Kirche Weitental

†  Gott ist die Liebe - Er liebt dich  †
 Gott ist der beste und liebste Vater, immer bereit zu verzeihen, Er sehnt sich nach dir, wende dich an Ihn
nähere dich deinem Vater, der nichts als Liebe ist. Bei Ihm findest du wahren und echten Frieden, der alles Irdische überstrahlt

MOBILE
Version

Fragen, Kritik...
sende EMail

SUCHFENSTER
hier öffnen

NORMAL
Version

Start-Gottes Liebe-Erbsünde

Maria-Werke-Wallfahrten

Jahreskreis Heilige

Apokalypse Warnung NWO

News Gebete

Sünde-Leid-Heilung-Hilfe

Leben mit Gott-Hilfen

Mystik Werke Audio

Papst Kirche Liturgie Dok.

*Anbetung live*

Befreit aus einem Leben

voller Gewalt und Haß

-


Der erstaunliche Bericht eines buddhistischen Mönches in Myanmar (Burma), der von den Toten auferstanden und heute ein anderer Mensch ist. Übersetzung aus dem Englischen von P. Vollmar. Übernommen von www.Lebensentscheidung.de
Obwohl ich körperlich aus der Welt gegangen war, weiss ich noch gut, wie ich geistig voll da war. Ich befand mich plötzlich mitten in einem äusserst heftigen Sturm. Ein mächtiger Wind machte die ganze Gegend flach, bis keine Bäume und auch sonst nichts mehr stand, da war nur eine flache Ebene zu sehen.

 

Tim


MEINE JUGENDJAHRE

Hallo, ich heisse Athet Pyan Shinthaw Paulu und komme aus Myanmar. Ich möchte Ihnen mitteilen, was mir kürzlich geschehen ist. Aber lassen Sie mich mit den Ereignissen aus meinen Jugendjahren beginnen.

Ich wurde im Jahre 1958 in der Stadt Bogale, im Irrawaddy-Delta in Süd-Myanmar (früher Burma) geboren. Meine Eltern, strenggläubige Buddhisten, wie die meisten Leute in Myanmar, gaben mir den Namen Thitpin (zu Deutsch "Baum"). Da, wo ich aufwuchs, war das Leben sehr einfach. Im Alter von 13 Jahren ging ich von der Schule weg und arbeitete hinfort auf einem Fischerboot. Wir fischten in den zahlreichen Flüssen und Strömen des Irrawaddy-Deltas nach Fischen und manchmal auch nach Garnelen. Als ich 16 war, wurde ich der Bootsführer. Damals wohnte ich auf der Insel Mainmahlagyon (was "schöne Frau" bedeutet), sie liegt nördlich von Bogale, meiner Geburtsstadt. Dieser Ort ist ungefähr 160 km südwestlich von unserer Hauptstadt Yangon (Rangoon) gelegen.

Eines Tages, ich war schon 17, machten wir einen grossen Fang. Die vielen Fische im Netz zogen die Aufmerksamkeit eines Krokodils auf sich. Dieses folgte unserem Boot und versuchte, uns anzugreifen. Wir waren so erschrocken, dass wir wie wild drauflos ruderten, um unser Boot rasch ans nahe Ufer zu bringen. Das Krokodil folgte uns weiter und traktierte dabei unser Boot mit Schwanzschlägen. Schlussendlich konnten wir uns retten. Zwar starb bei diesem Unfall niemand, aber das Erlebnis prägte sich tief in mir ein. Ich wollte nie mehr fischen. Unser Boot war durch den Angriff so beschädigt, dass es sank. So mussten wir noch diese Nacht auf einer Fähre nach Hause fahren.

Kurz danach wurde mein Vater nach Yangon City versetzt. Im Alter von 18 Jahren sandte man mich als Mönchsnovize in ein buddhistisches Kloster. Die meisten Eltern in Myanmar hoffen darauf, ihre Söhne mindestens für eine Zeitlang ins Kloster schicken zu können, da es als grosse Ehre gilt, einen Sohn im klösterlichen Dienst zu haben. Wir befolgen diese Sitte schon seit Jahrhunderten.

EIN EIFRIGER JÜNGER BUDDHAS

Als ich 19 Jahre und 3 Monate alt war (im Jahre 1977), wurde ich normaler Mönch. Beim Eintritt ins Kloster gab mir der Klostervorsteher einen neuen buddhistischen Namen, wie es in unserem Land Brauch ist. Ich hiess von nun an U Nata Pannita Ashinthuriya. Sobald bei uns jemand Mönch wird, legt er den elterlichen Namen ab. Das Kloster, in dem ich lebte, heisst Mandalay Kyaikasan Kyaing. Der Klostervorsteher hiess U Zadila Kyar Ni Kan Sayadaw [U Zadila ist sein Titel]. Er war zu seiner Zeit der berühmteste buddhistische Mönch in ganz Myanmar. Jedermann kannte ihn. Er wurde weit und breit als grosser Lehrer verehrt. Ja, er war es... Denn im Jahre 1983 kam er bei einem schweren Verkehrsunfall ums Leben. Alle waren über seinen Tod entsetzt. Ich war damals schon seit 6 Jahren Mönch.

Ich bemühte mich redlich, ein guter Mönch zu sein und alle Vorschriften des Buddhismus zu befolgen. Es kam sogar so weit, dass ich auf einen Friedhof zog, um unaufhörlich meditieren zu können. Einige Mönche, die sich den Lehren Buddhas ganz verschrieben haben, tun solche und ähnliche Dinge, um zum Ziel zu kommen. Einige ziehen tief in die Wälder, wo sie in Selbstverleugnung und Armut leben. Ich trachtete danach, meine selbstsüchtigen Gedanken und Begierden zu verleugnen, der Krankheit und dem Leiden zu entfliehen und so aus dem Kreislauf dieser Welt auszubrechen. Auf dem Friedhof fürchtete ich auch keine Geister. Ich war von der Idee beseelt, solch tiefen inneren Frieden und solche Selbstverwirklichung zu erlangen, dass ich nicht einmal eine Mücke abstreifen würde, wenn sie auf meinem Arm landete, um mich zu stechen. Jahrelang setzte ich alles daran, ein guter Mönch zu sein und keinem Lebewesen etwas zuleide zu tun. Ich studierte die heiligen buddhistischen Lehren, so wie es alle meine Ahnen immer getan hatten.

So lebte ich als Mönch, jahraus, jahrein, bis ich sehr, sehr krank wurde. Ich befand mich gerade in Mandalay und musste ins Krankenhaus eingewiesen werden. Die Tests der Ärzte ergaben, dass ich zugleich Gelbfieber und Malaria hatte! Nach einem Monat im Spital ging es mir keinen Deut besser. Die Ärzte eröffneten mir, dass ich keine Chance auf Heilung mehr hätte. So entliessen sie mich, damit ich mich aufs Sterben vorbereiten konnte.

So viel zu meiner Vergangenheit. Nun komme ich zu einem Lebensabschnitt, der alles in meinem Leben auf den Kopf stellte.

EINE VISION, DIE MEIN LEBEN FÜR IMMER VERÄNDERT HAT

Nachdem ich aus dem Krankenhaus entlassen war, kehrte ich ins Kloster zurück, wo die anderen Mönche mich pflegten. Ich wurde immer schwächer, bis ich das Bewusstsein verlor. Wie ich später erfuhr, war ich drei Tage tot gewesen. Mein Herz hatte aufgehört zu schlagen, mein Körper war schon in der Zersetzung und roch nach Tod. Man hatte mich den buddhistischen Reinigungszeremonien unterzogen und bereitete meinen Körper auf die Verbrennung vor.

Obwohl ich körperlich aus der Welt gegangen war, weiss ich noch gut, wie ich geistig voll da war. Ich befand mich plötzlich mitten in einem äusserst heftigen Sturm. Ein mächtiger Wind machte die ganze Gegend flach, bis keine Bäume und auch sonst nichts mehr stand, da war nur eine flache Ebene zu sehen. Eine Zeitlang lief ich mit grosser Geschwindigkeit über diese Ebene. Es gab nirgends andere Leute, ich war ganz alleine. Nach einiger Zeit überquerte ich einen Fluss. Auf der anderen Seite des Flusses sah ich einen furchtbaren, grauenvollen See aus Feuer. Im Buddhismus haben wir keine Vorstellung von einem solchen Ort. Zuerst war ich durcheinander. Ich wusste nicht, dass das die Hölle ist.

Dann sah ich Jama, den König der Hölle (Jama ist der Name, der in vielen asiatischen Kulturen als der König der Hölle bekannt ist). Sein Gesicht war wie das eines Löwen, sein Körper glich einem Löwen, aber seine Beine waren einem Naga (Schlangengeist) gleich. Er hatte einige Hörner auf dem Kopf. Sein Ausdruck war furchterregend, ich hatte grosse Angst. Zitternd fragte ich nach seinem Namen. Er antwortete: "Ich bin der König der Hölle, der Zerstörer".

DER SCHRECKLICHE, GRAUENVOLLE FEUERSEE

Der König der Hölle befahl mir, in den Feuersee zu blicken. Ich sah hinein und erblickte dort die safranfarbigen Gewänder der buddhistischen Mönche von Myanmar. Als ich genauer hinsah, erblickte ich den kahl geschorenen Schädel eines Mannes. Ich erkannte sein Gesicht - es war U Zadila Kyar Ni Kan Sayadaw (der berühmte Mönch, der in einem Verkehrsunfall ums Leben gekommen war). Ich fragte den König der Hölle, warum mein einstiger Führer in diesen See der Qual verbannt sei. "Warum ist er in diesem Feuersee? Er war doch ein guter Lehrer. Er hatte sogar eine Lehrkassette mit dem Titel �Bist du ein Mensch oder ein Hund?', wodurch Tausende von Menschen ein neues Verständnis für ihren Wert als Menschen im Gegensatz zum Tier gewannen", sagte ich. "Ja, er war ein guter Lehrer", antwortete der König der Hölle. "Aber er glaubte nicht an Jesus Christus. Darum ist er in der Hölle."

Danach musste ich eine andere Person im Feuer ansehen. Ich sah einen Mann mit sehr langem Haar, das zu einem Knäuel auf der linken Seite seines Kopfes zusammengebunden war. Er trug ebenfalls ein Gewand. "Wer ist dieser Mann?" fragte ich den König der Hölle. "Das ist der, den du anbetest, Gautama (Buddha)", antwortete er. Ich war entsetzt, Gautama in der Hölle zu sehen. Ich protestierte: "Gautamas Ethik und Moral waren tadellos. Warum ist er in diesem Feuersee?" - "Es spielt keine Rolle, wie gut er war", antwortete der König der Hölle. "Er ist an diesem Ort, weil er nicht an den ewigen Gott geglaubt hat."

Dann sah ich einen anderen Mann, der aussah, wie einer in Militäruniform. Er hatte eine grosse Wunde auf seiner Brust. "Wer ist dieser Mann?" fragte ich. "Das ist Aung San, der Revolutionsführer von Myanmar", sagte der König der Hölle. "Er ist hier, weil er Christen verfolgt und umgebracht hat. Aber vor allem, weil er nicht an Jesus Christus glaubte."

Im Volksmund von Myanmar gibt es den Spruch: "Soldaten sterben nie, sie leben weiter". Ich erfuhr, dass die Horden der Hölle einen ähnlichen Spruch haben: "Soldaten sterben nie, sie kommen für ewig in die Hölle."

Danach erblickte ich noch einen Mann im Feuersee. Er war riesengross und trug eine Rüstung. Er trug auch ein Schwert und einen Schild. Auf seiner Stirn klaffte eine Wunde. Dieser Mann war grösser als alle Menschen, die ich je gesehen hatte. Er mass sechs mal die Länge eines Unterarms gemessen vom Ellbogen bis zu den Fingerspitzen bei gestrecktem Arm, plus eine Handbreite bei gespreizten Fingern. Der König der Hölle sagte: "Dieser Mann heisst Goliath. Er ist in der Hölle, weil er den ewigen Gott und seinen Diener David gelästert hat." Ich war verwirrt, da ich weder Goliath noch David kannte. Der König der Hölle sagte: "Von Goliath ist in der christlichen Bibel die Rede. Du kennst ihn jetzt noch nicht, aber wenn du Christ wirst, wirst du erfahren, wer er ist."

Danach brachte man mich an einen Ort, wo ich sowohl Reiche als Arme sah, wie sie sich zum Abendessen anschickten. "Wer kocht für diese Leute?" fragte ich. Der König der Hölle antwortete: "Die Armen müssen ihr eigenes Essen zubereiten, die Reichen lassen andere für sie kochen." Als das Essen für die Reichen zubereitet war, setzten sie sich zu Tische. Aber kaum begonnen, stieg ein dicker Rauch auf. Die Reichen assen, so schnell sie konnten, um ihr Gewissen zu besänftigen. Wegen des Rauchs konnten sie nur schwer atmen. Sie mussten schnell aufessen, weil sie Angst hatten, ihr Geld zu verlieren. Ihr Geld ist ihr Gott.

Daraufhin kam ein anderer Höllenkönig zu mir. Ich sah auch ein Wesen, das damit beschäftigt ist, die Feuer unterhalb des Feuersees zu schüren, damit es heiss bleibt. Das Wesen fragte mich: "Gehst du auch in den Feuersee?" "Nein!" antwortete ich, "Ich bin nur da, um zu beobachten!" Die Erscheinung des Wesens, das das Feuer schürte, war furchterregend. Es hatte zehn Hörner auf seinem Kopf und einen Speer in der Hand, aus dessen Spitze sieben scharfe Klingen ragten. Das Wesen sagte zu mir: "Du hast recht. Du bist hierher gekommen, um zu beobachten. Ich finde deinen Namen hier nicht." Dann fügte es hinzu: "Du musst dich jetzt auf den Weg machen und dahin zurückkehren, woher du gekommen bist." Dabei zeigte er in die Richtung der öden Ebene, die ich durchstreift hatte, bevor ich an den Feuersee gekommen war.

DIE STRASSE DER ENTSCHEIDUNG

So ging ich sehr lange zu Fuss, bis ich blutete. Mir war heiss und ich hatte grosse Schmerzen. Nach ungefähr drei Stunden kam ich schliesslich an eine breite Strasse. Ich ging diese Strasse eine Weile entlang, bis ich an eine Weggabelung kam. Die eine Strasse, die links abbog, war breit. Eine schmalere Strasse führte rechts hinüber. An der Gabelung stand ein Wegweiser, auf dem zu lesen war, dass die Strasse nach links für diejenigen sei, die nicht an den Herrn Jesus Christus glauben. Die schmale Strasse zur Rechten aber sei für die Menschen, die an Jesus glauben.

Ich wollte wissen, wohin die breite Strasse führt; so zog ich auf dieser Strasse dahin. Ungefähr 300 Meter vor mir gingen zwei Männer des Weges. Ich versuchte, sie einzuholen, damit ich mit ihnen zusammen gehen konnte. Aber wie sehr ich mich auch bemühte, ich konnte sie nicht einholen. Schliesslich kehrte ich bis an die Wegkreuzung zurück. Ich beobachtete weiter die zwei Männer, wie sie von mir weg die Strasse weiterzogen. Am Ende der Strasse wurden sie plötzlich niedergestochen. Die Männer schrien vor Schmerzen laut auf. Ich schrie auch, als ich sah, was mit ihnen geschah. So merkte ich, dass für Menschen auf der breiten Strasse grosse Gefahren lauern.

EIN BLICK IN DEN HIMMEL

So entschloss ich mich, lieber auf der Strasse der Gläubigen zu wandern.
Nachdem ich ungefähr eine Stunde gegangen war, verwandelte sich der Belag der Strasse in pures Gold. Das Gold war so gleissend rein, dass ich mich beim Hinunterschauen wie im Spiegel klar erkennen konnte. Dann erblickte ich vor mir einen Mann, der ein weisses Gewand trug. Ich hörte auch wunderschönes Singen. Oh, das war so schön und so rein! Es klang viel schöner und tiefer als die Anbetung, wie wir sie in den Kirchen auf Erden kennen. Der Mann im weissen Gewand forderte mich auf, mit ihm zu gehen. "Wie heisst du?" fragte ich ihn. Aber er antwortete nicht. Nachdem ich ihn sechs Mal gefragt hatte, gab er zur Antwort: "Ich bin es, der den Schlüssel zum Himmel hat. Der Himmel ist ein wunderschöner Ort. Du darfst jetzt noch nicht hinein. Aber wenn du Jesus Christus nachfolgst, darfst du hinein, sobald dein Leben auf der Erde zu Ende ist." Der Mann hiess Petrus.

Petrus sagte: "Setz dich". Dann zeigte er mir einen Ort in nördlicher Richtung. "Sieh nordwärts und schau zu, wie Gott den Menschen erschafft", sagte er. Ich sah den ewigen Gott aus einiger Entfernung. Gott sprach zu einem Engel: "Lasset uns Menschen machen." Der Engel flehte Gott an, er möge doch keine Menschen machen. "Er wird nur Böses tun und dich betrüben", sagte er. (In birmanisch wörtlich: Er wird machen, dass du das Gesicht verlierst.)
Aber Gott schuf den Menschen trotzdem. Er blies auf den Menschen und der wurde lebendig. Er gab ihm den Namen Adam. (Anmerkung: Buddhisten glauben nicht an die Schöpfung der Welt oder des Menschen, deshalb hatte diese Erfahrung eine grosse Wirkung auf den Mönch.)

Daraufhin sagte Petrus: "Steh jetzt auf und geh dahin zurück, woher du gekommen bist. Sprich mit den Leuten, die Buddha verehren und Götzen anbeten. Sag ihnen, dass sie in die Hölle kommen, wenn sie sich nicht ändern. Wer Tempel und Götzen baut, muss auch in die Hölle. Wer den Mönchen Opfergaben bringt und Gunst für sich selber verdienen will, kommt ebenfalls in die Hölle. All diejenigen, die zu den Mönchen beten und sie �Pra' nennen (ein Ehrentitel für Mönche), kommen in die Hölle. Wer den Götzen Gesänge chantet, um ihnen Leben einzuflössen', kommt in die Hölle. All diejenigen, die nicht an Jesus Christus glauben, kommen in die Hölle."

EIN NEUER NAME

Dann forderte mich Petrus auf, auf die Erde zurückzukehren, um über das Gesehene Zeugnis abzulegen. Er fügte hinzu: "Du musst in deinem neuen Namen sprechen. Von heute an heisst du Athet Pyan Shinthaw Paulu (Paulus, der Auferstandene)."

Aber ich wollte nicht zurückkehren. Ich wollte gern in den Himmel kommen. Da öffneten Engel ein Buch. Sie suchten zuerst nach meinem Kindernamen, Thitpin, aber sie fanden ihn nicht im Buch. Dann suchten sie nach dem Namen, den ich beim Eintritt ins buddhistische Kloster erhalten hatte, U Nata Pannita Ashinthuriya, aber er war auch nicht im Buch zu finden. Darauf sagte Petrus: "Dein Name steht nicht hier, du musst zurückkehren und den Buddhisten Jesus bezeugen."

Ich machte mich auf den Weg längs der goldenen Strasse. Wieder hörte ich wunderschönes Singen, so schön, wie ich es weder vorher noch danach je gehört habe. Petrus ging solange mit mir, bis die Zeit da war, zur Erde zurückzukehren. Er zeigte mir eine Leiter, die vom himmlischen bis zum irdischen Himmel hinabreichte. Die Leiter reichte nicht bis zur Erde hinab, sondern war mitten in der Luft unterbrochen. Ich sah viele Engel, die emsig auf der Leiter hinauf und hinunter stiegen. Ich fragte Petrus: "Wer sind diese?" Er antwortete: "Sie sind die Boten Gottes. Sie melden im Himmel die Namen all derer, die an Jesus Christus glauben, und die Namen derer, die nicht glauben." Dann sagte Petrus, es sei Zeit zu gehen.

ES IST EIN GEIST!

Das Nächste, was ich hörte, war Weinen und Wehklagen. Ich hörte, wie meine Mutter rief: "Mein Sohn, warum musstest du uns jetzt verlassen?" Ich hörte auch viele andere Leute weinen. Ich merkte, dass ich in einem Kasten steckte. Ich begann mich zu bewegen. Meine Mutter und mein Vater riefen entsetzt: "Er lebt! Er lebt!" Andere, die weiter weg standen, glaubten meinen Eltern nicht. So stützte ich meine Hände auf den Rand des Sarges und setzte mich auf. Viele Leute waren vor Schreck wie gelähmt. Sie schrien: "Es ist ein Geist!" und rannten, so schnell sie konnten, davon. Diejenigen, die zurückblieben, waren sprachlos und zitterten wie Espenlaub.

Ich merkte, dass ich in übelriechenden Flüssigkeiten und Körpersäften lag. Es war genug, um 3 Tassen damit zu füllen. Diese Flüssigkeiten waren aus meinem Magen und meinem Darm ausgetreten, während mein Leichnam im Sarg gelegen hatte. Deshalb wusste man auch, dass ich wirklich tot gewesen war. Man hatte eine Art Plastiktuch in den Sarg gelegt und am Holz befestigt. Man legt solche Plastiktücher unter die Leiche, um das Herausfliessen von Körperflüssigkeiten zu verhindern, da Leichen oft viel Flüssigkeit abgeben, so wie das bei mir der Fall war.

Wie ich später erfuhr, war man drauf und dran, mich den Flammen der Kremation preiszugeben. In Myanmar legt man Tote in einen Sarg, der am Schluss zugenagelt wird. Dann wird der Sarg samt Leiche verbrannt. Gerade als ich ins Leben zurück kam, durften meine Eltern einen letzten Blick auf meinen Leichnam werfen. Einige Augenblicke später hätte man meinen Sarg zugenagelt und meine Leiche verbrannt.

Ich begann sofort zu erzählen, was ich gesehen und gehört hatte. Die Leute waren verblüfft. Ich erzählte ihnen von den Männern, die ich im Feuersee gesehen hatte, und sagte ihnen, dass nur die Christen die Wahrheit kennen, dass unsere Vorfahren und wir selbst während Tausenden von Jahren betrogen worden sind. Ich sagte ihnen, dass alles, was wir glauben, eine Lüge ist. Die Leute waren verdutzt, denn sie wussten, was für ein Mönch ich gewesen war und wie eifrig ich mich für die Sache Buddhas eingesetzt hatte.

Wenn in Myanmar jemand stirbt, schreibt man seinen Namen und sein Alter auf die Flanke des Sargs. Wenn ein Mönch stirbt, schreibt man nebst dem Namen und dem Alter des Mönchs auch die Anzahl der geleisteten Dienstjahre im Kloster. Ich war also schon tot geschrieben, aber wie ihr seht, lebe ich wieder!

NACHWORT

Seit "Paulus der Auferstandene" das alles erlebt hat, hat er sich als treuer Zeuge des Herrn Jesus Christus erwiesen. Birmanische Pastoren berichten uns, dass er Hunderte von Mönchen zum Glauben an Christus geführt hat. Er steht offenbar kompromisslos zu seinem Zeugnis. Aus diesem Grund hat sein Bericht viele Leute vor den Kopf gestossen, die nicht akzeptieren können, dass der Herr Jesus Christus der einzige Weg zum Himmel ist. Seine Erfahrungen sind so real für ihn, dass er auch angesichts heftigster Anfeindungen nicht davor zurückschreckt, die Wahrheit zu bekennen. Nachdem er sich während vieler Jahre als Mönch streng an die buddhistischen Lebensregeln gehalten hatte, begann er sofort nach seiner Auferstehung, das Evangelium von Jesus Christus zu verkünden. Er fordert die anderen Mönche auf, allen falschen Göttern abzusagen und von ganzem Herzen Jesus Christus nachzufolgen. Vor seiner Krankheit und seinem Tod hatte er keinerlei Kontakt zum Christentum. Alles, was er während der drei Tage im Grab lernte, war also neu für ihn.

Mit dem Anliegen, möglichst viele Leute mit seiner Botschaft bekannt zu machen, brachte dieser moderne Lazarus Audio- und Videokassetten mit seiner Geschichte in Umlauf. Die Polizei und die buddhistischen Behörden von Myanmar haben alles Menschenmögliche unternommen, um diese Kassetten einzusammeln und zu vernichten. Der Bericht, den Sie eben gelesen haben, ist von einer solchen Kassettenaufahme übersetzt worden. Wie man uns meldet, ist es nunmehr für Bürger von Myanmar ziemlich gefährlich, solche Bänder zu besitzen.

Das furchtlose Zeugnis dieses Mannes hat ihn mindestens einmal hinter Gitter gebracht. Doch die Behörden konnten ihn nicht zum Schweigen bringen. Nach seiner Freilassung fuhr er fort, die Dinge zu bezeugen, die er gesehen und gehört hatte. Über seinen jetzigen Verbleib kann man nur mutmassen. Aus einer birmanischen Quelle wissen wir, dass er im Gefängnis ist und möglicherweise ermordet wurde. Ein anderer Informant will erfahren haben, dass er wieder frei ist und seinen Dienst fortsetzt.

Übersetzt aus dem Birmanischen:

Asian Minorities Outreach
P.O.Box 901
Palestine, TX 75802
U.S.A.
E-Mail: monkstory@yahoo.com
Website: http://www.antioch.com.sg/mission/asianmo

ursprüngliche Quelle: Asian Minorities Outreach,
BOX 17, Chang Klan P.O., Chiang Mai 50101, Thailand,
Fax (+66)-53-801487 E-mail amo@cx.org


 

Weiterführende Themen: 

Auferstehung  Jesus siegt  / Gott sorgt

 

----
 

Zugriffe      E-Mail: hermann.hitthaler@gmail.com / www.gottliebtuns.com        nach oben

Dies ist eine private Website ohne jegliche kommerzielle Absicht, keine Datenweitergabe, keine EMails, nur auf Anfrage