr, Meine göttliche Gnadenkraft vom allerheiligsten Sakrament, Meinen göttlichen Geist, Meine grenzenlose Liebe, durch das Erscheinen des glänzenden, strahlenden Kreuzzeichens, auf wunderbare Weise aus: Denn in diesem Sinne bekräftige Ich, Christus der Herr, die Wahrheit und Echtheit dieses Kreuzzeichens auf wunderbare. Weise, das am Boden vom Himmel eingeprägt wurde und als ernstes Wahr- und Mahnzeichen für das bevorstehende Strafgericht anzusehen ist und darauf hinweist.

Wahrlich Ich sage dir, um Meinen Willen zu erfüllen, ist es deine Pflicht, im Namen des Herrn sowie auch Meiner heiligen Mutter, von der Wahrheit dieser unzähligen Schauungen, des von himmlischem Glanz umgebenen Kreuzzeichens am Himmel und an dieser Stätte, Zeugnis zu geben, auch wenn du deswegen einen Leidensweg gehen mußt. Denn laut Offenbarung habe Ich, Christus der Herr, dir, Meine Tochter, kundgetan, daß du aus Liebe zu Mir, deinem gekreuzigten Heiland, sowie um der Wahrheit und Gerechtigkeit willen, dies tun mußt.

Aus diesem Grunde mußt du bereit sein Sühne und Buße für diese bedauernswerten Vergehen: Das unrechte Handeln gegen Meinen heiligen Willen, alle Sünden und Beleidigungen, die Mir, Christus dem Herrn, im Tabernakel von den lauen Priestern zugefügt werden, Opfer zu bringen, besonders für jene Priester und Menschen, die durch die Verschmähung Meines heiligen Kreuzzeichens gegen Meine grenzenlose Liebe verstoßen und sich versündigt haben. Daher mußt du durch deine volle Hingabe, aus Liebe zu Mir, Deinem gekreuzigten Heiland, zur Sühne und Buße alle schweren Prüfungen und jedes Opfer auf dich nehmen um von Meiner göttlichen Wahrheit Zeugnis zu geben. Durch deine große Opferbereitschaft sollst du dazu beitragen Meine Kreuzeslast zu verringern und die Sündenlast, die durch Verschmähung dieses Kreuzzeichens erwächst, zu mildern und Meinem Leidensweg nachfolgen."

Zu der Offenbarung des Herzens Jesu und des guten Hirten meinte der Ortspfarrer und der Herr Dekan, daß immer wieder das Gleiche wiederholt würde. Da antwortete der Herr am 19. November 1965 folgendes über die Langmut des Vaters zu Priester und Volk: "Ich, Christus der Herr, sage euch, daß Gott der Herr das Recht hat, alle seine heiligen Worte und göttlichen Offenbarungen sowie alle göttlichen Aufträge, sowie alle Aufträge Meiner heiligen Mutter mehrmals zu wiederholen, ehe die göttliche Gerechtigkeit die Welt strafen wird, da Meine Langmut missbraucht und missachtet wurde. Durch Meine grenzenlose Liebe zu Meinem Kreuze bekräftige Ich die Wahrheit dieses Kreuzzeichens, damit die Welt und die Menschen erkennen, was Meine Liebe zu Meinem Kreuz getan hat und noch tun wird.

In diesem Sinne warne Ich euch, Priester und Diener Gottes und jeden einzelnen Menschen im göttlichen Auftrag, wie auch im Verein mit Meiner heiligen Mutter, vor dem brutalen Vorgehen gegen Meine begnadete Opferseele, die durch ihre volle Hingabe aus Liebe zum gekreuzigten Heiland sowie um Meiner Wahrheit und Gerechtigkeit Willen, in ihrem seelischen Anliegen schwer zu leiden hat. Solches Vorgehen wird von Gott nicht geduldet, da Gott dadurch schwer beleidigt wird. Daher hat niemand das Recht, den begnadeten Seelen wegen der mehrmaligen Wiederholung Meiner heiligen Worte und Aufträge sowie der Aufträge Meiner heiligen Mutter, Vorwürfe zu machen; denn Gott läßt sich von den Menschen keine Vorschriften machen; das wäre Frevel und Gotteslästerung. Davor warne Ich die Priester und Diener Gottes im göttlichen Auftrag sowie im Auftrag Meiner heiligen Mutter von solch teuflischem Plan abzulassen; denn Ich sage euch, daß es Gottes Wille ist und die Sache Meiner begnadeten Person.

So spricht der Herr: Laut Offenbarung habe Ich, Christas der Herr, euch Priestern und Dienern Gottes kundgetan, daß Mein göttlicher Geist der Wahrheit sich in Meiner Dienerin auswirkt und sie regiert, und aus ihr spricht Mein göttlicher Geist der Wahrheit und Gerechtigkeit zur Welt und zur Menschheit und zu euch Priestern.

In diesem Sinne bekräftige Ich, Christus der Herr, durch Meine göttliche Offenbarung, Meine heiligen Worte und göttlichen Aufträge sowie auch die Aufträge im Namen Meiner heiligen Mutter. Daher ist es die heilige Pflicht der Priester, dieser begnadeten Opferseele, nm Christi Willen, in ihrer schweren seelischen Bedrängnis sowie in ihren schweren Kämpfen gegen Satan und die Welt und Meine Widersacher beizustehen und mit allen Kräften zu unterstützen, um sie dadurch im Kampf gegen die Unwahrheit und den Ungeist und die Lüge zu verteidigen und gegen alle jene, die gegen die Wahrheit Meines Kreuzzeichens ankämpfen, zu schützen."


Nach Abschluß des 21. Konzils in Rom am 8. Dezember 1965 sprach der Herr am 16. Dezember 1965 erstmals über kommende Zeichen am Himmel; die Botschaft vom Kreuz am Himmel: "Wahrlich Ich sage euch, daß eines Tages ganz unerwartet Mein von glänzenden Strahlen umgebenes Kreuzzeichen zum Zeichen der Wahrheit Meiner grenzenlosen Liebe und Barmherzigkeit, um dieses Zeichen am Boden zu enthüllen, am Himmel erscheinen wird, das auch zum Zeichen Meiner heiligen Worte, Meiner göttlichen Offenbarung am Himmel leuchten wird.

Denn Ich sage euch, daß dieses von glänzenden Strahlen umgebene Kreuzzeichen von der Wahrheit Meiner Worte Zeugnis geben wird, dann werden laut Offenbarung Meine göttlichen Worte in Erfüllung gehen. Die Schrift wird erfüllt werden, dann wird der Geist des Lichtes Meiner Wahrheit und die Macht und Kraft des heiligen Kreuzzeichens aufstrahlen. Dann wird die Macht des Ungeistes Meines Widersachers besiegt und gebrochen werden.

Denn wahrlich Ich sage euch, es ist Zeit vom Schlafe aufzustehen, denn laut göttlicher Offenbarung habe Ich, der Herr, euch Dienern Gottes im göttlichen Auftrag kundgetan: wachet und betet, tut Buße – denn die Stunde der Entscheidung naht. Ihr wißt nicht den Tag und die Stande, da laut Offenbarung das heilige Zeichen des Kreuzes am Himmel erscheinen wird, um vonn Meiner Wahrheit Zeugnis zu gehen, und das auch als Zeichen der Ankunft Christi der Welt verkünden wird, und das Zeichen im Lichte der Gnade und Wahrheit ist, welches die Menschen erleuchten wird."


23. Dezember 1965: Die Verheißung der Vergebung und Verzeihung für die Glaubenden. Christus: "Wahrlich Ich sage euch, daß Ich, Christus der Herr, das Licht, die Wahrheit und das Leben bin. In diesem Sinne bekräftige Ich, Christus der Herr, laut göttlicher Offenbarung im Namen des Zeichens des heiligen Kreuzes die Wahrheit Meiner göttlichen Worte, die Ich durch Meine wiederholten ernsten Mahnungen im Laufe der Zeit euch Meinen Dienern Gottes ehemals kundgetan habe.

Durch die Nichtanerkennung Meines heiligen Kreuzzeichens, das trotz Aufruf Meiner göttlichen Worte verworfen wurde und da auch die Botschaften Meiner heiligen Mutter – sie der Welt und der Menschheit zu verkünden und zu offenbaren und die Menschheit wiederholt zu Gebet und Buße aufzurufen – nicht befolgt wurden, ist Mein göttlicher Wille nicht erfüllt worden.

Warum glaubt ihr an Meine Worte nicht? Denn laut göttlicher Offenbarung habe Ich, der Herr, euch Meinen Dienern Gottes durch Meine begnadete Dienerin im göttlichen Auftrag kundgetan, daß durch das unzählige Erscheinen, das von glänzenden Strahlen umgebene Zeichen Meines Kreuzes am Himmel, das in Vision ihr gezeigt wurde, von der Wahrheit und Echtheit Meines Kreuzzeichens am Boden der Welt Zeugnis geben soll.

Ich sage euch, daß all diejenigen, die dieses Kreuzzeichen am Boden aus Liebe zu Mir, Christus am Kreuz, als Zeichen der Liebe, Gnade und des Heiles erkennen und verherrlichen, werden durch Meine grenzenlose Liebe und Barmherzigkeit Vergebung, Verzeihung und Gnade finden.

Ich, der Herr, sage euch, daß das Zeichen Meines heiligen Kreuzes am Boden der Menschheit zum ernsten Zeichen sein soll, daß Ich in Meiner grenzenlosen Liebe und Barmherzigkeit die Gnaden an die Menschheit ausstrahlen werde. Aber die Welt und die Menschheit erkennt es nicht, was Ich in Meiner grenzenlosen Liebe zu Meinem Kreuz für die Welt getan habe und noch tun will. Ich, der Herr, sage euch, daß alles in Erfüllung gehen wird, was laut göttlicher Offenbarung gesagt wurde."


Die Botschaften des Jahres 1966

Die Seherin schreibt am 20. Januar 1966: Zirka 5.00 Uhr Morgens, als ich erwachte und betete, hörte ich ganz deutlich die Stimme des Herrn und zwar wurde mir folgendes geoffenbart: "Das Wort Gottes erhebt sich im Namen des Zeichens des heiligen Kreuzes am Boden über die Welt, um durch Meine grenzenlose Liebe und Barmherzigkeit, sowie durch die Herablassung der Erscheinung Meiner heiligen Mutter, die sich aus Liebe zu den Menschen gewürdigt hat im Auftrag des Herrn die Menschheit in dieser gottlosen, verfallenen Welt zu Gebet und Buße aufzurufen, zur Umkehr zu mahnen und durch frommes Gebet und Bittprozessionen Meine göttliche Liebe und Barmherzigkeit durch die Anerkennung dieses heiligen Zeichens Meines heiligen Kreuzes am Boden, eure Liebe zu Mir, Christus am Kreuz, zu bekennen und zu verherrlichen und durch Gebet und Opfer und Buße dem Himmel Sühne zu leisten – um die Welt von ihrem Sündenschmutz zu reinigen – für die Bekehrung der Sünder, für die Rettung der Seelen. Denn der Himmel verlangt Sühne und Buße, um durch die Anerkennung dieses heiligen Zeichens Meines heiligen Kreuzes sich mit Meiner grenzenlosen Liebe zu vereinigen. In diesem Sinne wollte Ich, Christus der Herr, als König der Barmherzigkeit die Menschen in dieser gottlosen Welt durch Opfer und Buße und durch die Gnade der Barmherzigkeit zu einem christlichen Leben in dankbarer Liebe zu Gott zurückführen.

Wahrlich Ich, der Herr sage euch, in diesem Sinne wollte Ich, Christus der Herr, als Guter Hirte durch Prozessionen, Gebet und Opfer Meine verlorenen Schäflein bei dieser heiligen Stätte wieder sammeln, damit nur eine Herde und ein Hirte werde, ehe Ich, Christus der Herr als König der Barmherzigkeit, der Wahrheit und Gerechtigkeit komme und das heilige Zeichen Meines heiligen Kreuzes – das laut göttlicher Offenbarung – eines Tages ganz unerwartet als Zeichen des Lichtes, der Gnade und Wahrheit im hellen Strahlenglanz am Himmel erscheinen wird und der Welt in der Finsternis leuchten wird und – laut göttlicher Offenbarung – die Ankunft Christi verkünden wird, um durch Mein göttliches Gesetz von der Wahrheit Meiner heiligen göttlichen Worte, und Meiner göttlichen Offenbarung Zeugnis zu geben.

In diesem Sinne bekräftige Ich, Christus der Herr, im Namen Meines heiligen Kreuzes – laut göttlichem Auftrag – die Wahrheit Meiner heiligen Worte, Meiner göttlichen Offenbarung, damit die Diener Gottes und die ganze Menschheit im Auftrag des Herrn sowie auch im Auftrag und im Namen Meiner heiligen Mutter auf Meine heiligen Worte und göttlichen Offenbarungen hören und daran glauben, was dieses heilige himmlische Zeichen Meines heiligen Kreuzes am Boden für die Welt und die Menschheit zu bedeuten hat."

Denn so spricht der Herr: "Wahrlich Ich sage euch, daß durch die Bekräftigung der Wahrheit Meiner heiligen göttlichen Worte, laut Offenbarung, dieses heilige Kreuzzeichen am Boden der Welt und der Menschheit zum ernst mahnenden Wahrzeichen sein soll, daß bei Nichterfüllung Meines heiligen göttlichen Willens eine strenge Züchtigung als göttliches Strafgericht eines Tages ganz unerwartet über die Welt und Menschheit hereinbrechen wird, um – laut göttlicher Offenbarung – von der Wahrheit Meiner heiligen göttlichen Worte und göttlichen Offenbarung der Welt Zeugnis zu geben; denn Ich, der Herr sage euch, daß die Priester und Diener Gottes und die ganze Menschheit eines Tages bedauerlicherweise durch ihr eigenes Verhalten selbst die Wahrheit erkennen müssen, daß sie durch ihren Unglauben und ihr Misstrauen Meinen göttlichen Willen nicht erfüllt haben und daß durch die Nichtanerkennung dieses heiligen himmlischen Zeichens Meine göttliche Liebe und Barmherzigkeit missachtet und verstoßen wurde und dadurch auch alle Meine heiligen Worte und göttlichen Offenbarungen verworfen worden sind, wodurch so vieles in der Welt versäumt wurde, denn Ich, Christus der König der Barmherzigkeit habe durch das heilige himmlische Zeichen Meines heiligen Kreuzes am Boden der Welt das Wunder Meiner göttlichen Liebe und Barmherzigkeit kundgetan – aber die Welt will es nicht erkennen, was Ich durch Meine grenzenlose Liebe durch Mein heiliges Kreuz für die Welt getan habe und noch tun wollte.

Daher wurde durch die Lauheit der Priester und Diener Gottes und durch ihren Unglauben Meine göttliche Liebe und Barmherzigkeit sowie auch Meine göttlichen Worte, durch die Nichtanerkennung Meines heiligen Kreuzzeichens am Boden missbraucht und missachtet und daher wurde auch die letzte Gnadenfrist nicht genützt und daher wurde Meinem Widersacher die Gelegenheit gegeben, die Zeit auszunützen.

Denn wahrlich Ich sage euch, Ich, Christus der Herr, als König der Barmherzigkeit, wollte durch die Herablassung Meiner göttlichen Liebe und Barmherzigkeit im Namen des himmlischen Kreuzzeichens am Boden, das Ich als Zeichen des Heiles, des Lichtes, der Gnade und Wahrheit gab um die Menschheit im Kampf gegen die Mächte der Finsternis zu retten, Meine grenzenlose Liebe auswirken.

Für die Anerkennung dieses heiligen Zeichens am Boden wollte Ich, Christus, als König der Barmherzigkeit, ein Meer von Gnaden über die Menschen in dieser gottlosen Welt ausgießen, um den Zorn Meines Vaters zu besänftigen, ehe Ich am Tage der Gerechtigkeit als gerechter Richter kommen werde.

Ich sage euch, daß alle, die gegen Meinen Willen und gegen die Echtheit Meines heiligen Kreuzes am Boden kämpfen, es missachten und verschmähen, in der Stunde der göttlichen Gerechtigkeit und strengen Züchtigung, die eines Tages über die Welt hereinbrechen wird, in ihrer Bedrängnis bei dieser heiligen Stätte Zuflucht suchen und sich hier demütig auf die Knie werfen werden.

Denn sage es den Menschen: Nicht eher wird die Menschheit in dieser gottlosen Welt Frieden finden, bis Mein göttlicher Wille erfüllt wird und alle Meine Aufträge und die Aufträge Meiner heiligen Mutter befolgt sind, ehe nicht diese heilige Stätte durch Prozessionen, Gebet und Opfer als Gnadenort verherrlicht wird."

Nach diesem letzten Gnadenangebot, diesen Verheißungen aber auch Mahnungen und Warnungen, die auch diesmal von den Priestern missachtet wurden, war die Geduld des Herrn zu Ende. Als Mutter Lex nach der heiligen Messe in der St. Martinskirche ihre Danksagung betete, hörte sie die strenge Stimme des Herrn: "Ende – nun tritt Mein göttliches Schluss-Testament wieder in Kraft!"

Während dieses Rufes fiel dem heiligen Paulus, der auf der Epistelseite des St. Martins-Hochaltares steht, das Evangelienbuch aus der Hand und schlug ihm dabei die vorgestellte Fußspitze ab. Die Seherin meldete diesen Vorfall dem Ortspfarrer, der meinte, das Evangelienbuch sei ungenügend angebracht gewesen, deshalb ließ er es sofort gut befestigen.

Am nächsten Tag war Mutter Lex Zeuge, wie das Evangelienbuch erneut ohne jeden äußeren Anlass aus der Hand des heiligen Paulus zu Boden fiel und in viele kleine Holzstückchen zerbrach. Dazu hatte der Ortspfarrer keine Worte mehr. Die große erschütternde Botschaft des Königs der Barmherzigkeit war zu Ende. Von diesem Tag an sprach nur noch die Schmerzensmutter zur Seherin, auch übernahm sie ihre Führung.


Im Februar 1966 besuchte Mutter Lex zwei ihrer verheirateten Töchter in der Schweiz. Auf der Rückfahrt besuchte sie den Wallfahrtsort Maria Einsiedeln. Dort hatte sie ein eigenartiges Erlebnis mit den Armen Seelen. Mutter Lex sagt: "Die Kirche war um diese Zeit menschenleer. Plötzlich sehe ich, wie sich die ganze Kirche mit Leuten füllt, die vom Hauptportal herkommen. Darunter sind Leute mit Trachten aus vergangener Zeit. Sie beten sehr andächtig. Da tritt eine Schwester zu mir und gibt mir einen Gebetszettel. – Plötzlich ist die Kirche wieder leer. Ich fragte meine Angehörigen, ob sie die vielen Leute gesehen haben, aber sie sahen und hörten nichts. Da dachte ich mir, ob ich geträumt habe. Aber da war der Gebetszettel wirklich in meiner Hand, den mir die Schwester gegeben hatte. Darauf stand: "Das Gebet der heiligen Mechtildis."

Es ist eine Betrachtung in Gebetsform über die 8 Vaterunser Bitten, dessen Auswirkung den Armen Seelen zugute kommt. Nachzulesen in dem Eisenbergbüchlein von Alexander Machac, Wien von 1968. Bevor Mutter Lex ans Kreuz zurückkehrte, bekam sie die Eingabe eines Gebetes durch einen Engel, der Mutter Lex. im Auftrag der Schmerzensmutter zum Sühnegebet anleitete, wie es der Wunsch des Herrn war.


Es war der 6. Februar 1966. Gebet vom Engel eingegeben: "Mein Gott, Du wolltest, daß Dein überaus vielgeliebter Sohn, unser Herr Jesus Christus, durch sein bitteres schmerzhaftes Leiden und seine qualvolle Todesangst, alle Marter am Kreuze aus Liebe und Sühne für die sündige Menschheit auf sich genommen hat, um das Erlösungswerk für die Welt zu vollbringen, um die Macht des bösen Feindes über uns zu brechen.

Mein Gott, um all jener übergroßen Liebe und Barmherzigkeit willen, bitten wir Dich demütigst, um auch hier durch die himmlischen Verheißungen durch die Anerkennung, Verehrung und Verherrlichung dieses ernst mahnenden himmlischen Zeichens, und durch die göttliche Gnadenkraft, im Zeichen des heiligen Kreuzes am Boden, die Macht des bösen Feindes über uns zu brechen, und alle bösen Pläne und Werke zu zerstören und zunichte zu machen, das Satan und seine Widersacher und alle Gottlosen gegen uns gerichtet haben, durch Christus unseren Herrn. Amen.

Mein Gott, erbarme Dich unser und hilf uns und bewahre und beschütze uns und erlöse und rette und befreie alle diejenigen durch die Anerkennung und Verherrlichung dieses Kreuzzeichens des heiligen Kreuzes am Boden, die von der Macht des Ungeistes, des Unglaubens, der Unwahrheit und der Lüge gegen diese heilige Sache gefesselt sind. Gib und schenk uns die Gnade und die Kraft, um allen Angriffen des bösen Feindes zu widerstehen und sie zu überwinden, damit wir im Stande sind, uns für die Wahrheit dieser heiligen Sache voll und ganz einzusetzen.

Erleuchte uns, o Herr, durch Deine Gnade und stärke uns durch die Kraft des Heiligen Geistes, damit wir stark bleiben im schweren Kampf gegen die Macht des bösen Ungeistes, des Unglaubens, der Unwahrheit und Lüge, gegen diese heilige Sache, nicht schwach werden, versagen und nicht unterliegen.

Ewiger, gütiger, barmherziger, himmlischer Vater! Du hast viele Menschen, darunter auch Priester, durch die Enthüllung Deiner göttlichen Wundertaten als Zeugen und Apostel für die Wahrheit dieser heiligen Sache auserwählt, Du hast sie durch den heiligen Geist in Gnaden erleuchtet, damit sie die Wahrheit in diesem Zeichen des heiligen Kreuzes am Boden erkennen und aus Liebe und Sühne zum gekreuzigten Heiland, als Zeichen ihres Heiles, zur Ehre Gottes, zu Seiner Verehrung der Herablassung Seiner Erscheinung ihn zu verherrlichen.

Wir bitten demütig, barmherziger Heiland, durch die Verdienste Deines bitteren schmerzhaften Sühneleidens am Kreuze, und qualvollen Erlösertodes am Kreuze, und durch die Tränen und Schmerzen Deiner heiligen Mutter, bitten wir Dich demütig, o mein Jesus, als Christus-König am Kreuze, umfange durch die Anerkennung und Verherrlichung dieses Zeichens des heiligen Kreuzes am Boden, durch die Enthüllung Deiner göttlichen Wundertaten durch Deine übergroße Liebe und Barmherzigkeit, die ganze Welt, besonders die lauen Priester und uns arme Sünder. Bedecke uns alle mit Deinem kostbaren Blute und wasche allen Sündenschmutz ab und erneuere die Welt durch die Erleuchtung des Heiligen Geistes.

Demütig bitten und flehen wir durch die Verdienste unseres Herrn Jesus Christus: Erbarme Dich unser, mein Herr und mein Gott, habe Mitleid und Erbarmen mit allen armen Sündern. Erbarme Dich der Armen Seelen im Fegfeuer. Herr Jesus Christus, wir bitten Dich, erbarme Dich unser. Hab Mitleid und Erbarmen mit der Menschheit. Mein Herr und mein Gott ich liebe Dich! Amen."

Seit Mutter Lex vor ihrer Reise in die Schweiz die klare Weisung vom Herrn erhielt: "Geh und verkünde die Worte Meiner Offenbarung; durch dich soll sie in die Weltöffentlichkeit kommen", erinnerte sie sich auch jener Vorhersage, daß man einmal jedes ihrer Worte suchen und untersuchen wird. Von diesem Zeitpunkt an hat sie alles, was sie hörte getreulich aufgeschrieben. Allerdings kamen diese Einsprechungen und Schauungen oft so unerwartet, daß sie kein geeignetes Papier dazu hatte. So schrieb sie auf die leeren Seiten im Gebetbuch, wenn sie in der Kirche kamen oder in die leeren Schulheftseiten ihrer Kinder. Da sie die Aufzeichnungen mit Datum versah, konnte später alles geordnet werden, wie die Mutter des Herrn diese Ordnung forderte und ihr dazu die jahrelang erbetene Helferin zusandte.


Die Botschaften des Jahres 1967

Die Zusicherung der göttlichen Gnade und Mariens Schutz. Als sie am 28. August 1967 der Muttergottes klagte, daß ihr trotz der Wunderheilungen niemand glauben wolle, hörte sie die Antwort: "Sei nicht traurig, hab keine Angst! Geh zu den Priestern und berichte ihnen, was ich dir aufgetragen habe. Gott hat dich als Zeugen in dieser heiligen Sache erwählt. Gott ist mit Seiner Gnade überall bei dir. Du stehst ständig unter meinem himmlischen Schutz. Ich sage dir, daß auch diesmal die Wahrheit siegen wird."


Am 18. Oktober 1967 bat Mutter Aloisia um Abwendung des Strafgerichtes. Sie erhielt von der Mutter des Herrn als Antwort; die Ankündigung des Atomkrieges und des Strafgerichtes: "Ohne die Erfüllung des göttlichen Willens in dieser heiligen Sache kann die Menschheit nicht gerettet werden. Die Welt steht im Zeichen eines schrecklichen Atomkrieges, der Tod, Leid, Elend und Vernichtung über die Menschheit bringen wird. Die große Entscheidung zwischen Gott und den gottlosen Mächten naht, und diese wird plötzlich als schreckliches Strafgericht Gottes über die Menschheit hereinbrechen. Das Bodenkreuz gibt Zeugnis vom letzten Angebot Gottes."

Die Seherin wartet auf jenen Priester, der ihr 1963 in Vision gezeigt wurde. Um das Kreuz ist es um die Zeit der großen Offenbarungen und Botschaften still gewesen. Immer wieder flehte die Seherin den Herrn und Seine heilige Mutter an um einen Priester, der ihr 1963 in Vision am Kreuz gezeigt wurde, damit er ihr helfe die Offenbarungen bekannt zu machen. Im Sommer 1967 hatte sie einer Pilgerin diesen Priester genau beschrieben und ihr gesägt: "Auf diesen Priester warte ich noch."

Der angekündigte Priester kommt zu Besuch. Kurze Zeit nach der Ankündigung des Strafgerichtes besuchte sie Kaplan L. aus Wien mit einigen Frauen. Obwohl er in Zivil gekleidet war, erkannte Mutter Lex ihn sofort als den Priester, der ihr 1963 am Kreuz stehend im Talar, ein Kreuz in Händen haltend, in Vision gezeigt wurde. Sie ging auf ihn zu und sagte: "Sie sind ein Geistlicher, auf Sie warte ich schon lange Zeit. Ich habe sie hier auf dem Rasenkreuz in Vision gesehen... Der liebe Gott hat mir einen Geistlichen gezeigt und gesagt, wenn dieser hier erscheint, dann wird dir Hilfe zuteil – und jetzt sind Sie da." Nachdem sie mit dem Kaplan und den Wienerinnen am Kreuz gebetet hatte, sagte sie dem Geistlichen: "Jesus wird ein Strafgericht über die Menschheit kommen lassen, wenn sie sich nicht bekehrt." Denn sie war noch ganz erfüllt von der letzten Botschaft der Schmerzensmutter vom 18. Oktober 1967.

14 Tage später kam der Geistliche wieder und sie erzählte ihm von den Botschaften, welche sie in der St. Martinskirche bekommen hatte. Die Herz-Jesu-Statue sei für sie wie lebendig und halte mit ihr Zwiesprache. Daraufhin besuchte Kaplan L. diese Kirche und war erstaunt über den strengen nach oben gerichteten Blick der bartlosen Herz-Jesu-Statue und plötzlich war die Kirche voller Blitze und er fühlte sich wie in einem Starkstromkreis, es schmerzten ihn alle Glieder, und fluchtartig verließ er das Gotteshaus. Der Herr hatte die Bitte der Seherin erfüllt und diesem Priester das Strafgericht gezeigt, obwohl er sich gegen jede Beeinflussung durch Frau Lex wehrte. Er behielt das Erlebnis für sich, aber nach 8 Tagen drängte es ihn wieder nach Eisenberg zu fahren. Als er die St. Martinskirche betrat, sah er voll Staunen das bärtige Haupt der Herz-Jesu-Statue zu Boden geneigt und es war lieblich anzusehen. Da wußte er, daß sein vorausgehendes Ereignis ein Zeichen von Gott gewirkt war, damit er an die Echtheit der Erscheinungen und Botschaften von Mutter Lex glauben konnte. Auch folgerte er daraus, daß das Kreuz ein Zeichen vom Himmel ist und Frau Lex die Wahrheit sagt, wenn sie von dem durch Christus angedrohten Strafgericht spricht, das nur dann abzuwenden ist, wenn sich die Menschheit zu Gott bekehrt.

Der Kaplan erzählte diese Schau dem Ortspfarrer und auch dem Dekan und andern Priestern. Er fand ebensowenig Glauben wie Mutter Aloisia, obwohl am Karfreitag 1967 das angedrohte Unwetter mit großen Überschwemmungen das ganze Burgenland heimsuchte, besonders das Raabtal, von dem der Herr bei der Ankündigung Seiner Selbstoffenbarung gesprochen hatte, obwohl es eintraf, weil die Karfreitagsrufe der Herzen Jesu und Mariä nicht gehört und nicht befolgt worden waren. Die Priester und mit ihnen das Volk blieben ungläubig und verstockt und fuhren fort die Seherin und die ganze Familie Lex für verrückt und religiös fanatisch zu erklären, sie zu verspotten und zu verleumden und falsch anzuklagen. Die Herz-Jesu-Statue ließ der Pfarrherr in die Besenkammer stellen, aber die Wiener fanden sie trotzdem und fotografierten sie mehrmals von ein und demselben Blickwinkel aus, weil es wegen der Enge des Raumes nicht anders möglich war. Doch die Bilder zeigten verschiedene Kopfhaltungen und verschiedene Gesichtsausdrücke, was fototechnisch nicht erklärbar ist.

Der Spott und Hohn der modernistischen Priester, die an nichts übernatürliches glauben wollen, weil die menschliche Wissenschaft sie schon in den Seminarien und Theologischen Hochschulen seit der Aufklärung dazu erzogen hat, wollten sogar das Kreuz am Boden umgraben. Dem Kaplan L. aus Wien sagten sie, daß diese Schau auch vom Teufel sein kann und versuchten ihn von der Sache abzulenken. Doch Mutter Lex hatte ihm schon beim ersten Besuch am Kreuz vorhergesagt, daß er große Zeichen für die Echtheit dieser Sache bekommen würde, damit er Zeugnis dafür geben könne.


Mutter Lex erbat sich am 18. Dezember 1967 nach der heiligen Messe vor der Herz-Mariä-Statue Aufschluß über die Schau des Kaplans. Die Mutter des Herrn erklärt diese Schau über das Strafgericht: "Dies soll der Welt und der Menschheit zum Zeichen sein, besonders der modernen kirchlichen Vertretung, sowie auch den lauen und versündigten Priestern, die sich durch den Ungehorsam gegen Gott und Seinen heiligen Willen vergangen haben, da Christus der Herr selbst in Seiner Kirche von der Wahrheit dieser heiligen Sache Zeugnis gibt, daß sich der gerechte Zorn Gottes der Welt und der sündigen Menschheit nähert, weil der heilige Wille Gottes laut göttlichem Auftrag in dieser heiligen Sache nicht erfüllt wurde und die Herablassung Meiner Erscheinung und das Zeichen des heiligen Kreuzes am Boden ohne Anerkennung und Verherrlichung durch Gebet, Opfer, Liebe, Buße und Sühne zum gekreuzigten Heiland blieb, um Gott dadurch um Vergebung und Verzeihung, Gnade und Barmherzigkeit zu bitten, damit das angekündigte furchtbare Strafgericht Gottes, das ganz unerwartet vollzogen werden wird, abgewendet werden möge, wenn ihr nicht elend zugrunde gehen wollt. Oder wollt ihr warten bis es zu spät ist? Viele werden es dann bitter bereuen müssen, denn die letzte Gnadenfrist läuft ab.

Sei nicht traurig meine Tochter, es werden bald am Himmel die Zeichen kommen, dann muß die schwere Bedrängnis von dir weichen, die Menschheit aber wird vor Angst und Schrecken erzittern und erbleichen, dann muß auch die Macht des bösen Ungeistes, des Unglaubens und der Unwahrheit und Lüge, durch die Kraft des Kreuzes von ihnen weichen."

Zwei Tage nach der Ankündigung der Zeichen am Himmel erhielt die Seherin von der Schmerzensmutter den Auftrag an die kirchliche Obrigkeit, das Strafgericht dem Volke zu verkünden damit es sich durch Gebet und Buße darauf vorbereitet.

"Ich befehle dir Meine Tochter, gehe sofort zu den Priestern und übergebe ihnen meine ernste, dringende, mahnende Himmelsbotschaft um auf dem raschesten Weg diese der kirchlichen Obrigkeit zu übermitteln, daß durch dieses erschütternde Zeichen, welches Christus der Herr selber in Seiner Kirche wirkte, dessen Zeuge ein Priester war, der nunmehr von der Wahrheit dieser Sache Zeugnis ablegen muß, daß Jesus Christus der Welt und der Menschheit Sein im gerechten Zorn verzweifeltes Antlitz zeigt, welches der Welt und der Menschheit ein sehr ernstes Zeichen sein soll, das auf die bevorstehende Katastrophe, auf ein ganz unerwartetes, angekündigtes, plötzliches Hereinbrechen eines schrecklichen Strafgerichtes hindeutet: Daher soll man es dem Volke Gottes in der Öffentlichkeit mitteilen und verbreiten, damit sie sich durch Gebet und Buße auf das große Weltereignis vorbereiten können.

Denn ihr wißt, daß Gott seiner durch dieses große, ernst mahnende Zeichen des heiligen Kreuzes am Boden nicht länger spotten läßt, weshalb dieser Frevel und diese Gotteslästerung von meinen Feinden, Kreuzesleugnern, Kreuzesverrätern, Kreuzeshassern von Gott nicht länger geduldet werden kann; denn das Maß ist voll und nun soll ein für allemal diesem Frevel ein Ende gesetzt werden: Da das mahnende Wort Gottes laut Offenbarung von der modernen kirchlichen Vertretung verworfen worden ist, sowie auch Meine wiederholten mahnenden und warnenden Himmelsbotschaften immer wieder missachtet werden, von der Kirche abgelehnt und nicht ernst genommen werden, um die arme sündige Menschheit in dieser gottlosen Welt zur Verehrung dieses Zeichens des heiligen Kreuzes am Boden, zu Gebet und Buße aufzurufen und um durch Gebet, Opfer, Sühne und Buße den Himmel zu bestürmen, um die Bekehrung der Sünder und die Rettung der Seelen und den Frieden der Welt zu beten, nicht befolgt wurde, weil meine letzte Aufforderung, das letzte Angebot Gottes seiner übergroßen Liebe und Barmherzigkeit im Zeichen Seines heiligen Kreuzes am Boden, immer wieder von der modernen kirchlichen Vertretung zurückgestoßen wurde, daher wurde die letzte Gnadenfrist versäumt."


Die große Warnung der Königin der Apostel an die Priester am 20. Dezember 1967: "Ich als Königin der Apostel mahne im göttlichen Auftrag meine lauen und gleichgültigen Priester Gottes, besonders die Kreuzesfeinde, Kreuzeslengner und Kreuzesverräter von dem Vorgehen ihres selbstherrischen, sturen, ablehnenden Verhaltens, ihrem Hochmut und satanischen Stolz, besonders dem immerwährenden Ankämpfen gegen den Willen Gottes und die Wahrheit in dieser heiligen Sache abzulassen. Ich warne sie nochmals im Auftrag Meines göttlichen Sohnes von solch sündhaftem, frevelhaftem Vorgehen gegen das mahnende himmlische Zeichen, des heiligen Kreuzes am Boden, wie auch gegen meine mütterliche Liebe, Ehre und Heiligkeit der Herablassung meiner Erscheinung, von solchem satanischen Plan gegen diese heilige Stätte abzulassen." (Die Priester hatten die Absicht, das Rasenkreuz umzugraben und die Königin der Apostel deckte diesen Plan auf.)


Schon am darauffolgenden Tag, dem 21. Dezember 1967, setzte die Königin der Apostel die strenge Warnung an die Priester fort: "Wie es scheint, wagen sich meine Feinde, die Kreuzesleugner, Kreuzesverräter, Kreuzeshasser, auch die gottlosen Frevler und Gotteslästerer trotz dieses warnenden und erschütternden Zeichens, das Christus selbst einem frommen Priester auf wunderbare Weise in Seiner Kirche enthüllt hat, damit er auch in der Öffentlichkeit von der Wahrheit dieser Sache Zeugnis geben soll – durch ihren Hochmut und teuflischen Stolz... dem Zeichen des heiligen Kreuzes entgegenzutreten. Diese armen, lauen, versündigten Priester haben keine Gottesfurcht mehr, sie schrecken vor nichts zurück und glauben nicht mehr Gott untertänigst dienen zu müssen, daher sie ohne Sühne und Buße dieser großen Gnade, an die Wahrheit dieses Zeichens des heiligen Kreuzes am Boden zu glauben nicht mehr würdig sind.

Es ist sehr betrüblich und traurig, daß diese meine armen und lauen Priester mir besonders große Schmerzen bereiten. In diesem Sinne mache ich die kirchliche Obrigkeit und besonders die lauen und gleichgültigen Priester Gottes, im Auftrag des Herrn aufmerksam, daß diese heilige Sache besonders durch das erschütternde, warnende Zeichen an der Christus-Statue in der Kirche besonders sorgfältig beachtet und durchdacht werden muß, worin alles enthalten ist, was Gott durch meine ernst warnenden Himmelsbotschaften der Welt geoffenbart hat; denn es liegt diesmal ganz an euch, wie ihr über diese heilige Sache, besonders über das ernst mahnende Himmelszeichen am Boden, über euer eigenes Schicksal wie über das Schicksal der gesamten Menschheit, über das kommende Strafgericht Gottes entscheiden, handeln, urteilen und richten werdet.

Ich mache euch aber aufmerksam, klug und vorsichtig zu handeln, damit ihr euch nicht selbst richtet und euch zu eurem eigenen Strafgericht verurteilt, denn ich sage euch, ihr spielt diesmal in dieser Sache ein sehr gefährliches Spiel. In diesem Sinne bekräftige ich als Königin der Apostel, laut Auftrag meines göttlichen Sohnes, im Namen des Zeichens des heiligen Kreuzes am Boden, die Wahrheit meiner ernsten, mahnenden Himmelsbotschaft."

Im zweiten Teil dieser langen letzten großen Botschaft 1967 spricht Maria als Miterlöserin: "Meine Tochter du kannst mich einstweilen noch nicht verstehen und kannst es nicht begreifen, welch unsagbares Leid und welcher Schmerz mir als Miterlöserin in schmerzlicher Verbindung durch die Entheiligung und Verschmähung des heiligen Kreuzes am Boden zugefügt wird, und wie ich schmerzlich zusehen muß, wie ich durch einige laue Priester verfolgt werde und das Schwert des Schmerzes durch die Verleumdung meiner Erscheinung und meiner Gnadenrechte noch tiefer in mein Herz gestoßen wird.

Durch den Frevel gegen Gott wagen sie außerdem noch ein falsches Zeugnis gegen die Wahrheit und Echtheit dieses ernsten, mahnenden himmlischen Zeichen des heiligen Kreuzes am Boden abzulegen. Es kann durch diesen Frevel und die Gotteslästerung ein furchtbares Los über die Menschheit heraufbeschworen werden, nachdem sie sich gegen das Gesetz der heiligen Liebe und Barmherzigkeit, sowie auch gegen meine Wahrheit und Gerechtigkeit in dieser heiligen Sache verstoßen, schuldig gemacht und gesündigt haben.

Ich frage die verantwortlichen Bischöfe und Priester, ob sie mit reinem und gutem Gewissen im schönen Monat Mai vor meinen Gnadenaltar hintreten können? Denn einerseits will man mich in diesem schönen Monat Mai mit Blumenschmuck begrüßen und verehren und andererseits, wo immer ich in der Welt erscheine, so auch hier an dieser heiligen Stätte, lehnt man mich nicht nur ab, sondern bekämpft mich sogar. Man stößt mich hinaus und wirft mich hinaus aus der menschlichen Gesellschaft, wo immer ich mich aus Liebe zu den armen Menschen gewürdigt habe zu erscheinen um ihnen Gnade zu vermitteln und in die verstockten Herzen einzudringen. Denn ich als Himmelmutter und Mutter aller Menschenkinder mach mir große Sorgen um die Rettung der Seelen, aber die arme moderne Menschheit, die in der gottlosen Welt von der Macht des Bösen irregeführt und verwirrt wird, will sich nicht mehr helfen lassen und mich nicht mehr als Mutter haben.

Es kann mir daher die Menschheit in dieser traurigen Lage im Monat Mai mit dem Blumenschmuck keine Freude mehr bereiten. Ich liebe die Blumen sehr und habe große Freude daran, aber mit diesem Blumenschmuck und einigen Marienbildern im Monat Mai, womit man mich als Maienkönigin begrüßt und ehren will, ist es noch lange nicht getan, denn der Himmel verlangt mehr: Gebet, Buße, Sühne, für die Bekehrung der Sünder, um in diesem Sinne die vielen Beleidigungen gegen Gott wieder gut zu machen; denn ehe das nicht geschieht und ehe der Wille Gottes nicht voll und ganz erfüllt wird, eher, wird sich Gott über die sündige Menschheit, die am Rande ihres Unterganges steht, nicht erbarmen. Auch werden die furchtbaren Unwetterkatastrophen in der Welt nicht aufhören und eher wird auch in der zerrissenen Welt keine Einigkeit und kein Friede werden, denn alles liegt in Gottes Hand. Krieg und Friede – Leben und Tod, es liegt ganz an euch, wie sich die Menschheit gegen den Willen Gottes verhalten wird. Darnach wird Gott dann handeln. – Ihr seid die Zeit – so wie ihr seid, so ist die Zeit, wenn ihr euch ändert, so wird sich auch alles andere ändern."

Schweren Herzens brachte Mutter Lex auch diese vorwurfsvolle Botschaft der Königin der Apostel und Mutter der Kirche zum Dekan nach Mogersdorf. Mit dieser Ansprache endete die Zeit der großen Botschaften, die Mutter Lex im Auftrag von Jesus und Maria vier Jahre lang immer wieder zu den Priestern tragen mußte.


Die Botschaften des Jahres 1968

Der Kampf um das Kreuz am Boden. Was die Königin der Apostel am 20. Dezember 1967 angekündigt hatte, trat nun ein: Der frevelhafte Vorschlag des Ortspfarrers das Kreuz umzugraben. Am 26. Februar 1968, Faschingssonntag, trat der Ortspfarrer an die Seherin heran mit dem Vorschlag, sie solle erlauben, das Kreuz umzugraben, zwei Jahre dann zu warten und dann zuzubetonieren. Wenn es dann wieder erscheine, meinte er spöttisch, dann glaube auch er daran, und würde ans Kreuz kommen. Frau Lex entgegnete: "Aber Herr Pfarrer, das Kreuz ist doch nicht meine Sache, das ist die Sache Gottes, da muß ich schon erst den Herrn und unsere liebe Frau fragen, ob es ihnen recht ist."


Am Aschermittwoch, bei der zweiten heiligen Messe, welche der Herr Kaplan zelebrierte, kniete der Pfarrherr im Seitenstuhl und beobachtete die Seherin. Denn er wußte, daß sie fast täglich, bei der heiligen Kommunion, beim dreimaligen "Herr, ich bin nicht würdig..." in der vom Priester erhobenen heiligen Hostie Jesus sah. Nach der heiligen Messe kniete die Seherin vor der Herz-Mariä-Statue am linken Seitenaltar und bat um die Antwort in dieser Sache. Darnach ging sie zum Herrn Pfarrer Forsthofer in die Sakristei, der dort auf sie wartete und überbrachte ihm die Antwort der Mutter des Herrn auf den frevelhaften Vorschlag: "Es ist eine Herausforderung! Dieser Ort und dieser Boden ist heilig, hier geschieht nur der Wille Gottes und mein Wunsch. Keine Macht der Welt hat das Recht, hier etwas zu verstören oder zu vernichten, das erlaube ich nicht, weil solcher Frevel und solche Gotteslästerung nicht geduldet wird und von Gott schwer bestraft wird, denn Gott läßt Seiner durch die Verunehrung des Zeichens des heiligen Kreuzes nicht länger spotten."

Sie berichtete ihm auch, was sie in der heiligen Hostie gesehen hatte. Es war die Antwort des Herrn als Richter auf diesen Vorschlag. Die Seherin sagte zum Herrn Pfarrer: "Ich sah Jesus in der Hostie mit weißem Gewand und rotem Tuch mit erhobener Rechten zornig auf Sie blicken und er hat dann dreimal mit der rechten Hand ablehnend auf Sie hingedeutet." Der hochwürdige Herr fragte sie betroffen: "Ist das wirklich wahr, hast du das wirklich gesehen?" Mutter Lex hatte aber den Eindruck, daß er ihr auch diesmal keinen Glauben schenke.

Das 12-jährige Sühnegebet am heiligen Kreuz am Boden. Zwölf Jahre hatte Mutter Lex fast täglich die eingegebenen Gebete und Rosenkränze gebetet, Botschaften getreulich niedergeschrieben und auf Befehl von Jesus und Maria der Ortsgeistlichkeit und dem H. H. Dekan nach Mogersdorf gebracht. Bei jedem Wetter ging sie einmal im Monat zur Bahnstation nach Jennersdorf, um zum Grenzort zu fahren. Sie gab dem Dekan die Abschriften ihrer Botschaften ab, berichtete über die Ereignisse am Rasenkreuz, obwohl sie wußte, daß ihr kein Glaube geschenkt wurde. Sie erinnerte sich dabei an die Worte des Herrn, daß mit der Überbringung der Botschaften für sie die ölbergstunden beginnen werden, aber auch an die tröstenden Worte Seiner heiligen Mutter, welche ihr am 18. Dezember 1967 die Zeichen am Himmel ankündigte: "Sei nicht traurig meine Tochter, es werden bald am Himmel die Zeichen kommen, dann muß die schwere Bedrängnis von dir weichen."


Beginn der Zeichen am Himmel durch Sonnenphänomene. Im Frühjahr 1968 kamen immer mehr Pilger aus Wien, Graz und Salzburg zum Kreuz am Boden, um dort zu beten. Im Pilgerbuch ist zu lesen: Am Josefstag, dem 19. März 1968, gegen 10.00 Uhr, kamen etwa 40 Pilger aus Wien und Graz zum Gebet ans Rasenkreuz. Um 14.30 Uhr, nach dem Rosenkranzgebet, sahen sie die Sonne sich in zwei Scheiben drehen. Die vordere Scheibe war grün und die hintere schwarz. Die Scheiben wechselten in ihren Farben. Auf dem Firmament waren große Farbflecken in grün, rosa, gelb und blau etwa eine Stunde lang. Plötzlich färbte sich der Himmel weinrot, es hing ein weinrotes Kreuz vom Himmel herunter, fast violett, das bis etwa 5 Meter über dem Rasenkreuz endete (siehe Bildseite). Dann verdunkelte sich das Firmament im Osten, wie wenn ein Gewitter von Osten hereinbrechen würde. Dieses Sonnenwunder, wie es die Pilger nannten, war nur auf dem Erscheinungsgelände zu sehen, von allen Pilgern, die sich dort zum Gebet versammelt hatten. Trotzdem dauerte es nicht lange und die Presse brachte Photos, welche von den Pilgern geknipst worden waren. Wiener und Grazer Blätter brachten das Lichtkreuz auf der Titelseite und dadurch wurde die Neugierde vieler geweckt. In Eisenberg erfuhr man davon erst, als am nächsten Sonntag Pilger die Zeitungen mitbrachten.


Aber Mutter Lex wurde bereits am darauffolgenden Tag eine neue Botschaft von der Muttergottes gegeben, die sie darauf schließen ließ, daß durch dieses Ereignis, wie zu Beginn dieser heiligen Sache, viele Pilger kommen werden, denn der Inhalt dieser Botschaft war eine Begrüßungsansprache der Königin und Mutter der großen Barmherzigkeit an die Pilger am Rasenkreuz in Eisenberg, St. Martin am 20. März 1968, einen Tag nach dem 1. Sonnenwunder: "Da durch die Ablehnung und Verschmähung dieses ernsten, mahnenden himmlischen Zeichens des heiligen Kreuzes am Boden, die vielen Gnaden, die der armen sündigen Menschheit zur Verfügung gestellt wurden durch Gottes große Liebe und Barmherzigkeit, immer wieder zurückgestoßen werden, daher befehle Ich dir, Meine Tochter, als Königin und Mutter der großen Barmherzigkeit im Auftrag Meines göttlichen Sohnes, sowie auch laut Meinem Auftrag bitte Ich dich, Meine dringende, ernst mahnende Himmelsbotschaft unter der großen Menschenmenge von Pilgern und Wallfahrern um Christi Willen in Meinem Namen kund zu tun, zu verkünden und zu offenbaren und zwar folgendes: Kommt alle ihr auserwählten begnadigten Kinder, kommt alle zu Mir, zu dieser großen Gnadenstätte sie zu ehren im Namen des Zeichens des heiligen Kreuzes am Boden. Ich rufe euch alle ihr lauen Priester und Diener Gottes, kommt alle ihr Ordensbrüder und Ordensschwestern, kommt alle ihr verstockten Sünder, kommt alle ihr so lauen und gleichgültigen Frevler, Spötter und Zweifler, kommt besonders ihr Meine Kranken und Leidenden, kommt all ihr Bedrängten, Mühseligen und Beladenen, kommt alle!

Ich, eure barmherzige himmlische Mutter und Mutter aller Menschenkinder, Ich rufe euch alle zu dieser großen Gnadenstätte, Ich will euch alle mit besonders großer mütterlicher Liebe umfangen, Ich will euch alle an Mein schmerzhaftes Herz ziehen; kommt Ich will euch helfen, Ich will euch eure Leiden und Sorgen abnehmen, Ich will euch trösten und euch beistehen in euren schweren Anliegen. Ich werde euch Meine Kinder, in den bevorstehenden drohenden Gefahren unter Meinen besonderen Schutz nehmen, Ich werde euch nicht verlassen und nicht vergessen." – Diese vom Himmel geschenkte Gnadenstätte war also von Gott her als Zufluchtsort in allen Nöten geschenkt. Aber der Klerus blieb ungläubig und der Kampf ging weiter.


Am St. Gabrielstag, dem 24. März, sprach die Mutter des Herrn zu Frau Aloisia über die Heiligkeit des Bodens der Gnadenstätte also: "Dieser Boden und dieser Ort ist sehr heilig und keine Macht der Welt hat das Recht, hier etwas zu verhindern. Hier geschieht nur der Wille Gottes und mein Wunsch! Gott läßt sich von keiner Macht der Welt Vorschriften machen, was er tun darf oder nicht! Gott kann auserwählen und begnadigen und Zeichen geben, wem er will! Hier geschieht nur der Wille Gottes, und alles was hier an diesem heiligen Boden und zur Ehre Gottes und meiner Verehrung errichtet wird, ist vom Himmel schon gesegnet und geweiht."

Mit dieser Botschaft wurde die Seherin vorbereitet auf die Vorhaben der ungläubigen Priester und der vom Bischof geplanten Prüfungskommission, die sie selbst und auch durch den gläubigen Kaplan L., welcher das Sonnenwunder erlebt hatte am 23. März, ausführen lassen wollten. Je mehr sich die ablehnende Haltung der modernen kirchlichen Vertretung verschärfte, umso größer wurden die Zeichen am Himmel und um so eindringlicher die Botschaften an die Menge der Pilger.


Aufforderung der Seherin die Botschaften dem Volke zu verkünden und zu verbreiten. So befahl die Mutter des Herrn am Fest Maria Verkündigung, dem 25. März 1968: "Ich befehle dir meine Tochter im Auftrag meines göttlichen Sohnes, sowie auch in meinem Auftrag und bitte dich in meinem Namen, meine dringende Botschaft unter der ganzen Menschenmenge von Pilgern und Wallfahrern bei der heiligen Gnadenstätte zu verkünden und zu verbreiten.

Ich mache sie aufmerksam, daß diese gewaltigen Sonnenwunder und die Zeichen in- und außerhalb der Sonne besonders von den Bischöfen und Priestern sowie auch vom gesamten Volke Gottes mit größter Aufmerksamkeit und sehr sorgfältig beobachtet werden müssen; denn dies soll der Welt und der Menschheit als sehr ernstes Warn- und Mahnzeichen und hinweisend sein, daß Gott, der Herr und König über Himmel und Erde, bald mit gewaltigen Himmelsereignissen, durch Zeichen und furchtbare Katastrophen in diese sündige Welt eingreifen wird.

Das wurde durch das ernstmahnende Wort Gottes, laut göttlicher Offenbarung, sowie auch durch meine ernstmahnenden himmlischen Botschaften, im Laufe der Zeit, vor Ablauf der Gnadenfrist, wiederholtemale angekündigt, um es dem Volke Gottes in der Weltöffentlichkeit kundzutun: Die Menschen sollen durch Prozessionen, Gebet, Opfer, Buße und Sühne und durch Bekenntnis zum Zeichen des heiligen Kreuzes am Boden, die göttliche Liebe und Barmherzigkeit, aus Liebe und Sühne zum gekreuzigten Heiland und zur Ehre Gottes verherrlichen, und dadurch auch mein unbeflecktes Herz trösten und ihm huldigen."


Karmittwoch, den 10. April 1968: Die letzte Aufforderung zum Entscheidungskampf. Mutter Lex berichtet: Flehend und bittend sieht uns die Mutter Gottes an und sagt: "Helft mir beten und sühnen, denn viele stehen mir ablehnend gegenüber. Das Strafgericht ist schon sehr nahe, ich eure Mutter kann es nicht mehr aufhalten. Gott zeigt seine strafende Hand der Menschheit. Die Priester und Laien sollen ablassen von ihrem Stolz und Hochmut.

Liebe Tochter, ich mache dich aufmerksam und warne im göttlichen Auftrag, daß die Verehrung meines Unbefleckten Herzens nicht zurückgedrängt und zurückgesetzt werden darf; sie sollen ablassen von diesem satanischen Plan. Kommt, betet, opfert, sühnt, leidet, streitet, tut Buße und kämpft mit mir. Die ganzen himmlischen Legionen sehalten sich in diesen Entscheidungskampf ein. Durch die Kraft des Kreuzes wird der Satan überwältigt werden, das Kreuz aber wird als Siegeszeichen am Ostermorgen leuchten. Ihr, die ihr geglaubt habt, werdet als Sieger hervorgehen, und die strafende Hand Gottes wird euch nicht treffen; die Gegner aber und Widersacher werden von Gott schwer bestraft werden.

Die mahnenden göttlichen Worte haben sie verworfen; meine ernsten mahnenden Botschaften, die ich wiederholt an das Gewissen der Kirche und der Welt gerichtet habe, haben sie missachtet und zurückgestoßen. Die göttliche Barmherzigkeit gibt uns die letzte Aufforderung und den letzten mahnenden Auftrag, das Urteil über dieses Zeichen des heiligen Kreuzes am Boden zu fällen und eine Entscheidung herbeizuführen. Wenn jetzt nicht entschieden wird, dann werdet ihr die Härte und Strenge der göttlichen Gerechtigkeit erfahren."

Nochmals sagt die Muttergottes: "Bereitet euch vor durch Gebet, Opfer und Buße auf einen Karfreitag, denn das ist ein großer Tag, an dem die große Entscheidung über das Urteil dieses Zeichens des heiligen Kreuzes am Rasenboden fallen könnte! Darum seid wachsam und nüchtern, betet, opfert, tut Buße, denn die große Entscheidung naht, damit ihr nicht unvorbereitet dem Karfreitag entgegen geht. Die nicht vorbereitet sind, kann der Karfreitag schwer treffen.

Ich als himmlische Mutter, Mutter aller Menschenkinder, mache mir große Sorgen um euch. Haltet fest an das Kreuz, klammert euch an das Kreuz! Nur in diesem Zeichen des heiligen Kreuzes werdet ihr Heil, Trost, Hilfe, Segen und Schutz finden. Nur in diesem Zeichen werdet ihr als Sieger hervorgehen in diesem entscheidenden Kampf gegen die Macht des Bösen, gegen die Macht des Unglaubens, der Unwahrheit und Lüge."


Die Botschaft der Königin der Propheten und Märtyrer an den Bischof und Ortspfarrer. Erstmal am Tag des Priestertums, dem Gründonnerstag, am 11. April 1968, spricht die Mutter des Herrn den Bischof und Ortspfarrer mit Namen an: "Ich, als Königin der Propheten und Märtyrer mache den Hochw. Herrn Bischof Laszlo, besonders den Ortspfarrer Andreas Forsthofer, sowie die lauen Priester in der Umgebung aufmerksam, daß diese gewaltigen Sonnenwunder und besonders die verschiedenen Himmelszeichen, die von vielen Menschen in der Sonne und auch außerhalb der Sonne gesehen werden, sehr ernst genommen werden müssen und von der Kirche sehr sorgfältig zu beachten sind, da durch diese gewaltigen Sonnenwunder und verschiedenen Zeichen am Himmel die Wahrheit und Echtheit dieser Sache des heiligen Kreuzes am Rasenboden bestätigt wird. Die Nichtbeachtung Meines Auftrages wird durch das vorangekündigte Eingreifen Gottes in Folge gewaltiger Himmelsereignisse für die Welt und Menschheit schwere Folgen haben und sich katastrophal für die sündige Menschheit auswirken."


22. Mai 1968: Die Antwort der Himmelskönigin. Die öffentliche kirchliche Ablehnung blieb nicht unbeantwortet vom Himmel. Am 22. Mai 1968 sprach die Himmelskönigin zur Mutter Lex für Ihre Kinder: "Meine Kinder hört nicht auf die ablehnenden Priester, sondern glaubt an Meine ernst mahnenden Botschaften und hört auf Meine heiligen Worte! Meine Kinder seid bereit, betet, betet, seid bereit. Ich, als eure himmlische Mutter und Mutter aller Menschenkinder, Ich liebe euch so sehr und segne euch alle, die das Zeichen des heiligen Kreuzes am Boden aus Liebe und Sühne zum gekreuzigten Heiland verherrlichen zur größeren Ehre Gottes und aus Liebe und Dankbarkeit gegen Gott ihre Huldigung darbringen. Meine Kinder seid wachsam, bereitet euch vor, betet viel, bringt viele Opfer, um dadurch Mein unbeflecktes Herz, durch Buße und Sühne für die Bekehrung der Sünder, zu verehren. Wenn ihr, Meine Kinder, tut was ich euch sage, und den heiligen Willen Gottes durch Meine Botschaft verkündet, so werde Ich in Zukunft für euch Sorge tragen. Ich werde euch helfen und vor den bevorstehenden Gefahren beschützen und retten und ihr werdet durch Gottes erbarmende Liebe und Güte, Erbarmen, Gnade und Barmherzigkeit erlangen.

Meine Kinder, wenn ihr tut, was ich euch sage, wird euch die Strafe Gottes nicht treffen und es wird auch Friede auf Erden. Wenn dies alles nicht geschieht und der heilige Wille Gottes, laut göttlichem Auftrag, hier in dieser heiligen Sache, sowie überall in der Welt an Meinen heiligen Erscheinungsorten, nicht voll und ganz erfüllt wird und fernerhin das letzte Angebot Gottes der göttlichen Liebe und Barmherzigkeit durch die Ablehnung des Zeichens des heiligen Kreuzes von der modernen Kirche und sündigen Menschheit immer wieder zurück gestellt wird, dann werden sie durch das voran gekündigte Eingreifen Gottes die Härte und Strenge der göttlichen Wahrheit und Gerechtigkeit kennen lernen. In diesem Sinne bezeuge, bestätige und bekräftige Ich als Himmelskönigin im Namen des Zeichens des heiligen Kreuzes am Boden, die Wahrheit und Echtheit der Herablassung Meiner heiligen Erscheinung, sowie auch die Wahrheit und Echtheit Meiner ernstmahnenden himmlischen Botschaften! Gloria in excelsis Deo!"


Am 30. Mai 1968 wird diese Antwort an die kirchliche Obrigkeit vor der Immakulatastatue fortgesetzt mit folgenden Worten: "Mein Kind, Ich hoffe, daß du mich verstehst und begreifst, um was Großes es diesmal in diesem schweren Entscheidungskampf geht, denn der Satan hat einen teuflischen Plan gegen diese heilige Sache aufgestellt. Von den Widersachern, den Kreuzesleugnern, Kreuzesverrätern und Kreuzesfeinden sowie auch von den verantwortlichen kirchlichen Stellen wurde die göttliche Liebe und Barmherzigkeit missbraucht durch das unrechte Handeln gegen den Willen Gottes in dieser heiligen Sache, sowie auch durch die Verschmähung und Ableugnung und Missachtung der göttlichen Wundertaten und auch Meiner Gnadenrechte wurde der satanische Plan an dieser heiligen Sache voll und ganz unterstützt. Mit dem Ablauf der Gnadenfrist wird daher das Tor der göttlichen Barmherzigkeit vor meinen Augen für immer zugeschlagen und das Tor der Hölle noch weiter geöffnet. Die große Entscheidung über das Urteil ihres eigenen Strafgerichtes wird von den Verantwortlichen durch die Ablehnung des heiligen Kreuzes am Boden bald gefällt werden.

Es ist betrüblich und traurig, ein bitterer Schmerz bedrängt Mein makelloses Herz, da Ich als Mutter aller Menschenkinder zusehen muß, wie durch die Nichterfüllung Meiner mahnenden heiligen Botschaft die göttliche Liebe und Barmherzigkeit immer wieder abgelehnt und zurückgestoßen wird. Mit im bitteren Schmerz versenktem Herzen stehe Ich als Mutter der immerwährenden Hilfe vor euch, Meinen armen Menschenkindern, und warne vor den bevorstehenden Gefahren, von denen die Welt umgeben ist, und mahne euch Meine Kinder, den Willen Gottes; gemäß Meinen ernsten Botschaften, zu erfüllen. Die große vorangekündigte Katastrophe ist kaum mehr zu verhindern. Eine große Traurigkeit wird über euch kommen."

Die Verheißung der Rettung der Auserwählten: "Ihr, Meine auserwählten Menschenkinder, die ihr vorbereitet seid auf das große Ereignis, ihr habt nichts zu fürchten. Für euch Meine Kinder, werde ich Sorge tragen als eure himmlische Mutter, ihr werdet durch Gottes Barmherzigkeit auf wunderbare Weise gerettet werden. Viele unzählige Menschen, die nicht vorbereitet sind, werden es bitter bereuen, denn für viele wird es zu spät sein für Zeit und Ewigkeit."

Die Vorhersage des Leidensweges der Seherin: "Meine Tochter, Ich bitte dich, bleibe stark und habe keine Angst und fürchte dich nicht. Du weißt, daß man dich um Christi Wahrheit und Gerechtigkeit willen und wegen Deiner Liebe zum heiligen Kreuz und um seiner Verehrung willen schwer verfolgen, verleumden, falsch anklagen und ungerecht verurteilen wird und daß du an jenem Karfreitag einem großen Martyrium um Christi willen ausgesetzt sein wirst."

Die Zusicherung des himmlischen Schutzes und Beistandes: "Nach diesem bitteren schweren Leidensweg und Kreuzweg kommt für dich, Auserwählte, der große Tritampf des Ostermorgens, denn Gott ist mit seiner Gnade bei dir und Ich werde dich nicht verlassen. Ich werde dich mit Meinem himmlischen Schutz und Beistand immer und überall begleiten, dir beistehen und helfen in deinen schweren Bedrängnissen und Leidenswegen. Durch die Ablehnung oder Zerstörung dieses ernst mahnenden himmlischen Zeichens sowie durch die Missachtung der göttlichen Wundertaten wird der göttliche Wille nicht erfüllt und das Eingreifen Gottes durch gewaltige Himmelsereignisse oder Katastrophen immer wieder herausgefordert."

Die Maienkönigin spricht über die wahre Marienverehrung: "Es gibt heute nur mehr wenige Menschen, die ein reines gutes Herz haben und in Demut zu mir kommen. Bei vielen Menschen ist es schon eine Gewohnheit geworden und eine Scheinheiligkeit, im Monat Mai mich mit Blumenschmuck zu ehren; es ist so wie z. B. bei den kleinen Menschenkindern, die einmal im Jahr zum Muttertag ihrer Mutter eine Freude bereiten wollen und sie mit Blumen und Kostbarkeiten beschenken, das ganze Jahr aber durch Ungehorsam und Gleichgültigkeit, ihr große Schmerzen und Kummer bereiten und sie dadurch kränken und ihr das Leben verbittern. Solche Kinder haben kein gutes Herz und so macht man es auch mit mir bei der Maiandacht. Ich frage euch, ob das eine gute und fromme Maiandacht ist?

Meine Tochter, betrachte mich, sieh mein schmerzerfülltes Angesicht, bring mir Seelen, sie sollen mein trauriges Angesicht betrachten, wie ich unter diesem Blumenschmuck leide. Ich wünsche, daß der weiße Schleier von meiner Statue hier in der Kirche entfernt werden soll, ich möchte lieber mit einem schwarzen Trauerschleier umhüllt werden, denn mein trauriger Blick geht weit über die kommunistischen Länder in jene Länder, die von Bürgerkriegen und Revolutionen heimgesucht sind. Ich sehe so viel Leid und Schmerz, und wie die armen Menschen schmachten und vor Hunger sterben. Für diese Menschen betet niemand, darum betet und opfert, trauert und weint, leidet und streitet mit mir. Das ist mein heissersehnter Wunsch, nicht nur im Mai, sondern das ganze Jahr hindurch. Dann werdet auch ihr Vergebung, Verzeihung, Barmherzigkeit und Gnade bei Gott finden, denn ihr müßt wissen, daß auch Gottes große Geduld einmal zu Ende sein kann."


Die Botschaft der Königin der Apostel an Kaplan L. aus Wien; am 11. Juni 1968, dem Fest des Apostels Barnabas. Nach der heiligen Messe in St. Martin vor der Herz-Mariä-Statue. Die Seherin erzählt: "Die Muttergottes war sehr traurig und plötzlich wurde ihr Gesicht sehr ernst... Da vernahm ich ganz deutlich, wie eine Stimme zu mir sprach: Meine Tochter, höre genau auf meinen sehr ernsten dringenden Auftrag. Es betrifft voll und ganz einen meiner Lieblingsdiener, Kaplan L., und zwar befehle ich als Königin der Apostel und Märtyrer, den Auftrag des Herrn und auch meinen ernsten warnenden Auftrag zu befolgen und daß sofort Folge geleistet wird und diese ernste Sache, durch das erschütternde Zeichen von der Herz-Jesu-Statue, sehr ernst genommen werden muß, denn es geht diesmal um etwas Großes in der Welt, denn die Zeit drängt sehr und zwar folgendes: Ich mahne meinen Lieblingsdiener, Herrn Kaplan L., im Auftrag meines göttlichen Sohnes, wie auch in meinem Auftrag, sehr stark zu bleiben, genau wie St. Paulus, um diese dringende erschütternde Botschaft, von dem vorangekündigten furchtbaren Strafgericht Gottes, davon der Herr selbst in seiner heiligen Kirche durch ein erschütterndes Zeichen von der Wahrheit vor Seinem Diener Gottes Zeugnis zu verkünden. Daher ist es seine heilige Pflicht, ohne zu zögern, sich im strengen Gehorsam dem heiligen Willen Gottes, laut göttlichem Auftrag, untertänigst zu unterwerfen.

Mein vielgeliebter Sohn und treuer Diener Gottes, du darfst nicht schwach werden, du mußt stark bleiben um dich überall für die Wahrheit dieser heiligen Sache einzusetzen, um die Wahrheit in diesem schweren Entscheidungskampf gegen die Macht des bösen Feindes, gegen den bösen Ungeist des Unglaubens, der Unwahrheit und Lüge, zu verteidigen und im Kampfe für die Wahrheit durchzuhalten, wie St. Paulus es getan hat.

Ich mache dich meinen Diener aufmerksam, sehr vorsichtig zu sein, dich nicht durch die ablehnende Haltung der Kirche überlisten zu lassen und nur diesen Weg zu gehen, den dich Gott führt, wie St. Paulus es getan hat. Gott wird dir auch die Kraft dazu geben. Wenn mein Diener sich den Mächten der Ablehnung dieser heiligen Sache unterwirft, ist er der Macht des Bösen unterworfen, und ausgeliefert. Daher ist es auch seine heilige Pflicht, durch sofortiges Verkünden in der Öffentlichkeit, dieser meiner ernst mahnenden Botschaft von der Wahrheit Zeugnis zu geben und es der Menschheit sofort kund zu tun und zu verbreiten, was diese erschütternden Zeichen von der Herz-Jesu-Statue, das auf das vorangekündigte furchtbare Strafgericht Gottes hindeutet, was es für die Welt und Menschheit zu bedeuten hat, damit sich die Menschen durch Gebet und Buße vorbereiten können, damit Gott nicht als strenger Richter kommt, sondern als barmherziger Gott und Vater zu uns kommen darf.

Darum bereitet euch vor, seid wachsam, betet viel, bringt viele Opfer und tut Buße, ehe die Gerechtigkeit Gottes die Welt strafen muß. Ich befehle dir, meine Tochter, diesen strengen Auftrag meinem Diener Gottes sofort zu übermitteln, damit er sich auf diesen Auftrag sehr bald vorbereiten kann und darüber sich entscheiden kann. Denn Gott der Herr verlangt von seinem Diener Gottes, den er als Zeugen für die Wahrheit dieser heiligen Sache auserwählt hat, eine klare entscheidende Antwort, entweder Ja oder Nein.

Für diesen entscheidenden Auftrag, entweder für Gott oder gegen Gott. Entweder für die Wahrheit oder gegen die Wahrheit. Entweder Anerkennung dieses Zeichens des heiligen Kreuzes oder Ablehnung dieses Kreuzeszeichens. Anerkennung heißt Abwendung dieses furchtbaren Strafgerichtes und Ablehnung heißt Herausforderung dieses Strafgerichtes. Eines von beiden wird es dieses Mal sein. Dieses liegt ganz an euch, wie ihr gegen den heiligen Willen Gottes in dieser Sache entscheiden werdet. In diesem Sinne befehle ich als Königin der Apostel Meinem getreuen Diener Gottes, diese Meine dringende, ernste, mahnende Botschaft von der Wahrheit dieses erschütternden Zeichens von der Herz-Jesu-Statue der kirchlichen Obrigkeit und dem Volke zu verkünden, auf raschestem Wege. Sollte dieses nicht geschehen und der Wille Gottes in dieser heiligen Sache nicht voll und ganz erfüllt werden, auch Meinem Auftrag nicht Folge geleistet werden, so kann das vorangekündigte nochmalige Eingreifen Gottes sehr katastrophale Auswirkungen größten Ausmaßes haben...

Denn die Zeugen von der Wahrheit dieser heiligen Sache tragen eine schwere Verantwortung, denn sie können sich der Wahrheit dieser Sache nicht entziehen. Habe keine Angst, denn ihr habt euch nicht zu fürchten, denn Gott ist mit seiner Gnade immer bei euch und wird euch die Kraft geben durchzuhalten. Der himmlische Schutz und Segen wird euch bei euren gefahrvollen Wegen überall begleiten. Seid nicht beängstigt, indem ihr wisset, daß nur unter der Schmerzenslast des Kreuzes der Sieg der Wahrheit errungen werden kann.

Mußte nicht Christus auch dies alles erdulden für euch und noch viel mehr leiden, denn ihr wisset, daß nach jedem Karfreitag ein Ostermorgen kommt. Darum bleibet stark und kämpfet für die Wahrheit, wie St. Paulus es getan hat. Denn nach diesem schweren Leidensweg geht auch ihr einem schönen strahlenden Ostermorgen entgegen. Jenem schönen Ostermorgen, an dem das Kreuzeszeichen siegen und triumphieren wird, und deswegen wird euer Lohn im Himmel größer sein.

Laut göttlichen Auftrages, wenn der Wille Gottes durch Meine Botschaft nicht voll und ganz erfüllt wird, verstoßt ihr gegen das Gesetz der Göttlichen Liebe und Barmherzigkeit, so wie auch gegen das Gesetz der Wahrheit und Gerechtigkeit. In diesem Sinne bestätige, bezeuge, bekräftige Ich als Königin der Apostel, zu Ehren des Zeichens des heiligen Kreuzes am Boden, die Wahrheit Meiner ernsten, mahnenden Himmelsbotschaft. Oder hat vielleicht jemand dagegen etwas einzuwenden? Gelobt sei Jesus Christus. Ave Maria in Ewigkeit."


Die Antwort der Mutter des Herrn auf die 2. Ablehnung. Am 20. Juli 1968 antwortete die Mutter Gottes der kirchlichen Vertretung so: "...Die Würfel sind gefallen, die Naturatmosphäre und die ganze Weltpolitik ist in ein neues Stadium getreten." Zur gleichen Zeit begann im weiten Umkreis von Eisenberg St.-Martin ein starkes Unwetter mit Hagelschlag und großen Überschwemmungen, ärger wie jenes am Karfreitag 1967, das ebenfalls vorher angesagt worden war. Einen Monat später änderte sich auch die politische Lage.


Die Miterlöserin deckte am 24. Juli 1968 die Ursache der zweiten Ablehnung auf. Mutter Lex kniete wie immer nach der heiligen Messe am Mittwoch, dem 24. Juli, zur Danksagung vor der Herz-Mariä-Statue am linken Seitenaltar der St. Martins-Kirche. Wieder wurde, wie so oft, die Statue für sie wie lebend. Ihre Niederschrift lautet so: Die Muttergottes war heute nach der heiligen Messe wieder so traurig. Sie sah sehr gekränkt und verweint aus. Sie hatte sogar Tränen in ihren Augen. Sie sah wieder sehr angestrengt aus. Sie hatte den Mund etwas geöffnet. Sie hatte wieder vorübergehend die Augen geschlossen, es war ein erschütternder Anblick. Sie stand wieder als lebende Schmerzensmutter vor mir, wie es schon öfter der Fall war. Eine große Traurigkeit überfiel mich bei diesem schmerzlichen Anblick; ich bat Sie recht von Herzen, damit Sie es mir durch Eingebung des heiligen Geistes sagen und wissen lassen möge, warum Sie so gekränkt und traurig ist. Dann wurde Sie noch trauriger, bittend und fragend schaute mich die Muttergottes an.

Dann vernahm ich deutlich, wie die Muttergottes durch eine innere Stimme (Eingebung) zu mir sprach und zwar folgendes: "Meine Tochter, ein bitterer Schmerz bedrängt und bedrückt mein ohnehin trauriges Mutterherz: Daß durch die Ablehnung des Zeichens des heiligen Kreuzes sowie auch durch das unrechte Handeln gegen den heiligen Willen Gottes in dieser heiligen Sache das Urteil, ohne die heilige göttliche Offenbarung sowie auch Meine ernst mahnenden Botschaften genau zu durchdenken und durchzustudieren, gefällt wurde.

Das heilige Wunderwerk Gottes, das durch ein gewaltiges Eingreifen Gottes, wovon das Zeichen des heiligen Kreuzes am Boden, das von der Wahrheit und Echtheit dieser großen himmlischen Ereignisse von diesen zahllosen göttlichen Wundertaten der Menschheit in der Weltöffentlichkeit Zeugnis ablegen soll, wurde unbeachtet und ungeprüft gelassen, um den satanischen Plan der Macht des bösen Ungeistes, des Unglaubens, der Unwahrheit und Lüge durch Täuschung und Irreführung des gesamten Volkes Gottes voll und ganz zu unterstützen.

Diese öffentliche falsche Verleumdung ist ein Verbrechen gegen die Wahrheit und Gerechtigkeit des Eingreifens Gottes. Es ist auch ein Verrat gegen die Wahrheit und Echtheit des ernstmahnenden himmlischen Zeichens am Boden; es ist auch ein furchtbarer Frevel gegen Gott sowie auch gegen Meine mütterliche Liebe, Ehre und Heiligkeit der Herablassung meiner Erscheinung, trotz der übergroßen Liebe und Barmherzigkeit Gottes, die ich als eure himmlische Mutter unter Tränen und Schmerzen für die arme sündige Menschheit erbeten und erfleht habe. Daher muß ich als Miterlöserin in schmerzlicher Verbindung mit dem heiligen Kreuz das mitansehen, daß durch die kaltblütige Ablehnung dieses ernst mahnenden himmlischen Zeichens des heiligen Kreuzes am Boden sowie durch die Ablehnung Meiner ernst mahnenden Himmelsbotschaften die übergroße Liebe und Barmherzigkeit Gottes durch die ablehnende kirchliche Vertretung, kaltblütig ablehnend, abgeurteilt und zurückgestoßen und verworfen wurde. Dadurch wurde dem heiligen Willen Gottes widersprochen und das vorangekündigte Eingreifen Gottes, das sich laut Offenbarung über die Welt und die Menschheit sehr katastrophal auswirken kann, herausgefordert.

Dadurch, daß das heilige Gesetz Gottes, der göttlichen Liebe und Barmherzigkeit, sowie auch das Gesetz der göttlichen Wahrheit und Gerechtigkeit in dieser heiligen Sache schon überschritten ist, will Gott halt machen und den Kreuzeshassern, Kreuzesverrätern und Kreuzesleugnern Einhalt gebieten; denn das Maß ist voll und läuft über, denn Gott läßt Seines heiligen Kreuzzeichens, das als großes, erschütterndes, ernstes Mahn- und Warnzeichen vom Himmel in den Boden eingeprägt wurde, nicht mehr länger spotten. Denn der Himmel treibt keinen Scherz durch das Zeichen des heiligen Kreuzes am Buden. Es gibt nur zwei Wege: Entweder es als Zeichen des Heiles der Liebe, der Gnade, der Wahrheit und Barmherzigkeit Gottes anzuerkennen und zu verherrlichen oder es durch die Ablehnung als Zeichen des Verfalles, der Macht des Feindes, des Ungeistes, des Unglaubens, der Unwahrheit und Lüge, zu betrachten, zu entweihen und zu entheiligen. Viele laue Priester gehen in dieser dämonischen Zeit durch ihren Hochmut und satanischen Stolz den Weg des Verderbens und reißen viele Seelen mit sich.

Meine Kinder, ihr wißt, daß wir am Ende angelangt sind. Ich frage die Verantwortlichen, wohin das führen soll. Die große Stunde wird bald schlagen, wo der schwere Entscheidungskampf zwischen Recht und Unrecht, zwischen Wahrheit und Unwahrheit und Lüge, zwischen Licht und Finsternis entschieden wird. Dann werden sie durch die Anerkennung und Verehrung des Zeichens des heiligen Kreuzes die Barmherzigkeit Gottes, durch Prozessionen, Gebet, Opfer, Buße, Sühne aus Liebe und Dankbarkeit zu Gott, zu Meiner Verehrung, an dieser heiligen Stätte ihre Huldigung darbringen. Denn ihr wißt, daß ihr in diesem schweren Entscheidungskampf gegen die Wahrheit in dieser heiligen Sache zwei Herren auf einmal nicht dienen könnt. Entweder dient ihr Gott um die Wahrheit zu verteidigen, oder ihr dient der Macht des bösen Ungeistes des Unglaubens, der Unwahrheit und der Lüge, und viele werden der Macht des Bösen verfallen, denn eine große Traurigkeit wird bald über euch kommen. Darum seid wachsam, wachet und betet, bringt viele Opfer, tut Buße, damit der heilige Wille Gottes durch Meine ernste mahnende Botschaft, voll und ganz erfüllt wird; denn für die Lauheit und Gleichgültigkeit gibt es einmal keine Entschuldigung vor Gott."

Trotz dieser aufklärenden und aufdeckenden Botschaft Mariens als Miterlöserin über die Ursache der Ablehnung bekehrten sich die Ungläubigen nicht. Der Ortspfarrer wurde noch ausfälliger gegen die Pilger, Priester und Ordensleute, die zur Kreuzverehrung kamen. Die Priester mußten die heilige Messe an anderen Orten zelebrieren, wenn sie am Rasenkreuz waren. Bei jedem Gottesdienst, in welchen er Pilger erkannte, wies er auf die kirchliche Ablehnung an den Kirchentüren hin und warnte vor dem Schwindel und Betrug in Eisenberg. Doch all sein Wettern und Drohen, ja Spotten, half nichts. Am Kreuz am Boden regierte und wirkte eine andere Macht. Während die Pilger bei ihrem Gebet am Kreuz immer wieder das "Großer Gott wir loben dich" anstimmten zum Dank für die Zeichen am Himmel und vom Himmel, hatte die Seherin neue Kreuzeserscheinungen.

Mutter Lex erinnerte sich an die 3 Tage im August vor 4 Jahren, um das Herz-Mariä-Fest, 21., 22., 23., wo sie den ersten strengen Befehl der Muttergottes erhielt, ihren direkten Auftrag an die kirchliche Obrigkeit zu überbringen, in dem sie ihre Wünsche und Anweisungen bezüglich der Prüfung und Anerkennung ihrer Erscheinung und ihres Zeichens, des Kreuzes am Boden kundtat, aber auch an die Worte vom 20.Juli nach der zweiten Ablehnung des Kreuzes am Boden am 8. Juni: "Die Würfel sind gefallen, die Naturatmosphäre und die ganze Weltpolitik ist in ein neues Stadium getreten."


14. August 1968: Sonnenwunder in Eisenberg zum 12. Jahrestag des Rasenkreuzes. Um die Himmelsbotschaften vom 22. Mai 1968 an ihre Kinder und vom 24. Juli 1968 an die Priester zu bestätigen, zeigten sich an vier aufeinander folgenden Tagen am 14.-17. August 1968 um Fest Mariä Himmelfahrt, wieder gewaltige Zeichen am Himmel, die vom Morgen bis zum Abend beobachtet werden konnten.

Im Pilgerbuch von 1968 war zu lesen: Wie ich am Mittwoch, dem 14. August 1968, mit dem Zug in Jennersdorf ankam und dann zu Fuss gegen St. Martin ging, sah ich die Sonne als türkis schimmernde Scheibe. Sie wurde dann hellviolett und tanzte dabei. Ich konnte es kaum glauben, daß dies überhaupt möglich ist. Dies sah ich am Vormittag. An Maria Himmelfahrt sah ich die Sonne zur Mittagszeit in allen Farben immer wieder wechselnd, breite Bahnen in Regenbogenfarben rund herum, ebenso am Nachmittag. Abends war es am stärksten ausgedrückt, und drehte sich dabei schnell. Am Freitag früh, sah ich auch einen Uhrzeiger, der sich schnell vorwärtsbewegte, am Abend war es auch wieder stärker, und Samstag früh wiederholte es sich wieder. Solche oder ähnliche Sonnenwunder gibt es in Eisenberg sehr viele – auch heute noch. – Viele Pilger haben uns von ihren Schauungen erzählt. Die verschiedenartigen Sonnenwunder sind immer wieder grosse Geschenke des Himmels und haben eine besondere Bedeutung.


So sah die Seherin Aloisia Lex am 20. August 1968 vom Ostfenster ihres Hauses aus ein großes schwarzes Kreuz nordöstlich am Himmel stehen und dahinter die Gottesmutter. Solche Kreuze sah sie immer dann, wenn irgendwo in der Welt ein Krieg ausbrach oder eine große Naturkatastrophe hereinbrach.

Die Mutter des Herrn erklärte zu dieser Schau: "Viele Priester zerstreuen und zerstören durch ihr ankämpfendes Ablehnen und Verhalten gegen alle Muttergotteserscheinungen sowie durch die Nichterfüllung der mahnenden Himmelsbotschaften den Aufbau vieler Gnadenstätten und leisten Satan dadurch einen Dienst. Durch die Ablehnung des Zeichens des heiligen Kreuzes am Boden wird die Barmherzigkeit Gottes verworfen."


Die Klage der Schmerzensmutter zum 12. Jahrtag des Rasenkreuzes. Zu dieser verschärften politischen Lage (Prager Frühling) äußerte die Schmerzensmutter am 6. September 1968 folgendes: "Groß wie das Meer ist mein Schmerz und fast zerbricht mein Herz über das, was über die Welt kommen wird. Ein Strom von Tränen wird fließen, wenn sich die politische Sache durch Gebet und Buße nicht ändert. Die Menschheit war noch nie einer so großen Gefahr ausgesetzt wie die heutige moderne Welt. Darum seid wachsam und betet, denn durch einen plötzlichen Weltkonflikt kann sich die furchtbare Katastrophe in der Welt auslösen. Die große Übermacht des gottlosen Weltkommunismus in der Tschechoslowakei kann sich über ganz Europa auswirken. Der Weltfriede steht auf dem Spiel durch den Ungehorsam der Menschen gegen Gott und Seinen heiligen Willen. Dadurch, daß meine Botschaften nicht anerkannt und erfüllt werden, kann sich die Macht des Bösen schrecklich über die Menschen auswirken. Darunter werden die Priester und die Gläubigen durch schwere Verfolgungen besonders zu leiden haben."


Am 10. September 1968 hat die Muttergottes sehr traurig Frau Lex ihren dringenden Appell zum Gebetssturm an das ganze Volk Gottes diktiert: "Durch die Ablehnung des Zeichens des heiligen Kreuzes am Boden ist die politische Weltlage in ein neues Stadium eingetreten und durch die verschärfte Kriegslage in eine sehr gefährliche Situation geraten. Satan greift an! Die Russen sind zum Vormarsch angetreten. Durch einen plötzlichen Konflikt kann es durch schwere Auseinandersetzungen zu schrecklichen Revolutionen und Bürgerkriegen kommen, die sich im größten Ausmaße über mehrere Länder Europas ausdehnen können, was sich auch später über ganz Europa katastrophal auswirken kann, wenn mein dringender Appell an das ganze Volk Gottes, durch die Bischöfe und Priester sofort zu einem Gebetssturm aufzurufen, nicht befolgt wird, denn die Zeit drängt sehr, es ist keine Zeit zu verlieren, jede Stunde ist kostbar, eure Tage sind gezählt." – Nach der heiligen Messe fertigte die Helferin mehrere Abschriften dieser Botschaft und verteilte sie mit Frau Lex an die Pilger. Eine erhielt auch der Pfarrherr.


Am 11. September 1968 erhielt die Seherin die Eingabe, daß sich der Bischof mit Vernichtungsplänen des Kreuzes und der Wallfahrt zum Kreuz am Boden trage. Danach wünschte die Schmerzensmutter eine Tag- und Nacht-Gebetswache am Bodenkreuz. Tatsächlich kamen an den folgenden Tagen so viele Pilger, daß diese Gebetswache erstellt werden konnte. Durch die Verbreitung der Botschaften über den Gebetsappell wuchs der Pilgerstrom von Woche zu Woche, wie es die Mutter der großen Barmherzigkeit am 23. März dieses Jahres vorhergesagt hatte.


Am Siegesfest Mariä Namen, dem 12. September 1968, wünschte die Mutter Gottes nach jeder heiligen Messe als Danksagung von den Pilgern für die erhaltenen Gnaden bei der heiligen Messe die drei Ave, das Salve Regina und einen Dankrosenkranz. Auch wünschte sie erneut, daß ab diesem Tag ihre Botschaften im Volke durch die Pilger verbreitet werden sollten, damit ihr Appell zum Gebetssturm überall bekannt gemacht würde zur Rettung der Seelen und des Friedens in der weit.

Während dieser Danksagung erhielt Mutter Aloisia eine Trostbotschaft für die Pilger: "Ich will euch heute eine kleine Freude machen. Ein kleiner Hoffnungsstern leuchtet auf, der euch bald eine große Freude machen wird. Habt volles Vertrauen zu mir, ich werde euch vorangehen und auf den rechten Weg führen, der zum Sieg der Wahrheit führt. Ihr sollt stark bleiben und euch ganz in dieser heiligen Sache in den Dienst Gottes und in meinen Dienst stellen, um euch für die Wahrheit dieser heiligen Sache einzusetzen, einzutreten, sie zu verteidigen und zu verbreiten.

Fürchtet euch nicht, ich werde als guter Hoffnungsstern vorangehen und euch auf dem Weg der Wahrheit zum Siege führen und mein Unbeflecktes Herz wird am Ende triumphieren, wenn am Himmel das große Zeichen der Wahrheit und Liebe leuchten wird und euch zu einem großen Triumph führen wird, und ich sage euch, daß am Ende das Kreuz und die Wahrheit siegen werden, denn keine Macht der Welt kann das Zeichen des heiligen Kreuzes am Boden bekämpfen und besiegen."


Botschaft der Muttergottes Eisenberg/Burgenland vom 15. September 1968 an Frau Aloisia Lex zum Fest Maria 7 Schmerzen. Am Muttergottesaltar, in der von Pilgern überfüllten Kirche St. Martin kniete Frau Aloisia Lex. Die Muttergottes war sehr traurig und schloß mehrmals die Augen für längere Zeit. Das kommt nur selten vor, meist dann, wenn sie einen großen Schmerz hat; dadurch zeigt sie ihre große Traurigkeit. Sie sagte folgendes: "Ich bin so traurig, weil die Sündenlast der Menschheit mir großen Schmerz bereitet. Ich muß schmerzlich zusehen, wie viele ewig verloren gehen, weil ich durch die Ablehnung der Priester den in Sünde gefallenen Menschen nicht mehr heraushelfen kann und viele Priester und Menschen das Opfer ihrer eigenen Sündenlast werden; darum verschließe ich meine Augen, damit ich die dunklen Schatten der Sünde, die sich über die Welt ausbreiten, nicht mehr sehen kann.

Meine verschlossenen Augen deuten auch auf den Sündenschlaf der Menschen hin, aus dem sie endlich aufwachen sollen um durch Gebet und Buße sich vorzubereiten auf das Strafgericht. Deshalb sollen sie sehr wachsam sein, damit sie nicht unvorbereitet von diesem furchtbaren Strafgericht überrascht werden. In diesem Sinne habe ich die Bischöfe und Priester durch meine wiederholten ernsten, mahnenden Botschaften von dem herannahenden, vorangekündigten Strafgericht Gottes in Kenntnis gesetzt, um es der Menschheit kund zu tun, damit durch Prozessionen mit Gebet, Opfer und Buße der Himmel bestürmt wird und ihm Sühne geleistet wird, um dem Ansturm der Hölle entgegenzutreten und dadurch der gerechte Zorn Gottes besänftigt wird, der über der sündigen Menschheit schwebt, und dadurch das furchtbare Strafgericht abgewendet werden kann." Gelobt sei Jesus Christus! Ave Maria in Ewigkeit!


Am Morgen des 23. September, vor der heiligen Messe, ließ Pfarrer Forsthofer die beiden Statuen der Herzen Jesu und Mariens von den Seitenaltären nehmen und aus der Marienkirche entfernen, zum großen Herzeleid der Seherin. Am Abend dieses Tages meldeten die Rundfunknachrichten den Tod von Pater Pio, dem Stigmatisierten von Giovani Rotondo in Süditalien. Darüber war Mutter Lex sehr traurig, denn sie wollte ihn demnächst besuchen; Pilger wollten sie hinbringen. Nach dem 3. Rosenkranz, der täglich zum Abschluss des Tages mit den Pilgern in der Küche des Hauses gebetet wurde, verließen die Pilger das Haus, sie beteten am Rasenkreuz weiter. Dann erst konnte Mutter Lex etwas essen und ihre eingegebenen Gebete verrichten. So gegen 12.00 Uhr Mitternacht wollte sie noch einen schmerzhaften Rosenkranz für Pater Pio beten. Sie setzte sich dazu in den Sessel am Backofen, welcher der Haustüre gegenüber stand.

Plötzlich stand Pater Pio in brauner Kutte mitten im Raum freundlich lächelnd vor ihr und sagte: "Meine liebe Schwester in Christo, jetzt bin ich dir zuvorgekommen und habe dir deine Sorgen abgenommen, um dir die Reise zu ersparen. Sei nicht traurig, meine geliebte Tochter, ich weiß, daß dir durch meinen Heimgang in den Himmel eine schwere Kreuzeslast aufgeladen wurde, die ich abgeladen habe. Sei nicht traurig und bleibe stark, denn du weißt, daß du unter der bitteren Schmerzenslast des Kreuzes den Sieg der Wahrheit erringen und erkämpfen mußt. Habe Mut, meine geistliche Tochter, ich werde dir stets nahe sein und dich stärken im Kampf gegen die Macht des Bösen. Jetzt kann ich für die Anerkennung und Verherrlichung des heiligen Kreuzes mehr tun als bisher, weil ich durch die Macht der Ablehnung gebunden war. Es werden noch zahlreiche Wunder geschehen und euer Lohn wird groß sein im Himmel. Dies soll der Welt und Menschheit ein Zeichen von der Wahrheit sein, daß die Kreuzesleugner, Kreuzesverräter und Kreuzeshasser vor meinem Heimgang nicht die Macht hatten, die beiden Statuen aus der Kirche zu entfernen, weil sich diese unter meinem Schutz befanden. Ich war imnasr mit dem Kreuz in Eisenberg stark verbunden, aber die Macht der Ablehnung hinderte mich, eine öffentliche Erklärung über die Echtheit des Kreuzes abzulegen."

Die Botschaft über die Entfernung der Statuen. Die Schmerzensmutter, die sich nach der Erscheinung des Pater Pio zeigte, war sehr traurig und sagte zu Mutter Aloisia: "Nun hat der furchtbare Frevel und die Gotteslästerung durch die Entfernung der beiden Statuen aus der Kirche ihren Höhepunkt erreicht, obwohl mein unbeflecktes Herz fast vor Schmerz zerbricht. Dadurch aber wurde der gerechte Zorn Gottes herausgefordert zum Strafgericht. Die beiden Statuen sollen sofort wieder auf ihren alten Ehrenplatz in der Kirche gebracht werden. Ich befehle dir, meine Tochter, diesen Auftrag sofort dem Ortspfarrer zu übermitteln, damit er von diesem satanischen Plan ablassen möge. Seine Weigerung und ablehnende Haltung kann zu einer furchtbaren Katastrophe führen und dann kann es für ihn und seine Helfershelfer für Zeit und Ewigkeit zu spät sein. Das heiligste Herz Jesu und das unbefleckte Herz Mariens – verkünde es! – bleiben für immer und alle Zeiten nach dem Willen Gottes der Mittelpunkt der Herzen und der ganzen Menschheit. Die meisten Menschen haben keine Gottesfurcht mehr, sie schrecken vor nichts zurück und glauben Gott nicht mehr dienen zu müssen. Die Gottesfurcht ist zur Stärkung des Glaubens notwendig, um die sündige Welt und Menschheit vor dem ewigen Verderben zu retten. Seid vorsichtig, denn auch heute noch regiert Gott diese moderne Welt! Viel Blut und Tränen werden fließen, wenn nicht auf raschestem Wege die Barmherzigkeit Gottes herabgefleht wird und meine Forderungen unerfüllt bleiben. Die Gläubigen sollen nicht mehr auf die ablehnenden Priester hören, sondern sie sollen sich umwandeln, um ihre eigene Seele zu retten."


Am 11. Oktober 1968, dem Fest Maria-Mutterschaft, erhielt Frau Lex die Botschaft über das Heilwasser in ihrem Hause von 14.00 bis 15.00 Uhr, am Ort der ersten Kreuzvision. Die Muttergottes sagte: "Vom Rasenkreuz aus geht die Quelle der Gnade und Barmherzigkeit und strahlt sehr viele Gnaden und den Segen aus in alle Erscheinungsorte der Welt. Das Zeichen des heiligen Kreuzes am Boden strahlt die göttliche Liebe, Gnade und Barmherzigkeit in alle Himmelsrichtungen aus. Denn nur im Kreuz ist Heil und Segen. Es sollte ein für allemal eine der größten Gnadenstätten der Welt werden, wo der Himmel das große Zeichen des heiligen Kreuzes durch den Dienst der Engel eingeprägt hat. In diesem Zeichen des heiligen Kreuzes werden sich die Geister scheiden. Hier werden sie schon geteilt. Die das Kreuz anerkennen und verherrlichen, sind vom Himmel gesegnet und begnadigt. Die Gegner, Frevler, Zweifler weichen dem Zeichen des heiligen Kreuzes aus. Durch Gebet und Buße können zur Verherrlichung des heiligen Kreuzes noch viele Seelen gerettet werden, und Ströme von Gnaden gehen von dieser heiligen Stätte aus. Der Gnadenstrom wird niemals aufhören zu fließen. Es ist hier nicht nur eine kleine Gnadenstätte, sondern es ist eine Gnadenstätte der immerwährenden Hilfe und der Barmherzigkeit.

Dieser Gnadenstrom, der aus dieser Gnadenstätte entströmt, wird allen Menschen zugute kommen, die durch die Anerkennung und Verherrlichung des Zeichens des heiligen. Kreuzes aus Liebe und Sühne zum gekreuzigten Heiland und zu meiner Verehrung ihre Huldigung darbringen. Es werden hier viele Menschen Gnade und Barmherzigkeit erlangen. Viele werden noch geheilt werden und viele Sünder werden sich noch bekehren. Denn vom Kreuz kommt die Liebe und die Barmherzigkeit und von mir als Gnadenvermittlerin wird auf die Menschen, die mit Vertrauen kommen, durch Gebet, Opfer, Sühne, Buße und Prozessionen, ein Strom von Gnade fließen. Und von diesem gesegneten Wasser werden viele Kranke durch Gottes Barmherzigkeit gesund werden, die es mit Vertrauen genießen.

Ich werde viele Wunder wirken. Der himmlische Vater hat diesen kleinen Fleck der Erde sich auserwählt, um durch die Herablassung meiner heiligen Erscheinung sich zu würdigen, der armen Menschheit zu zeigen, wie groß die Barmherzigkeit Gottes ist. Darum habe ich von hier aus meinen dringenden Appell in die Welt hinausgerufen, um meine Botschaft in der ganzen Welt zu verkünden und die Menschen zusammenzurufen – alle Kranken, Bedrängten und besonders die Sünder – um sie von hier aus, von der Quelle, wo der Strom der Gnade und Barmherzigkeit unaufhörlich fließt, daran teilnehmen zu lassen.

Dieser Ort und dieser Boden ist sehr heilig, weil das Zeichen des Heiles hier am Boden eingeprägt wurde, und weil die Quelle der Gnade und Barmherzigkeit durch diesen Boden fließt. Ich habe euch schon große Zeichen in diesem Wasser gegeben und es werden noch mehrere Zeichen in diesem heiligen Wasser erscheinen, damit die Wahrheit und Echtheit von diesem Wasser, daß es Heilkraft besitzt, bestätigt wird." (Seit August 1968 zeigen sich bei dem Wasser der Familie Lex dieselben Eisbildungen wie bei dem Wasser von Turzovka).

"Es soll auch ein Zeichen von der Wahrheit und Echtheit dieses Zeichens des heiligen Kreuzes am Boden sein. Die Leute sind begeistert von der Quelle, sie wollen nur immer aus der Quelle schöpfen. Ich kenne den Sinn der bösen Menschen. Sie haben böse Pläne vorgehabt mit dieser Quelle, darum habe ich sie versiegen lassen. Ich wollte den ganzen Gnadenstrom von diesem Wasser den Menschen zuteil werden lassen, weil es unter dem Zeichen des heiligen Kreuzes am Boden durchfließt. Besonders in den schrecklichen Tagen der Finsternis wird das Wasser besondere Heilkraft haben.

Meine heiligen Engel beschützen diesen heiligen Ort, wo sich diese heilige Gnadenstätte befindet, Tag und Nacht. Besonders der heilige Erzengel Michael und der heilige Erzengel Raphael sind die ständigen Wächter an diesem Zeichen des heiligen Kreuzes am Boden, um es zu schützen, denn wo der Himmel das Zeichen des heiligen Kreuzes einprägte am Boden, ist auch der Schutz vom Himmel an diesem heiligen Ort ständig da, damit niemand, keine Macht der Welt, imstande ist, dieses Heiligtum zu zerstören.

Und euch meinen getreuen Kindern, und besonders den begnadeten Opferseelen werde ich Scharen von Engeln senden, damit meine grausamen Feinde euch nichts Böses antun können. Wenn die furchtbare Katastrophe hereinbrechen wird, wird diesem Ort und allen, die sich an diesem heiligen Ort befinden und hier Zuflucht suchen, kein Haar gekrümmt, denn die Engel werden auf diesen heiligen Ort herabsteigen, und ich werde auch meine Engel aussenden, überall in die Welt, um meine getreuen Kinder, die den Rosenkranz beten, zu beschützen.

Obwohl durch die Ableugnung der Sonnenwunder und der verschiedenen Zeichen am Himmel durch die Spötter und Frevler die göttlichen Wundertaten missachtet wurden, wie auch durch die Ablehnung und Verleugnung der zahlreichen Heilungen, ruft trotzdem immer wieder die Liebe und Barmherzigkeit Gottes durch das Zeichen des heiligen Kreuzes am Boden zu der armen Menschheit: Meine Gnaden fließen trotzdem in Strömen für all die, die mit großem Vertrauen kommen. Diejenigen, die durch Gebet, Opfer, Buße und Sühne die göttliche Barmherzigkeit durch die Anerkennung des heiligen Kreuzzeichens verherrlichen, werden auch selber durch Gottes Barmherzigkeit begnadigt und verherrlicht werden. Die göttliche Liebe und Barmherzigkeit hört nie auf in die Welt hinauszurufen. Der Strom von Pilgern und Wallfahrern wird nie mehr abreißen an diesem heiligen Erscheinungsort. Denn die große Liebe und Barmherzigkeit Gottes ist stärker als die ablehnende Macht der Gegner. Die Gegner werden sich selbst noch bekehren. Denn für das werde ich, eure himmlische Mutter, Sorge tragen. Denn die Liebe und Barmherzigkeit Gottes wird über den Hass der Frevler, Spötter und Gegner siegen und triumphieren, genauso wie die übergroße Liebe und Barmherzigkeit Gottes am heiligen Kreuz zu Golgotha über die Feinde gesiegt hat. Und das Zeichen des heiligen Kreuzes am Boden soll der Menschheit wieder von der Wahrheit Zeugnis geben, daß auch dieses Mal wieder die übergroße Liebe und Barmherzigkeit Gottes über den gegnerischen Hass der Frevler und Spötter siegt für alle Zeiten." Gelobt sei Jesus Christus! Ave Maria in Ewigkeit!


Botschaft der Mutter des Guten Hirten 6. Dezember 1968: "Einen Gnadenstrom der übergroßen Liebe und Barmherzigkeit will ich durch dich über die ganze Menschheit, besonders die Armen und Kranken, Bedrängten, ausströmen und ausgießen und auswirken. Du darfst nicht müde werden, denn dieser Gnadenstrom meiner übergroßen Liebe und Barmherzigkeit geht nie zu Ende."

Die Einführung, die heilige Kommunion stehend zu empfangen In der Adventzeit begann der Ortspfarrer seine Pfarrangehörigen anzuweisen, die heilige Kommunion ohne Ehrfurchtsbezeugung im Stehen zu empfangen. Alle, bis auf Frau Lex und ihre Helferin befolgten seine Anordnung.


Botschaft der Königin Himmels und der Erde am 8. Dezember 1968: "Es ist sehr traurig, daß sieh meine Bischöfe und die vielen Priester durch die verschiedenen ernst mahnenden Zeichen am Himmel und hier auf Erden in diesem gesegneten Heilwasser, sowie auch durch wunderbare Krankenheilungen und plötzliche Bekehrungen hier an dieser heiligen Gnadenstätte, nicht von der Wahrheit und Echtheit der Herablassung meiner Erscheinung und meiner ernst mahnenden Himmelsbotschaft sowie auch von der Wahrheit und Echtheit dieses Zeichens des heiligen Kreuzes am Boden nicht überzeugen lassen wollen.

Wenn die Barmherzigkeit Gottes durch die Ablehnung meiner dringenden, ernst mahnenden Himmelsbotschaften von meinen Bischöfen und lauen Priestern immer wieder zurückgewiesen und nicht angenommen wird, dann wird die Barmherzigkeit Gottes in der Zeit der großen Not, Bedrängnis und Verzweiflung, ihre Gebete und ihr bittendes Flehen auch ablehnend zurückweisen und nicht erhören, weil auch sie mich in meinem dringenden Rufen, da es um die Rettung der Seelen und den Frieden der Welt geht, nicht erhören wollen und meine ernst mahnenden Botschaften nicht anerkennen und nicht erfüllen wallen.

Wenn meine ernst mahnenden Botschaften – der Aufruf zu Gebet und Buße – nicht erfüllt wird, und denselben nicht Folge geleistet wird und ehe der Wille Gottes durch meine Botschaften nicht voll und ganz erfüllt wird, wird sich Gott der armen Menschheit, die am Rande des Abgrundes steht, nicht erbarmen und alle Gebete und ihr Bitten und Flehen um den Frieden der Welt werden von Gott nicht erhört werden und hinfällig sein: Gott wird durch den Ungehorsam gegen seinen Willen auch ihren Willen nach dem ersehnten Frieden in der Welt nicht erfüllen. Das soll ihnen zur Antwort sein und zum Zeichen der Wahrheit der göttlichen Offenbarung in meinen ernst mahnenden heiligen Botschaften.

Denn sie werden diese Strafe, die sie selbst von Gott herausfordern, durch die Ablehnung der göttlichen Barmherzigkeit, am eigenen Leibe bald zu spüren bekommen, daß sie, ohne den Willen Gottes in dieser heiligen Sache zu erfüllen, nichts tun können. Denn so wie sie sind, so ist die Zeit. Wenn sie sich ändern, dann werden sich auch die Zeiten ändern. Wo bleibt der heiß ersehnte Frieden, um den die kirchliche Obrigkeit so oft in die Welt hinausruft? Weil sie den Willen Gottes nicht erfüllen, wollen sie durch ihr selbstherrliches Verhalten den Frieden herbeizwingen, dabei verschlechtert sich die Lage immer mehr durch die verschärfte Kriegsgefahr. Sie sollten sich doch selbst prüfen, ob sie auf dem rechten Wege sind, damit sie ihre Verirrungen einsehen und ihre Fehler erkennen, die sie vor Gott gemacht haben durch die Ablehnung meiner ernst mahnenden Botschaften.

Wenn ihr tut, was ich euch sage, und guten Willens bereit seid, um die Beleidigungen Gott gegenüber wieder gut zu machen; dann wird auch Friede werden auf Erden und die Einigkeit in der Kirche zustande kommen: Denn Gott zwingt niemand zu etwas und Gott will auch niemand verurteilen: Aber wenn sie seinem heiligen Willen widersprechen, darin sprechen sie das Urteil selbst über sich, denn wenn sie gegen seinen Willen ankämpfen durch die Ablehnung meiner Erscheinung und Missachtung meiner Botschaften, sind sie bald am Ende angelangt.

Sie müssen erkennen, daß der Diener nicht über dem Meister sein kann und daß Gottes große Geduld eines Tages zu Ende sein kann. Dann kann es für viele zu spät sein für Zeit und Ewigkeit. Dann gibt es kein Zurück mehr. Ich kann es nicht fassen, wie soll das weitergehen? Ich finde keine Worte mehr; wenn man den heiligen Geist nicht wirken und nicht sprechen läßt, dann schaltet sich ein anderer Geist, der Geist der Mächte der Finsternis ein, um alles zu zerstören und zunichte zu machen, was der Menschheit noch heilig ist und ihr zum Schutz und Segen und Frieden dienen könnte. Gott wollte durch die Anerkennung und Verherrlichung des Zeichens des heiligen Kreuzes am Boden seine übergroße Liebe und Barmherzigkeit, durch die himmlischen und göttlichen Wundertaten der armen Menschheit auf wunderbare Weise enthüllen.

Aber die arme Menschheit, die in dieser modernen Welt, von der Macht des Bösen irregeführt ist, will es nicht erkennen und kann wegen ihres Unglaubens die geheimnisvollen Wege Gottes durch das große geheimnisvolle Zeichen des heiligen Kreuzes am Boden, darin die übergroße Liebe und Barmherzigkeit Gottes verborgen ist, nicht erkennen. Dadurch werden sie in ihrem Unglauben in dieser modernen dämonischen Welt ihren eigenen Sünden selbst zum Opfer fallen. Denn wenn es zu spät sein wird, werden ihnen die Augen aufgehen für diese Sache.

Meine Bischöfe und Priester hätten die Macht gehabt, die Welt zu retten, wenn sie die Gnaden angenommen hätten, die ihnen vom Himmel an allen meinen Erscheinungsstätten durch Gottes Barmherzigkeit zur Verfügung gestellt wurden. Durch die Ablehnung meiner Bischöfe und Priester bin ich als Himmels-Königin in dieser modernen Welt zur armen Pilgerin geworden, die immer auf der Wanderschaft ist wie einst in Bethlehem, wo ich in der heiligen Nacht auf Herbergsuche war. Damals hat man mich von jeder Türe gewiesen und heute werde ich, in dieser modernen Welt, durch die Ablehnung auf meiner Herbergsuche von der Türe gewiesen und zurückgestoßen, wie damals auf der Herbergsuche in Bethlehem.

Wenn ich komme und durch meine Erscheinungen der Welt das Licht bringen will, wie ich einst durch die geheimnisvolle Menschwerdung Gottes der Welt das Licht gebracht habe, komme ich auch heute durch meine vielen Erscheinungen in die Welt als große Lichtbringerin, um die arme Menschheit, die in der Finsternis wandelt, der Macht des Bösen zu entreißen, ihnen zu helfen und sie aufzurichten.

Ich möchte ihnen als Lichtbringerin vorausgehen und sie auf den rechten Weg des Lichtes, der Gnade und der Wahrheit führen, damit durch Gottes übergroße Liebe und Barmherzigkeit wieder eine Herde und ein Hirte werde. Dieses Zeichen des heiligen Kreuzes am Boden soll ihnen ein Zeichen sein, daß es für den Oberhirten heilige Pflicht ist, seinen Schäflein voranzugehen und sie wieder auf den rechten Weg des Lichtes und der Gnade und Wahrheit und zum wahren christlichen Glauben und zu Gott zurückzuführen. Ihm sind die verlorenen Schäflein, die den Irrweg gehen und in Finsternis wandeln, anvertraut, und er könnte mit der Hilfe und dem Schutz und Beistand der Gottesmutter sie retten. Wenn er meine Botschaft nicht annimmt und meine Hilfe und meinen Beistand zurückweist, und dadurch meine Gnaden abgelehnt werden, nimmt er eine schwere Verantwortung auf sich, weil niemand für die Rettung der Seelen und die Bekehrung der Sünder betet, opfert, Buße tut und Sühne leistet für sie und dadurch der Friede der Welt verhindert wird.

Wenn sie meinen Friedensappell, den ich in meinen Botschaften gegeben habe, ablehnen, dann tragen sie die Verantwortung über das Weitermarschieren der großen Übermacht des gottlosen Weltkommunismus. Hat die moderne kirchliche Obrigkeit schon vergessen, daß Gott auch heute noch in dieser modernen Welt regiert, über Recht und Unrecht, über Krieg und Frieden und über Leben und Tod?

Wenn sie von ihrem Hochmut und Stolz nicht ablassen und sich nicht in Demut seinem heiligen Willen ehrfurchtsvoll unterwerfen und weiterhin durch die Ablehnung meiner ernst mahnenden Botschaften Gott und mir Vorschriften machen wollen, was Gott tun darf oder nicht in dieser heiligen Sache und überall an allen Erscheinungsorten der Welt, kann es zu einer großen Katastrophe führen, die ohne Gebet und Buße, Opfer und Sühne kaum mehr zu verhindern ist, die eines Tages, ganz unerwartet, plötzlich über sie hereinbrechen wird und der viele unschuldige Menschen zum Opfer fallen können. All das könnte durch Gottes Barmherzigkeit leicht verhindert werden.

Diese immerwährende Ablehnung lastet so schwer auf mir, daß ich kaum noch die strafende Hand Gottes zurück halten kann. Wenn die lauen Bischöfe und Priester wüßten, von welcher großen Gefahr sie durch die große übermacht des Weltkommunismus und durch die Irrtümer und den Irrglauben umgeben und welcher sie ausgesetzt sind in dieser modernen Welt, dann würden sie erkennen, daß sie selbst ihre katholische Kirche zum Verfall bringen. Aber das läßt Gott nicht zu und deshalb muß er nach seinem strengen Gesetz eingreifen. Sie haben durch ihren Ungehorsam das Gesetz Gottes, der göttlichen Liebe und Barmherzigkeit schon überschritten, sowie das meiner Wahrheit und Gerechtigkeit. Dieses unrechte Handeln kann von Gott nicht mehr länger geduldet werden.

Durch die ehrfurchtlose Entwürdigung und Verunehrung des Allerheiligsten hat sich der Kelch gefüllt und läuft über. Nun ist es an der Zeit, daß Gott diesem frevelhaften Treiben ein Ende setzen will. Man kann nicht mehr sagen heilige Kirche. Durch den Unfug der Jugendlichen, durch ihren modernen Jazz in der Kirche und durch den Unfug die heilige Hostie in die verschmutzten Hände der Menschen zu legen, den Unfug, der mit der heiligen Hostie getrieben wird, wird die Kirche entheiligt und entwürdigt. Denn die Kirche ist kein Spielzeug für die moderne Welt. Dadurch daß die modernen Kirchen gebaut werden wie ein heidnischer Tempel und das Antlitz Christi und der Heiligen wie eine Teufelsfratze dargestellt wird, ist es ein Frevel und eine Gotteslästerung.

Wo bleibt die Ehrfurcht und Demut vor Gott? Darum will Gott diesem gottlosen, frevelhaften Treiben ein Ende setzen und es wird eine neue Kirche und eine neue Welt entstehen. Darum wachet und betet und tut Buße und Sühne, denn eine neue Welt ist im Kommen und eine neue Kirche wird durch die Säuberung und Reinigung der Welt entstehen, wenn die Welt durch den heiligen Geist erneuert wird. In diesem Sinne bekräftige und bestätige ich als Königin Himmels und der Erde die Wahrheit und Echtheit meiner ernst mahnenden himmlischen Botschaft vom 8. Dezember 1968."


12. Dezember 1968. Nachsatz zur Botschaft vom 8. Dezember 1968: "Ich als Königin des Himmels und der Erde mache die lauen Priester und modernen Heiden darauf aufmerksam, daß durch die Undankbarkeit und das frevelhafte Vergehen gegen Gott und seine heiligen Wundertaten, das heilige Wunderwerk Gottes, und die himmlischen und göttlichen Wundertaten nicht mehr länger missachtet und verschmäht werden dürfen. Durch das Überschreiten seines göttlichen Gesetzes der Wahrheit und Gerechtigkeit und die Ablehnung seiner göttlichen übergroßen Liebe und Barmherzigkeit, laut Offenbarung vom 25. März 1968, wird das Eingreifen Gottes in der Welt durch gewaltige Himmelsereignisse oder furchtbare Katastrophen von den Verantwortlichen immer wieder herausgefordert. Dieses Eingreifen Gottes soll der Welt ein Zeichen sein, daß der Herr und die heilige Jungfrau Maria, durch das sündhafte frevelhafte Vergehen, durch die Missachtung der göttlichen Wundertaten von der undankbaren Menschheit ihrer nicht länger spotten läßt und dieses nicht länger geduldet wird." Gelobt sei Jesus Christus. Ave Maria in Ewigkeit.


Sonntag, 11. Dezember 1968 um 11.00 Uhr nach dem Gottesdienst in der Kirche St. Martin sagte die Muttergottes zu Frau Aloisia Lex: "Ich sage dir, meine Tochter, die meisten dieser modernen Menschen sind die große Gnade dieser gewaltigen Sonnenwunder und dieser ernst mahnenden Zeichen, die in und außerhalb der Sonne erscheinen, nicht würdig zu sehen, weil durch ihre Undankbarkeit und ihren Frevel die himmlischen und göttlichen Wundertaten missachtet wurden, anstatt sie aus Liebe und Dankbarkeit zu Gott, durch die Anerkennung und Verehrung des heiligen Zeichens des Kreuzes am Boden – die übergroße Liebe und Barmherzigkeit Gottes – aus Liebe und Sühne und Buße zum gekreuzigten Heiland zu verherrlichen und dadurch ihre Huldigung dem himmlischen Vater darzubringen.

Denn Gott der unendliche, allmächtige, barmherzige himmlische Vater, wollte die Welt und die Erde, durch die Zeichen, die am Himmel und auf Erden erscheinen, heiligen, segnen und reinigen, um dadurch auch durch Gebet, Opfer, Buße und Sühne die Sünder zu bekehren und die Seelen zu retten. Es soll ihnen auch durch die übergroße Liebe und Barmherzigkeit Gottes das Zeichen des heiligen Kreuzes am Boden, sowie auch die Zeichen am Himmel, der Welt und Menschheit ein lichtbringendes Zeichen sein, um all diejenigen Menschen zu erleuchten, die in dieser modernen Welt im Schatten der Dunkelheit der Sünde, in der Finsternis wandeln.

Durch die großen Gnaden, die durch die vielen wunderbaren Heilungen und plötzlichen Bekehrungen, die auf wunderbare Weise, zur Anerkennung und Verherrlichung des Zeichens des Kreuzes am Boden sowie auch zu meiner Verehrung; bei dieser heiligen Gnadenstätte stattgefunden haben, bezeuge und bestätige ich die Wahrheit und Echtheit der Enthüllung der göttlichen Wundertaten, um dadurch dem Volke Gottes in der Weltöffentlichkeit von der Wahrheit Zeugnis zu geben, um daher durch die Anerkennung und Verehrung des Zeichens des heiligen Kreuzes am Boden, das heilige Wunderwerk Gottes, aus Liebe und Dankbarkeit gegen Gott zu verherrlichen und dadurch auch mein unbeflecktes Herz an dieser heiligen Stätte zu trösten und ihm zu huldigen, um dadurch das heilige Werk Gottes ungestört zu vollenden, damit die großen Gnaden genützt werden können, die durch Gottes übergroße Liebe und Barmherzigkeit angeboten werden. Damit durch Gebet, Opfer und Buße die verlorenen Schäflein wieder gesammelt werden und eine Herde und ein Hirte werde, was Jesus, der gute Hirte sehnsüchtig erwartet."

Das Wegkreuz vor dem Hause Lex ist Eigentum der Gemeinde, also keine Privatsache. Am Herz-Jesu-Freitag, dem 6. Dezember 1968 und am Herz-Mariä-Samstag sowie am Immakulatafest, dem 8.12., auch am 13. und 14.12. hatte Mutter Lex eindrucksvolle Zeichen gesehen. Sie sah über der Brust Christi einen roten herzförmigen Schein, in dem sich später ein weißes, von goldenen Strahlen umgebenes Kreuz bildete. Diese Schau dauerte einige Minuten.


Die Gottesmutter zur Freigabe der Herz-Jesu und Herz-Mariä-Statuen am 15. Dezember 1968, Adventsonntag: "Wenn das heiße Bitten und Flehen meines auserwählten Volkes um die Freigabe der Herz-Jesu und Herz-Mariä-Statuen und meine ernst mahnenden Botschaften überall auf der Welt nicht erfüllt werden, wird als Strafe Gottes ein gewaltiger Sturm in den Lüften über die Erde hinwegfegen und zugleich wird die Erde erzittern und erbeben, so wie es dir in der Vision vor 3 Jahren gezeigt wurde."

Damals sah Frau Lex: Es war ein furchtbares Krachen und Donnern, die Bäume standen plötzlich mit den Wurzeln nach oben, die Häuser stürzten ein und es war ein Angstgeschrei unter den Menschen und sie wußten nicht, wo sie hinflüchten sollten. Es dauerte etwa 5 Minuten und dann war alles vorüber und wieder Ruhe. Bald danach hörte sie in der Küche beim Gebet die Stimme: "Ich werde die Erde erbeben lassen!"

Die Muttergottes sprach weiter: "Wenn sie diesen Frevel und diese Gotteslästerung durch die Einkerkerung der Herz-Jesu- und Herz-Mariä-Statuen nicht aufgeben und von ihrer Sturheit nicht ablassen und die Statuen nicht für die Kirche freigeben werden und wenn sie meine ernst mahnenden Botschaften mit dem Aufruf zu Gebet und Buße nicht erkennen und erfüllen und durch ihren Eigenwillen nicht verstehen wollen, wird von Gott die moderne sündenverfallene Welt zum Strafgericht freigegeben, weil der Wille Gottes nicht erfüllt wird und Gottes Hilfe und Barmherzigkeit nicht angenommen wird und mein himmlischer Schutz und Segen abgelehnt wird.

Eine große Traurigkeit überfällt mich und von bitterem Schmerz bedrängten Herzens muß ich als Mutter der Barmherzigkeit und aller Menschenkinder euch das gestehen, da mir aus Gottes Kraft diese Nachricht gegeben wurde. Es gibt nur noch die eine Möglichkeit, wenn sich der Herr Pfarrer ändert. Das soll zum Zeichen der Wahrheit sein, daß meinem Diener, dem Kaplan L., das Strafgericht durch die Herz-Jesu-Statue gezeigt wurde und angekündigt worden ist, um es dem Volke zu verkünden in der Weltöffentlichkeit.

Durch die Entfernung und Einkerkerung der Herz-Jesu- und Herz-Mariä-Statuen wird dieses angekündigte Strafgericht voll und ganz herausgefordert. Durch die Verehrung der Herzen Jesu und Mariä und die Anerkennung und Verherrlichung des heiligen Kreuzes am Boden hätte es verhindert werden können, wenn laut Offenbarung durch Prozessionen, Opfer, Gebet, Sühne und Buße es abgewendet und verhindert worden wäre. Sie sollen diesmal die letzte Aufforderung über das letzte Angebot Gottes nicht geringschätzen und nicht ablehnend zurückweisen."

"Ich gebe euch nochmals ernst mahnend die Gelegenheit euch zu entscheiden. Ich wünsche, daß in der Christnacht diese Statuen wieder die Kirche zieren, um die Sehnsucht der frommen Pilger zu erfüllen. Ich kann nicht länger zusehen, wie die frommen Opferseelen und Pilger die Statuen herausbeten wollen und nicht erhört werden, trotz der vielen Bitten. Gott muß nun eingreifen als Zeichen von der Wahrheit des vorangekündigten Strafgerichtes, das nun vollzogen werden wird, denn Gottesgericht ist kein Menschengericht. Bei Gott gibt es eine Gnadenfrist und dann ist das Endgericht. Gott ändert nun seinen Plan nicht mehr, sein Plan ist unveränderlich." Gelobt sei Jesus Christus. Ave Maria in Ewigkeit.


Am Mittwoch, den 18. Dezember 1968, sprach die Mutter des guten Hirten weiter: "Das soll der Welt und Menschheit zum Zeichen sein; daß du in heiliger Geduld und in großer Ausdauer, durch deine volle Hingabe, durch Gebet und Opfer, aus Liebe und Sühne und Buße zum: gekreuzigten Heiland dem Leidensweg meines göttlichen Sohnes nachgefolgt bist, zum Beispiel für die ganze Christenheit. Ich will durch meine Liebe und Gnade und Barmherzigkeit bis ans Ende der Welt unter der armen Menschheit sein und will meine armen Schäflein nicht verlassen, wie ich es versprochen habe. Jedem einzelnen Schäflein will ich nachgehen und es suchen, bis ich es finde, wenn sie, nur auf mich hören und Folge leisten und die großen Gnaden annehmen und meine Botschaften nicht zurückweisen und mich selbst nicht mehr zurückdrängen. Denn ich will euch den Mächten der Finsternis entreißen und euch mit meinem Schutzmantel decken und auf den Weg des Lichtes der Gnade und Wahrheit durch Gottes Liebe und Barmherzigkeit zu Jesus dem guten Hirten führen.

Die Oberhirten, die sich durch ihre Lauheit und Gleichgültigkeit um ihre verlorenen Schäflein zu wenig kümmern, setzen sie der großen Übermacht des Weltkommunismus aus. Von allen Himmelsrichtungen dringen durch diesen gottlosen Weltkommunismus die reißenden Wölfe in die Herde herein, um sie zu verfolgen, zu zerstreuen in alle Himmelsrichtungen, damit sie sich in dieser Verwirrung nicht mehr sammeln können.

Seit Fatima habe ich mich immer bemüht, meine ernst mahnenden Botschaften in die Welt hineinzurufen, an all meinen Erscheinungsorten, und nirgends wurde es ernst genommen. Überall wurden meine Erscheinungen lächerlich gemacht und zurückgewiesen, dadurch wurde in der Welt so viel versäumt und die Gnaden verworfen und Satan die Gelegenheit gegeben, die Zeit zu nützen.

Jetzt kann ich in dieser modernen, gottlosen, verstockten Welt die arme Menschheit aus ihrer Verwirrung nicht mehr retten. Nur eine ganz kleine Schar der Auserwählten habe ich als Mutter des guten Hirten noch um mich, die mir durch Gebet, Opfer, Sühne und Buße folgt. Sie leisten Großes und bringen außergewöhnliche Opfer. Sie sind mir treu und folgen durch mich Jesus dem guten Hirten. Mit dieser kleinen Schar meiner lieben, auserwählten, getreuen Beter habe ich bisher das vorangekündigte Strafgericht Gottes zurückgehalten. Aber auch diese Schar wird von allen Seiten von den reißenden Wölfen bedrängt. Sie sind viel zu wenig. Auf jedes einzelne Schäflein lauern Hunderte von Wölfen, so groß ist die Übermacht des gottlosen Weltkommunismus.

Jetzt hat die große Stunde geschlagen, da ich euch meinen bitteren Schmerz klagen muß. Eine große Traurigkeit überfällt mich und leider muß ich euch die Wahrheit sagen, daß die gesamte Menschheit dieser gottlosen, sündenverfallenen Welt, die so sehr bedroht ist, nicht mehr zu retten ist. Ich mahne nun jeden einzelnen von euch, meinen auserwählten Schäflein, stark zu bleiben und in Gebet, Opfer, Sühne und Buße durchzuhalten und auszuharren. Gott wird euch die Kraft und Gnade dazu geben.

Die Hirten und Oberhirten haben durch ihre Lauheit und Gleichgültigkeit, ihren Stolz und Hochmut die Gnadenfrist versäumt und bekämpfen und bedrängen noch dazu meine kleine Schar meiner auserwählten Schäflein des betenden Volkes, durch die Ablehnung und Verbote der Prozessionen, Gebete und Buße an meinen Erscheinungsstätten, um den satanischen Plan zu erfüllen und den Weg zu öffnen, damit die reißenden Wölfe hereinbrechen können und sie die auserwählte Herde zerstreuen, verfolgen und vielfach verschlingen können. Aber auch die Hirten und Oberhirten haben sich selbst dadurch der größten Gefahr ausgesetzt und ausgeliefert. Sie werden es bald bitter bereuen. Die Gnadenfrist läuft ab, die Zeit drängt, es ist nichts mehr zu ändern."

Nun erinnert die Mutter des guten Hirten die Frau Lex an die Vision über den guten Hirten, am Herz-Jesu-Fest 5. Juni 1964, wo sie Jesus wie in einem Film im Haus, als guten Hirten mit seiner Herde sah: "Jesus ging als guter Hirte mit ausgebreiteten Armen durch eine große Herde von Menschen, die kaum zu übersehen war. Er lud sie ohne Worte mit Gesten ein, ihm zu folgen, aber die Mehrzahl wich ihm aus und nur eine ganz kleine Schar folgte ihm nach. Dadurch bedeutete er den Ausweichenden, daß er sie nun ablehnt und ging mit der kleinen Schar hinweg, ohne Worte", so erzählt Frau Lex.

Die Mutter des guten Hirten erklärte dazu folgendes: "Diese Vision soll allen ein Zeichen sein, wie die Mehrzahl der Christen sich auch ihr, der Mutter des Guten Hirten gegenüber verhalten hat, durch die Ablehnung ihrer Erscheinungen, Zeichen und Botschaften. In diesem Sinne wollte Jesus auch hier am Zeichen des heiligen Kreuzes am Boden durch Prozessionen, Gebet, Buße in seiner übergroßen Liebe und Barmherzigkeit seine Herde wieder sammeln, wie er es einst getan hat." Gelobt sei Jesus Christus! Ave Maria in Ewigkeit!


Die Botschaften des Jahres 1969

Botschaft der Königin der Apostel und Mutter der Kirche über die Einführung der Steh- und Handkommunion, Lichtmess, 2. Februar 1969: "Dieses besonders erschütternde Zeichen der blutenden Herz-Jesu-Statue ist ein besonderes Zeichen, laut Offenbarung, daß die heiligen Wunden vom lieben Heiland aufs neue zu bluten beginnen. Es ist das Zeichen für die Priester, daß die Verehrung des Herzens Jesu, sowie die Verehrung des Herzens Mariä durch die übermoderne Einstellung zur Erneuerung der Kirche stark zurückgedrängt wird, und daß das hl. Herz Jesu und Mariä dadurch immer weniger verehrt werden, und Christus im Allerheiligsten Sakrament viel zu wenig verehrt wird. Dadurch ist das Allerheiligste nicht mehr der Mittelpunkt der Kirche. Auch wird die Verehrung der Herzen Jesu und Mariä durch die Vernachlässigung des Rosenkranzgebetes, besonders in den modernen Familien, zu wenig gepflegt. Der Tabernakel muß wieder der Mittelpunkt der Kirche werden.

Durch die Steh- und Handkommunion wird Gott schwer beleidigt. Das ist keine Ehrfurcht mehr vor Gott! Das ist eine Entweihung, Verunehrung und Entwürdigung des Allerheiligsten Altarsakramentes. Christus der Herr verlangt durch meine Botschaft, daß der Tabernakel durch die Verehrung des Allerheiligsten wieder der Mittelpunkt seiner Kirche sein soll. Denn die Enthüllung der sichtbaren Christus-Gestalt soll meinen Bischöfen und lauen Priestern ein ernstmahnendes Zeichen der Wahrheit sein, daß Christus der Herr wahrhaft im Allerheiligsten Altarsakrament als wahrer Gott und Mensch zugegen ist.

Jesus ist die Liebe! Seine grenzenlose Liebe lädt euch ein ohne Ausnahme. Mit ausgebreiteten Armen will er auch die größten armen Sünder durch seine große Barmherzigkeit mit Liebe. umfangen. Er will die Gefallenen wieder aufrichten. Er ist der gute Hirte. Er will, daß keines seiner Schäflein verlorengehe.

Aber meine lauen Bischöfe und Priester und auch die lauen Christgläubigen haben nicht mehr das Vertrauen zur Gegenwart Christi im Allerheiligsten Sakrament. Deshalb will er Seine grenzenlose Liebe und Barmherzigkeit, die er durch Seinen bitteren, qualvollen Kreuzestod der armen Menschheit erwiesen hat und durch die Erneuerung Seines Liebes- und Kreuzesopfer im Allerheiligsten Sakrament weiter erweist, Seine übergroße Liebe durch die lichte Erscheinung der sicht baren Christus-Gestalt in der heiligen Hostie und den lauen Priestern und Christgläubigen die Wahrheit seiner heiligen Gegenwart im Allerheiligsten Sakrament des Altares bezeugen, bestätigen und bekräftigen.

In diesem Sinne warne ich als Königin der Apostel meine Bischöfe und lauen Priester sowie auch die lauen Christgläubigen, daß diese Enthüllung der Christusgestalt im allerheiligsten Sakrament der Hostie – Gottes übergroße Liebe und Barmherzigkeit, die durch die Enthüllung der sichtbaren Christusgestalt als ernstes Mahn- und Wahrzeichen für meine Bischöfe und lauen Priester, besonders für die lauen Christgläubigen, hindeuten soll, daß Christus der Herr wahrhaft im Sakrament des Altares als wahrer Gott und Mensch zugegen ist – nicht missachtet und geringgeschätzt werden darf.

Jesus verlangt von euch, daß ihr euch in Demut und Reue durch den knienden Empfang der heiligen Kommunion in Ehrfurcht Christus dem Herrn im heiligen Sakrament des Altares untertänigst zu unterwerfen habt, aus Liebe, Sühne und Dankbarkeit zu Jesus Christus dem gekreuzigten Heiland, für die große Gnade, daß sieh Jesus Christus der Herr, aus Liebe zur sündigen Menschheit im allerheiligsten Altarsakrament euch geschenkt hat, um alle Gnaden- und Segenskraft in diesem Gnadenstrom, durch seine übergroße Liebe und Barmherzigzeit, in die Herzen der Menschen auszugießen.

Der liebe Heiland wartet in seiner Verlassenheit, daß viele Seelen kommen und ihn im Sakrament besuchen. Der liebe Heiland möchte in allen Herzen wohnen und davon Besitz nehmen; aber viele Menschen nehmen diese Gnade nicht an und verschließen Ihm das Herz und lehnen seine übergroße Liebe und Barmherzigkeit ab. Jesus leidet schwer darunter. Darum kommt viel und besucht den lieben Heiland – so oft wie möglich – im Tabernakel.

Seine grenzenlose Liebe von seinem Schmerzenstod am Kreuz, der im heiligen Sakrament täglich erneuert wird, lädt euch dazu ein, damit jeder an seiner Liebe und Barmherzigkeit teilnehmen kann und an den Gnaden, die er im heiligen Sakrament des Altares reichlich austeilt. Jesus schenkt euch durch diese Gnade im Sakrament Licht, Liebe, Kraft, Trost, Hilfe für Zeit und Ewigkeit." Gelobt sei Jesus Christus. Ave Maria in Ewigkeit.


Antwort der Königin der Apostel auf die Bischofsfrage 6. Februar 1969: "Ferner bestätige ich als eure himmlische Mutter, daß alle übrigen Erscheinungen, Wunderzeichen und göttlichen Wundertaten, z. B. die erschütternden Zeichen in und außerhalb der Sonne, sowie auch die schöne himmlische Melodie, die in der Christnacht in der St. Martinskirche vernommen wurde, Zeichen des Lohnes für dein tägliches flehentliches Bitten um diese Zeichen zur Weihnacht waren, zur Abwendung der angekündigten furchtbaren Katastrophe und als Zeugnis für meine ernst mahnenden Botschaften vor Weihnachten.

Besonders das oftmalige Erscheinen von Kreuzen in der Advents- und Weihnachtszeit soll ein sehr ernstes Mahn- und Warnzeichen für die Bischöfe und Priester sein, um das Volk Gottes zu Bittprozessionen mit Gebet und Buße und Sühne aufzurufen, um dem Ansturm des gottlosen Weltkommunismus hier an der Ostgrenze durch meinen himmlischen Schutz und Beistand energisch entgegenzutreten und durch meine Macht und die Kraft des Gebetes die Feinde Gottes zurückzudrängen.

In diesem Sinne soll das Zeichen des heiligen Kreuzes am Boden von der Kirche als Zeichen des Sieges über den Feind und die Gottlosigkeit am Rande der Ostgrenze am Dreiländereck anerkannt und verherrlicht werden. Zur größeren Ehre Gottes und zu meiner Verehrung soll diese heilige Stätte als ernstes Mahn- und Warnzeichen zum Schutz der Ostgrenze – als Gnaden- und Wallfahrtsort anerkannt und verherrlicht werden.

Dieses Zeichen des heiligen Kreuzes am Boden soll hindeuten, daß schon einige Kilometer an der Ostgrenze, hinter dem Eisernen Vorhang, der Feind lagert und lauert, um in euer Vaterland einzubrechen. Ich wünsche, daß deshalb an dieser Gnadenstätte Tag und Nacht von den Pilgern mit den Priestern ununterbrochen der Rosenkranz gebetet wird, damit der Einbruch des Feindes unmöglich gemacht wird.

Ihr wißt, daß durch das Rosenkranzgebet schon viele Siege gegen den Feind und die Mächte der Finsternis errungen wurden: Ihr wißt nicht, was sich hinter dem Eisernen Vorhang abspielt, und daß der Druck der großen Übermacht des gottlosen Weltkommunismus sich immer mehr an eurer Grenze vordrängt, um euch durch einen hinterlistigen überfall, durch die Mitwirkung jener im Untergrund, den Kommunismus aufzuzwingen.

Die Gottlosigkeit nimmt durch die lau gewordenen Christen immer mehr zu. Die Priester sind demgegenüber machtlos. Wenn nicht rasch gehandelt wird, kann es sehr bald zu spät sein. Wenn sie das Beten und die Prozessionen zur Sühne und Buße weiterhin verbieten und die Barmherzigkeit Gottes nicht annehmen, dann haben sie das letzte Angebot Gottes durch meine Aufforderung zu Gebet und Buße versäumt und das Tor der göttlichen Barmherzigkeit für immer zugeschlagen und dem Feind und dem gottlosen Weltkommunismus das Tor noch weiter geöffnet, damit er weitermarschieren kann.

Die Gnaden fließen hier in Strömen von diesem Kreuzzeichen aus und Gott hat durch meine und aller Engel und Heiligen Fürbitte, besonders durch das Gebet der begnadeten Opferseelen, die sich als Sühnopfer hingeben für die Bekehrung der Sünder und die Rettung der Seelen, die Gnadenfrist immer wieder verlängert. Eure Gebete und Lobgesänge dringen über die Grenzen hinüber und der Feind wird dadurch gedemütigt, denn er kann es nicht ertragen und er wird sich immer mehr zurückziehen. Dafür werde ich Sorge tragen, wenn das Kreuz anerkannt wird und meine Botschaften erfüllt werden, daß der Feind nicht mehr die Macht hat über eure Grenzen hereinzubrechen. Sie können sich entscheiden, ob sie das Eindringen des Kommunismus wollen, oder ob sie durch meinen Schutz und Beistand durch Gebet und Buße den Frieden herabflehen wollen.

Die Gnadenfrist läuft ab. Es ist so viel versäumt worden. Nach Ablauf der Gnadenfrist gibt es keine Barmherzigkeit mehr. Es ist mein heißersehnter Wunsch, daß der Auftrag meiner Botschaft von den Bischöfen und Priestern bald erfüllt wird und ernst genommen wird. Ich mache mir große Sorgen um die armen Menschenkinder und leide sehr darunter, deshalb habe ich ihnen hier an der Ostgrenze diese Gnadenstätte zur Verfügung gestellt, denn ich kenne den Plan und den bösen Sinn meines grausamen Feindes, was er mit euch vorhat. Darum wachet und betet."

In diesem Teil der großen Botschaft hat die Königin der Apostel dem Bischof samt seinen Priestern und dem Volk an der Ostgrenze eine sehr aufschlußreiche Antwort gegeben, warum dieses übernatürliche Kreuz am Dreiländereck vom Himmel eingeprägt wurde. In dieser Antwort wiederholte die Mutter der Kirche die Anweisung, wie der Friede in der Welt durch den Sieg über den Weltkommunismus erwirkt werden kann, was sie schon in Fatima und in der Oktoberbotschaft am 20. Oktober 1965 in Eisenberg verkündet hatte, als Königin des Himmels und der Erde: "...denn nicht durch Waffengewalt, sondern durch die Kraft des Kreuzzeichens sowie durch die Kraft des Gebetes und Opfers wird die Macht des Bösen, auch in der kommunistischen Welt gebrochen werden..."

Deshalb hassen ja die Kommunisten und auch die Freimaurer, welche Maria die Kreuzesverächter, Kreuzesleugner und Kreuzeshasser nennt, das Kreuz und den Rosenkranz so sehr. Die Königin der Apostel spricht über die Auflösung der Glaubenswahrheiten durch die Verwirrung in der Kirche.


Lourdestag, 11. Februar 1969. "Ferner bestätige ich als himmlische Mutter alle übrigen Erscheinungen; z. B. die Enthüllung der sichtbaren Christusgestalt in der heiligen Hostie, die vielen gewaltigen Sonnenwunder, die erschütternden Zeichen in und außerhalb der Sonne, die von Hunderten von Menschen beobachtet und bestätigt wurden; sowie die wunderbaren Heilungen, die durch auffallende Gebetserhörungen vielfach auf wunderbare Weise im Laufe dieser 12 Jahre stattgefunden haben, die plötzlichen Bekehrungen großer Sünder; sowie auch die vielen großen Zeichen im gefrorenen Heilwasser von Eisenberg.

All dieses soll für die Wahrheit und Echtheit dieses erschütternden Zeichens des Kreuzes am Boden Zeugnis geben, sowie auch als Zeichen von der Wahrheit meine dringenden ernstmahnenden Himmelsbotschaften bestätigen, daß ich als Königin der Apostel mehrmals vorausverkündigt habe, daß die katholische Kirche unter meinen modernen Priestern in die totale Verwirrung kommen wird und der heilige Vater in Rom sehr schwer zu leiden haben wird, und dadurch der totale Verfall der katholischen Kirche herbeigeführt werden kann. Das ist die Frucht der ablehnenden Bischöfe, die durch ihr gegnerisches Ankämpfen gegen den heiligen Willen Gottes, durch ihre ablehnende Haltung gegenüber meinen Erscheinungsstätten und durch die ablehnende Haltung gegen meine ernstmahnenden Himmelsbotschaften laut göttlicher Offenbarung, und ihre Nichterfüllung und Nichtbefolgung durch ihren Eigenwillen die Grenzen des göttlichen Gesetzes seiner übergroßen Liebe und Barmherzigkeit sowie seiner Wahrheit und Gerechtigkeit, durch die Ablehnung der übernatürlichen Zeichen der göttlichen Liebe und Barmherzigkeit, schon vielfach überschritten haben.

Durch die übermoderne Kirche, sowie auch durch die übermoderne Welt und die lauen Christgläubigen, die in ihrer Verwirrung durch ihren Hochmut und Stolz von der Macht des bösen Ungeistes, des Unglaubens, der Unwahrheit und Lüge irregeführt werden, können sie in ihrer Verwirrung die totale Auflösung der Glaubenswahrheiten in meiner heiligen Kirche herbeiführen, weil sich in den übermodernen Kirchen die Macht des bösen Ungeistes der totalen Verwirrung einschaltet. Dieser böse Ungeist der totalen Verwirrung nimmt bei meinen lauen Priestern immer mehr zu und der heilige Vater steht dem machtlos gegenüber.

Wie soll das weitergehen, wenn durch den fürchterlichen Frevel, durch den Ungehorsam gegen Gott und seinen heiligen Willen, das Letzte von Gottes Gerechtigkeit herausgefordert wird? Wie stellen sich meine Bischöfe und Priester das vor, wie schmerzlich ich als Mutter der Kirche und Königin der Apostel zusehen muß, wie durch die totale Verwirrung unter meinen lau gewordenen Bischöfen und Priestern, durch die neue Modernisierung, meine heilige Kirche Christi entweiht und entheiligt wird?

Die übergroße Liebe und Barmherzigkeit Gottes wird durch meine ernstmahnenden Botschaften nicht eher aufhören zu rufen, bis der heilige Wille Gottes, laut Offenbarung, voll und ganz erfüllt wird; denn ich als Matter der heiligen Kirche Christi werde nicht eher schweigen, als bis die volle Ordnung in meiner Kirche Christi wieder hergestellt ist. Wie könnte ich dem totalen Verfall meiner Kirche Christi tatenlos zusehen? Oder darf der heilige Geist durch meine ernstmahnenden Botschaften nicht mehr zu meiner heiligen Kirche sprechen und sie vor dem Verfall warnen? Ich komme als Mutter der Kirche im Auftrag meines göttlichen Sohnes um durch meinen dringenden Appell, durch den Aufruf zu Gebet, Opfer, Buße und Sühne, meine heilige Kirche vor dem Verfall zu retten, der durch die modernen und hochmütigen Bischöfe und Priester und lauen Christgläubigen, in ihrer Verwirrung durch diese moderne Welt, herbeigeführt werden soll.

Die ablehnenden stolzen und hochmütigen Priester sollen in Demut und Reue, in heiliger Ehrfurcht, durch Gebet, Opfer, Buße und Sühne, durch meine Botschaft sich dem Willen Gottes unterwerfen, dann wird die verfolgte Kirche im Osten befreit. Durch diesen Gebetssturm müssen sich die Bischöfe und Priester in Vereinigung mit dem ganzen Volke Gottes im heiligen Rosenkranzgebet zusammenschließen unter meiner Führung und unter meinem Befehl, die ich als Rosenkranzkönigin in Verbindung mit und von Fatima aus, selbst leiten werde.

Wenn mein dringender Appell zum sofortigen Aufruf zu einem gemeinsamen Gebetssturm von meinen Bischöfen und Priestern mit gutem Willen aufgenommen wird und für die Gnadenstätte des heiligen Kreuzes am Boden, sowie überall an meinen Erscheinungsstätten Gebet, Opfer, Buße, Sühne und Prozessionen freigegeben werden, und an den Gnaden- und Wallfahrtsstätten mein Aufruf zum Gebetssturm befolgt wird und mir Folge geleistet wird, dann werde ich euch als guter Hoffnungsstern vorangehen und als Königin des heiligen Rosenkranzes und als Siegerin in allen Schlachten mit euch beten, opfern, kämpfen, leiden und streiten.

Als Mutter des guten Hirten will ich durch meine übergroße Liebe und Barmherzigkeit die verlorenen und verirrten Schäflein durch Gebet, Opfer, Buße und Sühne durch Gottes Barmherzigkeit auf dem Weg des Heiles zu Jesus dem guten Hirten zurückführen, damit nach Christi Willen wieder eine Herde und ein Hirt werde.

Nur in diesem Sinne kann in diesem schweren Entscheidungskampf die Macht des bösen Feindes gebrochen werden und auch der Osten wird sich bekehren und der Eiserne Vorhang wird fallen. Auch eure verfolgten Mitbrüder und Mitschwestern im Osten werden von dem Druck des Weltkommunismus befreit werden und auch die Kirche im Osten wird gerettet werden und das Neuaufblühen der gesamten katholischen Kirche wird herbeigeführt werden. Über dieses große Angebot Gottes, durch meine dringende Aufforderung, können sich die kirchlichen Oberhäupter entscheiden.

Durch meine und aller Engel und Heiligen Fürbitte, besonders durch das Opferleben der Sühne- und Opferseelen und ihr unaufhörliches Gebet, Bitten und Flehen, wurde die Barmherzigkeit Gottes und viel Gnade und Segen und Schutz auf die Priester und auf die ganze sündige Menschheit herabgefleht und dadurch die große Gefahr teilweise abgewendet und gemildert und auf unbestimmte Zeit aufgeschoben. Durch das Herabflehen der göttlichen Barmherzigkeit wurde die Gnadenfrist verlängert, wurde nochmals die Gelegenheit gegeben, durch das große Angebot Gottes, der großen Liebe und Barmherzigkeit, durch den Aufruf zum Gebetssturm, eine baldige Entscheidung herbeizuführen.

In diesem Sinne hat Gott durch meine ernst mahnenden Botschaften das Schicksal der gesamten Menschheit nochmals in die Hände der Oberhirten gelegt. In ihrer Macht liegt es in Zukunft, das Blutvergießen, die Tränen und Schmerzen von Millionen Menschen zu verhindern oder herauszufordern. In diesem Sinne bekräftige und bestätige ich als Mutter der Kirche und Königin der Apostel diese meine ernstmahnende Botschaft im Namen des heiligen Kreuzes am Boden. Gelobt sei Jesus Christus." "Ave Maria in Ewigkeit." (Antwortet Aloisia Lex.)


Botschaft der Muttergottes vom 12. Februar 1969 an Frau Aloisia Lex, Eisenberg, am Tag der 7 Serviten. (Welche das erste Skapulier der Muttergottes bekamen im Jahre 1233, das Schwarze Skapulier der schmerzhaften Mutter.) Nach der heiligen Messe kam die Einsprechung von der Lourdesstatue her.

"...Wenn durch die Betrachtung beim heiligen Rosenkranz mein unbeflecktes Herz verehrt wird und dadurch der Name Jesu und das göttliche Herz Jesu verherrlicht wird, dann wird durch meine Fürbitte, durch die göttliche Barmherzigkeit der Zorn Gottes abgewendet, und am Ende wird durch meine Macht und die Gnaden- und Segenskraft Gottes mein unbeflecktes Herz triumphieren und dadurch wird für alle Zeiten die Macht des Bösen gebrochen werden, und am Ende wird das Kreuz und die Wahrheit über die Feinde Gottes siegen und triumphieren, wie einst das Kreuz auf Golgotha.

Das wird sein, wenn das Lichtkreuz im Strahlenglanz am Himmel erscheinen wird, von dem das Zeichen des heiligen Kreuzes am Boden – von der Wahrheit dieser Erscheinung am Himmel – der Welt und der Menschheit Zeugnis gibt und daß durch dieses Zeichen des heiligen Kreuzes am Boden die Welt durch den Heiligen Geist erneuert wird und die Erde wieder gesegnet und geheiligt wird, und dadurch vorbereitet wird für die Ankunft Christi.

Wer sich zu diesem Zeichen des heiligen Kreuzes am Boden bekennt und es verherrlicht, dem wird es nicht schwer fallen, die göttliche Offenbarung durch meine Botschaften zu verstehen, zu begreifen, zu glauben und zu befolgen... Ohne die Anerkennung und Verherrlichung des Zeichens des heiligen Kreuzes und ohne Demut, Gebet und Buße sind sie der großen Gnade nicht würdig, an die Wahrheit und Echtheit dieser heiligen Sache zu glauben. Gott will, daß seine heilige Kirche wieder gereinigt und geheiligt wird und daß die Erde wieder gesegnet wird und die Menschen seine Gebote halten und durch ein christliches Leben wieder zu Gott zurückkehren.

Der unreine Geist muß aus der Kirche wieder ausgeschaltet werden, damit der heilige Geist wieder durch seine Gnade in der Kirche wirken kann, denn der unreine Geist des Modernismus kann die heilige Kirche durch die Verwirrung zu Fall bringen, um sie in den Abgrund zu stürzen, damit der satanische Plan voll und ganz unterstützt wird, wenn sie davon nicht ablassen. Die Kirche liegt in dieser modernen Welt wie im Todeskampfe und viele Priester sind durch ihre Verwirrung in dieser modernen Welt in Ohnmacht gefallen, und der heilige Vater steht all dem machtlos gegenüber, weil der heilige Geist in der Kirche nicht mehr sprechen darf.

All das ist erst der Anfang. Die Macht des Bösen wird sich durch diese Verwirrung der Priester und lauen Christgläubigen so furchtbar auswirken über die Kirche und die gesamte Christenheit, daß es zu einer Katastrophe kommen wird. Entweder muß die Kirche wieder zu einer heiligen Kirche werden – oder sie wird durch die Unterstützung des satanischen Planes mit dieser Verwirrung ganz entheiligt und entwürdigt und in ihrer Einheit nicht mehr bestehen können.

Die Oberhirten stehen nun vor einer großen Entscheidung. Wenn Sie die Kirche vor dem Verfall durch den bösen Ungeist retten wollen, dann müssen sie sich jetzt entscheiden. Die hl. Kirche kann durch diese Verwirrung nicht zu einer modernen Kirche umgewandelt werden, denn Christus der Herr hat sie geheiligt und täglich erneuert sich sein Opfertod am Kreuz und sie darf durch den modernen Ungeist nicht verändert werden.

Ich wünsche, daß der heilige Vater mit allen Bischöfen beschließt, daß die Verwirrung durch diesen modernen Ungeist aus der Kirche ausgeschaltet und ausgeschlossen wird und sich alle vereinigen in der Einheit des Heiligen Geistes, damit wieder der gute Geist in der Kirche wirken und regieren kann.

Ich habe den Auftrag von Christus, dem Gründer der hl. Kirche, daß diese Verwirrung durch den modernen Ungeist in der Kirche nicht geduldet werden kann. Entweder wird es eine heilige Kirche werden – oder die Kirche ist durch den modernen Ungeist der Selbstvernichtung ausgesetzt. Der moderne Ungeist ist bereits bis zu den Spitzen der kirchlichen Obrigkeit vorgedrungen. Nun muß sich die kirchliche Obrigkeit auf raschestem Wege entscheiden, das zu bereinigen, denn es ist keine Zeit mehr zu verlieren. Es gibt nur noch ein entweder – oder.

Sie sollen sich ein Beispiel nehmen an der Kirche des Ostens, die durch die Verfolgung der Vernichtung preisgegeben ist. Hier ist noch die Freiheit. Durch den modernen Ungeist und den Wohlstand sind auch sie irregeführt und werden die Priester in die totale Verwirrung gebracht, so daß sie den noch Gutgläubigen die demütige und ehrfurchtsvolle Verehrung Christi im Sakrament verweigern und viele gutgläubige Christen in Verzweiflung bringen, damit auch sie in Zweifel kommen, lau werden und vom Glauben abfallen, weil ihnen der Unglaube von dem modernen Ungeist dieser lauen Priester aufgezwungen wird.

Diesen Abfall vom Glauben kann Gott nicht mehr länger dulden. Statt daß sie mit gutem Beispiel in der demütigen Verehrung des heiligen Sakramentes vorangehen, wollen sie die Gutgläubigen bedrängen durch die Verweigerung der hl. Kommunion, daß sie schon zitternd vor Angst vor das Allerheiligste hintreten müssen, wegen ihrer Demut und Ehrfurcht in der Verehrung des hl. Sakramentes, weil sie dafür von diesen modernen Priestern durch die Verweigerung der hl. Kommunion bestraft werden.

Diese Strafe, die sie über die Gutgläubigen verhängen, wird auf sie zurückfallen. Durch die Versklavung durch den gottlosen Weltkommunismus werden sie es am eigenen Leibe zu spüren bekommen, daß ihnen selbst der Zutritt zum Allerheiligsten verweigert wird und das Messelesen verboten wird.

Zur Sühne und um die Befreiung ihrer Priesterbrüder im Osten durch Gottes Barmherzigkeit zu erlangen, sollten sie sich in besonderer Demut und Ehrfurcht durch die Verehrung des hl. Sakramentes des Altares, dem hl. Willen Gottes, durch meine ernst mahnenden Botschaften, untertänigst unterwerfen. Sagt ihnen der Eiserne Vorhang und die Kirchen- und Glaubensverfolgung im Osten nichts? Nehmen sie die verschärfte Kriegsgefahr, die totale Verwirrung in der Kirche und die großen Gefahren, die sie umgeben, nicht ernst? Warum erkennen Sie nicht, von welch großen Gefahren sie umgeben sind und welchen sie ausgesetzt sind? Erkennen sie nicht, daß durch einen "Politischen Konflikt" bei einer Auseinandersetzung das Hereinbrechen des gottlosen Weltkommunismus oder der furchtbare Atomkrieg kommen kann? Aus diesen zwei furchtbaren Katastrophen, der Versklavung durch den gefürchteten Weltkommunismus oder der ständigen Bedrohung durch den Atomkrieg, kommt die Menschheit nicht mehr heraus.

Es ist viel versäumt worden! Nur mehr durch Gebet, Opfer, Buße und Sühne kann eine Milderung der Strafe herbeigeführt werden. Wenn viel gebetet wird, kann das plötzliche Hereinbrechen dieser Strafe noch abgewendet und hinausgeschoben werden, aber ganz kann sie nicht mehr abgewendet werden. Es liegt alles in Gottes Hand. Gott kann die Gnadenfrist lenken wie er will. Wenn sie die Barmherzigkeit annehmen, wird Gott gnädig und barmherzig sein und wenn sie diese ablehnen, fordern sie diese Strafgerichte selbst heraus.

Der Mensch denkt und Gott lenkt. Die Gott fürchten, werden Gnade und Barmherzigkeit finden. Die sich in ihrem Ungehorsam dem Willen Gottes entgegenstellen, verurteilen sich selbst. Wie lange soll ich meinen armen Priestern noch nachlaufen, um meine Bitten in meinen Botschaften ihnen aufzudrängen? Im Namen Christi und um Christi Willen bitte ich sie, meinen Wunsch durch meine ernst mahnenden Botschaften zu erfüllen und sie nicht mehr abzuweisen. Heute an diesem Tage (Fest der Stifter der Serviten, des Ordens, der die sieben Schmerzen Mariens betrachtet und sich der Seelsorge besonders an Marienwallfahrtsorten annimmt) bitte ich sie um meiner Tränen und Schmerzen willen, traurigen und betrübten Herzens, mir nicht noch mehr Schmerzen zu bereiten, weil diese Schmerzen ohnehin unerträglich werden.

Eine große Traurigkeit überfällt mich und ein bitterer Schmerz bedrängt mein Mutterherz, weil ich täglich diese bitteren Klagen von meinen begnadeten Opferseelen und Auserwählten entgegennehmen muß. Täglich werde ich mit Bitten bedrängt um nochmalige Abwendung der Strafe, damit dies durch Gottes Barmherzigkeit nochmals erreicht wird. Nur ihnen hat es die Menschheit und haben es die Priester zu verdanken, da sie zur Sühne und Buße jedes Opfer und alles Bittere und Schwere und alle Bedrängnisse auf sich nehmen, um den Willen Gottes zu erfüllen, und durch ihr unaufhörliches Flehen und Bitten die Barmherzigkeit Gottes und viele Gnaden herabflehen auf diese sündige Menschheit.

Durch den Spott und Frevel der Ungläubigen wird die Schar meiner Auserwählten Kinder immer kleiner. So werde ich bald nicht mehr imstande sein, das Strafgericht abzuwenden und zurückzuhalten, wenn nicht bald von den Priestern und anderen Gläubigen Unterstützung kommt. Die Kräfte des bösen Ungeistes nehmen in dieser Welt immer mehr zu.

Ich werde von meinen Opferseelen und getreuen auserwählten Kindern nicht weichen und ich werde sie in ihrer Bedrängnis nicht verlassen und im Kampf gegen die Macht des bösen Ungeistes nicht im Stiche lassen. Meine himmlischen Legionen und Scharen von Engeln stehen jederzeit bereit, sie im Kampfe gegen die Macht des bösen Ungeistes, des Unglaubens und der Lüge zu verteidigen. Satan weiß, um was Großes es diesmal in der Welt geht, darum kämpft der Fürst der Finsternis mit letzter Anstrengung, brutaler Gewalt und größter Raffiniertheit um die Wahrheit des Zeichens des heiligen Kreuzes am Boden wieder zu verschleiern und zu untergraben, um dadurch in diesem Entscheidungskampf und dem Beistand seiner Helfershelfer, die Macht an sich zu reißen. Durch den Unglauben des modernen Ungeistes sucht er den Sieg zu erreichen.

Ich werde sorgen, daß er über jene, die an meiner Seite stehen, keine Macht hat, denn ich werde über alle meine Kinder den Mantel meines mächtigen Schutzes ausbreiten. Zu jeder Zeit werden sie unter meinem Schutz geborgen sein, deshalb sollen sie den Mut nicht verlieren, wenn noch ärgere Kämpfe hereinbrechen und noch größere Stürme kommen werden.

Ich bin die Siegerin in allen Schlachten Gottes. Vertraut auf meinen Beistand, denn ich werde euch durch meine Macht und meinen Schutz und Beistand zum Siege führen. Ihr müßt stark bleiben wie ein Fels und wie der hl. Paulus, Ihr dürft nicht schwach werden und dürft nicht schweigen über die Wahrheit, denn die Wahrheit wird durch die Verherrlichung des Zeichens des heiligen Kreuzes am Boden, durch die Verehrung meines unbefleckten Herzens und das Rosenkranzgebet zum Siege und zur Einheit im Glauben führen. Keine Macht der Welt hat das Recht euch daran zu hindern.

Wenn euch die ablehnenden Priester auch noch so energisch entgegentreten, euch daran zu hindern, sollt ihr es nicht aufgeben, denn sonst ist alles verloren und der satanische Plan wird unterstützt, die Kirche zu Fall zu bringen, und ich stehe dann dem machtlos gegenüber, wenn ihr versagt und mich nicht mehr durch euer Gebet und Opfer, Sühne und Buße unterstützt und mir zur Seite steht. – Je mehr euch die ablehnenden Priester bedrängen, um so mehr sollt ihr für sie beten und opfern, damit sie von dem heiligen Geist erleuchtet werden und die Wahrheit erkennen. Es wird der Tag kommen, an dem sie euch dafür dankbar sind.

Es wäre nie zu einem 2. Weltkrieg gekommen und es wäre nie zu einer Verwirrung durch den modernen Ungeist unter den Priestern gekommen und es hätte auch das Fortschreiten der großen Übermacht des gottlosen Weltkommunismus verhindert werden können, wenn meine Botschaften von Fatima – der Aufruf zu Gebet und Buße – von der Kirche erfüllt worden wären. Seit Fatima mußte ich an vielen Orten auf Erden herabsteigen, um die Menschheit vor dem Abgrund zu retten. Es scheint, daß das durch die Ablehnung der Priester erfolglos war. Nach Ablauf der Gnadenfrist werde ich nicht mehr so häufig erscheinen auf Erden. Wenn die Barmherzigkeit nicht angenommen wird und die Gnadenfrist versäumt wird um sich zu entscheiden, dann wird sich der Himmel verschließen und die Gerechtigkeit Gottes herausgefordert werden.

Der Himmlische Vater will, daß sein Sohn, der vom Himmel herabgestiegen ist, um das Erlösungswerk an der sündigen Menschheit zu vollziehen – weil er die Menschen so sehr liebt – durch die Verehrung des heiligen Sakramentes des Altares verherrlicht wird.

Es ist mein heißersehnter Wunsch, daß das letzte Friedensangebot angenommen wird, damit der Friede in der Welt gesichert wird und die Vereinigung in der Kirche wieder hergestellt wird. In diesem Sinne müssen die kirchliche Obrigkeit und die Priester meine dringenden und ernst mahnenden Botschaften genau studieren und befolgen und sollen sie nicht wieder ins Lächerliche ziehen, denn es wird ihre Rettung sein, um den Frieden in der Welt zu sichern und die Wiedervereinigung in der Kirche herzustellen.

Einen anderen Weg gibt es nicht, um den Frieden aufrechtzuerhalten und die Kirche vor dem Verfall zu retten und von dieser Verwirrung zu befreien. Diese ernst mahnenden Botschaften sind für die Wiederherstellung der Ordnung in der Kirche und den Frieden in der Welt entscheidend. Die Kirche soll durch den heiligen Geist wieder gesegnet und geheiligt werden. Der Tag des Herrn soll wieder geheiligt werden!

Die Oberhirten und Hirten sollen sich viel mehr um ihre verirrten Schäflein kümmern und sie in Demut zu Gebet und Buße anzueifern, um sie so durch Gottes Barmherzigkeit wieder zu ihrer Herde zurückzuführen, damit eine Herde und ein Hirt werde, damit keines seiner Schäflein verlorengehe, denn dafür hat er sich am Kreuz geopfert. Er hat ihnen über seine Herde die Verantwortung gegeben und wenn sie meinen Anruf zu Gebet und Buße und Sühne ablehnen, dann tragen sie die Verantwortung, daß zahllose Seelen verlorengehen, weil niemand für sie opfert und betet, sühnt und Buße tut, um sie zu retten.

Diese Seelen klagen an; denn es hätte verhindert werden können, daß sie auf ewig verlorengehen. Es wird so vielen der Zutritt zum Himmel verweigert wegen des Ungehorsams gegen den Willen Gottes, weil meine Botschaft nicht anerkannt wird und mein Aufruf zu Gebet und Buße nicht erfüllt wird. Das Volk muß sich zusammenschließen und eine feste Gebetsfront bilden, damit die Macht des bösen Ungeistes in der modernen Welt nicht die Kraft hat, noch mehr Priester durch die Verwirrung irre zu führen und dadurch so viele Seelen ins Verderben zu stürzen. Betet, betet viel für die Priester! Betet, daß auch die anderen Priester, die durch den modernen Ungeist in Verwirrung geraten sind, erleuchtet werden.

Betet viel den Rosenkranz für die Bekehrung der Sünder und die Einheit der Kirche und für den Frieden der Welt. Betet für die Befreiung eurer verfolgten Mitbrüder und Mitschwestern im Osten. Betet auch viel für die armen Seelen, es werden so viele von ihren Angehörigen vergessen. Ihr dürft nicht müde werden! Ich werde euch Scharen von Engeln senden, die euch im Gebet stärken und mit euch beten.

Der Altar ist von Engeln umgeben, die sich für jeden Gläubigen hinknien, die gerne im Knien die heilige Kommunion empfangen möchten und von den Priestern daran gehindert werden. Wenn alle einig zusammenstehen würden, könnten sie euch daran nicht hindern. Gott kennt euren guten Willen. Es ist nicht eure Schuld, wenn Jesus im Sakrament die schuldige Verehrung verweigert wird. Betet viel den Rosenkranz für diese Priester, die euch zwingen wollen die heilige Kommunion stehend zu empfangen und ich werde dafür Sorge tragen, daß der Widerstand gebrochen wird, weil der Kampf vor dem Tabernakel für die Dauer nicht bleiben darf.

Alles, was von Gott ist, wird bleiben und alles, was gegen Gott ist, wird vergehen Wer gegen die Verehrung und Verherrlichung Gottes ist und gegen meine Verehrung kämpft, kommt nicht von Gott, sondern vom modernen Ungeist, der die Priester in Verwirrung gebracht hat. Wenn sie im festen Glauben wären, daß Jesus als wahrer Gott und Mensch in der heiligen Hostie zugegen ist, dann könnten sie den Gläubigen nicht aufzwingen, die heilige Kommunion stehend zu empfangen. Wenn die Gegenwart Christi im heiligen Sakrament geringgeschätzt wird, wird die Auswirkung der Gnaden- und Segenskraft geschwächt. Durch den Unglauben kann Jesus die Gnaden- und Segenskraft im heiligen Sakrament den Menschen entziehen. Die Frucht davon ist, daß die Menschen immer weniger die Kirche besuchen und zu den Sakramenten gehen, weil sie kein Vertrauen mehr haben auf die Gegenwart Jesu im heiligen Sakrament. Um das zu verhindern, soll das allen zum Zeichen sein, daß Jesus nun selbst seine Gestalt in der Hostie sichtbar enthüllt.

Wenn sie jenen begnadeten Opferseelen, welche die Christuserscheinung in der heiligen Hostie deutlich sehen, entgegentreten, um sie zur stehenden Kommunion zu zwingen, treten sie Gott selbst in ihrem Unglauben entgegen und fordern durch diese Verunehrung diese Frucht heraus: daß den noch Gläubigen der Glaube an die Gegenwart Christi im Sakrament genommen wird. Durch diejenigen Opferseelen, die Gott gerufen hat für die Wahrheit seiner heiligen Gegenwart als Gott im Sakrament durch diese Enthüllung Zeugnis abzulegen für die ganze Menschheit, aber besonders für die Priester, soll das Geheimnis der Eucharistie enthüllt werden.

Es ist betrüblich und traurig, daß Gott durch seine sichtbare Christusgestalt in die moderne ungläubige Welt eingreifen muß. Daher muß dieses gewaltige Zeichen der sichtbaren Christusgestalt in der heiligen Hostie besonders sorgfältig beachtet werden, um den Glauben an die Gegenwart Christi im heiligen Sakrament des Altares, durch den demütigen und ehrfurchtsvollen Empfang der heiligen Kommunion zu pflegen und damit Christus der Herr im heiligen Sakrament des Altares, aus Liebe und Dankbarkeit, immer mehr verehrt und, verherrlicht wird.

Warum viele meiner Priester durch das große Zeichen, der Enthüllung der sichtbaren Christusgestalt in der heiligen Hostie, an die Wahrheit der Gegenwart seiner Gottheit und Menschheit nicht glauben wollen, um es dem Volke Gottes zu verkünden!? In diesem Sinne wäre es die heilige Pflicht der Priester, dieses Zeichen den lauen Christen zu offenbaren, damit die lauen Priester und lauen Christgläubigen im Glauben an die Wahrheit und Echtheit der Gegenwart Christi im heiligen Sakrament gestärkt werden und von ihrem Unglauben befreit werden. Erst dann wird der Glaube des Volkes neu aufblühen und die Macht des modernen Ungeistes, welcher derzeit herrscht, wird gebrochen werden.

In diesem Sinne mache ich sie aufmerksam, daß sich meine Bischöfe und Priester für die Wahrheit der Gegenwart Christi im Sakrament und für die Wahrheit meiner ernst mahnenden Botschaften entscheiden müssen. Entweder sind sie für die Wahrheit oder gegen die Wahrheit!

Gott verlangt durch mich in dieser Sache die Antwort um die baldige Entscheidung herbeizuführen. Entweder entscheiden sie sich für die Rettung der Seelen, oder sie entscheiden sich gegen die Wahrheit. Meine ernst mahnenden Botschaften dürfen nicht länger missachtet werden, denn die Zeit drängt und ist sehr ernst und der Himmel treibt keinen Scherz.

Das Zeichen des heiligen Kreuzes am Boden und die gewaltigen Sonnenwunder und die erschütternden Zeichen in- und außerhalb der Sonne sollen der Welt und Menschheit hindeuten, daß wir einer sehr katastrophalen Zeit entgegengehen, die kaum mehr zu verhindern ist, wenn ihr nicht tut, was ich euch sage, und meinem dringenden Appell, dem Aufruf zu Prozessionen, Gebet Opfer Sühne und Buße nicht Folge leistet. Wenn alle, die bis jetzt den Rosenkranz nicht gebetet haben, den Rosenkranz zur Hand nähmen und ihn täglich beteten, dann könnte die große Gefahr teilweise abgewendet werden.

Im festen Vertrauen, daß die Bischöfe und Priester meine ernst mahnenden Botschaften diesmal nicht ablehnend zurückweisen, schließe ich die Botschaft. Wenn sie diese Botschaft annähmen, könnten sie mir eine große Freude machen und es würde im Himmel darüber mehr Freude sein wie auf Erden; damit ich nicht schmerzlich zusehen muß, wie so viele Seelen auf ewig verlorengehen. Ich will alles tun, was in meiner Macht und Kraft steht, um die Menschheit zu retten aus diesen großen Gefahren, von denen sie umgeben sind.

In diesem Sinne grüße ich die Bischöfe und Priester und das gesamte Volk Gottes im Namen Jesu, damit sie meine große Bitte in meinem Anliegen erfüllen, denn ich möchte, daß ihr mich weiterhin als Mutter der Barmherzigkeit und Hilfe der Christen anerkennt und mich durch das Rosenkranzgebet als Rosenkranzkönigin verehrt und verherrlicht. Wenn ihr das tut, werdet ihr ohne Sorgen und mit Leichtigkeit alle Probleme in der Kirche und in der Welt lösen.

Ich befehle dir, daß diese Botschaft so bald wie möglich unter das Volk aber besonders unter den Priestern verbreitet werden soll, denn mein Widersacher hat einen schrecklichen Vernichtungsplan durch den gottlosen Weltkommunismus für die ganze Christenheit vor. Deshalb brauche ich eine starke Gebetsfront von guten gläubigen Betern, die mit dem Rosenkranz, im Gebetssturm dem Angriff der Gottesfeinde und Gotteshasser entgegentreten, damit wenigstens jene Länder gerettet werden, die vom Kommunismus noch frei sind. – Der Böse arbeitet wie noch nie, um den Glauben an Gott in der Menschheit zu vernichten; dadurch werden die christlichen Kirchen einer großen Gefahr ausgesetzt, besonders die katholische Kirche und die Priester werden unter dem Druck des gottlosen Kommunismus zu leiden haben.

Seid wachsam und tut Buße! – Diese Gefahr kann plötzlich über Nacht hereinbrechen. Wenn ihr nicht elend zugrunde gehen wollt, muß rasch gehandelt werden. In diesem Sinne bestätige und bekräftige ich die Wahrheit meiner ernst mahnenden Botschaften durch das Zeichen des heiligen Kreuzes am Boden und die gewaltigen Sonnenwunder, die von erschütternden Zeichen in und außerhalb der Sönne begleitet sind. Die Sonne wird nicht mehr zur Ruhe kommen; auch sie muß von der Wahrheit meiner Botschaften an meinen Erscheinungsorten Zeugnis geben, was hauptsächlich an meinen Erscheinungsorten beobachtet werden kann." Gelobt sei Jesus Christus. Ave Maria in Ewigkeit.


Am Morgen des 13. Februar 1969 erhielt die Mutter Lex am frühen Morgen am Wegkreuz vor ihrem Hause eine kleine Botschaft für die Rosenkranzbeter: "Diejenigen welche mir Folge leisten und täglich den Rosenkranz beten für die Bekehrung der Sünder und den Frieden der Welt, machen mir eine große Freude und ich werde sie in den kommenden Gefahren unter meinen Schutzmantel nehmen. Die es nicht tun, bereiten mir großen Schmerz."

Danach ging sie mit ihrer Helferin und einigen Pilgern Rosenkranz betend zur hl. Messe. Nachher wurde der Dankrosenkranz in der Kirche gebetet. Der 3. Teil des Psalters wurde dann während dieser kalten Jahreszeit um 20.00 Uhr im Hause gebetet.


4. März 1969 – An die Zweifler. Beim Diktat eines Briefes an einen deutschen Philosophen, der Fragen über eine Botschaft der Mutter Gottes an Frau Lex stellte und meinte, sie solle diese Botschaft nicht veröffentlichen, diktierte die Mutter Gottes plötzlich selbst die Antwort für diesen Philosophen und alle Zweifler an ihren Botschaften.

Mutter Gottes: "Die Wahrheit muss unterstützt und verbreitet werden, nur so kann der Glaube gestärkt und gefestigt werden und die Geißel des Zornes Gottes abgewendet werden. Man soll Gottes Langmut und Barmherzigkeit nicht missbrauchen in dem man sagt, ja es ist angekündigt und es ist noch nicht da. Daß das Strafgericht noch nicht eingetroffen ist, ist nur meiner Fürbitte zu verdanken, weil ich es nicht ansehen kann, wenn meine Kinder so leiden müssen. Wenn die Langmut und Barmherzigkeit Gottes missbraucht und missachtet werden, dann kann das Eingreifen der Gerechtigkeit Gottes ganz furchtbar sein und sich katastrophal auswirken. Die Menschen haben kein Vertrauen mehr auf Gottes Barmherzigkeit und meinen Schutz. Sie legen heute mehr Wert darauf, daß die Kirchen zu Tanztempeln umgewandelt werden, in welchen sie mit Miniröcken erscheinen können. Darüber bin ich sehr traurig, daß ein solches sündhaftes Treiben in der Kirche geduldet wird.

Es ist ein Zeichen, daß dämonische Kräfte bei all dem am Werke sind. Wo das geduldet wird, wird die Kirche entweiht und entwürdigt, weil die Gnaden die durch Gottes Barmherzigkeit vom Allerheiligsten Sakrament herausströmen, zerstört werden. Ich bin sehr traurig, daß die Gotteshäuser zu heidnischen Tanztempeln umgewandelt werden. Schweige nicht meine Tochter! Schweige nicht und habe keine Angst und lass dich nicht durch Menschenfurcht zurückschrecken, nach dem du es schon so lange, mit Gottes Hilfe, durchgehalten hast. Es geht jetzt um das Ganze für Zeit und Ewigkeit. Entweder wollen sie den Sieg oder die Niederlage. Der Fürst der Hölle gibt es nicht auf. Wenn er jetzt hier verliert, dann hat er für immer verloren, und das weiß er.

Wenn das große Zeichen am Himmel erscheinen wird, wird es wie ein anderes Schwert den Menschen durch die Seele dringen. Den Guten wird es Kraft und Erquickung bringen und sie werden von der Barmherzigkeit Gottes erquickt und überschattet werden. Ich werde sie mit meinem Mantel bedecken. Die Ungläubigen und die Spötter wird dieses Kreuz am Himmel wie ein Schwert durchdringen und sie werden in Angst und Schrecken in Verzweiflung fallen und viele werden es nicht überleben, weil sie die Barmherzigkeit Gottes ablehnen und die Gnade nicht angenommen haben.

Hast du nicht Beweise genug in diesen 12 Jahren durch die mehr als 1000 Erscheinungen dieser Kreuze am Himmel, welche die Strahlen bis zur Erde warfen? Und die gewaltigen Sonnenzeichen, die wie feurige Schwerter und Blitze auf die Menschen auf der Erde herunter stachen, so daß einige sogar vor Angst und Schrecken bewusstlos zu Boden gefallen und zusammengebrochen sind. Genügt ihnen das noch immer nicht? Warum fordern sie durch ihren Unglauben von Gott immer noch mehr Zeichen heraus?

Das Zeichen des heiligen Kreuzes am Boden und die vielen Zeichen am Himmel, die auch Priester miterlebt haben, sollen ihnen zu bedenken geben, daß der Himmel mahnt und warnt. Sie sollen nicht mehr zweifeln über die Echtheit meiner Erscheinung und die Echtheit meiner Botschaften und des heiligen Kreuzes am Himmel, weil dadurch die Wahrheit und Echtheit des Zeichens des heiligen Kreuzes am Boden, das vom Himmel dem Boden eingeprägt wurde, bestätigt wird. Wenn sie das erschütternde Zeichen, das vom Himmel dem Boden eingeprägt wurde und auch alle anderen Zeichen am Himmel, im Wasser und die Heilungen als Zeichen der Liebe und Barmherzigkeit und des Heiles nicht anerkennen, dann wird es für die, die nicht glauben und es missachten, wenn das große Zeichen des heiligen Kreuzes am Himmel erscheinen wird, zum Zeichen des Gerichtes werden.

Ich aber wünsche, daß durch die Anerkennung und Verherrlichung des Zeichens des heiligen Kreuzes am Boden, durch Gebet und Buße, das Zeichen des heiligen Kreuzes am Himmel, wenn es erscheinen wird, als Zeichen der Liebe, des Heiles und des Segens allen Menschen zugutekommen möge. Ferner wünsche ich als Königin des Himmels und der Erde, daß alle Zeichen der göttlichen Barmherzigkeit, durch meinen Aufruf zum Gebetssturm, durch Prozessionen, Opfer, Sühne und Buße, anerkannt und verherrlicht werden sollen. Sie mögen zur größeren Ehre Gottes, zur Verherrlichung des gnadenreichen Kreuzes Christi, aus Liebe und Sühne zum gekreuzigten Heiland, zu meiner eigenen Ehre und Verehrung meines Unbefleckten Herzens, für die Bekehrung der Sünder und die Rettung der Seelen und dadurch der gesamten Menschheit zum Trost und Heil und Schutz und Segen und zum Frieden dienen. Denn nur so kann diese übermoderne Welt, durch Gottes Barmherzigkeit von ihrem Unglauben und ihrer Verwirrung gerettet werden. In diesem Sinne bestätige ich und bekräftige ich die Wahrheit und Echtheit dieser übernatürlichen Zeichen der Liebe und Barmherzigkeit und alle meine ernst mahnenden himmlischen Botschaften."


14. März 1969 – Vom Rosenkranz beten. Einsprache vom Wegkreuz am 14. März 1969. Mutter Gottes: "Nur durch das Rosenkranzgebet kann der Glaube aufrecht erhalten bleiben. Diejenigen, die täglich den Rosenkranz beten, bereiten mir viel Freude und trösten mein Unbeflecktes Herz. Diejenigen, die das Rosenkranzgebet ablehnen, bereiten mir bitteren Schmerz. Für jene, die mir täglich durch das Rosenkranzgebet zur Seite stehen, wird der Lohn im Himmel groß sein, weil durch das tägliche Rosenkranzgebet zur Sühne und Buße, mein Unbeflecktes Herz verehrt, getröstet und ihm gehuldigt wird."


Am 21. März 1969, dem Feste St. Benedikts, des Patrons Europas, bei dem Gebet: Täglicher Ruf um Schutz zur Königin der Engel und Besiegerin Satans, das Pater Petrus den RSKZ-Teilnehmern empfohlen hat, dem wir alle angehörten, gedachten wir vor der Lourdesmadonna der erneuten Bedrängnis durch den Ortsklerus und all jener Gerüchte und Verleumdungen, die unsere Gebetsgemeinschaft am Rasenkreuz zu zerstören drohten. Deshalb betete die Seherin vor: "Unsere liebe Frau vom Sieg, bitte hilf uns in dem schweren Entscheidungskampf gegen den Ungeist, den Unglauben und die Lüge, um die Wahrheit zum Siege zu führen zur Ehre des Zeichens des heiligen Kreuzes und zu deiner Ehre. Beschütze alle Heiligtümer und alle heiligen Personen, auch unser Haus und unsere Kinder." Während dieses Gebetes fing die dunkle Grotte von selbst in rosa Licht zu leuchten an, so daß sie die Statue sehen konnte.

Die große Vision vom Atomkrieg am Tag des hl. Benedikt. Die Seherin erzählte den von Besorgungen zurückkehrenden Betern: Kaum ward ihr weggegangen, da wurde mir schlecht und ich fiel zitternd auf die Kniebank vor unserer lieben Frau von Lourdes und rief: Muttergottes hilf, damit ich nicht zusammenbreche. Die Grotte verdunkelte sich und oben öffnete sich der Blick zum Firmament und der Himmel verfärbte sich zuerst rosa, dann feuerrot. Von Osten stiegen vier schwarze Wolkenbündel auf und zogen über den Himmel, der sich dadurch ganz verfinsterte. Darnach tauchten schwarze Gestalten auf, sie sahen aus wie 4 Bischöfe oder Priester im schwarzen Priestergewand. Wie in Verzweiflung schlugen sie die Hände über dem Kopf zusammen und schauten gegen den Himmel. Dann war es, wie wenn sie in Streit gerieten und einander bekämpfen würden. In weiter Ferne sah ich eine große Menschenmenge, die wie in großer Verwirrung flüchten wollen. (Es war wie vor 2 Jahren, wo ich einen Atompilz im Osten aufsteigen sah, die Menschen sehrien damals: Jetzt ist es da! Sie wollten flüchten, aber sie bekamen keine Luft mehr. Da fielen sie zu Boden.)

Da kam eine riesengroße schwarze Schlange über den Häuptern dieser vier verantwortlichen Priester. Alles war wie in höchster Verwirrung und diese Schlange wand sich durch diese Menschenmenge und diese Priester, die schrien und stritten, hindurch. Am Schluss blieb nur noch die Schlange übrig über dem Haupte der Immakulata. Plötzlich war auch die Schlange verschwunden.

Nun begann die Grotte wieder aufs neue zu leuchten. Zuerst in hellem Schein, wie wenn sie elektrisch beleuchtet würde, dann kam wieder der rote Lichtschein in der ganzen Grotte. Danach gingen von der Lourdesstatue, die größer war wie sie natürlich dasteht (etwa wie ein 12 Jahre altes Mädchen), dicke weiße und goldene Strahlen aus, so wie bei unserer lieben Frau vom Sieg. Sie wurde lebend und breitete die Arme aus. Dann erschien über ihrem Haupte die Taube des heiligen Geistes im Strahlenglanz. Vor ihrer Brust leuchtete das Herz, in dem 7 Schwerter steckten (wie sie das auch am Josefstag vor der heiligen Messe sah, die ein gläubiger deutscher Priester las, der zur Verehrung des Kreuzes am Boden gekommen war). Dann verschwand der heilige Geist wieder und von unten her wurde es dunkel und die Muttergottes, die vorher einen blauen Mantel trug, stand wieder ganz in weiß vor mir und war in der oberen Hälfte von einem Lichtschimmer umgeben, Brust und Gesicht strahlten im rosafarbenen Schein. Dann verschwand auch das. Am Ende strahlte nur noch das Herz und vor dem Herz das leuchtende weiße Kreuz, wie ich das schon öfter gesehen habe an der Lourdesstatue im Hause und am Kreuz daneben und am Wegkreuz vor dem Hause und an den Herz-Jesu- und Herz-Mariä-Bildern zuhause.


Am Samstag, dem 22. März 1969, in der Fastenzeit, kamen drei geistliche Herren zu Besuch ins Haus Lex. Dekan Schaffer, Pfarrer Forsthofer und sein Kaplan, bezüglich einer erneuten Prüfung des Kreuzes am Boden durch die Wissenschaft, welche der Bischof wünschte. Nach ihrem Weggang befragte die Seherin die Gottesmutter nach ihren Wünschen in dieser Angelegenheit. Sie bekam folgende Antwort: "Du bist die einzige Person, die das Recht hat, dem Kreuz etwas zu entnehmen, weil du 12 Jahre in Treue in diesem Opferleben durchgehalten hast und trotz des Unglaubens der anderen stark geblieben bist und im Gebet ausgeharrt hast. Du bist im großen Vertrauen auf Gottes Barmherzigkeit stark geblieben und nicht zurückgewichen und Gott hat dir Kraft gegeben in allen Angriffen des Bösen, sie zu überwinden. Deshalb hast du das erste Recht in dieser Sache auf Grund deiner Auserwählung, die Wahrheit in dieser Sache des heiligen Kreuzes zu verteidigen.

Es ist deine heilige Pflicht, von der Wahrheit und Echtheit dieser Sache Zeugnis zu geben und dich überall für die Wahrheit gegen die Macht des Bösen einzusetzen, und wenn du deshalb einen Leidensweg gehen mußt. Deshalb müssen sie Gott um Erleuchtung bitten, um die Wahrheit dieser heiligen Sache recht zu erkennen und zu verstehen, weil sie bisher nicht das geringste für die Anerkennung getan haben und weil sie sich bisher um diese ganze Sache nicht gekümmert haben; weder um die Heilungen, noch um die Sonnenzeichen, die Zeichen im Wasser und die großen Bekehrungen und auch deshalb, weil sie an die Echtheit des Kreuzes nicht glauben wollen, auch nicht an meine Erscheinung glauben und die Botschaften und Offenbarungen nicht ernst nehmen. Bisher ging es ihnen nicht um die Anerkennung, sondern um die Vernichtung dieser Sache. Das geht deutlich hervor aus ihrer ablehnenden Haltung, indem sie nicht bereit waren, etwas für die Anerkennung zu tun.

Wenn ihnen der Wille Gottes heilig ist, dann sollen sie jetzt ihren guten Willen zeigen, um meinen Wunsch und Auftrag zu erfüllen. Ich mache sie aufmerksam, daß sie sehr vorsichtig handeln müssen. Es darf kein Millimeter mehr Erde entnommen werden, als unbedingt nötig ist, denn das heilige Wunderwerk Gottes ist ein großes Mahn- und Wahrzeichen für die ganze Welt und die Menschheit und darf nicht zerstört werden, denn der Himmel legt einen großen Wert auf dieses Heiligtum. An diesem Zeichen des heiligen Kreuzes werden sich für alle Zeiten die Geister scheiden.

In wünsche, daß dieses heilige Zeichen des heiligen Kreuzes am Boden bei dieser neuen Prüfung nur soweit der Wissenschaft ausgeliefert werden darf, so weit es für diese Prüfung notwendig ist. Es ist für die heilige Kirche die heilige Pflicht, daß sie sich weiterhin um diese Sache kümmert und sie unter ihren Schutz nimmt, denn es ist eine große Verantwortung vor Gott. Jene, welche diese Verantwortung tragen müssen, müssen einmal vor Gott Rechenschaft ablegen. Ich wünsche, daß diese und auch alle anderen Erscheinungsstätten dem Volk zum Gebet freigegeben werden, da es nur von großem Nutzen sein kann, wenn an den Erscheinungsstätten viel gebetet wird. Ich bin nur deshalb an diesen Erscheinungsstätten herabgestiegen, um den Glauben zu stärken und der Kirche dadurch zu helfen und sie zur Einheit zu führen."

Der Einspruch der Muttergottes bezüglich der erneuten Prüfung ihres Zeichens des heiligen Kreuzes am Boden, den sie am 22. März 1969 Frau Lex gegeben hatte, wurde von der kirchlichen Obrigkeit abgelehnt.


Auf die erneute Frage von Mutter Lex an die Muttergottes in dieser Angelegenheit, kam von der Lourdesstatue her diese letzte Antwort der Schmerzensmutter 24. März 1969: "Die Kirche steht jetzt vor der freien Wahl. Sie steht vor der großen Entscheidung. Ich reflektiere jetzt nicht mehr auf die Anerkennung, wenn sie nicht mit gutem Willen bereit sind und ihnen der Wille Gottes nicht heilig ist, um meinen Auftrag zu erfüllen, der ihnen durch die Seherin bekannt gemacht wurde. Es geht nicht mit rechten Dingen zu, indem die Rechte der Seherin abgelehnt werden.

Ich bin sehr traurig darüber, daß meine Botschaft nicht anerkannt wird. Ich lasse dich dieses Leiden mitfühlen. (Frau Lex war wie vor dem Zusammenbruch, während sie sah, wie das Gesicht der Lourdesstatue dreimal ganz schwarz wurde und die Muttergottes wie verweint war.) Es soll das Zeichen sein, daß mich diese kaltherzige Ablehnung wie ein Schwert ins Herz trifft, wenn sie sagen, es sei nicht meine Antwort, sondern der Wunsch der Seherin, dadurch ist es, wie wenn mir die Kirche verbieten will zu sprechen. (Am 31. März verbot der Bischof, weitere Botschaften zu verbreiten.)

Es wird bald eine Zeit kommen, wo die Bischöfe und Priester versagen und das betende Volk wird die freie Wahl haben, über die Erscheinungsstätten zu entscheiden. Mir genügt es vorerst, wenn das gläubige Volk an die Erscheinungsstätten strömt, um dort einen Gebetssturm mit Gebet und Opfer, Buße und Sühne zu leisten für die Bekehrung der Sünder und für den Frieden der Welt. Dieser Zustrom der Pilger und Wallfahrer, der von Tag zu Tag anwächst, soll ihnen zum Zeichen sein, daß der Himmel hier eingreift und wirkt, durch die vielen Gnaden, die durch Gottes Barmherzigkeit von diesem Zeichen des heiligen Kreuzes am Boden hier ausströmen. Der himmlische Vater und ich haben eine große Freude darüber, daß durch den Zustrom der großen Menschenmenge das Kreuz durch Gebet und Lobgesang anerkannt und verherrlicht wird.

Ein großer Segen geht von diesem Zeichen des heiligen Kreuzes am Boden aus und der Segen des himmlischen Vaters waltet über diesem heiligen Boden. Das verspüren die Pilger und zieht sie von weither an, da sie so viele Beweise der Echtheit bekommen. Die gewaltigen Sonnenzeichen sollen vor allem von den Priestern und dem Bischof sorgfältig beobachtet werden. Sie sind eine ernste Mahnung an die Welt und Menschheit, denn die Sonne wird nicht mehr zur Ruhe kommen. Das deutet an, daß eine große Katastrophe bevorsteht. Hier wirkt und spricht der Himmel durch verschiedene Zeichen der Barmherzigkeit. Wenn ich nicht mehr sprechen darf, weil meine Botschaft so missachtet, nicht angenommen und zurückgestoßen wird, so werde ich doch nicht aufhören zu meinen Auserwählten zu sprechen und der Himmel wird durch erschütternde Zeichen weiter wirken und weiter sprechen.

Besonders an meinem Mariae-Verkündigungstag will ich erneut meinen großen Appell an die Welt und die Kirche und Menschheit richten um sie aufzurufen, daß meine Botschaft über die Grenzen der Völker hinaus verkündet werden muß, zur Verehrung des heiligen Kreuzes, um durch das Rosenkranzgebet das heiligste Herz Jesu und mein Unbeflecktes Herz zu verehren, und dadurch in diesem schweren Entscheidungskampf die Macht des Bösen zu brechen, der sie durch Irrlehre, Irrglauben und den Ansturm des gottlosen Weltkommunismus ausgesetzt und von der sie bedroht sind; um dadurch auch alle bösen Pläne, Werke und Angriffe, die Satan gegen die katholische Kirche und die gläubigen Menschen gerichtet hat, zu zerstören.

Meine auserwählten Kinder, bleibet stark und werdet nicht müde, um durch das Rosenkranzgebet Sühne und Buße zu leisten für die lauen Priester und die Bekehrung der Sünder. Ich will eine starke Front gründen durch dieses Sühne-Rosenkranzgebet. Durch dieses Sühne-Rosenkranzgebet wirkt der heilige Geist wunderbar in den Herzen der Menschen. Dieser große Zustrom von Pilgern und Wallfahrern zu diesem Kreuz wird nicht mehr abreißen und keine Macht der Welt ist imstande, es aufzuhalten, und die Bischöfe und Priester werden dem ohnmächtig gegenüberstehen. Es wird eine große Völkerwanderung zu diesem Kreuz her werden. Hier wirkt eine übernatürliche Macht. Wenn jemand versucht diesen Pilgerstrom aufzuhalten oder zu verhindern, wird er auf einen starken Widerstand stoßen.

Dann erst werden sie erkennen, daß, laut meiner Botschaft, dieser Ort und dieser Boden sehr heilig ist, und welche Macht und Kraft von diesem Kreuz am Boden ausgeht, und daß durch die Anerkennung und Verherrlichung dieses Kreuzes und die Verehrung meines unbefleckten Herzens sich Gottes Barmherzigkeit im größten Ausmaß enthüllt. Diese Barmherzigkeit wird nicht aufhören, zu den Priestern und der Welt zu rufen, bis ihre erhärteten Herzen erweicht sind, bis sie bereit sind seine Liebe und Barmherzigkeit aufzunehmen.

Wer sich dem Willen Gottes beugt und wer sich durch die Anerkennung und Verherrlichung des Zeichens des heiligen Kreuzes aus Liebe und Sühne unterwirft, in dem wird er seine Liebe und Barmherzigkeit voll und ganz auswirken. Es werden noch viele Kranke geheilt und viele Sünder bekehrt, wenn sie mit großem Vertrauen auf Gottes Barmherzigkeit hierher kommen. Blinde werden sehen und Lahme werden gehen. Dadurch werden sie begreifen, was das Zeichen des heiligen Kreuzes am Boden zu bedeuten hat."


Zu den Erscheinungen an der Herz-Jesu-Statue gab die Schmerzensmutter der Seherin Erklärungen. Wie am 27. März erfolgten die Veränderungen im Antlitz der Statue dreimal. Bei dem von Schlägen aufgeschwollenen Gesicht erinnerte sie sich an jene Offenbarung, da ihr gesagt worden war, daß Jesus durch die Verunehrung des Allerheiligsten Altarsakramentes erneut geschlagen wird. Durch Sühne und Buße könnte das heiligste Herz-Jesu im Allerheiligsten Sakrament und das Herz-Mariä wieder versöhnt werden und alles gut gemacht werden.

Wie dann Mutter Lex um Verzeihung bat für alle Lieblosigkeit, Ehrfurchtslosigkeit, für alle Undankbarkeit und alle Verlassenheit im Tabernakel durch die Menschen, und daß die Menschen Sein bitteres Leiden und Sterben nicht mehr betrachten, zeigte das Gesicht den Ausdruck eines Sterbenden. Bei allen drei Veränderungen hatte sie Einsprachen durch die Schmerzensmutter.

Zum letzten Bild sagte sie: "Jesus fühlt sich heute genau so verlassen und vergessen und entwürdigt im Tabernakel wie damals in seinem Todeskampf am Kreuz zu Golgotha. Zum zweiten Male kann er nicht mehr durch Sein bitteres Leiden und Sterben, so wie damals, die Menschen retten, weil sie nicht mehr glauben wollen, daß das heilige Messopfer das große Erlösungswerk ist, daß er im Allerheiligsten gegenwärtig ist und bei der heiligen Messe sich täglich aufs neue opfert. Die moderne Menschheit will das nicht mehr erkennen, dadurch gehen die Gnaden verloren, weil sie nicht mehr an die Gegenwart Christi im heiligen Sakrament glauben wollen. Sie nehmen viel zu wenig an der Gnaden- und Segenskraft teil, weil sie durch diese gottlose Welt, durch den modernen Ungeist in die totale Verwirrung geraten sind. Darunter leidet Jesus im heiligen Sakrament schwer. Seine übergroße Liebe und Barmherzigkeit ruft Tag und Nacht zu den verwirrten sündigen Menschen, besonders in dieser österlichen Zeit.

Alle, die auf diesen Ruf vom Tabernakel und vom Kreuze her hören und sich in diesen heiligen Karfreitagsstunden demütig und reumütig dem heiligen Kreuze Christi unterwerfen, werden durch Gottes Barmherzigkeit Licht und Gnade und Verzeihung ihrer Sünden erlangen und sie werden wie Christus in Herrlichkeit auferstehen. Die Menschen suchen überall nach Gott. Sie können ihn nirgends finden und kommen nicht zur Ruhe, weil sie in ihrer Verwirrung in dieser modernen Welt das Vertrauen an die Gegenwart Christi im heiligen Sakrament meistens schon verloren haben. Das Zeichen des heiligen Kreuzes am Boden soll der modernen verwirrten Menschheit ein ernstes Mahn- und Warnzeichen vom Himmel sein, daß Gott eingreifen will, um sie zur heiligen Kirche wieder zurückzuführen, damit die Kirche wieder ein Haus des Gebetes werde.

Das heilige Kreuz Christi steht für alle Zeit als ernstes Mahn- und Warnzeichen über der Kirche. Es soll der Kirche zum Zeichen sein, daß all diejenigen Menschen, die in Strömen hierher zu dieser heiligen Gnadenstätte des heiligen Kreuzes am Boden pilgern, die auserwählten sind, die ihren Glauben bekennen und die Kirche sehr häufig besuchen und das heilige Sakrament regelmäßig mit heiliger Ehrfurcht empfangen.

Durch die Anerkennung und Verherrlichung des Zeichens des heiligen Kreuzes am Boden, durch die Verehrung meines Unbefleckten Herzens, durch das Rosenkranzgebet haben sich viele große Sünder bekehrt und sind wieder zur Kirche und zum Glauben zurückgekehrt.

Dieses soll den Bischöfen und Priestern zum Zeichen sein, daß an allen heiligen Erscheinungsstätten, wo ich mich durch Gottes Barmherzigkeit herabgelassen habe, besonders durch das ernst mahnende Zeichen des heiligen Kreuzes am Boden, der Himmel mithelfen will, die gefallene Menschheit wieder aufzurichten, damit der Glaube gestärkt und gefestigt wird für das Neuaufblühen der Kirche. Dieses ernst mahnende himmlische Zeichen des heiligen Kreuzes am Boden ist das größte Erbstück vom Himmel, das Gott durch seine übergroße Liebe und Barmherzigkeit den Menschen schenken kann, denn es gibt kein höheres Zeichen wie das Kreuz, ob es am Himmel erscheint oder auf Erden. Nur im Kreuz ist Heil und Segen. Die Verehrung des heiligen Kreuzes führt die Menschen zum ewigen Leben durch Gottes Barmherzigkeit."

Beim Verlassen der Jennersdorfer Kirche zeigte sich wieder die Monstranz in den Händen der Muttergottes. Die Muttergottes sagte: "Ich werde dich noch öfters in diese Kirche rufen, um dir hier bei der Herz-Jesu-Statue Zeichen zu geben, weil in der Kirche in St. Martin die Gnadenstatuen entfernt sind. In diesem Sinne bezeuge, bestätige und bekräftige ich, als Königin der Märtyrer, zur Verherrlichung des heiligen Zeichens des heiligen Kreuzes am Boden, sowie auch zu meiner Verehrung, zur größeren Ehre Gottes, die Wahrheit und Echtheit meiner ernst mahnenden Himmelsbotschaften, um in diesem Sinne durch Gebet und Lobgesänge aus Liebe und Dankbarkeit für diese große Gnade dem himmlischen Vater eure Huldigung darzubringen. Gelobt sei Jesus Christus." "Ave Maria in Ewigkeit."


An diesem Schmerzens-Freitag der Passionswoche, den 28. März 1969, bekam Mutter Lex noch eine große Botschaft an ihre Auserwählten. Diese waren wegen verleumderischer (oben erwähnter) Flugblätter in Streit und Verwirrung geraten. Durch diese Botschaft wollte die Schmerzensmutter die Streitenden zur Versöhnung führen:

"Ich wünsche, daß diese Personen, die du in jahrelangem Gebet hart erbitten mußtest, zur Hilfe im Hause und zur Abnahme der Schreibarbeit, und die auch die größten Opfer auf sich nehmen müssen und von mir auserwählt und berufen sind, im Hause bleiben. Ich habe jene auserwählt, die für diese Sache geeignet sind. Nicht jeder ist im Stande durchzuhalten, der nicht von oben begnadet ist, dieses Opfer auf sich zu nehmen. Ich als Vermittlerin aller Gnaden lasse mir von niemandem Vorschriften machen, wer für diese Sache berufen ist. Es wären genug Menschen da, die Zeit hätten, aber sie sind nicht geeignet, weil sie keine Opfer auf sich nehmen wollen und weil sie von ihrem modernen Leben und den irdischen Genüssen nicht ablassen wollen. Die in dieser heiligen Sache in meinem Dienste stehen, können nur gute Werke vollbringen. Denn ich habe euch schon mehrmals kundgetan, daß dieser Boden heilig ist – denn hier geschieht nur der Wille Gottes und mein Wunsch und deshalb hat niemand etwas zu verhindern oder einzuwenden. Denn hier ist das Haus der göttlichen Barmherzigkeit und sie können nur Werke der göttlichen Barmherzigkeit vollbringen.

Alle Personen, die hier in diesem heiligen Werk beteiligt sind, sind im Dienste Gottes und in meinem Dienste, sie müssen auf alle irdischen Güter und Vergnügungen verzichten und alle Entbehrungen auf sich nehmen. Sie müssen mit gutem Willen bereit sein, jedes Opfer auf sich zu nehmen, weil sie Tag und Nacht von dem Pilgerstrom bedrängt sind und dadurch ein richtiges Buß- und Sühneleben führen. Wer will sich erlauben, dieses friedliche Opferleben meiner auserwählten Personen hier zu stören? Wenn sie von diesem Vorhaben nicht ablassen, fordern sie selbst heraus, daß Gott durch schwere Prüfungen eingreifen muß. Ich erlaube nicht, daß durch die immerwährenden Angriffe der heilige Frieden in diesem Hause zerstört wird. Hier werden nur gute Werke im Dienste Gottes und in meinem Dienst vollbracht. Hier ist das Haus der Barmherzigkeit und das Haus Gottes und meine Erscheinungsstätte.

Hier spreche ich und befehle ich und alle anderen haben zu schweigen, denn für die Ordnung in diesem Haus werde ich in Zukunft Sorge tragen und ich dulde es nicht, daß durch den satanischen Plan, der Friede in diesem Hause zerstört wird. Ich werde Sorge tragen, daß in diesem Hause der Wille Gottes voll und ganz erfüllt werden muß. Alle Angriffe gegen die von mir für hier berufenen Personen, die in meinem Dienste stehen, kommen nicht von Gott, sondern von meinem Widersacher. Satan versucht mit größter Raffiniertheit alles zu zerstören und alles zunichte zu machen, was hier durch die Opferseelen zur Ehre Gottes und zu meiner Verehrung getan und geleistet wird. Bis heute ist es noch niemand gelungen, dort wo ich regiere und walte, jemand zu verdrängen. Ich werde sie alle zuschanden bringen und sie werden ihrer eigenen Sünde zum Opfer fallen, denn hier hat Satan das Recht verloren, denn dieser Ort und dieser Boden und auch das Haus ist sehr heilig. In diesem Hause regiert Gott und in diesem Hause werden nur gutgewillte Personen geduldet. Ich walte als Herrin in diesem Hanse. Ich habe alles in meiner Macht und führe alle nach dem heiligen Willen Gottes, die im Dienste dieser heiligen Sache tätig sind.

Ich warne sie, von dem satanischen Plan abzulassen, um nicht selbst zu Schaden zu kommen. Ich habe schon lange beobachtet, daß hier der Böse einwirken will durch Hass, Neid, Eifersucht und Verleumdungen, gegen diejenigen, die ich auserwählt habe und in diesem Hause in meinem Dienste stehen. Es ist höchste Zeit, daß sie sich für die Anerkennung und Verherrlichung des Zeichens des heiligen Kreuzes und die Verehrung meines unbefleckten Herzens einsetzen und sich alle vereinen und versöhnen sollten, um in Frieden zusammenzuhalten im Dienste Gottes und zu meiner Verehrung.

Nur durch gemeinsames Zusammenarbeiten und Zusammenhelfen für die Anerkennung dieser heiligen Sache leisten sie für den Himmel gute Dienste. Mit solch verleumderischen Methoden können sie das große Ziel für die Anerkennung nicht erreichen. Sie bezwecken nur das Gegenteil und arbeiten für die Vernichtung. Das unrechte Handeln durch Verbreitung von Verleumdungen kommt nicht von Gott. Sie säen Hass aus und werden Hass ernten, denn sie tragen den Hass im Herzen. Sie sollen den Hass herausreißen aus ihrem Herzen, damit die Liebe Platz hat. Solche Methoden der verleumderischen und lügnerischen Angriffe kommen nicht von Gott, sondern von meinem Widersacher. Gott ist die Liebe. Wer Gott im Herzen trägt, hat auch die Nächstenliebe im Herzen. Ich wünsche, daß sie sich gründlich überzeugen, bevor sie über meine Begnadeten urteilen. Sie dürfen diese verleumderischen Angriffe und dieses teuflische Werk nicht mehr weiter betreiben.

Ich wünsche, daß dieses noch vor Karfreitag alles in Ordnung gebracht wird und dieses Haus und diese begnadeten Personen dürfen nicht mehr weiter bedrängt werden. Der heilige Friede muß in diesem Haus wieder hergestellt werden, ehe es zu spät sein kann, denn es könnte für sie schwere Folgen haben und für ihre eigene Auserwählung, da sie als erste auserwählt und begnadet sind, könnte es zu einer schweren Niederlage führen. Mit welchem Recht greifen sie diese Personen an, die ich berufen habe, wenn sie nicht genau wissen, wer sie sind: Ich habe meine Helfer hier, die ich berufen habe, genau durchschaut und erkannt, daß sie geeignet sind.

Ich kann nur Menschen brauchen, die dieser Sache gut gesinnt sind und reinen Herzens sind. Wer diese Personen angreift, greift mich persönlich an und ich werde mich entsprechend verteidigen. Diese auserwählten Personen, die für diese heilige Sache berufen sind, dürfen nicht in den Schmutz gezogen werden ohne jeden Grund, das dulde ich nicht. In diesem Sinne mache ich die Verantwortlichen aufmerksam, diese gegnerischen und verleumderischen Angriffe sofort einzustellen, weil dieses unrechte Handeln besonders in dieser heiligen Karwoche an diesem heiligen Ort und in diesem heiligen Hause von Gott nicht mehr länger geduldet wird. Noch in dieser Karwoche müssen die Hauptschuldigen, die diese Verleumdungen ausgestreut haben, durch Gebet und Buße diese schwere Beleidigung gegen Gott wieder gut machen.

Wenn sie zur Anerkennung und Verherrlichung dieses Kreuzes gute Dienste leisten wollen, müssen sie ihren Willen ändern und mit gutem Willen bereit sein, den Frieden wieder herzustellen und sich mit diesen von mir auserwählten Personen, die von mir zum Dienst dieser heiligen Sache berufen sind, versöhnen, damit sie dieses, ihr Opfer- und Bußleben, um das heilige Werk Gottes zu vollenden, ungestört weiterführen können. Sie können nichts ändern. Sie stehen mir durch ihre Angriffe machtlos gegenüber. Das soll ihnen ein für allemal gesagt sein. Ich spreche in dieser Sache nicht wieder.

Mein Wunsch und Auftrag soll ihnen heilig sein, ehe sie die Gerechtigkeit Gottes strafen muß. Es ist ihre heilige Pflicht, mir im heiligen Gehorsam zu dienen und meine heiligen Botschaften dürfen weiterhin nicht missachtet und zuschanden gebracht werden. Ich mache sie aufmerksam, daß sie im Dienste dieser heiligen Sache für die Anerkennung zwei Herren zugleich nicht dienen können. Entweder sind sie für oder gegen die Wahrheit.

Ich wünsche durch meinen dringenden Befehl, daß ein für allemal alle verleumderischen Angriffe gegen meine Botschaften und auserwählten Personen ein Ende finden. Es ist die letzte Aufforderung, daß meinem Auftrag Folge geleistet wird, denn die Lage ist sehr ernst, sie sollen besser durch Gebet und Opfer, Buße und Sühne leisten für die Rettung der Seelen. Dadurch könnten sie Gott bessere Dienste leisten und mehr Gnaden verdienen.

Wenn sie das weiter betreiben, dann arbeiten sie nicht für die Anerkennung, sondern für die Vernichtung und Zerstörung und fordern dadurch den gerechten Zorn Gottes heraus. Gott läßt seiner in dieser heiligen Sache nicht mehr länger spotten. Wer den anderen in dieser heiligen Sache unrecht verurteilt, kann sich nur selbst schaden und selbst verurteilen. In diesem Sinne beschließe ich meinen Auftrag, im Namen des Herrn, zur Verkündigung des heiligen Kreuzes am Boden und auch zu meiner Vereherung, Rücksicht zu nehmen und Abstand zu nehmen von all dem." Gelobt sei Jesus Christus. Ave Maria in Ewigkeit.


Die Botschaften des Jahres 1971

Der letzte Aufruf zu Gebet und Buße durch die Königin der Apostel an die Bischöfe und Priester vor Ablauf der Gnadenfrist. Während des Rosenkranzgebetes am Abend des 7. Dezember 1971, 8.00 bis 9.00 Uhr, bekam die Seherin vor der großen Fatimastatue der Hauskapelle die letzte große Botschaft.

Sie schreibt: Ich bat die Gottesmutter innigst, wie es unter der totalen Verwirrung der Priester und dem christlichen Volke weiter gehen soll und wie die mehrmals angekündigte Weltkatastrophe abgewendet werden kann. Plötzlich bekam ich die Antwort durch eine geistige Einsprechung:

"In diesem Sinne richte ich als Königin der Apostel und Mutter der Kirche – sowie auch als Hilfe der Christen – den dringenden Appell an die Bischöfe und Priester der katholischen Kirche, diesmal durch meine ernst mahnende Botschaft, den heiligen Willen Gottes voll und ganz zu erfüllen. In diesem Sinne ist es für die Bischöfe und Priester die heilige Pflicht, in allen katholischen Kirchen, Wallfahrtsorten, Gnadenorten und Erscheinungsstätten das christliche Volk zu großen Gebetsstürmen aufzurufen, um durch Gebet und Opfer und Buße dem Himmel Sühne zu leisten, und zur Rettung der Seelen, um dadurch dem Ansturm der Hölle und der Gottlosigkeit energisch entgegen zu treten und damit die Macht des bösen Feindes, des modernen Ungeistes, des Unglaubens und der Unwahrheit, die heute in den meisten katholischen Kirchen herrscht, zu brechen, wodurch schon viele katholische Kardinäle, Bischöfe und Priester in Verwirrung geraten sind.

Das geschah durch die Modernisierung und 'Erneuerung' in vielen katholischen Kirchen, besonders durch die Handkommunion und die Ehrfurchtslosigkeit vor dem Allerheiligsten Sakrament des Altares. Jesus, mein göttlicher Sohn, gibt durch die Enthüllung seiner Christusgestalt in der heiligen Hostie während des heiligen Messopfers bei der heiligen Wandlung und der heiligen Kommunion von der Wahrheit Zeugnis, daß Er als wahrer Gott und Mensch im heiligen Sakrament des Altares zugegen ist.

Durch diese Verunehrung wird Gott schwerstens beleidigt und die göttliche Liebe und Barmherzigkeit missachtet, die Jesus, mein göttlicher Sohn, durch sein bitteres Leiden und Sterben am Kreuze und durch die Vergießung seines kostbaren Blutes aus Liebe und zur Erlösung für uns Menschen erwiesen hat. In diesem Sinne mahne und warne ich als Miterlöserin im Auftrag meines göttlichen Sohnes die Kardinäle, Bischöfe und Priester von dieser Modernisierung und "Erneuerung" in meiner katholischen Kirche abzulassen. Ich als Mutter der Kirche wünsche, daß die volle Ordnung in den katholischen Kirchen wieder hergestellt wird, um den heiligen Willen Gottes voll und ganz zu erfüllen.

Ferner wünsche ich als Königin Himmels und der Erde im Namen des Zeichens des heiligen Kreuzes am Boden, das von der Wahrheit meiner heiligen Erscheinung, sowie von der Wahrheit meiner ernst mahnenden Botschaften Zeugnis gibt, daß diesmal dem großen Aufruf zu Gebetsstürmen endlich von den katholischen Bischöfen und Priestern Folge geleistet wird, um dies dem christlichen Volke zu übermitteln und zu verkünden, um durch Gebet und Buße den heiligen Willen Gottes voll und ganz zu erfüllen. In diesem Sinne wünsche ich im Auftrag meines göttlichen Sohnes, das Zeichen des heiligen Kreuzes am Boden aus Liebe und Sühne zum gekreuzigten Heiland und zu meiner Verehrung, als Zeichen des Heiles und der göttlichen Liebe und Barmherzigkeit von den Bischöfen und Priestern und dem gesamten christlichen Volke anzuerkennen und zu verherrlichen und zur schuldigen Danksagung dem himmlischen Vater die Huldigung darzubringen. Im Kreuz ist Heil, Licht, Kraft und Segen.

Noch ist das Zeichen des heiligen Kreuzes am Boden durch Gottes Barmherzigkeit in der friedlosen, verworrenen Welt Heil und Sieg verkündend. Noch einmal läßt Gott durch meine fürbittende Macht über die gottlose Menschheit Gnade und Barmherzigkeit walten. Um der Opferseelen willen, die durch Prozessionen, Gebet, Opfer und Buße dem Himmel sehr viel Sühne leisten und die Barmherzigkeit Gottes immer wieder herabflehen, wird der Zorn Gottes besänftigt, der über der sündhaften Menschheit schwebt.

Die Gnaden fließen am Zeichen des heiligen Kreuzes am Boden durch Gottes Barmherzigkeit immer noch in Strömen, hier wirkt und spricht der Himmel, um dadurch die göttlichen Wundertaten der armen Menschen zu verweisen. Das Zeichen des heiligen Kreuzes am Boden ist das größte und vielleicht letzte Angebot Gottes, der göttlichen Liebe und Barmherzigkeit für die Rettung der gefallenen Menschheit. Es ist auch der größte Rettungsanker für alle Zeiten, wodurch Gott die Menschheit zur Buße und Umkehr mahnt. In diesem Erlösungszeichen der göttlichen Liebe und Barmherzigkeit wird auch die große Entscheidung über die mehrmals angekündigte weltweite Katastrophe fallen.

Anerkennung und Verherrlichung des Zeichens des heiligen Kreuzes am Boden heißt laut Offenbarung Abwendung des furchtbaren Strafgerichtes. Ablehnung des Zeichens des heiligen Kreuzes am Boden sowie auch die Ablehnung aller meiner Gnaden- und Erscheinungsstätten ist Ungehorsamkeit gegen Gott und seinen heiligen Willen.

Wenn auch diesmal durch die ablehnende Haltung der Verantwortlichen kirchlichen Obrigkeit der heilige Wille Gottes durch meine dringende Botschaft nicht voll und ganz erfüllt wird und dem großen Aufruf zum Gebetssturm von den Bischöfen und Priestern sowie auch von dem christlichen Volke nicht Folge geleistet wird – und dadurch das größte und vielleicht letzte Angebot Gattes der göttlichen Liebe und Barmherzigkeit nicht angenommen wird und durch die ablehnende Haltung der Bischöfe und Priester auch diesmal zurückgestoßen wird – dann heißt es laut Offenbarung Herausforderung des göttlichen Strafgerichtes.

Die letzte Gnadenfrist läuft ab. Ein schreckliches Strafgericht steht vor der Türe, die Welt steht im Zeichen eines schrecklichen Atomkrieges. Aber durch Gebet, Opfer und Buße könnte die große Gefahr noch abgewendet werden. Die große Übermacht des Weltkommunismus kennt keine Grenzen und macht große Fortschritte, sie wird eines Tages, wenn nicht viel gebetet und Sühne geleistet wird, als Geißel Gottes über die noch friedlichen Länder hereinbrechen.

Wenn meiner dringenden Botschaft, dem Aufruf zu Gebet und Buße sowie auch zu Gebetsstürmen nicht Folge geleistet wird, kann das Blutvergießen vieler Millionen Menschen nicht mehr verhindert werden. Denn eines Tages kann es für viele Millionen Menschen zu spät sein für Zeit und Ewigkeit und ich müßte es schmerzlich mitansehen, wie viele Millionen Seelen auf ewig verloren gehen, weil niemand für sie opfert und betet. Diese Seelen klagen an, weil alle meine Botschaften an allen meinen Erscheinungsstätten bis jetzt nicht erfüllt wurden, dadurch wird das Tor der göttlichen Liebe und Barmherzigkeit immer wieder zugeschlagen und das Tor der Hölle weiter geöffnet. Gelobt sei Jesus Christus." Ave Maria in Ewigkeit!


Die Botschaften des Jahres 1973

Erschütterndes Tränen-Wunder der Herz-Jesu-Statue in der Pfarrkirche zu St. Martin und des Herz-Jesu-Bildes in der Hauskapelle. Dringende Botschaft der Gottesmutter an die Seherin für die Oberhirten, Priester und Diener Gottes sowie das gesamte christliche Volk: "Durch den Ungehorsam, gegen Gott und seinen heiligen Willen", sagte die Muttergottes, "wird mein göttlicher Sohn schwer beleidigt und die barmherzige Liebe Gottes, des heiligsten Herzens Jesu, wird verschmäht und missachtet, und so viele, unzählige Seelen gehen auf ewig verloren, weil niemand für sie betet, opfert und sühnt. Jesus, mein göttlicher Sohn, liebt auch die Sünder, weil sie alle Kinder des himmlischen Vaters sind. Wenn auch die Langmut Gottes immer wieder rnissachtet wird, die Güte und Liebe des himmlischen Vaters ist unendlich groß und ohne Grenzen; darum läßt Gott noch immer Barmherzigkeit walten, aber wie lange noch? Wenn die Stunde der göttlichen Gerechtigkeit immer wieder herausgefordert wird, muß ich in meiner großen Traurigkeit blutige Tränen weinen, weil durch die Herausforderung der göttlichen Gerechtigkeit eine große, schwere und strenge Züchtigung über die gottlose Welt und die moderne Menschheit kommen wird."


Warum weint Jesus und Seine heilige Mutter Maria? Die Antwort auf diese Frage erhielt die Seherin, Mutter Lex, von Jesus und Maria durch innere Einsprechung im Herz-Jesu-Monat 1973. Am 25 Juni – so schildert die Seherin – als ich, wie immer, meine täglichen Gebete verrichtete in der Hauskapelle, habe ich beim Herz-Jesu-Bild am rechten Auge einen Wassertropfen gesehen. Ich dachte, es ist doch kein Wasser in der Nähe und es ist mit keinem Wasser in Berührung gekommen. In dem Moment ist mir eingefallen, es könnte eine Träne sein. Bin dann sehr erschrocken und hab gezittert am ganzen Körper, wie ich darauf gekommen bin, daß es eine Träne vom Herz-Jesu-Bilde ist. Ich habe dann selber weinen müssen. Da bat ich Jesus innerlich, mir zu sagen, warum er weine? Dann bekam ich die traurige Antwort: "Ich weine um meine Priester-Seelen, weil durch ihr Versagen so viele unzählige Christgläubigen lau geworden sind und weil man dich um meinetwillen verschmäht, um meiner Wahrheit und Gerechtigkeit willen und du um meiner Liebe zum Kreuze willen schweres Unrecht erdulden mußt."

Dann hat die Muttergottes noch gesprochen. Ich habe die heilige Jungfrau gebeten (vor der Fatimastatue in der Hauskapelle), sie soll mich wissen lassen, was das zu bedeuten hat, daß der Heiland weint und daß sie blutige Tränen weint. Während des Gebetes fragte ich, was diese Tränen vom rechten Auge des Herz-Jesu-Bildes bedeuten solle.

Da habe ich diese Antwort erhalten: "Es soll der armen modernen Menschheit, die sich schon so viel von Gott abgewendet hat, zum Zeichen sein, daß Gottes große Geduld bald zu Ende sein kann. Die Tränen meines göttlichen Sohnes sowie meine blutigen Tränen sind Tränen der Liebe und des Erbarmens – noch – über die Menschheit – und meine blutigen Tränen sind auch Tränen zum Zeichen meiner großen Traurigkeit und meiner Schmerzen, weil meine dringenden himmlischen Botschaften nicht erfüllt werden."


Die Botschaften des Jahres 1982

Die Sorge der Seherin wegen ehrfurchtsloser Touristik In diesem Jahr hat die Touristik im Burgenland zugenommen, und die Busunternehmer planten das Rasenkreuz als Sehenswürdigkeit in ihr Programm ein. Mutter Lex sagte dazu: Durch diese Touristik wird wenig gebetet am Kreuz, sie gehen nur neugierig herum und schauen alles an. Dadurch gehen aber sehr viele Gnaden verloren. Es ist eben niemand da, der sich um das Gebet am Kreuz kümmert. Nur wenn die frommen Priester mit den Pilgerbussen mitkommen, wird Tag und Nacht gebetet und Sühne geleistet für die große Ehrfurchtslosigkeit vor dem Sakrament in fast allen Kirchen.

"Die Einführung der Sonntag-Vorabendmesse ist eine List des Teufels. Sie ist als Sonntagsmesse ungültig", sagt die Muttergottes. Durch diese Vorabendmesse ist die Entwicklung der Touristik und die Vergötzung des Sonntag-Sportes für die Katholiken möglich geworden und wird der Tag des Herrn zum Tag des Menschen umfunktioniert.


Die Botschaft über das Bußsakrament. Krankenhaus Fürstenried, am 5. April 1982. Zwei Jahre lang wurde Mutter Lex durch die Eingabe einer Botschaft bedrängt, doch wegen ihrer schweren Erkrankung konnte sie dieselbe nicht niederschreiben.

Botschaft für die Priester und Bischöfe: "Die Priester dürfen die Gläubigen nicht mehr jeden Sonntag zur heiligen Kommunion gehen lassen, wenn sie das ganze Jahr oder länger nicht zur heiligen Beichte gehen. Die Priester müssen streng dahinter sein, daß jene, die jeden Sonntag zur heiligen Kommunion gehen, öfter zur heiligen Beichte gehen. Die Priester müssen sie aufmerksam machen, das ist ihre heilige Pflicht."

Es folgte eine Botschaft an den Papst, daß er seine Aufmerksamkeit den Gnaden- und Erscheinungsstätten zuwenden soll, "damit dort durch Gebet, Opfer und Buße mehr Sühne geleistet wird, das ist dringend notwendig, bevor es ganz zu spät sein könnte..."

"Die Zeit drängt sehr, denn die Katastrophen häufen sich immer mehr und mehr. Nicht mit Waffengewalt, nur durch Gebet, Opfer und Buße könnte Friede auf Erden werden und könnte die Menschheit vor dem Unheil, das bevorsteht, noch gerettet werden. Die Priester und Bischöfe haben kein Recht, das himmlische Zeichen des heiligen Kreuzes zu verurteilen, da verurteilen sie sich selber – und sprechen sich selbst ihr eigenes Gericht. Denn das letzte Wort werde Ich, Christus der Herr, über diese Sache sprechen, wenn das große Zeichen des heiligen Kreuzes am Himmel erscheinen wird, das ist dann das Weltgericht, wo Gott selbst über die Wahrheit und über Recht und Unrecht das Urteil spricht."

Die Gottesmutter löst ihr Versprechen ein. Die Gnadenfrist läuft ab! Mutter Lex berichtet: "Es war vor 20 Jahren, da war eine große Botschaft (der Muttergottes) und da hat's geheißen, sie wird mir's kund tun, wenn es an der Zeit ist (und die Welt vor der Katastrophe steht). Dem Z. habe ich es damals gesagt, sonst keinem Menschen und dieser hat immer gefragt, ob die Muttergottes schon etwas berichtet hat. 'Nein gar nichts.' Und ich hab einfach nicht mehr daran denkt, an Botschaften und Erscheinungen, weil nichts geglaubt wurde und es so hart war, eine Botschaft hinauszubringen. Jetzt ist sie so ganz unverhofft gekommen. Sie hat ihr Wort gehalten, weil sie gesagt hat: 'Wenn's an der Zeit ist, werd' ich es dir kundtun.'


Es war der 22. Dezember 1982, ca. 5.00 Uhr früh, ich bin wach im Bett, plötzlich sehe ich im dunklen Zimmer das Rasenkreuz und darüber die Muttergottes, bekleidet wie in Fatima. Sie spricht, ohne daß ich ein Wort verstehe. Kasten und Wand sind verschwunden, und ich schaue wie durch eine Öffnung auf das etwa 20 m vom Haus entfernte Rasenkreuz, von wo die Muttergottes auf mich zukommt: Sie ist übermenschlich groß und trägt eine herrliche Krone. Sie bleibt am Rande meines Bettes stehen und sagt mit gütigem Blick: "Hab keine Angst. Ich bin gekommen, das Versprechen einzulösen, das ich dir vor über 20 Jahren gab, dir anzukünden, wenn es Zeit ist. Jetzt ist es Zeit! – Die Welt steht vor der Katastrophe! Die Mächte rüsten wie noch nie! Die große Übermacht des Weltkommunismus wird unerwartet über die noch freien Länder hereinbrechen, denn er kennt keine Grenzen. Das wird die große Weltkatastrophe auslösen! Ich spreche die gleiche Sprache wie in Fatima."

Nun erneuert die Gottesmutter den Aufruf zum Sturmgebet – wie in der großen Botschaft vom 7. Dezember 1971 – und weist die Seherin an, diesen schnellstens allen Bischöfen und Priestern mitzuteilen, da er der allerletzte Hoffnungsschimmer für die Welt ist. Sie sagte: "Das Gericht könnte höchstens noch abgewendet oder gemildert werden, wenn sich die Bischöfe und Priester an die Spitze eines Gebetssturmes stellen würden. Beeile dich! Es muß so schnell wie möglich geschehen!"

Es war am Sonntagvormittag, da erzählte Mutter Lex in ihrer Küche einigen Pilgern, daß sie am 22. Dezember 1982 nach der Botschaft der Muttergottes noch eine Eingebung bekommen hat folgenden Inhaltes: "Sie setzt ihren Fuß hier wieder fest, denn dieser Ort und dieser Boden ist sehr heilig, hier hat der Himmel die Erde berührt. Sie wird nicht eher ruhen, bis das Kreuz anerkannt ist und erlöst von dem Kampf, der die ganzen Jahre hier gegangen ist. Sie wird nicht eher ruhen, bis in der Kirche die volle Ordnung wieder hergestellt ist."

Wörtlich sagte die Muttergottes: "Oder habe ich vielleicht nicht das Recht als Mutter der Kirche, mich für die Kirche einzusetzen? Dieser Ort und dieser Boden ist sehr heilig, hier, spricht und wirkt der Himmel. Dieser Unfug hier muß aufhören. Sie können beten, aber dann müssen sie sich entfernen, denn unnötige Gespräche sind hier nicht erwünscht. Es muß ein für alle mal diesem sündhaften, ausgelassenen, satanischen Treiben ein Ende gesetzt werden: So etwas erlaube ich nicht, weil solcher Frevel von Gott nicht geduldet wird."

 

 

Gegrüßt seist du, Maria,
voll der Gnade,
der Herr ist mit dir,
du bist gebenedeit unter den Frauen,
und gebenedeit ist die Frucht deines Leibes,
Jesus. -
Heilige Maria, Mutter Gottes,
bitte für uns Sünder
jetzt und in der Stunde unseres Todes.

 

Weiterführende Themen: 

Fatima  /  Maria  / Gott liebt dich  /  Garabandal  

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