Kirche Weitental

†  Gott ist die Liebe - Er liebt dich  †

 Gott ist der beste und liebste Vater, immer bereit zu verzeihen, Er sehnt sich nach dir, wende dich an Ihn
nähere dich deinem Vater, der nichts als Liebe ist. Bei Ihm findest du wahren und echten Frieden, der alles Irdische überstrahlt

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*Anbetung live*

Fallstricke des Bösen

 

Es geht hier um die Frage, warum Satan die Seele des Menschen zerstören will, wie er das heute vielfach leider auch erreicht, welche Strategie er dafür benutzt, wie er auf die Bedürfnisse einwirkt wie Genussucht, Selbstsucht, Geltungsdrang, Habsucht, Neugierde. Die letztendliche Zielsetzung Satans besteht in der Gründung seines Reiches auf Erden. Was dagegen tun? Das Gewissen (aber Achtung: das ursprüngliche Gewissen, nicht das durch den Zeitgeist manipulierte!) weist uns den Weg, wachsam sein, vollkommen lieben, das tötet die Bosheit, den Hass, ein immer intensiveres Gebetsleben und die Reinheit, dazu friedfertig und bis zum Äußersten vergeben. Uns schließlich: MARIA bitten, gerettet zu werden und sie wird dich retten, 100%ig! (vgl: Myriam van Nazareth)

I N H A L T
 

 

Feindschaft werde ich stiften zwischen dir und der Frau

Fallstricke des BösenAls Gott den Menschen schuf, bestimmte Er ihn zu dem höchsten Rang unter dem Geschaffenen: Der Mensch sollte die Krönung der Schöpfung sein, geschaffen nach Gottes Bild und Gleichnis. Die abtrünnigen Engel unter Anführung von Luzifer (Satan), die nach ihrem Aufstand gegen Gott aus dem Himmel vertrieben worden waren, schworen einen Bund, dass sie den Menschen vernichten werden, weil sie es nicht ertrugen, dass Gott den Menschen so hoch erhob und die Engel in seinen Dienst stellen wollte. Den Menschen zu vernichten, kann nicht einfach körperlich geschehen; denn Gott würde niemals zulassen, dass Seine Söhne und Töchter nicht die Chance bekommen würden, ihr Leben auf Erden zu führen und ihre Lebensaufgabe (das Mitwirken an der Verwirklichung von Gottes Plänen) zu vollbringen. Also begann Satan seine verheerenden Anstrengungen sofort auf die Seelen zu richten.

Die Seele ist der wahre Kern des Menschen, das Einzige, was ewig am Leben bleibt, und daher auch das Einzige, was Satan wirklich interessiert.

Wie kann Satan die Seele des Menschen zerstören?

Dadurch dass er den Menschen in einen solchen Stande der Ungnade bringt, dass seine Seele gemäß dem Gesetz von Gottes Gerechtigkeit verdammt werden muss, also keinen Zugang zum Himmel bekommen kann. Dieser Stand von Ungnade ist der Zustand, der entsteht, wenn die Seele mit so vielen und bzw. oder so schweren Sünden beladen ist, dass sogar Gottes Barmherzigkeit und die Fürsprache der Heiligen Jungfrau Maria nicht mehr in solchem Maße in Kraft treten können, dass die Seele für Gottes Freispruch bei Gottes Gericht gereinigt wird. Satan wirkt auf den Menschen durch Versuchungen (Verführungen) und Irreführungen ein, mit der Absicht, ihm unaufhörlich Fallstricke zu spannen, die ihn zu Fehltritten (Verstößen gegen Gottes Gesetz, also Sünden) bringen sollen. Wenn der Mensch dergleichen Verstöße häufig begeht, kann er in den Stand von Ungnade fallen und gehört seine Seele Satan.

Warum tut Satan dies?

Um Gott die Seelen zu rauben und sie zu seinen Sklaven im Reich der Hölle zu machen. Die ganze Schöpfung ist unaufhörlich in einem Kampf zwischen Gut und Böse (Licht und Finsternis) verwickelt. Dieser Kampf hat nur einen einzigen Gegenstand: Seelen zu gewinnen. Gott will die ewige Glückseligkeit für alle Seelen, Satan hingegen will das ewige Verderben für alle Seelen. Er ist darauf bedacht, den Menschen, der von Gott als König der Schöpfung und Spiegel von Gottes Heiligkeit beabsichtigt war, vollkommen lächerlich zu machen und Gott damit zu zeigen, dass der Mensch, der vom Schöpfer mit Heiligkeit bekleidet worden war, zu nichts weniger als zu einem willenlosen Spielball in den Händen des Teufels herunterkommen kann. Dadurch will er an erster Stelle Gott Selbst in Seiner Würde treffen.

Welche Strategie benutzt Satan, um dieses Ziel zu erreichen?

Er hat von Anfang an nach den Schwächen und Anfälligkeiten der menschlichen Natur gesucht. Keine zwei Menschen sind gleich, und der eine hat einen größeren oder kleineren Widerstand gegen die Versuchung als der andere. Aber jeder Mensch hat von Natur Bedürfnisse, dadurch dass er in einem Körper lebt: Nahrung, Kleidung, Unterkunft, Ruhe, medizinische Versorgung… Diese Bedürfnisse müssen befriedigt werden, um das Leben des Körpers möglich zu machen. Diese Bedürfnisse hat Satan von Beginn an beeinflusst, und darüber hinaus hat er dafür gesorgt, dass er den Menschen auch neue „Bedürfnisse“ eingeben kann (indem er ihm einflüstert, dass er dieses oder jenes auch absolut nötig hat) und dass die bereits bestehenden Bedürfnisse vom Menschen als immer wichtiger empfunden werden.

Dadurch wird der Mensch allmählich die Befriedigung seiner weltlichen Bedürfnisse zum einzigen Zweck seines Lebens machen. Damit ist der Keim des ewigen Verderbens gelegt: Satan ist darin erfolgreich, die menschliche Gesellschaft derart zu manipulieren, dass diese immer mehr der Verwirklichung der Zielsetzungen des Teufels, des Bösen, zu dienen begonnen hat, nämlich der Zerstörung von Seelen. Wenn gesagt wird, dass die Menschheit sich selbst zerstört, wäre es eigentlich genauer, wenn man sagt, dass Satan die Menschheit dazu anstiftet, sich selbst von ihm vernichten zu lassen, und dies freilich von Händen und Geistern, die er dadurch in seinen Dienst gestellt hat, dass sie sich von ihm missbrauchen lassen.

Die Mächte des Bösen bemühen sich bereits seit der Erbsünde, den Menschen vor ihren Karren zu spannen. Ein sehr großer Teil der Menschheit ist dadurch zu seinen Sklaven heruntergekommen, die (in vielen Fällen unbewusst) auf vollkommene Weise seinen zerstörerischen Plänen dienen. Der Mensch dient Satan oft viel beständiger und viel begeisterter, als er Gott zu dienen weiß. Warum ist das so? Weil der Mensch dabei meint, sich für seine eigenen Nöte einzusetzen, während er in Wirklichkeit dem Bösen dient und hilft, Gottes Schöpfung zu zersetzen.

Wie zersetzt Satan Gottes Schöpfung?

Dadurch dass er auf die Bedürfnisse des Menschen einwirkt. Bedürfnisse bilden die Ursache der Schwachheit des Menschen. Wer Bedürfnisse fühlt, ist für sein Wohlbefinden von ihrer Befriedigung abhängig. Satan hat von Anfang an begriffen, dass er den Menschen vollkommen in seine Macht bekommen wird, sobald es ihm gelingt, die Befriedigung der Grundbedürfnisse des Menschen unter seine Kontrolle zu bringen. Wir müssen uns also die Frage stellen, welche „Schwächen“ in der menschlichen Natur zu großen Zielscheiben Satans geworden sind. Nur dann können wir ihm Seelen wegnehmen zugunsten Gottes und uns selbst sinnvoll seinen Manipulationen widersetzen lernen. Diese Kenntnis ist von gröβter Wichtigkeit, wenn wir das Reich Jesu Christi auf Erden gründen helfen wollen.

Satan war nicht damit zufrieden, die lebensnotwendigen Bedürfnisse des Menschen zu beeinflussen. Er hat vor allem dafür gesorgt, dass eine stetig zunehmende Anzahl von Scheinbedürfnissen geboren wird. Es geht hier um Dinge, die immer mehr Menschen als lebensnotwendig empfinden, während dies in Wirklichkeit nicht so ist. Sehr häufig gehen diese Scheinbedürfnisse mit einer Mentalität einher, die (plötzlich oder allmählich) zur allgemeinen Norm in der Gesellschaft wird. Ich habe früher bereits darauf hingewiesen, wie sehr sich das Denken und Fühlen des Menschen im Laufe der Zeit verändert hat und welch großer spiritueller Niedergang damit einhergegangen ist. Gott ist aus der Lebenswelt vieler Menschen entfernt worden, das Sündenbewusstsein ist erloschen und die Tür steht weit offen für Inspirationen, die nicht von Gottes Geist stammen. Der Mensch irrt dadurch immer weiter von dem Weg ab, den Gott für ihn vorgesehen hat.


 

Kernpunkte in der Zerstörungsstrategie Satans

und die geistigen Verfassungen (Schwächen) des Menschen, auf die diese Strategie einwirkt:

1. Die Genusssucht des Menschen.

- Der Wert aller Leiden, Prüfungen, Opfer und Bußübungen wird immer weiter verdrängt. Der Mensch will nicht mehr leiden, und der spirituelle Wert davon wird nicht mehr verstanden. Das Kreuz ist zum Anstoß geworden. Jeder Schmerz muss sofort weggenommen werden. Folgen sind die Billigung von Euthanasie (Leiden wird als “unmenschlich” betrachtet) und der massenhafte Gebrauch schmerzstillender Medikamente.

- Sexuelle Zügellosigkeit. Das sexuelle Bedürfnis ist eines der von Satan am meisten bevorzugten Bedürfnisse. Folgen sind alle erotischen Ausschweifungen, Sittenlosigkeit, Pornographie, Prostitution, Abtreibung, usw.

- Künstlich erzeugte körperliche und geistige Erfahrungen durch den Gebrauch von Alkohol, Drogen, Tabak, bestimmten Medikamenten, bestimmten Nahrungsmitteln, bestimmten Fernsehprogrammen (erotisch prickelnde Bilder, gewalttätige Bilder, Gruselbilder, usw.).

- Außergewöhnliche “Kicks”, erzeugt durch tollkühnes Verhalten, lautstarke und aufpeitschende Musik, usw.

- Die Ausgehmöglichkeiten, künstlich erzeugte Gefühle von “Freiheit”, wobei der Eindruck geweckt wird, dass alles erlaubt ist, und die Nacht zum Tag gemacht wird. Der Mensch redet sich selbst dabei das Gefühl ein, dass er sich nicht an bestimmte traditionelle Bräuche stören braucht, sondern allerlei ungewöhnliche Dinge ausprobieren muss, um „seine Grenzen zu erweitern“ (die Erfahrung, ein „vollständiger Mensch zu werden“).

2. Die Selbstsucht und der Geltungsdrang des Menschen.

Aufgrund dessen ist die Gewalt geboren worden, die ein Kernelement von vielen verbrecherischen Handlungen und Bestrebungen ist. Gewalt in all seinen Formen wird zur Befriedigung des Bedürfnisses des Menschen gehandhabt, sich zum Nachteil seines Mitmenschen zur Geltung zu bringen. Diese Verfassung ist durch die weitgehende Vertreibung der Nächstenliebe aus der Mentalität der Menschheit möglich gemacht worden. Der Mensch wird egoistisch gemacht und ist bereit, seinen Mitmenschen zu benachteiligen, um es selbst scheinbar besser zu haben. Dies ist ein Ausfluss der Tatsache, dass der Mensch seine körperlichen (materiellen) Bedürfnisse als viel wichtiger betrachtet als die Bedürfnisse seiner Seele, die dennoch das ewige Leben bestimmen.

3. Die Habsucht des Menschen.

HabsuchtDiese bildet die Quelle des Materialismus in all seinen Formen. Der Mensch wird immer unzufriedener. Je weiter sich die Gesellschaft entwickelt, desto mehr Scheinbedürfnisse fühlt der Mensch. All das Materielle wird zum Abgott erhoben, mit den Folgen: immer größere Gottlosigkeit und immer größeres Nach-Eifern, Konkurrenz, Eifersucht, Neid, Missgunst. Der Mensch wird immer unglücklicher; denn in dem Maße, wie seine materiellen Besitztümer zunehmen, wird er in der Seele ärmer, und für jedes Bedürfnis, das er befriedigen kann, entstehen zehn neue, sodass die Kluft zwischen seinen Begierden und seiner wirklichen Befriedigung größer und größer wird. Der Materialismus hat mit dem Entstehen der Geldgesellschaft sehr stark zugenommen. Geld war als Tauschmittel vorgesehen, um die Werte von Gütern untereinander zu vergleichen, doch der Besitz von Geld ist ein Ziel an sich geworden. Das fieberhafte Streben nach Gewinn im Austausch von Gütern verstärkt den Kommerz: Die Produktion von Gütern und ihr Verkauf sind nicht mehr für die wirklichen Bedürfnisse des Menschen bestimmt, im Gegenteil, es werden künstliche Bedürfnisse geschaffen, um immer mehr verkaufen zu können, und die Qualität der Produkte wird herabgesetzt, um so schnell wie möglich neue Produkte herstellen und verkaufen zu können (Wegwerfgesellschaft!). Um dies alles „schnell ablaufen zu lassen“, wird fieberhaft Reklame gemacht, die an sich außerdem eine neue Quelle von Sittenverfall bildet.

4. Die Neugierde des Menschen.

Der Mensch wird dazu angeregt, immer neue Wege zu suchen, die vorzugsweise so stark wie möglich von den gebräuchlichen abweichen. Wer diesen Tretmühlen nicht folgt, wird als altmodisch verspottet, sodass viele der Meinung nachgeben, die ihre Mitmenschen über sie aussprechen. Die ersten Werte, die auf der Strecke bleiben, sind jene der traditionellen christlichen Lehre. Dies kann in zwei Richtungen gehen: Entweder wird jeglicher Glaube zur Seite geschoben oder man geht auf die Suche nach anderen Religionen oder nach halbreligiösen Lebensauffassungen, die im Zusammenhang mit New-Age oder esoterischen Strömungen stehen. Diese Weltbilder gehören zu den größten Fallstricken Satans: Sie beeinflussen das Bedürfnis von Menschen, neue, ungewohnte Dinge „auszuprobieren“, und ziehen diese Seelen völlig von Gott und der einen Wahrheit Christi weg. Dieselbe Neugierde legt ebenfalls die Grundlage für die Sucht, sich in alles einzumischen, und für die massenhaft verübten Untugenden wie Klatsch, Verleumdung und Geschwätz, welche die ganze Gesellschaft zersetzen und viele Leben zerstören. Neugierde ist nur eine gute Eigenschaft, wenn sie auf das Erwerben von Wissen gerichtet ist, das dem Wachsen der Seele zugute kommt. In allen anderen Fällen ist ihr Nutzen zweifelhaft oder ist sie sogar rundweg verderblich.


 

Die Pläne und die Strategie Satans:


Was beabsichtigt Satan?

Die Vernichtung der Menschheit und der ganzen Schöpfung Gottes.

Wie?

Dadurch dass er das Verhalten des Menschen für sich wirken lässt, damit es der Verwirklichung seiner Pläne dient.

Wie tut er dies konkret?

Dadurch dass er auf die Bedürfnisse (und also die Schwächen) des Menschen einwirkt.

Welche, und mit welchen Folgen?

Genusssucht, Selbstsucht, Geltungsdrang, Habsucht und Neugierde. Gemeinsam führen sie zur Zerstörung des Körpers, zur Vergiftung des Herzens, zu großer Verwirrung im Geist, Zerrüttung sozialer Beziehungen, Untergang aller Tugenden, Tötung des Gewissens, Verschwinden des Sündenbewusstseins, Ausschaltung aller christlichen Werte, sehr schneller Zunahme der allgemeinen Gottlosigkeit, allgemeiner Unzufriedenheit, sehr schneller Verminderung der Lebensfreude, großer Unsicherheit in der Gesellschaft und einer rasendschnellen Zunahme des Anteils von Seelen, die im relativen oder absoluten Stand der Ungnade leben.

Die letztendliche Zielsetzung Satans besteht in der Gründung seines Reiches auf Erden.

Die moderne Gesellschaft scheint darauf hinzuweisen, dass er beschäftigt ist, seinen Vorsatz zu verwirklichen. Die allgemeine Atmosphäre, die wir in dieser Zeit in unserem Leben wahrnehmen, ist der Atem des Bösen, der wie eine ständig dichtere Wolke die Welt umhüllt. Daraus entspringt alles Chaos, alle Verwirrung, alle Unzufriedenheit, Lieblosigkeit, Gottlosigkeit und ein allgemeines Gefühl von Unglücklichsein, das unser Leben jeden Tag sosehr bedroht. Nur ein einziges Heilmittel besitzt die Kraft, die Welt in der ursprünglichen Ordnung wieder herzustellen, die Gott ihr bei der Schöpfung gegeben hatte: die Rückkehr des Menschen zur Heiligkeit.

 

Wie wappnen wir uns gegen die Fallstricke Satans?

1. Achten wir aufmerksam auf die Eingebungen unseres Gewissens.

 Für kurzen, vergänglichen Genuss setzen viele Menschen ihr ewiges Seelenheil aufs Spiel. Ich gebe Ihnen zu bedenken: Die Hölle bedeutet ewiges Leiden. Sie ist mit Seelen gefüllt, die sich für ewig beklagen, dass sie der Befriedigung nutzloser Scheinbedürfnisse, welche ihnen von Kräften eingegeben worden waren, die nicht mit Jesus Christus vereinbar sind, zuviel Aufmerksamkeit geschenkt hatten und zuwenig Aufmerksamkeit auf die Nöte ihrer Seelen gerichtet hatten, und die dadurch in ein Lebensmuster von Sünde und Untugend verfallen sind. Bedenken Sie immer, dass die Göttliche Barmherzigkeit uns ein Leben lang die Gnade von Eingebungen schenkt, das Gute zu tun und den rechten Akzent auf unsere Verhaltensweisen und Wünsche zu legen. Gott hat unserer Seele ein Gewissen mitgegeben. Lassen Sie nicht zu, dass es für einen kurzen Genuss getötet wird.

2. Seien wir wachsam vor Irreführungen und Irrtümern.

Unsere Gesellschaft ist voller Verlockungen, unsere Aufmerksamkeit von den wahren Bedürfnissen unserer Seele wegzuführen und uns an weltliche Dinge zu binden. Lieblingsinstrumente des Bösen sind Reklame, Massenmedien (Fernsehen, Zeitungen, Wochenzeitschriften, Radio, Internet), bestimmte Schaufenster… Dies alles findet seinen Existenzgrund in der Geldgesellschaft. Üben wir uns planmäßig darin, all diesem immer weniger Aufmerksamkeit zu schenken, und unser Geist und Herz werden spürbar reiner werden. Bedenken wir, dass viele Dinge, die wir in dieser Zeit um uns herum sehen, reines Gift für unsere Seele sind. Opfern wir sie Maria und Jesus auf, beten wir dafür und lassen wir sie im Übrigen völlig los.

3. Üben wir uns selbst in der Liebe in all ihren Formen.

 Nächstenliebe, Verträglichkeit, Milde, Sanftmut, Freundlichkeit und Hilfsbereitschaft sind wie Atomraketen gegen die Einflüsse des Bösen. Wenn die Liebe zu einem Antrieb unseres Lebens, Arbeitens und Sprechens wird, werden wir uns nicht so leicht vor den Werken des Bösen beugen; denn dann fühlen wir viel schneller, dass jede Sünde an erster Stelle eine Äußerung von Mangel an Liebe ist, Mangel an Liebe gegenüber Gott, Seiner Schöpfung und bzw. oder gegenüber unserem Mitmenschen. Liebe ist alles, was Satan nicht ist, und bildet dadurch auch das größte Gegengift für die Außerkraftsetzung seines Giftes, das seit vielen Jahrhunderten beschäftigt ist, die ganze Menschheit zu vergiften und zu verseuchen. Das Reich Gottes auf Erden wird ein Reich sein, das die Liebe zum einzigen Fundament hat. Halten wir uns dies immer vor Augen.

4. Streben wir nach einem immer intensiveren Gebetsleben.

 Beten wir für unseren Mitmenschen. Bilden wir eine Kette von Licht, indem wir Gebetsübereinkommen schließen, wobei wir regelmäßig für einen einzigen oder mehrere Mitmenschen beten, während sie für uns beten. Beten wir vor allem zum Heiligen Geist um Seine Gaben und um fortwährende Führung, zu Maria um Reinheit und alle Tugenden und zu den Engeln um Schutz. Seien wir bereit, Opfer zu bringen, und versuchen wir (wenn möglich) regelmäßig zu fasten. Fasten ist eine sehr gefürchtete Waffe gegen das Böse. Beten wir so oft wie möglich den kompletten Rosenkranz; denn er bildet die Kette, mit der Satan gefesselt wird. Merken wir uns auch, dass das stärkste Gebet die Heilige Messe ist: Sie ist das Gedächtnis und die Wiederholung des erlösenden Kreuzesopfers von Kalvaria, das Satan für immer seiner Macht berauben kann.

5. Streben wir nach vollkommener Reinheit.

Machen wir unser ganzes Wesen zu einem würdigen Tempel Gottes. Gott (Maria, wenn wir Ihr geweiht sind) will in uns wohnen und wirken. Halten wir daher unseren Geist, unser Herz und unseren Leib so rein wie möglich. Wie? Indem wir nach Keuschheit streben, indem wir danach streben, keine negativen Gefühle und Gedanken zu hegen, nicht zu klatschen oder zu verleumden, nicht zu lügen, keinen Groll zu hegen, der Eifersucht keine Nahrung zu geben, keinen Hass noch Neid in unserem Herzen zuzulassen und nicht selbstsüchtig und egoistisch zu sein.

6. Seien wir friedfertig.

Enthalten wir uns jeder Neigung zur Gewalt, nicht nur mit den Händen, sondern auch mit dem Mund (Streit, Uneinigkeit, verletzende Worte). Jeder Unfriede ist Nahrung für das Böse.

7. Lernen wir, bis zum Äußersten zu vergeben.

Satan versucht fortwährend, Menschen gegeneinander aufzuhetzen. Vergebung vereitelt viele seiner Pläne und ist auch eine große Äußerung von Liebe gegenüber Gott; denn Er will die Rettung aller Seelen und Er kann eine zweifelnde Seele viel schneller retten, wenn wir dieser Seele vergeben können.

8. Maria um Hilfe bitten.

Gott hat der Heiligen Jungfrau Maria die Macht und die Aufgabe gegeben, Satan endgültig zu besiegen. Sie darf dies nur tun, wenn die Menschheit Sie darum bittet und Ihr das Verlangen zu erkennen gibt, gerettet zu werden, durch Gebet, Opfer, Bußfertigkeit, Rückkehr zur Lehre Jesu Christi, vielfacher und liebevoller Gebrauch der Sakramente der Kommunion und Beichte und totale Weihe an Maria.

Gott sprach zu Satan: “Feindschaft will ich setzen zwischen dir und der FRAU (= Maria), zwischen Ihrer Nachkommenschaft und der deinen…“ Das ist der Auftrag jedes Christen, sich total Maria hinzugeben; denn Sie ist die absolute Führerin im Kampf gegen Satan und seinen Anhang. Nur die Macht von Maria wird die Macht Satans und seiner Teufel brechen; denn Sie wird ihn unter Ihren Füßen zermalmen. Gott hat dies verheißen. Diese Verheißung wird buchstäblich erfüllt werden; denn die Erfüllung jeder Göttlichen Verfügung steht unumstößlich fest. Aber der Mensch hat Satan eine nie gesehene Macht gegeben, indem er sich selbst ganz billig in seinen Dienst stellt. Wenn wir das Glück, die Liebe und den Frieden der ersten Stunde auf Erden zurückkehren sehen wollen, geben wir uns dann Maria hin, richten wir all unsere Anstrengungen auf den Himmel, das Kreuz Christi und unsere Heiligung und erklären wir unseren eigenen Schwächen den Krieg. Unsere Selbstüberwindung bedeutet das Ende der Macht Satans und die Gründung des Reiches Gottes auf Erden.

 
 
 
Heilige Muttergottes, bitte für uns Sünder,
jetzt und in der Stunde unseres Todes. Amen.

 

 

Weiterführende Themen: 

Beichte  /  Gewissenerforschung  / Eucharistie  / Judas
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