Die Kreuzigung.
Vier muskulöse Männer, dem Aussehen nach Juden, und des Kreuzes würdigere Juden als die Verurteilten, gewiß von der gleichen Sorte wie die Geißler, springen von einem Pfad zur Hinrichtungsstätte hinauf. Sie tragen kurze ärmellose Tuniken und haben Nägel, Hämmer und Stricke in den Händen, die sie den drei Verurteilten grinsend zeigen. Durch die Menge geht eine Bewegung grausamer Begeisterung. weiterlesen...
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†  Gott ist die Liebe - Er liebt dich  †
 Gott ist der beste und liebste Vater, immer bereit zu verzeihen, Er sehnt sich nach dir, wende dich an Ihn
nähere dich deinem Vater, der nichts als Liebe ist. Bei Ihm findest du wahren und echten Frieden, der alles Irdische überstrahlt

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*Anbetung live*

Seht ich mache alles neu

 

 

Wie viele wissen und glauben heute, dass jede Sünde eine Auswirkung auf den Lauf der Dinge, einschließlich auf die Natur hat? Wenn der Mensch um sich blickt, fragt er sich, warum es so viele Übel und Leiden auf der Welt gibt: Krankheiten, Naturkatastrophen, Kriege… In seinem gequälten Herzen sagt er sich dann: «Wenn Gott existieren würde…! Jener jedoch, der auf dem Thron sitzt, verkündet: “Seht, ich mache alles neu”. Dann fügt er hinzu: Schreibe es auf, denn diese Worte sind zuverlässig und wahr.» (Offb 21,5)

 

Welche Blindheit herrscht im Herzen des Menschen, der Gefangener des Geistes dieser Welt ist! Geschaffen für das Glück, bewahrt er die Sehnsucht nach dem verlorenen Paradies in sich. Die Frage nach dem Leiden ist ein Stolperstein in Bezug auf seinen Glauben an Gott, sie ist eine Herausforderung für die Intelligenz. Wer jedoch hört auf den Plan Gottes? Wer fragt das Wort Gottes um Rat? Gehen wir zurück «an den Anfang», zur Genesis und hören wir, was er durch seine Propheten sagt.

Gott ist gut und schuldlos am Bösen

Was sagt uns Gott von der ersten Seite der Bibel an? Durch sein Wort schuf er alle Dinge. «Gott sah, dass es gut war» steht nach jedem Schöpfungstag. Das Wesen und die Güte Gottes sind einander gleich. Da er gut ist, kann er nur Gutes tun und daher nur erschaffen und vollbringen, was gut ist. Wie oft erklärt er dies? Sieben Mal hintereinander! (Gen 1,4; 10; 12; 18; 25;31)
Und beim siebten Mal, nach der Erschaffung des Menschen als Mann und Frau, als er alles vollendet hatte, zog Gott selbst die Schlussfolgerung, dass alles «sehr gut» war! Unter seiner Herrschaft war alles harmonisch und vollkommen. Adam war mit Gott, mit sich selbst, mit Eva und der Schöpfung in vollkommener Übereinstimmung; sie kannten nichts Böses: weder Angst, noch Gewalt, weder Übel, noch Leiden. Diese Welt war ohne Bosheit, ohne Brutalität, ohne Verschlagenheit. Es war das Paradies!
Warum hat Gott in seiner Weisheit von der ersten Seite der Bibel an so nachdrücklich seine Güte durch die Schöpfung kundgetan? Weil er genau wusste, dass der Mensch in seinem Stolz, so sein zu wollen wie Gott, nicht nur diese universelle Güte Gottes aus dem Blick verlieren, sondern sie sogar angreifen würde.
Gott ist durch und durch gut. Er kann weder sich selbst noch uns täuschen. Schenken wir ihm unseren Glauben, unser Vertrauen, selbst, wenn wir noch nicht alles begreifen, auch wenn das Leiden uns erschüttert und bedrängt. Wenn wir dazu nicht ja sagen, sind wir in der Finsternis und verschließen die Tür zum Weg des Lebens. Wir sündigen, wenn wir Gott für das Leiden, das uns widerfährt, anklagen! Wie soll man ohne den Glaubensgehorsam demütig und im Frieden bleiben? Es war der Mangel an Glauben, der Adam in den Ungehorsam geführt hat.

Die Sünde des Ungehorsams führt zu Unordnung

Hören wir die Genesis, Kapitel 3. Hier sagt uns Gott, dass das Leiden durch die Sünden des Menschen in die Welt gekommen ist, als Folge der Versuchung durch Satan. Gott hatte den Menschen vor der tödlichen Gefahr gewarnt, die darin bestand, die Grenzen der Geschöpflichkeit überschreiten zu wollen und vom «Baum der Erkenntnis des Guten und des Bösen» (Gen 2,17) zu essen. Der Stolz setzte sich darüber hinweg unter dem Deckmantel der Freiheit. Wenn der Mensch nicht die von Gott gewollte und gesetzte Ordnung achtet, ruft er Unordnung hervor, ein Übel, das uns alle in Mitleidenschaft zieht. Die Folge davon war unmittelbar: Verwundbarkeit, Angst vor Gott, Anschuldigung des Nächsten… bis hin zum Bruch des Bandes zwischen den Gatten, in der Eltern-Kind-Beziehung, im Verhältnis des Menschen zur Schöpfung. Schliesslich die Vertreibung aus dem Paradies und nicht zuletzt der Tod:
«Zu Adam sprach er: Weil du auf deine Frau gehört und von dem Baum gegessen hast, von dem zu essen ich dir verboten hatte: So ist verflucht der Ackerboden deinetwegen. Unter Mühsal wirst du von ihm essen alle Tage deines Lebens. Dornen und Disteln lässt er dir wachsen und die Pflanzen des Feldes musst du essen. Im Schweisse deines Gesichtes sollst du dein Brot essen, bis du zurückkehrst zum Ackerboden; von ihm bist du ja genommen. Denn Staub bist du, zum Staub musst du zurück. (Gen 3,17-19)
Die Erde wurde aufgrund dieser ersten Sünde verflucht und bringt eine Vielzahl von Heimsuchungen und Krankheiten hervor. Die Schöpfung, das ist zuerst der Mensch, da er ihr König ist, aber auch die Natur. Die verweigerte Unterordnung des Menschen, der zum König der Schöpfung eingesetzt worden war, hat unmittelbar die Unordnung der Schöpfung nach sich gezogen! Die Rebellion Adams hat sich in der Rebellion der Natur durch ihre Elemente auf die gesamte Schöpfung übertragen… Die Tiere, mit denen Adam vertrauten Umgang pflegte, haben ihre ursprüngliche Gutheit verloren und sind rebellisch geworden, wie Adam seinem Schöpfer gegenüber. Jedoch ist das, was zu Adam gesagt wurde, von bleibendem Bestand und somit weiterhin gültig. Es wird bis zum Tag des Herrn so sein, wenn er kommt, um sein Reich wieder herzustellen.

Alles Böse verlangt unbedingt Wiedergutmachung

Wenn der Mensch bewusst und freiwillig die göttliche Ordnung übertritt, so verursacht er nicht nur ein Übel, sondern er verletzt Gott, seinen Urheber, und begeht eine Sünde. Als Schuldiger trägt er Verantwortung für seine Verfehlungen. Alles Böse verlangt unbedingt Wiedergutmachung. Die Strafe gilt für alle Menschen, die der göttlichen Gerechtigkeit Wiedergutmachung zu leisten haben. Die Strafe ist die notwendige Reaktion von Recht und Gerechtigkeit auf das Vergehen. Verfehlung und Strafe sind wie Schlag und Gegenschlag. Die Ordnung, die durch den schuldhaften Akt verletzt wurde, verlangt die Wiederherstellung des Rechts und des gestörten Gleichgewichtes.2
Gott hat Adam verziehen; er hat verheißen, dass die Frau den Kopf der Schlange zertreten werde. Die Folgen seiner Sünde, die Sündenstrafen bleiben jedoch; daher die Probleme, das Leiden, der Tod… Die Last des Lebens und das Leiden stehen in direktem Zusammenhang mit dem Ungehorsam und der Sünde. Jedes Mal, wenn der Mensch den Schöpfer beleidigt, nehmen seine Leiden zu, um ihn durch eine aufrichtige Reue zu reinigen und ihm zu helfen, wieder auf den richtigen Weg zu finden! Gott hat dem Menschen Prüfungen auferlegt, um ihn in der Gnade zu festigen: «Die Schöpfung ist der Vergänglichkeit unterworfen, nicht aus eigenem Willen, sondern durch den, der sie unterworfen hat…» (Röm 8,20) Die Schöpfung ist zur Untergebenen des Fürsten der Unterwelt geworden. Außer Adam und Eva vor dem Sündenfall hat die Menschheit nie den Frieden und das Glück kennengelernt, das Gott für seine Schöpfung gewollt hat. Wir leben unter der Herrschaft der Vergänglichkeit die bis zur allgemeinen Wiederherstellung andauern wird. (Jes 11,6-9) Erst am Ende der Zeiten, wenn Satan und seine Engel endgültig gefesselt und wenn die Körper der auferstandenen Heiligen verherrlicht und mit ihren schon verherrlichten Seelen vereint werden, wird die Schöpfung sehen, was Gott für den Menschen gewollt hat: Das «Offenbarwerden der Söhne Gottes» (Röm 8,19). Es wird eine neue Welt sein, das ewige Jerusalem. Dann wird die Schöpfung «von der Sklaverei und Verlorenheit befreit werden zur Freiheit und Herrlichkeit der Kinder Gottes» (Röm 8, 21).

Wie der Alltag vom Glauben an Jesus Christus verwandelt wird

Diese lebendige Botschaft der Genesis erzählt demnach nicht nur eine alte Geschichte von der Herkunft des Menschen, sondern betrifft auch unseren Alltag. Den Alltag der Versuchung, der Prüfung, des Falles, der Zerrissenheit, des Leidens und des Todes sowie der schmerzlichen Beziehung zur Schöpfung. In dieser Dunkelheit ist ein Licht aufgeleuchtet: Jesus Christus, Der gekommen ist, um uns zu retten. «Obwohl er der Sohn Gottes war» und wenn auch seine Gebete erhört wurden, ist Jesus (mit Ausnahme der Sünde) nicht der menschlichen Realität des Leidens und des Todes entgangen.
«Als er auf Erden lebte, hat er mit lautem Schreien und unter Tränen Gebete und Bitten vor den gebracht, der ihn aus dem Tod retten konnte, und er ist erhört und aus seiner Angst befreit worden. Obwohl er der Sohn war, hat er durch Leiden den Gehorsam gelernt; zur Vollendung gelangt, ist er für alle, die ihm gehorchen, der Urheber des ewigen Heils geworden und wurde von Gott angeredet als Hoherpriester nach der Ordnung Melchisedek. (Hebr 5,7-10)
Er hat jedoch diese Realität durch seine Antwort der Liebe verwandelt. Er ist Sieger über das Böse und den Tod. Die Schöpfung hat in Jesus Christus das Offenbarwerden des Sohnes Gottes empfangen und nun «wartet die ganze Schöpfung auf das Offenbarwerden der Söhne Gottes» (Röm 8,19) durch unsere Antwort der Liebe. Jesus hat uns den Weg gezeigt, der zwar schwer ist, aber zum Heil führt: der Gehorsam aus Liebe, um Antwort zu geben auf den anfänglichen Ungehorsam und die Zerstörung der Ordnung.

Die neue Schöpfung entsteht heute durch unser Zutun

Wenn Gott die erste Schöpfung alleine, ohne den Menschen hervorgebracht hat, so vollbringt er die zweite im Werden befindliche Schöpfung in Zusammenarbeit mit dem Menschen, durch Christus als Mittler. Darum muss jeder Mensch während seines Lebens als Christ kämpfen, unter seufzen und Stöhnen, damit mit der Hilfe der Gnade, des Evangeliums, den Sakramenten und der geschwisterlichen Gemeinschaft der Sohn Gottes aus dem alten Menschen hervortritt, indem man ausdrücklich nach dem göttlichen Leben strebt. Haben wir keine Angst! Fliehen wir nicht vor dieser neuen Geburt! Der hl. Paulus, der so viele Heimsuchungen und Leiden durchgemacht hat (vgl. 2 Ko 11,23-33) wusste, wovon er sprach: «Ich bin überzeugt, dass die Leiden der gegenwärtigen Zeit nichts bedeuten im Vergleich zu der Herrlichkeit, die an uns offenbar werden soll.» (Röm 8,18)
Das menschliche Leben mit seiner Bürde an Prüfungen kann also in göttliches Leben verwandelt werden durch übernatürliche Akte des Glaubens, der Hoffnung und der Liebe. Es kann durch alle Anfechtungen des Dämons, der Welt und das durch die Folgen der Sünde verletzte Ich auch noch die Sünden unserer Vorfahren sühnen müssen.
Jesus sagt: «Wenn du von Leiden hörst, die den einen oder anderen befallen, so muss das geschehen, wie du weisst. Aber zur gleichen Zeit wird mein Reich in den Herzen auf dieser Erde anbrechen. Sei also ganz voll Hoffnung auf diese erneuerte Welt, die entstehen wird.»3

Die Sünde, Ursache aller unserer Leiden

Nach 2000 Jahren hat die Gute Nachricht der Versöhnung nur sehr teilweise eine Antwort erfahren und der Kampf mit der Finsternis dauert an. Eine grosse Anzahl von Männern und Frauen sind, durch ihr Mitwirken mit der Gnade verwandelt, Söhne und Töchter Gottes geworden, und haben das Evangelium befolgt. Aber noch nicht alle Nationen haben das Evangelium kennen gelernt. Viele von denen, die den Glauben kennen gelernt haben, ziehen den breiten Weg der Welt der schmalen Pforte vor und fallen vom Glauben ab (Mt 7,13-14). Wie die hl. Jungfrau Maria in Naju sagt, ist die Welt heute verdorbener als zur Zeit Noahs und der Sintflut, als zur Zeit von Sodom und Gomorrha. Zu den fortdauernden Folgen der Erbsünde kommen die Sünden unserer Zeit hinzu, unsere eigenen Sünden. Der Mensch erhebt sich immer mehr zum Gott4 und weigert sich, sich dem Gesetz (den zehn Geboten) zu unterwerfen, die Ausdruck des göttlichen Willens und Wegweiser zum glücklichen Leben auf Erden sind. Wohl dem Mann… der Freude hat an der Weisung des Herrn, über seine Weisung nachsinnt bei Tag und bei Nacht (Psalm 1). Diese Generation hat dem Licht den Rücken zugekehrt und ist zur Beute des Bösen geworden, des Drahtziehers, der den Augen derer verborgen ist, die keinen oder nicht genug Glauben haben, während seine menschlichen Handlanger damit beschäftigt sind, Seelen in die Irre zu führen.
Maria sagt: «Die Dämonen beherrschen inzwischen die Welt und treiben durch allerlei Machenschaften die Menschen zur Sünde. Sie drängen sie zum Ungehorsam gegenüber Gott und pflanzen in ihre Herzen das furchtbare Laster des Stolzes ein. Ihre Heuchelei und ihre Bosheit sind wie ein explosives Gas. Der Kampf der Geister wird dadurch immer noch erbitterter. Ihr müsst sehr wachsam bleiben, um fähig zu sein, sie zu entlarven.» (Naju 2.7.95)

Die Schöpfung stöhnt in Geburtswehen

All diese Unordnung hat eine Auswirkung auf die Schöpfung, die der Eitelkeit des Menschen verfallen ist, der wie Gott sein will, indem er selbst darüber entscheidet, was gut und was böse ist. Dieser fortschreitende Aufstand der Völker und der Menschen verschärft das Missverhältnis jeglicher Art: Die Schöpfung wird immer hässlicher: Verwirrung, Lügen, Bosheit, Korruption, Elend, Gewalt, Manipulation… Die Natur gerät angesichts des Stolzes des Menschen aus dem Lot, sie wird von Beben geschüttelt: (Erdbeben, Orkane, Feuersbrünste, Fluten). Es ist der Mensch, der die Kultur des Todes hervorbringt, die von den Dienern des Tieres mit einer verlogenen Berechtigung ausgeübt wird: Ehescheidung, Abtreibung, Euthanasie, widernatürlicher Geschlechtsverkehr.
Unsere Liebe Frau von La Salette hat Mélanie am 19. September 1846 vorgewarnt: «Die Berge und die gesamte Natur werden furchterregend beben, weil die Unordnung und die Verbrechen der Menschen durch das Himmelsgewölbe dringen… Die Natur schreit nach Rache, für die von den Menschen begangenen Verbrechen, womit sie die Erde besuldet haben.5

Der Vernunftmensch erklärt sich das «Warum» dieser Dinge auf rationale und wissenschaftliche Art. Aber woher kommen diese Ursachen, und warum?
Jesus sagt: «Einige werden die große Gnade der Bekehrung erhalten in den furchtbaren Prüfungen, die sich hier auf Erden ereignen. Warum? Weil der Mensch im Leiden oft beginnt, nachzudenken, sein Herz zu öffnen. Deshalb benutze ich die Leiden, die der Feind verursacht, um vermehrt an eure Tür zu klopfen… In der Not schreit der Mensch um Hilfe, er wird sich mir und Maria zuwenden und das Ausmass seiner Sünde, seines geistlichen Ruins, erkennen.6 Der Mensch des Glaubens weiss, dass diese Übel als reinigende Prüfungen kommen. Sie sind die Folge der sehr schweren Sünden der Menschheit.
Maria sagte: «Glaubt nicht, dass die Unfälle verschiedenster Art, die passieren, Zufall sind. Ihr sollt schnell aufwachen und den Zorn Gottes besänftigen. Wie ich bereits gesagt habe, ist nun sogar schon die Ordnung in der Natur zerstört und es ereignen sich häufig Naturkatastrophen. Tausende Menschen verlieren ihr Leben durch Wasser-, Feuer-, Hungerkatastrophen, Erdbeben, Dürre, Sturmfluten, Verkehrsunfälle, Krankheiten, Massenvernichtungen aller Art, Krankheiten, anormale Klimaveränderungen, Kriege usw. Auch die unzähligen Opfer von ansteckenden Krankheiten mehren sich… In dieser Welt sind die zahlreichsten Opfer die unschuldigen Föten, die man im Mutterschoß tötet…Oh! Meine lieben Kinder! Zieht keine Strafen auf euch herab: die der Finsternis, des Feuers, des Blutes.» (Naju, 3.2.94)7 Ist es nicht der Schlamm unserer Sünden, der sich von den Bergen herabwälzt, der Hass auf das Leben, der zu Blutvergießen führt, die ungeordneten Leidenschaften, die das Feuer schüren? Achtung! Es gibt in diesem Augenblick viele falsche Propheten, auch in der Kirche, die das Wort Gottes fälschen, die der Wahrheit widersprechen, an die in den Botschaften erinnert wird. Sie gehen haarspalterisch mit den Worten um und argumentieren, dass Gott gut ist, vergessen jedoch die wiedergutmachende und heilende Funktion des Leidens. Sie schläfern die Gewissen ein und leisten der Verbreitung des Bösen und seinen Folgen Vorschub. Hören wir nicht auf sie! Die Sünde erzeugt Unglück. Es muss uns an Bekehrung gelegen sein, sie bedeutet unser Glück!
Jede Beleidigung verlangt Wiedergutmachung! Deshalb hört die weinende Jungfrau seit La Salette bis hin zu Manduria nicht auf, uns nachdrücklich aufzufordern, uns zu bekehren und bittet diejenigen, die verstanden haben, was auf dem Spiel steht, Wiedergutmachung zu leisten. «Wächter, wie lange noch dauert die Nacht?» (Jes 21,11)

Jede Sünde verlangt Wiedergutmachung

Jesus hat uns die Tore der Versöhnung geöffnet. Gott vergibt die Beleidigungen nach einer wahren Reue und dem Sakrament der Versöhnung. Aber seit Adam fordert er auch noch eine persönliche Wiedergutmachung für die Schuld ihm gegenüber, nämlich, dass der Mensch den Weg der Umkehr, der Heilung einschlägt und dass er das durch die Unordnung verursachte Ungleichgewicht wieder ins Lot bringt. Viele haben gedacht, dass alles schon in Ordnung sei, wenn die Sünde erst einmal vergeben ist.
Sie haben vergessen, dass es noch eine heilende und wiedergutmachende Buße zu leisten gilt (das Sakrament der Vergebung schliesst immer eine Buße mit ein.) Was Mose vor Gott auf dem Berg Sinaï verkündete: «Jawhe ist ein barmherziger und gnädiger Gott, langmütig, reich an Huld und Treue: Er bewahrt Tausenden Huld, nimmt Schuld, Frevel und Sünde weg, lässt aber den Sünder nicht ungestraft… (Ex 34,6-7) Dies erfuhren David und Salomo, nachdem sie Gottes Gebot missachtet hatten. Nachdem David mit der Frau des Uria, den er durch das Schwert hatte töten lassen, Ehebruch begangen hatte, sprach der Prophet Nathan zu ihm: «Der Herr hat dir deine Sünde vergeben; du wirst nicht sterben. Weil du aber die Feinde des Herrn durch diese Sache zum Lästern veranlasst hast, muss der Sohn, der dir geboren wird, sterben. (2 Sa 12,13) David hat die Vergebung Gottes erlangt, nicht aber die Aussetzung der angekündigten Strafe, obwohl er fastete, um das Leben des Kindes zu retten. Salomo hat die Weisheit Gottes abgewiesen, um sich den Götzen seiner Konkubinen zuzuwenden. Als Konsequenz blieb vom Königreich Israel nur Juda übrig, aufgrund der Verheissung, die an David ergangen war. Die väterliche Liebe Gottes schließt die Züchtigung nicht aus, auch wenn diese immer im Sinne einer barmherzigen Rechtsprechung verstanden werden muss, die die übertretene Ordnung wiederherstellt, zum Wohl des Menschen selbst: «Mein Sohn, verachte nicht die Zucht des Herrn, verzage nicht, wenn er dich zurechtweist. Denn wen der Herr liebt, den züchtigt er; er schlägt mit der Rute jeden Sohn, den er gern hat… Er aber tut es zu unserem Besten, damit wir Anteil an seiner Heiligkeit gewinnen. (vgl. Hebr 12,5-10)

Was wird aus den Sündern?

Ihnen galt das Gebet des hl. Dominikus.
«Aber auch wir, obwohl wir als Erstlingsgabe den Geist haben, seufzen in unserem Herzen und warten darauf, dass wir mit der Erlösung unseres Leibes als Söhne offenbar werden.» (Röm 8,23)
Wie viele kennen die Liebe Gottes noch nicht und warten auf unser Gebet und Opfer, um sich zu öffnen? Gott will, dass sich zusätzlich zur persönlichen Wiedergutmachung im Mysterium der Gemeinschaft der Heiligen die Glieder seines Leibes durch den Beistand des Heiligen Geistes mit dem Liebesopfer seines Sohnes Jesus verbinden für jene, die in der Finsternis leben. Wirken wir das göttliche Heil? Schlafen wir nicht? Wir sind im Endkampf vor dem Kommen des Herrn.
Maria sagt: «Meine kleinen Kinder, die ihr gerufen seid, kleine Seelen zu werden! Die über und über sündige Welt hat einen solchen Grad der Verderbtheit erreicht, dass der Kelch des Zornes Gottes überläuft. Beeilt euch und denkt daran, dass Gott die Zeit seines Gerichtes wegen der kleinen Seelen hinauszögert, auch wenn es nur wenige sind. Wenn ihre Zahl zunimmt, so werden sein Grimm und sein Zorneshauch sich in Segen wandeln, und diese Welt wird zum Königreich Gottes.» (Naju, 12.6.97)
Jesus sagt: «Ja, es gibt treue Lämmer, die mir folgen. Unter dem Schutz Mariens sind sie daran, das Böse zu besiegen, und der gesamten Himmel unterstützt sie.»8
Nach Therese von Lisieux opfern sich kleine Seelen wie Marthe Robin, Mutter Maria vom Kreuz, Rolande Lefèbvre… von Gottesliebe ergriffen, als Liebesopfer, um für die Beleidigungen des göttlichen Herzens zu sühnen, um ihre Brüder und Schwestern zu retten, um die verschuldeten Strafen und Züchtigungen zu mildern.9 Dies ist der Sinn der derzeitigen nachdrücklichen Bitten des Himmels, insbesondere an Debora in Manduria mit den eucharistischen Sühne-Foyers des Gebetes, oder etwa an Catalina in Bolivien, wo ein großer Kreuzzug der Liebe stattfindet. Es gilt nicht, etwas Besonderes zu tun, ausser ja zusagen zu der Liebe und darauf zu achten, dass das eigene Herz jederzeit mit den Herzen Jesu und Mariens vereint ist, und den Frieden und das Schweigen zu wahren: das ist das wahre Leben in Gott! Mysterium der Gemeinschaft der Heiligen! Und dann wird bald der Aufruf kommen, sich einzubringen, indem man gemäß der Weisheit Gottes an einer erneuerten Welt mitbaut.
Christian Parmantier
 

Anmerkungen:
1) vgl. Katechismus der Kath. Kirche § 1846-1876.
2) Pius XII. zu der Vereinigung der katholischen Juristen Italiens am 5.12.1954.
3) Françoise: Jesus kommt wieder in Herrlichkeit, Band IV.
4) vgl. Botschaft von Naju an Julia am 8.5.99.
5) vgl. Botschaft von Naju am 7.10. 98
6) vgl. «Die Erscheinung der allerseligsten Jungfrau auf dem Berg La Salette», veröffentlicht von der Hirtin von La Salette. Imprimatur des Bischofs von Lecce.
7) Françoise: Jesus kommt wieder in Herrlichkeit, Band IV.
8) siehe auch die Botschaft von Naju am 23.1.93.
9) siehe Botschaft von Naju am 2.8. 98 und auch die Botschaft vom 18.2.93

 

Herr uns Gott!
Wir gehorchen dir!
Lass uns auf Deine Stimme hören.
Amen.

 

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